Caravan
cw

Genereller Sinn und Unsinn eines Wechselrichters? 1, 2, 3, 4


OnkelAchim am 13 Apr 2016 10:08:18

Kannst gerne in die Pension gehen, gibt mehr Platz auf dem Stellplatz !
JA jeder kann es nutzen wie er mag, da hab ich auch nix gegen. Von mir kann einer auch 5000 Euro ausgeben für einen vergoldeten WR :mrgreen:
Ich hab nur meine Meinung dazu kundgetan und meine Freiheit nutze und genießen auch wir !
gute Erholung noch

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

thomas56 am 13 Apr 2016 11:19:42

Velledalen hat geschrieben:
was manche so alles mit schleppen


Moin,

und dann die, die nichts mit schleppen! Sind dann meistens die, die Hilfe brauchen und gerne die Sachen anderer nutzen. :D

Spontan fällt mir da ein: Sicherungen, Kabel, Bohrmaschine, Bohrer, 230V-Strom, Ladegerät, Bergegurt, Nietzange, Leiter usw.

SiestaDirk am 13 Apr 2016 15:01:57

Interessante Dynamik jetzt hier ...

All die Gedanken bewegen mich aber auch, insbesondere dabei die zwei Kernthemen, die sich jetzt auch hier nachhaltig bestätigen. Es geht wohl immer wieder nur um Kaffee und den Fön. Bohrmaschinen (oder auch Reißwölfe, Stichsägen, Schweißgeräte, Rasentrimmer o.ä) nutze ich unterwegs wirklich selten. Und ich trinke weder Kaffee noch föne ich meine wenigen Haare. Also haben wir eigentlich auch gar keinen Bedarf ... :mrgreen:

Spaß beiseite .. danke für den regen Input. Ich habe jetzt gestern bei Pieper mal ein Wort mit dem Elektro-Fachfuzzi gewechselt, der mir in erster Instanz von einem dicken WR abgeraten oder aber empfohlen hat, einen kleineren, billigen 800W mod.Sinus WR einzubauen und einen Reiseföhn zu kaufen. Bei den beiden 80er Gelbatterien kann ich den Freistehplatz nach einer halben Stunde Föhnen und Kaffee auch direkt verlassen .... Ein großer WR lohnt sich idR nur iVm Solar, und das haben wir weder noch wird das kommen. Deckt sich ja auch mit vielen Aussagen hier.

"Freistehen" heißt bei uns, dass wir als Windsurfer (früh)morgens den SP oder CP verlassen und gerne irgendwo direkt am Wasser stehen und dort den Tag verbringen. Die Fahrt dorthin liegt zeitlich meist vor dem Aufstehen der weiblichen Bordcrew ... Abends geht es dann meist zurück zum Platz. Ansonsten ist freies stehen allerhöchstens mal eine Nacht, wenn wir zB in Richtung Sardinien unterwegs sind. Viel Bedarf an 230V unterwegs gibts also eigentlich nicht. Allerdings kann eine mangels ungestylter Haare und Morgenkaffee maulende Besatzung auch in Ausnahmesituationen vorwurfsvoll anstrengend sein ...

Also habe ich einmal testweise eine Waeco Kaffemaschine für 39 Euro und einen 170W Fön für 13 Euro mitgenommen. Den Fön hatte ich schon mal am Netzteil zu Hause ... auf "kalt" sagt meine Frau, das geht schon mal zur Not. Auf "warm" ... brauchen wir nicht drüber reden. Kaffeemaschine testen wir Donnerstag mal. Zeit ist dabei nicht das Problem, nur schmecken soll er. Und wohl auch warm sein.

Sollte beides (auch für Ausnahmefälle) nicht akzeptabel sein, baue ich einen 1800-2300W großen NoName Sinus WR ein und ziehe eine separate Leitung zu einer zentralen Steckdose, die ich dann in der Nähe der Küche platziere - also somit auch quasi gleich im Bad :mrgreen: Die große Lösung mit Vorrangschaltung etc. habe ich einfach aus mangelndem echten Bedarf jetzt mal verworfen.

Ich berichte ... vor allem über die Kaffemaschine !

LG
Dirk

brawo1 am 13 Apr 2016 16:01:22

Grüßt euch,

habe nun den Thread ganz gut verfolgt und muss für mich sagen, dass uns ein Wechselrichter mit 1000 und mehr Watt in Verbindung mit Fön und Kaffeemaschine nichts bringen würde, denn bei unserem jetzigen Strombedarf ohne die erwähnten Geräte von mind. 40 Ah täglich, würde ich mit meinen zwei 100 Ah-Gel-Batterien hinten und vorne nicht auskommen, auch nicht mit den beiden vorhandenen Solarpaneelen mit 150 Wp. Deshalb nutze ich auch nur einen 300 Watt-Wechselrichter zum Laden von Notebook, Tablets und Smartphones.

Da wir über den Winter über einen längeren Zeitraum irgendwo auf Camping- bzw. Stellplätzen fest stehen und somit auch Strom zur Verfügung steht, haben wir natürlich während dieser Zeit keine Stromprobleme, aber während der An- und Abreise, die jeweils zwischen 6 und 8 Wochen dauert, stehen wir häufig frei und dabei habe ich festgestellt, dass wir sehr schnell an Stromprobleme gelangen, vor allem bei unbeständigem Wetter, was ja während der Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate recht häufig der Fall sein kann, und dann helfen die Solarpaneele, bzw. eine kurze Weiterfahrt zur Ladung der Batterien über die Lichtmaschine auch nicht wirklich. Wir sind also bei entsprechendem Wetter nicht wirklich autark und deshalb staune ich, wie manche wochenlang ohne Stromprobleme an einem Platz frei stehen können. Ich vermute mal, dass diese Wohnmobilbesatzungen Strom nur sehr sparsam einsetzen, also ohne viel TV und Notebook, denn ich habe bei meinem alten TV und dem Ultra-Notebook festgestellt, dass beide mit jeweils 40 W dabei sind. Dazu kommen noch zwei Smartphones und Tablets, wobei bei diesen Geräten der Strombedarf bei mir gering eingeschätzt wird.

Um nun während dieser Zeiten und auch bei Rundreisen, bei denen wir eigentlich nur frei stehen, strommäßig auf der sicheren Seite zu sein, habe ich mir nun einen 14 Watt TV gekauft und werde mir nun noch einen Ladebooster von Büttner mit einer Leistung von 45 A einbauen lassen, in der Hoffnung, dass dann die manchmal aufgetauchten Stromprobleme der Vergangenheit angehören werden. Bin jetzt schon gespannt, wie sich diese Investitionen dann bei unserer Ende Mai beginnenden Schottland- und Irlandreise bemerkbar machen werden.

sumpfbaer am 13 Apr 2016 21:52:36

SiestaDirk hat geschrieben:.

Sollte beides (auch für Ausnahmefälle) nicht akzeptabel sein, baue ich einen 1800-2300W großen NoName Sinus WR ein und ziehe eine separate Leitung zu einer zentralen Steckdose, die ich dann in der Nähe der Küche platziere
LG
Dirk


Hallo Dirk,

genauso habe ich es auch gemacht. Günstiger Sinus WR welcher hinter dem Beifahrersitz verbaut ist und somit immer leicht zugänglich. Dann im Küchenbereich noch eine Doppelsteckdose.
Ist technisch vielleicht nicht die eleganteste Lösung aber für unsere Zwecke absolut ausreichend und auch noch kostengünstig, alles zusammen keine 300,- €.
Funktioniert bis jetzt tadellos und die Kaffeemaschinen (haben eine kleine normale 2 Personen und so eine von Tsch..bo mit Pads) tun es auch ohne murren. :D

Duc1302 am 13 Apr 2016 22:17:48

Wirklich Sinn macht, wie schon mehrfach erwähnt, nur die Kombi Solar, zwei Aufbaubatterien und WR. Damit waren wir seit Juli 2015 nicht mehr am Landstrom. Und die Batterien waren die gesamte Standzeit (im Freien) im Winter auf 100 Prozent. Investiert habe ich in das gesamte Gedöns ca. 1300,- €. Die waren sinnvoll investiert. Mit dem WR werden Kaffevollautomat, Fön und Plätteisen betrieben - immer und überall.

ischu66 am 14 Apr 2016 00:15:46

Also ich finde die Argumente die hier gegen den Konverter vorgebracht wurden sehr vernünftig. Wir alle haben uns im normalen Alltag an viele Dinge gewöhnt ohne sie näher zu hinterfragen. Strom kommt aus doch unbegrenzt aus der Steckdose und wenn überhaupt wird nur selten oder von Wenigen hinterfragt, wie dieser dort "hinein kommt". Fakt ist aber, um bei der Wohnmobilität zu bleiben,und dass muss jedem eines klar sein: Eine Batterie oder auch zwei haben eine endliche Energiemenge gespeichert. Nun steht jeder vor der Wahl, diese Kapazität in fünfzehn Minuten oder in vier Tagen zu "verbrennen". Das Problem mit den sehr hohen Strömen beim Betreiben von Geräten mit 230V / 1500W oder sogar noch mehr, sollte nicht unterschätzt werden! P=U x I, da "beißt die Maus keinen Faden ab". Somit ist P geteilt durch U = I. Bei meinem Beispiel bedeutet das 1500W geteilt durch 230V bzw. 12V ergibt 6,5A bzw. 125A :!: Also 125A Gleichstrom dürfen keinesfalls außer Kontrolle geraten oder der Feuerlöscher sollte in unmittelbarer Nähe sein.

Ich will es mal anders ausdrücken: Nimm Dir Zeit und nicht das Leben!

Schöne Grüße aus Potsdam

Ingo (Elektriker :wink: )

Rockerbox am 14 Apr 2016 08:58:49

Sind jetzt alle WR-Betreiber potentielle Selbstmörder oder was?
Wir sollten eine vernünftige Installation voraussetzen!

teuchmc am 14 Apr 2016 16:59:49

Rockerbox hat geschrieben:Sind jetzt alle WR-Betreiber potentielle Selbstmörder oder was?
Wir sollten eine vernünftige Installation voraussetzen!


Warum so garstig? Elektriker-Ingo hat doch nur darauf hingewiesen, was unter Umständen gerne "vergessen" wird.Und dazu gehört eine vernünftige Installation.Weil da schon Ampere durch die Strippe fließen.Wir haben vor x Monden bei nem Ami-Van mal ca. 10!Kg Kabel rausgerissen, wovon unterm Teppich die Isolierung (ca 75!cm von nem 6mm dicken Kabel) sich schon mit dem Teppich verbunden hatte.Und da war keine Kaffemaschine etc. dran.Der wäre uns fast abgefackelt dank Eigenbaustrippenzieherei.
Zurück zum Thema.Habe bis jetzt bei mir noch keine Notwendigkeit für einen WR.Laptop/Handy werden über USB-Ladekabel geladen bzw. bei Landstrom.FS wird beim Freistehen/SP ohne Landstrom sparsam eingesetzt.Frau kommt für so ca.2 Tage mal ohne Fön aus.Der Vorbesitzer hatte auch einen drin so wie Sumpfbaer beschrieben hat.Installation ist noch vorhanden.wie gesagt,wenn Bedarf und der Kontostand mal nicht meckert ,dann so.
Sonnigen Tag weiterhin.Uwe

Rockerbox am 14 Apr 2016 17:44:29

teuchmc hat geschrieben:Warum so garstig?


Ich bin überhaupt nicht garstig, aber in diesem Zusammenhang "Nimm dir Zeit und nicht das Leben" zu schreiben hab ich für unpassend gehalten.

Aber dies ist eine fruchtlose Diskussion, wer einen haben will - oder glaubt, einen brauchen zu müssen - der wird sich einen
einbauen (lassen), die Gegner werden immer sagen "braucht man nicht" ...... es gibt kein richtig oder falsch.
Und das könnte man immer weiter ausdehnen, wer braucht schon einen Fernseher (egal ob 12 oder 230V),
auch da gibts die "Muss haben"-Fraktion und die "Wer braucht das"-Befürworter.

Liesse sich nahezu endlos fortsetzen, VI oder TI oder Alkoven, Laptop im Urlaub, Alarmanlagen usw usw usw .....

Wie schon öfter gesagt, jeder soll nach seinen Wünschen glücklich werden und man sollte Andersdenkende
nicht gleich verdammen, nur weil die eben was haben wollen oder eben nicht haben wollen,
entgegen der eigenen Vorstellungen.

ischu66 am 14 Apr 2016 18:17:19

Rockerbox hat geschrieben:
Ich bin überhaupt nicht garstig, aber in diesem Zusammenhang "Nimm dir Zeit und nicht das Leben" zu schreiben hab ich für unpassend gehalten.
...


Sorry, wenn diese Redewendung zu ernst aufgenommen wurde - war nicht meine Absicht :sorry: Da ich aber häufig im Alltag mit "spannenden Basteleien" zu tun habe und mir die Gesundheit meiner Mitmenschen wichtig ist, weise ich auch mal auf Zusammenhänge hin, die auf den ersten, als auch auf den zweiten Blick verborgen bleiben. Ich gönne wirklich jedem auch das Erlebnis sich selbst zu verwirklichen und sich ein schönes, komfortables WoMo herzurichten.

Ich überlege übrigens, genau wie viele andere hier auch, ob ich mir einen WR zulege, er hat ja schon auch seine Vorteile. Aber ich ziehe für mich eben auch die Risiken mit in's Kalkül und da habe ich hier viel sachliches erfahren, wie z.B. die Lebensdauer der Batterien.

In diesem Zusammenhang mein Dank an alle die Ihr Wissen hier teilen :daumen2:

Rockerbox am 14 Apr 2016 18:20:35

Hallo ischu66,

alles gut :D

"Stromtechnisch" hast du durchaus recht, man soll bei den Stromstärken, die da fließen können,
schon wissen, was man tut. Oder es besser bleiben lassen bzw. machen lassen.

nethunter am 15 Apr 2016 07:38:11

ischu66 hat geschrieben:
Ich überlege übrigens, genau wie viele andere hier auch, ob ich mir einen WR zulege, er hat ja schon auch seine Vorteile. Aber ich ziehe für mich eben auch die Risiken mit in's Kalkül und da habe ich hier viel sachliches erfahren, wie z.B. die Lebensdauer der Batterien.

:

Moin.
jo....nur:
die Lebensdauer der Batterien reduziert sich nicht automatisch durch die Existenz eines WR sondern mit der Art und weise damit um zu gehen.

Risiken (nehme an du meinst Gefahr für Leib und Seele) sind durch Art und Weise der Umsetzung der Installation bzw die Befolgung der Regeln und Hinweise geschuldet. Wird dieses fachmännisch gerechnet, geplant und umgesetzt sind die Risiken genauso einkalkulierbar und vermeidbar wie bei dem Rest des Fahrzeuges.

Gruss
peter

thomas56 am 15 Apr 2016 08:11:04

nethunter hat geschrieben:die Lebensdauer der Batterien reduziert sich nicht automatisch durch die Existenz eines WR sondern mit der Art und weise damit um zu gehen.


genau so ist es. Der sensible Umgang mit ständiger Beobachtung hilft da schon.

Wer meint mit 2 Blöcken a 100Ah also zusammen 200Ah mal eben für einen Kaffe mit 120A an der Batterie zerren kann, mag vielleicht noch richtig liegen, aber die Batterie ist ja nicht immer zu 100% gefüllt und wer dann bei einer halbvollen Batterie, also zusammen 100Ah mit 120A zerrt, begeht schon Vorsatz die Batterien zu schädigen.

Gibt ja verschiedene Überwachungsgeräte, mir reicht die Spannungsanzeige und meine Frau weiß, dass unter 12.4V der WR nicht mehr eingeschaltet werden darf. (die 12,4V gelten nur für mich persönlich und nicht allgemein)

ischu66 am 15 Apr 2016 09:42:54

Genau die beiden letzten Beiträge spiegeln den "schmalen Grad" auf dem man sich unter Umständen bewegt sehr gut wieder. Deshalb werde ich dieses Jahr sicherlich noch ohne WR fahren und wenn es sich im WoMo-Alltag gut regeln lässt auch darauf verzichten. Aber das soll keine Empfehlung sein. Komfort ist ja etwas sehr Individuelles...

Und was die zwingende 100%tig fachgerechte Installation angeht (zwingend erforderlich) ist alles gesagt.

Altmaerker39638 am 15 Apr 2016 12:27:19

Hallo ischu66, :eek: "Stromtechnisch" hast du durchaus recht - bist ja Elektriker :lach: - man soll bei den Stromstärken, die da fließen können, die Installation beachten. Wenn aber ein Elektriker oder Wohnmobilfachmann den WR einbaut bzw. der WR schon von Hause aus im Mobil verbaut ist, darf man das außer Betracht ziehen. wer eine Efoy oder Solar noch sein Eigen nennt, hat eine gute Energiebilanz im Fahrzeug.
Wenn Du so an die Sache gehst, darfst du eigentlich kein :womobus: nutzen, denn die gefährlichste Energieart - unser "Propan - oder LPG - Gas" hast du nicht erwähnt. Da können viel, viel schlimmere Situationen auftreten und man kann sich genügend Video von Gasunfällen ansehen.
Wir haben halt ein gefährliches Hobby :mrgreen: . Eine schöne Saison ohne Vorfälle!

xbmcg am 15 Apr 2016 15:58:53

ischu66 hat geschrieben:Genau die beiden letzten Beiträge spiegeln den "schmalen Grad" auf dem man sich unter Umständen bewegt sehr gut wieder. ...
Und was die zwingende 100%tig fachgerechte Installation angeht (zwingend erforderlich) ist alles gesagt.


Das gilt doch bei allen Aktivitäten. Das Leben ist an sich gefährlich, aber sollen wir deshalb darauf verzichten?
Auch ein Holzkohlegrill will fachmännisch entzündet und betrieben werden.

Aber nun zum WR. Es ist erst mal egal, wie stark der WR ist. Er muss nur für die MAXIMAL zu erwartende Last dimensioniert werden,
und nur wenn die angeschlossen ist, dann fließen auch die maximalen Ströme. Dass die Verkabelung und Absicherung angemessen
sein muss und die Batteriekapazität ausreichen muss, versteht sich von selbst. Kein Mensch käme auf die Idee Taschenlampenbatterien
zu verwenden, um über einen WR Kaffee zu kochen...

Die Geräte sind für diesen Einsatz konzipiert und sie haben eine Montageanleitung.

Man kann auch mit einem 2000W WR nur ein Handy laden, und dabei fließen bei 12V auch nur 1-2A, mit einem WR kann man z.B. auch
PCAP Geräte versorgen oder Kompressorkühlschränke mobil betreiben. ein WR ist ein universelles Gerät. Natürlich muss man sich mit der Elektrik auseinandersetzen, wenn man ihn selbst einbauen will, aber das muss man auch, wenn man eine zusätzliche Lampe einbauren möchte. Bei unsachgemäßem Verkabeln / Weglassen von Sicherungen etc. kann man auch damit schon ein WoMo abfackeln.

Oder wenn man abends vergißt, die Kerze auf dem Tisch auszublasen und einpennt.

Panikmache hilft hier nicht weiter. Wer sich vorher informiert, wie hier im Forum, hat schon mal etwas richtig gemacht. Der versucht nämlich, die Technik zu verstehen und sich Rat zu holen, wenn er sich nicht sicher ist.

Nicht jeder braucht einen WR, aber es ist auch keine Raketenwissenschaft, so ein Teil fachgerecht zu verbauen.

Petri40 am 16 Apr 2016 12:41:43

Thomas schreibt:
Gibt ja verschiedene Überwachungsgeräte, mir reicht die Spannungsanzeige und meine Frau weiß, dass unter 12.4V der WR nicht mehr eingeschaltet werden darf. (die 12,4V gelten nur für mich persönlich und nicht allgemein)


… und, wenn keine Solaranlage verbaut ist ???

Seit dem ich vor Wochen eine digitale Spannungsanzeige nachgerüstet habe, orientiere ich mich auch an dieser Anzeige
und dachte zunächst ähnlich wie Thomas.
Bereits nach kurzer Zeit habe ich mich jedoch gefragt, ob das richtig ist.
Ja, ganz bestimmt, wenn keine Solaranlage installiert ist, aber wenn, dann …

Ein Beispiel:
Die Batterie ist früh’s runter auf, ich sage mal auf 10,8 V.
Da ich eine kleine Solaranlage auf dem Dach habe, zeigt mein Display allerdings bei den ersten Sonnenstrahlen bereits 12,5 bis 13,7 V an.
Das heißt aber noch lange nicht, dass die Batterie für den Einsatz des Wechselrichters ausreichend geladen ist.
Die 12,4 V sagen doch nichts über den Ladungszustand (Kapazität) der Batterie aus.
Oder sehe ich das jetzt falsch?

brawo1 am 16 Apr 2016 12:54:45

Petri40 hat geschrieben:Oder sehe ich das jetzt falsch?


Nein, sehe ich genauso, habe auch Solar auf dem Dach. Und deswegen kommt jetzt bei mir noch ein Batteriecomputer hinzu, der mir u.a. auch die Kapazität der Batterien anzeigt.

SiestaDirk am 17 Apr 2016 17:12:50

Nur mal kurz der Vollständigkeit halber und wie besprochen …. Die Waeco Kaffeemaschine und der Fön mit 170W sind an 12V getestet.

5 Tassen Kaffee dauern zwar gute 20 min und "kosten" rundherum 5Ah, aber der Kaffee ist tatsächlich heiß und schmeckt auch. Und im Wohnmobil haben wir ja generell keine Eile. Der Fön macht auf Stufe kalt sogar akzeptabel Wind … auf warm ist es in etwa wie ein Atemhauch :D . Aber Frau sagt, für ab und zu insgesamt mal ok.

Insofern sind wir mit den Investitionen für insgesamt 53 Euro für "unsere Problemfälle" abgedeckt und ein WR ist zur Zeit nicht notwendig

LG
Dirk

thomas56 am 17 Apr 2016 22:18:23

Petri40 hat geschrieben:Ein Beispiel:
Die Batterie ist früh’s runter auf, ich sage mal auf 10,8 V.
Da ich eine kleine Solaranlage auf dem Dach habe, zeigt mein Display allerdings bei den ersten Sonnenstrahlen bereits 12,5 bis 13,7 V an.
Das heißt aber noch lange nicht, dass die Batterie für den Einsatz des Wechselrichters ausreichend geladen ist.

Hallo,
von 10,8V hat man mit Sicherheit nicht nach den ersten Sonnenstrahlen 13,7V und 12,5V auch nicht!

100% genau ist ein BC auch nicht, aber besser als eine Einschätzung mit gar keiner Ahnung.
Meinen letzten BC hatte ich vor 10 Jahren und beobachte meine Batterien mit Ladung, Entladung und Spannung sehr genau.
Den Peukerteffekt kann ich nicht einbeziehen, aber ob meine Batterien jetzt 59% oder 64% geladen sind ist mir nicht wichtig.
Wichtig ist doch, dass Batterien gut behandelt werden und bei 10,8V würde ich meine wahrscheinlich entsorgen, zumindest wenn
das öfter vorgekommen ist.

Jonah am 19 Apr 2016 04:01:27

Rockerbox hat geschrieben:Aber dies ist eine fruchtlose Diskussion, wer einen haben will - oder glaubt, einen brauchen zu müssen - der wird sich einen
einbauen (lassen), die Gegner werden immer sagen "braucht man nicht" ...... es gibt kein richtig oder falsch.


Hallo, in einem anderen Forum habe ich gelesen, dass es keine Wechselrichter gibt, die für Womos zugelassen sind. Der Einbau also immer auf eigene Gefahr erfolgt. Wenn man einen einbaut, muss er eine Potentialtrennung haben und die weiter oben erwähnte Doppelsteckdose wäre nicht zulässig. Es darf immer nur ein Verbraucher angeschlossen werden. Das warum und wieso wurde erläutert, aber sowas kann ich mir als Laie nicht merken. Empfohlen wurde zB der Hersteller ivt: --> Link Bisher bin ich ohne Wechselrichter gut klargekommen, hatte mich nur interessiert, ob es sich evtl. lohnt einen einzubauen und hatte deswegen den Thread darüber verfolgt.

nethunter am 19 Apr 2016 06:47:11

Richtig Michaela,
die Wechselrichter wie auch ein Generator stellen ein Risiko da welches nicht mit der häuslichen Netzt-Installation vergleichbar sind.

Die Installation und Betrieb sollte nach Herstellerangaben erfolgen , dann ist das eine sicherere Sache.

Die richtigen Installations Hinweise gibt es in der Einbauanleitung, dieses bei namhaften Hersteller. Bei den billig Dingern fehlen wichtige Hinweise....evtl auch mehr!

Die Tatsache das die WR keine Zulassung im Womo haben heist ja nicht das diese vorgeschrieben ist, wer verlangt diese? Letztendlich sind die Dinger dafür gedacht, für mobile Verwendung. Hier würde es Zulassungstechnisch ein Unterschied machen ob man diese während der Fahrt verwendet wird. Aber auch hier findet man in den Anleitungen keinen Hinweis was dies ausschließt....zumindest was ich bisher lesen durfte.

Die Werbung mancher Hersteller mit "Strom wie aus der Steckdose" ist elektrisch irreführend da dies nicht so ist....aber was meinen die mit eine Steckdose?

grus
peter

brainless am 19 Apr 2016 11:09:08

Jonah hat geschrieben:Empfohlen wurde zB der Hersteller ivt: --> Link Bisher bin ich ohne Wechselrichter gut klargekommen, hatte mich nur interessiert, ob es sich evtl. lohnt einen einzubauen und hatte deswegen den Thread darüber verfolgt.



Hallo Michaela,

die von Dir verlinkte Firma mag von irgend jemand empfohlen worden sein - genau so könnten auch andere Firmen empfohlen werden.
Bei dem Angebot von ivt sehe ich keine Besonderheiten gegenüber anderen Anbietern, nur eine (vielleicht unbeabsichtigte) Kundenverdummung in der Aussage:
Qualitätsversprechen – 3 Jahre Herstellergarantie:
IVT-Produkte werden qualitativ hochwertig und nach strengen Qualitätsrichtlinien gefertigt.

Damit wird nur gesagt, daß die Produkte gefertigt werden, nicht wo und von wem.

Wir sind von der Langlebigkeit unserer Produkte deshalb so überzeugt, dass wir die gesetzlich
vorgeschriebene Herstellergarantie kostenlos um ein zusätzliches Jahr verlängern.

Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Herstellergarantie. Den Inhalt der freiwilligen Garantiebestimmungen konnte ich leider nirgends einsehen.

Den Gebrauch von Wechselrichtern in Wohnmobilen, nach sorgfältiger Installation selbstverständlich, sehe ich heutzutage schon fast als "normal" an.
Bei fast allen höherwertig ausgestatteten Mobilen wird so ein Ding bereits werkseitig eingebaut, um die Klimaanlage für den Aufbau während der Fahrt betreiben zu können.
Wir selbst haben einen WR mit 2.500 W Dauerleistung, den wir nach Bedarf über eine Fernbedienung an- und abschalten können.
Der leistet uns seit fast drei Jahren störungsfrei und unauffällig seinen Dienst.
Wer einen WR betreiben will, sollte jedoch darauf achten, daß ausreichende Energiekapazität in den Akkus und für diese eine ausreichende Energiezufuhr vorhanden ist.
Dann klappt es auch mit dem Wechselrichter,


Volker ;-)

Jonah am 19 Apr 2016 14:39:28

brainless hat geschrieben:die von Dir verlinkte Firma mag von irgend jemand empfohlen worden sein - genau so könnten auch andere Firmen empfohlen werden.


Ja klar, ich hatte die Wechselrichter auch nur als Beispiel verstanden, die eben die benötigte Potentialtrennung aufweisen.

brainless hat geschrieben:Damit wird nur gesagt, daß die Produkte gefertigt werden, nicht wo und von wem.


Im Impressum steht, dass die Firma in Hirschau in D sitzt, oder ist das zu naiv von mir zu denken, dass die da auch die Teile fertigen?

Gast am 19 Apr 2016 14:55:58

Jonah hat geschrieben: ist das zu naiv von mir zu denken, dass die da auch die Teile fertigen?


Definitiv! ;D :lach: :lol:

Dein Alf

brainless am 19 Apr 2016 20:57:28

Jonah hat geschrieben:Ja klar, ich hatte die Wechselrichter auch nur als Beispiel verstanden, die eben die benötigte Potentialtrennung aufweisen.




Hallo Michaela,

eine galvanische Trennung bieten die Geräte - die wichtige "Vorrangschaltung" aber fehlt und muß nachgerüstet werden.
Wahrscheinlich nicht so wichtig für Dich als Endkundin, denn der Anbieter will ja wohl eh nur an Gewerbe verkaufen: Allen Preisen ist die MWSt. hinzu zu rechnen :eek:



Volker ;-)

Petri40 am 23 Apr 2016 13:55:12

Thomas schreibt bereits am 17.04.:
von 10,8V hat man mit Sicherheit nicht nach den ersten Sonnenstrahlen 13,7V und 12,5V auch nicht!


Thomas, es gibt mit Sicherheit Dinge von denen ich mehr verstehe, da gebe ich Dir Recht.
Mein Beispiel war unbedacht an den Haaren herbeigezogen, nur um den Sachverhalt drastischer darzustellen.
In meinem Beitrag habe mich allerdings zwei Fragen beschäftigt, die leider nicht beantwortet wurden.

Was zeigt mir das Display (Spannung) früh’s gegen 10:00 Uhr an, wenn ich eine Solaranlage angeschlossen habe, die Sonne gut scheint und sich die Batterie erst seit einer Stunde im Ladezyklus befindet?
1. Ich dachte es ist die Ladespannung (möglicherweise sogar bis zu 14,7 V) vom Solarregler. Liege ich da richtig oder falsch?
2. Wenn richtig, welche Rückschlüsse kann ich daraus auf den Ladezustand der Batterie ziehen.
3. Wenn falsch, dann bitte klärt mich auf.

Gast am 23 Apr 2016 14:40:32

Während der Ladephase ist die Spannung nur in Verbindung mit dem Strom und der Kenntnis über die Batteriebauart und Kapazität für den Fachmann aussagekräftig.

Nur auf die Spannung schauen bringt keine Erkenntnisse über den Füllgrad der Batterie.

Beispiel: 280 Ah Bleibatterie nass, 14,5 Volt, 0,5A -> Voll.
Dito 14,5 Volt, 28 A -> Teilgeladen, Ohne Informationen wie voll.

Dein Alf

Petri40 am 23 Apr 2016 20:49:11

Nur auf die Spannung schauen bringt keine Erkenntnisse über den Füllgrad der Batterie.


Vielen Dank Alf,
genau das war der Punkt, den ich hinterfragen wollte.

thomas56 am 24 Apr 2016 09:57:39

Petri40 hat geschrieben:
Was zeigt mir das Display (Spannung) früh’s gegen 10:00 Uhr an
1. Ich dachte es ist die Ladespannung (möglicherweise sogar bis zu 14,7 V) vom Solarregler. Liege ich da richtig oder falsch?
2. Wenn richtig, welche Rückschlüsse kann ich daraus auf den Ladezustand der Batterie ziehen.


Hallo Petri,

14,7V wird die Ladeschlussspannung sein, also wenn die Batterie fast voll ist.

Wenn man morgens bei 12,3V. also mit halbvollen Batterien die ersten Sonnenstrahlen auf das Panel bekommt, kann die Batterie nicht sofort voll sein und auch keine 14,7V anliegen.
Die Spannung steigt mit dem Füllgrad der Batterie langsam an, bis eben zur Ladeschlussspannung.

Du hast recht, wenn ich in dein Auto schaue und sehe 13,3V, sagt mir das gar nichts, weil mir die Vorgeschichte fehlt.
Wenn ich meine Anzeigen ständig unter Beobachtung habe, kann ich sehr gut abschätzen wie voll oder leer die Batterien sind.

traveller-71 am 26 Apr 2016 13:25:32

Hallo zusammen,

ich häng mich mit meiner Frage mal hier dran ....

Hat einer von Euch einen Brotbackautomat mit 600-700W, wie man ihn beim Discounter bekommt, an einem Wechselrichter mit modifiziertem Sinus in Betrieb?
Das bißchen Technik (Heizstab, Motor, Timer) sollte mit einem einfachen, aber leistungsfähigen WR doch funktionieren. Oder brauch das Teil evtl. doch eine "echte Sinuswelle" ?

andwein am 26 Apr 2016 13:41:33

traveller-71 hat geschrieben:(Heizstab, Motor, Timer) sollte mit einem einfachen, aber leistungsfähigen WR doch funktionieren.

Heizstab und Motor funktionieren ziemlich sicher mit modifiziertem Sinus, beim Timer kommt es tatsächlich auf die Schaltung an. Benutzt er die Netzfrequenz als Referenz für den Zeitgeber wirds schwierig werden, zählt er einfach mit einem Counter funktioniert es auch mit Rechteck-Spannung.
Gerade deshalb, weil heutzutage soviele Funktionsgruppen verbaut sind ist es einfach Roulette
Gruß Andreas

Acki am 26 Apr 2016 13:46:39

Ich habe zwar so ein Ding zu Hause, im Womo aber auch "nur" einen echten Sinus WR.
Kann es also nicht testen ...

Aber andere Überlegung:
Ein Backgang mit 750 g Brot braucht etwa 0.5 kWh.
Das sind bei 12.5 V dann 40 Ah / zusätzlich Verlust und Wirkungsgrad ---> 50 Ah für ein Brot!
Reicht die Batteriekapazität dazu?

traveller-71 am 26 Apr 2016 14:11:54

Danke für die Rückmeldungen.

ät andwein
Beim Timer mach ich mir eigentlich noch weniger Gedanken, aber wer weiß .... .

ät Acki
Wir haben auch so ein Brotbackautomat zuhause, nutzen es kaum noch, überlegen allerdings das Teil nach Skandinavien mitzunehmen.
Zum Thema Batteriekapazität .... 200Ah (bis 320 zuschaltbar, wenn nötig) sind vorhanden, des weiteren 170WP Solar auf dem Dach und eine 140A LiMa. Von daher ist das kein Problem. Auch wenn 50Ah für ein 750G Brot schon enorm sind.

Ich werde es demnächst mal selbst testen.

eurakalle am 28 Apr 2016 09:52:45

Habe meinen 2000W WR verschenkt
Frau zum Frisör geschickt Haare ab und schon braucht man keinen Föhn mehr :lol:
und Kaffee brühen wir wie früher mit dem Kessel
Gruß Kalle

xbmcg am 28 Apr 2016 11:28:13

Na ja, so lange du nicht die Frau verschenkst und den WR behältst und dich nicht am Kessel verbrühst,
scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. ;-)

traveller-71 am 16 Jun 2016 10:36:51

Hallo zusammen,

Monate später habe ich es nun doch endlich mal geschafft den Brotbackautomat an unserem Wechselrichter mit modifiziertem Sinus zu testen und möchte Euch das Ergebnis nicht vorenthalten (vielleicht hilft es in Zukunft dem einen oder anderen weiter)

Und was soll ich sagen ..... auch der Brotbackautomat kann auf die Liste der funktionierenden Geräte am o.g. WR :D
Im Vergleich zum Betrieb an einer reiner Sinus Wechselspannung hört man ein ganz leichtes summen, nicht laut und nicht störend.

Was mir sonst noch aufgefallen ist .... die zuvor geschätzen 50Ah brauch man nicht für fertiges Brot. In der ersten Stunde wird geknetet und gewartet, immer abwechseln usw. wodurch wenig Leistung verbraten wird.
Nur wenn sich die Heizung einschaltet, immer in Intervallen, fließen über 70A (der BbAutomat hat glaube ich 800W).

Damit hätten wir die Option den Brotbackautomat mal mitzunehmen (hatte wir für eine Skandinavreise überlegt).

gunther11 am 06 Okt 2016 10:08:56

Ok... nun ich auch mal:

ich habe Li 160 Ah plus ca. 100 W Solar

Wozu ich gerne 230V hätte:
- KAFFEEEEEE nix gegen alternative Lösungen ABER mir schmeckt der aus der Nespressomaschine einfach besser
Die Kaffeemaschine zieht 1200W also müsste da schon ein größerer WR her. Und leider wohl auch reiner Sinus.
- ab und an Toaster wäre nett, aber nicht so wichtig
- Fön... ja meine Frau würde sich freuen, geht aber auch so
UND es erhöht meine Flexibilität für andere Dinge, wenn ich die mal nutzen möchte.

Technisch sehe ich bei mir kein Problem, die max 15 Min am Tag für 4-6 Kaffee entnehmen mir nicht soviel Ah, dass ich nervös würde.

Die Frage ist doch nur stehe ich oft frei? Wenn ja wie viel ist mir der für mich leckerere Kaffee wert. Klar kann man philosophische Betrachtungsweisen heran ziehen, ganze Religionen dazu gründen... muss man aber nicht.

Wir für uns haben abschließend beschlossen uns ein WR anzuschaffen.

Nun noch eine Frage... welcher WR soll es werden. Für Tipps basierend auf obigem Szenario wäre ich dankbar.

brainless am 06 Okt 2016 15:11:00

Hallo Gunther,

mit deiner Batterie kannst Du über mindestens 140 Ah verfügen. Mir sind Versuche mit LiFeYPO Batterien bekannt, wo gar 109 % der Nennkapazität entnommen wurden.
Vielleicht solltest Du mal über eine Vergrößerung der PV-Anlage nachdenken: Die Faustregel besagt, daß die Module eine Leistung in Wp haben sollten, die in etwa der Batteriekapazität (bei AGM/GEL/ BS) entspricht.
Das wäre in deinem Fall: 300 Ah (bei AGM/GEL/ BS) und 300 Wp. Also blieben 200 Wp nachzurüsten.
Als Wechselrichter für deine Angaben reicht einer mit "reiner" (nicht: modifizierter) Sinuswelle und 1500 Watt Dauerleistung / 3000 watt Spitzenleistung aus. Schön wäre es, wenn er bereits eine integrierte Vorrangschaltung und eine Fernbedienung zum Ein-/Ausschalten mitbringt - der Stand by Betrieb kann sonst allmählich den größten Akku leernuckeln.

Gute Fahrt,


Volker ;-)

Duc1302 am 08 Okt 2016 13:22:32

Für gunther11:
Dieser Wechselrichter funktioniert bei uns seit einem Jahr absolut problemlos.
Den gibt es in der Bucht.
Gruß
Alwin

Bild[/url]

kurt2 am 08 Okt 2016 17:04:16

HAllo Gunther,
und wenn Du es seeeehr bequem haben möchtest, baust Du (oder läßt du) den WR so ein, dass er gleichzeitg alle im WoMo befindlichen 230V- Steckdosen bedient.
Damit kann man auch mehrere Geräte gleichzeitig angeschlossen haben ohne ständig aus- und einstöpseln zu müssen.

Bei dieser Einbauart aber (insbesondere bei AES- Kühli) darauf achten, damit er dir im WR- Betrieb nicht die BAtterien leersaugt, weil er glaubt, du hängst an LAndstrom. Ich hatte das anfangs auch. Um dies künftig zu verhindern wurde bei mir vom Fachbetrieb eine eigene Strippe vom EBL zum Kühli gezogen. Der Kühli quasi vom allgemeinen 230V- WoMo-Stromnetz entkoppelt.

Seitdem funktioniert alles prima.

Rockerbox am 08 Okt 2016 17:08:21

Genauso wichtig ist es aber auch, das Ladegerät auf eine separate 230V-Leitung zu legen,
die NUR bei Landstrom Spannung führt, sonst lädt und wandelt man im Kreis .....

Batterie --> 12V in den WR --> 230V an das Ladegerät --> 12V an die Batterie und wieder von vorne .....

Energievernichtung bzw. Umsetzung in Wärme ..... :D :D :D

kurt2 am 08 Okt 2016 17:21:21

Richtig Adi,
deshalb sollte man diese Arbeiten von Fachleuten machen lassen lassen, wenn man (so wie ich) keine Ahnung von der Materie hat.
Aber wenn`s dann klappt, ist es höchst bequem.

sh auch:
--> Link

Rockerbox am 08 Okt 2016 18:29:53

kurt2 hat geschrieben:Richtig Adi,
deshalb sollte man diese Arbeiten von Fachleuten machen lassen lassen, wenn man (so wie ich) keine Ahnung von der Materie hat.


Das kann ich - besonders bei 230V-Angelegenheiten - nur unterschreiben! :D :D :D

Ich hab bei mir (und ja, ich kenne mich aus) meinen Kühlschrank bewusst auch ins 230V-Netz des WR eingeschleust,
weil ich bei sehr hohem Solarertrag, den ich nicht mehr speichern kann, den Kühlschrank dann manuell auf über den
WR laufen lasse. Damit kann ich in diesem Fall ein wenig Gas sparen und nutze die solare Überkapazität.

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