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Allererste Wohnmobiltour nach Schweden


geba555 am 17 Apr 2016 20:55:07

Wir wollen dieses Jahr das erste mal mit dem Wohnmobiel (wie wohl auch viele andere) verreisen. Nach lesen des Forums scheint ja Schweden ein relativ problemloses Reiseland für erste Wohnmobilversuche zu sein.

Wir wollen von Frankfurt für 3 Wochen voraussichtlich über Travemünde mit der Fähre nach Südschweden fahren und dort mit einer Rundfahrt die Tage verbringen. Wir sind 2 Erwachsen und unsere 10 jährige Tochter. Der Plan ist es, immer mal wieder etwas länger auf einem Platz zu bleiben und dort auch mal radfahren, wandern oder Kanufahren zu gehen, damit unsere Tochter auch zum Zuge kommt.

Bei den Wohnmobilen sind wir mitlerweile bei einem teilintegrierten bzw. Integrierten Wohnmobil mit einem Hubbett gelandet. Nach verschiedenen Feedbacks sind Alkoven-Modelle wohl schwieriger zu fahren und fallen damit erst einmal aus der Wahl.

Jetzt meine Frage: Was ist für Schweden eine sinvolle Fahrzeuglänge und -höhe? Sind WoMos bis 7,5 m ein Problem (da haben wir die Hoffnung, dass wir unsere Sachen unterbringen)? Gibt es Beschränkungen bei Stellplätzen, Parkplätze, Fähren oder sonst wo? Lässt siche so eine Länge schlechter Fahren?

Was mein Ihr? Ich in um jeden Tipp bzw. Erfahrungen dankbar. Da die Frage doch schwedenspezifisch ist, hoffe ich, dass dies das richtige Forum ist.

Viele Grüße

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schnupp am 17 Apr 2016 21:36:58

Halllo,

wenn ich das richtig verstehe, dann seid ihr Womo- Neulinge.
Ersteinmal viel Spaß beim Erkunden und Kennenlernen von Womos. Die meisten Womos fahren sich anders als PKW und brauchen etwas Eingewöhnung. Vielleicht wären ein paar Kurzurlaube nicht weit weg von eurem Wohnort erstmal gut, damit ihr testen könnt, was euch denn am ehesten liegt. Denn Schweden ist ja nicht gerade um die Ecke und da soll der Urlaub doch erst recht Spaß machen und nicht an "falschen" Womowahl scheitern..
Ich kann Dir nicht raten, was das Beste wäre, sondern erzähle kurz von unserer Womo Tour durch Schweden:
Wir waren mit einem 9,5m u 3,2m hohem langem ehem. Reisebus-Oldie, also breit und recht lang, unterwegs. Wir sind alle Wege gefahren, die wir wollten, an schlimmen Engstellen haben wir eben angehalten und den Gegenverkehr gegebenfalls passieren lassen. Wo ein Müllauto hinfährt, kamen wir auch hin... Und wir haben wunderschöne einsame Plätze gefunden, auf den Straßen und auch Campingplätzen kein Problem gehabt.
Gruß
Schnupp

bcco1 am 17 Apr 2016 21:59:43

Also Schweden ist eigentlich extrem entspannend. Klar gibt es im Süden, in den Bergen oder auch mal zwischendurch ein ein paar engere Straßen. Aber generell ist schon Platz für größere Wohnmobile. Die Länge ist wohl eher ein subjektives Ding... Wir sind nur mit kürzeren Exemplaren dort gewesen, aber da ich früher mal nebenbei im Hafen gejobbt habe und auch 7,5-Tonner aus Schiffen rein- und rausgefahren habe... Ist ein Lerneffekt, überhaupt so ein Ding zu bewegen. Ich würde mal so sagen... Kannst du so ein Fahrzeug in Deutschland bewegen, geht das in Schweden locker. Vielleicht mal vorher in der Nähe von Frankfurt üben und so nach und nach schwierigere (engere) Strecken suchen?

Mit einem kürzeren Gefährt ist man natürlich flexibler. Wir haben auch schon bei einem Schweden auf dem PKW-Stellplatz seiner Campingparzelle in Ystad gestanden. 5,43 passten da schon drauf... ;) Aber das sehe ich jetzt mal nicht als Kriterium.

Mal abgesehen davon, dass man sich selbst nochmal grob mit dem Land vertraut machen sollte... So spezielle Beschränkungen sind mir nicht bekannt. Wenn es welche gibt, sind die im Einzelfall gekennzeichnet. Verkehrsregeln findest Du meist auf den Tourismusseiten oder bei Verkehrsclubs.

Fähren: Achte mal auf die Tarife, dort gibt es manchmal Längenbeschränkungen. 6m, 7m... Alles schon gesehen. Vielfach ist aber auch die Höhe entscheidend, meist landet man eh auf dem LKW-Deck. Es gibt ja auch durchaus Alternativen an Routen. Ob man Travemünde/Rostock/Sassnitz - Trelleborg nimmt, oder Vogelflug und dann Brücke nach Malmö oder Fähre nach Helsingborg... Oder vielleicht sogar den Landweg über die dänischen Inseln bevorzugt. Geschmackssache und Preisfrage. Wir persönlich bevorzugen Vogelflug. Kopenhagen/Helsingör ist ein schöner erster Stopp. ;)

Naja, und falls du in den schwedischen Ferien (beginnen am 13.06.), könnten SP/CP etwas voller werden. Es gibt in Schweden allerdings auch das Jedermannsrecht. Im Prinzip kannst du überall in der Natur stehen. Aber das sollte man auch sensibel mit ungehen. Keine Hinterlassenschaften, nicht den Boden umpflügen. Auch nicht in der Nähe von Wohnhäusern und in umzäunten Gebieten. Auch nicht auf einem bearbeitetem Acker... Aber wer kommt mit einem normalen WoMo auf die Idee? :D :D


Das wäre, was mir so ganz spontan einfällt...

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nuvamic am 17 Apr 2016 22:06:17

geba555 hat geschrieben:Sind WoMos bis 7,5 m ein Problem (da haben wir die Hoffnung, dass wir unsere Sachen unterbringen)?

Nicht nur die Länge, auch das Gewicht sollte man bedenken. Such mal im Forum, was es über das Thema "3,5to" als Obergrenze so alles gibt. Und zwar in bezug auf Beschränkungen (z.B. Führerschein, Geschwindigkeiten...) als auch Zuladung. Ich frag mich, was Ihr mitnehmen wollt in einem Mietwomo bei drei Personen, dass Ihr unbedingt 7,5m braucht...

geba555 am 17 Apr 2016 23:23:54

Die Wohnmobile, dies es jetzt bei uns in der Gegend noch gibt, haben alle so zwischen 7 und 7,5 m. Gewichtsmäßig liegen die WoMo's so um die 3t (sind sie deshalb noch nicht vermietet?). Die Zuladung zu den 3,5t müsste wahrscheinlich schnell erreicht werden - sind 500 kg ok? Früher hatte ich noch den LKW Führerschein und öfters mal ein größeren Van oder Lieferwagen bis 7,5 t gefahren. Mit etwas Übung sollte es wieder gehen. Was hat man denn für Vorteile, wenn man nicht ins LKW Deck kommt?

Für mich ist die Menge der Dinge, die man mitnimmt, ein Lerneffekt. Das erste mal werden wir sicher viel zu viel mitnehmen, davon die Hälfte brauchen und danach schlauer sein. Da bin ich realistisch. Außerdem ist ja das Wetter unbeständiger als irgendwo im Süden, wo man mit Shorts und Shirt auskommt. Auf jeden Fall haben wir irgendwie haben wir bisher immer jedes Auto bei unseren Urlauben voll bekommen. Die Packlisten aus dem Forum werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

Zur Übernachtung würde ich eh eher auf einen Stellplatz oder Campingplatz gehen. Braucht man Ende Juli-Anfang August Reservierungen auf den Campingplätzen oder auf den Fähren?

nuvamic am 17 Apr 2016 23:50:15

Max. 3,5to (müsste man beim Modell aber erst mal abklären), 3t Leergewicht (hier gibt es auch manches zu klären), macht jetzt mal als Beispiel 500kg Zuladung. Klingt viel - aber da ist eben auch alles mit drin. Die mitfahrenden Personen. Tankinhalte. Campingmöbel. Essgeschirr. Kochtöpfe. Bücher (inkl. Autoatlas und Reiseführer?). Spielzeug. Elektronik. Fotoausrüstung. Kleidung. Schuhe. Bettzeug. Alles fürs Bad. Sportgerätschaften. Nahrungsmittel (mindestens Gewürze, Essig und Öl und Proviant für die Fahrt). Und wehe, Ihr kauft unterwegs was ein. Wir hatten schon Nordlandfahrer, die Wurzeln und Steinesammlungen mit heimgebracht haben ;)

Ist ersichtlich, wieso 500kg nicht sooo viel sind? Mir kommt es gefährlich vor, ohne Vorerfahrung einfach mal einzuladen. Je mehr Platz, desto schneller seid ihr überladen (zul. GG?) und das kann ganz schön teuer werden. Die Kontrollen nehmen eher zu, gerade in den Ferienzeiten.

Wie gesagt, eine oft geführte Debatte - ich empfehle nach wie vor die Suche, denn dieses Thema wird hier gefühlt jede zweite Woche diskutiert... Ich hab es nicht erwähnt, weil es gar nicht geht - aber am liebsten sehr groß kann eben auch zu Problemen führen. Gut, wenn Ihr vorher überlegt. Und wie gesagt - meiner Meinung nach eher beim Gewicht als bei der Länge (auch wenn das naturgemäß irgendwo zusammenhängt).

(nebenbei - so was wie ne Wochenend-Testtour mag wirklich nicht das Dümmste sein, so kriegt ihr auch ein Gefühl für die innere und äußere Größe so eines Gefährts....)

rkopka am 18 Apr 2016 01:13:20

geba555 hat geschrieben:Bei den Wohnmobilen sind wir mitlerweile bei einem teilintegrierten bzw. Integrierten Wohnmobil mit einem Hubbett gelandet. Nach verschiedenen Feedbacks sind Alkoven-Modelle wohl schwieriger zu fahren und fallen damit erst einmal aus der Wahl.

IMHO sind Alkoven kaum unterschiedlich zu anderen Womos. Sie sind ein wenig höher, aber auch bei Teilintegrierten muß man auf die Höhe achten. Und das ist selten ein Thema. Auch Seitenwind ist nur marginal mehr ein Thema. Da spielt das Fahrwerk eine größere Rolle. Andererseits können Alkoven kürzer sein bei gleichem Wohnraum. Außerdem sind sie praktischer in der Handhabung bei >2 Personen (Hubbett).

RK

Jonah am 18 Apr 2016 03:02:32

Hallo, Schweden ist für euch und eure Tochter sicher ein schönes Reiseziel. Um die Fahrerei würde ich mir keine Sorgen machen, nach 30 km habt ihr den Bogen raus. Immer schön weit ausholen bei Kurven. :ja: Wenn es möglich ist, würde ich einen Alkoven mieten. Dann hat eure Tochter den Alkoven für sich und wenn sie vor euch ins Bett geht, dann könnt ihr noch draußen oder drinnen sitzen und müsst nicht unter dem Hubbett rumkrabbeln. Probiert mal das Hubbett aus, da gibt es genug, die dann die Aufbautür blockieren, so dass man weder an der Sitzecke sitzen kann, noch aus der Aufbautür normal rausgehen kann.

bcco1 am 18 Apr 2016 08:00:54

geba555 hat geschrieben: Mit etwas Übung sollte es wieder gehen.


Dann ist das ja kein Thema... Wie schon geschrieben wurde... Weit ausholen. ;)

geba555 hat geschrieben:Was hat man denn für Vorteile, wenn man nicht ins LKW Deck kommt?


War nur 'ne Aussage, dass man da meist eh landet. Viele reine PKW-Decks bieten einfach nicht die Höhe. OK, auf auf dem PKW-Deck ist man der Riese, auf dem LKW-Deck der Zwerg.

geba555 hat geschrieben:Zur Übernachtung würde ich eh eher auf einen Stellplatz oder Campingplatz gehen. Braucht man Ende Juli-Anfang August Reservierungen auf den Campingplätzen oder auf den Fähren?


Die Ferien in Schweden gehen bis 21.08. Wir waren mal Ende Juli da und haben einmal einen komplett vollen CP erlebt und mussten weiter, ansonsten war frei. Allerdings sind wir dann auch bis zum Nordkapp gefahren. Wie repräsentativ die Aussage für Südschweden ist ist, kann ich dir auch nicht sagen. Kommt wohl drauf an, wie risikofreudig du bist.

Bei Fähren braucht man nicht unbedingt reservieren (Es sei denn, die verlangen das... Auf den Reedereiseiten informieren). Bei TT-Line würde ich das bei der Hinfahrt schon machen. Da kommt ja nicht jede Stunde eine. Puttgarden machen wir nur auf dem Hinweg, aber selbst da bräuchten wir das nicht. Notfalls wartet man ein bisschen. Kommt eben drauf an... Fährst du einfach so hin, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Platz bekommst, relativ groß. Aber nicht garantiert, Freitag - Montag kann da schon ein wenig los sein.

msfox am 18 Apr 2016 08:52:47

Ich würde noch ein wenig auf die Länge achten. Unsere Wohnmobilhändler sagte uns, dass die Fähre ab einer Länge von 6m teurer ist. Wievie weiß ich nicht. Unserer (Chausson Flash 01, Bj 2008) ist 5,99 lang (ohne Fahrradträger) und 3m hoch. Er ist mit Alkoven und ideal für 2 Kinder + 2 Erwachsene. Mit den 5,99 passt man zur Not auch mal beim Einkaufsmarkt in eine Parklücke.
Ich habe leider keinen Vergleich zu einem "Nicht-Alkoven". Wir haben uns vor 3 Jahren als blutige Anfänger einen mit Alkoven gekauft und damit keine Problem gehabt. Die Option "Alkoven" würde ich eurer Stelle daher nicht ausschließen.

drahre am 18 Apr 2016 09:17:11

Hallo,

wir fahren seit 2010 jedes Jahr mind. einmal nach Schweden, allerdings bis zur Höhe Östersund, Örnsköldsvik.
Für die Überfahrt nach Schweden nehmen wir die Fähre von Travemünde nach Trelleborg ( in unserem Falle TT-Line, hier haben wir eine Bonuskarte und durch die häufigen Überfahrten das eine oder andere Mal auch eine Freifahrt ) Unsere bevorzugte Zeit für die Überfahrt ist 22:00 Uhr ab Travemünde, Ankunft in Trelleborg ist dann der nächste Morgen um 07:30 Uhr. Start unserer Reise ist im Rothaargebirge, das heißt, bis nach Travemünde fahren wir ca. 450 km, da kommt die Pause auf der Fähre schon gut. Weiterhin kommen wir Schweden näher ohne selbst fahren zu müssen.Der erste Tag in Schweden beginnt somit am frühen Morgen und manist frisch und ausgeruht.
Die Kosten für die Überfahrt sind zwar im ersten Moment hoch, aber die Fahrt durch Dänemark mit den diversen Möglichkeiten ist auch nicht umsonst, zudem die zusätzlichen Kilometer die gefahren werden müssen.
Je länger/größer das Wohnmobil um so geringer die Zuladung ( bei 3,5t zGG), hier ist vorherige Information schon wichtig. Tipps gibt es hier im Forum dazu genügend.

Weiterhin viel Spaß bei der Vorbereitung der Reise.
Grüße
Erhard

rkopka am 18 Apr 2016 09:27:35

bcco1 hat geschrieben:War nur 'ne Aussage, dass man da meist eh landet. Viele reine PKW-Decks bieten einfach nicht die Höhe. OK, auf auf dem PKW-Deck ist man der Riese, auf dem LKW-Deck der Zwerg.

Die PKW Decks könnten u.U. schwerer zu erreichen sein, d.h. engere und steilere Zufahrten.

RK

bluecamper am 18 Apr 2016 09:28:07

Hallo,

die meisten WoMos in der Vermietung sind 3,5to und damit bis 7,5 m lang. Das hat sich so eingebürgert.
Mit denen kommt man auch gut zurecht.
Wir waren letztes Jahr noch mit einem Wohnwagengespann in Schweden. Das ging auch.
Was ich reservieren würde um diese Zeit: die Fähre und event. den 1. Campingplatz in Schweden. Denn gerade die an der Küste oder in der Nähe der Fähre sind im Sommer sehr stark belegt (hängt aber ach davon ab, wann ihr wohl ankommt.)
Wir haben damals aus Kostengründen eine Tagesfähre genommen. Haben die Überfahrt auch als "kleine Kreuzfahrt" genossen.
Da wir aber abends ankamen und nicht reserviert hatten, waren alle CPs voll. Irgendwann nach 150km konnten wir dann auf einen Ausweichplatz stehen....
Dann auf jeden die CampingKey Card bestellen und direkt schauen, dass man hierfür die CP Übersicht bekommt.
Wir haben dann immer gegen Mittag bei dem nächsten CP angerufen, wo wir hinwollten. Das war dann kein Problem mehr mit dem Unterkommen.
Südschweden ist klasse!
Genießt die Seen und das Meer. Und nehmt Euch zeit!

Mover am 18 Apr 2016 09:34:48

Vorab: Wer fährt schon ständig Fähre?

Zu Gewichtsdebatte:

auf der Landhandelswaage. Sehr erschrocken. 3.550 kg. Ohne vollen Wassertank, 60 l fehlten im Dieseltank, keine Klamotten, keine Elektronik, kein Werkzeug, keine schweren Bücher.

Durch F und SP wollte ich dem überlastetem Camper keine Kontrollen aussetzen (ausladen, dann weiterfahren, viel Strafe bezahlen). Zudem kommt im Falle eines Unfalls die fahrlässige Überladung und ggf. Selbstbeteiligung.

Was tun? In ein paar Stunden waren hinten eine 2-Kreis-Luftfederung eingebaut, vorne spendierte ich längere und stärkere Federn.

Abfahrgewicht: 3.900 kg. Das hatte ich niemals vermutet.

Nun darf ich noch 350 kg zuladen bis auf 4,25 Tonnen.

Der Kasten fährt sich deutlich besser als vorher. Die Luftfederung kann ich auf meine Komfortwünsche einstellen.

Unser Kasten ist 6,36 m lang. Ein ordentliche Dusche, mehr Innenraum, mehr Komfort als die 5,99-m-Modelle.

Das ist uns mehr wert als die "Einsparung" auf Fährüberfahrten.

Jetzt sparen wir auf eine Luftfederung vorne.

drahre am 18 Apr 2016 09:58:44

Hallo,



Ständig mit der Fähre fahren, wird wohl das Personal der Fährgesellschaft, alle anderen nutzen diese Möglichkeit wohl doch eher nur temporär.

Die Fährüberfahrt wäre mir bei einem Mietmobil doch die günstigere Variante als eine Luftdruckfederung bzw. längere Federn an der Vorderachse einbauen.

Grüße
Erhard

Mover am 18 Apr 2016 10:26:20

"Wer fährt schon ständig Fähre" bezog sich auf das Argument, dass es ab 6,00 m teurer würde.

Du schreibst:
"Die Fährüberfahrt wäre mir bei einem Mietmobil doch die günstigere Variante als eine Luftdruckfederung bzw. längere Federn an der Vorderachse einbauen."

So blöde bin ich nicht, ein Mietmobil auflasten zu lassen.

Momoblog am 18 Apr 2016 18:09:07

Hallo,

ich wünsche euch jetzt schon mal viel Spaß in Schweden - es wird herrlich werden, da bin ich mir sicher! Vor allem bei dem, was ihr euch als Aktivitäten vorgenommen habt.

Die Womofrage würde ich sehr entspannt angehen. Vor allem würde ich das Thema Alkoven noch mal überlegen. Wie hier schon geschrieben, bietet es gerade mit Kind die ideale Möglichkeit, ohne groß umzubauen, immer eine "Schlafhöhle" zu haben. Ob ihr die jetzt nutzt oder eure Tochter könnt ihr dann ja noch ausknobeln... ;-) Was soll denn am Alkovenfahren so schwer sein, dass man davor so einen Respekt hat? Die Höhe? Ist uns gerade in Schweden nie als Problem aufgefallen. Seitenwind? Ihr wollt doch nicht bei Sturm über die Öresundbrücke fahren, oder?

Für die Fähre wäre mein Tipp noch: Tagfahrt Travemünde-Trelleborg. Nach der Anreise von Zuhause einen Tag an Bord chillen und direkt entspannt in Schweden ankommen. Und deutlich billiger ist es auch noch... Reservieren ist vielleicht am Wochenende ratsam. Unter der Woche war unsere Fähre trotz Hochsaison bei weitem nicht gefüllt.
Zur Einstimmung kannst du ja mal in unserem Blog vom letzten Jahr schmökern: --> Link

Lieben Gruß,
Michael

bcco1 am 18 Apr 2016 19:07:58

Mover hat geschrieben:Vorab: Wer fährt schon ständig Fähre?



*ähm* ich melde mich dann mal vorsichtig... Hab kaum einen Urlaub ohne Fähre. Der nächste kommt nach grober Planung wohl auf sieben Überfahrten.


Es ist dann schon ein Aspekt für "Vielfährfahrer", wobei ich ja auch oben schrieb: Manchmal sind es 6 m, manchmal 7, manchmal ist es nur die Höhe und die Länge zählt gar nicht. Als alleiniges Kaufargument zählt es mit Sicherheit nicht. Dachte, es geht um ein Mietmobil, wo ich vielleicht auf die 7 m geachtet hätte...

Wobei mir gerade einfällt... Mit dem CampingKey gewährt TT-Line glaube ich 10 % Rabatt, wäre vielleicht sinnig, die vorher zu besorgen.

Mover am 18 Apr 2016 19:25:03

Hallo bcco1,

was hattest/hast Du an Mehrkosten durch Deine Länge?

bcco1 am 18 Apr 2016 19:52:09

Unterschiedlich... Fängt bei +2 Euro (6 m) bzw. +4,50 (7 m) pro einfache Strecke auf der Fähre Glückstadt - Wischhafen an. Liegt manchmal bei 10 - 15 Euro, das höchste waren rund 80 Euro. Aber insgesamt in den letzten 20 Jahren? Vorsichtig geschätzt, vierstellig. Wobei ich zwar unter 6m fahre, aber mein Limit auch bei der neuen Anschaffung bei 7 m lag. Das hat aber mehrere andere Gründe als die "Fährkosten" und ich brauche auch nicht so viel Platz im WoMo, draußen brauche ich mehr... ;)

Würde ich aber mieten und 7,50 ins Auge fassen... *hmm* da würde ich auch mal gucken, ob unter 7 m geht. Nicht nur des Preises wegen... ein langer Überstand am Heck kann an manchen Fährrampen unangenehm werden.

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