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Kapazitätstest im 7 Jahr Winston 160 mit Bleiladetechnik 1, 2


lisunenergy am 12 Feb 2019 10:43:16

Lasst uns doch mal einen Schwarmtest durchführen!
Akku aufladen und warten bis
der Ladestrom auf 0A geht. Jetzt mal den Akku bis 50 % entladen. ecocognito: so weit wie ich weiß hast Du ja 2 Stück in Betrieb. Mich würden da mal die Abweichungen interessieren.


Beste Grüße Lars alias Sonnentau

Stocki333 am 12 Feb 2019 11:16:30

Hallo Lars
Gute Idee. Könnte sich am Wochenende ausgehen. Interessant dürfte auch die Temperatur des Accus sein. Kann dann gleich meine Verkabelung auf Wärme überprüfen.
LG Franz

lisunenergy am 12 Feb 2019 22:16:08

Der Akku bleibt kalt . Warm werden nur die Kabel und der Wechselrichter stöhnt, weil der Echt gefordert wird. Bei meinem Victronkumpel 24 Volt 400Ah passt es erstaunlich bei Entladung 50%. Dieser will auch den Peukerttest mit 1,01 und 1,0 durchführen. Bei mir wird es auch erst am Wochenende.

lisunenergy am 16 Feb 2019 14:26:03

So wie versprochen habe ich heute mir mal ein wenig Zeit freigeschaufelt um den BMV 700 zu justieren. Da beim letzten Test der SOC Wert in % nicht gestimmt hatte, habe ich mich heute meiner alten Einstellungen erinnert :mrgreen:
Den Peukert habe ich knall hart auf 1,0 gestellt. Für die Ladung und Co habe ich für die Winston LiFeYPo4 noch ein paar Werte angepasst, die ich Euch noch gern mal mitteilen möchte.
Hier das Ergebniss bis 50% . Da es linear verläuft bin ich mir sicher , das der Fehler nicht viel gröser wird.
Ich habe aber auch noch einmal den Shunt kalibriert und syncronisiert.

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MountainBiker am 16 Feb 2019 14:37:53

Hallo,

das sieht doch gut aus! Alles wie es sein soll!

IchBinsWieder am 16 Feb 2019 19:01:49

lisunenergy hat geschrieben:Hier das Ergebniss bis 50%



Well done :daumen2:

lwk am 17 Feb 2019 20:29:02

Hallo, mir ist aufgefallen, das die Spannung bei 50% (minimal) höher ist als bei 90% Entladung.
Hätte ich andersherum erwartet.
Gibt es dafür eine Erklärung?

thomker am 17 Feb 2019 20:39:52

Moin
Ich geh mal davon aus, dass der Akku etwas wärmer geworden ist, und damit reaktionsfreudiger. Konnte ich bei mir auch schon beobachten, ist unter 5° ein bißchen träger sowohl beim Laden, als auch beim Endladen.

Gruß
Thomas

IchBinsWieder am 17 Feb 2019 21:14:03

lwk hat geschrieben:.... höher ist als bei 90% Entladung.
...
Gibt es dafür eine Erklärung?


mal abgesehen davon, dass es eine 10% Entladung war ... ja, gibt es --> Link
Diesen sogenannten "Spannungssack" gibt es auch bei Bleibatterien.

Stocki333 am 19 Feb 2019 17:41:53

Hallo die Runde.
Habe jetzt meinen Jährlichen Belastungstest absolviert. Damit auch gleich einen Test bis 50% absolviert.
Testbedingungen:
BMV 702 167A 2,05 Kw Temperatur der Zellen. +8 Grad
Zellausgleich mit Victron Solarregler durchgeführt. Dauer 1 Std. auf 14,62 V.
Messbeginn 30min später. Spg. 14,12 Volt
Peukart 1,05 300 Ah
100% 80% 70% 60% 50%
14,12 12,25 12,22 12,16 12,13
55Ah 80AH 107Ah 133Ah

Und wenn ich mir die Werte so anschaue bin ein bischen verwirrt. :roll: :ja:
Das einzige was in der Temperatur stieg, sind die Anschlüsse am Philppi 32 Grad.
Der Ective WR 2500W erreichte eine Temperatur von 22 Grad.
Die Anlage läuft seit 37 Monaten und 49000 km. Wurde nichts verändert in den Einstellungen. War der damalige Wissensstand.
Nach 10 min war die Spg.13,4 Volt. 50% Entnahme.
Ladestrom 60A von der LM. Bei 70% Spannung 13,7 V
Gruss Franz

Stocki333 am 19 Feb 2019 17:43:35

Vergessen. der solarregler wurde Abgeschaltet

towi am 19 Feb 2019 17:56:13

Hallo Franz,

wie lange hast du denn bis zum Abbruch entladen ?

Gruß
towi

Stocki333 am 19 Feb 2019 18:14:09

Hallo towi
Habe leider nicht daran gdacht, die Zeit festzuhalten. Aber bei der Leistung ging das rasch. Zwischendurch immer kontroliert ob etwas warm wird und Temperatur gemessen. Aber ich Ochs habe vergessen das ich eine Datenleitung verlegt habe vom BMV um die Daten mit dem Laptop auslesen zu können. Ist ja schon 3 Jahre her. Aber wenn so ein Kraftwerk derartig problemlos läuft, war auch keine Veranlassung damit zu arbeiten.
Lg Franz

lisunenergy am 19 Feb 2019 18:22:53

Also ich verstehe die 100% mit den 50Ah nicht. Ich habe jetzt Peukert wieder auf 1,0 gestellt. Volladung 14 volt.
15 Minuten und 2%. Der letzte Test bis 50% hat sehr gut funktioniert.

towi am 19 Feb 2019 18:25:46

Nicht tragisch.

Wäre nur interessant gewesen was rechnerisch entnommen wurde.
Bei konstantem Strom x Zeit geht das ja ganz gut ...
Aber viel fehlt ja nicht bis zu 150Ah, evtl. Ist peukert zu optimistisch bei diesem Strom.?

Gruß
towi

Stocki333 am 19 Feb 2019 18:30:34

Stimmt Lars. ich schreibe das noch mal neu und anders. Ich habe immer einen cm Abstand gelassen aber nach dem senden schaut sind die Leerzeichen weg.

Stocki333 am 19 Feb 2019 18:37:56

So hier nochmal die Werte:

100% 14,12 Volt
80% 12,25 Volt 55Ah
70% 12,22 Volt 80Ah
60% 12,16 Volt 107Ah
50% 12,13 Volt 133Ah
Franz

towi am 19 Feb 2019 18:41:13

lisunenergy hat geschrieben:Also ich verstehe die 100% mit den 50Ah nicht. Ich habe jetzt Peukert wieder auf 1,0 gestellt. Volladung 14 volt.
15 Minuten und 2%. Der letzte Test bis 50% hat sehr gut funktioniert.


100% ist 0 Ah
Die 55Ah gehören zu 80% :-)

Franz war schneller :-(

t.

Stocki333 am 21 Feb 2019 14:09:28

Hallo Lars
Ich habe noch etwas zur Klimaerwärmung beigetragen.
Der Test wurde mit Peukart 0 noch einmal durchgeführt.
Testbedingunge wie vor 2 Tagen. Spg.auf 14,62 volt für 10min. Gewartet bis die Spg auf 14,2 V war. Allso gleiche Testbedingungen wie beim ersten Test. Solar Abgeschaltet. temperatur der Zellen: +2 Grad

100% 14,20 Volt 00,00 Ah
90% 12,37 Volt 30,00 Ah
80% 12,35 Volt 60,00 Ah
70% 12,32 Volt 90,00 Ah
60% 12,29 Volt 120 Ah
50% 12,25 Volt 150 Ah
Nach einer Minute war die Spg wieder auf 12,95 V
Stromentnahme Anfang 167A. Ende 168 A.
Obwohl die Zellen um 6 Grad niedriger war, ist die Spannungslage um 1/10 höher. Haben allerdings gestern einen Ausflug gemacht.
Du hast einmal ja geschrieben, das die Winston es mögen wenn sie Arbeiten dürfen. das wäre eine Erklärung für die höhere Spannungslage trotz niedriger Temperatur.
Wird wohl nichts mit Garantieaustausch. :oops: :cry: nach den Messwerten.
Für towi: der Test hat 52 min gedauert.
Liebe Grüse Franz

Stocki333 am 21 Feb 2019 14:49:37

Bin gerade beim BMV auf den Ladewirkungsgrad gestossen. Der steht bei bei mir noch auf Werkseinstellung 95 %. Ist ja eigentlich der Gegenpart zu Peukert. Oder sehe ich das Falsch. Der ist ja vermutlich auch zu hoch.
Als Peukert wert steht bei der Betriebsanleitung noch 1,10 :lach: :lach:
Liebe Grüsse Franz

lisunenergy am 21 Feb 2019 21:17:00

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Probier es mal. Seit dem läuft es bei mir besser.

Stocki333 am 21 Feb 2019 22:21:22

Danke Lars
Werde die Daten übernehmen.
Die 300 Ah lass ich jetzt trotzdem. Auch den Peukert Wert bei 0.
Bin so wieder auf den Neuesten Stand.
Danke nochmal Franz

lisunenergy am 22 Feb 2019 07:15:10

Ja klar! Bei Dir 300Ah. Peukert 1,0.

andwein am 22 Feb 2019 13:05:59

Stocki333 hat geschrieben:Bin gerade beim BMV auf den Ladewirkungsgrad gestossen. Der steht bei bei mir noch auf Werkseinstellung 95 %.

Nein, der Ladewirkungsgrad geht davon aus, dass von der eingespeisten Energie nur 95% gespeichert werden. Für Li ist das in meinen Augen OK, für Blei müsste man auf 90% gehen.
Übrigens gehen bei der Entladung wieder 5% verloren, für einen ganzen Zyklus würden das dann 10% Verlust sein. Jetzt kann man fragen : Ist die Bezeichnung des BM ungenau, ist es ein Faktor der beim Laden und Entladen zur Berechnung kommt, oder wird der Entlade-Umwandlungsverlust mit dieser Einstellung gar nicht berücksichtigt??
Das ist eine der Ungenauigkeiten der BMs, was tatsächlich und mit welcher Verlustleistung umgewandelt wird kann hier keiner errechnen, da haben selbst die Batteriehersteller Probleme.
Fragen über Fragen, Andreas

MountainBiker am 22 Feb 2019 14:55:56

Hallo,

korrekt, man kann die im Akku gespeicherte Energie nicht messen (bei Bleisäure gibt zwar noch die Möglichkeit die Bleisäure vorher/nachher zu analysieren, aber exact ist anders), man kan nur den Lade-/Entladezyklus vermessen - was habe ich an Energie reingesteckt, was habe ich entnommen, z.B. bei 0,1C. Dies ist nicht nur von Strom sondern auch von der Temperatur abhängig. Bei der Peukert-Gleichung kommt zusätzlich noch hinzu, dass bei hohen Strömen ein weiterer Effekt zu Tage dritt, der sich auf die Entnahme bei hohen/sehr hohen Strömen bezieht und die Kapazität verringert (neben den Verlusten bei der chemischen Umwandlung).
Der BC hat als Ladungswirkungsgrad immer diese beiden Prozesse (Wirkungsgrad elektrisch->chemisch/chemisch->elektrisch+2*Verluste am Innenwiderstand der Zellen ) berücksichtigt, dieser ist vom Batterietyp natürlich stark abhängig (könnte man mal bei einen LiFePO4 Akku vermessen). Übrigens bin ich mir nicht sicher, ob die Peukert-Gleichung in dieser Form überhaupt bei LiFePO4 anwendbar ist, da der Einfluß der Temperatur (vor allem bei tiefen und sehr hohen) eine große Rolle spielt und diese nur für eine konstante Temperatur der Batterie gilt. Es gibt zu viele Einflüsse (die nicht erfaßt sind) und da der Effekt gering ist hat hier Gegenläufigkeit einen großen Einfluß.

z.B. Tiefe Temperatur -> hoher Strom -> Peukert-Effekt -> Verlustleistung am Ri -> Temperaturanstieg-> höhere Entnahmekapazität -> Ausgleich Peukert-Effekt

Stocki333 am 22 Feb 2019 15:56:39

Hallo
Man könnte jetzt beide Werte auf 0 setzen. Dadurch das der LM_Regler die Leistung so konstant hält, könnte ich die Maschine weiterlaufen lassen und die eingelagerte Leistung über den BMV und über die Gelaufene Zeit vergleichen.
Allerdings spielt der BMv bzw. Shunt nicht mit. Er liefert nach Ende des Belastungstest einen Ruhestrom von 200 mA.
Und ein Bordcompter ist nun einmal ein gutes oder schlechtes Schätzeisen. So einen Test zu machen hat mit dem mir zur Verfügung stehenden Equipment machen grenzt an eine Akademische Übung. Ist dann eigendlich nur Stoff für endlose Diskussionen und bringt eigendlich nichts.
Trotzdem ist der BC unverzichtbar. Er liefert vor allem bei hohen Strömen gute Schätzwerte und das ist was wirklich zählt. Beachtet man die Spannungswerte bei 90% und 50% da ist nicht viel Differenz. Für einen Messtechniker mag das viel sein,für einen Camper ??? Auch der Unterschied zwischen Faulen und benutzten Accu.
Und in einem Punkt kann ich euch nur zustimmen. Am Gesamtmarkt sind wir eine Absolute Minderheit. Somit noch nicht wirklich interessant für Firmen in korrekte Einstellungen geld zu investieren. So werden halt Berechnungen aus der PB- Welt umgemodelt und uns als HITec verhökert. Sieht man ja bei den Li fähigen Ladegeräten. Lars hat damals die Frage gestellt, was ist nun richtig.
Liebe Grüsse Franz

andwein am 22 Feb 2019 18:09:10

Das waren zwei gute Zusammenfassungen der Problematik. Und solange man akzeptiert, das auch ein hochmoderner Batteriecomputer für 200 € auch nur ein Schätzeisen ist, ist alles OK. Eine schlechte Schätzung ist ist immer noch besser als gar keine Ahnung.
Grüße Andreas

Stocki333 am 22 Feb 2019 19:57:25

:dankeschoen:

Heimdall am 19 Mär 2019 20:20:32

Stocki333 hat geschrieben:Eigentlich zählt nur der Endwert. Ist der immer gleich ist diese Information viel wichtiger für uns unbedarfte Womo-Besitzer.
Alles andere sind doch akademische Übungen für Spezialisten.
Lass wie es ist, 90% der Anwender deiner Anlagen freuen sich immer auf deine Messungen. Auch Ich.
Franz

Hallo Franz,
für mich bist du kein "Unbedarfter" im Gegenteil. :D
Darf ich als echtes Nackerpatzl zum besseren Verständnis für mich dieses Thema zusammenfassen?
Den "Peukert" auf 1,0 stellen, die Kapazität lt. Akkugröße z. B. 100 Ah in den BC eingeben. Wo ist dann die untere Entladegrenze, Spannung oder Kapazität, bei der wieder nachgeladen werden soll, anzusetzen und wie ist dann noch der grob gerechnete Restkapazität?
Danke für eine Aufklärung.

Stocki333 am 19 Mär 2019 23:44:32

Hallo Heimdall
Danke für die Blumen. So unbedarft bist du aber auch nicht. auch bist du kein unbekannter Forist für mich.
Allerdings habe ich eine Wissenslücke welche Accus du verbaut hast.
Du hast sicher mitbekommen das meine Anlage schon 3 Jahre läuft. Damals gab es Kontroversen über den Peukert und wie weit soll man runtergehen mit der Entladung.
Ich bin jetzt auf die von Lars empfohlen Werte gegangen. Den Unterschied sieht man bei einer 50 % Entladung sehr gut.
Peukert 1,05 133 Ah Entnahme.
Peukert 1,00 150 Ah Entnahme
Jetzt zu deiner Frage nach der unteren Entladegrenze.
Bei der Erstinbetriebnahme war der erste TEST die untere Schaltschwelle. Das zweite, die Zellen Vollgeladen auf 14,4 Volt. Mit einem Labornetzteil die Spg langsam hochgefahren, bei 15 Volt dann die Automatische Trennung. Leider damals noch ohne den BMV. Darum keine Kapazitätswerte. Meine Einstellung zu den unteren Grenzen ist sehr konservativ. Ich kenne keinen Accutyp der Freude hat am Unteren Ende zu arbeiten. Mein BMV behauptet max Entnahme 230Ah. Aber es gibt noch eine sehr deftigen Grund für ein Manegement unten. Ich starte von der Aufbaubatterie. Also die unteren 20 % greife ich nicht an.
Meine persöhnliche Meinung ist auch. Kein User solte die unteren 15 % angreifen.
Spannung geht gar nicht als Indikator für Kapazität. das ist einerseitz dem Temperaturverhalten der Zellen geschuldet sowie wie faul waren die Zellen vorher.
Es gibt allerdings einen Bereich wo das Sinn macht. Bei sehr kleinen Strömen. Dort versagt nähmlich der BC. 100 oder 150mA erfasst der nicht korrekt. = Grundrauschen WOMO. Und mit diesem Problem beschäftige mich gerade, in Gedanken. Der original verbaute Tiefentladeschutz schaltet bei 10,7 Volt ab. Ist damit für die Wurst. Da ist bei Winston alles zu spät. bodimobil hat mich mit seine Beschreibung des V-Guard auf diese Idee gebracht. Der lässt sich Programmieren. Mit einem 2 Relais damit auch noch den WR trennen falls doch vergessen wurde Abzuschalten. Muss ein paar zehntel Volt über der Anlage von Lars sein und aber unter der Spg. die der WR bei 200 A verursacht. Im Worst Case Kann der Accu noch ein paar Wochen ohne Tiefentladung Lagern. Nur die BMS Struktur verbraucht ein paar mA. Lars wusste schon, warum er diese Komponenten auch nach Verbrauch auswählt.
Der zweite Weg ist die Relaisfunktion des BC. Bei einem SOC würde ich bei 10% das Mobil automatisch stillegen. Wäre eigendlich die Funktion auch eines Tiefentladeschutzes bei PB Batterien. Aber wo liegen die Schwellen. Viel zu niedrig für PB. Wir Lithianer haben wenigsten ein BMS das schlimmstes verhindert. Diese Funktion ist bei mir nur auf den WR realisiert auf 20% SOC.
Ich hoffe diese Überlegungen waren dir ein Hilfe
Franz

Heimdall am 20 Mär 2019 10:04:42

Hallo Franz,
herzlichen Dank für deine Mühe.
Da meine AGM nun langsam (9 Jahre) an ihr Ende kommen werden möchte mein Sohn heuer das Risiko im Kroatien Urlaub Stromprobleme zu bekommen nicht mehr eingehen. Nun haben wir aus reiner Neugierde (haben wollen :wink: ) doch beschlossen auf LiFe umzusteigen.
Wir haben uns die "Untersitzbatterie mit 100 Ah von CS-Batteries" --> Link ausgesucht und gehen das Risiko einer einfach austauschbaren Billig LiFePO bewusst ein.
Ich bin vermutlich mindestens so konservativ wie du und denke dass wir die untere Schwelle mit 20% Restkapazität nicht ausreizen werden. Die 50% der AGM sind uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass das darunter gehen sowieso fast körperliche Schmerzenen verursachen wird. :wink:
Unsere Jungen brauchen noch weniger Strom wie wir, die nützen nicht mal den FS und einen WR brauchen wir auch nicht.
Was mich aber interessieren würde, wäre, wie du das OHNE Starterbatterie gemacht hast? Geht das einfach? Diese 27kg auch noch sparen wäre schon geil. :D Wir haben einen Hymer B614, mit einem Sterling B2B und Votronic BC.
Ich bin hier leider für KN gesperrt, bist du vielleicht noch in einem anderen Forum?

Danke und LG nach OÖ.
Armin

Stocki333 am 20 Mär 2019 13:35:41

Hi Armin
Bin Leider bis Freitag beschäftigt. dann habe ich wieder Zeit
Franz

Stocki333 am 20 Mär 2019 17:57:23

Hi Achim
Den Ort kennst du einen bekannten Kommissar kennst du auch und es gibt nur einen Namen dort. die handynr sind dort falsch. Franz

Heimdall am 21 Mär 2019 09:37:37

Bin gespannt ob ich das Rätsel lösen konnte. :D

towi am 21 Mär 2019 17:38:58

Stocki333 hat geschrieben:Hi Achim
Den Ort kennst du einen bekannten Kommissar kennst du auch und es gibt nur einen Namen dort. die handynr sind dort falsch. Franz


Ich verstehe leider nur Bahnhof :-(
dabei interessiert mich das doch auch mit dem starten vom Aufbauakku ...

Gruß
towi

qx-56 am 21 Mär 2019 20:50:46

Hallo Lars,
dann will ich auch mal ein paar Daten einstellen:
Die "Gelben" 200Ah sind noch taufrisch zusammengebaut und kommen nun zum ersten Mal zum Einsatz :


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Während der Belastung immer wieder die Temperatur der Kabel geprüft insbesondere die Zuleitung zum Wechselrichter hier sind zur Zeit noch 35mm2 verbaut diese werden noch auf 50mm2 geändert....Kabel wurden max. Handwarm...Der Wechselrichter 1500/3000 ebenso.

Nach kurzer Ruhepause habe ich mal den Motor gestartet um zu sehen ob der Ladebooster MT-LB 45 45A max ( keine LiFe Kennlinie daher auf Einstellung Blei-Nass ) seinen Dienst aufnimmt und wie hoch die Ladeleistung geht ( knappe 40 A im Standgas find ich okay )


Das Landstromladegerät ein Fraron BLG60M12V kann max 60A hat eine LiFe Kennlinie mit 14,6V Ladeschlusspannung die ich aber nicht nutze.
Das Ladegerät hat auch 2 freiprogrammierbare Ladeprofile hier muss ich noch mal probieren.....
Frage : welche Eckpunkte wären wohl optimal für die Winston ?

Wünsche noch einen schönen Abend
Nun auch mit "Gelben Grüssen " :lol:

lisunenergy am 22 Mär 2019 07:15:21

Als Eckpunkte wäre 14,4 volt nach meinen Erfahrungen sehr gut. Als Fload 13,5 Volt. Wichtig ist bei Winston 20% drinn zu lassen. Sollten diese Akkus mal ganz leer sein, so ist es enorm wichtig mit sehr kleinen Strom zu laden.
Das gilt für alle LiFePo4 Akkus!!! Wissen nur wenige.

IchBinsWieder am 22 Mär 2019 09:26:08

Hallo Lars,

definiere doch mal bitte "sehr kleinen Strom".
Wie hoch sollte der maximal pro 100Ah sein?

lisunenergy am 22 Mär 2019 11:13:42

Es wird 0,1 c empfohlen. Ich würde immer so 5A einstellen.

mv4 am 22 Mär 2019 12:06:00

lisunenergy hat geschrieben:Als Eckpunkte wäre 14,4 volt nach meinen Erfahrungen sehr gut. Als Fload 13,5 Volt. Wichtig ist bei Winston 20% drinn zu lassen. Sollten diese Akkus mal ganz leer sein, so ist es enorm wichtig mit sehr kleinen Strom zu laden.
Das gilt für alle LiFePo4 Akkus!!! Wissen nur wenige.



Hallo Lars, die 20% Restkapazität meinst du jetzt damit die gelben mit dem Y, oder gilt die Aussage für die Accus ohne Y ?

michaelm am 22 Mär 2019 12:38:40

lisunenergy hat geschrieben:Winston 20%


Die Winston sind die Gelben mit Y. Für die zählt es also auf jeden Fall. ;)

Gruß,
Michael

lisunenergy am 22 Mär 2019 21:57:09

Da die Winston bis 20 % mehr drin haben, kann man schon die Nennkapazität nehmen. Bei den normalen Lifepo4 ist es sogar teilweise weniger und es wird aufgerundet. Daher die Empfehlung 20%.

flo16v am 23 Mär 2019 12:17:30

Hi,

Die BC haben mMn. am meisten Probleme mit niedrigen Strömen. Unser Womo hat ne Grundlast ( Panel an) von ca. 0,5A. Lass ich es mal 1-2 Wochen so stehen habe ich beim Laden eine Abweichung von ca. 10%. Der Akku nimmt keinen Strom mehr an, die ANzeige ist aber erst bei 85-90%.

Das Wichtigste ist das man die Batterie ab und an voll lädt damit der BC sich Synchronisieren kann auf die 100%. So hat man einen guten Überblick über den Füllstand der Batterien.

Gruß Flo

biauwe am 23 Mär 2019 14:36:05

Was passiert denn, wenn die Akkus wegen Unterspannung abschalten und Verbraucher, wie WR und Heizung sind i.B. und die Solaranlage liefert Strom?

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