gnarz18 : Reisebericht Schottland 2016 I


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Nach drei Jahren Abstinenz von Schottland - zumindest im Sommer - soll es dieses Jahr wieder in den Norden von GB gehen. Wir haben dieses Jahr leider nur drei Wochen zu Verfügung aber es sollte reichen, um den ein oder anderen stehen gelassenen Rucksack ein zu sammeln. Nach einem kurzen Arbeitstag geht es am Donnerstagmittag los in Richtung Calais. Die Autobahnen sind frei und auch der Autobahnring um Brüssel zeigt sich fast Auto-leer. Wir können fast die gesamte Strecke mit Tempomat fahren und so kommen wir um kurz vor fünf ganz entspannt in Calais an. An das massive Polizeiaufgebot und das große Flüchtling-Camp an der Zufahrt zum Hafen hat man sich fast schon gewöhnt, schön ist das Ganze dennoch nicht! Nach einer kurzen Durchsuchung unseres Autos, diesmal von einer netten französischen Soldatin mit Maschinengewehr, dürfen wir dann auch zum Check-In fahren.

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Hafen von Calais mit SP

Zwei Stunden später sind wir wieder auf der Insel. Für die erste Nacht haben wir uns einen Pub mit angeschlossenem CP ausgesucht. Der „Drum Inn“ liegt knappe zwanzig Minuten von Dover entfernt in der Nähe von Stanford und ist über die M20 schnell zu erreichen. Der CP ist eine einfache, gepflegte Wiese hinterm Pub mit ein paar Hard Standings plus Stromsäule. Das Essen und die Getränke sind durchaus genießbar. Wegen der Nähe des CP zur Fähre und die Möglichkeit, auch später am Abend noch dort auf zu schlagen, werden wir uns diesen Platz auf jeden Fall merken. 16 Pfund ohne Strom werden allerdings für die Nacht fällig!

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Drum Inn

Am nächsten Tag steht der lange Weg nach Schottland an. Wir nehmen diesmal die A (M) 1 Richtung Norden und das einzig Aufregende das passiert, ist ein vor uns fahrender Peugeot, der sein linkes Vorderrad verliert. Zum Glück sind wir ja in GB und der Reifen kullert nach links auf den Standstreifen. Der Peugeot schlägt ein wenig Funken, um sich dann auch einigermaßen kontrolliert nach links auf den Standstreifen in Richtung Leitplanke zu verabschieden.
In Wetherby auf der Höhe von York machen wir eine kurze Pause, um uns eine Daten-Karte fürs Handy zu kaufen. Aber Wetherby scheint der einzige Ort in GB zu sein, in dem es keine Handy-Läden gibt und so stellen wir uns unverrichteter Dinge in einen fetten Stau auf der A1. Eineinhalb Stunden kostet uns der Spaß. Ziemlich genervt verlassen wir bei Scotch Corner die A1 und fahren über Carlisle und Penrith nach Schottland. Unser erstes Ziel ist Ardrossan, von wo aus wir auf die Isle of Arran übersetzen wollen. Wir suchen ewig nach einem CP und landen schließlich in einem typisch britischen Holiday Park (Sandylands) mit Amusement, Fish&Chips Bude und natürlich Pub.

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CP Sandylands

Paula liebt diese Penny Pusher Automaten und wir verspielen zwei Pfund. Unsere drei Meter Gewinncoupons können wir dann aber leider nicht einlösen, da der Gewinnkiosk schon geschlossen hat. Das findet Paula dann natürlich irgendwie doof, zumal er am nächsten Tag erst um elf wieder öffnet. Der Pub bzw. das Restaurant sind nicht unbedingt zu empfehlen, das Essen ist nicht besonders und die Atmosphäre trifft auch nicht unseren Geschmack. Wir schlafen schlecht, denn der Platz ist ziemlich laut. Das liegt zum einen daran, dass er nah bzw. direkt an der Bahnlinie liegt. Zum anderen sind die heimkehrenden Pubbesucher recht laut unterwegs. Drei Stunden vor Öffnung des Gewinn-Kiosks machen wir uns zum Leidwesen unserer Tochter auf den Weg zum Fährterminal. Dort ist die Hölle los, alle Lanes sind bis auf den letzten Platz gefüllt und geschätzte zweihundert Leute warten mit Fahrrädern oder in voller Wandermontur auf die nächste Fähre. Wir hätten nie gedacht, dass so viele Tagesgäste die Insel besuchen. Besonders bei Radfahrern scheint die Insel beliebt zu sein, weil sie über eine Ringstraße verfügt und man an einem Tag die Insel bequem umrunden kann. Am Ticketschalter bekommen wir dann auch die schon erwartete Abfuhr: heute wird das nichts mehr mit der Überfahrt. Wir könnten uns zwar ohne feste Buchung in die Warte-Lane stellen, aber die Aussichten vor 22 Uhr abends übersetzen zu können seien gering, meint die etwas schroffe Calmac-Mitarbeiterin. Wir buchen eine Überfahrt für den kommenden Morgen und müssen nun überlegen, was wir heute in der Gegend unternehmen können. Mit einem ganzen Tag hier an der Küste haben wir gar nicht gerechnet und so haben wir überhaupt keine Idee, was hier sehenswert ist. Wir fahren erstmal ins nahe Saltcoats, vorher schauen wir uns aber noch zwei Stellplätze - Empfehlung aus dem Buch „Mit dem Wohnmobil nach Schottland“ - an. Irgendwo nicht allzu weit vom Fährableger müssen wir ja nächtigen. Der erste Stellplatz, ein Parkplatz direkt am Strand sieht ganz gut aus. Auf dem zweiten wird gerade eine Kirmes aufgebaut, somit fällt dieser auf jeden Fall flach.

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Ardrossan

In Saltcoats kaufen wir erst mal eine Datenkarte für’s Handy und schlendern etwas durch die kleine Fußgängerzone. Es sieht irgendwie alles ein wenig vergammelt aus, viele Geschäfte haben aufgegeben und die Häuser verfallen so langsam.

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das Kino hat schonmal bessere Zeiten gesehen…

Da das Örtchen Nichts großartiges mehr zu bieten hat, fahren wir weiter über Troon nach Ayr. Wir finden einen Parkplatz an der Hafenpromenade und laufen die paar Meter ins Städtchen. Hier ist auf jeden Fall mehr los als in Saltcoats. Es ist warm, die Sonne scheint und so schlendern wir entspannt durch die Einkaufsstraße. Am späten Nachmittag fahren wir zurück nach Saltcoats auf den SP, der direkt am Strand liegt. Nach und nach gesellen sich noch weitere vier Wohnmobile zu uns.

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Strand von Ardrossan, da kommt Regen auf uns zu :(

Wir amüsieren uns ein wenig mit den gierigen Möwen und beobachten diese bei ihrer intensiven Gefiederpflege.

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Der Platz wird immer voller. Neben uns steht nun ein irisches Wohnmobil mit einem schlaksigen Windhund. Diesen Hunden scheint es immer kalt zu sein, der arme Kerl zittert bei fast 20°C wie Espenlaub. Nach gut einer Stunde verschwinden die Iren wieder, irgendetwas scheint sie an diesem Platz zu stören.
Wir verzichten darauf, abends nochmal in das Städtchen zu gehen, es hatte eh nicht viel zu bieten und so genießen stattdessen lieber den Sonnenuntergang. Als ich abends um kurz vor elf nochmal vor die Tür gehe, erschrecke ich mich nicht schlecht, schnüffelt doch auf dem Parkplatz, auf dem die Iren gestanden haben, ein großer Windhund herum. Es sind weder die Iren noch ein anderes mögliches Herrchen in Sicht. Auch anderen Leuten ist der Hund schon aufgefallen und nach und nach bildet sich eine kleine ratlose Menschentraube um den scheinbar herrenlosen Hund, der sichtlich nervös wird. Nach gut einer halben Stunde brettert dann das irische Wohnmobil auf den Platz und die Familie sammelt ihren Hund wieder ein. Die Irin erklärt, der Hund sei ihr in Stevenston ( das ist der nächste Ort ) am Strand abgehauen. „Seit mehreren Stunden sind wir nun schon auf der Suche!“ schimpft die Irin. Trotzdem ganz schön schlau von dem Hund, den Platz wiederzufinden wo das Wohnmobil vier Stunden vorher gestanden hat. Glücklich vereint ziehen die Iren wieder von Dannen, auf dem SP kehrt Ruhe ein und wir können endlich beruhigt schlafen gehen.

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super Wetter

Am nächsten Morgen machen wir uns zeitig auf zum Fähranleger, der schon gut besucht ist. Die Fähre ist wieder voll ausgebucht. Wenn man von Ardrossan nach Arran fahren möchte sollte man also auf jeden Fall vorher reservieren!

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Isle of Arran mit dem höchsten Berg, dem Goatfell

Die Fahrt dauert eine gute dreiviertel Stunde und um kurz vor elf sind wir auf der Insel. Arran wird „Schottland im Kleinen“ genannt, weil es über eine schroffe Berglandschaft, sanfte Hügel und tolle Küstenlandschaft verfügt. Wir fahren direkt in den Süden der Insel in den kleinen Ort Kildonan. Dort gibt es einen außerordentlich schönen CP, direkt am Meer neben einem Pub mit großartigem Blick auf Ailsa Craig und dem Pladda Lighthouse.

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Ailsa Craig und Pladda Lighthouse

Der Platz ist eigentlich auch vollkommen ausgebucht und nur mit Mühe und Paulas traurigem Blick bekommen wir doch noch ein schiefes Plätzchen neben der Einfahrt.

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Egal, wir haben immerhin einen Platz! Wir gehen natürlich - wie sollte es auch anders sein - sofort zum Krebse angeln. Der Erfolg ist mäßig, die Krebse scheinen keine Hunger zu haben. Dafür entdecken wir aber jeden Menge kleine Shrimps, die mit dem ablaufenden Wasser noch schnell ihre Verstecke zwischen den Steinplatten am Strand verlassen.
Für den nächsten Tag haben wir uns den Goatfell, den höchsten Berg der Insel ausgesucht. Zwar ist der Berg nur 874 Meter hoch, aber man startet ja auch auf Meereshöhe. Wir wählen den etwas kürzeren Weg von Corrie aus. Der längere Weg vom Hauptort Brodick aus ist immer sehr frequentiert und in einer langen Menschenschlange habe ich keine Lust zum Gipfel zu laufen. Das Wetter kann sich leider irgendwie nicht so richtig entscheiden und so starten wir unseren Ausflug bei nebeligem Wetter.

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unsere Tour

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Der Weg führt erst durch einen kleinen, Wald immer an einem Bach entlang steil bergauf. Die einzigen, die mit uns diesen Weg gehen sind vier Briten und geschätzte 4367568 Midges. Nach dem Wald erreicht man zum Glück ein langes, weites Tal in dem genügend Wind weht, dass diese miesen kleinen Viecher einen in Ruhe lassen.

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links der Goatfell

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am Ende des Tals wird es nochmal steil

Am Ende des Tals wird es nochmal richtig steil, aber der Ausblick vom Sattel entschädigt für die Mühe. Man schaut in eine grandiose Bergwelt und die Wolkenschwaden verleihen der ganzen Sache eine schon fast mystische Schönheit. Paula interessiert sich allerdings mehr für das Rumkraxeln auf den Felsen, was ja auch ok ist.

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Wanderer auf dem Normalweg von Brodick

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Paula klettert lieber

Vom Sattel geht es dann über einen kurzen Grat zum Gipfel, auch hier muss man ab und zu mal die Hand an den Fels legen.

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manchmal muss man auch ein wenig klettern

Auf dem Gipfel ist die Hölle los. Waren wir auf dem Weg von Corrie fast alleine unterwegs, sind hier auf dem Gipfel gut und gerne 40 bis 50 Menschen und man muss sich seinen Platz für die verdiente Pause schon suchen. Die Aussicht vom höchsten Berg von Arran ist absolut phantastisch.

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tolle Aussicht

Wir machen eine ausgiebige Pause und genießen die Aussicht. Bis auch hier in einer windstillen Minute nicht nur die Midges den Gipfel erobern, sondern auch jede Menge Wespen. Zeit für den Rückweg! Vom Gipfel runter gehen wir erst ein Stück des Weges nach Brodick, um dann nach gut 300 Höhenmetern wieder auf unseren alten Weg ab zu biegen. Hier sind wir dann auch wieder schlagartig alleine unterwegs.

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auf dem Normalweg ist die Hölle los

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Nach sechs Stunden sind wir wieder beim Auto.
Da wir für die Nacht keinen Platz auf dem CP in Kildonan bekommen haben, probieren wir den CP in Lamlash aus. Der liegt zwar nicht so schön wie der in Kildonan, aber dafür recht nah am Ort. Und so schauen wir uns nach einer ausgiebigen und erfrischenden Dusche abends noch die örtlichen Lokalitäten an und bringen unseren Flüssigkeitshaushalt wieder auf ein vernünftiges Maß. So eine Wanderung zerrt ja schon an den Kräften.

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Lamlash

Das Wetter ist wie prognostiziert am nächsten Morgen nicht so toll und wir können froh sein, den Goatfell am Vortag bestiegen zu haben. Wir fahren über Kildonan, wo wir uns vorsichtshalber schon mal einen Platz für die kommende Nacht reservieren, weiter nach Machrie Moor, um uns dort die Steinkreise anzusehen.
Der Weg vom kleinen Parkplatz zu den Steinkreisen ist knappe 3km lang und dauert nicht lange. Der Weg führt ebenerdig über Weideland und ist auch für Leute, die nicht so gerne wandern gut zu gehen.

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es geht über Weideland

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an alten Höfen vorbei

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zu den Steinkreisen

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Die Steinkreise sind natürlich nicht so imposant wie der Ring of Brodgar oder Callanish auf den Äußeren Hebriden, aber interessant sind sie trotzdem. Es gibt hier immerhin 6 Steinkreise, Kammergräber und was sonst noch alles so aus der Steinzeit übrig geblieben ist auf relativ engem Raum zu sehen - auch wenn man manchmal einen geschulten Blick oder entsprechend Phantasie benötigt, um alle “Sehenswürdigkeiten” auch wirklich zu erkennen. Auf dem Rückweg fängt es dann leider an zu regnen und so fahren wir nach Brodick, der Hauptstadt der Insel. Unterwegs machen wir noch in der Insel Brauerei halt und besuchen die örtliche Kerzen– und Kosmetikfabrik (Arran Aromatics). Sehr guten Whisky-Käse kaufen wir in der benachbarten Käserei. Ausgesprochen lecker dieser Käse! In Brodick kaufen wir ein paar Postkarten und gehen im Regen Minigolf spielen. Es regnet die ganze Nacht durch und auch am nächsten Morgen hängen die Wolken ziemlich tief über’m Meer.

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die Wolken hängen tief

Wir fahren nach Lamlash, dort soll heute die jährliche Agriculture Show stattfinden. Wir benutzen diesmal nicht die Ring- sondern eine Querstraße, die durch das Gebirge führt. Man kommt an einsamen und verlassenen Cottages vorbei und ärgert sich ein wenig über die miserablen Straßen.

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alte Cottages

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ziemlich wellig

Auf diesen Shows werden neben dem üblichen Viehzeug wie Schafen, Ziegen, Ochsen, Kühen usw. auch die besten Kuchen, Miniaturgärten, Bilder, der freundlichste Border Collie usw. ausgestellt und prämiert. Dazu gibt es meist noch irgendein Rahmenprogramm. Für den offiziellen gebührenpflichtigen Parkplatz, eine extrem feuchte Wiese, ist unser Auto nicht geeignet. Das findet zumindest auch der Ordner ( zum Glück, anders als der Depp damals auf den Shetlands ) und wir werden auf den Parkplatz eines Bauunternehmens geschickt. Dort können wir kostenlos parken und haben keine Probleme mit dem Fortkommen. Die Show selber ist eine schon recht matschige Angelegenheit, sogar in den Zelten versinkt man Knöchel-tief im Schlamm.

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wer ist der Schönste?

Was ich wirklich gut finde ist, dass auf der Show auch die ansässigen Naturschutz-Organisationen, Wandervereine usw. mit Ständen vertreten sind. Da bekommt man doch den ein oder anderen Tipp und das verteilte Infomaterial ist wirklich sehr informativ und hochwertig. Nach gut drei Stunden machen wir uns wieder vom Acker – die Wiese hat sich inzwischen wirklich in einen solchen verwandelt - und fahren zum erneuten Krebse angeln zurück nach Kildonan. Es regnet den Rest des Tages und so richtig Spaß macht Krebse angeln im Regen nicht. Nur die Seehunde, die in Kildonan vor der Küste liegen, scheint das schlechte Wetter nicht zu stören.

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schlechtes Wetter in Kildonan

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Seehunde in Kildonan

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Die Sonne weckt uns am nächsten Morgen und bevor wir den Platz verlassen, reservieren wir wieder schnell noch für die kommende Nacht. Für heute haben wir uns eine kurze Wanderung an der Küste vorgenommen. Die Wanderung startet in Blackwaterfoot und ist Teil des Arran Coastal Ways.

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Die Wanderung ist nicht lang, bietet aber eine schöne Aussicht auf die Küste und die Kintyre Halbinsel. Der Weg führt im ersten Teil an einem Golfplatz vorbei. Paula hofft natürlich daraus Vorteile für ihr Minigolf-Handicap zu ziehen, aber wegen des starken Windes gehen die meisten Bälle der Spieler irgendwo in die Büsche.

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Kurz hinter einer Basaltklippe führt der Weg dann steil bergauf, um oberhalb der Klippe wieder zum Golfplatz zu führen.

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immer an der Küste entlang

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Da es inzwischen richtig warm geworden ist, beschließen wir zurück nach Kildonan zum Schwimmen zu fahren. Es sind sogar einige Leute im Wasser und der Abend verwöhnt uns später mit einem prächtigen Sonnenuntergang und sternenklaren Himmel.

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toller Sonnenuntergang

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sternenklarer Himmel

Unser erstes Ziel, den Goatfell haben wir ja nun glorreich hinter uns gebracht, als nächstes Ziel haben wir uns Kilmartin gesetzt. In keinem unserer inzwischen zahlreichen Schottlandurlaube haben wir es nach Kilmartin geschafft. Dort gibt es eine Menge Steinkreise und Gräber. So machen wir uns früh auf den Weg nach Lochranza, um von dort die Fähre nach Claonaig zu nehmen. Die Straßen hier auf Arran sind nicht besonders gut, wellig und ziemlich holprig und so dauert es eine ganze Weile, bis wir unser Ziel erreichen. Als wir schließlich in Lochranza ankommen, sind wieder alle Lanes besetzt, wir können uns gerade so noch hinten einordnen. Die Fähre kann man nicht vorbuchen und so dauert es drei Fahrten bis wir endlich mitkommen. Knappe drei Stunden haben wir dadurch verloren. Wir nutzen die Zeit und laufen nochmal zum Lochranza Castle, das sind ja nur ein paar Meter vom Fähranleger.

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Lochranza Castle

Wieder auf dem Festland geht es am Loch Fyne entlang über Lochgilphead nach Kilmartin. Das Wetter ist leider wieder schlechter geworden, aber das stört nicht weiter und wir laufen über den Friedhof des kleinen Ortes. Dort sind eine Menge berühmter Lords und sonstiger Würdenträger begraben.

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die Kirche von Kilmartin

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Anschließend geht es zu den prähistorischen Monumenten, für die Kilmartin berühmt ist. Im Kilmartin Glen gibt es wirklich jede Menge Steinkreise, Menhire, Grabhügel, Steinkisten, Duns, Forts und die Cup-and-Ring genannten Steinritzungen.

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irgendwie sehen die immer gleich aus :D

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alter Grabhügel

Wir schauen uns nur ein paar dieser Sachen an. Es hat leider wieder kräftig angefangen zu regnen und da macht das Besichtigen irgendwie keinen so großen Spaß. Also müssen wir wohl doch noch mal wieder kommen. Nach gut zwei Stunden verlassen wir Kilmartin und fahren nach Oban auf den CP. Leider liegt der CP von Oban recht weit außerhalb der Stadt und so verschieben wir einen Besuch auf den nächsten Tag.
Am nächsten Morgen geht es dann nach Oban. Wir finden einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe des Fähr-Terminals und laufen die paar Meter ins Städtchen.

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Oban

Nach ein wenig Shopping und Sightseeing fahren wir am schönen Stalker Castle vorbei, über Fort William und Glen Shiel nach Glenelg.

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Stalker Castle

Es regnet Bindfäden und das in einem fort. Was will man bei so einem Wetter auch anderes tun als rumfahren?! Nach Glenelg verirren sich recht selten Touristen, da es nicht auf der Hauptroute nach Skye liegt und - wenn man nicht die kleine Fähre zur Skye nimmt - eine recht lange Sackgasse ist. Das Tal ist über einen teilweise ziemlich steilen Pass zu erreichen und bietet neben einer tollen Landschaft auch drei recht gut erhaltene eisenzeitliche Wohntürme.

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Wir laufen in den Regenpausen etwas in den Wohntürmen herum. Aber kaum sind wir aus dem Auto, stürzen sich auch sofort tausende von Midges auf uns. So toll die Anlagen auch sind, diese Plagegeister verderben einem echt den Spaß an der Sache. Hier im Glenelg gibt es die letzte noch verkehrende Hand-Drehfähre. Die wollen wir uns natürlich anschauen und vielleicht damit rüber zur Skye fahren.

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die Autos fahren ganz normal auf die Fähre

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die Plattform wird gedreht

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mit Muskelkraft

Bei so einer Drehfähre wird die gesamte Transportplattform mit den Autos gedreht, das geschieht bei dieser Fähre noch per Muskelkraft. Sieht zumindest für uns sehr anstrengend aus und macht bei diesem Wetter bestimmt keinen großen Spaß.
Wir beschließen unsere Überfahrt auf die Skye auf den morgigen Tag zu verschieben und heute lieber hier irgendwo im Glenelg zu übernachten und vorher den örtlichen Pub aufzusuchen. Wir fahren noch bis zum Ende der Straße im Glenelg und gehen dann wirklich lecker im Pub essen.

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am Ende des Tals, was für ein Wetter...

Für die Nacht stellen wir uns auf den Pass, der das Glen Shiel von Glenelg trennt. Der Platz liegt zwar direkt an der Straße, aber ab zehn Uhr haben wir kein Auto mehr gesehen.

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unser SP im Glenelg

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Am nächsten Morgen wieder Regen und nun ist auch noch starker Wind dazugekommen. Wir fahren zurück zur kleinen Fähre, aber schon am offiziellen freien Stellplatz von Glenelg sehen wir die starke Brandung. Wir ahnen, dass es heute mit der Überfahrt Wetterbedingt nicht klappen wird. Und richtig - alle Überfahrten für den heutigen Tag sind storniert.

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SP im Glenelg

Dann fahren wir halt außen rum über Kyle of Lochalsh. Auch heute scheint es ein Tag zu werden, an dem man wegen dem Wetter nicht viel mehr machen kann, als die Gegend vom Auto aus zu erkunden. So geht es am Eileen Donan Castle vorbei auf die Insel Skye.

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Hatten wir eigentlich gar nicht auf dem Plan, aber während wir so durch die Landschaft fahren fällt uns auf, dass wir uns schon gerne mal den Neist Point bei Sturm anschauen würden. Gesagt, getan. Manchmal kann man sich ja richtig aufregen, vor den meisten Single Track Roads steht das Schild „ Allow overtaking“ . Was ist an diesem Schild, was meistens auch noch durch eine Grafik ergänzt wird, nicht zu verstehen? Auf jeden Fall hängen ein Passat und ich über 10km hinter zwei Leihwagen fest. Der Passatfahrer zappelt sichtlich ungeduldig in seinem Wagen rum, hupt und gestikuliert wild. Aber die vor ihm fahrenden Kleinwagen kapieren es einfach nicht.

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was soll uns dieses Schild sagen?

Am Neist Point verpasst der Passatfahrer den beiden den berechtigten Einlauf, das tut der gequälten Autofahrerseele gut.

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Neist Point

Am Neist Point werden wir fast weggeweht. Schon imposant wie die Wellen gegen die Klippen klatschen. Leider regnet es ohne Unterlass, so dass wir unseren Ausflug auf das Nötigste beschränken und froh sind wieder im Womo zu sein. Da es noch früh ist fahren wir über Dunvegan und Broadford nach Elgol. Elgol bietet - finden wir - das beste Panorama von ganz Schottland. Schroffe Berge, die direkt aus dem Meer zu kommen scheinen und die bei dem richtigen Licht eine beeindruckende Kulisse bieten.

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Mit der Kulisse ist bei diesem Wetter nicht viel los, man hat zeitweise Mühe das andere Ufer zu erkennen, zudem herrscht noch immer ein kräftiger Wind. Wir stellen uns oben im Dorf neben die Village Hall und schauen uns sehr zu Paulas Freude eine Familien-DVD an. Großartig rumlaufen bringt bei diesem Wetter nichts.
Wir bleiben alleine für die Nacht, es kommen zwar noch Womos, aber diese drehen nur und fahren wieder zurück.

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Elgol

In der Nacht hat es furchtbar gestürmt und geregnet, aber dann am Morgen: Sonnenschein! Endlich mal wieder. Zum Frühstück fahren wir runter zum Hafen, 25% - ganz schön steil!

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super Kulisse in Elgol

Nach einem ausgiebigen Frühstück, diesmal vor schöner Kulisse, wollen wir über Lochcarron nach Applecross fahren. Das Wetter wird immer besser und auf GBs höchstem Pass ist kaum Betrieb. Was mich ein wenig wundert ist, dass inzwischen auch große Reisebusse diesen Pass befahren. So einem „Gegner“ möchte man in den engen Kurven nicht unbedingt entgegenkommen.

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Applecross Pass

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Blick von der Passhöhe

Wir bleiben natürlich auf dem CP in Applecross. Ich reinige den Kamin von unserem Kühlschrank, Paula schreibt ein paar Postkarten und Uschi sortiert Vorräte und Wäsche - was man eben so an einem “freien” Nachmittag so zu erledigen hat. Abends geht es in den nahen Pub, wie gewohnt mit gutem Essen und dem wirklich sehenswerten Sonnenuntergang.

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Applecross

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Am nächsten Tag soll das Wetter schön werden. Wir fahren hoch zum Applecross Pass und genießen auf dem noch völlig leeren Parkplatz beim Frühstück den Blick auf die Skye. Das Wetter sieht stabil und gut aus, also können wir zu einer Wanderung aufbrechen. Wir haben uns eine kurze Wanderung ausgesucht. Die Wanderung dauert 2:30 Stunden, ist 7km lang und geht auf den Sgurr a’Chaorachain ( keine Ahnung wie man das ausspricht ). Los geht es auf der Passhöhe, das erste Ziel ist die Antennenstation, die man vom Parkplatz aus sieht. Über eine Schotterstraße geht es mäßig steil bergauf bis zur Station.

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Sgurr a’Chaorachain

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die Antennenstation, unser erstes Ziel

Nach der Antennenstation geht es auf einem breiten Bergrücken dem Gipfel entgegen. Die Aussicht ist beeindrucken. Auf der rechten Seite liegt das tiefe Tal, durch das die Passstraße führt. Auf der linken Seite liegen die steilen Felsflanken des A’Chioch.

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A’Chioch

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tief unter uns der Pass

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Auf der Tour sind wir ganz alleine, erst auf dem Rückweg kommt uns ein Pärchen entgegen.

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Nach gut drei Stunden sind wir wieder beim Auto. Absolut empfehlenswert diese Tour. Nicht besonders steil aber man hat eine geniale Aussicht auf die schottische Landschaft. Nach so einem Ausflug kann man jedem nur den Rat geben, sich auch mal ein wenig von Auto weg zu bewegen, um Schottland und seine Landschaft kennen zu lernen. Oft sieht man Leute, die mit ihrem Auto durch Schottland flitzen, an den Sehenswürdigkeiten oder an den Parkplätzen kurz anhalten, aussteigen ein paar Fotos machen ( oder neuerdings Selfies ) wieder einsteigen und weiterbrausen. So schafft man tatsächlich “ganz Schottland inklusive Edinburgh in drei Wochen”. Aber jeder wie er mag.
Wir fahren weiter über Shieldaig nach Dundonell am Little Loch Broom. Hier liegt ein Berg, der im Wanderführer als einer der schönsten Berge Schottlands beschrieben wird - der An Teallach. Den habe ich schon länger auf der Wunschliste und in diesem Urlaub möchte ich ihn endlich erklimmen.

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auf dem Weg nach Dundonell

Wir nisten uns in Badcaul auf einem kleinen CP ein. Der CP ist ein wenig „basic“, aber die Toiletten und Duschen sind sauber. Außerdem genügt er der Bedingung von Paula, denn er hat bequemen Zugang zum Meer. Man ahnt es schon: Krebse angeln steht wieder mal an. Der Warden erzählt, dass eine Menge Seehunde im Loch unterwegs seien und außerdem Schweinswale mit Kälbern. „Naja, diese Stories kenne ich“ denken wir uns. Wer kennt nicht die Schilder an den Parkplätzen, die darauf hinweisen was man alles sehen kann. Vom Killerwal bis zum Seeungeheuer ist alles vertreten, gesehen haben wir noch nie was. Aber diesmal hat der Warden recht gehabt, neben Seehunden sieht man wirklich auch Schweinswale mit ihren Kälbern. Wir fangen ein paar wirklich große Krebse und schauen den kleinen Schweinswalen zu.

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altes Cottage bei Dundonell

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Der nächste Morgen startet früh um sechs Uhr. Der Wetterbericht hat prognostiziert, dass sich das Wetter verschlechtern wird und als ich losgehe sieht man auch schon eine mächtige Wolkenfront anrollen. Ich hoffe nur, dass das Wetter hält, zumindest, dass es trocken bleibt. Für den von mir gewählten Weg sind gut 6 Stunden angesetzt. Der An Teallach ist 1062 Meter hoch und gleich zu Anfang geht es mächtig steil bergauf.

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An Teallach

Nach gut einer Stunde erreicht man ein breites Tal, in dem es weiter stetig bergauf geht. Ich bin ganz alleine unterwegs, niemand scheint heute auch den Berg besteigen zu wollen. Nur ein paar Hirsche scheuche ich auf, die dann aber auch sofort das Weite suchen.

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durch ein langes, weites Tal muss man durch

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alleine mit ein paar Hirschen

Ist schon ein komisches Gefühl, so im Umkreis von 6km keinen Menschen um sich zu wissen. Ich muss bei solchen Gelegenheiten immer daran denken, wie ich mir vor ein paar Jahren bei einer Wanderung das Bein gebrochen habe. Damals war zum Glück Uschi dabei, aber hier so Mutterseelen alleine, ist man dann wohl echt gekniffen. Da man sich nicht auf Handy-Empfang verlassen kann, vereinbare ich bei Wanderungen, die ich alleine mache, zur Sicherheit mit meinen Mädels immer eine Uhrzeit, ab der sie sich Sorgen um mich machen müssen. Und den geplanten Weg besprechen wir natürlich auch vorher. Das Wetter wird auf jeden Fall immer schlechter und es fängt leicht an zu nieseln. Als ich den Sattel am Ende des Tals erreiche, ist der An Teallach in Nebel gehüllt.

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kurz geben die Wolken mal den Blick frei

Das letzte Stück zum Gipfel ist nochmals sehr steil und, da es inzwischen auch richtig regnet, nicht besonders schön. Eigentlich ist der An Teallach mehr ein Gebirgsmassiv als ein einzelner Berg. Ich stehe nun auf dem Bidein a’Ghlas Thuill, dem höchsten Berg des Massivs. Die Aussicht wäre bei schönem Wetter bestimmt toll, aber so sehe ich nur knappe 100 Meter weit - wenn überhaupt - und so mache ich mich bei Regen und schlechter Sicht auf zum Sgurr Fiona. Das ist der Hauptgipfel des Massivs, nur 2m niedriger als der Bidein a’Ghlas Thuill. Der Weg führt über einen ausgesetzten Grat. Zum Glück ist der Weg einigermaßen gut zu finden und dank GPS weiß man auch wie weit es noch ist und ob man sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Die Sicht auf dem Gipfel ist gleich Null und ich mache mich sofort wieder auf den Rückweg, solange ich weiter unten wenigstens noch etwas Sicht habe.

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der Grat zum Sgurr Fiona

Eine Pause mache ich erst, als ich den Sattel wieder erreiche. Hier hat man wenigstens etwas Sicht und der Weg zurück ist ab diesem Punkt wirklich problemlos. Am Anfang des Tales kommt mir dann doch noch ein Wanderer entgegen. Er fragt mich allen Ernstes, ob das Wetter „oben“ besser wäre. Ich meine man sieht, dass alle Berge um einen herum in dichten Wolken hängen und dass es mächtig regnet merkt man eigentlich auch. Ich verneine seine Frage und wünsche noch einen schönen Tag.
Eine Stunde nach dieser Begegnung bin ich “pünktlich” später bin ich wieder beim Auto. Wir fahren sofort weiter nach Ullapool, denn hier kann man zumindest auch bei Regen etwas unternehmen. Der Wetterdienst sagt auch für die kommenden Tage nur mieses Wetter voraus, was das Regenradar eindrucksvoll bestätigt.
Ullapool ist inzwischen wohl auch von der Kreuzfahrt-Industrie entdeckt worden, zwei dicke Schiffe liegen im Hafen und die Gäste werden mit einer Menge an Reisebussen am Pier abgeholt und durch die Highlands kutschiert. Einige bleiben wohl auch in Ullapool, die Geschäfte und Pubs sind gut besucht.

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Kreuzfahrtschiff in Ullapool

Auf dem CP bekommen wir noch einen Platz direkt am Wasser, wobei der Rasen schon aufgrund des Regens sehr weich ist. Manche Plätze sind auch abgesperrt und gleichen ehe einem gepflügter Acker als einem CP Stellplatz. Wir machen uns sofort auf ins Örtchen, um was zu Essen und ein wenig in den Läden zu stöbern. Es regnet die ganze Nacht ohne Unterlass, dazu kommt ein recht frischer Wind. Da es keine Wetterbesserung am nächsten Morgen gibt, beschließen wir heute einen Tag mit Shopping in Inverness einzulegen. Nach ca. einer Stunde sind wir über die gut ausgebaute A835 in Inverness und finden einen Zentrumsnahen und kostenlosen Parkplatz bei einer Kirche. Hier im Osten ist das Wetter ein wenig besser als in Ullapool, es nieselt nur ein wenig. Wir schlendern durch die Fußgängerzone, durch diverse Shopping Center und gehen in einer Sandwich-Bude etwas essen. Nach drei Stunden haben wir von Inverness genug, machen unseren Tank nochmal voll, gehen beim Aldi unsere Vorräte auffrischen und fahren zurück nach Ullapool. Hier regnet es immer noch, aber für morgen verspricht die Wettervorhersage zumindest ein paar trockene Perioden. Der nächste Morgen startet aber erst mal wieder mit ausgiebigen Regen und so fahren wir über Achiltibuie, wo wir uns auf dem Port a Bhaigh CP einen Platz für die Nacht reservieren, nach Lochinver.

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kleiner Weiler bei Achiltibuie

Dort finden heute die Loch Assynt Highland Games statt. Wir finden einen kostenlosen Parkplatz am Pier und zahlen 6 Pfund/P Eintritt. Gegen elf treffen dann auch die Würdenträger plus Kapelle ein, um die Spiele zu eröffnen. Es gibt die üblichen Wettkämpfe wie Hammer werfen, Baumstamm werfen, Wettläufe, Sack hüpfen usw...

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Natürlich hat man auch an das leibliche Wohl der Gäste gedacht, ein großes Getränkezelt, eine Fish’n’Chips Bude und eine Pommes-Bude versorgen die Gäste mit Getränken und Essen. Gegen vier Uhr fahren wir über die kleine C1003 zurück nach Achiltibuie, genauer gesagt in den Gemeindeteil Altandhu. Da es bei unserem Aufenthalt im letzten Winter --> Link ja leider nicht mit dem guten Essen im Pub funktioniert hat, freuen wir uns natürlich auf das heutige Abendessen. Die C1003 ist eine recht schmale Straße und streckenweise für Autos > 26“ gesperrt. Würde, glaube ich, auch nicht wirklich Spaß machen. Die Strecke ist von der Landschaft her wirklich schön, manchmal führt sie dicht an der Küste vorbei mal durch eine imposante Berglandschaft.

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an der Küste entlang

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tolle Berglandschaften

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einsame Straßen

Das kleine Restaurant in Altandhu ist bis auf den letzten Platz ausgebucht. Ein Glück, dass wir morgens bei der CP Reservierung auch gleich einen Platz für’s Essen vorbestellt haben, sonst wäre das wieder Nichts geworden.
In der Nacht und am Morgen schüttet es zunächst wie aus Kübeln. Wir fahren zurück auf die Hauptstraße (A835) und folgen dieser bis nach Knockan Crag. Hier gibt es einen geologischen Lehrpfad, der die Entstehung von Schottland usw. erklärt. Auf dem Parkplatz, der ein wenig erhöht abseits der Hauptstraße liegt, gibt es eine Toilette und jede Menge Platz. Eine gute Übernachtungsmöglichkeit, zumal wir auch keine Verbotsschilder gesehen haben. Das Info-Center ist recht nett gemacht, mit interaktiven Karten und Fotos also auch etwas für Kinder. Der 3km lange Rundweg führt an diversen geologischen Besonderheiten und Kunstwerken vorbei bis zu einem Aussichtspunkt.

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es geht immer am Hang entlang

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an verschiedenen Kunstwerken vorbei

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zu einem Aussichtspunkt

Wenn man sich Zeit lässt dauert der Rundweg eine gute Stunde. Wir passen eine Regen Pause ab und gehen los.
Kaum sind wir zurück am Womo, da wird der Regen wieder stärker und Paula ist der festen Überzeugung, dass dann die Krebse besonders gut „beissen“. Wir fahren wir nach Achmelvich auf den CP, der liegt schön zwischen den Felsen direkt am Wasser. Unterwegs halten wir noch bei einer kleinen Kirche mit einem schönen Friedhof voller schiefer alter Grabsteine.

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Wir fangen über fünfzig Krebse, Tags zuvor haben wir in Lochinver Mackrele gekauft und darauf scheinen die Krustentiere echt ab zu fahren. Einmal ziehen wir fünf Krebse auf einmal an Land, Paula ist vollauf begeistert. Natürlich entlassen wir die gefangenen Krebse alle unversehrt wieder in die Freiheit. Alle werden in die diversen Rockpools zwischen den Felsen gesetzt, damit sie es auch wieder ins Meer zurück schaffen.

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der CP in Achmelvich

Paula ist so begeistert, dass sie und ich am nächsten Morgen um 6 Uhr noch weitere 24 Krebse aus dem Wasser ziehen, bis ich dann endlich Frühstücken darf. Das Wetter scheint sich zu bessern und da Paula noch nie auf dem Stack Polly war, nehmen wir diesen zu ihrem Leidwesen heute in Angriff. Das letztemal war ich im Winter oben auf diesem schönen Aussichtsberg --> Link. Da hatte ich traumhaftes Wetter, heute sieht man noch nicht mal mehr den Gipfel, so tief hängen die Wolken.

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der Gipfel ist noch im Nebel

Aber laut Wetterfrosch soll es ja besser werden und so laufen wir los. Es geht auf dem gut präparierten Weg zügig bergauf und als es aufhört zu nieseln, stürzen sich sofort unzählige Midges auf uns. Erst als wir höher kommen und ein leichter Wind geht verschwinden, die Plagegeister wieder. Auf dem Gipfel, dichter Nebel – man gewöhnt sich ja langsam daran - aber die Wolkendecke ist nicht dicht und so warten wir auf Besserung.

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der Hauptgipfel ist immer noch im Nebel

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tief unter uns, unser Auto

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Vom Hauptgipfel ist noch Nichts zu sehen, aber so langsam hebt sich die Wolkendecke. Der Weg zum Hauptgipfel ist ein wenig schwer zu finden. Man muss über Blöcke klettern und um kleine Türme herumlaufen. Und bei diesen Bedingungen weiß man nie so genau, ob man auf dem richtigen Weg ist. Also zu gefährlich für Paula und so mache ich mich alleine auf zu Hauptgipfel.

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Grat zum Hauptgipfel

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da winkt doch jemand

Ich beeile mich zurückzugehen, beruhige den Engländer, dass er auf dem Gipfel Nichts verpasst hat und gemeinsam gehen wir zurück. Auf dem Weg nach unten fängt es dann auch wieder kräftig an zu regnen, trotzdem eine schöne Wanderung mit tollen Eindrücken.

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es regnet wieder



Paula findet den Regen toll, verspricht er ihr doch wieder ein gutes „Beissen“ der Krebse in Achmelvich. Zum Glück hört der Regen bei unserer Ankunft in Achmelvich auf, obwohl die Bäume im Loch Assynt auch bei diesem Wetter gut aussehen.

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Bäume im Loch Assynt

Nach dem Krebse-Angeln probieren wir den Campingplatz eigenen Fish’n’Chips Laden aus und setzen uns mit unserem Essen an den Strand.

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wieder in Achmelvich

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beim Krebse angeln

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Am nächsten Morgen - es ist wieder 6 Uhr und somit laut Krebsexpertin Paula die beste Beisszeit - ist endlich mal absolutes Top-Wetter. Und so kommen wir dank den Krebsen früh vom Platz. So ein Wetter muss man ausnutzen und da uns schon seit Jahren das mächtige Quinag Massiv unter den Sohlen brennt, soll es heute dorthin gehen. Besonders eindrucksvoll sieht das Massiv aus, wenn man von Norden auf der A839 Richtung Loch Assynt fährt.
Es geht wieder am Loch Assynt vorbei und kurz vor dem Castle biegt man Richtung Durness ab. Nach ein paar hundert Meter kommt auf der rechten Seite ein Wanderparkplatz an dem es losgeht. Der Weg ist 14km bzw. 17km lang und dauert 6 Stunden.

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die Tour in Google Earth

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es geht über einen Bergrücken

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zum ersten Gipfel

Es geht nicht besonders steil los, über einen gut ausgebauten Weg erreicht man ziemlich schnell den ersten Gipfel Spidean Coinich, der nur im oberen Bereich etwas steil ist. Das Panorama ist super. Tief unter einem liegt das Loch Assynt mit seinem Castle und der Blick auf’s Meer raus - echt toll bei diesem Wetter.

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über einen Grat zum nächsten Gipfel

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aber erst mal geht es steil bergab

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Blick zurück zum ersten Gipfel

Auf dem Gipfel machen wir erst mal eine kleine Pause, anschließend geht es über einen steilen Grat bergab. Gut hundertfünfzig Meter geht es wieder runter, um dann wieder zweihundert Meter bergauf zum zweiten Gipfel zu gehen. War es die letzten Tage zu kalt, ist es uns nun mächtig warm. Vom zweiten Gipfel, dem Sail Ghorm, hat man einen hervorragenden Blick auf die Küste und die Brücke von Kylesku.

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der zweite Gipfel

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was für eine Aussicht!

Nun geht es den gleichen Weg wieder zurück bis zu einer Scharte, an der man zum dritten Gipfel abbiegt und über einen schwach ansteigenden Weg zum Sail Garbh gelangt.

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der letzte Berg für heute


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Blick zurück zu Berg Nr. 1
Über einen steil abfallenden Steig geht es vom Gipfelgrat hinunter zum Loch Bealach und gemächlich durch ein schönes Tal zurück zum Auto. Absolut gelungen die Tour. Am Loch Assynt sieht man deutlich, wie viel es in der letzten Zeit geregnet hat, das Ardvreck Castle ist nur mit nassen Fußes zu erreichen.

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Ardvreck Castle

Wir fahren zurück nach Ullapool und gehen abends lecker Essen und vor allem Trinken, der Flüssigkeitshaushalt will schließlich wieder aufgefüllt werden. Zum Tagesabschluß gibt es dann noch einen schönen Sonnenuntergang. Wenn nur nicht die gemeinen Midges versuchen würden, einem diesen madig zu machen.

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Ullapool

Passend zum neuen Fährterminal in Ullapool hat sich die Caledonian MacBrayne Reederei auch eine neue Fähre für die Strecke Ullapool-Stornoway gegönnt. Die Loch Seaforth erinnert mich mit ihrem speziell geformten Bug ein wenig an die Norönna, die zwischen Dänemark, den Färöer und Island verkehrt.

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Am nächsten Morgen wieder keine Wolke am Himmel und da ich in diesem Urlaub noch keinen Munro ( Berg über 3000 Fuss -> 913 Meter ) erklommen habe, nehme ich mir drei Munros in der Nähe von Ullapool vor. Die Schotten haben ihre Berge in mehrere Kategorien unterteilt. Die oberste Kategorie mit 282 Gipfeln sind die Munros, gefolgt von den Corbetts ( 2500f bis -3000f ) und dann kommen die Donalds bzw. Grahams ( 2000f - 2500f ). Ziel ist es natürlich, alle Berge einer Kategorie zu besteigen.
Die Tour ist 22km lang und soll 7-8 Stunden dauern. Los geht es in der Nähe vom Loch Bhraoin das an der A832 ( Ullapool – Shieldaig ) liegt. Den ersten Kilometer geht es über eine Schotterstraße zum oben erwähnten Loch Bhraoin.

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Loch Bhraoin

Der Weg biegt dann kurz vorm Ufer nach links ab in ebenes Tal.

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Meal a' Chrasgaidh

Der Weg läuft immer an einem Fluss entlang und ich verpasse natürlich den Abzweig zu meinem ersten Berg. Zum Glück habe ich mir die Tour vorher aufs Handy geladen, aber ein halbe Stunde kostet mich der Irrtum schon. Ich muss auf jeden Fall über den Fluss. Da es die letzten Tage ja mächtig geregnet hatte und der Fluss dem entsprechend viel Wasser führt, heißt es jetzt erst mal Schuhe aus, Socken aus und durch das Wasser. Das Wasser ist saukalt und nach der Hälfte des Weges tun mir die Füße schon mächtig weh. Geht aber. Am anderen Ufer, Socken, Schuhe wieder anziehen und weiter geht’s. Nun nur nicht den nächsten Abzweig verpassen! Mit GPS ist dieser schnell gefunden, nur dort ist kein Weg und ich lese nochmals im Wanderführer nach. Neben der Beschreibung der Tour mit Worten wie „Great Challange“ steht dort auch in einem Nebensatz „pathless“. Das erklärt natürlich das Fehlen eines Weges. Nun geht es wirklich 600 Höhenmeter weglos und sehr steil bergauf.

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Nach gut 1,5 Stunden bin ich auf dem Gipfel des Meal a Chrasgaidh. Was für eine Schinderei! Jetzt ist erst mal Trinkpause angesagt. Nach gut einer viertel Stunde kommt ein Pärchen aus Glasgow auf den Gipfel, der Mann ist auch fürchterlich über den nicht vorhandenen Weg am schimpfen. Ich mache mich zum nächsten Gipfel auf, dem 1093 Meter hohen Sgurr nan Clach Geala.

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Gipfel Nr.2, das wird anstrengend

Zuerst geht es wieder 100 Meter runter um anschließend wieder 250 Meter steil bergauf zu gehen. Auch beim Aufstieg zum nächsten Gipfel fehlt erst mal jeder Weg, im Wanderführer steht man soll den tiefsten Punkt des Gipfelgrates ansteuern.

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Hört sich spannend an. Ich gehe weiter und auf dem schmalen Grat gibt es dann auch wieder einen Weg. Der Grat ist ziemlich exponiert und man hat einen grandiosen Tiefblick.


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toller Tiefblick, unten kommen die Glasgower

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Auf dem Gipfel mache ich mal eine längere Pause und nach einer guten halben Stunde trudelt auch das Pärchen aus Glasgow ein. Es geht weiter zum dritten Gipfel, dem Sgurr nan Each ( 923m). Also zuerst geht es natürlich wieder bergab, ziemlich genau 200 Höhenmeter um dann sachte wieder 150 Meter an zu steigen.

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der dritte Munro

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An Teallach

Ich bin froh, als ich endlich oben stehe. So langsam tun mir die Füße weh und auch mein Wasservorrat geht langsam zu Neige. Bevor die Glasgower den Gipfelanstieg antreten, mache ich mich auf den langen Weg zurück. Zuerst muss man wieder in die Senke zwischen Berg 2 und Berg 3 ( ich spare mir mal die Namen) um dann 300 Meter über nasse Heidekrauthänge ohne Weg steil bergab ins Tal zu gelangen. Was für ein Mist! Ich habe sowieso seit meinem Beinbruch eine Phobie gegen nasse Grashänge und nun soll ich 300 Höhenmeter runter!
Ich komme zum Glück heil im Tal an und nun geht es noch 7km, zum Glück mit Weg, durch das Tal über den Fluß zurück zum Auto. Das war auf jeden Fall mal richtig anstrengend, wohl auch weil ich zu wenig zu Trinken dabei hatte. Gute 7 Stunden war ich unterwegs und ich bin laut GPS 23km gelaufen.
Um nicht mehr weit fahren zu müssen, fahren wir die paar Kilometer zum CP in Dundonell/Badcaul. Paula freut sich riesig: wieder Krebse angeln!
Langsam müssen wir uns auch auf den Heimweg machen und so fahren wir bei schönstem Wetter durch die Cairngorms zum Corgarff Castle, das hatte im Winter ja leider geschlossen.

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Die Cairngorms sind schon toll wenn die Heide blüht - diese Farbenvielfalt an Braun- und Violett-Tönen.

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tolle Farben

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komische Schafe

Das Corgarff Castle ist nicht besonders groß und man ist, trotz Kinderrätsel schnell „durch“. Es ist eigentlich auch gar kein richtiges Castle sondern vielmehr ein Wohnturm, der auch vielen Soldaten als Quartier diente. Wir fahren weiter nach Falkirk, wir wollen uns unbedingt die Kelpies im Helix Park von Falkirk ansehen.


gnarz18 : Reisebericht Schottland 2016 I


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Kelpies

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Die Kelpies sieht man schon von der Autobahn aus und so ist der Helix Park schnell gefunden. Auch eine kostenlosen Parkplatz mit Übernachtungsmöglichkeit gibt es. Beim Anblick dieser tollen Pferdeköpfe fragt man sich „Warum nur die Köpfe?“. Ein Kelpie ist ein böser Wassergeist, der in fließenden Gewässern wohnt und meist in Form eines kräftigen Mannes oder eben eines großen Pferdes Gestalt annimmt und Wanderern seine Hilfe beim Überqueren des Flusses anbietet. Sitzt der ahnungslose Wanderer erst einmal auf dem Rücken des Kelpies, zieht dieser ihn in die Tiefe und verspeist ihn. Die Leber lässt er der Sage nach aber immer übrig. Auf Skizzen des Künstlers sieht man zwei schwimmende Kelpies und der sichtbare Teil, der über Wasser ist, bildet diese großartigen Skulpturen. Wir laufen eine ganze Zeit um die Skulpturen herum. Wir erfahren, dass sie nachts auch noch spektakulär beleuchtet werden und freuen uns den Übernachtungsplatz für heute schon gefunden zu haben. Wirklich absolut sehenswert.

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Auf dem kostenlosen Parkplatz, der tagsüber von Besuchern des Helix Parks genutzt wird, haben sich inzwischen vier weitere Wohnmobile eingefunden. Das Übernachten scheint also hier tatsächlich erlaubt zu sein.
Lange schlafen können wir nicht, da der Parkplatz recht nahe an der Autobahn liegt und dort morgens schon mächtig Verkehr herrscht. Aber so sind wir wenigstens früh am Falkirk Wheel, einem bekannten Schiffshebewerk. Dieses Hebewerk ist wie die Kelpies in einen Park integriert. So gibt es Spielplätze, Wasserspiele, Cafes usw.. Für Technik-Fans auch absolut sehenswert.

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Falkirk Wheel

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Von Falkirk fahren wir weiter über Glasgow nach Dumfries. Dort gehenwir ins Städtchen und machen nochmal unseren Tank voll. Wir waren früher schon häufiger hier und müssen leider feststellen, dass das Städtchen ziemlich an Glanz verloren hat und teilweise einen leicht verfallenen Eindruck macht.

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Dumfries

Die Nacht verbringen wir in Kirkcudbright nahe der Mündung des Flusses Dee am Solway Firth.

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an der Dee Mündung

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kleiner Pub in Kirkcudbright

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Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen von Schottland, in strömenden Regen schauen wir uns noch das Outlet Village in Gretna an, um uns dann DREI Stunden auf eine gesperrte Autobahn zu stellen. Eigentlich wollten wir heute bis irgendwo in den Süden kommen, aber wir schaffen es nur bis in die Nähe von Stafford nördlich von Birmingham. Wir erinnern uns an „The Green Man“, einem Pub in Hixon, hier waren wir schon mal vor drei Jahren. Wir bekommen einen netten Platz zwischen Obstbäumen - auch hier ist die Wiese zu nass für uns - und ein leckeres Abendessen hat der Pub auch noch zu bieten.

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Green Man

Im dichten Verkehr geht es am nächsten Tag weiter um London herum bis nach St Margarete’s at Cliffe. Wir haben das Gefühl die Insel nicht verlassen zu können, ohne beim Coastguard “nach dem Rechten” gesehen zu haben. Wie schon so oft fahren wir unter wüsten Beschimpfungen die schmale Strasse runter zur Bay, steht doch nirgends, dass es mit Womos verboten ist. Und trotzdem zeigen einem die entgegenkommenden Fahrer teilweise einen Vogel. Wir fragen freundlich beim Pub-Personal nach, ob wir über Nacht auf dem Parkplatz stehen bleiben dürften und reservieren natürlich gleichzeitig einen Tisch für den Abend. Das freundliche „Of Course, no problem at all, you are very welcome” deuten wir als OK und freuen uns: Super dann haben wir unseren Platz für die Nacht ja wieder mal gefunden.

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White Cliffs

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So setzen wir uns auf der Terrasse des Pubs schön in die Sonne und schauen den Schiffen zu, wie sie sich durch die Wellen kämpfen.

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die Fähre bringt uns zurück

Der letzte Tag ist schnell erzählt: Um 9:45 Uhr nehmen wir die Fähre nach Calais und knappe vier Stunden später sind wir dann auch schon wieder in Aachen. Aber ein paar Rucksäcke aber wir vorsichtshalber doch noch auf der Insel stehen lassen!


traveller69 : Reisebericht Schottland 2016 I

Wieder einfach fabelhaft! Die Bearbeitung der Bilder lassen eine richtig dramatische Stimmung aufkommen. Die Wanderrouten in Google Earth finde ich auch sehr ansprechend. Vielen Dank für den tollen Bericht! :dankeschoen:

nuvamic : Reisebericht Schottland 2016 I

Nächste Neidattacke... ts ts ts :lach:

Ne im Ernst - danke für die schönen Bilder und überhaupt das Mitnehmen auf die Insel :mrgreen:

Erste Anmerkung: Weil ich auch meistens allein bin, traue ich mich auch oft nicht allein auf lange Trails - also zähle ich meist auch eher zu denen, die aus dem Auto raus nicht allzu weit gehen und "nur" fotografieren. Auf richtig einsamen Strecken dürfte einem halt wirklich nix passieren.... risky.

Zweite Anmerkung: Auf was können wir uns noch freuen? Von wegen "Reisebericht Schottland 2016 I"... das schreit nach II ;)

Roman : Reisebericht Schottland 2016 I

Kann mich den beiden "Vorschreibern" nur anschließen und mit einem Wort zusammenfassen:

Perfekt !

Gruß
Roman

diper : Reisebericht Schottland 2016 I

Super! Deine Reiseberichte verschlinge ich immer sofort.
Danke!

Lancelot : Reisebericht Schottland 2016 I

Ich sag auch "DANKE" .... :dankeschoen:
Deine Berichte und Deine Fotos sind einfach ein Traum - TOLL :!:

reisemobil.online.cx : Reisebericht Schottland 2016 I

Möchte mich anschließen und mich für den schönen Reisebericht bedanken!

Gruß Michael

gnarz18 : Reisebericht Schottland 2016 I

Vielen Dank für die lobenden Worte! Freut mich, dass euch der Bericht gefällt. Mit dem „Alleine gehen“ kann echt ein Problem sein, manchmal begegnet man den ganzen Tag keinem anderen Menschen. So reizvoll das auch ist: wenn man in eine Notsituation käme, hätte man echt ein Problem.

Gruß
Michael

HUGOSTRATZ : Reisebericht Schottland 2016 I

Toller Bericht, die Bilder sind wieder mal im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Kino!

Vielen Dank


G.H.

moensters : Reisebericht Schottland 2016 I

Ein echter Genuss! Vielen Dank für die tollen Bilder!

Liebe Grüße, Michael

Gast : Reisebericht Schottland 2016 I

So ein toller Reisebericht und ich bin der erste der auf Positiv klickt?
Was muss man denn noch mehr machen :roll:



Danke für die Mitnahme. Habe kaum ein Wort gelesen - ich lasse mich lieber von der Bildern mitreissen.
Das hast du geschafft - ein dickes Lob von mir - danke :ja:

CKgroupie : Reisebericht Schottland 2016 I

Wunderschöner Bericht, vielen Dank dafür! Plane zur Zeit in den Oktoberferien nach Schottland zu fahren und Dein Bericht macht echt Sehnsucht!

gnarz18 : Reisebericht Schottland 2016 I

Was für ein großartiger Plan in den Herbstferien nach Schottland zu fahren. Da könnte ich neidisch werden. Der Herbst hat eindeutig den Vorteil, dass der größte Trubel vorbei ist und man die Landschaft in Ruhe genießen kann, dazu kommen noch das tolle Licht und die schönen herbstlichen Farben der Natur. Viel Spaß und gutes Wetter.

Michael

jazzfriend : Reisebericht Schottland 2016 I

Hallo Michael,
Danke für den tollen Reisebericht.
Wir sind zweimal mit dem Fahrrad durch Schottland gefahren und ich finde auch das nur das langsame
Reisen die wirklich sehenswerten Dinge hervorbringt.
Du hast den Wunsch in mir geweckt mit dem Wohnmobil und natürlich den Wanderschuhen dieses Wunderschöne Land nochmal zu bereisen.
Nochmals Danke


Klaus

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