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Stromzentrale mit Akku und Stromgenerator Honda 20i


Fenner am 03 Jul 2016 09:49:27

Stromzentrale mit Stromgenerator Honda 20i, Akku und Wechselrichter

Eine weitere Idee und Denkanstoß, die/der aber noch nicht vollständig ausgereift ist, weil de Elektronik noch nicht hat was man genau sucht, kommt aber mit diesem Beispiel zusammen und es gilt sie auszureifen.
Das Problem ist, das man nicht wegen jedem Kleinverbraucher den Stromgenerator laufen lassen will, weil es einfach zu laut ist und der Verbrauch zu hoch. Mit einer guten Batterie hält ein Laptop 4 Tage.
Man nimmt sich daher einen Wechselrichter, welcher per Akku die 230V erzeugt und der Stromgenerator nur läuft, um den Akku zu laden. („Batterievorrang“)

Als Beginn des Denkens setze ich dazu den Honda 10i oder besser den 20i, dazu den TOYO 12V 3000W (1000€) von Greenakku und als Akku eine Winston von Faktor LiFePo4 mit 100 bis 200Ah zu ca. 1200€, weil Bleiakkus einfach nichts taugen. Bleiakkus zerfressen sich bereits ab 50% Entladung und lassen nur wenige hundert Teil-Entladungen zu. Die Lithium durfte 10.000 schaffen und ist bis auf 5% entladbar, spannungstechnisch dem Bleiakku gleich und kann ersetzt werden. Nur totales entladen killt sie sofort. Die Winston sind explosionssicher!!! (Youtube). Sie können mit 1C geladen werden und halten extremen Stromentnahmen stand ohne einzubrechen. Bleiakku adee.

Es gibt zwar preiswertere und bessere Wechselrichter, vor allem im Ruhestromverbrauch, aber der Toyo kann es so einstellen, dass man bei 3kW nicht die Leistung aus dem Stromgenerator zieht und bei dem die Sicherung rausfliegt, sondern „Batterievorrang“ eingestellt werden kann, damit eben genau das verhindert wird. Es kann also so eingestellt werden, dass der Stromgenerator mit 70A bei 14V also ca. 1000W Ladeleistung belastet wird und allen Rest den Verbraucher benötigen die Batterie abpuffert. Das ist dann wichtig, wenn man Großverbraucher nur kurz zu bedienen braucht aber muss, wie elektrisches Werkzeug mit 2000 Watt, Säge, Winkelschleifer, Schweißgerät usw.

Den TOYO habe ich bisher als einzigen entdeckt, welcher im bezahlbaren Rahmen liegt und die Batterievorrangschaltung enthält. Auch enthält er gleich das Ladegerät mit 70A für den Akku.
Es gilt Alternativen zu suchen, vor allem mit mehr Abgabe als 3kW aufgrund möglicher Spitzenströme. In Zukunft wird das Zeug eh billiger und robuster. Victron war mir noch zu teuer.

Bitte den roten Faden erkennen und Ideen anbringen.

Fenner am 03 Jul 2016 10:16:35

Als Alternative könnte man einen anderen guten Wechselrichter mit REINEM SINUS (!!!) nehmen, der von vorn herein nur über Batterie läuft und man ihm ein eigenes Ladegerät anbietet, was auch robust sein muss. Mir gefällt die Profiausrüstung des MXTS 40 von CTEK mit 500-600€ dafür, was kein Billig-Chinaschrott ist, notfalls zwei dieser Geräte parallelschalten.

Leider muss man ab ca. 3-5kW Wechselrichternutzung von 12 auf besser 24V gehen, wegen der gigantischen Ströme.

Beachte man auch wie gesagt den Strom bei Lastlosigkeit aber Bereitschaft, der üblich bei bis 3A (40 Watt reiner Verlust durchs rumstehen) liegt und bei guten Geräten nur 0,5A ausmacht, da dieser die Batterie nutzlos leerzutscht über Nacht. In der Zeit der MOSFET-Transistoren sollte das möglich sein.

Solofahrer am 03 Jul 2016 10:27:19

… und warum nimmst Du keine Efoy-Zelle anstelle eines knatternden Moppels?
In Zusammenhang mit mehreren Solar Panels und einem 3 kW Sinus Wechselrichter, ausreichend Akku Kapazitäten vorausgesetzt, kannst Du nahezu unbegrenzt frei stehen. Begrenzt nur durch die Tankkapazitäten ;D

Fenner am 03 Jul 2016 10:39:19

Die Frage ist da aber auch, wieviel Benzin kann man kaufen für das was so eine Zelle mehr kostet als ein Stromgenerator. Solar ist im Winter gut und wenn Chemtrails das Licht in Dunkelheit verwandeln.

thomas56 am 03 Jul 2016 11:02:18

Fenner hat geschrieben:Die Frage ist da aber auch, wieviel Benzin kann man kaufen für das was so eine Zelle mehr kostet als ein Stromgenerator.

auf der anderen Seite ist es aber egal was LiFePo4 kosten? Gute Gel halten auch 10 Jahre und kosten nur einen Bruchteil!

Solofahrer am 03 Jul 2016 11:04:10

Fenner hat geschrieben:Die Frage ist da aber auch, wieviel Benzin kann man kaufen für das was so eine Zelle mehr kostet als ein Stromgenerator.

Thomas hat Recht. Und soo teuer sind die Efoys heute auch nicht mehr. Viel wichtiger (zumindest für mich) ist doch, wie es mit dem Platzbedarf und dem Gewicht aussieht. Den "Luxus" einer Efoy Zelle gönne ich mir gerne. Außerdem mag ich keine Benzinkanister, aber das ist mein subjektives Sicherheitsempfinden.

thomas56 am 03 Jul 2016 11:21:48

Solofahrer hat geschrieben: Und soo teuer sind die Efoys heute auch nicht mehr.

die ich dann bräuchte, die 210er würde dann 5.500,-€ kosten! Und zusätzlich noch jeden Tag 10,-€ fürs Methanol.

Fenner am 03 Jul 2016 11:30:26

Ein Honda 20i kostet 1100,-. Eine Blei-Gel ist zwar billiger kann aber kaum 200 Lade-Entladezyklen abhalten, die LiFePo4 hingegen 10.000 Zyklen und ist Hochstromfest. Die Frage was die Kostet ist nach Jahren neu zu bewerten und sind nur das 3-4 fache, verrechnet mit den Zyklen ist die Blei teurer. Was eine Brennstoffzelle kostet, wenn man 4kW braucht ist bei manchen in den Anschaffungskosten bereits gestorben. In kleinen Einzelfällen sicherlich interessant. Sie ist noch viel zu neu und unausgereift. Wenn die mal 10% davon kosten ist es interessant.

thomas56 am 03 Jul 2016 11:37:32

Fenner hat geschrieben: Eine Blei-Gel ist zwar billiger kann aber kaum 200 Lade-Entladezyklen abhalten, die LiFePo4 hingegen 10.000 Zyklen


Wenn die Gel also 10 Jahre hält, hält demnach eine LiFePo 500 Jahre?

xbmcg am 03 Jul 2016 12:33:01

LiFeYPO4 sind kleiner und leichter (höhere Energiedichte, teifer endladbar). Aber warum muss das
Ganze mobil sein. Das kann man doch in der Bordelektrik alles ordentlich integrieren, Beispiele gibt
es genug im Forum.

Fenner am 03 Jul 2016 13:19:09

thomas56 hat geschrieben:Wenn die Gel also 10 Jahre hält, hält demnach eine LiFePo 500 Jahre?


Einer Batterie wird nicht nur in den Jahren gemessen, sondern zusätzlich noch in den Gesamtentladungen, wo wie bereits gesagt 200-500 Zyklen zu 10.000 stehen. Da sich die Bleibatterie ab 50% Entladung zu zerfressen beginnt, muss man sie doppelt so groß kaufen, was sie doppelt so teuer und nun 4x so schwer macht wie die Lithium.
Mit einer 200Ah Blei lassen sich demnach 2,6kW * 300 = 780 kWh rein und rausspeichern im Wert von 230€, bei der LiFePo4 hingegen mindestens 26.000 kWh* mit Wert von 7800€. Um also das gleiche hin und her zu laden brauchts etwa auf die Zeit 30 Blei-Gel Batterien, die den Geist aufgaben.
Interessant ist aber auch noch, dass die Gel gerade mal so viel speichert wie sie kostet, die Li sogar noch genügend über Kaufpreis hat.

*Die LiFePo4 hatte nach 10.000 Zyklen noch 90% Speicherfähigkeit

Fenner am 03 Jul 2016 13:25:50

Solofahrer hat geschrieben:Viel wichtiger (zumindest für mich) ist doch, wie es mit dem Platzbedarf und dem Gewicht aussieht. Den "Luxus" einer Efoy Zelle gönne ich mir gerne. Außerdem mag ich keine Benzinkanister, aber das ist mein subjektives Sicherheitsempfinden.


Das stimmt , denn wer wenig Platz hat, dür den ist ein Stromgenerator ein Volumenfresser im Gegensatz zu einer kleineren Zelle mit Treibstoff und Akku. Da aber auch in dem Forum Bootefreaks und Sorar-Autark-Freaks mitlesen, denn was fürs WoMo gut ist kann für anderes nicht schlecht sein, haben die zusätzlich noch etwas andere effizientere Wege zu gehen vor.
Insgesamt geht es ja nur im Ideen. Was jemand daraius macht weis er selber, wichtig ist die Neuigkeit und die Verbesserung zu entdecken.

Fenner am 03 Jul 2016 18:51:10

thomas56 hat geschrieben:Wenn die Gel also 10 Jahre hält, hält demnach eine LiFePo 500 Jahre?


Ergänzend lese ich gerade dass eine Blei AGM-GEL mit 200Ah immerhin auch schon 500,- kostet, die LiFePo4 ca 1200,-.
Bei der Zyklenzahl heist es: "Zyklenzahl bis zu 1.800 bei 30% Entladung", denn verschwiegen und verschönigt dargestellt wird, dass es eben wenn unter 50% der Akkus sich rasant zerstört und nach 5 Totalentladungen (10%) er völlig Schrott durch noch schlimmeres zerfressen ist. Wenn der Preis so wenig Differenz hat, dann gibts erst recht keinen Grund mehr für Blei.

xbmcg am 04 Jul 2016 10:20:44

LiPo's haten auch nicht ewig. Ich hab einen kleinen Modellhubschrauber mit Lithium-Polymer Akkus,
die haben nicht mal mehr 1/4 der Kapazität, und das Teil hab ich vielleicht 20 mal geflogen.

Natürlich kann man das nicht mit den großen LiFeYPO4 vergleichen, aber Wunder können die auch
nicht vollbringen. Bei normaler Nutzng des WoMos (8 Wochen im Jahr und 5-6 Wochenendtrips,
nicht zu tief entladen), halten bei mir die AGM Batterien schon seit 7 Jahren, Preis für 100Ah: 150€.

Wenn ich das hochrechne, müsste ich 40 Jahre verreisen, um einen LiFeYPO4 Akku zu rechtfertigen.

WomoTechnikService am 24 Aug 2016 09:06:21

thomas56 hat geschrieben:die ich dann bräuchte, die 210er würde dann 5.500,-€ kosten! Und zusätzlich noch jeden Tag 10,-€ fürs Methanol.


Wir hatten hier oder in einem anderen Forum schon einmal ein Hochrechnung der Kosten einer Brennstoffzelle, die kWh aus einer Efoy kostet ca. 5 €, wenn man die Anschaffung, das Methanol, die Wartung (Membranwechsel nach x... Betriebsstunden) zusammenrechnet. Beim Moppel liegt man je nach Größe und Fabrikat bei 70 - 90 ct/kWh, wobei die Anschaffung schon dabei ist und die fast wartungsfreien Zweitakter hier am Besten abschneiden...

LG Peter

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