sonisonne am 01 Nov 2016 11:51:09

Eine Reisejournalistin schrieb einmal: "Kalifornien, Marrakesch, Japan - sie alle haben mich begeistert. Aber Schottland hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. In Schottland ist meine Seele zuhause." Oder so ähnlich.

Und genauso ist es. Da kann man 43 Reiseseiten auf Facebook abonniert haben, kaum sehe ich ein Bild von Schottland, zieht es mich wieder dorthin. So haben wir uns auch im Juni 2016 wieder auf den langen Weg gemacht...

Bild

Es ist unser dritter Urlaub in Schottland. Den Reisebericht von 2015 findet ihr hier: --> Link und da erfahrt ihr auch, wer WIR sind.
Aber dieses Jahr haben wir aufgerüstet. Der Audi Allroad hat uns mit über 320000km verlassen, und mein allerbester Freund hat mir für den Sommer seinen Ford Transit geliehen, mit Hochdach und langem Radstand. Was ein Luxus! So viel Platz hatten wir noch nie. Ich habe unser frisch gebackenes Campingmobil getauft: "das Monster".

Bild

Bild

Wir haben sogar ein richtiges Bett dabei.

Bild

Über die französischen Mautstraßen brausen wir nach Calais. Wie immer machen wir in Sangatte die große Pause vor der Fährüberfahrt, und ein Besuch bei Decathlon in Calais darf auch nicht fehlen. Am schönsten jedoch ist es, wenn die Hunde zum ersten Mal wieder am Strand springen dürfen.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Aus Kostengründen nehmen wir die Nachtfähre, und dieses Mal gibt es mit den Pässen keine Schwierigkeiten, hurra!

Bild

Wir zuckeln in der Dunkelheit zu dem Stellplatz am Patrol Monument in St. Margaret at Cliffe, ein Tipp hier aus dem Forum, danke! Es ist eine optimierbare Straße, aber der Ausblick entschädigt für die vielen Schlaglöcher. Über den weißen Klippen erwachen, Spazierwege direkt vor der Nase, alles sehr ruhig.

Bild

Das erste Abenteuer erwartet uns über den weißen Klippen von Dover: kaum aufgewacht, laufen wir eine Runde auf einem Public Footpath spazieren, und stolpern schlaftrunken über eine Graskuppe mitten zu drei Bullen. Ich bin schlagartig wach. Hunde einsammeln ohne viel Getöse. Aber zu spät: die Bullen haben uns gesehen. Sie setzen sich in Bewegung. Auf uns zu.
Kleine Anmerkung: Jedes Jahr gibt es in Großbritannien zahlreiche Berichte von Wanderern und Hunden, die von Bullen – schwer - verletzt werden. Mit denen ist nicht zu spaßen.
Kaum habe ich alle Hunde an der Leine, sind sie auch schon da, bleiben einen knappen Meter von uns stehen. Checken uns ab.
Kaylin versteckt sich hinter mir, der Fitz weiß nicht, was los ist, und Alanna bellt halbherzig. Die gewaltigen Tiere vor uns weichen keinen Millimeter zurück.
Ich mache die erbärmlichsten Geräusche, fuchtele wild mit den Händen, stampfe mit den Füßen, aber nix – die lassen sie nicht vertreiben. Mein Onkel in Australien, mit welchem ich Rinderherden mit mehreren hundert Tieren getrieben habe, würde sich schämen (aber wir hatten Hütehündin Bessy, die hatte sie alle im Griff).
Also fixiere ich die drei mit meinem schlimmsten Bessy-Blick, und trete ganz langsam den Rückzug an. Die Hunde folgen brav. Die Bullen bleiben stehen. Kaum sind wir ein paar Meter weg, geben wir Gas, aber die Bullen sind damit beschäftigt, die Stelle abzuschnüffeln, wo wir gestanden sind.
Danach wird es ein sehr schöner Spaziergang. Einer der Wege führt an den Klippen entlang hinunter zum Strand. Ein Zaun schützt vor dem Abgrund. Wir sind dann durch das Wohngebiet zurück gelaufen, und haben die prächtigen Häuser bestaunt.

Bild

Bild

Bild

Später machen wir uns auf nach Sissinghurst, dem berühmtesten Garten Englands. Der ist quasi um die Ecke von Dover. Es geht über schmale Landstraßen, und in den Parkbuchten stehen gern Obsthändler, die frische Früchte und einen kleinen Schwatz anbieten.

Bild

Bild

Bild

Immer wieder ein Erlebnis, die Rosen stehen in voller Blüte. Wen hier nicht die Gartenlust packt, mit dem stimmt was nicht. Alles ist mit so viel Liebe und Detailfreude gemacht. Womos sind hier herzlich willkommen, und zahlreiche Picknickbänke laden zum Entspannen ein. Tolle Spazierwege gibt es auch.

Bild

Bild

Bild

Am frühen Abend besuchen wir eine Freundin in London. Was ich dann erst nach meiner Rückkehr erfahre: Transporter bedürfen einer speziellen Lizenz in London: --> Link
Wir erhalten dann ein freundlichen Brief mit Strafgeldandrohung, aber dabei bleibt es. Puh!

Weiter geht es nach Cambridge...

sonisonne am 14 Feb 2017 15:39:30

In London wird es ein wunderbarer Abend mit indischem Essen.
Schließlich müssen wir los, wir wollen ja noch ein paar Kilometer gen Schottland schaffen. London war die ganze Zeit mein kleiner Albtraum. War schon letztes Jahr mit dem Blacky nichts für schwache Nerven. Und da beschließt das Navi uns mitten durch die Stadt zu schicken. Merke ich aber erst, als ich das Monster an Harrods und Hyde Park vorbei steuere. Als naives Landei dachte ich ja, dass es nachts auf Londons Straßen ruhiger ist. Haha.
Völlig kaputt kommen wir zwei Stunden später in Cambridge an. Den Stellplatz-Tipp habe ich aus diesem sehr hilfreichen Reisebericht:
--> Link - Dankeschön!

Bild

Bild

Es handelt sich um ein abseits gelegenes Naturreservat, wir stehen ganz ruhig allein, und im Lauf des Morgens kommen allerlei Vogelbeobachter mit ihren Profi-Kameras und unfassbar großen Objektiven. Die Briten und ihre Hobbys...
Wir laufen eine große Runde über Feld- und Waldwege, und starten zu einem Kurztrip nach Cambridge, ich muss nämlich Geld wechseln und was zu Essen kaufen. Aber dann fängt es an zu regnen, und die Besichtigungen fallen sehr kurz aus.

Bild

So machen wir uns auf in den Peak District.

Bild

Bild

Regen. Und noch mehr Regen. Irgendwoher muss das viele Grün ja kommen. Wir kommen nach drei Stunden im Peak District an, laufen ausgedehnt durch die Parks von Chatsworth und Lyme (Jane Austen-Fans wissen Bescheid).

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Beide sind absolut Womo- und Hunde-freundlich, und laden zum Verweilen und Spazieren ein. Ich bin so kaputt von der bisherigen Reise, dass aus einem kurzen Mittagsschläfchen ein stundenlanger komatöser Schlaf wird, und die Hunde sind auch sehr zufrieden, sich um mich herum zusammen zu kuscheln.

Bild

Aus dem stetigen Nieselregen wird ein handfestes Unwetter, und so bleiben wir die Nacht über hier. Irgendwann werden wir den Peak District mal ausführlicher erkunden, aber nicht in diesem Jahr.

Nächster traditioneller Stopp ist bei Heysham (alles über diesen Stellplatz erfahrt ihr hier: --> Link)

Bild

Bild

Bild

Bild

Nachfuhr 1,5h rollen wir auf schottischen Boden: Gretna Green. Ihr wisst schon, wo Darcys kleine Schwester den Schurken Wickham heiraten wollte...

Bild

Bild

Bild

Hier herrscht Highland-Folklore, und dutzende Reisebusse fahren ein, vor allem asiatische und deutsche. Wir sind so früh morgens da, dass ich in Ruhe die Hunde füttern kann. Leider darf man hier nicht overnight stehen, aber für tagsüber ist es super.
Dann geht es Richtung Glencoe.

sonisonne am 14 Feb 2017 16:03:25

Hello sunshine! Am Loch Lomond picknicken wir vor prachtvoller Kulisse. Wir haben den Tipp aus dem Rohlandschen Reiseführer, ein Buch, das ich trotz Verbesserungsmöglichkeiten für sehr empfehlenswert halte, schon aus Mangel an Alternativen.

Bild

Bild

Bild

Alanna läuft unbeirrt zu einer Familie und beteiligt sich am Lunch, und da sie ja fast taub ist, lässt sie sich nicht abrufen, und umschauen tut sie sich schon gar nicht, da ihr eine der Frauen Leckerbissen reicht. Als sie dann probeweise zum Grill läuft, wird es selbst für die Briten ein bißchen aufdringlich, und ich hole sie mit 100 Entschuldigungen ab, doch die Familie lacht nur, als Alanna zum Abschied einem Kleinkind was aus den Händen raubt. Fitz nutzt wie immer jede Gelegenheit zur Ornithologie, er hat sich spezialisiert auf Wasservögel.
Wir genießen den wunderbaren Tag mit Scones mit Jam & Cream.

Bild

Bild

Müsste ich die 5 schönsten Orte in Schottland benennen, dann wäre der Weg ins Glencoe auf jeden Fall dabei. Ich lege es allen ganz fest ans Herz: fahrt die A82 von Loch Lomond hoch. Es ist schlicht und einfach ergreifend.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Wir fahren bei strahlendem Sonnenschein in die Highlands. Im CD-Player läuft der Outlander Soundtrack, und nach jeder Kurve bleibt mir schon wieder der Mund offen stehen. Mann, ist das unfassbar schön!

Bild

Bild

Bild

sonisonne am 14 Mär 2017 11:00:31

Links und rechts der A82 gibt es Einfahrten und Parkbuchten, die zu allerlei Wanderwegen einladen. Ein tolles Portal dazu ist Walkhighlands

--> Link

Bild

Bild

Wir fahren bis in den kleinen Ort Glencoe, und finden nach ein bißchen Rumfragerei den Glencoe Lochen car park. Von dort brechen wir zu einem der schönsten Spaziergänge der ganzen Reise auf:

--> Link

Wie immer bei den öffentlichen schottischen Parkplätzen erklärt ein schön gestaltetes Schild das Wie und Wo und Warum. Es gibt sogar einen Rolli-gerechten Weg um den See.

Bild

Bild

Bild

Bild

Danach fahren wir gen Fort William um unsere Vorräte aufzufüllen. Die Straße führt an einem Loch entlang, und rechts reiht sich ein B&B nach dem anderen, ausnahmslos "No vacancies". Glücklicherweise sind wir darauf nicht angewiesen.

Habe ich schon erwähnt, dass die A82 unbedingt befahren werden sollte? Hier ein schneller Schuss aus dem Auto heraus:

Bild

Über Nacht stehen wir auf dem Gelände der Nevis Range, dem Startpunkt für Wanderungen, eine Gondelbahn, Biker-Mekka und Info-Zentrum, natürlich mit Toiletten:

--> Link

Es ist absolut riesig, und gleich dahinter sind auch Parkplätze, die nicht zur Range gehören, aber da herrscht Midges-Alarm, also bleiben wir lieber vorne. Morgens kommen die ersten Sportverrückten, bauen ihre Bikes zusammen, fachsimpeln und zählen die blauen Flecken.
Wir laufen eine abwechslungsreiche und gut ausgeschilderte Morgenrunde durch dieses wunderschöne Gebiet:

Bild

Bild

Früher hat meine Hündin Alanna lange Bergwanderungen problemlos absolviert, doch diese Tage sind vergangen, sie ist jetzt 15 Jahre alt. So gondeln wir die Nordseite des Aonach Mor auf 2150 Fuß hoch. Die Hunde waren vorher noch nie in einer Bergbahn, aber wie so vieles machen sie auch das fantastisch.

Bild

Es ist der achthöchste Berg Britanniens, gleich neben dem berühmten Ben Nevis.

Bild

Bild

Bild

Bild

sonisonne am 15 Mär 2017 12:48:30

Die A82 zwischen Fort William und Inverness ist wie immer sehr beliebt, und es gibt allerlei für Touristen zu erkunden. Besonders das Urquhart Castle (--> Link) ist zu empfehlen - unbedingt den Film im Visitor Center anschauen!

Wir machen einen kleinen Stopp in Fort Augustus, um zu beobachten, wie ein prächtiges Schiff durch den Kaledonischen Kanal geschleust wird. Schon beeindruckend, wie das Schiff Stück für Stück angehoben wird.

Bild

Bild

Weiter geht es hoch in den Norden, wo wir für 5 Tage ein kleines Ferienhaus gemietet haben, in Inver am Dornoch Firth, etwa ein Stunde überhalb Inverness.
Mehrere sehr schöne Sandstrände sind in dieser Region gelegen, gleich zwei davon in Dornoch. Nach dem vielen Grün hatten wir Sehnsucht nach dem Meer...

Bild

Bild

Bild

Bild

Wir haben Zeit und erkunden die Gegend:

Bild

Bild

Bild

Überall blüht der Ginster:

Bild

Bild

Auf einem unserer Streifzüge lernen wir über Border Collie Joe, der meinen Fitzwilliam sofort super findet, Shannon und Bill kennen. Die beiden laden mich zum Abendessen ein. Sie wohnen auf einer 100 Jahre alten Farm in der Nähe, und es stellt sich heraus, dass Bill Künstler ist, das entzückende Haus ist vollgestopft mit Bildern und Bücher. Ich bekomme die große Tour, vom Atelier bis zum überwucherten Garten, dem Shannon Gemüse und Früchte abtrotzt. Es wird ein wunderbarer Abend in bester schottischer Tradition, mit Kaminfeuer, Folkmusik, Schokokuchen mit scottish cream und eingelegten Aprikosen. Wir sitzen auf braunen Ledersofas mit karierten Plaids, neben mir flätzt sich Lucy, eine Springer Spaniel-Dame, die mit Mary noch dazu gekommen ist, einer jungen Schottin mit wilden roten Locken, die in ihrer Freizeit native schottische Bäume pflanzt. Zwischendurch muss ich mich fast kneifen – das ist ja fast schon wie in einem kitschigen Roman...

Bild

Bild

Auch den nächsten Tag verbringen wir mit Shannon, Bill und Joe. Sie führen mich an Orte, die ich nie gefunden hätte, und sind in jeder Hinsicht herzlich und großzügig und ganz wunderbare Menschen. Wir machen einen Pikten-Tag, fahren von einer Ausgrabungsstätte zur nächsten, wandern auf uralten Pfaden, bewundern die kunstvoll behauenen Standing Stones der Pikten, picknicken am Hafen.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Kleine Ort, an denen ich sonst vorbei gefahren wäre, bergen ihren eigenen Charme und Geheimnisse...

Bild

Bild

Joe ist begeistert von Fitz, er rennt ihm überall hinterher, und der Fitz ist ja öfters auf Abwegen. „Where is Joe“, ruft Bill dann, und alle Hunde kommen, und werden mit Leckerchen vollgestopft.

Bild

Bild

Das kleine Örtchen Nigg am Cromarthy Firth hat eine besondere Geschichte. Vor 40 Jahren war hier nichts los. Nur die üblichen Fischer und Farmer. Dann beschloss eine Firma, hier Ölförderinseln und Bohrplattformen zu bauen, weil der Firth sehr tief, aber geschützt ist. Menschenmassen zogen in den hohen Norden, um dieses riesige Projekt in Angriff zu nehmen, Ingenieure kamen aus der ganzen Welt. Shannon bekam als Kinderkrankenschwester eine Stelle, und zog mit Bill von London hoch, denn die Bevölkerungszahlen sollten explodieren.
In Nigg wurden die modernsten und größten Ölplattformen der Welt gebaut, und wenn ein fertiges Rift aufs offene Meer gezogen wurde, waren die umliegenden Berge bevölkert mit Zuschauern.
Trotz der radikalen strukturellen Veränderungen behielt die Region ihren Highland-Charme.
Nun schwimmen die Plattformen wie vergessen im Firth, still gelegt wegen eines zu niedrigen Ölpreises.

Bild

Bild

Bild

Den perfekten Tag runden wir mit einem Abstecher zum Tarbat Ness Lighthouse ab:

Bild

Bild

Bild

Bild

In Golspie liegt das im Womoführer angepriesene Dunrobin Castle. Es ist sehr schön ausgestattet, was bei schlechtem Wetter wie an diesem Tag umso mehr begeistert. Es ist das nördlichste der Highland-Schlösser, Sitz derer von Sutherland.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Besonders beeindruckt haben mich die aufwendigen echten Blumenbouquets in jedem (!) Raum, die von Freiwilligen wöchentlich neu arrangiert werden.

Bild

Bild

Bild

Bild

Auf dem Rückweg zum Ferienhaus stehen plötzlich ganz viele Autos an der Straße, und tatsächlich, da sind Robben mit ihren Jungen auf einer Sandbank:

Bild

Am nächsten Tag ist das Wetter so schön, dass wir tatsächlich so hoch im Norden Schottlands einen Badetag einlegen. Ich bin zwar die einzige, die sich ins Meer traut, und ernte einige schiefe Blicke, aber die Sonne scheint, das muss man nutzen!

Bild

Bild

Bild

Bild

Abends feiere ich eine kleine Wäsche-Orgie, denn am nächsten Tag verlassen wir das Ferienhaus. Nochmal all die Annehmlichkeiten genießen: Wlan, Waschmaschine, Trockner, Dusche, etc.
Nächstes Ziel sind die Äußeren Hebriden Lewis and Harris. So weit im Norden waren wir noch nie.

Wie immer vor einer längeren Fahrt gehen wir ausgiebig laufen, und dann fahren wir über Bonar Bridge und Elphin nach Ullapool.

Bild

Bild

Bild

Mit der schnieken 2014 in Deutschland erbauten Fähre „Loch Seaforth“ setzen wir von Ullapool nach Stornoway über. Es herrscht starker Seegang, und mir wird ziemlich übel. Als Lewis and Harris endlich am Horizont auftaucht, erscheint es mir wie das gelobte Land.

Bild

sonisonne am 18 Mär 2017 16:03:43

Die Loch Seaforth bietet ganz verschiedene Bereiche zum Verweilen an, und es gibt sogar eine gemütliche Lounge für Gäste mit Hund. Aber meine drei sind für die wenigen Stunden lieber in ihrem vertrauten Auto.

Schon im vergangenen Jahr wollte ich auf Lewis and Harris, doch das Wetter war zu schlecht. Nun endlich wird ein Traum wahr. Und hier darf noch jemand seinen Traum leben, das hab ich ihm versprochen: der Fitz. Aber dazu später...

Wir legen in Stornoway an, und nach einer kurzen Gassirunde im Stadtpark fahren wir gen Norden auf der so ziemlich einzigen Straße, der A857. Schon nach 20km kommen wir zum höchsten Standing Stone Schottlands, dem Clach an Truisheal. So ganz konträr zu Stonehenge steht der fast 6m hohe prähistorische Stein neben einem einfachen Feldweg, nirgendwo ein Visitor Center oder ähnliches.
--> Link

Bild

Bild

Das ist eines der Dinge, die mir so gut an Schottland gefallen: die Hunde dürfen an den meisten Sehenswürdigkeiten teil haben, und für sie ist es einfach ein schöner und interessanter Spaziergang.

Weiter hoch nach Norden zum Butt of Lewis Lighthouse zieht es uns. Damit sind wir am nördlichsten Punkt aller drei Schottlandreisen.
Nun ist es schon sehr dämmerig, ich kann keine guten Fotos mehr machen. War das Wetter vorher windig, ist es jetzt stürmisch. Die Klippen fallen steil ab, die Wellen krachen gegen die Felsen, das Monster wackelt hin und her.
Hier bleiben wir auf keinen Fall über Nacht.

Im Womoführer wird ein Strand empfohlen, am Port of Ness. Und endlich wird Fitz' Traum wahr:

Er ist ja ein bisserl Strand-verrückt. Kaum von der Leine rast er wie ein Irrer am Wasser entlang, manchmal einer Möwe hinterher, manchmal einfach so, ohne Halt zu machen. Er läuft und läuft, bis er nur noch ein kleiner weißer Punkt ist, den ich mit dem Teleobjektiv gerade noch erkennen kann. In Frankreich hatte ich Sorge, er würde bis nach Spanien laufen. Darum darf er nur so lange frei laufen, bis er zufällig vorbei kommt, und ich ihn abrufen kann, meistens also eine, vielleicht zwei Runden.
Der Port of Ness hat eine gut begrenzte Bucht, wir schlafen sicher und ruhig, und am nächsten Morgen darf der Fitz direkt aus dem Auto raus und laufen, so lange er will. Und das tut er. Wie ein Irrer. Aber ein sehr glücklicher Irrer.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Irgendwann sammele ich ihn dann doch ein, weil seine Hinterbeine so zittern. Er schafft es nicht mehr, ins Monster zu springen, aber er strahlt.

Bild

Nach diesem wunderschönen Start in den Tag fahren wir gen Süden zu den Blackhouses in Arnol.

--> Link

Bild

Bild

Bild

Schon beeindruckend, wie karg die Menschen damals gelebt haben.

Bild

Bild

Bild

sonisonne am 20 Mär 2017 03:18:45

Es ist nur ein kurzer Weg bis nach Carloway (tatsächlich sind die Lewis'schen Sehenswürdigkeiten sehr praktisch aneinander gereiht, man fährt nur wenige Wege doppelt). Hier steht ein Broch, ein ganz spezielles "Wohnhaus", welches vermutlich 100 BC erbaut, aber noch 1300 AC bewohnt wurde, das Dun Carloway.
Ein kleines und wunderschön in die Landschaft eingefügtes Infozentrum platzt vor Infos, der Eintritt ist kostenlos.

--> Link

Bild

Nur 15min sind es dann bis zu den Callanish Standing Stones, und hier kann man ganz entspannte Stunden verbringen. Ein großzügiger Parkplatz, ein heimeliges Visitor Center mit hausgemachtem Kuchen und freiem Wifi, kostenloser Zugang zu dem Steinkreis - Touri-Hektik gibt es auf den Äußeren Hebriden offensichtlich nicht.

Ein kleiner Spazierweg führt zu dem Steinkreis, und so manche Besucher machen es sich in dem weitläufigen Grün gemütlich. Minutenweise haben wir die Anlage ganz für uns, und wir laufen lange zwischen dem etwa 2900 BC erbauten Steinkreis herum. Unfassbar wie die Menschen in der Steinzeit diese Felsbrocken auf die Anhöhen geschleppt, behauen und gestellt haben.

Bild

Bild

Bild

Bild

Auf Lewis and Harris leben gerade mal knapp über 20.000 Menschen, die Insel ist 2.178 km² groß, das sind also 9 Einwohner pro km². Platz für jede Menge Individualisten.
Auf Bostadh Beach treffe ich Dieter, einen Deutsch-Engländer aus Cornwall, mit seinem Labbi Archie. Er hat vor ein paar Jahren all seine Papiere verbrannt, und tourt seitdem mit einem nicht zugelassenen Wohnmobil aus Irland durch die Inseln. Er hat ein paar interessante Ansichten, aber ich bin trotzdem froh, als die Midges mich in das Monster flüchten lassen.

Bild

Bild

Der Strand ist traumhaft schön, und wir haben ihn ganz für uns! Hier bleiben wir über Nacht.
Am nächsten Morgen schüttet es aus Eimern, aber in der Hoffnung, das es irgendwann doch aufhören muss, wandern wir los, den gut ausgeschilderten Weg weit über den Klippen:

Bild

Bild

sonisonne am 21 Mär 2017 13:25:39

Die Infrastruktur auf den Äußeren Hebriden habe ich mal unterschätzt. Die Vorräte gehen zur Neige, und da es auch ganz schön frisch ist (das Monster ist ja weder isoliert noch beheizbar), käme ein Restaurantbesuch doch sehr gelegen. Also auf nach Tarbert.

Allerdings ist es Sonntag, die meisten Inselbewohner sind sehr religiös, und in jedem Reiseführer steht, dass sonntags außer den Kirchen so ziemlich alles geschlossen ist. Und Tarbert ist deutlich kleiner, als ich annahm. Wir kurven mehrmals durch die Stadt (das geht sehr schnell), aber hier gibt es so gar nichts. Alles was es gäbe, hat zu. Tanken müssten wir auch mal wieder.

Nach einigem Grübeln und Kartenbrüten entscheide ich mich, zurück nach Stornoway zu fahren, es ist eine Stunde entfernt. Normalerweise mache ich das nicht gerne: Wege doppelt zu fahren. Doch das Wetter ist so schlecht, da verpassen wir nichts.

Tatsächlich ist es eine Erfahrung sonntags in Stornoway zu sein. Menschenmassen strömen in die Kirchen, fein gekleidet, Gesangbücher unterm Arm. Es wirkt wie ein bißchen aus einer anderen Zeit.

Ein indisches Restaurant am Hafen hat geöffnet, hurra! Wir übernachten auf einem Parkplatz, und gehen eine großartige Runde morgens laufen durch den weitläufigen Schlosspark. Dem hiesigen Tesco statten wir ebenfalls einen Besuch ab, er ist absolut riesig, und getankt wird auch.

Bild

Bild

Und so gestärkt fahren wir ins Paradies: die sagenhaften Strände von Harris wollen wir sehen, und auf der Liste stehen Scarista Beach, Seilebost Beach und Luskentyre Beach.

Bild

Bild

Bild

Das Wasser ist so türkisblau wie in der Südsee, der Strand so goldgelb wie in Südfrankreich, und alles ist so verlassen, wie es nur in Schottland sein kann.

Bild

Bild

Bild

Hier verbringen wir wunderbar entspannte Tage...

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Von Tarbert aus nehmen wir die Fähre nach Skye:

Bild

sonisonne am 21 Mär 2017 14:32:31

Den Hype um Skye kann ich nicht verstehen. Ja, es ist schön und absolut einen Besuch wert, aber andere Ecken sind auch fantastisch, und für schottische Verhältnis ist Skye ziemlich überlaufen.
Nach zweieinhalb Stunden auf der Fähre kommen wir in Uig an.

Bild

Wir fahren direkt vom Schiff runter zu dem nahe gelegenen (1,4 Meilen) Fairy Glen, einem Tal, in welchem die Feen leben:

--> Link

Bild

Bild

Bild

Über das Quiraing fahren wir auf verschlungenen Wegen nach Portree. Dort gibt es ausgezeichnete kleine Läden, welchen ich jedes Jahr einen Besuch abstatte, und jedes Jahr finde ich tolle Geschenke und Andenken.

Bild

Nur eine Stunde Fahrt ist es bis nach Kyleakin, wo ein super Inder am Kreisel sich ebenso jedes Jahr über meinen Besuch freut. Und nun kommen die kleinen Freuden, die sich aneinanderreihen: über die grandiose Brücke nach Kyle of Lochalsh, vorbei am Eilean Donna Castle bei Dornie, und auf der A87 Richtung Invergarry mit berauschenden Aussichten links und rechts.

Wir suchen einen ruhigen Stellplatz für die Nacht, und fahren verschiedene Buchten an, doch überall herrscht massiver Midges-Alarm. Schließlich finden wir Glengarry, wo schon zwei andere Womos stehen:

--> Link

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Morgens gehen wir gleich zwei Stunden entlang von Wasserfällen wandern. Zurück füttere ich die Hunde, und dann machen sie ein Nickerchen im Monster, während ich die Näpfe und mich im Fluss waschen will.
Ich hüpfe von Stein zu Stein, und dann fliegt mir der Deckel von der Nassfutterdose aus der Hand. Ich hechte hinterher, rutsche aus, und drei Näpfe und eine Gabel fallen ins Wasser – und schwimmen davon. Die Gabel kann ich gerade noch schnappen, aber Näpfe und Deckel sind in Sekundenschnelle flussabwärts. Jetzt treiben sie mitten im Fluss und sind schon 20 Meter weit weg. Verfluchte Sch...!
Was tun? Ich könnte ja neue Näpfe kaufen. Aber der rosa Napf ist ein Geschenk. Also springe ich auf den Steinen am Ufer hinter, bis ich zumindest die blauen Näpfe sehe, hechte in Wasser, und hole sie ein. Ha! Und da kommt auch gleich der Deckel angetrieben. Schnell bringe ich die drei Sachen in Sicherheit ans Ufer. Fehlt nur noch der rosa Napf. Auf den Steinen laufend hole ich den niemals ein, und das Wasser ist zu flach, um zu kraulen. Also raus auf den Weg. Barfuss und in Unterwäsche renne ich auf dem mit Piniennadeln und Schotter übersäten weg parallel zum Fluss. Eine Frau wandert da gerade, ich renne vorbei: „Lost something downstream!“, höre aber keine Antwort, denn ich rase weiter. Da ist der rosa Napf! Er hat offensichtlich hervorragende nautische Eigenschaften, und treibt mit voller Fahrt in der Mitte des Flusses. Ich ins Wasser, schramme über die Steine, aber da hab ich ihn. Triumphal halte ich ihn hoch – und sitze im Wasser und lache und lache.

Die Näpfe und ich waren dann sehr sauber.

sonisonne am 12 Apr 2017 10:54:01

Zeit, heimzukehren. Ganz langsam fahren wir gen Süden. Ein schöner Stopp ist zum Beispiel am Ballachulish Tourist Information Center. Dort gibt es freies Wifi und hausgemachten Kuchen, und davor laufen wir noch den Brecklet Trail, einen Rundweg beginnend an einem still gelegten Schiefersteinbruch. Sehr idyllisch, und für den interessierten Tourist zeigen Infotafeln die bewegte Geschichte.

Bild

Bild

Bild

--> Link

Überall liegen Schieferbruchstücke, und ich lade einen kleinen Karton damit voll; wie gut, dass wir im Monster Platz haben.

Bild

Bild

Noch ein kleiner Zwischenstopp in Gretna Green, und weil wir jetzt an der englischen Grenze sind, gibt es für die Hunde Scottish Eggs - fanden sie super!

Bild

Bild

Bild

Danach heißt es Kilometer reißen... irgendwann kommen wir spät nachts todmüde in der Gegend um Manchester an. In England ist es ja nicht so leicht, einen Stellplatz für die Nacht zu finden, zumindest keinen, wo man die Hunde morgens einfach springen lassen kann, die können ja nicht lange warten, bis sie sich lösen "dürfen".
Wir kurven über die Landstraßen, und überall ist es zu eng, zu nah an der Straße oder ausgewiesenes Privatgelände. Ich bin total kaputt. Schließlich stelle ich das Monster auf dem riesigen Parkplatz eines Motels ab, und wir schlafen ganz tief und fest.
Reine Fahrtage mag ich nicht, da ist dann das ganze Urlaubsgefühl weg. Also was gibt es in der Nähe? Mangels Wifi wird das Navi konsultiert, und es zeigt als Sehenswürdigkeit den Tatton Park an. Nix wie los! Überraschung! Der Park gehört zum National Trust, da bin ich Mitglied, und so haben wir auch noch freien Eintritt, hurra!

Bild

Bild

Bild

In dem Park kann man locker einen ganzen Tag verbringen, und das tun wir auch fast. Zuerst eine Runde durch den eleganten Garten und um das beeindruckende Gebäude. Dann brechen wir auf zu einer riesigen Wanderung über die Ländereien, verlaufen uns prompt, und kommen nach einer etwas ausgeuferten aber fantastischen Runde wieder beim Monster an. Noch ein kleines Picknick, dann geht es wieder auf den Motorway.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

sonisonne am 16 Apr 2017 22:07:20

Nach vielen, vielen Kilometern kommen wir im Exmoor an, wo wir wie jedes Jahr unseren britischen Sommerurlaub bei Freunden abschließen. Wir statten dem Valley of the Rocks einen Besuch ab:

Bild

Bild

Bild

Dunster Castle möchte ich zum ersten Mal von innen anschauen, und bin beeindruckt, wie gut das Interieur erhalten ist.

Bild

Bild

Bild

Das Castle wird vom National Trust betreut, und der Fokus liegt wohl eher auf dem Gebäude als dem Garten, der ein bißchen mehr Liebe vertragen könnte. Dafür dürfen die Hunde aber mit in Garten und Park. Auch Dunster Village ist sehr sehenswert, mit vielen kleinen Cafés in historischen Gebäuden.

Bild

Bild

Bild

Und dann, auf dem Parkplatz von Dunster, passiert's.

Irgendwie ist unser Motto: Kein Jahr Großbritannien ohne ADAC (AAA). Die Gold Plus Mitgliedschaft lohnt sich leider sehr für uns...

2013: Mit dem Jeep Grand Cherokee (Jeepsi) - In Bath auf einem Parkplatz wachen wir im Auto auf, und nichts geht mehr - ich habe das Radio angelassen und bin eingeschlafen: Batterie leer. 2 Stunden braucht der ADAC, die ich mit nervösem Warten verbringe. Aber das nächste Jahr bin ich schon viel gelassener, wenn auch nicht schlauer...

2014: Mit dem Audi A6 Allroad (Blacky) - Morgens im Valley of the Rocks aufgewacht, Auto lebt nicht mehr. Hab nachts vergessen, die Kühlbox auszustecken: Batterie leer. Wir warten 2 Stunden auf den ADAC, die wir aber wandernd und entspannt lesend verbringen.

2015: Mit dem Audi A6 Allroad (Blacky) - Keilriemen reißt heimwärts auf dem Motorway bei Newbury und zerfetzt Wasserpumpe und Co. Stehen 3 Stunden in der gleißenden Sonne auf dem Rastplatz, bis der richtige Abschleppwagen kommt, und uns zum Audihändler bringt, wo Blacky vier Tage lang repariert wird für knapp 2000 GBP. Ich bin ein nervliches Wrack, denn wir müssten ja schon längst wieder daheim sein...

2016: Mit dem Ford Transit (Monster) - Die Hunde waren Gassi, ich packe sie ins Monster, starte den Motor, und da passiert es: eine allzu bekannte Lampe leuchtet auf, die Servo geht nicht, Bremsen hart wie Stein. Oh nein.
Nicht schon wieder.
Ein freundlicher Rentner auf dem Nachbarparkplatz bemerkt sofort die „Damsel in distress“, und legt sich unter das Monster. „Bad news“, sagt er. Ich breche in Tränen aus. Warum schon wieder? Und das ist nicht einmal mein eigenes Fahrzeug.

Das Monster darf nicht mehr bewegt werden, das Handy liegt auf der Ladestation bei den Freunden, und da stehe ich mal wieder.
Der Rentner, Bill, erzählt mir später, ich hätte ihn so an sein Girlfriend erinnert, damals als er in Paderborn stationiert war, dass er mich so nicht stehen lassen konnte. Prompt packte er mich zu seiner Frau Janet und Border Collie ins Auto, und fährt mich zu meinen Freunden.
Ich bin mittlerweile dezent hysterisch, aber meine Freundin hat die Ruhe weg: „Wie gut, dass es hier in der Nähe passiert ist.“ Ihr Mann packt sein Werkzeug ein, und wir fahren zurück nach Dunster Castle. Ich rufe den ADAC an, und mache mich auf das Schlimmste gefasst. Mein bester Freund, dessen Auto ich soeben geschrottet habe, versucht mich am Telefon zu beruhigen: „Wenn es kaputt ist, dann lass es halt stehen, und komm mit dem Taxi heim. Ich hol dich aus Frankreich ab.“
Derweil baut mein Freund den kaputten Pulley aus (wie heißt das auf Deutsch? So ein Metallrad), und fährt los, um beim Fordhändler zu schauen, ob sie so ein Teil da haben. Und er hat Glück.
Zwischenzeitlich kommen einige Briten vorbei, und fragen, ob wir etwas zu essen oder trinken möchten, und ob die Hunde okay sind. Und die Parkleitung kommt auch, denn sie möchten das Tor schließen, aber man lässt extra einen geheimen Nebenausgang offen.

Bild

Teil 1 von „Dinge, die ich nie können wollte“: Keilriemen entspannen.
Mein Freund baut den neuen Pulley wieder ein, und dann fummeln wir mir dem sch... Riemen, bis wir den Riemenspanner finden (ihr seht, ich kenn mich jetzt aus).
Aber wie muss der Riemen laufen? Wir wollen schon aufgeben, da kommt nach 2,5 Stunden der ADAC um die Ecke. Jetzt geht alles ganz schnell. Zu dritt bauen wir den Gurt wieder ein, Motor starten, alles läuft. Ich lasse den ADAC-Mann schwören, mir noch einen Kilometer zu folgen, und fahre mit zittrigen Knien los. Ich kann mein Glück nicht fassen.

So, nach diesem kleinem Abenteuer zum Schluss kommen wir gut wieder in Deutschland an.
Ich hoffe, ihr hattet Freude an diesem Reisebericht. It was my pleasure!

Jonah am 16 Apr 2017 22:54:10

Jaaaa, ich hatte ganz viel Freude an deinem Bericht. Hat riesig Spaß gemacht ihn zu lesen und die vielen schönen Fotos anzusehen. Du schreibst sehr kurzweilig. Bin schwer begeistert. :ja: Und was Scottish Eggs sind, hat Google mir erklärt. Die scheinen ja wirklich sehr lecker zu sein. Bei dir würde ich sehr gerne Hund sein. :)

Hochwaelder am 17 Apr 2017 12:24:50

Es hat uns auch riesigen Spaß gemacht deinen kurzweiligen Bericht zu lesen.
Die vielen schönen Bilder !!!!!! die lassen sich herrlich anzusehen und man möchte sofort diene Tour selbst erleben.
Und man sieht mal wieder da man mit einem spartanisch ausgerüsteten Wagen eine tolle Reise erleben kann.
Nur eine Frage hätte ich: Wie viele km seid Ihr auf dieser Tour gefahren?

sonisonne am 19 Apr 2017 22:22:09

Danke an Michaela und Hochwälder für eure freundlichen Worte! Das ist schön.

Leider habe ich allerdings gar keine Ahnung, wie viele Kilometer wir gerissen haben - sorry ;-)

herbstfrau am 23 Apr 2017 09:22:14

Hallo Sonja,

Ich muss erst mal wieder unter dem Tisch hervorkriechen, unter den ich vor Lachen gepurzelt bin.
Die Szene, wie Du auf der Jagd nach dem rosa Napf barfuß in Unterwäsche am Fluss entlang sprintest, hätte sich kein Romanautor besser ausdenken können. Gorgeous!

Ein wunderschöner Bericht. Ich lese Deine Berichte besonders gerne, weil Du auch mit drei Hunden unterwegs bist.
Manchmal schaue ich etwas neidisch, weil unsere beiden Mädels so jagdtriebig sind, dass sie nur selten von der (Schlepp)Leine dürfen. Ich hoffe sehr, dass sich in Schottland das eine oder andere Plätzchen findet, wo kein Wald und auch mal keine Schafe zu sehen sind.

ADAC Plus haben wir auch vor ein paar Tagen noch abgeschlossen :wink:

Sehr interessant fand ich das Künstlerpaar, das Dich kurzerhand mal zu sich eingeladen hat.
Ich frage mich, ob Du das hier bei uns auch erlebt hättest. Quasi als schottische Touristin in Deutschland.

Hat sehr viel Spaß gemacht, Deinen Bericht zu lesen. Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe machst.

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Schottland mit Kindern?
Caravan and Motorhome Club UK - App nicht in Deutschland
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2017 AGB - Kontakt