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Karosseriequalität? Welcher rostet schneller?


christian m. am 15 Nov 2003 20:41:18

:? Wie gut kann man bei heutigen Modellen (Bj 2003) die Karosserie-Verarbeitungsqualität (Kastenwagen, bzw. Fahrerkabine bei WOMOs) im Bezug auf Rostanfälligkeit einschätzen?

Rostet ein Ducato/Jumper/Boxer schneller als ein Ford Transit oder als ein Sprinter/LT (..bei normalem Einsatz und Pflege)?

Gibt es Unterschiede im Bereich Blechstärke, Rostschutz, Lackqualität zwischen den genannten Fahrzeugen?

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Abenteuer am 15 Nov 2003 22:38:18

Hallo,

ich habe einen 14 Jahre alten MB 310D. Aussen kleinen nicht gravierenden Rostflecken an der Beifahretür bzw. den Lüftungsschlitzen hat er keine Probleme.


Günter

Hilft zwar nicht bei aktuellen Fahrzeugen. Ich glaube aber nicht, das andere Hersteller da ohne weiteres mitkommen können. Eine Beobachtung der Fahrzeuge auf der Strasse zeigt, wer die langlebrigeren baut :loldev:.

Gast am 16 Nov 2003 16:21:09

Hallo christin m.,

wer baut in der heutigen Zeit eigentlich noch schlechte Autos?

Da die Verkaufspreise und die Budgets der Hersteller auch nicht weit auseinander liegen, kann eigentlich auch kein großer Unterschied in der Qualität sein. Haben in unserer Firma sowohl Fiat Ducato als auch Mercedes Sprinter (alles Neufahrzeuge) im Einsatz. Gravierende Vor- oder Nachteile dieser beiden Fahrzeuge, kann ich wirklich nicht feststellen.

Liebe von

Ana und Volker

dokabastler am 16 Dez 2003 12:40:31

Hallo,

wenn man überlegt für was Kleintransporter an sich gedacht sind - ein paar Jahre Geld verdienen helfen ohne allzuviel Probleme zu machen ohne sich kümmern zu müssen und dabei auch betriebswirtschaftlich rentabel sein - und dann weg - kommt man der Sache näher.

Unter miesesten Arbeits- und Pflegebedingungen muß eine Kiste halt 5 - max 10 Jahre einigermaßen halten.

Rostvorsorge ist m.E. schlechter als bei Autos, auch Lackqualität (zumeist einfache Lacke ohne Klarlacküberzug etc.)
Verarbeitung und Komfort ist natürlich auch nicht vergleichbar ("Spaltmaße hahahah wen interessiert das am Bau??"), auch die Streuung dürfte groß sein. Die Toleranzen sind sicher groß.

Die Tatsache, daß Transporter aber zeitweise nach 10 Jahren wirklich fertig sind liegt m.E. v.a. an der Behandlung und an der (mangelnden) Pflege.
Bei guter Pflege ist es wie bei Autos: fast unbegrenzte Haltbarkeit

Zumindest erlaubt aber der zumeist einfache Aufbau rel. leicht Ersatz - auch Schweißanfänger wie ich können da schone Blechkunstwerke einsetzen ohne daß es groß auffällt - beim Auto geht das nicht.


Ob es hinsichtlich der Karosseriequalität zwischen den Fabrikaten Unterschiede gibt?
Möglich. Aber daß Mercedes da sehr viel besser ist als andere möchte ich nicht behaupten (ich hab selber einen MB 310 D Doka, BJ 93 - der ist im Fahrerhaus durch gewesen, der Einstieg war auch durch, Blech im Beifahrerfußraum auch......), das hängt wohl von der Pflege, bzw. bei mir vom "Vorleben" ab (meiner war in seinem ersten Leben 5 Jahre bei einem Steinmetz und 3 Jahre bei einem Verputzer...)
Auch von der ersten Serie der Sprinter (ab 95?) hört man rostmäßig nichts gutes...

dokabastler

Gast am 16 Dez 2003 13:03:07

Keine Unterschiede.......

...... ausser man fährt IVECO :twisted:

Unser fing im Motorraum schon nach einem Jahr an zu rosten.

Von der Handbremsanlage die nach 2 Jahren volkommen verrottet war, mal ganz abgesehen.


Thomas

Gast am 16 Dez 2003 13:27:28

hallo!


ich habe nun auch schon jede menge unterbaute gefahren, ob direkt als Womo oder in meiner firma früher. grundsätzlich gibt es keine unterschiede zwischen den hersteller, was die rostanfälligkeit betrifft.
ob nun fiat, mercedes, ford oder iveco. zur fahren ich einen neuen iveco daily als 6,5 tonner. wir haben uns gegen den sprinter entschieden nach wirklich langen probenfahrten (2000km). es stimmt das die kisten eigentlich keine pfelge brauchen. wir haben unser früher, weil sie geld verdienen mussten, nur einmal im jahr zur wartung gebracht und einmal im monat gewaschen. keiner der fahrzeug (jumper und sprinter) ist unter 200000 km verkauft worden.
was stimmt ist auch das die ersten sprinter sehr rostanfällig waren. udn noch sind. was auch stimmt, ist das der iveco bis baujahr 2001 eine sehr grosse streuung hatte und das fahrzeuge dabei waren die besser nie ausgeliefert werden durften. zur zeit ist es aber viel besser geworden.
grundsätzlich gilt aber eins, wenn man sich privat von seinem sauer erspartem geld ein womo kauft, dann ist man auch immer hinterher was die pflege betrifft und macht lieber einmal mehr ein ölwechsel oder eine gründlich reinigung, als zuwenig.
besser man achtet auf die motorleistung, dass auch genug power da ist, das traummobil auch zu bewegen. auch sollte genug zuladung vorhanden sein.


aus unna von norbert und anke

Gast am 16 Dez 2003 13:57:59

Hallo Norbert

Gerne würde ich Dir glauben aber meine Erfahrungen zeigen etwas anderes. :(

Wenn ich einen älteren IVECO mit unserem und den aktuellen vergleiche sehe ich doch erhebliche Unterschiede gerade was die Lackierung und Hohlraumversiegelung angeht.

Genau an den Kanten rostet der IVECO gerne und schnell. Dies gilt besonders für Stellen wo Gummieinsätze vorhanden sind, als Beispiel die Kabeldurchführungen. Als ich diese mal entfernen muste kam der Rost zutage.

Dies ist für mich ein klares Zeichen das es an der Verabreitung hapert und von Pflege kann an der Stelle keine Rede sein.

Nur so nebenbei eine Pressemeldung von dieser Woche die etwas über die Qualität aussagt.

"Die Rückruf-Aktionen der Autohersteller kletterten auf ein Rekordniveau.
Beim Kraftfahrt-Bundesamt wurden 144 Aktionen mit 939 betroffenen Fahrzeugen in 2003 gemeldet. 1993 waren es nur 35"



Ich kann nur von unseren Erfahrungen sprechen und wie das mit aktuellen Mercedes oder anderen aussieht kann ich nicht beurteilen.


Thomas

Zegu am 16 Dez 2003 21:27:24

Also bleiben wir dabei? Der Kunde wird zum Versuchskaninchen für Neufahrzeuge!

Gast am 17 Dez 2003 08:25:22

So sehe ich das auch Frank.

Wie meinte der Spiegel " Bananenautos, die reifen beim Kunden......"


Thomas

Reini am 17 Dez 2003 13:32:47

Hallo,
hier mein "Senf" dazu:
Wollte im Sommer Roststellen unter meinem FFB 570 Classic auf FIAT DUKATO (110000km, Bj. 1992) ausbessern oder neu schützen,-habe keine gefunden, weder unten, noch im Motorraum.
Also: FFB/ FIAT ist gut.... :razz: :o

Reini

dokabastler am 17 Dez 2003 14:01:00

Hallo Reini,

Glücklicher - dann ist Dein Womo wohl im Winter nie der Salzdusche ausgesetzt gewesen?
Oder es wurde immer gut gepflegt - ein Handwerkerauto ohne Pflege und mit Winterbetrieb (oder eben ein Womo) sieht da nach 12 Jahren anders aus fürchte ich...

Ich glaub besonders der Winterbetrieb haut mächtig rein - immer wenn ich an den Rost (insgesamt ist der aber nicht sooo furchtbar dramatisch) an meinem MB denke, erinnert mich das an den postgeleben Audi 80 LS meines Vaters aus meinen Kindertagen (BJ 77 - der Audi).
Der ist an den Nähten gerostet und unter dem Unterbodenschutz und von Innen durch den Kotflügel - das war praktisch nicht zu stoppen - damals war guter Rostschutz, Hohlraumversiegelung und Vollverzinkung ab Werk noch ein Fremdwort...

dokabastler

MichaelW am 17 Dez 2003 21:37:23

:yau: , dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Unser 97er Eura aus 2ter Hand wurde von den beiden Vorbesitzern am Unterboden anscheinend nicht besonders gepflegt (nach einer harten Wintersaison mal ne Dusche von unten gönnen). So sah er dann auch aus. Die Quertraverse unterhalb des Motors vor dem Motor war total vergammelt und der ganze Unterboden sowie die Achsen etc. sah auch nicht eben gerade überzeugend aus. Habe das wieder einigermassen in den Griff bekommen, aber ein bißchen Pflege tut auch dort not, wahrscheinlich egal bei welchem Fabrikat. Wenn die Dinger Salz sehen, sind sie anscheinend nicht so geschützt, wie PKW... :bindagegen:



MichaelW

Reini am 18 Dez 2003 12:02:03

Hallo, hier nochmal Reini.
Fahre mein WoMo auch im Winter, allerdings versuche ich Schnee zu meiden, also halte ich den Kontakt mit Streusalz bewußt in Grenzen. Als Unterbodenschutz ist nur der ursprüngliche Lack (Steinschlagfest) und ich
habe nach dem Kauf in 1996 die aus Erfahrung kritischen Stellen mit Hohlraumversiegelung und Unterbodenwachs (wiederhole Wachs) eingesprüht. Mit allen schwarzen Unterbodenschutzmitteln hatte ich bei meinen Autos und WoMo immer sehr sehr schlechte Erfahrung. Der Schutz sah oberflächlich gut aus und darunter war schon fast das Blech
weg.- Seitdem ich die Behandlung w.b. vornehme, habe ich keine Schwierigkeiten mehr. Auch bei meinem Pkw wird nach dem Kauf der ganze Motorraum mit Wachs (Hohlraumversiegelung) ausgesrrüht. Er sieht dann nach ein paar Monaten ziemlich Verstaubt (schmutzig) aus, bleibt aber einigermaßen transparent (man kann den Zustand kontrollieren)- aber Staub rostet nicht!
Also schöne Ferertage (im WoMo)
wünscht Reini
PS: Habe meinen Classik 570 gerade gegen einen Classic 680 in Zahlung gegeben... :santa: :snowman:

Gast am 19 Dez 2003 15:27:22

hallo!


also thomas_p, ich ahbe heute mein fahrzeug fertig bekommen, wir haben es hier bei uns in der dorftanke mal ganz genau unter die lupe genommen. hat 2 tage gedauert, war aber recht erfolgreich.
also kurze zusammenfassung: iveco 65/15 baujahr 2003, 6,5T zgg. 18658 Km auf dem tacho, erstzulassung 05/03. aufbau alkoven von carthago.

nach den vielen posting hier, habe ich einfach dazu entschlossen. ich habe das fahrzeug im motorraum, am rahmen und türen untersucht. dazu auch mir die ganzen unterlagen von iveco besorgt was sich innerhalb der letzten 3 jahren verändert wurde. ist ganz leicht gewesen, haben hier in dortmund eine sehr gute iveco werkstatt, die immer ein offnes ohr hat, haben mir auch andere leute die dort ihre fahrzeug warten lassen, auch nutzfahrzeug, bestätigt.

so nun zum eigentlich. da wir noch keinen grossen winterbetrieb hatten und erst heute dazu aufbrechen, ist das nur ein zwischenberich. bisher hat das fahrzeug keinerlei spuren von rost, weder hinter einer verbordelung noch einer gummimanschette. auch ist der meiste teil der kabelführung geändert worden. wobei das beiälteren modelle die nach 1999 zugelassen worden sind, auch noch getauscht werden kann. auf nachfragen von mir bei carthago ist das fahrzeug aus der lieferung 01.03 und stand bis zur fertig in 04.03 im freien vor der wrkshalle von carthago. bestimmt wird es nach dem winter anders aussehen, aber das wird es bei anderen herstellern auch. dann ist einfach eine grössere wäsche angesagt.
auch wurde die befestigung des amaturenbretts geändert und ist nun in metallklipsen geführt. auch die sind wieder eingebaut und halten das amaturenbrett an seiner postion. ich denke nachdem was es allein in den letzten beiden jahren an änderungen bei iveco gegeben hat, das iveco am anfang einfach nur sparen wollte und sich gedacht hat, lass mal beim kunden reifen. das kann natürlich nicht tolerieren, aber der markt ist heute leider so.
auch ist wichtig was der hersteller des womo noch zusätzlich macht. carthago hat hier nochmal eine wachsschicht von unten aufgetragen und alle verbindung und durchgänge dick mit sikaflex versiegel.
ich werde die sache weiterhin im auge behalten und werde so gegen märz 04 einen neuen check machen, bevor es gewaschen wird und dann nochmal einen im mai 04. dann denke ich das man eine klare aussage machen kann.


bis zum neuen jahr verbleibe ich mit besten grüssen aus unn norbert :D

Gast am 19 Dez 2003 16:22:40

Hallo Mondial

Wie Du ja lesen konntest ist unser 3 Jahre alt und auch im Winter regelmässig unterwegs gewesen. Wenn Deiner jetzt schon anfangen würde zu rosten würde ich jegliches Vertrauen in Sachen Qualität verlieren.

Wir haben im Urlaub 2 IVECOS der neueren und Einen der bereits 10 Jahre auf den Buckel hatte verglichen und kamen alle zu dem gleichen Ergebnis. Qualität und Verabreitung runter bei steigendem Preis.

Du sagtest ja schon das dies Heutzutage normal ist und genau das kann ich einfach nicht akzeptieren. Die Autozulieferer werden bei Audit's auf Herz und Nieren bei der Qualität geprüft. Selbst bei geringsten Abweichungen vom vorgegebenen Sollkonzept wir ein Heidenaufstand vollzogen.

Bei einem solchen Kundenaudit bricht jedes Mal der Kollektive Wahnsinn aus

Und wie ist das bei Ihrem Endprodukt ???

Ich habe mich erst gestern im Phoenix Servicecenter mit dem Meister unterhalten und der sagte mir genau das gleiche. Das eckige Vorgängermodell war in der Verarbeitung wesentlich besser.

Was mich nervt ist einfach die Tatsache das ich keine Alternative habe. Beim Sprinter brauche ich in der Grösse von vornherein ein Zusatzfederung und wenn dann noch die Plattform mit dem 200 kg Bike hinzukommt ist es fast schon aus. Es ist ja auch nicht alles negativ. Das Fahrverhalten ist einfach spitze und vom Motor her völlig ausreichend motorisiert. Wenn unser Bike drauf ist und bei vollgeladener Garage sinkt er gerade einmal 1cm tief ein.
Eine Alternative währe auf MAN umzusteigen aber extra noch einen Klasse II Führerschein ist mir die Sache nicht Wert.

Also ich will hier keinem den Spass vermiesen aber Du musst mir eingestehen das ein direkter Vergleich zwischen Deinem und unserem ein bisschen hinkt . Das selbe gilt für den Aufbau Hersteller, an derartigen Diskussionen möchte ich mich jetzt auf keine Fall beteiligen, da ich dort keinen Kausalen Zusammenhang sehe.

Also ich wünsche Dir viel Spass in Zukunft und vielleicht habe ich ja doch nur Pech gehabt.

Viele , ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

P.S.
Die IVECO Werkstatt kenne ich sogar sehr gut und bei Denen bist Du wirklich gut aufgehoben. Ich bin gebbürtiger Dortmunder.

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