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Was ist von amerikanischen Womos zu halten?


pesbod am 30 Okt 2016 14:57:29

Es werden einige amerikanische Womo`s wie z.B Winnebago oder TSL Landsberg angeboten. Kann man sowas kaufen? Hier wird ja teilweise viel "Mobil" für wenig Geld angeboten.
Was ist grundsätzlich dazu zu sagen? Wie sind die Erfahrungen. Bin auf den Gedanken gekommen, mir sowas zu kaufen und dann zu "modernisieren". Was haltet ihr davon. Mich würde der V8 Diesel von GM reizen....;)

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silverdawn am 30 Okt 2016 17:09:00

pesbod hat geschrieben:
Mich würde der V8 Diesel von GM reizen....;)



Kann dich voll verstehen, für mich ist es auch immer ein Ohrenschmaus, wenn statt des üblichen, italienischen 4 Zylinder geknatter, ein US V8 auf den Stellplatz rollt.

Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar, du findest jede Menge US Mobile in Deutschland, aber kein deutsches Premiummobil in den USA.

Bei Mercedes, BMW und Audi sind die Ami`s bereit mehr zu bezahlen, aber für ein 4 Zylinder Wohnmobil 200.000,- Dollar zu bezahlen eher nicht.

Gruß
Harald

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

bluecamper am 30 Okt 2016 17:12:36

Hallo,

ich sehe nur die Einschränkung bei der Ersatzteilbeschaffung. Dauert sicherlich etwas länger.
Und der Benzinverbrauch mit der entsp. Einschränkung bei der Umweltzone.

Ansonsten: wer es groß mag. Sicherlich eine interessante Alternative.

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Julia10 am 30 Okt 2016 18:46:11

Nicht nur die Ersatzteilbeschaschaffung dürfte schwierig werden. Habe bei einigen Versicherungen gelesen, das sie amerikanische Wohnmobile ausschießen.

Wenn ein solches Fahrzeug in Frage kommt, sich erst mal eine Versicherug umsehen.

Julia

Bluebearbalu am 30 Okt 2016 19:49:27

Wir waren mit unseren Mietmobilen in USA immer sehr zufrieden. Die Philosophie ist halt anders als hierzulande.
Die Fahrzeuge sind technisch einfach aber robust.
Großvolumige Motoren und Automatik sind quasi selbstverständlich ("there's no substitute for cubic inches").
Oft sind Benziner statt Diesel im Einsatz, die mit ihrem Verbrauch natürlich höher liegen.

Eingebaute Generatoren, die sich aus dem Tank bedienen und vom Wohnraum aus per Schalter gestartet werden können sind verbreitet, ebenso Dachklimaanlagen.
Das Innendesign folgt anderen Idealen.
Ver- und Entsorgung sind standardisiert. Die Anschlüsse passen auf jedem Campground direkt an die bis zum Platz verlegten Leitungen.

Wenn das Fahrzeug in DEU bereits zugelassen war, teure Umbauten also entfallen, dann spricht grundsätzlich nichts gegen einen Kauf.
Allerdings sollte man die zu erwartenden Betriebskosten schon gegen den vermutlich etwas günstigeren Kaufpreis rechnen und sich darüber klar sein, daß auch der Weiterverkauf mglw. später einmal schwierig sein könnte.

Würde ich so ein Fahrzeug in USA kaufen? Jederzeit.
Würde ich es in Deutschland kaufen? Eher nicht.

Landsberg ist übrigens keine US-Firma. Der Betrieb steht in Swisttal-Heimerzheim und kann dort jederzeit aufgesucht werden. Zwar kooperiert man mit Rockwood, es darf aber als Basis auch ein MAN sein.

pesbod am 30 Okt 2016 20:15:49

Die UnterhaltsKosten schrecken mich nicht. Fahre als PKW ja auch 8ender....;)

Es gibt einen Winnebago Brave 28 im Angebot. 2002 EZ, bereits mit grüner Plakette. Leiser ist das Bett mit 190×140 cm nicht viel größer als die Plakette...Für einen 192 cm Mann mit breiten Schultern also ungeeignet. Die Fahrzeuggröße wäre genau richtig gewesen. Die Plüschsessel hätte ich mit Leder bezogen, eventuell noch weitere kleine Modifikation + technische Optimierung, und die Reiserei hätte losgehen können.

Guenni2 am 30 Okt 2016 21:40:45

Es gibt Amiwomos auch auf Sprinterbasis.
Von Amiwpmos ist im allgemeinen wenig zu halten, weil diese unterirdisch verarbeitet sind.
Vom Servicestellen gar nicht zu reden.
Wir sind in Amiland auf Leihbasis etliche Km gefahren, ich käme nir auf die Idee, mir solch ein Teil für hieseige Nutzung anzuschaffen.
Mit einer einzigen Ausnahme; ein Pick up Camper.

FWB Group am 31 Okt 2016 10:32:00

bluecamper hat geschrieben:Hallo,

Und der Benzinverbrauch mit der entsp. Einschränkung bei der Umweltzone.



Wie meinst du das ?
Benziner haben grün als Plakette, damit gibt es keine Einschränkungen in der Umweltzone und gegen den Durst hilft eine einfache Autogasanlage.

Wir haben auf unser letzten Tour ( Griechenland / Albanien etc. ) für den Liter Gas 29 Cent bezahlt.
Ich hätte mit einem 3,3 To Ungetüm 30 Liter auf 100 km verballern können
und wäre immer noch 3 € günstiger auf 100 km gewesen, gegenüber einen 102 PS starken ACV ( T4 ) im Urlaubstrimm mit 12 Liter Diesel, der Liter Diesel 1,04 €!

In Montenegro haben wir in einem Winnebago gesessen ( Auf Sprinterbasis, Diesel, Doge halt, mit Silde out, Winnebago View 23 J heißt sowas, jetzt aktuell auf neuem Sprinter 24 J , Neupreis 82 000 $ )
Kostenpunkt gebraucht, um die 50.000 €, schon umgebaut auf dt. Standart ( Reifen, Scheinwerfer, Begrenzungsleuchten, grüne Plakette etc.)
In dem Teil kann man mit ausgefahren Slide Out tanzen.
Gastank drin, grosser Kühlschrank, Super Dusche und Toilette, Fahrzeug - und Dachklima, Sat. - Anlage, Gas Generator u.a.m..

Ersatzteile sind kein Problem, alles Sprinter, bei der Campingtechnik 14 Tage nach Bestellung über Winnebago.
Und nun warte mal auf eine abgefahrene Heckstossstange bei einem Knaus hier in Deutschland! Da gehen 6 Monate ins Land!

Beefeater57 am 31 Okt 2016 19:33:32

Guenni2 hat geschrieben:Es gibt Amiwomos auch auf Sprinterbasis.
Von Amiwpmos ist im allgemeinen wenig zu halten, weil diese unterirdisch verarbeitet sind.
Vom Servicestellen gar nicht zu reden.
Wir sind in Amiland auf Leihbasis etliche Km gefahren, ich käme nir auf die Idee, mir solch ein Teil für hieseige Nutzung anzuschaffen.
Mit einer einzigen Ausnahme; ein Pick up Camper.


Da kann ich absolut zustimmen!Habe die selben Erfahrungen gemacht.

Bernd

benimar62 am 31 Okt 2016 20:34:25

Mitte der 90er war das für 6 Jahre unser "Wohnmobil" für Fahrten durch ganz Europa.
GMC 6,5 Ltr. Turbodiesel 4x4 mit Coachmen 12,5 " Wohnkabine,
und unter dem Jahr Zweitauto der auch noch Spass machte :D
Gruß franz

Bild

teuchmc am 01 Nov 2016 12:16:07

Moin Loide! Wenn machbar, hätte ich kein Problem mit nem Ami. Man muß allerdings bereit sein, sich darauf ein zulassen.
Im Freundeskreis hat einer nen gebrauchten 93er Alko(um 8m)mit FORD-Basis(V8-DIESEL 7.3l+richtigem Automaten.GEIL!!!!!!!)sich und der Kollege ist zufrieden.Dat ganze eingebaute Gedöns(Herd/Kühli/etc.)ist von den üblichen Verdächtigen(Dometic z.b)und macht keine Probleme.Nach ca. 20 Jahren hatte er nen Wassereinbruch im Alko. Da hat er mal schnell den kompletten Aufbau neu beblecht.Bis auf ein paar Abschlußleisten im unteren Bereich waren Fußboden und Fachwerk top.
Ersatzteile sind eigentlich kein Thema.Speziell alles was das Kfz betrifft kaufen viele Ami-Freaks aus dem Freundes/Bekannten-Kreis z.B. nur noch in den Staaten.Internet machts möglich.Div. Anbieter haben da sogar schon deutsche Seiten.
Interessant finde ich den Einwurf zum Thema"Versicherung". Mit was für einer Begründung eigentlich? Es ist doch egal, ob ein Knaus 100tEu oder ein Ami 100TEu kosten.
Sonnigen weiterhin.Uwe

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Julia10 am 01 Nov 2016 13:04:43

teuchmc hat geschrieben:Interessant finde ich den Einwurf zum Thema"Versicherung". Mit was für einer Begründung eigentlich? Es ist doch egal, ob ein Knaus 100tEu oder ein Ami 100TEu kosten.
Sonnigen weiterhin.Uwe


Eine Begründung habe ich dazu auch nicht gefunden, nur die Ausschlussklausel :!:

Julia

Variophoenix am 01 Nov 2016 13:29:02

Meine Erfahrung mit Amis ist eher durchzogen. Sie sind viel Wartungsintensiver und nicht jeder kann und wil die reparieren. Ein Freund hatte noch Probleme mit der Zuladung, da nicht Auflastbar. Bei älteren Modellen hat man sicher mehr reparaturen. Auch Ersatzteile dürften teurer sein.

FWB Group am 02 Nov 2016 12:15:17

Hi
Nun, so dachte ich auch mal.

Teile sind nicht wirklich das Problem, meist nicht teurer als vergleichbares aus Deutschland, manchmal dauert es etwas.
Wartezeiten sind aber eher selten, weil die Amis keine Wartezeiten kennen.
Amiland ist Camperland.

In Deutschland hingegen, kann man froh sein, einen Termin vor der nächsten Reisewelle zu bekommen.
Hinzu kommt noch folgendes:

Bewährtes aus der Campingtechnik gibt es im Amiland auch noch problemlos nach 20 Jahren.
Vergleiche dazu mal die Ersatzteilsuche nach einem Seits S 3 Fenster oder einer Fiama Markise mit Produktionsdatum 1995 in Deutschland.
Da kannst du dich dusslig suchen.

xbmcg am 02 Nov 2016 13:48:40

Die Amis bauen Wohnmobile, die Europäer Reisemobile.

Das ist der Unterschied, die Amis sind robuster und auf den Wohnkomfort ausgelegt, meist wiegen sie auch deutlich über 7.5t,
haben alles an Bord, um dauerhaft darin zu leben (mehrere Klimaanlagen, Heizungen, Fernseher, Slide-Outs, dicke Dämmung,
fette Generatoren, große Tanks für Wasser und Abwasser, Nveauregulierung, Automatik, Stauraum ohne Ende, große
Kühlschränke, Mikrowellen, Spülmaschine, Waschmaschine etc...)

Dafür saufen sie ordentlich und sind für enge Gassen und kurvenreiche Strecken eher nicht gemacht... Die Amis haben auch
nicht das Führerscheinproblem mit 3.5t / 7.5t, wie wir

FWB Group am 02 Nov 2016 17:59:57

Hi
Das hast du gut auf den Punkt gebracht.......( dauerhaft darin leben )
Deshalb gibt es einige, die sich so was für den Unruhestand durchaus vorstellen können. :wink:

Allerdings treffen viele Aussagen von dir auch auf dt. Reisemobile zu.
Selbstverständlich bei fehlender vergleichbarer Wohnausstattung wie bei den US Mobilen.

Deutsche Bigschiffe ala Völkner, Phönix. Morelo etc.kommen auch schwer durch enge Gassen oder kurvenreiche Strecken.

miata97 am 21 Dez 2016 16:05:25

Hallo!

Meine Erfahrungen basieren auf Mietmobilen auf Ford-Basis.

Es gibt sicher viele Vorteile. Der meist üppige Platz und die noch üppigere Ausstattung sind, wenn man das alles haben möchte, sicher ein großes Plus. Mit Slide-out ist das Raumgefühl großartig und ein Queen-Size-Bett, um das man herumgehen kann, ist auch sehr komfortabel. Die ganzen Staufächer, insbes. außen, könnte ich nie füllen. Der V8-Motor ist sicher grandios, das Getriebe ist dann schon wieder nicht so mein Fall - man spürt den Schlupf förmlich.

Die Größe ist umgekehrt natürlich auch ein Nachteil, aber der ist sicher nicht Ami-spezifisch. Was für mich aber ausschlaggebend wäre, ist das sehr amerikanische Fahrwerk. Das Schwanken um alle Achsen und die gefühllose Lenkung wäre nichts für mich. Aber vielleicht bin ich auch kein Maßstab. Beim PKW mag ich auch eher recht kleine Fahrzeuge mit eher harten Fahrwerken.

Fazit: Man muss halt wissen, worauf man sich einlässt, dann kann das sicher Spaß machen.

Für uns ist es nach der Erfahrung dann das genaue Gegenteil geworden: Ein 6m-Kastenwagen ohne Backofen, Klimaanlage und Generator...

Gruß,
Thomas

brainless am 21 Dez 2016 17:18:21

miata97 hat geschrieben: Ein 6m-Kastenwagen ohne Backofen, Klimaanlage und Generator...




....und ohne Komfort,


Volker 8)

marlboroman am 21 Dez 2016 17:30:12

Julia10 hat geschrieben:Nicht nur die Ersatzteilbeschaschaffung dürfte schwierig werden. Habe bei einigen Versicherungen gelesen, das sie amerikanische Wohnmobile ausschießen.

Wenn ein solches Fahrzeug in Frage kommt, sich erst mal eine Versicherug umsehen.

Julia



Nöö; habe Problemlos für meine US Motorhomes bei der HUK Coburg Vollkasko bekommen.

ToMTuR.de am 21 Dez 2016 17:36:02

Mal eine ganz andere Frage zu amerikanischen Wohnmobilen...

Selbst der "winzige" 26" Mini-Winnie in Alaska letztes Jahr war knapp 2,58 m breit, bekommt man sowas in Deutschland zugelassen?

VG Harriet

marlboroman am 21 Dez 2016 17:39:00

Zulassung bis maximal 255cm Breite ohne Anbauteile wie z.B. Spiegel.
Länge bis maximal 12 Meter.

Andrea_Flair am 31 Dez 2016 13:24:54

Die RMV schließt Amis aus, es gibt aber ja auch genügend andere Versicherungen.

Das mit den Ersatzteilen ist ein sich beharrlich haltendes Märchen. Für meinen Winnebago habe ich in 2-3 Tagen meine Teile, versucht mal Teile für einen Daily 1 zu bekommen...

Wartungsinteniv ist jedes Fzg. wenn sich der Vorbesitzer nicht darum gekümmert hat.

LG Andrea mit Winnebago

FWB Group am 04 Jan 2017 17:03:20

Da hab ich, wie schon geschrieben, genau die gleichen Erfahrungen.
Für einen 16 Jahre alten Karman Colorado gibt es fast nichts mehr, so das man Teile selber anfertigen muss
(aktuell zum Beispiel bei uns eine Trittstufe) die man im Gegenzug dazu,
problemlos für einen 30 Jahre alten Winnebago innerhalb einer Woche vor Ort hat!

So viel zu der viel gelobten Servicewüste Deutschland!

frankiafred am 11 Jan 2017 20:29:07

Moin,
wie immer viel Unsinn der zu Amis geschrieben wird.Meist von Leuten die wenig bis keine Erfahrung mit Amis haben.
Es gibt wohl kein Land auf der ganzen Welt wo die Vielfalt an Mobilen derart groß ist.Natürlich gibt es schlecht verarbeitete billigmobile mit durstigen Benzinern (insofern bestätigung der Vorurteile).
Aber es gibt auch alles andere - teuer und perfekt Verarbeitet - klein,leicht (z.B. auf Sprinter oder Ducato Basis) - müßig alles aufzuzählen.
Das Netz einfach mal durchstöbern (amerikanische Seiten).
Da ich einen kleinen Ami seit 2009 mein eigen nennen darf,verfüge ich wenigstenes über ein wenig Erfahrung mit einem Ami.
Zu den Vorurteilen:
1.Ersatzteile
Es gibt in Deutschland einige Händler die sich spezialisiert haben.Dort bekommt man JEDES Ersatzteil binnen kurzer Frist - auch wenn die Karre 30 Jahre alt ist!!
Wer sparen will bestellt z.B. bei RockAuto ("Alles was ihr Auto je brauchen wird").Geht sehr schnell und unbürokratisch (Zoll wird z,B, schon bei der Bestellung ausgerechnet in €).Hier bekommt man wirklich alles.
Bei Teilen für den Aufbau kann ich das nicht Beurteilen.Für meinen BORN FREE (1992er) bekomme ich ALLES!! Dort wie hier sind die Technikkomponenten oft gleich (werden nur meist länger gebaut).Die hintere Stoßstange z.B. (ja darf sich bei mir so nennen weil stabil und aus Stahl) ist so ein Standardteil das an einigen amerikanischen Fahrzeugen verbaut wurde.Vielleicht nicht schick aber auch nach 25 Jahren problemlos zu kaufen.

2.Wartungsaufwand höher
Völliger schwachsinn - womit begündet?
Gibt natürlich auch in Amerika Mobile mit hohem Wartungsaufwand - wie hier.
Mein Born Free (Ford Econoline 7,3L Diesel Sauger) benötigt z.B. keinen Zahnriemenwechsel (hat ne Steuerkette und zwar eine die hält,nicht so ein Teil wie bei vielen deutschen "Premium PKW"). Ventile müssen nicht eingestellt werden weil Hydrostössel verbaut sind.Eigentlich muß nur die Vorderachse gelegentlich geschmiert werden (ja,wie Anno dunnemal -dafür hält die dann auch lange,lange durch) so das Übliche halt (Dieselfilter,Motoröl etc.).Wo ist da der erhöhte Aufwand? Wo viel Extras verbaut sind erhöht sich selbstverständlich auch der Wartungsaufwand (hier wie dort).

Verarbeitung:
Klar gibt es die liederlich Verarbeiteten (wie hier).Generell zu sagen Amis sind schlecht ist Quatsch.
Die älteren (so wie meiner) sind halt ein wenig Rustikal innen wie außen.Die GFK Aussenhülle meines Born Free würde einigen hier die Haare zu Berge stehen lassen.Na und! - sie ist auch nach 25Jahren Dicht.Innen nicht sehr filigran gearbeitet (Fotos in älterem Beitrag von mir) aber extrem Stabil (Masse leer 4,7Tonnen bei nur 6,7m Aussenlänge!!!!).Alles was nach Holz aussieht ist auch Holz.Nicht so ein beschichteter Abfallbrei wie im vorherigen Frankia (mit dem ich sehr zufrieden war :!: ).Halt zum benutzen gemacht.
Gibt natürlich auch viele Amis die sich durch kaum etwas von Europäern unterscheiden (optisch).
Fazit:Es gibt viele Amis die die Vorurteile bestätigen - viele aber auch nicht.
Unser kleiner Ami (mit einem winzigen Bad ohne Sitzbadeqanne etc.) hat sich in den 8 Reisesaisons als zuverlässiger Partner gezeigt -totz seines Alters.Bisherige Reparaturen am Basisfahrzeug ein Lenkungsdämpfer (50€) sonst nichts (Ölwechsel,etc natürlich).Nie hat er uns im Stich gelassen.Trotz seiner Breite (2,55m) sind wir bisher überall hingekommen wohin wir wollten.Das Wandlergetriebe ist sehr komforttabel.Es gäbe noch viel zu schreiben,habe aber keine Lust mehr.
Was mich nur stört sind die Versallgemeinerungen.Klar weiß ich das es auch Leute mit Amis gibt die viel Ärger haben (wie bei Hymer,Concorde,Knaus..................................).
Gruß
Fred (freund ALLER Wohnmobile)

wolfherm am 11 Jan 2017 22:14:43

Warum musst du deinen interessanten Beitrag mit so unschönen Worten wie Unsinn, Schwachsinn.. garnieren?

frankiafred am 12 Jan 2017 19:41:03

Moin wolfherm,
ist ja nicht böse gemeint :) .Nur diese immer wiederkehrenden Vorurteile (die natürlich manches Ami Mobil voll und ganz bestätigt) nerven.Das Forum hier ist voll von Problematischen "Pemiummobilen" aller Marken.
Das veranlasst mich aber nicht dazu alle zu verunglimpfen.Unbedarfte könnten nach dem Lesen diverser Berichte hier durchaus auf den Gedanken kommen alle EURAMOBIL Wohnmobile sind schlecht (oder Hymer,Concorde,Bürstner.......).
Tut - zu Recht - fast keiner.
Aber bei sogenannten Discountmobilen,Amis,alten Mobilen,Exoten..... da wird oft voll hingelangt.
Leben und Leben lassen.Jedem das seine.
Ich z.B.finde Kastenwagen völlig überflüssig.Null Platz,teuer,an Lieferwagen erinnernt (somit für mich kein Urlaubsgenuß).Für andere ist so ein Ding die Erfüllung aller Träume.Vielleicht stehe ich selbst irgendwann auf Kastenwagen - wer weiß.
Man sollte meiner Meinung nach nur Dinge schlecht machen die es sind,z.B. die jährliche TÜV-Prüfung für Mobile uber 3,5T oder Hersteller die nicht kulant sind,oder Hersteller bei denen es nach wenigen Jahren schwierig mit Teilen wird..............................................
Gruß
Fred (Freund ALLER Wohnmobile)

Kasi74 am 28 Jan 2018 12:29:25

Fred hat es auf den Punkt gebracht.Den meisten Stress machen sich die Leute wegen der Ersatzteile,absulut Grundlos.
Früher war das ein heftiges Thema aber nicht wegen der Verfügbarkeit sondern weil keiner über den Teich verschicken wollte.
Heute kann man mit denen sogar auf Deutsch schreiben bzw telefonieren (sofern man die richtige Durchwahl hat) die freuen sich sogar wenn sie mal wieder deutsch sabbeln können und schon ist man Premiumkunde dort zumindest bei dem Mitarbeiter :) 8)

bigmacblau am 29 Jan 2018 17:55:04

auch ich muss meinen Senf dazugeben. Seit 1993 bin ich in USA und Kanada mit dem WoMo unterwegs, immer gemietet. Das Chassis und die Motoren haben sich bis heute nur unwesentlich geändert. Die Motoren (meisten Ford) mit V8, V10 oder V12 je nach Modell tun sich schon ordentlich was durch.
Früher 25-30L heute 20-25L. (Benzin) Das wäre für mich das NoGo. Wenn die Gallone 2,5$ kostet ist das erträglich, aber nicht bei unseren Preisen, und die werden sicherlich nicht sinken.
Nur meine Meinung
Wolfgang

xbmcg am 29 Jan 2018 19:18:57

Das größte Problem dürfte der Führerschein sein. Die wieden oft über 7.5t, zumindest die schönen
mit Slide-Outs. Und dann die Geschwindigkeitsbeschränkungen und die Maut in Europa + die engen Stellplätze...

Und die Umweltplakette für Stuttgart wäre auch noch so ein Thema.

Ist was für die große Freiheit - "the land of the free and the home of the brave". ;-)


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