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Schleswig-Holstein,Hamburg,Stralsund,Binz,Sassnitz,Ralswiek


seewolfpk am 26 Jun 2016 16:46:19

Bericht über eine Wohnmobilreise vom 3. bis 22. Juni 2016
Ziele waren Wischhafen, Tönning, St. Peter Ording, Büsum, Hamburg, Stralsund, Binz, Sassnitz und Ralswiek (Störtebeker Festspiele)

Viele Bilder gibt es auf meiner Homepage -seewolfpk-, beginnend mit Wischhafen.
Jeweils am Ende des Artikels wird auf den nachfolgenden verlinkt.

Unser erstes Ziel der Sommerreise führte uns nach Wischhafen.
Der Stellplatz ist ruhig und preisgünstig.

Wir machten einen kleinen Spaziergang zum Yachthafen. Eine Holzfigur ziert dort das Ufer.
Mit dem Fahrrad fuhren wir noch mit der Fähre nach Glückstadt.

Beide "Städte/Ortschaften" sind für uns keine lohnenwerten Ziele gewesen, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden

Nach Wischhafen war Tönning an der Eider unser nächstes Ziel.
Wir nutzten die Elbfähre auf der eng geparkt werden mußte.

Vom Stellplatz (wir hatten Glück und standen direkt am Ufer der Eider) gibt es einen schönen Blick auf und über die Eider.

Die Ortschaft ist mit dem Hafen sehr idyllisch
Eine Fahrradtour führte uns zum Eidersperrwerk
Ein weiterer Ausflug (mit der Bahn) führte uns nach St. Peter Ording.
Dieser Ort ist uns zu "steril" und "kommerzbetont". Die Kurkarte von Tönning, die laut Aufdruck für viele andere Orte in Schleswig-Holstein gültig ist, hatte in St. Peter keine Gültigkeit. Wir verzichteten darauf den langen Weg bis zum Wasser zu betreten.
Auf dem Weg zum Treffen mit den Clubkameraden vom Ostfriesischen-Reise-Mobil-Club-Leer machten wir noch Zwischenstation in Büsum.

Im Gegensatz zu St. Peter Ording hat uns Büsum sehr gut gefallen. Der Ort hatte einen angenehmen Charme für uns.

Danach fuhren wir nach Hamburg zum Start der Clubreise "Störtebekertour" des Ostfriesischen-Reise-Mobil-Clubs-Leer.

Im Rahmen der Tour zu den Störtebeker-Festspielen ins Ralswiek trafen sich 11 Wohnmobilbesatzungen am Sonntag 12.06.2016 in Hamburg—Stellplatz Elbe-Bunthaus—Moorwerder Hauptdeich 33, Hamburg.

Mit dem Wirt auf dem Stellplatz konnte vereinbart werden, das wir gemeinsam das Europameisterschaftsspiel der deutschen Mannschaft im Lokal sehen konnten.
Nicht nur für die deutsche Mannschaft ein gelungener Auftakt sondern auch für die ORMC-Mitglieder und -Anwärter.

Am Montag fuhren einige Mitglieder mit dem Fahrrad nach Hamburg. Der größte Teil nahm jedoch die Bus-/Bahnverbindung in Anspruch.
Die Radfahrer-Crew radelte u.a. um die Alster. Diese Strecke wurde auch während einer Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus befahren.

Nach Beendigung der Stadtrundfahrt wurde das Bus-/Bahnticket noch für einen Besuch der Landungsbrücken genutzt.

Bus-/Bahn- und Radfahrer trafen gegen späten Nachmittag erschöpft wieder am Stellplatz ein.

Leider mußte eine Wohnmobilbesatzung uns schon am Montag verlassen.
Mit besten Genesungswünschen wurde diese Besatzung am Morgen verabschiedet. Schade, aber leider nicht zu ändern.

Mit 10 Mobilen ging es dann am Dienstag 14.06.2016 nach Stralsund, Werftstr.9, 18439 Stralsund.

Die Weiterfahrt nach Stralsund erfolgte in freie Zeiteinteilung. Somit wurde keine Kolonne gebildet.
Die Stellplätze waren auch hier reserviert. Der neue Platz -direkt gegenüber- ist ruhiger als der in der Nähe der Rügenbrücke.

Da alle Teilnehmer zum frühen Nachmittag in Stralsund angekommen waren, konnten wir das schöne Wetter noch für den "Stuhlkreis" nutzen.
Interessante Gespräche wurden dann jedoch durch einen aufziehenden Regenschauer beendet.

Vor und nach dem Regen ist es bekanntlich trocken und einige machten schon einen ersten Besuch der Stadt.
Diese ist auch zu Fuß gut zu erreichen.

Am Mittwoch war eine Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus gebucht. Vom Reiseführer wurden so umfangreiche Informationen gegeben, das man sich diese gar nicht merken konnte

Nach der Rundfahrt war bis zum nächsten Termin (Ozeaneum) noch Zeit für einen Bummel einschl. Mittagsessen.
Wir entdeckten einen Imbiss mit Preisen fast wie vor der Wende.

Am Nachmittag bot dann das Ozeaneum einen Einblick in die Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee.
Beim Fotografieren war Blitzlicht (auch Fische haben Augen) verboten. Einige Bilder sind deshalb nicht ganz so scharf.

Der Donnerstag 16.06.2016 hatte am späten Nachmittag die Besichtigung der Störtebeker Brauerei als Programmpunkt.
Vorher war noch Zeit zur freien Verfügung.

Ein Sommelier für Biere führte uns durch die Manufaktur. Wir hörten von den verschiedenen Herstellungsstufen und Geschmacksrichtungen der Biere.
Zum Schluß konnten wir einen Blick auf die Abfüllanlage werfen

Danach begann eine Verkostung mit Imbiss (so war es von der Manufaktur benannt worden).
Fünf verschiedene Biersorten wurden erklärt und wird durften jeweils ca. 0,125 l zur Probe trinken.
Der "Imbiss" bestand aus winzig kleinen Broten. Noch nicht einmal 2 Stücke standen für jeden zur Verfügung.
Dieser Teil war enttäuschend und es ist anderen Interessenten nicht zu empfehlen, diese Manufaktur (für eine Brauerei ist die Firma zu klein, so der Sommelier)
zu besuchen. Für etwas über einen halben Liter Bier und winzige Trockenbrotstücke ist der geforderte Kostenbeitrag zu hoch gewesen.

Auf vorangegangenen anderen Brauereibsichtigungen bei ORMC-Fahrten wurde großzügiger bewirtet.

Nach einer Stärkung mit selbstbezahltem Essen im Restaurant der Manufaktur hätte es die Möglichkeit gegeben das Spiel Deutschland - Polen auf einer Großleinwand dort zu sehen. Alle ORMC-Fahrtteilnehmer zogen es jedoch vor, die Wohnmobile aufzusuchen, um nicht in der Dämmerung und eventuellem Regen nach dem Spiel zu Fuß noch zum Stellplatz laufen zu müssen.

Freitag 17.06.2016 war dann die freie Weiterfahrt nach Binz auf Rügen zum Stellplatz Wohnmobiloase , Proraer Chaussee 60.

Das Wetter am Freitag war etwas "durchwachsen". Am Stellplatz angekommen blieb somit genügend Zeit zur Entspannung.
Die für den Abend geplante Grillrunde mußte wetterbedingt ausfallen.

Am Samstag, 18.6.2016, war wettertechnisch wieder alles im Lot.
Die vorgesehene Radtour zum "Koloss von Prora" konnte stattfinden.
An den alten Gebäuden wird fleißig gearbeitet

Wenn dann mal alles fertig ist, wird es neben dem schon vorhandenen Hotel und dem NVA-Museum auch diverse Eigentumswohnungen geben
Das NVA-Museum bot Einblicke in das Militärleben der DDR. Von Waffen und -Technik machte ich aber keine Fotos.
Für den frühen Abend war dann auch noch eine Busfahrt nach Binz vorgesehen, um das Blue-Wave-Festival zu "genießen".
Man muß schon ein eingeschworener Blues Fan sein, um diese Musikrichtung als Genuß zu empfinden.

Sonntag 19.06.2016: Zur freien Verfügung.
Wir besuchten das Sandskulpturen Festival. Beeindruckend die Präzision der dargebotenen Sandskulpturen

Das Wetter war auch noch Abends so gut, das spontanes Grillen angesetzt wurde.
Viele lustige Geschichten und Witze machten die Runde und erfreuten sogar Stellplatznachbarn, die spontanen Applaus spendeten. Möglicherweise gibt es sogar einen neuen Interessenten für den Club.

Montag 20.06.2016 ging es dann mit dem Fahrrad nach Sassnitz und dort mit dem Schiff zu den Kreidefelsen.
Ein Teilstück der Rügen-Radwanderstrecke führte fast unzumutbar über 2 Brücken. Zwischen Fahrbahnleitplanke zur linken Seite und Brückengeländer rechts war nicht sehr viel Platz. Zum Glück konnten beide Brücken unfallfrei passiert werden.

Die Bilder von der Schiffsfahrt zeigen die schöne Ansicht.
Der Königsstuhl ist aus einer schon länger zurückliegenden Reise mir persönlich noch größer bekannt.

Nach der Schiffsfahrt war der Nachmittag zur freien Verfügung und Rückfahrt. Einige schauten sich noch die Strandpromenade und die Altstadt an.
Leider kam es auf der freien Rückfahrt zu einem leichten und einem schwereren Fahrradsturz. Wir wünschen allen Betroffenen auch auf diesem Wege gute Besserung.

Den krönenden Abschluß der Tour war am Dienstag 21.06.2016 der Besuch der Störtebeker Aufführung in der Freiluftbühne Ralswiek.

Der Werbeaussage des Veranstalters

"Erleben Sie auf der einzigartigen Naturbühne Ralswiek die Abenteuer des legendären Seeräubers Klaus Störtebeker. Besuchen Sie ein Theaterstück mit über 150 Mitwirkenden, 30 Pferden, 4 Schiffen, waghalsigen Stunts, beeindruckenden Spezialeffekten und vielem mehr. An jedem Abend sehen Sie ein Feuerwerk über dem „Großen Jasmunder Bodden“, das Ihren Besuch auf der Insel Rügen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

kann ohne Abstriche zugestimmt werden *Hurah*.

Achim hatte nicht nur die gesamte Tour hervorragend vorgeplant. So auch die Fahrt vom Stellplatz nach Ralswiek mit dem Bus.
Danke dafür.

Vor der Abfahrt nach Ralswiek trafen wir uns noch zum Feedback und der Verabschiedung zur freien Rückfahrt, die am folgenden Tag erfolgen konnte.
Beim Einsteigen in den Bus konnten wir den Torjubel auf dem Stellplatz hören. Deutschland führte 1:0. Das das Spiel gerade mit unserem Besuch in Ralswiek zusammenfiel, konnte bei der frühzeitigen Buchung und Reservierung nicht berücksichtigt werden. Doch selbst eingefleischte Fußballfans wurden durch die Störtebeker Aufführung entschädigt. Ein einmaliges Erlebnis.

Tief beeindruckt von diesem Schauspiel gab es auf dem Stellplatz noch einen kleinen "Absacker".
Die Heim- bzw. Weiterfahrt plante jeder für sich alleine ab dem Mittwoch.

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