Dometic
anhaengerkupplung

6 Wochen zwischen den Vesteralen und Telemark 1, 2, 3


alzu am 20 Aug 2016 19:01:31

Hallo Foris, endlich sind die Bilder meiner letzten Norwegenfahrt fertig, jetzt geht es ans Berichtschreiben.
Wie immer, möchte ich als Leitfaden mein Tagebuch verwenden, da habe ich wenigstens nicht umsonst (wirklich fast täglich) mein Gedächtnis unterstützt.



Mo. 30. Mai 2016 Tag 1:
Um 10:15 Uhr ist alles eingepackt, die beiden Gasflaschen und der Frischwassertank sind voll, wir sind abfahrbereit. Durch Österreich und auch über die Grenze bei Suben ist nur viel LKW-Verkehr, aber es staut nicht. In D auf der AB nach Würzburg schaut es da schon anders aus, auf der linken Spur wird max. 100 km/h gefahren, die rechte Spur ist von einem endlosen Tross von Fernlastern dicht belegt. Wir machen regelmäßig Pausen und kommen gegen 18:00 Uhr auf dem Knaus Campingplatz in der Nähe von Fulda, in Hünfeld an. ( N: 50° 39‘ 08,8 ‘‘ E: 9° 43‘ 29,3‘‘) Wir zahlen mit der ACSI Karte € 17,10 und stehen auf einem wirklich komfortablen CP.




Gef. 561 km

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Spooky am 21 Aug 2016 08:38:22

Hallo Alfred,
das sieht nach einem viel versprechenden Bericht aus. Ich werde Deine Veröffentlichung intensiv verfolgen, denn diese Strecke steckt mir für 2017 in der Nase...
Dieses Jahr hat es leider noch nicht geklappt.
Schönen Sonntag und fleißig schreiben! :top:
Andreas

alzu am 21 Aug 2016 09:39:40

Di. 31. Mai 2016, Tag 2:

Frühstück um 08:00 Uhr, gleich nachdem die Reception geöffnet hat. Wir kommen zügig voran bis nach Hamburg, wo die Autobahn nach einem schweren Verkehrsunfall mit einem Reisebus und einem Tanklaster total gesperrt ist. Vor der Sperre kommen wir aber noch an der letzten Ausfahrt vorbei, so stehen wir 1,5 Stunden bis der Stau beginnt sich aufzulösen. Nach einer Baustelle von ca. 8 km Länge kommt freie Fahrt-, aber nur für 2 km. Dann ist die nächste Baustelle, so geht das bis Flensburg. Dort angekommen fahren wir zunächst zu einer Tankstelle. Dann befragen wir das Navi nach einem Einkaufszentrum und rutschen die 2 km hinüber. Ein riesiges Shoppingcenter erwartet uns. Wir decken uns bei Aldi mit Lebensmitteln ein, dann kaufen wir bei Real eine elektrische Bratpfanne um € 25,-. Zum Stellplatz am Hafen sind noch einmal 2 km zu fahren. Wir holen die Räder vom Auto und strampeln ins übernächste Restaurant. Herrlicher Fisch steht auf der Karte, natürlich dürfen Krabben nicht fehlen. Dann radeln wir noch ein Stück um den Hafen, besichtigen die Altstadt und kommen gegen 21:30 Uhr kurz nach Sonnenuntergang wieder zurück zum Auto.








Gefahren: 569 km.

alzu am 21 Aug 2016 09:51:04

Mi. 1.Juni 2016, Tag 3:

Um 07:30 gibt es Frühstück, dann verlassen wir den SP und gondeln über die Autobahn bis Skagen. Während Renate bei der Ti € 20,- gegen dänische Kronen tauscht, zahle ich die Parkgebühr mit der Kreditkarte. Da werden mir 68 Kronen abgebucht, aber der Parkschein gilt auch für den Parkplatz in Grenen. Wir gehen in die Fuzo von Skagen, finden einen Geldautomaten und kaufen dann in einem Lebensmittelgeschäft 4 tolle Steaks und Müsliweckerl ein.







Das bringen wir zurück zum Auto und finden dann ein Fischereigeschäft. Dort erstehen wir ein Stück Hummerpastete, einen Becher Krabbensalat und ein paar Scheiben Räucherlachs. Wir fahren nach Grenen, dort wird erst einmal zu Mittag gegessen. Dann gehen wir eine halbe Stunde zur nördlichsten Landspitze Jütlands, dort treffen Nord- und Ostsee aufeinander.







Wieder ein halbe Stunde zurück und schon ist es 15:30 Uhr, höchste Zeit, um den SP in Hirthals zu suchen. Wir tanken noch einmal voll, dann schaue ich mir den SP genauer an. Kein einziges Auto steht da, die Nacht würde € 10,- kosten. Da fahren wir doch lieber auf den CP (Pos. N 57.58703 EO 09.94646). Mit allen Annehmlichkeiten nimmt man uns da € 27,-. Wir sitzen noch in der warmen Nachmittagssonne, dann lasse ich einen Drachen steigen, mal sehen ob die KAP Fotos was werden.







Später braten wir Gemüse und die Steaks in der neuen Partypfanne. Funzt super! Während Renate die Geschirrwäsche übernimmt, entsorge ich das „Gestinke“. Die Sonne steht noch hoch, als wir uns gegen 21:00 Uhr brausen gehen.



Kurz nach 22:00 Uhr ist die Sonne weg, wir haben einen Sonnenuntergang der Extraklasse erlebt.

Gef.:475 km.

Fortsetzung folgt, wenn es gewünscht wird :)

guenterp_de am 21 Aug 2016 11:23:41

weiter meeeeeeeeeeeehr :ja:

Citrone am 21 Aug 2016 11:49:31

Bitte weiter berichten, Danke!!!

Jonah am 21 Aug 2016 12:22:03

Hallo Alfred, ich lese auch begeistert mit. Freue mich schon auf deine Fortsetzung.

alzu am 22 Aug 2016 06:00:02

Do. 2. Juni 2016, Tag 4:

Wir stehen früh auf, damit die gebuchte Fähre nicht ohne uns losfährt. Um kurz nach 07:00 Uhr sind wir am Terminal und warten dann in der Spur 8 nach ca. 5 Womos auf die Einschiffung. Kurz vor 09:00 Uhr legen wir ab, wir haben uns gleich einen Platz auf Deck 7 beim Cafe reserviert. Mittags teilen wir uns ein halbes Brathenderl mit Kartoffeln, sieht zwar sehr blass aus, aber es ist gut. Pünktlich um 13:30 Uhr kommen wir in Langesund an.







Der Zoll fragt nur, wohin wir wollen. Die Antwort: Nach Hamar reicht, ohne weitere Kontrolle dürfen wir fahren. Ca. 20 km vor Oslo beginnt ein Stau, der bis ca. 20 km nach Oslo anhält. Wir verlieren fast 2 Stunden unseres kostbaren Urlaubs, nur die Temperatur mit 29° entschädigt uns dafür. Über die E6 geht es dann flott nach Hamar am Mösjensee. Wir fahren zuerst zur Olympiahalle, bleiben nur kurz stehen und suchen uns dann den Stellplatz am Yachthafen (N 60.78805, E 11.06990). Es ist schon 19:15 Uhr, als wir dort ankommen. Die Stromsteckdosen sind alle besetzt, aber für eine Nacht ist das ja kein Problem. Vom deutschen Womonachbarn erfahre ich, wo der Parkautomat ist, mit der Bankomatkarte zahle ich NOK 120,- ca. € 15,-. Der Magen knurrt, Renate hat schon das Abendessen auf dem Tisch. Um 21:00 Uhr sitzen wir am Hafen und gönnen uns ein Glas Barolo, während ich das Tagebuch schreibe. Eine Wolke hat sich vor die Sonne geschoben, die Temperatur ist gerade angenehm, in kurzem Leibchen und kurzer Hose im Freien zu sitzen. Wir studieren noch Karten und Reiseführer für den morgigen Tag.

Gef. 308 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 22 Aug 2016 06:23:47

Fr. 3. Juni 2016, Tag 5:

Wir schlafen lange, um 07:30 Uhr beginne ich, Frühstück zu kochen. Heute gibt es ein weiches Ei, natürlich mit Fruchtsaft, Kaffee, verschiedenem Brot, Wurst, Käse, Leberstreichwurst und Schinken. Bei 19° sitzen wir zum Frühstücken in der Sonne, vor uns schaukeln die Boote im Hafen, das nenne ich Urlaubsfeeling!



Gegen 09:00 Uhr sind wir wieder reisefertig und fahren erst einmal zur Olympiahalle.



Diese hat das größte freitragende Dach der Welt, die Form ist einem Wikingerschiff nachempfunden.



Leider ist die Halle gesperrt, wir finden nur ein Stück beschädigte Glasfolie, durch das wir einen Blick ins Innere erhaschen.



Wir fahren wieder durch die Stadt Hamar und landen im nördlichen Bereich, bei der Domkirke Odden, einer Kirchenruine, die zum Schutz vor der Witterung ganz in einem riesigen Glaskasten eingepackt wurde.





Wir verlassen das freundliche Hamar und fahren auf der E6 bis Moelv. Dort wechseln wir auf die Straße 213 und fahren bis Ringebu, wo wir uns die berühmte Stabkirche ansehen. Leider nur von außen, weil sie geschlossen ist.







Schon bald kommen wir nach Lillehammer und finden gleich die Abzweigung Richtung Maihaugen, einem der schönsten norwegischen Freilichtmuseen. Nach der Mittagsrast zahlen wir NOK 260,- (ca. € 28,-) Eintritt und streifen durch das abwechslungsreiche, mit vielen alten Gehöften, einer Kirche und auch neueren Häusern und einem Postmuseum ausgestattete Gelände.





Vor der Kirche steht der alte Pranger.







Die Leute des Museums laufen in der dem Alter der Gebäude entsprechenden Tracht herum, freuen sich, wenn man sie anspricht und reden uns fast ein wenig zu viel.













Nach über 2 Stunden erreichen wir wieder die Eingangshalle und nach einem Kaffee und einer Puddingschnecke sitzen wir wieder im Auto. Inzwischen ist die Temperatur auf 30° gestiegen. Wir zuckeln mit durchschnittlich 60 Sachen bis in den Ort Vinstra, wo ein riesiges Einkaufszentrum mit großem Parkplatz direkt auf uns zu warten scheint. In einem COOP versorgen wir uns für die nächsten Tage, von den Preisen sind wir eher angenehm überrascht. Weiter führt uns der Weg entlang des Lagenflusses durch das fruchtbare Gudbrandstal. Kurz vor Dombas finden wir einen kleinen familiären Campingplatz. Wir zahlen NOK 190,- (ca. € 20,-) incl. Strom. Da kann man nicht meckern! Am Abend werfen wir wieder die Elektropfanne an, Gemüse, Kartoffeln und Schweinekotteletts schmecken hervorragend. Es ist ziemlich kalt geworden, um 21:00 Uhr kommt zwar die Sonne wieder hervor, aber der Wind läßt die knapp 17° eher kälter erfühlen. An draußen sitzen ist nicht zu denken, für die Nacht werde ich den Heizlüfter vorbereiten.




Gefahren: 325 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 22 Aug 2016 08:31:39

Sa. 4. Juni 2016, Tag 6:

Wir entsorgen das Gestinke und nach dem Frühstück (diesmal im Auto, es hat um 08:00 Uhr nur 4°, aber schönsten Sonnenschein und eiskalten Wind) fahren wir zur V/E. Bald ist jeder Tank ganz leer, oder ganz voll, so wie er eben sein sollte. Wir gondeln mit 60 bis 80 Sachen über Dombas auf das Dovrefjell. Dort gibt es an einem idyllischen Bergsee erst einmal eine Kaffeepause.









Über die E6 weiter durch Oppdal Richtung Trondheim.



10 km südlich von Trondheim beschließen wir eine Routenänderung, wir fahren zur Fähre in Flakk und setzen um NOK 230,- in 20 min. über auf die Halbinsel Fosen.



Wir fahren nach Vanvikan, wo wir einen Parkplatz suchen und ein halbes Stündchen am Hafen entlang spazieren.



Dann geht es wieder weiter Nach Leksvik, ein schöner SP erwartet uns, sogar Stromanschluss ist vorhanden (N 63.66747, E 010.61545). Kosten: Null Komma Josef. Neben uns steht ein Holländer, er ist schon auf der Heimreise und überläßt uns einen kleinen Reiseführer von hier bis Bodö. Renate kocht Abendessen, heute Spagetti Bolognese. Später werde ich noch mein Glück mit der Angel versuchen, klappt aber nicht.

Gef. 253 km.

Fortsetzung folgt...

charly49 am 22 Aug 2016 09:13:49

Hallo Alfred,
Schöner Bericht, freue mich auf die Fortsetztung. Wir sind wohl bis Langesund hintereinander her gefahren. Hier ein Bild von Eurer Ankunft im Hafen Hirthals.


Wir sind von Langesund über Heddal, Borgund, Geiranger, Trollstiegen, Atlantikvegen bis Trondheim und dann durch Schweden wieder zurück gefahren.
Auf jeden Fall werde ich Euern Bericht speichen und die Nordhälfte Eurer Reise für unsre nächste Fahrt als Anhaltspunkt nehmen.

charly49 am 22 Aug 2016 09:15:52

Übrigens, wir sind die Nr. 3 in der Schlange

alzu am 22 Aug 2016 10:43:29

hallo Charly,
man ist nie allein und unbeobachtet :D .
Da hätten wir uns ja die Wartezeit mit einem Plausch verkürzen können.

alzu am 22 Aug 2016 14:51:18

So. 5. Juni 2016, Tag 7:

Wir schlafen lange, um 09:00 Uhr sitzen wir beim Frühstück draußen in der Sonne.



Gegen 10:00 Uhr verabschieden wir uns vom freundlichen Holländer und vom Stellplatz. Unser nächstes Ziel ist die Skarnsund-Brücke in der Nähe von Mosvik. Auf 2 Pfeilern ist die Hängekonstruktion befestigt und überspannt den Skarnsund.



Nach ca. 40 km erreichen wir Steinkjer.





Wir suchen zuerst einen Parkplatz im Zentrum und besichtigen die Neue Kirche, sie stammt aus dem Jahr 1965 und ist ein tolles, modernes Gotteshaus. Wir haben nicht umsonst auf das Ende der Sonntagsmesse und der anschließend stattgefunden Taufe gewartet.







Dann fahren wir zu den Steinsetzungen, bestehend aus ca. 30 Hinkelsteinen, die in Schiffsform aufgestellt worden waren.



Weiter geht es zum Egge Garten, neben einer schönen weißen Kirche sehen wir auch 6 Hünengräber, von Gras bewachsen und von Schafen und Ponys als Weide genützt.







Wir wandern ein halbes Stündchen bevor wir wieder weiter fahren. Ein paar km südlich von Grong verlassen wir die E6 und fahren einen kleinen Umweg über den Formafossen.



Nächster Besichtigungspunkt ist das Lachsaquarium, ca. 12 km nördlich von Grong. Ist aber leider geschlossen, obwohl auf allen Tafeln und Aushängen steht, dass an Sonntagen im Juni bis 18:00 Uhr geöffnet sein soll.





Es ist 16:00 Uhr und wir fahren nach einem Rundgang weiter bis in die Nähe von Trones, beim Campingplatz beim Naskogan Familienpark ( N 64.75315, E 12.84245 ) beziehen wir Quartier. Wir zahlen incl. Strom NOK 260,- also ca. € 28,-. Zum Abendessen gibt es gebratene Kartoffel, gegrillte Zuccini und die restlichen 2 Steaks, die wir in Skagen in Dänemark gekauft haben. Dazu ein Glas Barolo, Herz, was willst du mehr!





Weil hier W-Lan vorhanden ist, werden wir am Abend versuchen, ein paar mails zu verschicken.




Gef.218 km

Fortsetzung folgt...

Jonah am 23 Aug 2016 03:40:45

Bin schon gespannt wie es weitergeht, toll finde ich deine vielen Bilder, ist fast, als wäre man dabeigewesen. :ja:

schuga am 23 Aug 2016 09:42:38

Wunderschöner Reisebericht - der neugierig macht, wie es weiter geht :)

Gabi

WoMo81 am 23 Aug 2016 10:00:18

Ohhhhh jaaaaa...

Bitte mehr!!! :bindafür:

alzu am 23 Aug 2016 10:39:13

Mo. 6. Juni 2016, Tag 8

Wir schlafen heute so richtig aus, erst um 08:00 Uhr werde ich munter. Noch vor dem Frühstückkochen stelle ich das Auto um, der Eingang zeigt Richtung Sonne und die Karosserie macht einen wichtigen Windschatten. Wir lassen uns mit dem Frühstück Zeit, entleeren das Gestinke und fahren um ca. 10::00 Uhr ab. Schon nach 20km kommt ein Rastplatz, den unser Reiseführer als den „schönsten Rastplatz Norwegens“ betitelt. Die Zufahrt zu den Bänken und Tischen ist versperrt, wir lassen unser Auto an der Straße stehen. Dann gehen wir 20 min. zu den Stromschnellen, die aber mehr einem breiten Wasserfall ähnlich sind. Nur ca. 3m hoch, das ist in Norwegen eben noch eine Stromschnelle.











Weiter geht es nur ein paar km, nach Namskogen, dort kaufen wir in einem Coop Vorräte für die nächsten Tage. Auf einem Rast-od. Campingplatz in der Nähe von Torre Svenningsvaten halten wir an einem See direkt am Ufer Mittagsrast.



Die Sonne scheint warm und der Wind ist erträglich. Einfach herrlich! Nächstes Ziel ist der Laksfossen, ein imposanter 17m hoher Wasserfall. 60.000 Kubikmeter in der Sekunde kommen da herunter.



Weiter nach Mosjö, die Stadt scheint um 16:00 Uhr fast ausgestorben, wir begegnen keine 15 Leuten auf dem Weg durch die Hauptgeschäftsstraßen.







Die Häuser am Fluss sind alle aus dem 19. Jahrhundert, eine Tankstelle finden wir auch, die dürfte auch aus dieser Zeit sein.



Wegen einer Tunnelbaustelle werden wir umgeleitet, über das Korgefjell. Wir befunden uns plötzlich im Winter, der Schnee reicht manchmal bis zur Straße. Ein See mit ca. 200m Durchmesser ist zugefroren, nur langsam schmilzt das Eis am Ufer. Es hat ja immerhin 12°.



Einige weitere Baustellen mit Umleitungen kosten viel Zeit, erst gegen 19:00 Uhr kommen wir auf den Campingplatz Yttervik ( N 66.23294 E 13.88550), direkt am Ranfjorden, ein paar Kilometer südlich von Mo i Rana gelegen. Der Magen knurrt, Renate zaubert eine heisse Suppe und Penne mit Öl und Knoblauch, dazu ausgelöste Krabbenbeine auf den Tisch. Während ich das Tagebuch vervollständige, wäscht Renate das Geschirr ab. Es ist kalt geworden, hat nur mehr 10°. Mit dem Strom auf dem CP betreiben wir einen elektrischen Heizlüfter, es ist angenehm warm im Wohnmobil. Mal sehen, wir haben hier W-Lan, der Wetterbericht hat für die nächsten Tage Nachtfrost angekündigt, da wird mir ev. das Boiler-Frostschutzventil aufgehen. Ich lasse es darauf ankommen, Wasser ist ja hier zur Genüge zu bekommen.

Gef. 232 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 23 Aug 2016 17:30:04

Dienstag, 7. Juni 2016, Tag 8

In der Nacht hat es zu regnen begonnen, das hält an. Wir fahren kurz vor 10:00 Uhr ab, auf die Bootsfahrt zu einem Gletscher verzichten wir. Durch das Dunderlandsdalen fahren wir auf das Saltfjellet. Pünktlich zur Mittagszeit kommen wir über den Polarkreis. Deutlich gekennzeichnet durch ein Gebäude mit einem Steinsockel und der Weltkugel aus Draht darauf, ähnlich wie die Kugel des Nordkapps, nur kleiner.



Es hat 7°, aber der Wind ist stark und kalt, Renate befürchtet dass es jederzeit zu schneien anfangen könnte. Viel Ramsch und auch nützliche Dinge gibt es im Souvenierladen, wie warme Hausschuhe, Mützen, Jacken und Norwegerpullis, natürlich alle mit der Aufschrift Polarkreis.









Entlang eines reißenden Flusses geht es wieder hinunter auf Meereshöhe, entlang des Saltdalsfjorden führt jetzt die schöne Straße. Ca. 15 km vor der Stadt Fauske finden wir einen Parkplatz, davon geht ein Weg zu einer ebenen Wiese- und Schotterfläche. Wir fahren bis an das Ufer des Saltdalsfjord und essen erst einmal zu Mittag. Als der Regen leichter wird, versuche ich mein Glück mit der Angel. Fluchs hängen auch schon 2 kleine Pollaks am Haken, aber zu klein für ein Abendessen. Sie wandern wieder zurück, bis dann 2 grössere Pollaks gleichzeitig auf den Beifänger für Makrelen gehen. Sie kommen lebend in eine Wanne, ev. gibt es ja noch größere Brüder.





Nach einer Stunde gebe ich auf, nur noch 2 Winzlinge haben den Köder angenommen. Ich töte die ca. 45cm langen Fische und nehme sie aus. Wir fahren wieder weiter, in Fauske gibt es einen Womo Stellplatz, den wollen wir uns ansehen. Das Navi bringt uns zielgenau hin (N 67.25716 E 15.38392). Man muss hier ein Kuvert mit der Autonummer und dem Datum beschriften, NOK 150,- hineinstecken und das Kuvert in einen Briefkasten werfen. Das tun wir und schon bald stehen wir mit Stromanschluss direkt am Ufer des Saltdalsfjorden. Wir suchen uns einen Platz, wo wir die gefangenen Fische filetieren können. Dann gibt es zum Abendessen Griesnockerlsuppe und Erdäpfelstamp mit herrlich frischen Filets vom Pollak. Dazu Gurkensalat und ein Glas Barolo, man gönnt sich ja sonst nichts.








Gef. 199 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 25 Aug 2016 08:27:29

Leider hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, der letzte Bericht war nicht Tag 8, sondern Tag NEUN :oops: !
Ich bitte den geneigten Leser, dies zu entschuldigen.

alzu am 25 Aug 2016 08:42:36

Mi. 8. Juni 2016, Tag 10

Der erste Blick nach draußen gilt dem Wetter. Das ist unverändert, es regnet. Während Renate im Supermarkt gleich nebenan frisches Brot holt, koche ich den Kaffee. Wir nützen die V/E und fahren gegen 09:45 zur Tankstelle. Die E6 wird durch eine Fähre unterbrochen, wir zahlen NOK 302,-.





Kurz nachdem wir wieder festen Boden unter den Rädern haben, kommt eine Brücke zwischen 2 Inseln. Unvorstellbar mit welcher Geschwindigkeit das zufließende Wasser durch die Engstelle strömt.







In Narvik fahren wir erst zur Steinkirche, leider ist abgeschlossen. Beim Hinunterfahren vom Hügel übersehe ich 2 Bodenschwellen, es rumpelt ordentlich, aber aufgesessen bin ich nicht. Wir suchen einen Parkplatz in Zentrumsnähe und gehen zum Volkshaus und zur Fischhalle.















Im gegenüberliegenden TI versorgen wir uns noch mit nützlicher Literatur, dann geht die Reise Richtung Lofoten weiter. Wir sehen die Baustelle der riesigen Brücke, die schon 2017 fertig sein soll.



Wir umfahren die Bucht von Narvik und zweigen auf die E10 ab. Kurz vor der Brücke, die vom Festland zur ersten Vesteraleninsel Hinnöya führt, finden wir einen Platz für die Übernachtung.





Der Wind pfeift und mit 6° ist es auch nicht sonderlich warm. Ich schalte gleich die Gasheizung ein, bekomme aber einen Fehlercode. Renate versucht den Herd, kein Gas da. Der Hüpfer über die Bodenschwellen in Narvik hat den Crashschalter ausgelöst. Die Beschreibung ist in der Werkzeugkiste tief vergraben im Inneren des Stauraumes. Ich finde den Resetknopf für den Crashsensor, aber mit dem Finger kann ich ihn nicht tief genug eindrücken. Die beiden grünen Knöpfe bei den Gasflaschen drücke ich mir den Fingern, für den anderen Knopf brauche ich ein geeignetes Werkzeug. Die Elektrozigarette passt genau und schon kommt von Renate die Meldung: Gas ist wieder da!!!! Ich bin erleichtert und kurz darauf ist es im Auto wieder mollig warm. Wir essen Hühnergeschnetzeltes mit Champignons und Reis, dazu Tomatensalat. Mit vollem Bauch sitze ich nun beim Tagebuchschreiben, später, nach dem Abwasch, werden wir noch eine oder mehrere Runden Skip Bo spielen. Schön ist die Welt!!

Gef. 390 km

Fortsetzung folgt...

haroba am 25 Aug 2016 09:49:41

Moin!

ich fahre auch sehr gerne mit.
Danke, dass Du Dir so viel Mühe machst. uns zu erfreuen.

Munterholln!
Hartmut

WoMo81 am 25 Aug 2016 10:03:49

Wahnsinn!

Wir waren Ende Juli in unserer Flitterwoche in Norwegen (mit der COSTA Kreuzfahrt). So viele Eindrücke in den wenigen Tagen und man hat nicht mal viel vom Hinterland gesehen.

Das ist echt unfassbar schön! :top:

alzu am 26 Aug 2016 08:51:35

Do. 9. Juni 2016, Tag 11

Wir schlafen bis nach 08:00 Uhr! Dann Frühstück und Abfahrt gegen 10:00 Uhr. Wir fahren erst unter die Brücke, die zu den Vesteralen führt, dort ist lt. einer Karte ein Angelplatz, wo man vom Ufer aus Meeresfischen kann. Dort ist aber inzwischen eine Hotelanlage für Angler entstanden und für Tagesgäste gibt es keine ordentlichen Parkplätze mehr.



Wir drehen um und fahren über die sehr hohe Brücke auf die erste Insel der Vesteralen: Hinnöya linnasoulu. In Harstadt bleiben wir mitten im Zentrum auf einem Womoparkplatz stehen, den Gang zum Parkautomaten sparen wir uns, ein netter Womofahrer bietet uns sein Parkticket an, das noch eine halbe Stunde gilt.







Weiter geht es der Straße 83 entlang, bis zur Fähre nach Flesnes auf einer weiteren Insel. Wir stehen keine 20 min. an, schon sind wir um NOK 280,- ärmer, aber dafür auf dem Schiff. Nach einem Kaffee und einer unidentifizierbaren Mehlspeise kommen wir an. Wir drehen die Propangasflaschen wieder auf und fahren Richtung Norden.



Eine Brücke führt über den Risöysundet, wir kommen auf die Insel Andöya.



Ein Fotostop noch bei der weißen Holzkirche von Kvalnes, dann kommen wir gegen 14:30 Uhr zur Touristeninformation nach Andenes. Die ist zu! Wir suchen uns das Büro der Walwatching Firma und buchen für morgen eine Walbeobachtung. Keine Wale….Geld zurück, oder am nächsten Tag noch einmal fahren. Auf dem Andernes Campingplatz finden wir ein feines Plätzchen, nur die Reception ist unbesetzt.





Aber wir erfahren, dass um 19:00 Uhr aufgesperrt wird. Ich lasse noch den Rochendelta mit der Gopro steigen, bei Windstärke 6 ist das Einholen gar nicht so einfach.









In der Reception des CP gibt es W-Lan, ich kann wieder einmal meine E-mails abrufen. Um 19:00 Uhr bezahlen wir für die Nacht incl. Strom NOK 200,-. Die Bewölkung reißt auf, vielleicht können wir heute Nacht unser erstes Mal die Mitternachtssonne sehen.



Und tatsächlich, keine Wolke verdeckt die Sonne, die hier gegen 00:30 Uhr den Bergkamm beleuchtet.





Position: N 69.30511 E 016.06825

Gef. 207 km.

Fortsetzung folgt...

heidchen am 26 Aug 2016 09:17:34

Toller Bericht und schöne Fotos, Alfred. Danke für's Mitnehmen. :top:

Julia10 am 26 Aug 2016 12:07:40

Hab mich gerade mal auf die Schnelle durchgescollt :!: Wunderschöner Bericht, bis Hirthals war ich auch schon mal.

Nächstes Jahr steht Norwegen ganz oben auf meiner Reiseliste. Daher habe ich schon ein Lesezeichen gesetzt :) :idea:

Bin gespannt, wie es weitergeht und danke für die Zeit, die Du in den Bericht investiertest. :)

Julia

Jagstcamp-Widdern am 26 Aug 2016 13:33:54

bin gespannt, ob das boot noch zum Einsatz kommt... :ja:

früher gut - heute besser!
hartmut

alzu am 26 Aug 2016 13:56:39

Hallo Hartmut,
das Kanu ist die ganze Reise auf dem Autodach geblieben :( .
Zum Einsatz kam es erst 2 Wochen nach unserer Rückkehr, siehe: --> Link

alzu am 26 Aug 2016 18:38:24

Fr. 10. Juni 2016, Tag 12

07:00 Uhr: Tagwache. Frühstück, Grauwassertank entleeren und um 08:30 stehen wir am Zentrum der Walbeobachtungen. Die Dame am Schalter erklärt, dass es nicht sicher sei, ob das Boot fahren kann, wegen des starken Windes. Wir gehen erst einmal ins Walmuseum, dort werden uns die verschiedenen Walarten und ihre Lebensweise nahegebracht.



Während der Führung kommt die Dame aus der Reception und erklärt uns, dass das Schiff doch fährt. Allgemeine Freude!!



Wir fahren mit dem Auto zum Hafen und gehen nach einer Viertelstunde kurz vor 11:00 an Bord.



Eine gute Stunde fahren wir aufs offene Meer hinaus, es schaukelt ganz schön. Der Wind pfeift und es ist bitter kalt.

Gut dass wir mit warmer langer Unterwäsche und auch winddichten Überhosen ausgestattet sind. Um 12:15 erklärt der Guide, dass es ev. nichts wird mit den Walen heute.



Wir dürfen dann unser Geld zurückfordern, oder morgen noch einmal unser Glück versuchen. Eine halbe Stunde später ist es aber dann so weit, der erste Pottwal bläst.



Er bleibt ca. 15 min. an der Oberfläche, dann taucht er wieder ab. Nur wenige Sekunden bleiben für das Foto der Fluke, dann taucht der Wal bis zu 700 m in die Tiefe, um sich einen oder mehrere Riesenkraken einzuverleiben.







Dann taucht er wieder auf und das Spiel beginnt von Neuem.





3 X sichten wir Pottwale, jedes Mal ist es wieder ein tolles Erlebnis. Bei der Rückfahrt ist es mit dem Wind richtig warm, ich kann sogar die Handschuhe ausziehen, ohne zu frieren. Auf dem Schiff wird warme Suppe serviert, die wissen schon, was gut ist.





Gegen 15:00 Uhr kommen wir zurück in den Hafen, wir fahren ins Zentrum von Andenes zu einem Coop-Markt. Dort versorgen wir uns mit frischen Lebensmitteln und fahren dann ein paar Kilometer weiter zum Campingplatz Stave. (N 69.20438 E 015.86152). Lt Prospekt ist der soooo toll, Renate verliebt sich sogleich in einen Platz auf der Wiese, direkt hinter dem weißen, karibischen Sandstrand. Leider ohne Strom! Wir zahlen NOK 200,- + NOK 20,- für die Duschen. Wir brauchen erstmals in diesem Urlaub die Auffahrtskeile und stehen 45° zum Strand, um mit dem Womo Windschatten zu erzeugen. Funzt gut und wir können die Sessel herausstellen (und sogar drauf sitzen).





Gegen 23:00 Uhr gehen wir noch einmal nach Draußen, der Wind weht gerade Richtig für ein paar KAP-Fotos. Der Rochendelta zieht die Gopro schön auf 200m Höhe.
Nach Mitternacht zieht es mich noch einmal mit der Kamera ins Freie.





Die Mitternachtssonne wird leider von den Wolken bedeckt, aber die Nachtstimmung ist grandios.

Gef. 17 km mit dem Womo und 17 Seemeilen mit dem Schiff

Fortsetzung folgt...

shoe1 am 26 Aug 2016 22:10:09

Hallo Alfred,
jetzt hätte ich doch glatt vor lauter eigenem Irlandurlaub und anschließendem Nachurlaubstress deinen wunderbaren Reisebericht nach Norwegen übersehen. Aber nun darf ich mich zu deiner geneigten Leserschaft zählen und deine Reise begleiten - herzlichen Dank dafür ...
Lg aus Kuchl/Salzburg
Rupert

Jonah am 27 Aug 2016 01:40:50

Tolle Fotos, ich lese auch begeistert mit. :ja: Da habt ihr ja bei der Walsafari richtig Glück gehabt, super sind deine Wal-Fotos geworden.

alzu am 27 Aug 2016 08:09:23

Sa. 11. Juni Tag 13

Renate schläft heute bis nach 09:00 Uhr. Ich wecke sie dann auf, weil das Frühstück fertig ist und die Eier sonst kalt werden. Wir fahren gegen 10:15 ab, an der Westseite der Insel Andöya Richtung Süden.



Bei Varät kommen wir wieder auf die 82er und kurz darauf über die Brücke über den Risöysundet.



Im Hafen dort liegt ein Schiff der Hurtigroute. Wir fahren weiter bis auf die Insel Langöya, nach Sortland, der Stadt der blauen Häuser. Wir kaufen in einem Real-Markt ein, leider gibt es keinen Wein dort. Wir tanken und fahren ins Stadtzentrum, dort gibt es einen Coob, Wein ist leider auch dort keiner zu bekommen. Gut das unser 18 Jahre alter Single Malt Scotch noch auf Lager liegt. Wir stehen eine Stunde im Stadtzentrum, schlendern durch die Stadt und halten dann gleich auf dem Parkplatz noch eine Kaffeepause.







Dann geht es zunächst Richtung Norden, über die 820er Richtung Westen bis zum Ort Rise. Dort biegen wir ab Richtung Nykvag, einen kleinen Hafenstädtchen. Ein paar Kilometer weiter nördlich ist beim Ort Hovden die Welt zu Ende.







Der CP dort passt nicht, wir brauchen wieder dringend Stromanschluss. Wir besichtigen noch die Holzgerüste, auf denen der Stockfisch zum Trocknen hängt.





Dann fahren wir die gleiche Strecke wieder zurück, zweigen von der 82er wieder nordwärts ab nach Myre. Hier finden wir einen wunderschönen Campingplatz, zahlen Nok 245,- incl. Strom und die Duschen kosten auch nichts extra (Pos. N 68.89193 E 015.08539). Heute Abend gibt es Hähnchenkeulen auf Gemüsebett, mmmmmhhhh, lecker!






Gef. 231 km

Fortsetzung folgt...

alzu am 28 Aug 2016 10:11:50

So. 12. Juni 2016, Tag 14

Ich schlafe bis 08:00 Uhr, Renate eine halbe Stunde länger. Ich fange inzwischen die Morgenstimmung ein, das Wetter läßt sich bitten.





Dann Frühstück, Gestinke entleeren und Frischwasser bunkern. Abfahrt um 10:15 Uhr. Wir fahren noch die Straße hinauf bis Stö, unterwegs kommen wir wieder zu Gestellen mit Stockfisch.





Hier sehen wir auch einmal, wie die Köpfe getrocknet werden.



In Stö fahren wir in den Hafen und gehen eine Runde zu Fuß.











Auch von hier werden Walsafaris angeboten. Wir fahren die Straße wieder zurück und zweigen ab nach Nyksund. Hier ist die Straße nur einspurig, aber viele Ausweichen lassen keine Probleme aufkommen.











Bei Nyksund stellen wir das Auto am Parkplatz vor dem Ort ab, das Befahren ist nur Einheimischen und Hotelgästen erlaubt.



Eine Viertelstunde wandern wir um Ortskern, der eigentlich nur aus dem Hafen und einigen Restaurants besteht.







Hier werden Speedbootstouren und sonstige Bootsausflüge angeboten.





Über Sotland geht die Reise weiter nach Stokmarknes. Eine tolle Brücke überspannt den Sortlandssundet.



Hier ist auch ein Museum der Hurtigroute, eines der riesigen Schiffe steht aufgedockt an Land.







Ein Jahrmarkt mit buntem Treiben kann uns nicht locken. Kurz vor Melbu kommen wir zur roten Kirche Hadsel mit 8eckigem Grundriss. Sie ist wie fast alle anderen Kirchen auch, gut verschlossen.



Wir fahren weiter nach Melbu und noch ein paar Kilometer Richtung Taen. Ist aber nicht so toll, wie es im Reiseführer beschrieben ist, so drehen wir wieder um. Gegen 16:30 Uhr fahren wir auf den Stellplatz in Melbu, der liegt sehr schön direkt am Hafen (Pos. N 68.49481 E 14.81207) . Nok 150,- sind in ein Kuvert zu legen und das ist mit Name, Nationalität, Autonummer und Ankunftstag zu beschriften und in einen einbruchsicheren Briefkasten zu werfen. Stromanschluss ist inclusive. Ich packe die Angel aus und suche mir einen Platz direkt an der Hafeneinfahrt.



In 2 Stunden fange ich an die 30 Pollaks, aber lauter Babies, so zwischen 20 und 30 cm. Sie sind ganz wild auf den Makrelenköder, manchmal habe ich 4 – 5 Fische gleichzeitig am Haken. Ein Dorsch mir gut 45 cm Länge steigt ein und ich kann ihn landen. Nachdem ich die Filets herausgeschnitten habe, sehe ich, dass er kleine rote Würmer im Fleisch hat, also ab in die Tonne damit. Renate kocht dafür Lofoten-Fischsuppe aus dem Packerl und dann gibt es Spagetti mit Bärlauch-Pesto.

Gef. 152 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 29 Aug 2016 08:55:36

Mo. 13. Juni 2016, Tag 15

Um 07:30 ist heute Tagwache, nach dem Frühstück fahren wir gegen 09:00 Uhr zum Fährhafen. Unterwegs kommen wir an einem Coop-Markt vorbei, leider ohne Weinlizenz. Um 09:50 Uhr fährt die Fähre um Nok 320,- auf die Lofoten, nach Fiskeböl. Wir verlassen die E10 und biegen rechts ab, auf eine kleine Nebenstraße. Über Sanden fahren wir nach Laukvika, einem kleinen, verschlafenen Fischerdorf.



Es regnet wieder einmal. Wir stehen auf der Landungsbrücke im Hafen und trinken Kaffee. Dann geht es 3 km zurück zur Straße nach Solvaer.





Dieser folgen wir und finden in Solvaer mitten im Zentrum einen Parkplatz bei einem Einkaufszentrum. Auf der Suche nach einem Weinverkauf falle ich über eine Fleecejacke, die mir gefällt. In der Tasche, die ich dazu bekomme, finden dann auch noch 6 Flaschen Wein Platz. Wir schlendern noch nach Solvaer in den Hafen und finden ein Ausflugsboot in den Trollfjorden.







Auch mit Speedbooten kann man den Ausflug in den Trollfjorden absolvieren.



Es folgt ein Hafenrundgang.





Weil wir die Abfahrtszeit knapp verpassen, werden wir morgen um 10:00 Uhr im Hafen sein, dann sollte es klappen. Die Wolken reißen auf und wir können einen Blick auf den Hausberg von Solvaer erhaschen.







Wir gehen zurück zum Auto, während wir zu Mittag jausnen, fängt es wieder an zu regnen. Wir fahren nach Kabelvag, dort ist die „Kathedrale der Lofoten“ zu besichtigen, aber nur gegen Nok 35,- pro Person.







Das tun wir, dann fahren wir weiter nach Henningsvaer. Eine einspurige Straße mit vielen Ausweichstellen, wunderschön der Küste entlang, bringt uns über 2 einspurig zu befahrende Brücken mit Ampelregelung in den kleinen Fischerort. Ein riesiger Parkplatz mit mindestens 20 Womos und noch mehr Pkws erwartet uns. Wir sind erstaunt, denn Touristen sind eigentlich nicht so viele zu sehen.









Der Regen ist einem warmen Sonnenschein gewichen, das verstärkt den guten Eindruck, den der Ort auf uns hinterlässt. Wir ziehen um die Häuser am Hafen entlang, leider hat die Kaviarfabrik schon geschlossen.



Wir treten die Rückfahrt nach Solvaer an, um 16:15 Uhr stehen wir auf dem (teuren) Stellplatz (Pos. N 68.22749 EO 14.56097) und lassen für 24 Stunden Parkerlaubnis, V/E und Toiletten und Duschen, sowie Strom satte Nok 250,-.

Gefahren: 121 km.

Fortsetzung folgt...

Jonah am 29 Aug 2016 10:11:57

Finde ich toll, dass du so viele Fotos gemacht hast. Bin gespannt, wie es morgen mit dem Ausflug zum Trollfjorden weitergeht.

fuerte1503 am 29 Aug 2016 12:08:47

Hallo
Bis jetzt ein ganz toller Reisebericht freue mich schon auf die Fortsetzung.
Auf dem Campingplatz in Stave waren wir auch zwei Nächte einfach traumhaft die Ruhe.

alzu am 29 Aug 2016 14:39:12

Da freue ich mich, wenn die Arbeit nicht vergebens ist :D .
Aber bitte nicht auf morgen warten, ich habe heute noch Zeit für einen weiteren Tag.

Di. 14. Juni 2016, Tag 16

Nicht richtig ausgeschlafen gibt es um 07:30 Uhr Frühstück.





Um 08:45 Uhr gehen wir in die Stadt, wir wollen den Schiffsausflug zum Trollfjorden mitmachen.







Wir trinken noch einen guten Espresso in einer Bäckerei, dann kaufen wir die Tickets, pro Person Nok 700,-. Um 10:00 Uhr geht es los, gleich zu Beginn werden gefütterte Overalls verteilt, die sind kuschelig warm. Bald stellt sich heraus, dass das kein Luxus ist, durch den Gegenwind und zeitweisen Regen ist es bitterkalt.









Nach 1 Stunde Fahrt bleibt das Schiff stehen, der Reiseleiter muss ein paar Fische fangen, um später den Seeadler füttern zu können. Die Pause dauert keine 10 min., dann schwimmen 4 Pollaks im Kübel.



Nach einer weiteren halben Stunde kommen wir in den Trollfjorden, er ist an der schmalsten Stelle nur 70m breit.







Wir kommen an einem Wasserfall vorbei, der Kapitän steuert das Schiff nur wenige Meter vom senkrecht abfallenden Felsen entlang.









Seeadler sehen wir leider keinen, als Ersatzprogramm gibt es eine Mövenfütterung, die behenden Flieger fressen aus der Hand.





Um 13:00 Uhr können wir uns wieder aus dem Overall schälen, wir sind wohlbehalten im Hafen gelandet. Beim Rückweg zum Auto kaufen wir noch einmal ein, dann gibt es auf dem Womostellplatz Mittagessen.



Wir nützen das schöne Wetter, um wieder einmal klar Schiff machen zu können. Das Gestinke wird entsorgt und frisches Wasser aufgefüllt. Nur den Grauwassertank können wir hier nicht leeren, das muss noch warten. Wir fahren auf der E10 über die Insel Gimsöya auf der Insel Vestvagöya biegen wir bei Steira rechts ab und fahren auf der einspurigen Straße nach Kvalnes.



Bei Vonheim kommen wir wieder auf die E10, um schon nach 8 km erneut abzuzweigen, nach Eggum. Hier gibt es lt. Reiseführer den schönsten Stellplatz Skandinaviens (Pos. N 68.30270 EO 13.65135).



Die Lage ist wirklich herrlich, aber viele Womos stehen schon da, es sieht fast aus wie ein Parkplatz. Wir zahlen im Cafehaus die geforderten Nok 100,-, fahren auf die Keile und wandern gleich los, der Küste entlang zum Skulpturenpark.





Ein aus rotem Stein gehauener Kopf steht auf einer grauen Steinsäule, das wars.



Wir gehen noch 1 Stunde weiter, dann drehen wir wieder um.



Beim Auto versuche ich noch ein paar KAP Aufnahmen, aber der Wind ist zu schwach. Renate kocht inzwischen Abendessen, es gibt Lachsfilets mit Kartoffeln und Gurkensalat. Mmmmm.
Nach Mitternacht husche ich mit der Kamera noch einmal ins Freie.







Gef. 79 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 30 Aug 2016 09:48:14

Mi. 15. Juni 2016, Tag 17

Sonnenschein fast die ganze Nacht durch. Gegen 03:00 Uhr früh kommen Wolken auf, dann wird es dunkler. Wir schlafen bis 08:30 Uhr, dann ein reichliches Frühstück und kurz vor 10:00 Uhr ist Abfahrt. Von Eggum fahren wir zurück auf die E10 und bei Leknes biegen wir ab auf die 815 und dann auf die 817er nach Stamsund.



Wir bleiben in der Höhe des Hafens stehen und sehen die wahrscheinlich schönste Jugendherberge Norwegens, ein gelbes Haus auf Stelzen, direkt am Wasser.



Wieder zurück nach Leknes dann kommen wir an der roten Buksneskirche vorbei.



Der Pfarrer ist gerade dabei mit einem Handwerker neue Feuerlöscher zu montieren, auf unsere Frage, ob die Kirche offen sei, sagt er erst nein, dann na ja, ist sie halt gerade offen. Die Inneneinrichtung sieht neu renoviert aus, einen schlichter Altar und eine pompöse Orgel können wir bestaunen.





Wir kommen nach Ballstad, einem Hafenort mit vielen Touristenunterkünften und einem riesigen Sportbootshafen. In der Saison werden hier wahrscheinlich tonnenweise Fische geangelt. Wir kaufen ein und besichtigen die riesigen Wandgemälder auf der Halle einer Werft.





Durch einen Tunnel unter dem Nappstraumen durch kommen wir auf die Insel Flakstadöya und zweigen wieder einmal von der E10 ab, Richtung Nusfjord.





Das ist ein Museums-Fischerdorf, bei Betreten wird Nok 50,- pro Person fällig. Wir lassen uns Zeit, rund um den Hafen zu schlendern, schauen in den Landhandel-General Store, in verschiedene Bootshäuser und können eine gut gemachte Multimediaschau besichtigen.

















Ein wirklich sehenswerter Ort!



Wir fahren zurück zur E10, weiter Richtung A und kommen schon nach wenigen Kilometern zum heutigen Tagesziel, dem Campingplatz in Flakstad (Pos: N 68.10380 EO 13.29325).



Wir zahlen Nok 250,- für die Nacht incl. Strom, Nok 25,- für Internet und Nok 50,- für die Wertmünze für die Waschmaschine. Wir suchen einen schönen Standplatz, Renate geht gleich mit der Wäsche und ich versuche erfolgreich einige Kap-Bilder zu bekommen. Am Abend gibt heute eine Leberknödelsuppe und gekochten Karfiol.





Um Mitternacht scheint die Sonne ungetrübt, sie steht noch ziemlich hoch über dem Horizont. Ob das die Sommerzeit macht? Eine Stunde später ist sie kaum mehr gesunken, dann steigt sie wieder an und gewinnt zusehends an Kraft.








Gef. 127 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 30 Aug 2016 10:08:04

Do. 16. Juni 2016, Tag 18

Wir haben bis 08:30 Uhr geschlafen. Es ist warm draußen, aber zum Frühstück im Freien zu windig. Wir entsorgen noch das Grauwasser und brechen um 09:50 Uhr auf. Über eine Brücke führt die Straße E10 von der Insel Flakstöya zur Insel Moskenesöya. Am Skellefjorden legen wir eine Angelpause ein, ein kleiner Pollak beißt, dann nichts mehr.



Hamnöya ist ein reizendes Fischerdorf im typischen Lofotenstil. Kurz vor der Stadt Reine bleiben wir auf einem Parkplatz stehen und wandern rund eine Stunde unter Anderem zu einem Skulpturenpark, 2 Behauene Schiefersteinplatten lehnen an der Felswand.













Auf der kleinen Insel Sakrisöy gibt es eine Fischräucherei. Wir lassen uns herab und essen einen Hamburger mit Räucherlachs.

















Bei der Stadt Reine ist an der Abzweigung ein Stau, verursacht durch einen Busfahrer aus Estland, der einfach mitten auf der Straße stehen geblieben ist. In Reine finden wir im Zentrum einen Parkplatz, wir wandern am Hafen entlang zur Kirche und drehen dann wieder um.







An Moskenes vorbei fahren wir über den Ort Sörvagn nach A.



Auf dem großen Parkplatz oberhalb des Ortes bleiben wir stehen und gehen runter ins „Zentrum“. Wir besuchen das berühmte Stockfischmuseum und einen Bäcker, wo wir neben Germteigwollknäuel auch das teuerste Brot Norwegens erstehen.







Wir schauen uns noch den CP in A an, aber der gefällt uns gar nicht. Wir fahren zurück nach Moskenes und erkunden den Fahrplan der Fähre nach Bodö. Gleich daneben liegt ein schöner Campingplatz (Pos: N 67.90002 Eo 13.05361) um Nok 270,- incl. Strom. Wir stellen die Sesseln heraus und während Renate in der Sonne die Wärme genießt, lasse ich noch den Kap-Rokkaku steigen.







Zum Abendessen gibt es heute Schweinslungenbraten und Tomatensalat.



Gef. 46 km.

Fortsetzung folgt...

alzu am 30 Aug 2016 10:16:48

Fr. 17. Juni 2016, Tag 19

Aufwecken um 07:30 Uhr, Gestinke entsorgen und dann zusammenpacken und ab in den Fährhafen. Wir sind sicher bald genug dran, wir stehen als 3. Auto in der Reihe. Wir kochen Frühstück (heute wieder mit weichen Eiern) und kaum habe ich aufgegessen, kommt die junge Lady zum Kassieren. Ich zahle Nok 901,- das ist das Gleiche, wie Pkws bezahlen. Sie hat unser Auto um 1m kürzer geschätzt, ich habe sie nicht aufgeklärt. Normalerweise hätte ich fast das Doppelte zu zahlen gehabt. Renate wäscht noch das Geschirr ab, dann läuft auch schon die Fähre nach Bodö ein.



Der Parkplatz hat sich inzwischen gut gefüllt, aber Alle haben Platz gefunden, bis auf einen Italiener, der ist 10 min. vor der Abfahrt angekommen und darf jetzt auf das nächste Schiff warten.











Wir machen es uns im Salon gemütlich, spielen ein paar Runden SkipBo und vertreiben uns mit Lesen die Zeit. Nach 3,5 stündiger Überfahrt erreichen wir Bodö. Wir verlassen die Stadt und gehen einige Orte weiter in einen Rema Markt einkaufen. Gegen 15:30 Uhr kommen wir zum Parkplatz am Saltstraumen. Auf einer Infotafel sind die stärksten Strömungszeiten aufgelistet, um 16:20 Uhr ist der stärkste Ablauf.



Bis zu 20 Knoten beträgt die Strömungsgeschwindigkeit, jetzt wissen wir, warum der Malstrom so gefürchtet war. Das Wasser rauscht und in Ufernähe sind mächtige Wirbel an diesem mächtigsten Gezeitenstrom der Welt.





Wir fahren auf den Campingplatz Saltstraumen (Pos. N 67.23525 EO 14.62192) und zahlen Nok 270,- incl. alles. Wir sitzen eine Zeitlang in der warmen Sonne und lassen uns von 19° Wärme verwöhnen. Dann wandern wir noch einmal hinunter zum Straumen, er hat kaum von seiner Wucht eingebüßt. Gegen 19:00 Uhr gibt es Abendessen, dann will ich noch einmal mein Glück mit der Angel versuchen. Der stärkste auflaufende Strom ist dann um 22:30 Uhr vorhergesagt.

Gef. 32 km und viele Seemeilen mit der Fähre.


Fortsetzung folgt...

alzu am 30 Aug 2016 10:23:13

Sa. 18. Juni 2016, Tag 20

Um 08:30 Uhr werde ich munter, um 09:00 Uhr frühstücken wir und dann gehe ich hinunter zum Saltstraumen zum Angeln. Einen Pollak mit ca. 35cm und dem Verlust von 2 Vorfächern und 2 Ködern durch die scharfen Ufersteine gehen wir zurück zum CP. Wir entsorgen noch das Grauwasser und tanken Frischwasser nach. Gegen Mittag fahren wir auf der E17 Richtung Süden.









Den Gletscher, der fast bis ins Meer reicht, lassen wir wegen des Dauerregens aus.





Bei Halsa biegen wir ab auf die Insel Amnöya, die Campingplätze und auch die Freistehplätze sind nicht das, was wir uns vorstellen. Wir fahren wieder zurück auf die 17er und warten bei der Fähre von Foröya nach Agskarget eine halbe Stunde. Für die 10 min. dauernde Überfahrt zahlen wir Nok 213,-. Dann sind es ca. 25 km Autofahrt bis zur nächsten Fähre, von Jektvika nach Kilboghamn. Die Überfahrt dauert 70 min. und kostet Nok 243,- da hat der Kassier aber unter 6m Länge geschätzt.



Um 21:45 kommen wir an und fahren ca. 3km Richtung Norden zum CP Polarcamp ( Pos: N 66.50999 EO 13.21657) und zahlen hier Nok 235,- incl. Alles. Gegen 22:30 Uhr gibt es noch ein schnelles Abendessen.

Gef. 283 km

Fortsetzung folgt...

alzu am 30 Aug 2016 10:27:37

So. 19. Juni 2016, Tag 21

Wir schlafen lange und um 09:00 Uhr wird gefrühstückt. Um 10:15 Uhr kommen wir vom Campingplatz weg, es regnet Schusterbuben. Die erste Fähre heute führt uns von Nesna nach Levang, sie geht um 12:55 Uhr und fährt 20 Minuten. Kosten: Nok 283,-. In der Nähe von Leines ist eine tolle Brücke zu bestaunen, sie wurde einmal als schönste Brücke Norwegens ausgezeichnet.







Bei Sandnessjöen wollten wir eigentlich auf die Insel überfahren, wegen des schlechten Wetters verwerfen wir diesen Plan. Wir bleiben stattdessen auf der 17er und schauen uns bei Alstahaug die Kirche und ein Museum an.



Dann geht es nach Tjötta, von dort aus geht die Fähre in 1 Stunde nach Forvik. Nok 449,- blechen wir für die Überfahrt. Immer noch regnet es, wir fahren weiter zur Fähre in Andalovag, die uns in 20 min. um Nok 147,- nach Horn bringt. Wir kommen um ca. 18:30 Uhr dort an und fahren über eine tolle Brücke nach Torghatten zum dortigen Campingplatz ( Pos. N 65.93976 EO 12.10065) und zahlen für die Nacht Nok 250,-. Ich hoffe, morgen wieder wegzukommen, die Wiese ist ganz schön tief. Es regnet nun schon den 2. Tag fast ununterbrochen, das kann ja nicht ewig so weitergehen.

Gef. 225 km

Fortsetzung folgt...

alzu am 31 Aug 2016 08:18:33

Mo. 20. Juni 2016, Tag 22

SONNENSCHEIN !!! Um 11:00 Uhr ist das Gestinke entsorgt, Renate hat wieder einmal unser Auto innen auf Hochglanz gebracht. Wir fahren 300m zum Parkplatz und gehen zum Loch im Torghatten.











Nachdem wir den Berg durchquert haben, geht es auf der anderen Seite wieder runter, allerdings ist der Weg mühsamer, als der Aufstieg.



Wir zweigen dann noch einmal kurz vom Wanderweg ab, um auch von unten einen Blick auf und durch den Berg zu erhaschen.







Gegen 13:00 Uhr kommen wir von unserer Wanderung zurück und essen erst einmal zu Mittag. Um 13:30 fahren wir Richtung Brönnösund, auf dem Parkplatz vor der hohen Sundbrücke stellen wir das Auto ab und marschieren bis zum Scheitelpunkt der ziemlich hohen Brücke. Die Aussicht ist grandios.







In Brönnösund kaufen wir noch Lebensmittelvorräte, dann geht es zur Fähre nach Vennesund. Wir zahlen Nok 113,- für die Überfahrt nach Holm. Bei Gutvik fahren wir mit der Fähre auf die Insel Leka (Nok 121,-), umrunden einmal die Insel gegen den Uhrzeigersinn und sehen dabei einen Felsen, wo 1932 ein 3einhalb jähriges Kind von einem Seeadler entführt und auf den Berg getragen worden war. Nach 7 Stunden konnte das kleine Mädchen gerettet werden, diese Geschichte steht auf allen Prospekten und Schautafeln auf Leka. Wir kommen auf die Westseite von Leka, hier gibt es eine geologische Besonderheit. Gelbes Gestein, wir kommen uns lt. Reiseführer vor, wie auf einem fremden Planeten.











Wir setzen unsere Inselumrundung fort, kommen an einen Aussichtspunkt, wo einsam ein Fernglas montiert ist und kommen um 5 min. zu spät zum Fährhafen. Das Schiff haben wir wahrlich verscheucht. Um 18:50 Uhr fährt die nächste Fähre, Zeit genug also, um einen gemütlichen Kaffee zu genießen. Wir fahren auf der 17er ein Stück Richtung Süden, um dann auf die 802er und weiter auf die 771er abzubiegen. Kurz nach Gravik biegen wir auf eine kleine Nebenstraße ab und kommen zum Campingplatz Sildvika (Pos. N 64.98534 EO 11.74829).



Renate kocht Abendessen, es gibt Risotto mit Garnelen, herrlich. Während sich Renate um das Geschirr kümmert, gehe ich zum Bootsanleger und werfe die Angel aus. Fast bei jedem Auswurf zuckt die Rute, aber meist sind es kleine Schwanzerl, die gleich wieder zurück gehen. Aber es sind auch 2 größere Dorsche dabei, also komme ich ums Filetieren nicht herum. Kurz vor Mitternacht kommt Renate, sie hat sich schon Sorgen gemacht, wo ich bleibe. Wir verpacken die 4 Fischfilets und trinken noch ein Glas Wein, bei einem herrlichen Sonnenuntergang.





Gegen 00:45 Uhr legen wir uns dann schlafen.

Gef. 168 km

Fortsetzung folgt, aber es kann ein paar Tage dauern. Morgen früh habe ich einen Termin im Krankenhaus, da bekomme ich hoffentlich meinen Gips von der rechten Hand herunter. Dann wollen wir für eine gute Woche in den Süden fahren, weil Womofahren doch schöner ist, als Reiseberichte zu schreiben ;D

shoe1 am 31 Aug 2016 09:31:28

Fortsetzung folgt, aber es kann ein paar Tage dauern. Morgen früh habe ich einen Termin im Krankenhaus, da bekomme ich hoffentlich meinen Gips von der rechten Hand herunter. Dann wollen wir für eine gute Woche in den Süden fahren, weil Womofahren doch schöner ist, als Reiseberichte zu schreiben


Na, dann wünsche ich mal eine beschwerdefreie, gipslose Hand, einen schönen Kurzurlaub und freue mich danach auf die Fortsetzung des wunderbaren Reiseberichtes ...
mfg
Rupert

Lancelot am 31 Aug 2016 10:06:36

Wir warten einfach ... :)
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