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Aussteigen in ein Wohnmobil 1, 2, 3, 4


Variophoenix am 14 Jul 2016 18:13:01

Ich stehe auch in diesen Länder meist frei. Das sind sowieso die wenigsten.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

andwein am 15 Jul 2016 14:05:36

Jonah hat geschrieben: Ich verstehe das nur zu gut, denn die Fragesteller sind ja Womoneulinge. Da fehlen die Erfahrungen, was das mobile Leben so im Detail kosten kann.

Aber dann wäre es gut erst mal mit einem Wohnmobil im Oktober für 2 Monate durch Europa zu fahren. Da hat man nocht Wärme und auch Kälte und in 2 Monaten kann man als Neuling viel Erfahrung sammeln!!!!! Auch die, das das mobile Leben nicht nur Freude macht sondern auch Tücken hat.
Ist aber nur meine Meinung, Gruß Andreas

DigiMik am 17 Jul 2016 22:51:47

Moinsen,

wenn Gogolo erklärt, dass er 3.000 Euronen braucht, oder ich, dass ich mit deutlich weniger auskomme, hat das für Dich null Aussagekraft.
Fixkosten sind feste Kosten, was Du an festen Kosten wie z.B. Versicherungen hast. Wir mögen aber wir nicht beurteilen, was an Steuer und Versicherung für Dein Womo anfällt. Was an Fixkosten weg fällt, sind Miete und Nebenkosten des Steinhauses.
Alles Andere sind variable Kosten und nur Du kannst wissen, wieviel Geld Du für die Gestaltung Deines Lebens brauchst, da ändert auch das Leben im Womo nichts. Sicherlich kommen Sprit und Stellplatzkosten dazu, aber auch hier kannst Du keine zielführende Antwort erwarten, da diese Kosten von deiner Art des Reisens abhängig sind. Eigentlich bedürfte es hier keiner Frage, da Du die Kosten nach Deinen Bedürfnissen und Art des Reisens auch in Bezug auf Sprit und SP selber ausrechnen kannst.
In Deiner Berechnung sollte mit ein paar Hunnis jedenfalls Luft für Rücklagen sein, etliche Träume scheiterten daran, dass notwendige Auslagen wie Reparaturen, Wartungen oder sonstiges Pech nicht finanziert werden konnten.
Nur falls es interessiert: --> Link

Auch in Punkto Womo, da bin ich beim Andwein, vllt. besser noch Dez - Jan, wo es am Besch... ist.
Die meisten "Wohn"-Mobile sind eher nicht zum Wohnen gedacht. Nur für mich: Ich will mir von März - Sept. keine Gedanken über Energie irgend welcher Art machen, meinen Sch...t nicht täglich durch die Gegend schleppen müssen und wenigstens, auch im Winter 5 Tage irgendwo stehen können. Ich möchte mich zu Zweit auch nebeneinander im Womo bewegen können, also viel Raum und Bewegungsfreiheit. Ich möchte mich gemütlich hin flezen können, ich brauche Platz für all die Dinge, die man so mitschleppt, weil man eben nicht im Urlaub ist. Das Womo muss winterfest sein, ich möchte nicht, dass es irgendwo rein zieht und ich bei Frost endlos viel Gas und Strom verbrauche. Ich will mich bei Schmuddelwetter auch mal 3 Tage im Womo aufhalten können, ohne dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Mein Womo ist wie das Steinhaus, nur kleiner und auf Rädern und möchte hier alles das tun können, was ich im Steinhaus auch machen kann.
Und solch ein Mobil ist nicht mit Deinem Etat zu bekommen, zumindest nicht neu. Sicherlich kannst Du Kompromisse eingehen, aber das musst Du selber heraus finden, darum erst mal üben. Auch hier sind einige schon nach dem ersten Winter gescheitert, weil sie es schlicht nicht ausgehalten hatten.

LG vom Mikesch

Freeliving am 13 Dez 2016 10:57:40

Wahnsinn wie hier von sehr vielen Usern, die KEINE Erfahrung mit dem Dauerleben im Wohnmobil haben, jemanden der etwas wagen möchte und Mut sowie Optimismus aufbringt, höchst professionell abgeraten wird. Abartig .... Dazu liest man dann noch von 100€ per Tag, dies leider von jemandem der wohl die Luxusvariante des Ausstiegs gewählt hat und mehrfach dann noch Aussagen von Summen über 100Tsd.€ für das Fahrzeug die Rede ist und darunter wäre alles "Murks" .... sorry ... soviel gequirltes BlaBla verursacht echt Magengrummeln bei mir und nochmal sorry ... ich DARF mir diese Kommentare erlauben. Warum? Mehr als 4 Jahre Ausstieg, Fahrzeug in der Preisklasse bis 20Tsd, Einbussen keine, WLan, Strom für 3-4 Tage ohne Landanschluss, TV, Bodenheizung, Duschkabine und ausreichend Wasser und Abwasser usw. ... jeglichen machbaren mobilen Wohnkomfort... Lebenskosten im Monat ohne etwaige grössere Reparaturen (Motor- oder Getriebeschaden) als Raucher und sonstig auch Geniesser und kein Sparfuchs sowie "Massiv-Heizer" im Winter weil "Warmduscher" komme ich nichtmal auf über 1000€ Kosten im Monat im Schnitt aufs jahr inkl. Steuer und Versicherung für das Fahrzeug ... Wer natürlich jeden Tag hunderte km fährt, Fähren und Maut durch zig Länder benötigt, jeden Abend Essen geht usw. ... klar der kommt auf andere Summen ... Irgendwo hatte ich schon mal eine kleine Rechnung hier in einem Thema aufgestellt ... aber das meiste was hier in diesem Thema zu lesen ist, ist einfach nur fernab der Realität.

Schade dass immer jene am lautesten den Mutigen alles schlecht reden müssen, welche die wenigsten Erfahrungen haben.

teuchmc am 13 Dez 2016 12:23:25

Naja,freeliving, ist schön,daß Du die Erfahrungen gemacht hast/durftest.Dann teil sie doch einfach mal mit.Oder kann man sich irgendwo ein Bild machen.?
Aber warum sind andere Meinungen/Beiträge " abartig"? Nur weil diese in Deinen Augen nicht das widerspiegeln, was Du für max.notwendig hältst um diese Art des Lebens zu führen o.ä.?Wieso sind die Erfahrungen,die hiergeschrieben wurden, fernab der Realität?
Sonnigen weiterhin. Uwe

Freeliving am 13 Dez 2016 12:50:05

Wenn ich gefragt werde, so gebe ich gerne und bereitwillig immer Antwort. Einem Aussteiger hier im Forum durfte ich schon helfen, denn ich sehe ein Forum auch als wichtige "Hilfe" und nicht nur als "Abrate-Instituation" an. Ein Bild aktuell wird schwierig, da der MAN L2000 gerade leer geräumt ist und auf bessere Temperaturen wartet für den Ausbau. Mache also gerade nach 4 Jahren eine Zwangspause um mein Traummobil fertigzustellen. Bilder davon, sogar in Farbe, gibt es aber reichlich, und wenn es meine Zeit zulässt werde ich auch noch einen Blog erstellen, aber als selbstständiger der "Nebenbei" noch 2 Fahrzeuge aufbaut, ist es mit der Zeit nicht all zu rosig bestellt.

Thema Notwendigkeit bzw. der Vorwurf ich messe nun nach meinen Ansprüchen, da lehne ich mich an jenes an, was der Ersteller dieses Themas berichtet hat, denn er ist doch hier das Thema, nicht jenes, was andere als IHREN persönlichen Ausstieg ansehen. Somit, also an IHM gemessen, habe ich reichlich mehr Luxus genossen vier Jahre als es dem Ersteller vorschwebt und kam mit weit weniger als 1000€ im Monat aus und das Fahrzeug kostete mit Umbauten unter 20Tsd.€ ohne dass ich einen Winter gefroren hätte oder diesbezüglich Schwierigkeiten gehabt hätte. Das erklärt warum ich hier vieles fernab der Realität sehe bzw. nicht verstehe warum man so flappsig ohne die Erfahrung gemacht zu haben also als reiner Theoretiker mit Zahlen und vermeintlichen Wissen um sich schmeisst .... Also ich verfahre im Leben eher so, aus Erfahrungen zu berichten und Ratschläge zu geben, als denn Neunmalklug überall mitzureden und im Zweifel dadurch ein kreatives, optimistisches und mutiges Projekt, egal um was es geht, ins wanken zu bringen. Kritik ist ja gut, Tipps auch ... aber denn doch bitte etwas überlegter bzw. keine reinen wilden abschreckenden Theorien. Wer behauptet, man benötige für einen Ausstieg, ein dauerhaftes Leben im Womo, ein Fahrzeug über 80 oder 100Tsd.€, der soll dies doch mal begründen! Es gibt mittlerweile einige gebrauchte Fahrzeuge der Marke Concorde oder Niesmann die viel Raum, Bodenheizung, Backofen, beheizte innenliegende Tanks bieten, Winterfest sind usw. und somit mit ein paar Umbauten absolut geeignet sind zum Aussteigen. Wer hier die Zeit hat etwas zu suchen kann da zwischen 15.000 und 25.000 ein wahres Goldstück finden. Hier ist der lebende Beweis ... Und nein, kein runtergerittenes schimmelndes Loch und auch kein Holzofen und in vier Jahren hatte ich reine Fahrzeugreparaturkosten unter 1500€ und dies immer Top gewartet .... Wieviele Motor und Getriebeschäden ich mit der Ersparnis zum Kauf eines 80.000€ Mobils reparieren kann, das kann nun jeder selbst ausrechnen. Der Threadersteller hört sich nicht so an, als ginge es ihm um vergoldete Wasserhähne, 2 Slideouts und 20m2 Wohnfläche ... Zitat des Erstellers: "Wir sind wie eine Einheit und sind bescheiden. Wir brauchen nicht viel." .... das Fazit, wenn sie alles hier berücksichtigen würden, wäre: 100Tsd.€ für ein Fahrzeug und 3000€ Lebensunterhalt im Monat .... und DAS ist eben fernab dessen was ich aus Erfahrung und der Intention der Notwendigkeit des Erstellers als absoluten Nonens erachte. Ich setze sogar noch einen drauf, die hier oft zu lesenden Sätze, es wäre nicht möglich ein günstigeres Leben im Mobil zu Leben als denn in einer kleinen Wohnung, habe ich irgendwo hier im Forum bereits mit einer kompletten Kalkulation widerlegt. Muss mal schauen wie ich das hier finde.

LG Freeliving

xbmcg am 13 Dez 2016 12:51:25

Da kommt ganz schön viel zusammen.

1.) Lebensstil und Reiseziel (Essen machen, essen gehen, viel fahren und sehen oder abseits der Hot-Spots dauercampen.)
2.) will man "nur" in der Sonne ruhig leben oder auch was unternhmen und erkunden (Kosten für Einttritte, Ausflüge, Veranstaltungen...)
3.) Absicherung und Einkommen auf Reisen (Krankenkasse, Auslandsversicherungen oder ohne Versicherung / nur KFZ Haftpflicht, ...)
4.) eventuelle laufende Fix-Kosten zu Hause für die Unterbringung der Sachen, Nachsenden von Post... und Kosten für Kommunikation (Telefon, Internet)

Da ist die Bandbreite groß von Containern und Holz-Sammeln und sich durchschnorren bis hin zum luxuriösen Leben auf Campingplätzen mit Vollausstattung und aktivem Weltreisen.

Ist immer eine Frage der Rücklagen und des laufenden Einkommens. Allein eine (private) Krankenversicherung für 2 Personen schlägt schon mit 1000€ zu Buche monatlich.
Da hat man noch nichts gegessen und ist keinen Schritt gefahren.

Freeliving am 13 Dez 2016 12:58:18

Hier mein Beitrag der belegt, dass ein Leben im Wohnmobil durchaus günstiger sein kann: --> Link

xbmcg am 13 Dez 2016 13:05:40

Aus der Aufstellung entnehme ich, dass Du bei Deinem Aussteigen nicht abgesichert bist
(keine Krankenversicherung, Unfallversicherung, Auslandskrankenschutz....)

Dann kommt man natürlich mit weniger als 1000€ hin.

Freeliving am 13 Dez 2016 13:12:03

Das setzt voraus ins Ausland zu wollen, egal ob im Wohnmobil oder in ein Haus (somit hebt sich das auf). Altersvorsorge ebenso, Krankenversicherung ganz normal usw. ... diese Kosten können nicht in eine Kalkulation Wohnung vs. Wohnmobil einfliessen weil sie eine individuelle Sache darstellen die absolut unabhängig der Lebensform ist. Selbstredend eigentlich ...

xbmcg am 13 Dez 2016 13:27:40

Also mich interessiert eher, wieviel Geld ich insgesamt brauche pro Monat / Jahr, um über die Runden zu kommen.
Das muss dann entweder erwirtschaftet werden oder man muss es in der Hinterhand haben, was die Dauer des
Ausstiegs begrenzt. Man will ja auch wissen, wie lange das Ersparte reicht, und was man zusätzlich erwirtschaften muss,
um zu leben.

Wenn ich die größten Posten weglasse komme ich natürlich locker an Spesen unter 1.000€ / Monat (33€ / Tag).

Freeliving am 13 Dez 2016 14:39:31

Schlussendlich geht es hier aber eher um den Vergleich Wohnmobil vs. Wohnung/Haus bzw. die Kosten / Mühen / Abstriche usw.... alle restlichen Dinge sind variabel und nach Lust und Sicherheitsdenken des einzelnen und haben nichts mit der Wahl der Wohnsituation zu tun. Dafür bräuchte ich eine Glaskugel ... genau da bin ich eben raus, denn das kann sich nur der Ersteller beantworten aber dies hat nichts und null mit der Wahl zu tun in was er Leben möchte.

xbmcg am 13 Dez 2016 18:41:20

Ist doch meine Rede. der eine braucht mehr, der andere weniger.

andwein am 13 Dez 2016 18:55:54

Freeliving hat geschrieben:Wenn ich gefragt werde, so gebe ich gerne und bereitwillig immer Antwort. .... denn ich sehe ein Forum auch als wichtige "Hilfe" und nicht nur als "Abrate-Instituation" an. LG Freeliving

Ich finde die positiven als auch die negativen Aspekte gehören in einer sachlichen Information aufgezeigt. Wenn hier in einem Forum einer fragt, dann muss man ihm nicht in jedem Punkt den Bauch bürsten. Rein theoretisch könnte es ja sein, dass er die von dir als "abraterisch" gesehenen Punkte noch gar nicht bedacht hatte. Wenn er wirkliche Infos will, hat er aus diesen Beiträgen bestimmt eine PÜlus/Minus Liste erstellt.
Ist aber nur meine Meinung, Andreas

haraldmolke am 13 Dez 2016 20:41:32

Der Betreff "Aussteigen" sollte doch eher lauten, Umsteigen in ein Wohnmobil.
Von einer Wohnung in ein Womo einziehen kann man auch als Umzug sehen.
Mit Aussteigen hat das doch nichts zutun.
Gegenüber Berber, Stadtstreicher, Vagabunden, Wohnungslose ist ein Umzug bzw. wohnen in einem Womo purer Luxus.
Wer dabei einer festen Arbeit nachgeht, ein festes Einkommen hat und mit Einschränkungen gut zurecht kommt, für den
ist das keine wirklich große Herausforderung.

LG Harald.

jens1903 am 11 Jan 2017 00:17:54

Hallo,
Ich finde das Thema schon recht interessant. Plane auch einen längeren Aufenthalt im Wohnmobil.
Ich plane ca. mit folgenden Kosten.
Versicherung 500, Steuern 250, Reparaturen 800 = 150 p.M.
Gas 40 pro Woche x 3 Monate = 600 oder 50 p.M.
Stellplatz jeden 2. Tag 10 = 1500 oder 150 p.M.
Krankenversicherung 500 p.M. (bin privat und ist leider einfach da)
Tanken 2 Füllungen = 100 p.M.

Danach bin ich bei festen Kosten von 1000 p.M. zuzüglich Lebenshaltungskosten 800.
Ferner sollten wohl mindestens. 10.000 auf dem Sparbuch sein, für Überraschungen.

So könnte es aussehen - zumindest in der Theorie :-).
LG jens

hampshire am 11 Jan 2017 11:19:12

jens1903 hat geschrieben:Danach bin ich bei festen Kosten von 1000 p.M. zuzüglich Lebenshaltungskosten 800.
Ferner sollten wohl mindestens. 10.000 auf dem Sparbuch sein, für Überraschungen.


Hallo Jens,
das ist eine plausible Rechnung. Natürlich hat jeder so andere Lebensprioritäten und sicher ist es auch von Bedeutung wo an sich aufhalten wird und wie viel das Fahrzeug bewegt wird. besonders gut finde ich Deinen Hinweis zuvor etwas auf die "hohe Kante" zu legen.
Für jemanden, der im Womo lebend Angestellter ist ist die Frage der Krankenversicherung weniger bedeutsam als für jemanden, der selbständig arbeitet oder Privatier ist.
Auch das Ziel ist "rechnungsgelevant": Will ich als Minimalist leben oder fokussiere ich auf bestimmte Erlebnisse.

Eigentlich sollte die Überschrift "Einsteigen in ein Wohnmobil" heißen :wink:

jens1903 am 11 Jan 2017 23:24:41

Jupp, so rechne ich.

Würde gerne später ein paar mal um Europa fahren, zwischendurch immer mal wieder zum Skifahren in die Alpen oder Norwegen.
Weiß auch nicht recht wie lange man dazu braucht, wenn man hier und da nochmal surfen oder Kiten möchte. Vermutlich bleibt man in Tarifa schon einen Monat.

Na mal sehen was kommt und wie weit dann so die Technik ist, also über I-Net die ganz normale Anbindung zu Familie und Freunden. Das ist ja jetzt schon fast normal möglich.

Könnte mir jedoch vorstellen, dass es mit etwas Disziplin schon eine ganze Zeit auszuhalten ist.
Lieben Gruß jens

Berndhaller am 18 Feb 2017 13:36:35

Die Themenwahl wäre doch, "Umsteigen in ein Wohnmobil" besser.
Vom festen Wohnsitz in einen Mobilen. :)
Aussteigen aus dem Arbeitsleben ist z.B. was völlig anderes als wenn man meist nachdem anhalten aus einem Womo aussteigt. :D

LG vom Bernd

MatzeS am 01 Mär 2017 17:18:25

Das wäre echt mal eine Übelegung wert, einfach auszusteigen und umherzuziehen. :)
Leider fehlt uns im Moment noch das passende Kleingeld :( :( :(

teuchmc am 02 Mär 2017 11:11:54

MatzeS hat geschrieben:Das wäre echt mal eine Übelegung wert, einfach auszusteigen und umherzuziehen. :)
Leider fehlt uns im Moment noch das passende Kleingeld :( :( :(


Da gehts Dir und mir und wahrscheinlich der überwiegenden Mehrheit hier so....... :cry: :cry: :cry: .
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.Prost!
Sonnigen weiterhin. Uwe

BiRoMa am 03 Jul 2017 14:53:59

hmmm... bei 1.800 Euro Kosten pro Monat brauche ich mir keinen Kopf mehr darum machen ob ich mein Leben im Wohnmobil verbringen will oder nicht... denn ich habe keinen 1.800 € Rente.

1.800 € sind schon ein wenig hoch gegriffen... finde ich. Ich mache keinen Urlaub (wo ich kein Geld "abschauen" muss). Ich will dieses Leben zu meiner Normalität machen!!
Ich möchte mich minimalisieren im Wohnen und in meiner Lebensform und dafür meine Freiheit leben.

Herzliche Grüße
Margot

teuchmc am 03 Jul 2017 21:22:31

Moin Margot! Willkommen bei den Verstrahlten.
Wenn Dir 1800 Euronen als Maßstab zuviel sind, stelle doch mal deine "Rechnung"o.ä. vor bzw.Deine Überlegungen zum Thema"Minimalisieren". Wie stellst Du dir Deine wirtschaftliche Basis vor?Ich gebe Dir durchaus recht, daß 1800 Eu Netto (zumindest in meinem Umfeld) nicht der Regelfall sind.
Interessiert mich/Andere? wirklich, weil aus jeder Sichtweise zum Thema es neue Ansätze etc. geben kann.
Sonnigen weiterhin. Uwe

teuchmc am 03 Jul 2017 22:04:25

Moin Loide! Mal an den TE. Gibts denn jetzt schon Neuigkeiten,Entscheidungen,etc.?In der Hoffnung,daß der TE noch aktiv ist,weil die Hoffnung stirbt zuletzt.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Jonah am 03 Jul 2017 23:53:20

BiRoMa hat geschrieben:1.800 € sind schon ein wenig hoch gegriffen... finde ich. Ich mache keinen Urlaub (wo ich kein Geld "abschauen" muss).


Hallo Margot, hast du dir die Rechung denn genauer angesehen? Da sind noch keine Eintrittsgelder fürs "abschauen" dabei. Allerdings kannst du ja vielleicht die Krankenkassenkosten für dich streichen, falls du gesetzlich versichert bist. Ansonsten finde ich so ein Wohnmobil schon teuer, es kommen ja auch schnell mal ungeplante Kosten auf einen zu. Ich habe mir zB gerade kürzlich 2 neue Wohnraumbatterien einbauen lassen, das hat 700 Euro gekostet. Und Batterien halten ja auch nicht ewig. Auch ein Satz Reifen kostet beim Womo mehr, als bei einem Kleinwagen.

xbmcg am 04 Jul 2017 11:44:23

Hallo Jonah,

Es hängt auch viel davon ab, was man selbst machen kann und was man in Werkstätten machen lassen muss,
und natürlich auch wo diese Werkstätten sind. Ich hab mir die Bremsbelege in Portugal wechseln lassen zum
etwa halben Preis im Vergleich zu D in einer FIAT DUCATO Werkstatt.

Die 2 Batterien für 700€ in der Werkstatt hättest Du auch selbst für etwas über 300€ wechseln können, wenn
Du sie online im Fachhandel gekauft hättest. Auch bei den Reifen kann man kräftig sparen, wenn man das Internet
nutz und sie dann beim Händler montieren läßt, es gibt entsprechende Portale, wo Du die Reifen direkt
zum Vertragshändler schicken lassen kannst für die Montage / Wuchten.

BiRoMa am 04 Jul 2017 14:03:43

Was ich denke und mir auch vorstelle ist +/- 1000 Euro pro Monat zum Unterhalt. Ich möchte nicht jeden Tag 500 km fahren, ich will dahin fahren wo es mich hinzieht und auch stillhalten können. Ich will keine überfüllten CP nutzen müssen. Überwintern in z.B. Portugal oder sehr südlich in Spanien. Batterien einbauen das kann gerade selber noch :D
Reifenwechseln ist schon ein Problem aber das würde ich genau so machen wie jetzt.... übers Internet bestellen und montieren lassen in der Werkstatt. ADAC habe ich auch da wird mir auch geholfen ;D bei Bedarf.

Wenn ich rechne was ich jetzt an fixen Kosten habe müsste es sich aufgehen im Gegenüber von einen Wohnmobil. Ich zahle Miete, ich zahle ein Auto, ich zahle Strom, ich zahle Wasser, ich zahle Öl/Holz und alles was eben so zu einem Leben in einen Steinhaus dazu gehört und das ist auch nicht gerade wenig.

Zum Urlaub fahren brauche ich kein Womo ich will darin leben weil ich unabhängig sein will. Und wenn ich darin lebe sieht es ein wenig anders aus als würde ich es nur für meine Freizeit nutzen. Daher ist bei mir wohl eher die Frage der Anschaffung als die des Unterhaltes vordergründig.

Mit meinen beiden Hunden kann ich eh nicht km "fressen" sie brauchen ihren Auslauf wie ich ebenso. Meine Reisegeschwindigkeit wird nicht die schnellste sein da ich zuviel Zeit brauche für Stillstand am Tag. Und wenn es mir wo gefällt möchte ich bleiben so lange es mir Spaß macht. Ich will ganz einfach meinen Herbst des Lebens noch genießen, der "Winter" kommt von ganz alleine. :D

Herzliche Grüße Margot

Kody am 04 Jul 2017 15:07:59

Hi Margot,

mir geht es ähnlich wie Dir. Mein WoMo bekomme ich mit Glück zu Weihnachten. Nach Sylvester beginnt mein dauerhaftes Vagabundendasein als Alleinfahrer in meinem Haus auf Rädern. Ich werde auch nicht täglich ewig weite Strecken fahren, u.a., weil mich auch mein Hund begleitet.
Ich werde ich nicht auf der Autobahn fahren. Die Straßen abseits sind viel interessanter. Zeit wird zur Nebensache.
Aber davon wird der Weg nach Südspanien oder Portugal nicht kürzer, eher länger. Und so bleiben die Kosten für den Sprit trotz längerer Strecke wohl gleich hoch; denn auf Landstraßen sollte der Verbrauch sinken. Und man spart die Mautkosten.

Wenn die Verhältnisse es zulassen, werde ich "wild" stehen. Muss ich den Wagen bzw. die Toilette leeren, suche ich mir einen Stellplatz.
Dann und wann suche ich mir auch einen Campingplatz, und sei es nur, weil ich ausgiebig duschen will oder Wäsche waschen muss.
Durchweg alleine stehen möchte ich nicht. Ich bin kein Eremit, soziale Kontakte - und seien sie auch nur von kurzer Dauer - sind mir wichtig. Kostet aber einen Aufpreis.

Wenn ich eine größere Stadt erkunden möchte, suche ich mir auch einen CP in der Nähe. Am Meer vielleicht auch einen anderen, wenn er reizvoll gelegen ist. Da kann ich mir auch einen längeren Aufenthalt vorstellen, vielleicht bis zu 6 Wochen. Irgendwann kommt der Moment, da ist man von den vielen Eindrücken regelrecht übermüdet. Man weiß man nicht mehr was gestern war, der heutige Tag fliegt an einem vorbei ... der morgige wird zur Last. Dann muss ich meinem Kopf eine Ruhezeit gönnen. Für solche Situationen muss man die Reisekosten höher kalkulieren.
Während der Hauptsaison erst recht. Überwintern auf der iberischen Halbinsel mag preiswert sein, der Sommer dagegen ist überall teuer. Preise für Lebensmittel sind beinahe überall höher als in Deutschland. Am Essen zu sparen ist nicht mein Ding.
Ich will mir auch nicht jede Tasse Kaffee selbst kochen. Vielmehr suche ich mir lieber ein Bistro, etwas trinken, etwas essen, den Passanten im Alltag zuschauen.

Umsonst gibt es das alles nicht.

Zuhause können wir kalkulieren und uns alles schönrechnen. Die Reiseerfahrungen werden mir zeigen, was tatsächlich auf mich zukommt. Darum sage ich mir, rechne gleich mal 30% auf die Kalkulation drauf. Damit bin ich der Wahrheit vermutlich nahe gekommen.

CamperHeld am 04 Jul 2017 16:54:47

Ich finde die Idee einfach klasse, würde ich gern machen nur leider kann ich mir das im Moment noch nicht leisten

Berndhaller am 05 Jul 2017 00:21:26

Kody

Hallo Kody,
du bekommst dein Womo zu Weihnachten und fährst nach Sylvester als Alleinfahrer mit deinem Hund in Richtung Portugal. In Deutschland sowie durch Frankreich wird das Thermometer tagsüber kaum über dem Gefrierpunkt liegen und in der Nacht auch unter dem Gefrierpunkt sein. Es wird Tagsüber
große Disziplin erforderlich sein mit deinem Hund zusammen ausgiebige Sparziergänge und andere Freizeit Gestaltungen im Freien zu unternehmen.
Deine Heizung wird wohl keine Ruhe finden. Es wird auch bei solchen Temperaturen keine Freude bereiten in kleinen Etappen über Wochen Richtung Portugal
zufahren, von einer Kälte Übernachtung in die nächste und tagsüber wird die Nase draußen tropfen.
Wenn man auf Autobahnen in Frankreich sehr langsam mit dem Womo unterwegs ist und endlos Zeit hat ist der Verbrauch auch sehr gering.
Auf der Landstraße mit tausenden Kreisverkehren besonders in Frankreich, durch stätiges bekauf und bergab,bremsen wegen Kurven, durch Ortschaften und Ampeln kannst du fahren wie du willst, du wirst keinen Sprit sparen können wie auf der Autobahn. Der Verschleiß an Bremsen und Reifen und laufenden Schaltvorgängen wird insgesamt mehr Kosten verursachen als wie die Maut. Die Fahrzeit bleibt mal außen vor.
Von Deutschland nach Portugal sind es über die Landstraße ca. 2.500km. Wer zum Überwintern wie du es fertigt bringt und 6 Wochen am gleichen Fleck stehen kannst, dürfte hin und zurück mit 6.000km dabei sein. Da du auch endlos über Zeit verfügst und sehr sparsam mit dem Treibstoff umgehst, sind 10€ für 100km
kein Thema. 600€ für hin und zurück. In Spanien und Portugal sind die Lebenshaltungskosten ganz klar billiger wie in Deutschend, deine Annahme ist nicht richtig. Das heißt wenn du in DE für Euro X über die Runden kommst dann wirst du es auch dort auch können.
Das du Probleme über einen längeren Zeitraum mit alleine sein und stehen hast sind keine gute Voraussetzungen für dein Vorhaben, obwohl du einen Hund dabei hast. Wenn du alleine, als Solist auf Tour bist kannst du den ganzen Stauraum für dich alleine nutzen. Das heißt wenn du jeden Tag dich frischer Kleidung bedienst wie zuhause auch, dann sind 30-40 Unterwäsche Garnituren usw. überhaupt kein Problem. Eine Kanne Kaffee, etwas Vesper und Musik im Ohr oder
aus einem Kofferradio parkt man vor einem Waschsalon und belegt ein paar Waschmaschinen und Trockner und hat Kontakt mit einheimischen. Ist die Sitzgelegenheit im Salon etwas spartanisch, dann hilft der Campingstuhl aus dem Womo. Ich denke du hast ein Womo, hat das keine Dusche das du auf einem
CP musst. Also wenn du stinkst, gehts auf einem CP? :)
Dann braucht du Bistro besuche um auch den Passanten im Alltag zuzuschauen. Ja umsonst ist das nicht, das hast du Recht, wenn das dort dir und deinem Hund auch noch Spaß macht. Ich gehe davon aus du hast ein regelmäßiges Einkommen wie das einer Rente und bist auch Kranken versichert.

Ich bin in Rente und fahre nun das 4 mal in Folge in der noch warmen Jahreszeit in Richtung Portugal mit Womo und Hund auch als Solist.
Anfang oder Mitte September ist in Deutschland und durch Frankreich warm, ich kann also wirklich kleine Etappen jeden Tag fahren und viel Unternehmen,
es ist warm, das Fahrrad staubt nicht ein. Fahre nur Landstraße und wenn es mir gefällt bleibe ich auch ein Tag länger.
3 Wochen durch Frankreich vielleicht, 3 Wochen durch Spanien, um Mitte oder Ende November in Portugal zu sein. Versuche immer eine andere Route hin oder zurück zufahren. Bin sehr gut mit Landkarten und Reiseführer ausgestattet. Mitte, Ende März trete ich die Rückreise an um Ende April- Anfang Mai wieder in DE zu sein. Meine abgezahlte Eigentumswohnung war in meiner Abwesenheit sehr sparsam. Keine Heizung, kein Strom, kein Kalt- und Warmwasser, meine Dieselkosten habe ich locker drin. Ich würde ja im Süden auch das ganze Jahr bleiben, aber im Sommer ist das dort zu warm. Mehr wie max. 2 Wochen halte ich es in einem Steinhaus (wohne sehr schön im Schwarzwald) nicht aus, dann bin ich meist 4 Wochen am Stück in den Alpen im Gebirge zum wandern und im Wechsel mit dem Rennrad auch in den Pässen unterwegs, auf den Passhöhen sind die Nachttemperaturen angenehm. Der Torre, der 2.000 Hohe Pass in Portugal den fahre ich bei jedem Besuch besonders gerne, ist was ganz besonderes.
Ich war im Juni 2014 in Meran das letze mal auf einem CP, da war mein Womo 2 Monate alt. Jedesmal wenn ich von meiner Wintertour wieder zuhause bin, steht auf meinem Konto Geld an, das ich auf mein Rücklagenkonto umbuche. Wenn das so weiter geht und keine großen Reparaturen in den nächsten 4 Jahren anstehen, dann reicht das wieder gut für ein neues Kastenwomo.
Fazit: Die Unterhaltungskosten vom Kasten an Steuer und Versicherung hätte ich auch wenn ich stehe. Ohne die Verschleiß-kosten am Kasten, ich fahre im Schnitt 10.000km pro Portugal-tour, habe ich wie zuhause die Nahrungsmittelkosten in gleicher Höhe + etwa 30 Euro im Monat fürs Mobile Internet, die täglichen Nachrichten und Korrespondenz in die Heimat sind mir wichtig. Durch diese Technik meine ich selbst in Portugal ich bin nur um die Ecke.
Die Kosten die mal hier und da für ein Museum, Gärten oder für ein Schwimmbad anstehen, sind gar nicht erwähnenswert.
Wie zuhause so auch im Womo bin ich 5-6 Tage in der Woche zu Fuß und mit Rad unterwegs. Nach einer Woche habe ich in einem Umkreis von 20-30km die Umgebung gescannt und dann reichen mit 50km für einen anderen Standort. Ich Fotografiere gerne und Langeweile ist mir Fremd.
Jedenfalls habe ich nicht im Traum daran gedacht das ich solch ein abenteuerliches schönes Nomadenleben im letzen Lebensabschnitt erleben darf.
Auf meinem Winterreise 2017/18 fängt mein Leben erst an, ich erreiche die 66.
Dann wünsche ich dir eine gute Reise im Januar und immer reichlich Geld in der Tasche. :lenker:

Gruß

Kody am 05 Jul 2017 11:35:38

Hallo Bernd,

stimmt, ich kann leider erst nach dem Jahreswechsel gen Süden ziehen. Also muss ich die mehr oder weniger ausgeprägten winterlichen Verhältnisse in Kauf nehmen. Das berücksichtige ich natürlich bei meiner Reiseplanung.
Ich bekomme einen mindestens 60-Kilo LPG-Gastank eingebaut. Der wird eine Weile reichen. Gas tanken ist leicht gemacht. Und auch sonst ist mein WoMo für's tägliche Leben komplett ausgestattet und abgesehen vom Abwasser auch wintertauglich.
Für den Hund habe ich eine Aussendusche - was ihn nicht so freuen wird. :D
Derzeit wohne ich mitten in der norddeutschen Tiefebene. Hier ist der Winter eher mäßig kalt, strammer Frost ist ebenso selten wie tagelanger Schneefall. Statt dessen gibt es ziemlich viel Regen. Dazu noch etwas Wind. Das ist richtig ungemütlich.
Gleichwohl bin ich jeden Tag bei jedem Wetter stundenlang mit meinem Airedale vor der Tür. Die richtige Kleidung macht's. Im Zweifel hilft ein Grog. Kennst Du ja auch.

Ich hoffe, daß der Winter auf meinem Weg durch Frankreich "weniger' wird, je weiter ich nach Süden komme.
Letzten Winter habe ich immer wieder einen Blick auf die französischen Wetterberichte im Südwesten geworfen. So richtig mies war's jenseits der Pyrenäen eigentlich nie.

Deine Hinweise zu Straßen und Strecke nehme ich gerne an.
Weil meine Tour in Aachen beginnt, bin ich rasch raus aus Deutschland. Belgien ist dort mautfrei, so nutze ich zunächst die Autobahn. Später wechsele ich auf die Nationalstraßen. Wenn's (wetterbedingt) Sinn macht, gehe ich eben nicht auf die Landstraße.
Auf der Hinfahrt bleibe ich in dieser Hinsicht flexibel.

Die Rückfahrt wird dann entspannter sein. Das wird dann die Zeit für die Nebenstraßen und kleinen Orte ect.

Ich habe eine ziemlich gute Pension. Die Kosten für die Krankenversicherung sind überschaubar, Rücklagen sind vorhanden. Ich denke, ich werde mein Auskommen haben. Sprich, die Spritkosten sind zwar ein Kostenfaktor, aber eben mehr.

Ja, ich mag die zwischenmenschliche Kommunikation. So bin ich halt. Ob auf einem CP oder SP, irgendwo werde ich sie finden.
Ansonsten kann ich gut mit mir und meinem Hund sein.
Die Zeit der langen Abende vertreibe ich mir auch hier mit musizieren, lesen, schreiben und Fotos auswerten. Ich bin nämlich auch ein begeisterter Fotograf. Warum sollte das auf Reisen anders sein?

Im Frühjahr komme ich über Frankreich, Holland und Belgien zurück nach Deutschland ... Zeit um Freude zu besuchen, Steuerklärung, Gesundheitscheck u.s.w.. Und danach geht's die Ostseeküste entlang nach Westpreußen.
Und im September ziehe ich wieder in den Süden.

Ich denke, das Vagabundendasein wird ein interessanter Lebensabschnitt werden.

Danke für Deine Tipps und Hinweise.

Gruß
Kody

BiRoMa am 07 Jul 2017 15:27:35

Hallo Kody,

so schnell wird es bei mir nicht sein mit dem Umsteigen ins mobile Heim.
Unsere Vorstellung sind schon sehr ähnlich mit der neuen Lebensform. Den Winter muss ich hier noch aushalten und ich wünsche mir schon sehr, nicht gar so viel an Schnee.

Bin schon sehr gespannt wie es dir gefällt, das neue Leben und hoffe sehr davon zu lesen. :ja: so als Neueinsteiger oder Umsteiger... wie auch immer. :-o

Ich bin noch auf der Suche nach einem passenden Gefährt, mal sehen

Herzliche Grüße
Margot

Berndhaller am 07 Jul 2017 16:09:47

Hallo Margot,
so richtig folgen kann ich dir nicht.
Wenn ich das richtig gelesen habe bist du in Rente. Also ein Womo hast du nicht und musst noch eins kaufen. Dann kauf dir jetzt eins und fahre September/Oktober mit deinem Hunden Richtung Portugal und im Frühjahr wieder zurück. Die Kosten für Nahrung sind in der Fremde gleich. Kaum Strom und Heizkosten zuhause und das entspricht den ca.600€ für Diesel.
Oder du vermietest günstig die Wohnung an Bekannte. Du sammelst dabei Erfahrung und entscheidest danach dein Vorhaben der Wohnungsaufgabe.
Oder benötigst du den Wohnungsverkauf zur
Finanzierung eines Womo?
Wenn man eine Rente bezieht gibt es doch nicht mehr viel zu überlegen. 8)
Gruß

Kody am 08 Jul 2017 10:41:01

Berndhaller hat geschrieben:Hallo Margot,
so richtig folgen kann ich dir nicht. ...
Wenn man eine Rente bezieht gibt es doch nicht mehr viel zu überlegen. 8)
Gruß


Doch, Margot,

ich kann Dir durchaus folgen. Wer über ein ganzjähriges Leben im WoMo nachdenkt, soll diesen Plan durchaus sorgfältig durchdenken und planen.

Denn man kann mit der Verwirklichung des Planes nicht nur viel gewinnen, sondern auch verlieren.

Also, hetze Dich nicht und lass Dich auch nicht hetzen.

andwein am 08 Jul 2017 11:36:56

Aber Ausprobieren durch z.B. Miete gilt schon für junge Einsteiger. Als Einsteiger ist das Ausprobieren vor einer Wohnungsauflösung noch viel wichtiger. Über eine solche Entscheidung sollte man sehr sicher sein, und das geht nur mit "vorher mal einen Winter ausprobieren". Übrigens: Portugal ist nur im Sommer richtig warm, im Winter gefriert es zwar nicht aber der feuchtkalte Wind vom Atlantik hat im Herbst schon manchen die Heizung andrehen lassen.
Gruß Andreas

BiRoMa am 08 Jul 2017 11:57:36

Danke Kody,
genau so ist es. Ich habe es mir für meine Agenda auf das Jahr 2018 gesetzt. Bis dahin muss ich alles soweit geregelt haben, dass ich unbesorgt reisen kann.

Ich hätte schon viele schöne Womos gesehen aber mit der Prämisse als einziges Domizil war es dann doch nicht das Richtige für mich. Ich werde auch nicht "DAS" finden ab zumindest eines bei dem ich Kompromissbereit sein kann und auch sein werde. Es muss "Klick" machen.... wie in jungen Jahren als man einen "Kerl" kennen gelernt hat. :rofl: :rofl: Da kann man mal sehen wie sich etwas verändert.... :lach: :lach: (nichts gegen Männer :mrgreen: alles als Spaß gedacht)

Herzliche Grüße
Margot

Berndhaller am 08 Jul 2017 14:23:00

Hallo Margot,
das größte Leid tut man sich oft selber an, sagte meine Oma immer.
Auf Grund deiner Frage in Rubrick Dog-Rohfleisch und Gefrierfach und suche nach einem Womo könnte man annehmen du legst dir das erstemal ein Womo zu die praktische Womo Erfahrung wirst du dir noch erarbeiten?
Wasser kocht fast überall aber beim Camping sind wichtige Kleinigkeiten zubeachten. Das beste ist die Selbsterfahrung. Wer z.b. Erfahrung mit Womobilen hat tut sich halt leicht
in allem bei deinem Vorhaben.
So schön eine Überwinterung in Spanien/Portugal/Marokko auch ist, aber im Sommer besonderes wenn ich an deine Hunde denke kein Zuckerlecken. Also wäre über Sommer der Norden der EU Sommer eine Alternative. Meldeadresse und alle 2 Jahre lässt der TÜV auch grüßen. Eine Wohnungsauflösung
ist doch eine Frage die Größe des Containers :D
wenn man auf das Geld nicht so angewiesen ist.
Ansonsten bemüht man eBay oder stellt mal vorübergehend Inventar im Verwandten- und Bekanntenkreis ab wenn man hat.
Ein Dauerleben im Womo in der EU ist gegenüber in der Übersee doch relativ einfach. Kommt man nicht zurecht dann fährt man ein paar KM und zieht wieder in ein Steinhaus.
Man kann das nur solange machen wie die Gesundheit es auch erlaubt.
Ich wünsch dir einen guten Ablauf in den Übergang in den Dauerurlaub im Womo in deinem letzten Lebensabschnitt.
Gruß

andwein am 09 Jul 2017 11:22:42

BiRoMa hat geschrieben:. wie in jungen Jahren als man einen "Kerl" kennen gelernt hat. Da kann man mal sehen wie sich etwas verändert.... :lach: :lach: Herzliche Grüße Margot

Du konntest die Männer ändern?????? Dann waren das aber keine "Felsen in der Brandung" Ach ich liebe Klischees
Gruß Andreas

BiRoMa am 09 Jul 2017 12:08:56

Hallo Berndhaller,

stimmt, ich bin eine Anfängerin. Was ja nicht schwer zu erraten war und ich auch nicht verheimliche.
Was ich hier in D für Pflichten habe weiß ich, kein Neuland für mich. Darüber habe ich mich schlau gemacht als ich mich mit diesen Thema angefangen habe zu befassen.

Alles andere regelt doch jeder wie es für sich am besten ist und wie er sich sein weiteres Leben vorstellt. Ob Container, Verwandte, Bekannte oder wie auch immer, es ist bei jeden Menschen anders welchen "Rückhalt" er braucht um mit so einer Entscheidung zurecht zu kommen.

Im Winter im Süden und im Sommer im Norden so ist es zumindest angedacht. Wie das Leben aber wirklich spielt und für mich bereit hält überlasse ich "dem Leben".
Ganz lieben Dank für deine guten Wünsche die man immer sehr gut gebrauchen kann. Die Selben die ich dir für deine Vorhaben ebenso wünsche.

Herzlichen Gruß
Margot

BiRoMa am 09 Jul 2017 12:18:24

Du konntest die Männer ändern?????? Dann waren das aber keine "Felsen in der Brandung" Ach ich liebe Klischees
Gruß Andreas[/quote]

Wie kommst du darauf das ich die Männer änder konnte!!?? Das war absolut nicht meine Aussage :wink: Ganz kurz zu diesen Thema "änder" Männer die mein Leben begleitet haben habe ich nie versucht zu ändern. Warum sollte ich mich sonst für sie interessiert haben, wenn ich sie ändern wollte??? Es war eher so, dass sich der Mann verändert hat oder mich verändern wollte. :ja: und mit beiden Varianten konnte ich nicht klar kommen. Und stimmt.. den sogenannten "Fels in der Brandung" habe ich nicht kennen gelernt. Ansonsten hätte ich es nicht vorgezogen alleine zu leben als zu Zweit alleine zu sein. :wink:

Wenn ich auch Ecken und Kanten habe aber Klischeedenken gehört mit Sicherheit nicht dazu.

Herzliche Grüße
Margot

Berndhaller am 09 Jul 2017 18:49:05

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Du hast zwei große Hunde für einen Mann eingetauscht :) da bist du vom alleine Leben weit entfernt. :top:
Bei mir ist es 1 Hund für eine Frau und mir gehst auch so schon sehr gut. Freiheit im Womo und in der Natur und der Fels in der Brandung bin ich selber!
Auch ich liebe Klischees :D

Gruß

Gosau am 10 Jul 2017 09:07:25

xbmcg hat geschrieben: … Wie gesagt, nach kurzer Zeit ist das fabrikneue Fahrzeug genau so gebraucht, wie alle anderen,
die Garantie ist schnell Vergangenheit, was bleibt sind die hohen Wertverluste am Anfang und
ein Modell, das vielleicht den harten Anforderungen an ein dauerndes Leben im WoMo nicht erfüllt.
… 

Gute Tipps - Danke.

Gosau am 10 Jul 2017 09:49:24

ArneD hat geschrieben:… Nein, wir wollen schon CP nutzen, aber auch freistehen, wo möglich. Wie genau, dafür fehlt die Erfahrung.

Es ist ja nicht so das ich Utopien nachhänge. Und unfähig oder dumm sind wir nun auch nicht.
Schon klar, ich habe auch Leute kennengelernt, die sich den Wohnwagen selber ausbauen etc.
Aber wir werden einen anderen Weg wählen. …

Hallo Arne, ich gehe komplett konform mit Dir - wahrscheinlich auch nur, weil ich selber keine Ahnung habe und in etwa die gleichen Gedanken.
Wie weit bist Du bei der Verwirklichung?

Liebe Grüße aus Wien,
Gunther

Gosau am 10 Jul 2017 10:11:35

xbmcg hat geschrieben:Na… …
Für eine Dauerbewohnung muss …
Bei 4 Wochen im Jahr kann das Womo die restliche Zeit austrocknen, bei Dauerbewohnung
ist es dauerfeucht.
Du siehst, es gibt Unterschiede bei den Anforderungen beim Aussteigen. WoMos von der Stange erfüllen sie
in der Regel nicht, schon gar nicht in der Einsteigerklasse.


Wie zerstöre ich eine Illusion in ein paar Sätzen ;-)

Danke - echt gute Hinweise für mich dabei …

Liebe Grüße aus Wien,

Gunther

Berndhaller am 13 Jul 2017 14:53:19

Es gibt Bewohner in Häuser und Wohnungen die es in kurzer Zeit schaffen die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum so zu erhöhen das der Schimmel sich auch optisch
präsentiert. Kleines Schlafzimmer das von zwei großen stark übergewichtige Personen benutzt wird die auch folglich viel Körperflüssigkeit verdunsten und schlecht lüften. Eine einzelne schlanke Person unter den gleichen Bedingungen verursacht vielleicht keine zu hohe Luftfeuchtigkeit.
Ein Womo das mit einer Person belegt und das Raumvolumen dadurch genügend groß bemessen ist, man die Nasse Kleidung in der Dusche bei geöffnetem Luke
trocknet und man heizt und lüftet unter Beobachtung vom Feuchtigkeitsmesser dann Bedarf es auch keiner Trockenphasen, dann auf Dauer geht das nicht gut.
Die Nutzung eines Womo in der Arktis oder bei Minus 20 Grad sind kaum vernünftig umzusetzen. Wer über Winter im Süden Europas verbringen kann, in der Nacht mal mit 8 Grad im Januar und 15 Grad tagsüber rechnen kann und Grundregeln beachtet, der hat auch keine Feuchtigkeit im Womo.
Wenn das Womo ein Oldtimer ist und dir Gefahr groß ist das es undicht ist, dann ist es auch nicht sicher Bewohnbar.
Licht und Luft im Womo ist das Rezept. Ab der Dämmerung wird alles was der Hersteller verbaut hat und folglich bezahlt wurde benutzt. Die Intimsphäre ist für die meisten im Womo wichtig, mansche auch tagsüber vor dem Mobil kommen auch Sichtblenden zum Einsatz.
Also alles wird verriegelt und verrammelt, kein Lichtstrahl darf nach außen dringen. Bei Fliegeralarm braucht man Womolisten nicht zur Verdunklung auffordern. :) An den Innenfenster bildet sich Kondenswasser, je nach Modell mehr oder weniger ist die Frontscheibe und der Fahrerraum durch die Abdunklung
feucht. Dann wird hier endlos gefragt wie macht ihr die Frontscheibe trocken usw. Präventivmaßnahmen ergreifen, das heißt alle Verdunklungsmaßnahmen
aufheben und sich dann ins Bett legen in der Hoffnung der Nachbar steigt nicht neben dem Fenster auf einen Stuhl und leuchtet mit einer Halogenlampe ins Schlafgemach. Da ich nicht nackt schlafe wäre mir das auch egal wenn ich nicht wach dabei werde.
Ich habe zwei Feuchtigkeitsmesser verbaut, die auch die Werte speichern. 35%-45% sind die Regel, Ausrutscher von 65% sind selten, das sind tagelange
Regenperioden. Wenn es mich mal auf Alpenpässen erwischt mit minus 5 Grad in der Nacht dann stelle ich als Solist keine Nennwerten Veränderungen fest.
Benutzungen über dem Gefrierpunkt bei Beachtung von Grundregeln und vom richtigen Einsatz der Technik sprich Heizung ist für ein Womo das Trocken ist ein
Dauercampieren kein Problem. Setzte auch voraus das keine billigen Schaumstoff- Matratzen verbaut sind und Lattenroste zum Einsatz kommen das die Belüftung dadurch ausreicht. Wer stark ausdünstet der sollte sie jeden Tag wenden oder aufstellen tagsüber zum ausdünsten.
Auch wenn mein Womo nur gut 9 Monate im Jahr benutzt wird, auch bei 12 Monate würde sich nicht daran ändern.

Gruß

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