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Reisebericht Kroatien im Juni 2016


birgit60 am 01 Aug 2016 19:12:04

Unsere erste Reise im eigenen Wohnmobil geht nach Kroatien. Seit Monaten bin ich am Recherchieren. Lese Reiseberichte von anderen, notiere mir Stell- und Campingplatztipps und sehenswerte Orte.
Auch unser Fritzbus (Weinsberg Carabus) wird bestens auf die lange Fahrt vorbereitet und alle Vorkehrungen zur Verhütung eines Problems getroffen: Wir glauben zu wissen, was wir brauchen und was zuhause bleiben kann.
Unsere sicherheitsgeprüfte Kabeltrommel beispielsweise erwies sich bereits beim ersten Ausflug als absolute Fehlinvestition. Da die Trommel am Auto bleiben soll und der Stecker am kurzen Ende jedoch nur an die Dose der Platzstromversorgung passt, geht es leider nur in umgekehrter Richtung. Zudem ist das Aufwickeln des Kabels ein schwieriges Unternehmen, da sich beim Aufrollen des langen Kabels das Kurze abwickelt.
Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass eine Kabeltrommel aus Sicherheitsgründen stets ganz ausgerollt sein soll. Und da manche Plätze blaue Anschlüsse, andere hingegen rote und ein paar wenige ganz normale Schukostecker haben, wurde aus der Kabeltrommel ein normales 25 m Kabel mit blauen Anschlüssen und aus dem kurzen Reststück zwei Adapter mit rot-blauen und schwarz-blauen Anschlüssen.


Freitag, 10.6.2016

Ich beginne zu packen und zu verstauen und bin überrascht, was der Fritzbus doch alles in seinen ganzen Fächern und Schubladen und im Kofferraum unter den Betten aufnehmen kann.
Um 15 Uhr geht’s zu Steve auf die öffentliche Waage. Wassertank ist ¾ voll, Dieseltank ca. ½ voll, Klamotten sind verstaut, Vorräte aufgefüllt.
Große Erleichterung nach dem Wiegen: 3.140 kg (inclusive Fahrer) gut verteilt auf beiden Achsen. Da hatte ich viel mehr vermutet.
Selbst wenn die Fahrräder zusammen 50 kg wiegen, was sie ja nicht tun, Fotoapparate und Laptop vielleicht 10 kg, noch großzügig geschätzte 50 l Wasser und 50 l Sprit hinzukommen wiegt alles mit mir zusammen dann unter 3.400 kg. Gewichtsprobleme kriegen wir jedenfalls nicht 


Samstag,11.6.2016

Nachdem die Räder montiert und mit einer Regenplane mit Warnschild versehen sind, fahren wir tanken und die Reise beginnt.
Wir entschließen uns für die Route über Linz, Wels, Graz.



Am angeblich letzten Rastplatz vor der österreichischen Grenze kaufen wir unser Pickerl und eine zweite Warnweste, da wir nur eine mitgenommen haben. Die zweite haben wir zuhause im Flurschrank vergessen. Da liegt sie gut.
Unsere Fahrt führt uns durch zahlreiche Tunnels. Lange, kurze, breite, schmale, noch nie sind wir auf einer Reise durch so viele Tunnels gekommen. Nach einem längeren Tunnel stehen wir plötzlich vor einem Kassenhäuschen. Gert zückt sein Portemonnaie und fragt die Kassiererin freundlich, für welchen Tunnel die Maut denn sei. Diese erwidert kurz:
„Der woos scho woar“  Jetzt wissen wir Bescheid.

Wir übernachten in Spielfeld an der Grenze Österreich-Slowenien auf dem Stellplatz Dorfheuriger bei Thomas und Ulli. Später als vorgesehen rollen wir dort auf den Stellplatz und werden von Thomas freundlich begrüßt: „Hallo zusammen, schön dass ihr da seid, wir haben schon auf euch gewartet“.
Ist das eine Verwechslung? Nein Thomas begrüßt jeden so nett. Blöderweise hat die Küche schon zu und wir kommen nicht in den Genuss von Ullis leckerem Essen. Also gibt’s Würstchen mit Brötchen.





Sonntag, 12.6.2016

Wir starten zeitig und lassen uns von Ulli noch die mautfreie Strecke durch Slowenien zeigen. Lohnt sich ja nicht, für die paar km in Slowenien 15 € Maut zu zahlen. Wir sagen dem TomTom, dass er Autobahnen vermeiden soll und geben unser erstes Ziel in Dalmatien ein: Drvenik. TomTom veranschlagt für diese Strecke von 650 km 10 Stunden. Ok, so langsam wollen wir dann doch nicht reisen und erteilen ihm kurz nach der Grenze wieder die Autobahnerlaubnis.







Es schüttet wie aus Eimern. Vor jedem der gefühlten 50 Tunnels, die wir durchfahren, hoffen wir, dass der Regen dahinter nachlässt. Irgendwann reißt der Himmel auf. Doch bereits nach Verlassen der Autobahn kommen wir erneut in ein fürchterliches Unwetter. Gegen Abend erreichen wir Drvenik. Das Camp Male Ciste hält noch mehr als es verspricht. Wir bekommen mit den schönsten Platz zugeteilt, stehen direkt am Meer, haben eine wunderbare Aussicht und fühlen uns pudelwohl.





Sogar der DVBT-Empfang klappt. Muss nur noch der Regen nachlassen. Das Platzbetreiberehepaar tut alles, damit sich die Gäste richtig wohlfühlen. Alles ist picobello hier. Es gibt ein separates Sanitärhäuschen für Damen mit 2 WCs und 2 Duschen. Die sanitären Anlagen für die Herren sind im Erdgeschoss des Wohngebäudes der Platzbetreiber. Für die ca. 20 Stellplätze sind die Sanitäreinrichtungen absolut ausreichend.



Während ich Kartoffeln koche (heute Abend gibt es Frankfurter Grüne Soße mit Pellkartoffeln – sehr kroatisch  ) geht Gert mit der DVBT-Antenne auf Sendersuche und wird fündig. Das Fußballherz schlägt schneller, das Deutschlandspiel schauen geht klar, auch wenn wir uns nicht viel bewegen dürfen. Selbst das Öffnen der Kühlschranktür sorgt für Sendeunterbrechung.








Montag, 13.6.2016

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Freien, macht Gert eine Radtour um sein Konto beim Stadtradeln zu füttern. Mir ist das Radfahren hier zu gefährlich. Auf der einen Seite die Berge, auf der anderen Seite das Meer und dazwischen die schmale Küstenstraße, die die einzelnen Orte miteinander verbindet. Ich mache es mir in der Zwischenzeit in der kleinen Badebucht unterhalb unserer Parzelle gemütlich.





Abends sitzen wir in geselliger Runde an der Bar mit unseren bayerischen Nachbarn, schauen EM und trinken Bier bzw. Radler und schwätzen, was einen weiteren Gast, neben uns bei seinem mitgebrachten Bier sitzend, etwas zu stören scheint.



Der Chef des Platzes besitzt einen kleinen Olivenhain und wenn er einen Olivenbaum entfernen muss, dann bastelt er aus dessen Wurzeln tolle Lampen und andere schöne Dinge. Ich erstehe für 65 Euro eine schicke Tischlampe.




Dienstag, 14.6.2016

Nach einer ruhigen Nacht und ausgiebigem Frühstück packen wir unsere Siebensachen zusammen, verabschieden uns und machen uns auf den Weg nach Brela.

Brela ist ein Dorf in Dalmatien (Kroatien) mit 1703 Einwohnern (2011). Es liegt an der kroatischen Küste an der Makarska Riviera, etwa 15 km nordwestlich der Stadt Makarska, zwischen dem Biokovo-Gebirge und dem adriatischen Meer. Die weißen Kiesstrände Brelas, die von Kiefern gesäumt werden, sind für den Ort prägend. Wahrzeichen der Stadt ist der Brela-Stein vor dem Strand Punta Rata.

Schnell finden wir einen Parkplatz, zahlen für 2 Stunden und marschieren in den Ort und dann immer am Strand entlang.









Die Kroaten hier sind äußerst geschäftstüchtig. Jeder würde uns am liebsten gleich in seine Kneipe zerren oder mit eigenem Bus zum entlegenen Weingut fahren. Wir haben noch eine knappe Stunde Zeit und essen in einer Strandbar Cevapcici.



Pünktlich nach 2 Stunden sind wir wieder am Parkplatz und fahren weiter nach Trogir.



Der CP Rozac liegt auf der Insel Okrug, einen Katzensprung von Trogir entfernt und ist über eine Brücke erreichbar. Wieder einmal haben wir Glück und ergattern den letzten freien Stellplatz direkt am Strand. Der Platz ist überschaubar, die Sanitäranlagen absolut ok, wenn auch nicht so tadellos wie auf Male Ciste.



Nach Kaffee und Stückchen satteln wir die Räder und starten nach Trogir. Die Abkürzung (der Short Cut) führt uns einen steilen Berg hinauf (gefühlte 30° Steigung).Gert radelt munter, ich schiebe. Am „Gipfel“ angekommen lässt Gert es rollen und ich bremse 







Wir erkunden Trogir grob per Rad, schlendern über einen riesigen Markt, der täglich bis 22 Uhr geöffnet ist und versuchen es auf dem Heimweg über die Straße. Auch hier habe ich Mühe hinaufzukommen.









Mittwoch, 15.6.2016

Nach einem ausgiebigen Bad im Meer starten wir erneut mit den Rädern nach Trogir. Schließen diese am Hafen an und besichtigen das Weltkulturerbe zu Fuß.

Trogir ist eine Hafenstadt in Kroatien mit ca. 13.000 Einwohnern und liegt in Mitteldalmatien etwa 25 Kilometer westlich von Split. Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der historische Stadtkern liegt auf einer Insel. Die Verbindung zum Festland erfolgt durch eine Steinbrücke im Norden der Insel. Auf der südöstlichen Seite der Altstadt ist Trogir mit der Insel Čiovo durch eine Klappbrücke verbunden, die jedoch nicht mehr für den Schiffsverkehr geöffnet wird.









Die Sonne sticht und wir machen uns auf den Rückweg zum CP. Nach der Brücke von Trogir nach Okrug trennen sich unsere Wege. Gert fährt die Straße und ich nehme den Schieb- und Bremsweg, mache am Konzum Halt und kaufe paar Sachen ein.
Wir genießen die schöne Aussicht und das kristallklare blaue Wasser, baden und liegen in der Sonne.











Sicherheitshalber wollen wir unsere Markise sturmsicher machen und packen das Sturmband für die Markise aus. Irgendwie passt alles nicht: Ein 12 Meter Gurt, ein kurzer Gurt, 2 Heringe und eine Feder. Die anderen Womos haben 2 separate Gurte. Habe ich das Falsche gekauft?






Donnerstag, 16.6.2016

Nach dem Frühstück und dem ordnungsgemäßen Verstauen unseres Hab und Guts stehen die Wasserfälle im KRKA Nationalpark auf dem Programm.



Zunächst müssen wir aber eine Tankstelle finden. Die Tanknadel regt sich kein bisschen mehr. In Sibenik können wir endlich unseren Dieselvorrat auffüllen. Wir fahren nach Skradin, zum unteren Eingang des Nationalparks, sodass wir von diesem Parkplatz aus die Möglichkeit haben zu Fuß die 4 km zu den Wasserfällen zu gehen oder das Ausflugsschiff dorthin zu nehmen. Die Schifffahrt ist im Preis inbegriffen, doch ziehe ich bei diesem Sturm vor, den Hinweg lieber zu laufen, als bereits seekrank im Park anzukommen.



Wir stiefeln die 4 km tapfer bis zum Parkeingang und stehen plötzlich in einer anderen Welt. Hier hat das Ausflugsschiff bereits seine Besucher ausgespuckt und vom anderen Ende kommen uns die Besucher entgegen, die auf den oberen Parkplätzen geparkt haben und mit Bussen zum Park hinunter gefahren wurden. Die Wasserfälle an sich sind schön, aber in Verbindung mit den vielen Touristen, die ein Eis in der einen und einen Selfie-Stick in der anderen Hand haltend die Brücke zum Wasserfall hinaufstolpern, macht das alles keinen Spaß.





Zurück bin ich zu einer Bootsfahrt bereit. Wir laufen zur Anlegestelle aber das Schiff legt jeweils nur zur vollen Stunde ab, für uns bedeutet das eine dreiviertel Stunde Wartezeit. Dumm gelaufen. So wandern wir zurück und sind noch vor dem Schiff in Skradin.
Unterwegs sehen wir oben im Wald Qualm aufsteigen und Feuerlöschflugzeuge kreisen. Da scheint es zu brennen. Der schwere Sturm verbreitet das Feuer schnell und wir legen einen Zahn zu um zum Parkplatz zurückzukehren. Schon heftig diese Bora. Wir trinken noch einen Kaffee und fahren weiter.






Nächste Station soll Camp Roko in Drage sein.



Bevor wir Roko erreichen, steht ein freundlicher alter Mann vor uns und versucht uns abzuwerben. Sein CP „Romantica“ soll viel schöner sein, individuell, Strom, Wasser, alles vorhanden. Dennoch besichtigen wir zuerst Roko. Da das Meer jedoch einen Teil der Rokozufahrt geflutet hat, gehen wir zu Fuß dorthin.








Da weht es bitterbös und so wirklich überzeugt sind wir nicht. Gert drängelt und möchte nur irgendwo zum Stehen kommen. Er glaubt, dass Deutschland heute um 18 Uhr spielt und das will er sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. So begeben wir uns zum Romantica. Strom gibt es allerdings auf dem ganzen Platz nur beim Chef im Haus. Und da auch nur als Solarstrom. Wasser gibt es lediglich bei der Sanitäranlage. Ein Wasch-Dusch-Klohäuschen für Frauen und Männer gemeinsam. Toll, wo wir hier gelandet sind. Dafür machen wir die Bekanntschaft von 2 Schwaben: Frank und Michelle. Die beiden sind schwer in Ordnung. Aus lauter Verzweiflung mache ich uns Nudeln mit Tomatensoße. Danach spülen wir mit lauwarmem Wasser. Der Sturm bläst das Wasser in die Nachbarspüle und der Nachbarin fliegen die Teller davon. Suuuper hier. Total romantisch.
Der DVBT-Empfang klappt auch nicht und die Satellitenschüssel von Frank lässt sich nicht einstellen. Wir machen das Beste aus unserer ausweglosen Situation hocken uns im Kreis auf die Kaimauer des Minihafens und klönen uns durch die laue stürmische Sommernacht. Frank und Michelle sind genervt von ihrer ersten Urlaubswoche auf Krk, wo es ausschließlich geregnet hat. Wir schwärmen ihnen von Trogir und Drvenik vor und überlassen ihnen unsere Reiseplanungsblätter von den bereits besuchten Orten.


Freitag, 17.6.2016

Nach einem kurzen Frühstück starten wir und schauen uns zunächst zwei Campingplätze an, auf denen wir jedoch nicht bleiben werden.



Wir landen schließlich auf CP Soline in Biograd und bekommen einen recht schönen Stellplatz wenn auch nur in der 3. Reihe zugeteilt. Soline ist recht groß aber ganz gut aufgeteilt, sodass man trotzdem noch einen ganz guten Blick zum Meer hat.












Wir entdecken andere WOMOs, die das gleiche Gurtsystem für die Markisensicherung verwenden und probieren es selbst aus. Eigentlich nicht schwer und schnell montiert. Alles bombenfest.

Auf Soline feiert eine englische Sippe mit Riesenwohnmobilen und Harleys den 40. Hochzeitstag zweier Familienmitglieder. Am einen Außenspiegel hängt eine aufblasbare 4, am anderen eine 0, in der Windschutzscheibe stehen die Namen der beiden. Am Abend ist vor dem Luxusliner Galaveranstaltung. Alle Familienmitglieder sitzen festlich gekleidet im Halbkreis um das Flagschiff herum und erwarten das Heraustreten des Jubelpaares. Fehlt nur noch, dass sie sich gleich zum Gratulieren hintereinander in einer Reihe aufstellen.
Very british  Naja, wir stehen ja weit genug weg.

Mit den Rädern fahren wir den Radweg am Strand vorbei an zahlreichen Buden bis in den Hafen. Schauen uns Biograd an und liegen später wieder in der Sonne. Auch hier ist das Meer wie überall herrlich.




Samstag, 18.6.2016

Wir liegen in der Sonne, essen, baden und relaxen und planen unsere Weiterfahrt über Zadar und Nin zur Posedarjebucht.


Sonntag, 19.6.2016

Das Packen wir immer mehr zur Routine: Markise einfahren, Tisch und Stühle unter die Betten, runter von den Keilen, Fahrräder aufladen und fertig.
Wir fahren durch Zadar nach Nin. Da Sonntag ist, haben die meisten Läden geschlossen. In einem Lidl füllen wir das Nötigste auf und fahren weiter nach Nin.



Die Altstadt Nins liegt in einer Lagune auf einer kleinen durch einen künstlichen Kanal geschaffenen Insel, die über zwei Brücken mit dem Festland verbunden ist. Dort steht unter anderem die um 800 erbaute Sveti Križ (Heilig-Kreuz-Kirche), die „kleinste Kathedrale der Welt“ genannt wird, obwohl sie sehr wahrscheinlich nie Bischofssitz war. Die Bauweise der Kirche warf lange Zeit Fragen auf: Die Vollkommenheit der Proportionen steht im Gegensatz zu fehlenden wesentlichen Baumerkmalen. Heute weiß man, dass die Dimensionen der Kirchenmauern, der Türen und der Fenster an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse innerhalb eines Jahres und auch innerhalb eines Tages angepasst wurde. Sie konnte somit auch als Kalender und Uhr dienen.
Ein kleines archäologisches Museum stellt zahlreiche Exponate aus der Römerzeit aus. Ebenfalls aus der Römerzeit stammen die Ruinen eines römischen Tempels, die sich inmitten der Altstadt befinden.

TomTom zeigt sich wieder einmal überfordert und lotst uns völlig falsch mitten in den Ort, dann finden wir einen tollen Parkplatz, auf dem wir am liebsten übernachten würden. Wir fahren mit den Rädern in den historischen Ort, der schnell besichtigt ist, erkundigen uns bei einer Fremdenführerin nach dem Weg zum Salzmuseum und fragen sie, wo man hier gut essen gehen kann. Sie weist uns den Weg zu einem netten Lokal.









Das Aenona liegt auf der anderen Straßenseite gegenüber der kleinen Kirche Sveti Kriz. Beim Wirt sollen wir Grüße von Zenka ausrichten, dann würden wir zum Nachtisch was Süßes bekommen. Gesagt, getan. Wir essen sehr lecker und haben tatsächlich nach dem Essen die Wahl zwischen einem Schnaps oder Kaffee. Wir ziehen Kaffee vor und bekommen dazu für jeden 4 leckere Krapfen, die aufs Haus gehen. Nett vom Haus 

Danach fahren wir noch zum Salzmuseum und decken uns mit Speise- und Badesalzen ein.







Anschließend trinken wir am WOMO noch einen Kaffee und sind gerade rechtzeitig zurück, bevor ein Ordnungshüter am Strand abgestellte Autos aufschreibt und fotografiert.



Wir beschließen in der Posedarjebucht zu übernachten. Kaum sind wir dort angekommen, beginnt es heftig zu regnen.



Also disponieren wir kurzerhand um und fahren heute noch auf die Insel Pag.





Mit einer Länge von 58 km und einer Breite von 2-10 km und 8.400 Einwohnern ist die Pag mit 284,18 km² der Fläche nach die fünftgrößte Insel der Adria.
Die zum Festland gerichtete Ostküste ist durch Abholzung unter den Venezianern und unter Einfluss der stürmischen Bora fast kahl und wirkt wie eine unwirkliche, in Steinmauern eingefriedete Mondlandschaft, während die Westküste, von der Bora verschont, reich an Vegetation ist. Hier erstrecken sich endlos die Olivenhaine, Pinienwälder, Wein- und Ackerfelder.

Auf der Insel gibt es unzählige kleine Ortschaften und Siedlungen. Zu den großen Ortschaften und touristisch sehr beliebten Orten gehören die Stadt Pag und der im Norden gelegene Ferienort Novalja.
Während die Stadt Pag ein ruhiges und familiäres Ambiente mit kulturellen Highlights bietet, sticht in Novlaja vor allem das Nachtleben und das Partyangebot hervor. Der Partystrand Zrce in Novalja ist wohl die bekannteste Partymetropole in Kroatien und zieht Gäste aus der ganzen Welt an. Die Insel erreicht man entweder über die Fährverbindung Prizna - Zigljen auf der Nordseite der Insel oder über die Brücke im Süden der Insel.

Gut eine Stunde später checken wir auf CP Simuni ein. Die freundliche Rezeptionistin erklärt uns alles und bittet einen Kollegen, uns die freien Plätze zu zeigen. Dieser fährt mit einem Fred Feuerstein Auto vor, lädt uns ein und zeigt uns die freien Plätze. Da es auch hier stark regnet und recht stürmisch ist, entscheiden wir uns nicht für die unparzellierten Stellplätze auf der Halbinsel, sondern für einen im 4000er Bereich. Hier gilt allerdings keine ASCI-Card. Um 19.30 Uhr angekommen, wird dies die teuerste Nacht unseren ganzen Urlaubs. Und schön ist die Parzelle auch nicht. Links Mülltonnen, rechts ist man zwar gleich am Strand aber da ist auch direkt der Aquapark.


Montag, 20.6.2016

Ich bin wie jeden Morgen vor Gert wach und mache einen Spaziergang durch den Park. Am Strand entlang in den unparzellierten Bereich, wo es richtig schöne Plätze gibt. Direkt am Wasser, direkt am Strand. Ansonsten gibt es auf Simuni mehr Mobilhomes als Stellplätze und die wenigen richtig gut gelegenen Stellplätze sind natürlich besetzt.
Wir gehen zusammen zur Rezeption und disponieren um. Bevor wir unser neues Quartier beziehen, fahren wir noch zur Ver- und Entsorgungsstation. So etwas haben wir noch nie erlebt. Da wird doch tatsächlich das Brauchwasser und der Klotank in denselben Schacht geleert. Und der Schlauch für’s Frischwasser liegt genau dazwischen. Da er sich nicht abmontieren lässt um den eigenen anzuschließen, säubere ich ihn wenigstens gründlich mit Sterilium, Wir trinken unser Wasser zwar nicht aber unappetitlich ist das trotzdem. Danach stellen wir uns direkt in die erste Reihe und frühstücken. Bisschen feucht ist es schon und die Wellen sind so stark, dass sie teilweise bis auf’s Dach spritzen. Gert gefällt das nicht aber er lässt es sich nicht anmerken. Etwas weiter zurück aber auch mit freier Sicht auf das Meer werden gleich 2 Plätze frei und abermals kann ich Gert vom Vorteil eines erneuten Stellplatzwechsels überzeugen. Nun stehen wir endlich richtig gut und sitzen auf der dem Wind abgewandten Seite. Hier lässt es sich jetzt prima aushalten.









Abends wollen wir eine Fahrradtour machen. Wir kommen nicht weit und werden von einem Platzregen überrascht. Damit dürfte das schlechte Wetter hier aber nun endgültig vorbei sein.





Dienstag, 21.6.2016

Nach dem Frühstück macht Gert eine Radtour zum nächsten Campingplatz Strasko in Novalja. Er nimmt alles in Augenschein und berichtet mir dann seine Eindrücke. Wir entschließen uns dazu zwei weitere Tage hier auf Simuni zu bleiben. Das Wetter ist gut und wir stehen optimal, das Wasser ist wie überall warm und klar und hier wird auch die WM in den Bars übertragen. Argumente genug.

Am Abend spielt Deutschland und weil wir mit unserer DVBT-Antenne hier keinen Empfang haben, wollen wir das Deutschlandspiel an der Bar schauen. Vorher machen wir uns nacheinander jedoch noch auf den Weg zu den Sanitäranlagen. Wir haben das optimale Badehaus entdeckt. Der Haken daran ist nur, dass dieses fast einen halben km entfernt ist. Der Höhenunterschied ist auch nicht ohne. Ich gehe zu Fuß, da ich in Badelatschen nicht gut Rad fahren kann. Gert fährt mit dem Rad zum Duschen.

Deutschland gewinnt, auch wenn sie sich nicht mit Ruhm bekleckert haben.
Weil die Stimmung so gut ist, guckt Gert auch noch das Kroatienspiel. Diese gewinnen und die Freude in der Bar und auf dem Campingplatz ist groß.


Mittwoch, 22.6.2016

Nicht wie ursprünglich geplant verlassen wir Pag mit der Fähre sondern nehmen den Weg zurück über die Brücke, da wir auf der Hinfahrt wegen des starken Regens nicht viel von der Überfahrt gesehen haben.



Wir stoppen vor der Brückenauffahrt und kaufen bei einem Stand Pager Schafskäse und Rotwein ein. Der Käse ist gut, der Rotwein weniger.










Dann halten wir nochmal kurz in der Posedarje Bucht und fotografieren die kleine Kapelle auf der Insel und machen uns auf den langen Weg die Küstenstraße entlang gen Norden.
Wenn man die Küstenstraße in nördlicher Richtung fährt, ist man zwar auf der sicheren Seite, hat aber so gut wie keine Möglichkeit mal anzuhalten denn die Parkbuchten sind alle auf der Gegenseite.



Also legen wir eine Pause in Karlobag ein, finden schnell einen schönen Parkplatz am Hafen. Wir bestellen an der Kaffeebar im Hafen zwei Kaffee. Der weckt Tote und wir bitten um etwas mehr Milch. Jetzt schmeckt er prima.







Wir fahren weiter Richtung Senj.
Eigentlich war als Übernachtung das Kamp Skver in Senj geplant, doch dieses ist ausgebucht. Wir planen den übernächsten CP anzufahren, entdecken jedoch kurz darauf einen CP, der auf den ersten Blick einen ganz ordentlichen Eindruck macht:
Kamp Kozika bei Klenovica. Wir checken ein suchen uns einen Platz am Wasser und packen aus.



Der Sturm hat zwischenzeitlich ordentlich an Kraft zugelegt, sodass unsere Campinggläser stets gefüllt sein müssen, da sie sonst wegfliegen. Wenn wir aufstehen, legen wir unseren Stuhl sicherheitshalber auf den Boden. Die Frage, ob wir die Markise ausfahren sollen oder nicht, erübrigt sich. Das gesamte Areal erinnert an eine Gedenkstätte. Irgendwie alles recht trostlos. Der Rasen könnte auch mal gemäht werden.
Zum Duschen gehen wir nur in Badesachen. Es gibt dort nur winzige Duschen mit Textilduschvorhängen, keine Möglichkeit ein Handtuch aufzuhängen. Also so wenig wie möglich mitnehmen. Auf dem Rückweg zum Stellplatz bläst die Bora uns trocken 
Die Nacht wird sehr unruhig und unangenehm. Die Bora rüttelt unser Schlafzimmer kräftig durch und wir können kein Fenster öffnen. Jetzt weiß ich, was uns fehlt: Ein Ventilator.




Donnerstag, 23.6.2016

Sehr zeitig wollen wir ohne Frühstück den CP verlassen um nach Krk zu fahren. Während der Platzbetreiber seinen PC hochfährt holt sich Gert noch ein Stückchen und einen Kaffee im benachbarten Restaurant. Wir zahlen und fahren nach Krk.





Krk ist eine kroatische Insel im Mittelmeer und nach neueren Messungen mit 405,78 km² neben dem gleich großen Cres die größte Insel in der Adria. Sie liegt in der Kvarner-Bucht südöstlich von Rijeka. Durch die Krk-Brücke ist Krk seit 1980 mit dem Festland verbunden. Auf der Insel leben rund 17.800 Menschen.

Auf Krk angekommen, steuern wir den uns empfohlenen CP Nijvice an. Dort sind die meisten Plätze leider schon belegt, nur einer wäre frei aber auch nur bis morgen. Also fahren wir weiter, nehmen die CPs Slamni und Tiha in Augenschein. Auf Slamni ist noch ein Platz frei, aber dort gefällt uns der Ausblick auf das Kinderbecken und den kleinen Hafen nicht. Tiha ist zwar an sich ganz schön aber viel zu sonnig.

Auf dem CP Jezevac haben wir Glück. Wir bekommen einen Platz in der ersten Reihe, halbschattig und zentral gelegen. Die Sanitäranlagen sind schön hell, sauber und man hat genügend Platz Handtücher und Klamotten aufzuhängen ohne, dass sie nass werden.



Auch das Entleeren der Chemietoilette ist vorbildlich gelöst. Ein separates Häuschen, damit keine Zweifel aufkommen, welchen Schlauch man zum Reinigen des Klotanks nehmen soll.

Wir lernen ein nettes Ehepaar aus Düren kennen, die sich für unseren Fliegen-Windschutz an der Schiebetür interessieren. Wir geben ihnen die Adresse der Maßschneider und er befüllt uns mit seinem Wasserschlauch den Frischwassertank. Praktisch, mit einem eigenen Frischwasseranschluss auf der Parzelle aber blöd, wenn man zwar einen eigenen Wasserschlauch dabei hat, dieser aber zu kurz ist. Das Füllen an den Versorgungsstationen ist hier irgendwie unappetitlich. Diese Schlauchbox von Kärcher ist wirklich praktisch.


Freitag, 24.6.2016

Nach einer drückenden Nacht und ausgiebigem Frühstück, fahren wir mit den Rädern durch Krk an die gegenüberliegende Seite der Bucht. Dort gibt es den CP KRK. Vielleicht haben wir dort Glück und bekommen einen Anschlussplatz, denn auf Jezevac können wir nur bis morgen bleiben. Ich bin für Gert wieder ein Klotz am Bein, denn alle paar Meter muss ich absteigen und schieben. In der Zwischenzeit fährt Gert voraus, schaut, wie sich die Strecke weiter entwickelt und kommt zurück zum Berichten. Es ist eine Tortur. Mein Rad hätte ich genauso gut zuhause lassen können. 10%, 18% Steigungen sind hier keine Seltenheit. Ich freue mich über jedes noch so kleine Stück, das wenigstens geradeaus geht. Bergab ist auch doof, denn das muss ich ja auf dem Heimweg wieder hinauf.







Wir erreichen den CP Krk und finden, dass wir es auf Jezevac besser getroffen haben.
Der Platz überschaubarer und wir sind schneller im Ort.

Wieder zurück im Ort gönnen wir uns ein leckeres Eis. Gert, der bei der Auswahl seiner Eiskugeln kein Risiko eingeht, bleibt bei den Sorten Vanille und Erdbeer. Rot-weiß, die Kroaten fühlen sich geschmeichelt 

Am Abend fahren wir mit den Rädern zum Fischessen ins Lokal Jezavac und bekommen bereits vor dem Essen einen Schnaps. Gert bestellt eine gemischte Fischplatte, ich gegrillten Thunfisch. Mit der Fischfiletplatte wäre ich sicher besser beraten gewesen, denn mein Thunfischsteak ist voller Gräten. Dazu gibt es Mangold mit Knoblauch und Kartoffeln. Den Schnaps nach dem Essen lehnen wir dankend ab, denn wir wollen uns ja noch Krk bei Nacht anschauen.









Um viele schöne Eindrücke bereichert sind wir spät abends zurück auf dem Campingplatz.


Samstag, 25.6.2016

Wir entschließen uns zur Weiterfahrt nach Istrien und programmieren das Navi auf Pula.



Die Fahrt nach Istrien geht schnell und es herrscht wenig Verkehr. TomTom ist programmiert auf CP Stoja in Pula. Unsere Platznachbarn auf Krk haben bis in die Morgenstunden gefeiert. Während ich mich bei solch nächtlichen Aktivitäten in Sicherheit wiege und beruhigt einschlafen kann, wälzt sich Gert unruhig von einer Seite auf die andere. Dementsprechend fühlt er sich heute und wir wechseln auf einem schattigen Parkplatz die Sitze. Obwohl wir die schnellste Route gewählt haben, führt uns das Navi über holprige Straßen nach Pula. Vorbei am Amphitheater und durch den Hafen steuern wir den CP Stoja an.

Es handelt sich um einen großen naturbelassenen Platz voller Gegensätze. Auf der einen Seite Steilküste mit hohen Felsen und kristallklarem Wasser, auf der anderen Seite eine Bucht mit kleinem Hafen.
Wir suchen uns einen ebenen Platz in der 2. Reihe und packen aus.



Nach dem obligatorischen Nachmittagskaffee mit Stückchen erkunde ich den Platz.





Auf dem großen Gelände steht ein verlassenes Gebäude, stark zerstört, das unter Denkmalschutz steht und nicht abgerissen werden darf. Scheinbar fehlt das Geld es wieder aufzubauen und so gammelt es eingezäunt vor sich hin. Ein altes Arztgebäude soll es einst gewesen sein. Bevor der Campingplatz entstand, war hier ein Kinderheim.



Am Abend sitzen wir gemeinsam an der Steilküste und genießen den Sonnenuntergang.








Sonntag, 26.6.

Nach dem Frühstück starten wir mit den Rädern nach Pula.

Pula ist die größte und älteste Stadt Istriens und mit seiner wechselvollen Geschichte heute auch das touristische und kulturelle Zentrum der Region. Durch das perfekte Zusammenspiel zwischen Kultur aus der römischen Zeit, schönen Badebuchten und einem modernen Tourismusangebot zieht es jährlich Besucher aus aller Welt an.

Den größten Bekanntheitsgrad hat Pula durch das alte Amphitheater auch bekannt als Arena von Pula bekommen. Die zweitgrößte Arena des römischen Reiches wurde von 2 v. Chr. bis 14 n. Chr. erbaut und ist das sechstgrößte seiner Art weltweit. Desweitern befinden sich noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten in Pula die zum Entdecken einladen.

Während der Sommermonate finden speziell in der Arena und auch an verschiedenen Plätzen jede Menge Veranstaltungen statt und von Ausstellungen von Kunst und Kultur, Musikkonzerten bis hin zu faszinierenden Filmfestspielen ist alles dabei.

Zuerst besichtigen wir das Amphitheater.





Danach schlendern wir durch den Ort.



Abends schauen wir die erste Halbzeit EM im Restaurant bei Pizza und Cevapcici. Da nebenan bereits die Proben einer kleinen Band für den Unterhaltungsabend laufen, schauen wir die 2. Halbzeit „zuhause“. Deutschland gewinnt im Achtelfinale gegen die Slowakei 3:0, genauso, wie ich getippt hatte.
Wir unterhalten uns mit einem Ehepaar aus Rendsburg, die ein paar Schritte oberhalb unserer Parzelle stehen. Er meint, dass hier auch nicht so alles „nach seiner Mütze“ sei und er unter den vielen schrägen Plätzen, den ebensten ausgesucht hätte, der in der 3. Reihe gelegen ist. Das hatten wir überhaupt nicht auf dem Schirm. Auch wir lenkten unser Hauptaugenmerk auf die Beschaffenheit des Untergrunds. So viele Keile, wie hier teilweise nötig wären, hat keiner dabei. Da ja noch fast alles frei war, stellten wir uns wie gesagt auf einen relativ geraden Platz in der 2. Reihe. Herr und Frau Rendsburg stehen in der 3. Reihe und zahlen pro Nacht 10 € weniger. Das nächste Mal wissen wir, worauf man sonst noch achten kann.

Um 20.30 Uhr satteln wir erneut unsere Drahtesel um uns im Hafen von Pula die beleuchteten Kräne anzuschauen. Bis zum Eintritt der vollständigen Dunkelheit genehmigen wir uns noch ein Eis.



Seit Mai 2014 ist Pula um eine spektakuläre Sehenswürdigkeit reicher:
Svjetleći divovi – die leuchtenden Giganten.
Der weltweit bekannte kroatische Lichtdesigner Dean Skira hat die riesigen Kräne der 158 Jahre alten Werft "Uljanik" beleuchtet. Jeden Abend, zur vollen Stunde erstrahlen die großen Hafenkräne der Werft für 15 Minuten.






Montag 27.6.2016

Es ist bereits am Morgen glühend heiß. Wir frühstücken hinter dem Kastenwagen, der ein wenig Schatten wirft. Schweißgebadet nach dem Zusammenpacken entsorgen wir AllInOne und gehen duschen, checken aus und machen uns auf den Weg nach Rovinj.
Nach einer Besichtigung des CP Polari steht fest, dass wir hier nicht bleiben wollen und fahren weiter Richtung Vrsar.



Auf dem Weg dorthin legen wir einen Zwischenstopp am Ende des Limskifjords ein. Oben an der Landstraße erblicken wir einen Stand mit regionalen Köstlichkeiten. Am frühen Vormittag probieren wir uns durch Grappas mit Zitronen und Hagebutten, Kruskovac, Rot- und Weißwein und verschiedene Honigsorten.



Anschließend holen wir uns am Limskifjord erstmal einen Kaffee to go und gönnen uns dazu Schokobuhtla.

Der circa 11 km lange Limski Kanal verläuft zwischen den Urlaubsdestinationen Rovinj und Vrsar in der Region Istrien. Der Kanal wird auch oft als Limski Fjord bezeichnet, was aber falsch ist, da es sich bei dem Kanal um eine Ria handelt. Fjorde entstehen durch Gletscher - eine Ria entsteht aus Flusstälern. Der Name des Kanals führt auf das römische Zeitalter zurück. Zur Zeit des römischen Imperiums trennte hier der Limes die Regionen Porec und Pula. Das gesamte Gebiet rund um die Limbucht (Limski zaljev) wurde zum Naturschutzgebiet erklärt..





Von hier aus sind es nur wenige km bis zum CP Orsera in Vrsar.
Auf Orsera (das ist der italienische Name für Vrsar) überreicht uns die freundliche Dame am Empfang einen Plan und kreist die freien Parzellen ein. Wir stiefeln los und ich spüre sofort, dass wir hier richtig sind. Der Platz ist ruhig und überschaubar. Kurz vor unserer Ankunft mussten Gäste vorzeitig abreisen. Dadurch wurde ein Platz in der ersten Reihe frei. Wir zögern nicht und greifen zu. Alles bestens: Toller Stellplatz, schöner Ausblick, nette Nachbarn und saubere Sanitäreinrichtungen, die schnell erreichbar sind. So sollte es immer sein. Wir buchen gleich bis Donnerstag. Da wir bereits auf Krk auf einem CP der Valamar-Gruppe zu Gast waren, erhalten wir auf die Valamar-Card 10% Rabatt auf Platz und Personen und zusätzlich noch 5% auf die ADAC Campcard.






Dienstag, 28.6.2016

Wir erkunden mit den Rädern Vrsar und sind von dem kleinen, am Berg liegenden Künstlerdorf wirklich angetan.

Die märchenhafte Kleinstadt Vrsar liegt direkt am Limski Kanal in der Region Istrien zwischen den Städten Porec und Rovinj. Die mittelalterliche Stadt ist längst kein Geheimtipp mehr unter Kroatienkennern, was an der Schönheit und Einzigartigkeit des zauberhaften Urlaubsortes liegt.
18 traumhafte kleine Inseln im Westen, das Naturreservat Limski Kanal im Süden, im Osten das Waldreservat Kontija, im Norden Porec und mittendrin das malerische Vrsar mit seiner romantischen Altstadt.







Wir durchqueren so ziemlich alle Gassen und bestaunen die liebevoll angelegten Höfe, in denen man automatisch landet, wenn es irgendwo nicht mehr weiter geht. In einer urigen Kaffeebar genehmigen wir uns 2 Kugeln Eis und einen Milchkaffee. Im Hintergrund läuft Musik von Deep Purple und Led Zeppelin.











Um 17 Uhr werden wir von unseren Verwandten Angelika und Kristijan abgeholt. Sie wohnen ein paar km entfernt von Porec. Kristijan, in Porec aufgewachsen, führt uns zu den schönsten Ecken und erklärt uns alles ganz genau dazu.









Anschließend sind wir zum Grillen bei den beiden zuhause eingeladen. Richtig schön schnuckelig haben sie es dort. Gert stellt fest, dass dieses hier wohl das beste Essen des zurückliegenden Urlaubs ist. Es gab gut und reichlich: Hähnchenbrust und Würstchen vom Grill, Bratkartoffeln, Ayvarcrene à la Angelika, Antipasti, Champignons mit Ziegenkäse gefüllt in luftgetrocknetem Speck gewickelt und gegrillt, Feigensenf und Birnenchutney. Wir lassen es uns schmecken und werden gelobt für unseren guten Appetit 



Gegen 23 Uhr bringt uns Kristijan zurück zum CP.





Mittwoch 29.6. 2016



Wir wollen mit den Rädern zum anderen Ende des Limskifjords aber finden den Weg nicht. Also kehren wir um und nehmen unterwegs an der Felsküste ein erfrischendes Bad.



Danach verbringen wir einen entspannten Nachmittag auf unserer Parzelle.





Gert entschließt sich, die Radtour 171 zum Limski nochmal alleine in Angriff zu nehmen. Im Nachhinein war es gut, dass ich nicht mitgefahren bin. Es ging durch den Wald über Schotterwege, steil bergauf und bergab und eine Sicht auf den Fjord bot sich ihm trotzdem nicht.

Zum letzten Abendessen fahren wir in den Hafen zum Zedi und speisen lecker und günstig. Beim anschließenden Hafenbummel und einem Eis zum Nachtisch erleben wir wieder einen fantastischen Sonnenuntergang.













Donnerstag 30.6.2016

Heute heißt es Abschied nehmen. Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Heimweg. Im Campingpark Umag legen wir eine kurze Pause ein und schauen uns den Platz an. Unsere letzten Kuna geben wir in Umag für Diesel, Brot und Kuchen aus.



Dann geht’s auf die Autobahn durch Slowenien. Kurz vor der Österreichischen Grenze tauschen wir die Plätze. Ich am Steuer und vor mir der knapp 8 km lange, einspurige Karawankentunnel. Hoch konzentriert und ruhig weiter atmend durchfahre ich diesen. So schnell brauche ich das aber nicht mehr.

Das Handy klingelt. Astrid und Uwe, unsere Nachbarn aus Vrsar, teilen uns mit, dass sie in Waging am See angekommen seien und uns erwarten würden. Dort scheint die Sonne, bei uns schüttet es wie aus Eimern. Der Tomtom ist programmiert auf Waging am See.
Kurz vor Salzburg reißt der Himmel auf. Wir geben Astrid und Uwe Bescheid, dass wir gleich ankommen. Dann wollen wir zusammen essen gehen.
Wir verlassen die Autobahn und Tomtom verkündet : „Sie haben Ihr Ziel erreicht“ und steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Gert freut sich, dass der See so nah an der Autobahn liegt. Nach einigen hin und her und kurz vor einer Auseinandersetzung halten wir an und erkundigen uns in einem Gasthof nach dem CP Waging. Der Wirt schaut mich an, als wolle ich spaßen, als ich ihm mitteile, unser Navi behaupte, wir hätten unseren Bestimmungsort erreicht. Von hier aus sind es noch gut 20 km. Komisch. Das Navi zeigt nichts mehr an.
Wir folgen der Wegbeschreibung des Wirts und rollen mit 20 minütiger Verspätung auf dem Strandcamping Waging ein, wo wir bereits von Astrid und Uwe erwartet werden.
Da wir nur eine Nacht bleiben, erhalten wir einen der Übernachtungsplätze am Eingang. Mit Strom und Wasseranschluss und Kurtaxe zahlen wir 19 €. Inbegriffen ist die Nutzung der Luxussanitäranlagen, wo eine Dusch-Wasch-Kabine größer ist als unser ganzer Kastenwagen.



Nach einem gemütlichen Abendessen schlendern wir gemeinsam über den Platz und nehmen die vielen Reglementierungen zur Kenntnis. Typisch deutsch.




Freitag 30.6.2016

Irgendetwas stimmt nicht mit unserem Navi. Es kennt nur den östlichen Teil Deutschlands. Gebe ich Frankfurt ein, dann erscheint nur Frankfurt an der Oder. Als ich das Kartenmaterial vor 4 Wochen installiert habe, war das Gesamtpaket Süd- und Osteuropa in zwei Teile aufgeteilt. Ich installierte lediglich Teil 2 (Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien etc.), da unser Navi nicht genügend Speicherplatz hat. Keine Rede davon, dass Deutschland nur teilweise verfügbar ist. Jetzt haben wir auch eine Erklärung dafür, warum es auf der Hinfahrt erst ab Passau funktionierte.
Nach dem Frühstück macht Gert mit Uwe eine Radtour um den See, während Astrid und ich es um am Strand gemütlich machen.



Wir verlassen den Platz um 12 Uhr, halten kurz an der Kneippschen Wassertretanlage an und fahren Richtung Autobahn.



Wir fahren von einem Stau in den nächsten, machen 2 ausgiebige Pausen und kommen gegen 21 Uhr zuhause an.




Fazit:

Wir verbrachten drei wunderschöne Urlaubswochen in einem tollen Land mit netten Leuten und fuhren ohne Eile 3.600 km. Kroatisch lernen braucht man nicht. Viele Einheimische sprechen deutsch oder englisch.


Nachdem ich mich mit dem TomTom nochmals beschäftigt habe, stellte ich fest, dass ich beim Aufspielen des Kartenmaterials kein Update gemacht hatte. Seit dem Update ist alles bestens und Deutschland wieder vereint.

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Rockerbox am 01 Aug 2016 19:53:22

Schöner Bericht und klasse Fotos! Macht die Vorfreude auf Kroatien noch größer,
in gut 2 Wochen gehts bei uns auch los!

wolfherm am 01 Aug 2016 20:16:49

Vielen Dank für den Bericht und die tollen Fotos.

leoline am 01 Aug 2016 20:28:59

Danke für diesen tollen Bericht!

vosu99 am 01 Aug 2016 21:10:27

Toller Bericht und wunderschöne Fotos.

Vielen Dank fürs Mitnehmen. :ja:

janoschpaul am 01 Aug 2016 22:25:16

Oh Ihr war auf dem Male Ciste :!: Sehnsucht !
Vielen Dank für den tollen Bericht, sehr viele bekannte Orte, das habt Ihr richtig klasse gemacht, fürs erste Mal.

Spooky am 01 Aug 2016 22:40:56

Sehr, sehr schöner Reisebericht! Danke für's Mitnehmen!
Spooky :top: :top:

Jonah am 02 Aug 2016 02:05:22

So, deinen Bericht habe ich jetzt in einem Rutsch durchgelesen. Bin schwer begeistert, ganz toll beschrieben und super Fotos. Vielen Dank dafür. Witzig fand ich deine "Stückchen", hier bei uns in NRW sagen wir "Teilchen". Ist ja doch sehr ähnlich. :)

haroba am 02 Aug 2016 07:24:36

Moin!

Euer Bericht war meine Frühlektüre gerade eben.
Schön, wirklich schön geschrieben und mit sehr guten Fotos.
Wir müssen mal wieder nach Kroatien: Reiseberichte schreiben (siehe HP)... Grins!

Danke für´s Mitnehmen!

Munterholln!
Hartmut

Lancelot am 02 Aug 2016 08:20:59

Ich sag auch .... :dankeschoen:

Schöne Reise, schöner Bericht, schöne Fotos !
Wir sollten auch mal wieder nach Kroatien .. :ja:

Jagstcamp-Widdern am 02 Aug 2016 08:41:20

schliesze mich Wolfgang voll inhaltlich an!

früher gut - heute besser!
hartmut

birgit60 am 02 Aug 2016 09:32:07

GuMo und danke für eure netten Rückmeldungen. Dem aufmerksamen Leser werden ein paar Patzer sicher nicht verborgen geblieben sein. Mal fehlt ein Bindewort, mal ein Wortzwischenraum
und natürlich heißt die Rockband von einst Led Zeppelin und nicht Les Zeppelin.

Nette Grüße

Birgit

vadda am 02 Aug 2016 10:20:04

Toller Bericht mit wunderbaren Bildern und wertvollen Hinweisen. Das Kamp Male ?iste kurz vor Drvenik werden wir sicherlich auch einmal anfahren, da wir öfter von Drvenik aus auf die Insel Hvar übersetzen.

Herzlichen Dank,
Klaus

OnkelAchim am 03 Aug 2016 09:25:36

Klasse Bericht, jetzt bin ich wieder am überlegen wo ich nun letztendlich hinfahren soll :-)

Maggie am 03 Aug 2016 16:46:43

Ganz großes Kompliment! Toller Reisebericht! Und so viele schöne Fotos!

bubale159 am 04 Aug 2016 17:02:54

Hallo
Und Danke für den Bericht! Ich bin leider zu faul, um solche schöne Berichte zu schreiben! Eure Tour habe ich letztes Jahr gemacht. Und hier konnte ich nachlesen und auch an den Bildern sehen ,wo wir überall warenl Danke nochmals
Mfg Jason

Hochwaelder am 04 Aug 2016 19:22:47

Hallo
Danke für den schönen Bericht und die Auffrischung der Erinnerungen an unserer Kroatientour vor 6 Jahren.
Gibt es am Kiosk oben am Limskifjord den hölzernen Aussichtsturm noch?

der Hochwaelder

silverdawn am 04 Aug 2016 19:31:33

Hochwaelder hat geschrieben:
Gibt es am Kiosk oben am Limskifjord den hölzernen Aussichtsturm noch?

der Hochwaelder



Den gibt es noch, bin vor vier Tagen daran vorbei gefahren.

Gruß
Harald

Hochwaelder am 04 Aug 2016 19:45:47

Halla silverdaw
Danke für dei schnelle Antwort.

war Ihr drauf? Auf dem Turm.
Von oben hat man ne super Aussicht.

Hochwaelder

FamilieWeber am 04 Aug 2016 20:12:01

Vielen Dank für den schönen Bericht. Bei uns ist ein Besuch pro Jahr in Kroatien ein MUSS.

Liebe Grüße

birgit60 am 04 Aug 2016 20:48:19

Hochwaelder hat geschrieben:Hallo
Danke für den schönen Bericht und die Auffrischung der Erinnerungen an unserer Kroatientour vor 6 Jahren.
Gibt es am Kiosk oben am Limskifjord den hölzernen Aussichtsturm noch?

der Hochwaelder


ja, den gibt es noch ...wir sind auch hinaufgestiegen und blickten auf ein Olivenfeld :-)

pool2004 am 04 Aug 2016 20:52:27

Toller Bericht , da wird manche Erinnerung wach.
Viel davon auch schon gesehen.

reisetanteuta am 04 Aug 2016 22:54:11

Herzlichen Dank für einen tollen Reisebericht mit super Bildern!

Mir hat es großen Spaß gemacht, mit euch zu reisen.

Grüße
Uta

winwomo am 05 Aug 2016 09:12:15

Toller Reisebericht Danke
Morgen fahren wir in Richtung Kroatien für 4 Wochen
Beste Grüße in meine "alte Heimat"

birgit60 am 06 Aug 2016 13:46:33



vielleicht meintest du doch einen anderen?

kleibeeke am 08 Aug 2016 14:36:24

Toller Bericht. Sind 2015 fast die gleiche Strecke nur mit anderen CP gefahren.
Gruß

JoFoe am 08 Aug 2016 15:06:10

Hallo,
Danke für diesen tollen Bericht! Und die absolut tollen Bilder. Ein paar Plätze kannte ich aber viele waren neu. Hat sehr großen Spaß gemacht hier mitzulesen. :ja:

BlackBerry am 10 Aug 2016 12:42:51

Toller Bericht, danke dafür. :razz:

uschi-s am 20 Aug 2016 22:24:59

Jetzt freue ich mich noch mehr, dass es bald wieder Richtung Kroatien geht. Ich habe viele von uns besuchte Orte wieder gefunden

Matze665 am 21 Aug 2016 12:21:29

Danke für dei tollen Bilder und den klasse Bericht . Kroatien ist ein sehr schönes Land. :)

Julia10 am 21 Aug 2016 13:05:59

Von mir auch ein :dankeschoen: :dankeschoen: :dankeschoen: für den gut geschriebenen und bebilderten Bericht. Sind prima Anregungen für eine Reise in die Region.

Muss wohl auch mal wieder in diese Richtung fahren. In Kroationen war ich vor fast 40 Jahren das letzte Mal.

Julia

Dentschi am 25 Aug 2016 18:46:26

...auch von mir ein DANKESCHÖN, ich schließe mich gerne den anderen an.

Toller Bericht, tolle Bilder, eine schöne Tour die mich an vergangenes Jahr erinnert.

Vielen Dank dafür.

Ein kleiner Fehlerteufel hat sich auf Ciovo eingeschlichen...

Der CP Rozac liegt auf der Insel Okrug, einen Katzensprung von Trogir entfernt


das sollte bestimmt heißen: Der CP Rozac liegt auf der Insel Ciovo

...für die, die es schneller finden möchten

birgit60 am 26 Aug 2016 19:48:18

danke, Dentschi,

Asche auf mein Haupt. Natürlich heißt die Insel Giovo und der Ort Okrug Gornji :-)

Hannezz am 27 Aug 2016 00:47:18

Klasse Bericht - das macht Lust auf Meer... :top:

uralschwarz am 04 Okt 2016 14:26:44

.....hab ich denn Tomaten auf den Augen? ich sehe weder einen Bericht noch Bilder :oops: .....
Gruß Joachim

JoFoe am 04 Okt 2016 14:32:04

Ja :cry: das habe ich auch gedacht :ja: Wo issa den ? Irgendwie wech. ?

birgit60 am 04 Okt 2016 20:53:19

Ich weiß es leider auch nicht. Notfalls könnt ihr den Bericht in meinem Blog lesen.
Ich habe gerade mal einen Admin diesbezüglich gefragt.

Schönen Abend

Birgit

birgit60 am 05 Okt 2016 05:47:22

Dank der nächtlichen Aktivität eines Admin konnte der Bericht wiederhergestellt werden. Leider ist die Formatierung dabei verloren gegangen aber es wird weiter daran gearbeitet. Danke Admin.

wernerb am 05 Okt 2016 08:41:22

also ich habe Euren Reise-Bericht eben mit Genuss gelesen und Eure tollen Fotos angeschaut.
Schön wenn man so begabt ist so etwas zu machen, ich wäre nicht in der Lage dies zu machen. Einfach weitermachen sooo :lol:
Wernerb

birgit60 am 05 Okt 2016 17:37:43

jetzt sieht er wieder aus wie vorher. Danke Admins :-)

schaetzelein am 05 Okt 2016 18:23:45

sehr schöner und ausführlicher Bericht, vielen Dank Birgit. Jetzt weiß ich auch warum ich den erst jetzt entdeckt habe, vorher war er ja verschwunden 8)

Wir waren übrigens zur gleichen Zeit wie ihr im schönen Kroatien und es ist schon erstaunlich, wie die Eindrücke, Erlebnisse und Bilder so unterschiedlich ausfallen können, obwohl wir viele Strecken gemeinsam hatten. Bei uns war allerdings das Wetter wesentlich besser als bei euch :rofl: und Bora hatten wir auch nur 1 Tag :clowm:
In Senji waren wir übrigens auf der Hinfahrt und Rückfahrt jeweils ein paar Nächte und wir hatten Glück und immer ein freies Plätzchen in der ersten Reihe ergattert. Aber ihr hattet auch traumhafte Plätze, gratuliere. Da muss ich mir den einen oder anderen schon noch notieren für`s nächste Mal.

Teddybaer14 am 27 Mär 2018 13:55:19

Hallo wie sehen die roten Stecker aus? Gruss Markus

birgit60 am 27 Mär 2018 17:59:31

Hallo Teddybär 14,

die "roten" sind 5-polig



Grüße

Birgit

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