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Aussteigen in ein Wohnmobil 1, 2, 3, 4


Rudieins am 11 Jul 2016 22:31:21

Hallo,

kauft erst mal ein Wohnmobil und sammelt einige Erfahrungen. Aber so kaufen, dass man beim Wiederverkaufen keinen Verlust macht. Es gibt genug auf dem Markt und viele Verkäufer wollen gar nicht so viel Geld dafür, wie sie fordern.

Bei Segelyachten ist es zur Zeit das Gleiche, ich bin immer wieder erstaunt, für wie wenig ein Schiff verkauft wurde.

Wir haben das auch mal gemacht und haben einen WW Tabbert 560, 1 Jahr alt, gekauft. Nach 8 Wochen Urlaub in Irland haben wir 1500 DM dafür mehr bekommen, wie wir bezahlt haben.

Gruß Rudi

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orgqtreiber am 11 Jul 2016 22:41:09

Rudieins hat geschrieben: ... haben wir ... DM dafür ... bekommen,

das muss lange her sein. Nach meinen Beobachtungen werden heute gerne hohe Preise verlangt ... und auch häufig erzielt.

Loui2013 am 11 Jul 2016 23:30:12

... haben wir ... DM dafür ... bekommen,
das muss lange her sein. Nach meinen Beobachtungen werden heute gerne hohe Preise verlangt ... und auch häufig erzielt.[/quote]

Hallo,
warum muss das lange her sein? Wenn man nicht loszieht und sich von irgendeinem Händler ums Eck die erstbeste Standuhr aufquatschen lässt, sondern sich Zeit lässt, vergleicht, informiert, ein wenig Ahnung hat und auch den einen oder anderen Kilometer für Besichtigungstouren in kauf nimmt, ist vieles möglich.
Habe z.B für meinen 2002er Hymer 694G vor vier Jahren 28.500 Euro bezahlt, ihn im Mai diesen Jahres für 29.500 Euro verkauft und bin und pflege heute noch einen netten Kontakt mit dem neuen Besitzer und ich garantiere das es mit meinem neuen Gebrauchten nicht anders laufen wird.
MfG

Aretousa am 11 Jul 2016 23:35:32

Loui2013 hat geschrieben:
Hallo,
warum muss das lange her sein?


Weil am 1. Januar 2002 der Euro eingeführt wurde . :wink:

ArneD am 12 Jul 2016 05:23:01

Moin,

manman, Ihr zerbrecht Euch ja ganz schön unsere Köpfe....
Was ich so insgesamt sehe ist, das einige meinen, erst ab 150k ist es erst Möglich, dauerhaft in einem WoMo zu leben.
Andere leben in einem Bauwagen, der vielleicht weniger komfortabel, aber deutlich günstiger ist. Und es geht trotzdem.

Was unser Rheuma angeht. Wer Rheuma hat, wird es verstehen. Andere sollten lieber etwas vorsichtiger mit Ihren
Äußerungen sein. Aber Rheuma ist hier nicht das Thema. Das solltet Ihr schon unser persönlichen Einschätzung
überlassen.

Aber wenn wir gesund wären, könnten wir auch in einem Bauwagen leben.
Dann müsste ich arbeiten, und Aussteigen wäre eh kein Thema....

Das mit den 80k als Grenze bei uns bedeutet für uns, entweder einen etwas kleineren Neuen und
den dann reell Ausstatten (Bleikristall, Solar, große Tanks etc) oder, wie ich schon schrieb, einen schon gut ausgestatteten Gebrauchten.
Und den eventuell weiter aufrüsten.
Da gibt es auch schon Expeditionstrucks für 65.000.
Nur da sollte man schrauben können. Und das kann ich nicht. Innenausbau ja, ich habe auch eine kleine Werkstatt daheim.
Ganz ungeschickt bin ich nicht. Aber Motortechnik ist bei mir sehr begrenzt.

Wie schon geschrieben, Gebrauchte sind unter Umständen auf jeden Fall okay!

Das Projekt lassen wir langsam angehen, wir haben Zeit und brechen nichts über das Knie.

Ich bedanke mich noch einmal für Eure Anregungen, Tipps und Bedenken. Wir werden lesen, testen schauen.

Liebe Grüße,

Arne

xbmcg am 12 Jul 2016 08:59:35

Na ja, es passt einfach noch nicht, was Du so schreibst.

Einerseits wärt Ihr mit Bauwagen zufrieden, aber dann soll es ein VI fürs Dauerbewohnen sein,
dann neu von der Messe bis 80k. Da ist die Auswahl klein und das, was man dafür neu bekommt,
ist von Material und Qualität in etwa das, was man bei TI unter Carado / Sunlight / Ahorn um die
45k zu kaufen bekommt, nur eben als VI, also WoMo's für gelegentliche Urlaubsreisen mit einer
geringen Halbwertszeit und billigen Komponenten bei Elektrik, Heizung, Kuhlschrank, Kochfeld,
Möbelbau und Nasszelle. Im Sommerurlaub für 4 Wochen im Jahr völlig ausreichend, ganzjährig
eher an der Grenze - ein Jahr entspricht einer 12 jährigen Nutzung eines Urlaubsfahrzeugs +
Belastung durch Salz auf der Straße etc...

Bei intensiver Nutzung fallen die nach kurzer Zeit auseinander, nach 2-3 Jahren ist das Fahrzeug
entsprechend abgewohnt.

Für eine Dauerbewohnung muss ein Kompressorkühlschrank rein, eventuell mit Kompressor-Tiefkühlfach,
Die Wasserversorgung / Pumpe, Wasserhähne sollten entsprechend umgebaut werden - am besten
auf eine Druckwasseranlage mit normalen Haushalts-Hähnen, eine ALDE WW-Heizung wäre dienlich.
ebenso doppelter Boden, beheizt wegen Frostgefahr Abwassertanks, robuster Möbelbau - nicht
Leichtbau, der die Vibrationen auf Dauer nicht standhält und wo sich die Kantenumleimer nach 3 Jahren
überall ablösen. Auch Fenster / Luken müssen entsprechend isoliert sein, Thermoverglasung wäre wichtig,
die nicht Blind wird, holzfreier Aufbau ist Pflicht - durch die Dauerbewohnung entsteht jede Menge
Kondenswasser, Bei 4 Wochen im Jahr kann das Womo die restliche Zeit austrocknen, bei Dauerbewohnung
ist es dauerfeucht.

Du siehst, es gibt Unterschiede bei den Anforderungen beim Aussteigen. WoMos von der Stange erfüllen sie
in der Regel nicht, schon gar nicht in der Einsteigerklasse.

Mover am 12 Jul 2016 10:06:31

ArneD hat geschrieben:...
Nur, wir würden ja ein nagelneues WoMo kaufen, zahlen das zehn Jahre ab und dann gehört es uns. ...


Was ist, wenn nach der Garantiezeit der Motor schlapp macht? Motoren sind schon für Pkw stinketeuer, Getriebe auch.
In zehn Jahren kann auch der Wertverlust beachtlich sein. Und: warum abzahlen?

Mobilheim auf einem CP und kleines Womo gehen auch.

Ach ja, ordentliche Lkw (Iveco) gibt es z.B. vom Bund, Feuerwehr und THW.

Bleikristall im Womo? Wozu und wie geht das?

Wenn die Wärme in Südspanien nicht ausreicht, dann fahrt auf einen CP in der marokkanischen Wüste. Aber auch da kann es nachts Frost geben.

In welchem Jahr wollt Ihr denn los?

Übrigens kann ein Lasten-/Pflichtenheft nicht schaden.

Frederick

xbmcg am 12 Jul 2016 13:26:53

Klar muss man sich klarmachen, was man will.

Nur die Anforderungen an Material und Verarbeitung zwischen gelegentlicher Nutzung und Dauerwohnsitz
unterscheiden sich stark. Die meisten Fahrzeuge auf der Caravanmesse sind Freizeitfahrzeuge und nicht
für den Einsatz konzipiert. Auch ein Neukauf ändert nichts daran. Eigentlich werden die Fahrzeuge von
Jahr zu Jahr schlechter - Energieeinsparung, Downsizing, immer konsequenterer Leichtbau und Materialeinsparung
nagen an der Substanz und der Langlebigkeit.

Rudieins am 12 Jul 2016 13:37:17

Hallo,

ein Integrierter sollte es bei einem Künstler schon sein. Denn das Hubbett über dem Fahrerhaus ist super geeignet Papier und Leinwand und um die Utensilien zum Malen aufzunehmen. Man lässt die Matratze zuhause und richtet das dafür ein. Meine Frau hat da auch ihr Papier für Aquarelle von unterwegs.

Aber für das Geld kann man einen sehr guten Gebrauchten der gehobenen Preisklasse bekommen, man muss nur etwas suchen. Wenn man beim Händler kauft, ist das immer teurer, weil der auch Kosten hat und verdienen muss.

Wenn man nicht gerade Geld übrig hat, ist ein Kauf „Gebraucht“ immer vor „Neu“ vorzuziehen. Matratzen neu(braucht man bei vielen Neuwagen auch), Polster neu beziehen und neue Gardinen und das Womo sieht schon ganz anders aus. Vor einem 10 Jahre alten Motor hätte ich keine Angst. Die werden doch wenig belastet und sind auf viele km ausgelegt und reparieren kann man alles.

Unser erstes Segelboot haben wir 1988 für 55.000 DM gekauft und 1996 für 87.000 DM wieder verkauft. Wir haben allerdings sehr gepflegt und einen neuen Motor kam auch rein, der kostete so ca. 20.000 DM. Aber Abschreibung haben wir dafür nicht gehabt. Bei dem Segelboot danach, welches wir auch 8 Jahre gefahren haben, haben wir unser Geld voll wieder bekommen. Das geht alles, aber nicht wenn man sich keine Mühe gibt und nicht so einfach jeden Preis akzeptiert.

Es gibt gute Womos genug, die von älteren Leuten gekauft wurden und wo Geld keine Rolle gespielt hat. Nach ein paar Jahren wird einer krank oder stirbt, dann steht das im Weg. Dann ist das oft ein guter Kauf.

Gruß Rudi

ps. ein Segelboot ist für solche Zwecke auch geeignet. Ein Freund von mir verkauft eine Norman 40 DS. Eine Deckshausyacht von 12 Meter Länge und viel Platz und allerfeinster Technik für Langzeitfahrten ausgebaut. Überall doppelte Filter zum Umschalten und alles, wovon ein Langzeitfahrer träumt. Bis jetzt hat er noch keinen gefunden. Den meisten Interessenten fehlte die Zeit um so ein Boot zu nutzen. Für ein Wohnmobil braucht man Diesel - für ein Segelboot nur den Wind.

xbmcg am 12 Jul 2016 13:50:20

Rudieins hat geschrieben:ps. ein Segelboot ist für solche Zwecke auch geeignet. Ein Freund von mir verkauft eine Norman 40 DS. Eine Deckshausyacht von 12 Meter Länge und viel Platz und allerfeinster Technik für Langzeitfahrten ausgebaut.
Rudieins hat geschrieben:Überall doppelte Filter zum Umschalten und alles, wovon ein Langzeitfahrer träumt. Bis jetzt hat er noch keinen gefunden. Den meisten Interessenten fehlte die Zeit um so ein Boot zu nutzen. Für ein Wohnmobil braucht man Diesel - für ein Segelboot nur den Wind.


Interesse schon, aber eher an Cruising Catamaran. Da hat man mehr Platz zum Leben. Kommt einem WoMo / Hausboot näher und es schwankt nicht ganz so stark :-)
Außerdem braucht Holz viel Pflege.

KlausGibisch am 12 Jul 2016 14:34:39

Hallo,
jetzt will ich auch mal meinen Beitrag zu diesem sehr Interessanten Thema geben.
Ich lebe seit ca. 12 Jahren Wochentags, beruflich bedingt, im Wohnmobil. Auch viele, viele Wochenende
habe ich schon darin verbracht und mit meiner Frau auch sehr viele Urlaube in Europa.
Ich habe allerdings auch, ein nicht so preiswertes Mobil damals gekauft.
Es handelt sich um einen Phoenix Alkoven.
Natürlich ist schon in den Jahren einiges an Kleinigkeiten angefallen. Aber, der Aufbau und das
Innenleben ist wirklich für einen dauerhaften Betrieb ausgelegt. Hier fällt eher das Fahrgestelle Iveco
mit Qualitätsmängeln auf.
Ich kann Euch nur zu einem Alkoven raten, da ihr im Winter einen abgeschlossenen Raum habt
und folglich weniger Heizkosten benötigt.
Zum Thema Dauereinsatz kann ich nur sagen, dass ich jeden Tag im Womo dusche, die Heizung fast 9 Monate im Jahr läuft, je nach Sommer.
Der Kühlschrank seit nunmehr knapp 13 Jahre im Dauereinsatz ist.
Für mich ist es die Ideale Art zu reisen und zu wohnen.

Viele Grüße
Klaus

Rudieins am 12 Jul 2016 19:39:36

xbmcg hat geschrieben:
Interesse schon, aber eher an Cruising Catamaran. Da hat man mehr Platz zum Leben. Kommt einem WoMo / Hausboot näher und es schwankt nicht ganz so stark :-)
Außerdem braucht Holz viel Pflege.



Hallo,

die Norman 40 DS ist aus Alu.

Gruß Rudi

ArneD am 13 Jul 2016 04:56:36

KlausGibisch hat geschrieben:Zum Thema Dauereinsatz kann ich nur sagen, dass ich jeden Tag im Womo dusche, die Heizung fast 9 Monate im Jahr läuft, je nach Sommer.
Der Kühlschrank seit nunmehr knapp 13 Jahre im Dauereinsatz ist.

Das ist mal eine tatsächliche, praktische Lebenserfahrung! Und es ist anscheinend kein Expeditionsmodell oder ein 200k Modell.
Das passt den Miesepetern wahrscheinlich weniger...

Ich habe nie geschrieben das es ausschließlich ein neues Modell sein muss. Gestern haben ich einen MAN Truck gesehen.
Voll wintertauglich und ausgerüstet, sofort zum losfahren. 65000€.
Aber wie Klaus (aber auch andere berichten), ist es sehr wohl möglich, dauerhaft ein "Joguhrtbecher"WoMo zu bewohnen.

Es ist für mich eher anstrengend, wenn immer wieder darauf herumgeritten wird, das das alles gar nicht geht und man mindest
ein 4x4AllradUnimog braucht, alles andere wäre nicht realistisch. Ich werde auf diese Posts auch nicht mehr eingehen.
Wem das nicht passt, möge doch bitte meinen Thread verlassen. Danke.



>>>Bleikristallbatterie--> Link
>>>Für den Fall, das ein Motor schlapp macht, sollte man ein Sparbuch genau für diesen Fall besitzen. Oder
sitzt Du nur zu Hause, weil das Leben soviel unkalkulierbare Risiken birgt?

harpya am 13 Jul 2016 06:22:51

Rudieins hat geschrieben: Für ein Wohnmobil braucht man Diesel - für ein Segelboot nur den Wind.


Dann leg mal in Hamburg Wedel oder sonstigen Boxen mit einer 12m Yacht in den Boxen mit dem Padel
bei Flut von 4 kn an gegen den Strom an.
Oder komm aus dem engen Hafen raus.
Die Windgeneratoren unterwegs sind auch nicht das Wahre für geladene Batterien.
Idealisten sind schon niedlich.

eaglesandhorses am 13 Jul 2016 07:45:49

ArneD hat geschrieben:Das ist mal eine tatsächliche, praktische Lebenserfahrung! Und es ist anscheinend kein Expeditionsmodell oder ein 200k Modell.
Das passt den Miesepetern wahrscheinlich weniger...


Hüstel: DOCH . Zweiteres trifft zu.....

Bin sicherlich kein Misepeter. Wenn du aber hier nach Meinungen fragst, wirst du schon mit Antworten leben müssen, die dir eventuell nicht in den Kram passen bzw die zurechtgelegte rosa Seifenblase zum platzen bringen

xbmcg am 13 Jul 2016 08:28:12

Wenn Du nur Bestätigung und Bewunderung suchst und keine sachdienlichen Tipps / Beratung, worauf man beim Kauf achten sollte,
dann schreib es auch so rein. Du weißt ja schon sehr genau, was Du suchst.

Ich finde es toll, dass Ihr den Schritt wagt, ein fundamentloses Häuschen zu beziehen. Viel Glück und Erfolg dabei!
Ihr werdet es schon machen. Nach und nach werdet ihr die Argumente der erfahreneren Camper verstehen und
auch aus eigenen Erfahrungen dazulernen. Muss ja nicht das letzte Fahrzeug sein, Ihr seid noch jung, Lehrgeld zahlt man immer.

Klar kann man im Joghurtbecher wohnen. Von 4x4 war nie die Rede. Ich habe mich mit dem Thema auch schon auseinandergesetzt,
zwar nicht als Dauerlösung, sondern als etwas, was man für einige Jahre lang am Stück macht und dabei zur Not immer noch ein zu
Hause hat, falls mal was schief geht. Ich habe ein Wohnmobil, ich bin damit sehr gerne an Wochenenden und auch mal für ein paar
Wochen unterwegs, aber ich weiss um seine Grenzen bei solchen Unternehmungen. Wenn es für uns los geht, werde ich mir was
anderes zulegen und selber aus- / umbauen, das derzeitige ist für diesen Zweck ungeeignet.

Rudieins am 13 Jul 2016 12:35:04

harpya hat geschrieben:Dann leg mal in Hamburg Wedel oder sonstigen Boxen mit einer 12m Yacht in den Boxen mit dem Padel
bei Flut von 4 kn an gegen den Strom an.
Oder komm aus dem engen Hafen raus.
Die Windgeneratoren unterwegs sind auch nicht das Wahre für geladene Batterien.
Idealisten sind schon niedlich.


Hallo,

natürlich hat jede Segelyacht auch einen Motor. Aber mit einer Segelyacht tanke ich ein Mal im Jahr und da ist der Tank ja noch nicht mal leer gewesen. Bei einer Motoryacht oder einem Wohnmobil tankt man ja nun häufiger. Da ist der Spritverbrauch schon eine Größe an sich.

Gruß Rudi

harpya am 13 Jul 2016 13:56:06

Rudieins hat geschrieben:Hallo,

natürlich hat jede Segelyacht auch einen Motor. Aber mit einer Segelyacht tanke ich ein Mal im Jahr .....

Gruß Rudi


Schon eine tolle Sache, habe auch schon Monate auf meinem damaligen Boot verbracht und die Küsten von
Frankreich, Schottland usw. abgesegelt.
Leider ist die km Plannung nicht immer zuverlässig , wir wollten mal von Cuxhafen nach Helgoland,
haben uns etwas verspätet das die Tide schon lief und entgegen dem Wetterbericht starken Wind
von vorne.
Wir sind ca. 3 STd wie die Teufel gegenan gesegelt, hat einen Mordspaß gemacht.
Dann aber doch aufgegeben.
Zurück in den Hafen dauerte dann ganze 15 min.

Rudieins am 13 Jul 2016 20:47:55

Hallo,

ja, aber wenn man jünger ist und genügend Zeit hat, ist das die bessere Alternative:

Man kann weltweit unterwegs sein!

Man braucht nicht ans Meer zu fahren, man ist auf dem Meer!

Es kann sehr günstig sein. Es gibt Segler, die kommen mit mtl. Kosten von 600 € aus!

Für uns, wir sind 68 Jahre alt, ist das nicht mehr so attraktiv, wir brauchen ein festes Zuhause und wir kommen ohne unsere Arzttermine nicht aus.

Über Jahre sind wir doppelgleisig „gefahren“. Für den Urlaub hatten wir einen Wohnwagen und für die Wochenende das Boot. Jetzt haben wir für unser Alter das richtige Wohnmobil. Wir fühlen uns damit sehr wohl.

Gruß Rudi

ps. in Frankreich haben wir mal einen gesehen, der hatte einen alten Trecker und dahinter einen sehr großen „Bauwagen“ und hinten am Wagen war sein Pferd angebunden. Mit so einen Gespann wird man nicht als Wohnmobil-Fahrer gesehen, was auch große Vorteile bringt.

bockpfeifscheisserl am 13 Jul 2016 20:58:08

Verdammt, ich hab mich wohl ausversehen ins falsche Forum eingeloggt! ...wie komme ich jetzt nur wieder zu den Wohnmobilen? .... verdammt.....

Rudieins am 13 Jul 2016 21:28:25

bockpfeifscheisserl hat geschrieben:Verdammt, ich hab mich wohl ausversehen ins falsche Forum eingeloggt! ...wie komme ich jetzt nur wieder zu den Wohnmobilen? .... verdammt.....



Hallo,

wenn einer so einen weitreichenden Entschluss fassen will, muss man alle Möglichkeiten „beleuchten“!!! Alles andere ist irgendwie engstirnig.

Insofern gehören diese Ausführungen, meiner Meinung nach, durchaus zum Thema.

Gruß Rudi

bockpfeifscheisserl am 13 Jul 2016 21:29:53

Meine Wortmeldung war auch nicht ganz so ernst gemeint! ;-)

Rudieins am 13 Jul 2016 21:59:21

bockpfeifscheisserl hat geschrieben:Meine Wortmeldung war auch nicht ganz so ernst gemeint! ;-)


Hallo,

besser man schreib was als das man nichts schreibt. Ohne Schreiben geht kein Forum.

Gruß Rudi

Aretousa am 13 Jul 2016 22:26:40

Allerdings hat der TE schon ziemlich deutlich verlauten lassen, was er hier lesen möchte und was nicht :ja: :wink:

thomas56 am 13 Jul 2016 23:07:26

Rudieins hat geschrieben:
Es kann sehr günstig sein. Es gibt Segler, die kommen mit mtl. Kosten von 600 € aus!


Klar, gibt auch Womofahrer die sich alles schön reden!
Hafen-u.Liegegühren wie Gebühren für den Heimathafen werden gerne vergessen, genauso wie Krankosten!

harpya am 14 Jul 2016 00:59:03

thomas56 hat geschrieben:Klar, gibt auch Womofahrer die sich alles schön reden!
Hafen-u.Liegegühren wie Gebühren für den Heimathafen werden gerne vergessen, genauso wie Krankosten!

Kommt , wie immer drauf an.
Häfen braucht man auf großer Tour nicht unbedingt, kann sich auch trockenfallen lassen.
Krankosten, in Spanien war ich an einem Hafen an Land.
Da segelte man bis kurz vor den Strand, dann kam ein Trecker mit einem Liegegestell ins Wasser gefahren ,
bis so 3m Tiefgang , da schwamm man auf und wurde an Land abgestellt, nachher alles rückwärts.
Krankosten sind vernachlässigbar gegen über den Winterstellplatzgebühren.
Die brauchbare Saison hier ist ja auch nur von April bis Oktober.

Jetzt haben wie eine Landyacht, Saison immer und überall .

Wenn wir schräg stehen vermisse ich manchmal den kardanisch aufgehängten Kocher. ;-)

Energiemacher am 14 Jul 2016 02:39:46

Worum geht es hier nochmal????

Achja ums aussteigen in ein Wohnmobil.

Die Angaben der "Erfahrenen" finde ich Interessant und ehrlich gesagt könnte ich mir auch nicht vorstellen mehr als meine Freizeit im Womo zu verbringen.

Aber mich wundert der Thread schon etwas, denn der TE scheint doch genau zu wissen was machbar ist und das ihm eigentlich ein Bauwagen ausreicht.
Warum also das ganze Gerede um den heißen Brei!?

Es wurde nach den Fixkosten gefragt: Die EUR 100/Tag von Gogolo, sind absolut realistisch.
Aber auch hier hat dem TE die Antwort eigentlich nicht gefallen.
Na klar, der TE ist anspruchslos....also reichen sicher Wasser und Brot und eben der "Bauwagen". Fixkosten kann man also erheblich senken.

Mir erschließt sich ab ebenfalls nicht wie jemand mit einer chronischen Krankheit, die sicher nicht ohne ist sich einem solchen Leben aussetzen will!?
Ist das eigentlich zu Ende gedacht?
Was macht ihr in 10/15 Jahren......dann wenn womöglich überhaupt nichts mehr zu schaffen ist, wegen der Krankheit?
Wie richtet man sich denn dann wieder neu ein....wenn es jetzt schon eher gesundheitlich klemmt?
Auch der Begriff "Ausstieg" scheint mir fehl am Platz....denn früher oder später kommt ja doch wieder der Einstieg.
Mir scheint die Idee absolut nicht zu Ende gedacht und eher naiv als realistisch.
Und für die EUR 85Td würde ich eher zu eine Eigentumswohnung raten....dann ist man schonmal ein Stück abgesichert, denn euer Einkommen wird ja sicherlich nicht steigen.

Aber das ist nur ein kurzer Abriss zu dem, was mir in den Sinn kommt wenn ich den Thread lese.


Trotzdem wünsche ich euch viel Erfolg bei eurem Abenteuer.


Grüße
Thorsten

ArneD am 14 Jul 2016 05:13:13

Ach, das ist schon etwas anstrengend, weil einige Aussagen so scheinen, als habe derjenige
nicht so ganz genau gelesen, was ich schon so geschrieben habe.

Genauso wie der Herr, der hier schreibt, das man mit einer Yacht doch sehr günstig über die Meere schippert.
Aus eigener, praktischer Erfahrung! Und trotzdem kommt dann wieder jemand und meint, das wäre doch gar nicht möglich.

Dann habe ich anfangs gefragt, wie sich ungefähr die Fixkosten belaufen. Da hilft es dann auch nicht, wenn einer mal
3000€/monatl. in die Runde wirft, ohne das mal aufzuschlüsseln.
Oder die 100€ tägl.
Wenn solche Beträge genannt werden, dann schlüsselt die bitte mal auf, ansonsten ist das für mich erstmal nur rumgeprolle,
wer denn den höchsten Tagessatz in die Runde wirft.

Es geht hier um moantl.Fixkosten und es liegt nicht an Euch, zu beurteilen, was wir noch können oder was nicht.
Das war nämlich nicht die Frage....


Und es geht nicht darum, eine "rosa Blase" zu schützen. Nur, wenn ich für 65k ein vollwintertaugliches WoMo (gebraucht) bekommen kann,
wer redet dann eigentlich ständig davon, das man mind.200k ausgeben MUSS?

Das ist anstrengend, weil in diesem Thread einige Dinge immer wieder geleiert werden, wie eine kaukasische Spieluhr.
Immer wieder von vorne und es ist anstrengend, immer wieder auf die selben Bemerkungen etwas zu schreiben.

Also, wer schlüsselt denn mal die 3000€ Fixkosten auf?

Gruß,

Arne

bockpfeifscheisserl am 14 Jul 2016 05:51:49

Ich versteh die Angabe der Fixkosten von € 3000,- auch nicht so richtig. Diese Angabe erscheint mit eventuell auf den einen oder anderen zuzutreffen aber ich bin mir sicher, ich würde mit deutlich weniger auskommen! Diese Fixkosten habe ich jetzt ja auch nicht! Und trotzdem zahle ich meine Miete für eine große Wohnung, unterhalte ein Reisemobil, einen größeren PKW.....
Auf meinen Reisen habe ich gelegentlich Aussteiger getroffen, die haben von deutlich! geringeren monatlichen Kosten gesprochen. Man darf einen Weltreisenden nicht mit einem Aussteiger vergleichen! Ersterer ist viel mehr unterwegs, höhere Treibstoffkosten, geht wohl auch mehr auf CP, geht wohl auch viel öfter Essen ect...
Der Aussteiger legt keine langen Strecken zurück, steht viel öfter auf kostenlosen Plätzen, kocht lieber selbst...
Jene Aussteiger, meist waren es Paare im Ruhestand, hatten mir berichtet, daß sie deutlich günstiger leben würden als in einer Wohnung in D. Und sie fuhren alle keine kleinen, billigen Mobile! Ein oft gehörtes Argument: In D könnten wir uns mit der kleinen Rente nur das Notwendigste leisten, hier haben wir ein richtig schönes Leben ohne immer nur aufs Geld schauen zu müssen.

thomas56 am 14 Jul 2016 07:02:03

Meine Fixkosten sind 10,-€ Tüv, 90,-€ Versicherung, 1,5€ Gasprüfung, 45,-€ Steuern. Also 146,50€/Monat.

Gogolo am 14 Jul 2016 08:01:55

ArneD hat geschrieben:

Dann habe ich anfangs gefragt, wie sich ungefähr die Fixkosten belaufen. Da hilft es dann auch nicht, wenn einer mal
3000€/monatl. in die Runde wirft, ohne das mal aufzuschlüsseln.
Oder die 100€ tägl.
Wenn solche Beträge genannt werden, dann schlüsselt die bitte mal auf, ...

Also, wer schlüsselt denn mal die 3000€ Fixkosten auf?



Gut, schließlich habe ich die 100€/Tag hier genannt. Aber ich kann und will sie nicht aufschlüsseln, denn wir führen kein Haushaltsbuch und werden das auch nie tun. Ich weiss nur, wieviel Geld bei meinen oft mehrere Monate dauernden Reisen so monatlich vom Konto weggehen. Und das sind im Schnitt 100€/Tag = 3000€/Monat. Darin enthalten sind Diesel, Essen, Trinken (wenn wir z.B. hier in Irland zum Essen gehen, dann sind 80€ schnell weg; für Norwegen und Island gilt das gleiche), Besichtigungen, CPs, Einkäufe, Ersatzbeschaffungen von Sachen und teilweise auch kleinere Fähren. Die Kosten für die großen Fähren (z.B. Island, GB oder Irland bzw. Marokko) sowie Reparaturkosten und Versicherungen sind in den 3000€/Monat nicht enthalten. Auch nicht die Fixkosten, die zuhause weiterlaufen.

Mehr kann und werde ich dazu nicht schreiben, nicht dass ich gleich "Proll" genannt werde.


Habe die Ehre


Gogolo

buschdie am 14 Jul 2016 08:12:33

Hier ist mal ne Aufstellung der Kosten für ne längere Reise.
Unterwegs vom Di.29.09.2015 bis Di.08.03.2016 (5 Monate,1Woche und 1Tag) also 161 Tage oder 23 Wochen davon auf bezahlte Stellplätze 65 Tage
Gefahren an Kilometer  Wohnmobil  und Smart: 7210 km
(Womo 4220 km / Smart 2990 km)
Fahrzeugkosten Diesel ?: 986,96 Euro
Strom und Heizung Gas?: 93,98 Euro
Stellplatz Kosten 🅿 :324,00 Euro für 65 Tage
Lebensmittel 🍌 Restaurant 🍴 : 2515,00 Euro
Schwimmen 🏊 :176,60 Euro 45 mal
Sportstudio💪 : 110,00 Euro 28 mal
Medizin Artztkosten💊 : 260,00 Euro
Wäsche waschen 👖: 120,00 Euro
Hundefutter 🐶 : 116.19 Euro
Telefon ? Internet 🌐: 150,00 Euro

Die Kosten belaufen sich bei uns so im Schnitt auf 30,00 Euro pro Tag also 15,00 Euro pro Person naja nicht ganz da für den Hund Jule auch kosten (Wurmkur usw.)enthalten ist so 2.- Euro im Durchschnitt.

Wenn mann sich etwas beim essen gehen zurück hält und mehr selber kocht mit den Produkten der Region wirds auch noch günstiger.

Gast am 14 Jul 2016 09:19:55

Hallo, was mich erschreckt, sind die insistierenden Fragestellungen des Themenstarters.
Die Aufforderung, dass hier jemand für den Fragenden die eigenen Ausgaben detailliert aufschlüsseln soll, ist für mich grenzwertig.
Wenn sich hier Antwortende (=Gefragte, Serviceleistende) im Einzelfall erklären müssen, dann liegt bei den Fragenden (=Unwissende, Service in Anspruch nehmende) offenbar eine falsche Erwartungshaltung vor.
:ton:
Wenn er denn bereits alles (besser) weiß, weshalb stellt er hier im Forum eine zunächst offene Frage?
Die Antworten hat er sich doch bereits selbst gegeben.
So verleidet er mir nur den Tag und erinnert mich an einige meiner allwissenden und ungeliebten Vorgesetzten.
Wenn das hier ein Stellplatz wäre, dann würde ich mein Fahrzeug umparken.

xbmcg am 14 Jul 2016 09:39:34

Ich finde die nachdrückliche Frage nach den Kosten auch recht merkwürdig.
Was habt Ihr für Fixkosten zu Hause?

- Lebensversicherung
- Krankenkasse
- KFZ Steuer
- Kasko / Haftpflicht
- private Haftpflicht
- Unfallversicherung
- Auslandskrankenversicherung
- Rechtsschutz
- Mobilitätsversicherung (Abschleppen etc)
- Reparatur / Wartungskosten pro Jahr WoMo etwa 3-5% vom Neuwert des Fahrzeugs (TÜV, Gasprüfungen, Durchsichten, Dichtigkeitsprüfungen, Ölwechsel, Verschleißteile wie Bremsen, Reifen...)

- Essen / Trinken / Haushalt / Putzmittel.. (müsst Ihr unterwegs auch)
- Wasser / Abwasser
- Telefon / Internet (Handy)
- GEZ (Läuft weiter, solange Ihr gemeldet seid in D, müsst Ihr auch sein - schon wegen KFZ Steuer / Kennzeichen...
- Medikamente

Jahresbeiträge einfach mal durch 12 Teilen, schon habt Ihr die Fixkosten pro Monat

Dazu kommen variable Kosten für Stellplatz : Ca 10€/Nacht mal mehr mal weniger oder CP: 20-40€/Nacht je nach Saison und Lage.
sowie Diesel etwa 0.20€/km und Gas - etwa 15-20€/Monat, Mautgebühren, Fähren...

Es gibt ja Excel. Da kann man das ausrechnen. 100€ pro Tag sind sehr realistisch, wenn man alles einrechnet, reist und nicht dauernd auf einem Platz stehenbleibt.

Ihr wisst doch selbst am besten, was Ihr so verbraucht.

rkopka am 14 Jul 2016 10:19:01

bockpfeifscheisserl hat geschrieben:Man darf einen Weltreisenden nicht mit einem Aussteiger vergleichen! Ersterer ist viel mehr unterwegs, höhere Treibstoffkosten, geht wohl auch mehr auf CP, geht wohl auch viel öfter Essen ect...

Bin auch nur Urlaubsfahrer und habe gerade mal 3 Wochen Frankreich kalkuliert mit sparsamem Essen und einigen CP und Besichtigungen (1 Person). Am Ende kam da etwa €1600 raus, bei viel Fahren und nicht nur stehen. Das wären dann etwa €2000/Monat ohne Fixkosten, die etwa €1500 (ohne Reparaturen) ausmachen. Also etwa €125/Monat. Wobei mein Womo ja eher wenig bewegt wird, sonst wären wohl Wartung und Reparaturen noch höher.
Sprit und Essen wären zuhause so etwas €800. Was man bei Aufgabe der Wohnung sparen würde, müßte man rechnen. Aber bei sparsamem Lebenswandel, weniger Fahren, viel Freistehen oder wenigstens günstig, könnte ich mir vorstellen, zumindest nicht viel mehr als zuhause zu verbrauchen.

RK

hampshire am 14 Jul 2016 11:06:28

Der Fixkostenansatz greift zu kurz. Als Dauerwohnmobilist hat man variable Kosten auf die man mehr oder weniger Einfluss hat. Anders als zu Hause sind Stellplatz, Strom, Gas, Wasser etc. variable Kosten, da sie nur unmittelbar bei Gebrauch zu schwankenden Preisen auftreten. In den oben genannten Beispielen wurden daher auch richtigerweise die Erfahrungen der variablen Kosten mit berücksichtigt.

Spitzen in den Variablen Kosten fängt man mit Rücklagen ab.

Verschleiß: Vergiss nicht, dass ein Wohnmobil keinen Wertbestand wie ein Haus hat. Irgendwann braucht man ein neues, wenn der gelebte Traum nicht enden soll. Mit welcher Abschreibung rechnest Du? Beispiel: Kaufpreis 72000€, 10 Jahre Abschreibung, Restwert gleicht Teuerung aus = 600€ je Monat.

Teuerung: Es macht Sinn, wenn Du eine Einschätzung darüber triffst, ob die Entwicklung deines Einkommens und die Entwicklung der Preise im Gleichschritt oder auseinander laufen.

Kapital: Wenn Du Rücklagen hast - wie sehr bist Du bereit diese schrumpfen zu lassen? Wie lange würde das halten?

Bau Dir eine Tabelle in der Du die Variablen verändern kannst und sofort das Ergebnis auf Monats- und Jahresbasis siehst und greife auf hier genannte Ansätze zurück.

Jonah am 14 Jul 2016 11:36:54

Energiemacher hat geschrieben:Es wurde nach den Fixkosten gefragt: Die EUR 100/Tag von Gogolo, sind absolut realistisch.


Also ich fand die Aufschlüsselung in dem geposteten Link interessant, wo die beiden Aussteiger über mehrere Jahre Buch geführt haben. Dabei kam alles incl. auf rund 2000 Euro pro Monat raus, also eher 70 Euro pro Tag.

monana am 14 Jul 2016 12:14:04

Ob einer jetzt 70 oder 100€ pro Tag ausgibt, hängt doch immer ganz individuell von seinen persönlichen Bedürfnissen bzw. Verhältnissen ab. Ich verstehe die Diskussion nicht ganz.

Gogolo am 14 Jul 2016 12:24:11

monana hat geschrieben: Ich verstehe die Diskussion nicht ganz.




Ich auch nicht...da ALLES individuell ist. Und ICH bin nur von UNS ausgegangen - und somit kein Vorbild für andere.


Habe die Ehre

Gogolo

Variophoenix am 14 Jul 2016 12:39:42

Ich denke das jeder für sich selber solche Kosten berechnen sollte. Das hängt sehr mit seinem gewohnten Lebenstandart, seinem Reiseverhalten und sonstigen Gegönnten Annehmlichkeiten zusammen. Ev. noch seinen Begabungen.

Ich zb. kann so gut wie alles selber Reparieren, deshalb führe ich steht eine Werkstatt mit.
Ich verbrauche max. 5-10€ pro Tag für essen, da ich selten auswärts gehe. Dann stehe ich meisst frei.
So kann es gut sein, dass ich mit 1000€ auskommen kann. Dann bin ich gesund und gehe so gut wie nie zum Arzt. Ich habe ein abgeschriebes hochwertiges Wohnmobil das ich dafür mit dem gesparten Geld top ausgerüstet habe. Damit bin ich von Strom und sogar Gas (ausser Winter) unabhängig. Fahre Fahrad und Elektroroller was so gut wie nichts kostet.
So ist es eben bei jedem anders.

xbmcg am 14 Jul 2016 12:50:07

Schau mal bei Reisezäpfchen.de [url]Reisezäpfchen.de[/url], die haben glaube ich auch Buch geführt --> Link.

Nach Jahren aufgeschlüsselt

Tinduck am 14 Jul 2016 13:53:51

Mein Senf dazu...

Ich würde insbesondere die Sache mit dem VI stark überdenken. Wenn das kein Riesenschiff mit allem Zipp und Zapp à la Vario oder Morelo sein soll, ist die Wintertauglichkeit einfach nicht zur Dauerbewohnung geeignet. Entweder heizt man mit riesigem Energieaufwand gegen die kalte Windschutzscheibe an, oder man zieht nen Überzieher drüber, aber wofür brauch ich noch nen VI, wenn ich vorn nicht rausgucken kann?

Die Kombi Alkoven / Doppelboden hat nach wie vor die besten Voraussetzungen für winterlichen Komfort und niedrigen Energieverbrauch. Wir kommen z. B. bei um die 0 Grad mehr als 5 Tage mit einer 11-Kg-Gasflasche aus, der TI nebenan hat in der Zeit 2x die Flasche gewechselt, der VI würde irgendwo dazwischen liegen.

Die Kosten.... mmmh... also wenn wirklich alles reingerechnet wird, finde ich 100 Euro am Tag sehr optimistisch.

TÜV 160 Euro => ca. 0,44 Euro/Tag.
Versicherung 500 Euro => 1,40 €/d
Steuern 300 Euro => 0,82 €/d
Wartung ohne Sonderkram 500 Euro (bei LLKW a la Daily, LKW viel mehr) => 1,40 €/d
Verschleiss Basisfahrzeug (Reifen, Zahnriemen, Bremse): 1000 € bei ca. 30.000 km im Jahr=> 2,75 €/d
Abschreibung 80.000 Euro über 10 Jahre => 21,92 €/d

..., macht allein 28,72 € am Tag nur für die Fixkosten des Womos, wobei die Verschleisskosten schon eher konservativ angesetzt sind. Dazu kommen für so nen dicken Eimer noch Spritkosten von im Moment ca. 15 Cent pro Kilometer; fährt man im Schnitt 100 km pro Tag, sind die nächsten 15 Euro weg, Gesamt jetzt 43,73 €.

Und das sind nur die Kosten fürs Womo OHNE unvorhergesehene Schäden. Jetzt kommt noch Essen, Trinken, Maut, Stellplatz/CP-Gebühren, Kleidung, Hygiene, Touristik, Kommunikation dazu...

Der Vorteil ist, ihr wollt es langsam angehen mit mieten und so. Ich würde das Mieten verschiedener Grundrisse (VI / TI / Alkoven) zur dunklen Jahreszeit empfehlen. Ist ein besserer Stresstest, wenn man nicht den ganzen Tag draussen unter der Markise sitzen kann... ausserdem sind die Mobile dann günstiger zu mieten :D

Kaufen auf jeden Fall im Herbst/Winter, nie Frühjahr/Sommer. Es sei denn, Ihr habt Geld zu verschenken...

bis denn

Uwe

xbmcg am 14 Jul 2016 14:01:06

Das Teuerste sind normal die Krankenversicherungen, vor allem bei PV. Aber auch die GKV schägt
zu, wenn man eine ordentliche Rente / Einkommen hat.
Das sind bei 2 Personen auch schon mal 20-30€ / Tag.

Mover am 14 Jul 2016 15:35:37

Die Kosten für

TÜV 160 Euro => ca. 0,44 Euro/Tag.
Versicherung 500 Euro => 1,40 €/d
Steuern 300 Euro => 0,82 €/d

hast Du auch an der Backe, wenn das Fahrzeug steht. :mrgreen:

Jonah am 14 Jul 2016 17:38:12

monana hat geschrieben:Ob einer jetzt 70 oder 100€ pro Tag ausgibt, hängt doch immer ganz individuell von seinen persönlichen Bedürfnissen bzw. Verhältnissen ab. Ich verstehe die Diskussion nicht ganz.


Ich verstehe das nur zu gut, denn die Fragesteller sind ja Womoneulinge. Da fehlen die Erfahrungen, was das mobile Leben so im Detail kosten kann. Klar sind Essen, Kino und Co individuell, aber es gibt ja ganz viele Kosten, die uns klar sind, aber Neulinge können das ja nicht alles vorher wissen. Es gibt ja zB auch Länder, wo man gar nicht freistehen darf, wo man immer auf Campinglätzen übernachten muss. Mal so als Beispiel.

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