Julia10 am 17 Aug 2016 18:38:46

Sommerferien 2016! Die Wetterfrösche sagen einen „Deutschen Sommer“ voraus, das heißt :?: :?: :?: ???

Anscheinend von allem etwas :!: Schauer, Wärme, Wind und frische bis seeeehr frische Temperaturen.
Kein richtiges Hochsommerwetter :!: !
Damit kommt der Norden Europas eher nicht in Fragen, bleibt zunächst Deutschland und da der Osten unseres schönen Landes meisten trockener und wärmer ist, geht es in die östlichen Bundesländer. Vorbei an Berlin zum Stettiner Haff, an der polnischen Grenze (Oder und Neiße) entlang bis in die Lausitz.
Diese Regionen sind die am dünnsten besiedelten Deutschlands. Dementsprechend wird dies ein Reisebericht der Ruhe und Besinnlichkeit.
Wer Lust und Zeit hat, sich in die „unendlichen Weiten“ zu begeben, ist hiermit herzlich eingeladen.


Als ein Zwischenstopp zur Übernachtung bietet sich Klein Machnow an. Ich bin eigentlich regelmäßig hier und es ist in diesem Jahr das erste Mal, das der Platz fast ausgebucht ist. Ich finde noch ein Plätzchen für eine Nacht :)






Ich trinke noch ein leckeres Bierchen, esse ein Kleinigkeit und dann beginnt es auch schon zu regnen :? Der geplante Ausflug mit dem Fahrrad fällt ins Wasser :?







Später am Abend bleibt es bewölkt, aber immerhin trocken :!:






Am nächsten Morgen geht`s, bei frischen Temepraturen ans Haff nach Altwarp.





Auch hier erwische ich den letzten Stellplatz. Es scheint sich herumzusprechen, wie schön es hier ist :)






Das Wetter bleibt wechselhaft, meist bewölkt mit einzelnen, auch mal sehr kräftigen Schauern.






Der Wind am Wasser ist kräfig und entsprechend kalt.






Der Himmel klart endlich auf und man kann die Insel Usedom in der Ferne erahnen.






Romantische Ausblicke tun sich zwischem dem Schilfgürtel immer wieder auf und laden zu verweilen ein.






Weite Flächen, über den Raubvögel nach Beute Ausschau halten, sind gut mit dem Fahrrad zu erreichen.







Kleine Buchten mit Sandstränden laden zum Baden ein.







Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 17 Aug 2016 20:41:26

Sommerwetter ist heute wirklich nicht :? Die beiden Möwen können diesem trüben und kalten Tag auch nichts positives abgewinnen.



Geduckt sitzt der Reiher auf seinem Aussichtspunkt und trotzt dem eher herbstlichen Wetter.



Am Wochenende startet das Hafenfest in Altwarp. Solch ein Karrosse fährt der Bürgemeister von Altwarp :?: :?: :?:











Nach einem Rundgang durchs Dorf, inclusive Ministerpräsident, kommt der Umzug im Hafen an.






Der Chantychor singt Seemannslieder zum mitsingen und es wird bis tief in die Nacht gefeiert.



Nachwuchs wird dringend gesucht. Wer Lust hat kann Dienstag ab 19.30 Uhr in Ahlbeck den Chor verstärken ;D





Ist das Motto!!!

Für die Kinder fährt ein altes Dampfkarussel mit handgeschnitzten Figuren aus dem 18. Jahrhundert.









Der Wettergott hat kein Einsehen und so zeigt er an diesem Tage sein Übellaunigkeit sehr deutlich.







Es schüttet zwischendurch wie aus Kübeln.







Endlich klart es wieder auf, bis zum nächsten Wolkenbruch :!:









Die Uckermärker habe teilweise ein recht gespaltenes Verhältnis zu Ihrem Land. Viele meinen, von der schönen Natur alleine kann man nicht leben. Arbeit gibts recht wenig und so ziehen die Jungen in die Städte und die Alten bleiben vor Ort.

Hier noch zwei Beiträge dazu, wenn es Euch interessiert.

Uckermark Lied --> Link

--> Link

Fortsetzung folgt:

Julia

Fortsetzung folgt:

Julia

Julia10 am 18 Aug 2016 09:42:56

Die Wohnmobilstellplatz Altwarp liegt abseits der Haupttouristenströme.






--> Link
--> Link


Altwarp ist ein Örtchen, in dem man zur Ruhe kommen kann und ein paar Tage reichen, um abzuschalten und zu regenerieren.


Vom Stellplatz hat man einen weiten Blick ins Haff, bei guter Sicht auf die Insel Usedom und die Einfahrt zum Kaiser Wilhelm Kanal.







Das Wetter ändert sich schnell. Gut zu beobachten ist hier, wie sich Wolken zu heftigen Gewittern auftürmen.












So schnell, wie die Wolken kommen, verschwinden sie auch wieder.












Die ständig wechselnden Lichtverhältnisse sind faszinierend.




Der letzte Morgen in Altwarp glänzt mit einem wunderschönen Sonnenaufgang.




Es geht weiter durch die Uckermark.

Kilometerlang Alleen :!: Häuser, Menschen oder Farzeuge sind selten zu sehen.



Kleine ruhige Ortschaften liegen am Wegesrand.

Kirchen ganz aus Fachwerk oder Feldsteinen mit Fachwerktürmen sind häufig zu finden.










Die Gottesdienstbesucher am Sonntag kann man an zwei Händen abzählen.




Guckloch :!: :!: :!:



Fortsetzung folgt:

Julia

Julia10 am 18 Aug 2016 13:27:26




Laubwälder und Flächen mit "Weitblick" wechseln sich ab.










Niedrig geduckte Fachwerk- und Feldsteinhäuser in kleinen Siedlungen säumen die kopfsteingepflasterte Landstraße.






Hier wurde früher in den Mooren mühsam Torf abgebaut.




Das Land wir offener und hügeliger, Getreideanbau ist hier möglich.




Wir sind nahe der polnischen Grenzen, nur einen Steinwurf entfernt und für eine Städterin wie mich schon seeeehr einsam.

Das ein Lied wie "Brandeburg" --> Link hier entstehen konnte ist nachvollziehbar. Wenn man hier keine gute Nachbarschaft pflegt, ist man sehr alleine. Viel Abwechslung gibts wohl kaum.

Aber es gibt auch einige etwas größere Ortschaften, die allerding wirken, als sind die Bewohner ausgewandert.




Es geht weiter nach Pasewalk.

Das Stadttor :)




Einige alte Häuser sind erhalten und gut restauriert. Ansonsten verströmt die Stadt eher ihren DDR Charm.








Der Storch auf dem Turm scheint gerade vom Mittagstisch zurück zu sein und wartet auf den Rest der Familie.




Über Landstraßen geht es weiter in Richtung Templin.



Ich entscheide mich für Sternhagen :)

Ein altes, recht vernachlässigtes Kirchlein steht auf einer Anhöhe.



In Templin gibt es einen innenstadtnahen Stellplatz (kostenlos und für höchstens 24 Stunden)

--> Link



Es ist ein abgetrennter Teil eines Großparkplatzes.

Fortsetzung folgt mit einem Rundgang durch Templin.

Julia

RichyG am 18 Aug 2016 14:52:27

Hallo liebe Monika,
schöner Bericht und schöne Bilder. Danke dafür. Da kommen Erinnerungen an unsere Tour vom letzten Jahr. Grüße die Uckermark von mir und hab noch eine schöne Reise mit besserem, deutschem Wetter!

vosu99 am 18 Aug 2016 14:58:24

Wie immer klasse :ja:
Bin gespannt, wie es weitergeht.

ToMTuR.de am 18 Aug 2016 15:05:11

Hallo Julia,

ich freue mich ja immer über Deine Reiseberichte, aber über den hier freue ich mich noch ein kleines bisschen mehr, denn den wohnmobilen Wert unserer schönen nordostdeutschen Landschaft müssen wir uns ja auch erst noch erschließen. Umso schöner, wenn man schon so anschauliche Anregungen bekommt.

Danke schön!

Harriet

Julia10 am 18 Aug 2016 18:26:34

Ich liebe diese Landschaft, die Ruhe, die Weite, die Natur.....

In der Nacht völlige Stille, sternenklarer Himmel und tagsüber sieht man kaum Menschen.

Ich mache dann mal weiter, also, wir sind in Templin :!:

Direkt neben Stellplatz kann man zuschauen, wie kleinere Boote in den Templiner See geschleust werden.









Durch das Mühlentor gelangt man in die Altstadt. Sieht fast genauso aus wie das Stadttor von Pasewalk.









Im Ort ist alles fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Eine hohe Stadtmauer umschließt die gesamte Altstadt.









Siese Art von Bäumen, an denen Früchte die Ausschauen wie Brombeeren wachsen, habe ich noch nicht gesehen. Der Duft von gegorenen, auf dem Boden liegenen Früchten, macht ein wenig schwindelig. Kennt jemand den Namen des Baumes :?:






Auf dem See liegen etliche kleine Boote, frischen Fisch bekommt man direkt im kleinen Hafen.

Der Tempiner See ist weit verzweigt.













Die Altstadt von Templin ist, wie so viele Städte, auf einem Reißrett entstanden. Gerade Straßen, die auf den Marktplatz zuführen, ein sehr geordnetes Straßensystem.



Diese Katze nutzt ihr Hausrecht weitgehenst aus. Sie ließ sich von keinem Fußgänger stören. alle machten einen Bogen um sie. Unbeeindruckt putzte sie sich, ignorierte jeden Menschen und der vorbei kam.



In diesem Haus wohnt, wie leicht zu erkennen, eine siebenköpfige Familie :)



Der Mittelpunkt der Altstadt, ein riesiger Marktplatz :!:



Mit einem freistehenden Rathaus.




In den Gärten hinter der Stadtmauer reifen Weintrauben und es blühen die verschiedensten Blumen.







Morgen geht weiter in Richtung Boitzenburg :!:

Julia

Mann am 18 Aug 2016 18:32:41

oooh, die Liege draußen auf einem Stellplatz, dass lass mal nicht unsere Blockwarte sehen :lol: . Ich finde alles toll, besonders Altwarp mit dem Fischladen hat es mir angetan.

HeikeD am 18 Aug 2016 18:34:58

Schöne Bilder, klasse Bericht - ich bleib mal dran :D

Julia10 am 18 Aug 2016 18:42:40

Mann hat geschrieben:oooh, die Liege draußen auf einem Stellplatz, dass lass mal nicht unsere Blockwarte sehen :lol: . Ich finde alles toll, besonders Altwarp mit dem Fischladen hat es mir angetan.


War nicht meine Liege :D Ich benehme micht immer *fast( anstaendig :ja:



Julia

JoFoe am 18 Aug 2016 18:53:44

Hallo Julia,
wirklich schöne Bilder und der Bericht auch Klasse. Danke :ja:

paulecke am 18 Aug 2016 22:56:12

Julia10 hat geschrieben:
Siese Art von Bäumen, an denen Früchte die Ausschauen wie Brombeeren wachsen, habe ich noch nicht gesehen. Der Duft von gegorenen, auf dem Boden liegenen Früchten, macht ein wenig schwindelig. Kennt jemand den Namen des Baumes :?:

Julia


Hallo Julia, schau mal unter "Maulbeere" nach.
Übrigens, schöner Bericht!

Jagstcamp-Widdern am 19 Aug 2016 08:32:06

ist die Maulbeere --> Link

früher gut - heute besser!
hartmut

frankjasper8 am 19 Aug 2016 09:02:18

Hallo Julia,

Du machst mir schon wieder "Fernweh" :!: :)

Das sind wieder sehr tolle Fotos und ein schöner Reisebericht! :klatschen:

Ich bleibe auf jeden Fall bei den nächsten Etappen mit an Bord. In Altwarp war ich vor ein paar Jahren auch schon mal, ansonsten kenne ich die Gegend wenig. Ich bin gespannt, wie Deine Reise weitergeht! :)

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