christoph85 am 14 Dez 2016 12:30:09

Liebe Wohnmobilfreunde

Leider habe ich dieses Mal verpasst mir rechtzeitig den/die passenden MarcoPolo Reiseführer zu kaufen (was ich versuche noch nachzuholen - im Moment ist einfach die Hölle los und ich komme gefühlt zu nichts). Wir fahren in genau einer Woche (am Abend des 21. Dezember) für 18 Tage nach Spanien/Denia und Umgebung. Zumindest die Anreise werden wir sehr zügig durchziehen, damit wir rund um Denia ausreichend Zeit haben. Der Rückweg ist ebenfalls schon gut geplant. Was mir nun noch fehlt sind also spannende Ideen zu Unternehmungen dort unten.

Wenn ihr also Tips zu Sehenswürdigkeiten (Kultur, Museen, Action, "Spiel Spass und Spannung", etc.) im Umkreis von +/- 300 KM habt, dann wäre ich Euch sehr dankbar.

Zur Info:
Wir haben zwei kleine Mädels im Alter von 2 und 4 Jahren mit dabei. Die sind gerne bei vielen Dingen mit dabei und recht stabil was Unternehmungen angeht - Sachen wie Klettersteige, schwierige Wanderungen, Fallschirmspringen (kleiner Scherz :lach:) oder ähnliches fallen dadurch aber leider raus. In Valencia habe ich das OCEANOGRAFIC gefunden, was sicher mit den Kindern spannend und gut mit einer Städtetour zu verbinden ist...

Fahrräder, Wanderrucksack und Kinderwagen sind natürlich mit an Bord.

Schon jetzt vielen Dank und beste Grüsse,

Gast am 15 Dez 2016 07:03:48

Hallo,
in Denia selbst fällt mir nur die kleine Bahn ein, die -im Sommer- auf jeden Fall durch die Stadt und hoch zur Burg fährt.
In Benidorm gibt es das Mundomar(ganz gut) = eine Art Freizeitpark mit Tiershow (Pinguine, Delphine). Kurz hinter Benidorm noch das Terra Mitica. Da waren wir nie drin = kann also nicht sagen, wie es da ist.
Dann noch dieses hier:
Die Cova de les Calaveres (valencianisch) oder Cueva de las Calaveras (spanisch) („Totenkopfhöhle“) ist eine Höhle in der Region Valencia in Spanien. Sie liegt auf der Südseite des sich hier zur Küstenebene weitenden Tals des Girona, in 75 Meter Höhe, und rund 1000 m von dem Ort Benidoleig entfernt. Ein Teil der Höhle liegt unter dem Grundwasserspiegel.

Mit Ausmaßen von 440 Meter Länge und bis zu 50 Meter Höhe zählt die Höhle zwar nicht zu den größten an der Costa Blanca, weist aber zahlreiche interessante Spuren von Menschen auf, die bis in die Altsteinzeit zurückreichen. Seitdem diente sie den Menschen immer wieder als Unterkunft und Schutz. Heute kann man die Höhle besichtigen.
= habe ich aus Wikipedia - wir waren aber auch schon selbst drin.

In Valencia den Seepark hast du ja schon gefunden - da waren wir im Frühjahr drin.

Sonnige Zeiten
gerwulf

NS: Für 3D-Kinos scheinen mir die Kleinen nicht alt genug. Wenn du anderer Meinung bist, lege den Rückweg so, dass ihr an Portiers in F vorbei kommt. Das Futuroscope ist ein Freizeitpark in Frankreich, der sich mit den Medientechnologien der Zukunft beschäftigt. Er befindet sich in Chasseneuil-du-Poitou in der Nähe von Poitiers.

christoph85 am 15 Dez 2016 09:05:19

Da sind doch schon gute Sachen mit dabei. Die Höhle ist sicher interessant und eine Art Zoo als Plan-B ist sicher auch immer gut.

Ich habe mal Folgendes auf unserer "ToDo" Liste notiert. Der Name passt nicht ganz, da wir nicht alles besuchen müssen. Sie stellt für uns viel mehr eine mögliche Auswahl sehenswerter Attraktionen dar:

- Westernstadt / Fort Bravo - bei Murcia
- Heisse Quellen (generell) - an verschiedenen Orten
- Aquarium - in Valencia
- Totenkopfhöhle Cueva de las Calaveras - bei Valencia
- Zoo Mundomar - bei Benidorm

Städte (Tips zu Attraktionen sind auch hier willkommen):
- Barcelona
- Madrid
- Valencia
- Alicante
- Murcia
- Granada

Weiss wer ob und ggf. wann dort unten irgendwo schöne Wochen- und/oder Handwerkermärkte sind?

Ich bin noch am überlegen ob die Zeit reicht um bis nach Gibraltar zu kommen. Mal sehen ...

deedee am 15 Dez 2016 13:09:15

Uuiiiiii ... Fort Bravo iss aber ziemlich weit weg vom Raum Denia ... Ob ihr das packt auf ne 18 Tage Tour?

Beduin am 15 Dez 2016 13:16:05

Die Westernstädte sind bei Alemria und sehenswert. Rene>Variophönix war erst die Tage dort. Gibt ein paar verschiedene, nicht nur die eine.
Mit deinen beiden Mädels.................glaube kaum das du das schaffst.
Wenn du bis Elche kommst, da hats sehr! schönen Palmengarten, Zoo, war ich aber nicht drin, Baumwipfelpfad.
Ich komm eben von Santa Pola, mir gefällts da. Die haben Meerwasser Aquarium, die Geschichte vom Salz, einen der ältesten Fischerreihäfen in Spanien. Eine Insel Tarba???? vorgelagert wo es früher Piraten gab. Fahren Glasbodenboote hin.
Aber im Moment regnet es mal wieder :(
Orhiuela, da kommt das ganze Gemüse her, in der Gegend sind Anfang vom Jahr ewig drin rum gekurvt, war so toll an zu sehen.

Wenn am Straßenrand braune Schilder auftauchen, nachfahren lohnt :)

christoph85 am 12 Jan 2017 10:05:16

Wir sind inzwischen zurück und ja, es war wirklich schön. Folgend ein kleiner Bericht unseres Ausflugs:

21.12.2016
Kaum von der Arbeit zu hause, sind wir noch am gleichen Abend nach Avignon gefahren. Von der Schweizer Grenze aus ging es an Zürich vorbei nach Genf und dann auf schnellstem Wege nach Avignon. Um 18:30 Uhr starteten wir und um 00:30 in der Früh des nächsten Tages waren wir da. Ok, wir mussten dann noch einen Stellplatz suchen, weil der ausgewiesene Stellplatz in Avignon geschlossen war. An verschiedenen Ecken standen ausserdem einige alkoholisierte Jugendliche und da habe ich von vornherein immer ein schlechtes Gefühl. Fündig wurden wir jedoch. Hier auch gleich ein Geheimtipp: Folgender Platz ist kostenlos, wenn auch nicht offiziell, dafür aber beleuchtet, ruhig und mit gratis Bus-Shuttle über die Brücke zur Stadtmauer von Avignon.

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22.12.2016
Wir schliefen ruhig und gut, ohne Zwischenfälle und am nächsten Morgen ging es gleich in die Innenstadt der Festungsstadt. Nach einem kleinen Freudentanz mit meinen Töchtern auf der berühmten Brücke von Avignon (...musste einfach sein) folgte eine kurze Stadtbesichtigung und ein feines Mittagessen. Danach ging es frei von Maut durch die Camargue, an Le Grau-du-Roi vorbei und hinter Montpellier und am stetigen Montpellier-Stau vorbei, wieder zurück auf die Autobahn. Die Gegend zwischen Leucate bis in die Camargue ist uns gut bekannt, da wir in den vergangenen Jahren immer wieder nach Cap d'Agde fuhren. Nennenswerte Stops blieben daher aus und wir fuhren durch, bis kurz vor Barcelona.

Den Stellplatz in Barcelona, für sauteure 30 Euro je Nacht (optional zzgl. 4 Euro für Strom), kannte ich nur von Fotos und Erzählungen meiner Eltern. Dass der Platz wirklich ruhig, sauber und sicher sein sollte, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich ging zu dem Zeitpunkt noch davon aus, dass ich unser Wohnmobil nicht mit gutem Gewissen dort stehen lassen könnte. Wir suchten daher eine Alternative und planten die Weiterfahrt in die Innenstadt erst für den nächsten Morgen, mit genügend Zeit für einen evtl. nötigen Plan-B.
Eine Alternative zum Platz in Barcelona fanden wir übrigens und die war wirklich gut. Für günstige 10 Euro je Nacht, inkl. V/E + Strom übernachteten wir seelenruhig auf dem Stellplatz "Area Pineda De Mar".

Karte:
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Platzbeschreibung:
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Ein Kurzer Anruf am verschlossenen Tor und schon teilte der nette Pächter uns die nötige Zahlenkombination mit (Zahlung bei Abreise). Und siehe da, es gab weitere Wohnmobile auf dem zunächst einsamen wirkenden Stellplatz. Der Platz ist sehr einfach gehalten, aber in meinen Augen sauber, mit Toiletten, Duschen, einer kleinen Küche mit Kaffeeautomat und sogar einem Gemeinschaftsraum.


23.12.2016
Wir hatten gleich noch weiteres Glück. Nach dem Frühstück erfuhren wir, dass heute Markt sei. knapp 100 Meter trennten uns vom Meer, an dem wir einen wirklich wunderbaren Markt fanden. Dieser Markt findet jeden Freitag statt und geht direkt am Meer vorbei. Dort wiederum findet man zahlreiche schöne und saubere Spielplätze. Für die Kinder war das nach der doch recht anstrengenden Anfahrt eine willkommene Abwechslung.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann mit den letzten Sonnenstrahlen auf den Stellplatz in Barcelona und waren angenehm überrascht. Sauber, ruhig, sicher, zentral an der Metrostation. So zentral, dass wir es uns nicht nehmen liessen noch abends mit der U-Linie L2 in die Altstatt zu fahren und dort Tapas zu essen.

24.12.2016
Bereits am Vorabend war uns klar, dass Barcelona zwar schön, nicht aber der richtige Ort für Heiligabend sei. Leider kannten wir auch keine Alternative, da alles Kommende für uns Neuland war. Dennoch, wir wollten am Mittag weiter fahren. Morgens ging es für uns also noch einmal kurz in die Stadt und gegen 13 Uhr weiter in Richtung Valencia. Fündig wurden wir nur durch Zufall in Castellón de la Plana, direkt am Planetarium und mit Blick aufs Meer, vollkommen kostenlos, mit V/E, jedoch ohne Strom.

Platzbeschreibung:
Leider darf man laut Richtlinie keine P-M Seite verlinken (was ich auch teilweise nachvollziehen kann). In dem Fall habe ich nur dort eine halbwegs gute Beschreibung des Platzes gefunden. Wen es interessiert, der kann selbst Google befragen. Wer einen ergänzenden Link oder eine andere Quelle hat, der darf hier gerne zuarbeiten :)

Wir kamen in der Dämmerung an, leider etwas später als erhofft. Dafür waren die Kinder nun ausgeschlafen und bereits für den heiligen Abend.

Es gab als Vorspeise frische Austern und Bullots (ja, unsere Kinder sind schmerzfrei was Essen angeht) und zum Hauptgang Ente à l'orange mit Wildreis und Gemüse des Markts vom Vortag. Danach folgte Panna Cotta. In meiner alten Heimat dem Saarland sagt man dazu: "Saugudd". Rundherum war übrigens aus jedem der zahlreich vorhandenen Wohnmobile Weihnachtsmusik zu hören und auch wir sangen mit dem Kindern Weihnachtslieder und lauschten dem guten alten Frank Sinatra und dessen Weihnachtsmusik. Zugegeben, ich hatte zuvor ja starke Bedenken ob Weihnachten im Wohnmobil schön und gemütlich sein könnte. Rückblickend kann ich sagen, dass es gemütlich und dem Abend würdig war. Für die Kinder war's ein Highlight, das Essen war gut und alles was fehlte war vielleicht der Rest der Familie (nicht wirklich). Der Abend war sicher schlichter als sonst, aber es gab Ruhe, schöne Geschenke und sinnliche Momente - was will man mehr...

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25.01.2016
Morgens erkundeten wir die Strandpromenade mit Fahrrädern, ich ging ins Meer schwimmen und danach machten wir uns fertig für die Weiterfahrt. Ab hier möchte ich abkürzen und ein paar Tage überspringen. So oder so haben wir etwas geschummelt und bis zum 01.01.2017 mit meinen Eltern in deren Wohnung bei Oliva Nova verbracht. Wir haben in dieser Zeit die Höhle von Denia besucht, waren in den warmen Quellen, lernten etwas Golf spielen (eigentlich bin ich noch viel zu jung für den Quatsch, aber Golf hat schon was interessantes :ja: ), sahen Denia, dessen schönen Hafen, die Burg und das Drumherum. Es wurde sehr viel gegessen und unternommen.

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In Denia kann man Kinder in einem grossen Kaufhaus in kleine Elektroautos setzen. Die meissten wissen nicht, dass die Autos der ganz kleinen fern gesteuert sind. Die Blicke derer die glauben, dass ein zweijähriges Kind perfekt rückwärts einparken kann, sind unbezahlbar :lach:
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Zwischendurch war sogar Zeit das Wohnmobil vor einer der Arbeit würdigen Kulisse zu reinigen :mrgreen:
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So kann man's aushalten, der Blick vom Dach der Wohnung in Oliva Nova
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01.01.2017
Das neue Jahr hatte gerade begonnen und wir mussten so langsam schon wieder zurück fahren. Dabei stand Valencia noch auf dem Programm und auch Barcelona wollten wir noch einmal ausgiebiger sehen. Am Mittag des ersten Tages im neuen Jahr kamen wir zunächst im Hafen von Valencia an, gingen zu Fuss den Park hinauf und fuhren Abends auf einem schönen Stellplatz am Strand von Valencia.

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Genauer handelt es sich eigentlich um mehrere Parkplätze direkt am Meer. Dort waren viele Wohnmobile, einen Platz in vorderster Reihe fanden wir aber auch hier wieder problemlos.
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02.01.2017
Wir waren noch einmal mit meinen Eltern in Valencia verabredet und besuchten gleich morgens das Oceanografic Aquiarium und den Rest der Stadt. Dabei parkten wir direkt am Aquarium und fuhren nach dem Besuch des Aquariums mit einem Taxi und für nur ein paar Euro in die Altstadt. Das Aquarium ist übrigens sehr sehenswert. Ich habe schon einige Aquarien gesehen, das einzige welches ich aus eigener Erfahrung noch schöner finde ist das in Kapstadt. Wer also in der Gegend ist, der sollte sich das Oceanografic einmal besuchen.

Valencia, die drittgrösste Stadt Spaniens, überzeugte mich ansonsten nicht vollumfänglich. Sicher, die Bauten im langgezogenen Stadtpark sind zweifelsohne beeindruckend und beispielsweise der Guliverpark (ein riesiger Spielplatz) war gerade für die Kinder ein Erlebnis. Insgesamt fehlte mir persönlich aber der Charme den beispielsweise Barcelona auf mich hatte. Dennoch, die Stadt war sehenswert. Eine weitere Nacht wollten wir dort trotzdem nicht mehr verbringen. Am späten Abend ging es also wieder weiter nach Castellón de la Plana, wo wir erneut am Planetarium standen.

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03.01.2017
Heute war "Kindertag" angesagt, mit einer Fahrradtour am Strand von Castellón de la Plana vorbei, feinem Essen im Hafen, vielen Spielplätzen und einem Besuch des Planetariums am Abend. Letzteres war super, wenn wir auch kein Wort verstanden.

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Nach so viel Programm war es klar, dass die Kinder während der Vorstellung einschliefen. Ich hätte dort ebenfalls super schlafen können. Nach der Vorstellung ging es die knapp 100 Meter zurück ins Wohnmobil, wo wir bei milden Temperaturen und offenem Fenster die Wellen rauschen hörten. Stechmücken gab es leider auch. Was der liebe Gott sich bei den Viechern wohl gedacht hat? Jedenfalls ist das der Nachteil solch warmer Temperaturen im Winter. Da hat man nicht einmal zu der Jahreszeit seine Ruhe vor den Biestern. Bevor einer fragt: ja, wir haben Insektennetze / Rollos im Wohnmobil, aber wir hatten zu der Jahreszeit einfach nicht mit Stechmücken gerechnet.

04.01.2017
Schon früh ging es nach einem kurzen Frühstück und ohne weiteren Zwischenstop nach Barcelona. Dieses Mal fuhren wir direkt auf den Platz, den wir von der Hinreise schon kannten. Wir kamen am frühen Mittag an und wollten nun 3 Tage bleiben, ehe es endgültig zurück ging. Der Platz war nun komplett voll und wir bekamen einen der letzten freien Plätze. Strom gab es nicht, da keine Steckdose mehr frei war. Italienische Wohnmobile standen auf dem Platz so weit das Auge reichte. Das war sehr interessant, wenn man bedenkt, dass die Fahrt in Richtung Sizilien für viele Italiener vermutlich kürzer, günstiger und es dort genau so warm gewesen wäre.

Jedenfalls fuhren wir gleich wieder per U-Bahn in die Stadt. Dort erfuhren wir von einer Parade zur Ehren der heiligen drei Könige am Folgeabend. Diese wurde fest eingeplant und war wirklich, wirklich sehr, sehr, sehr sehenswert.

Hier ein Video :
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...und hier noch ein paar Informationen zum nachlesen:
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Die Tage in Barcelone kürze ich insgesamt noch einmal ab und fasse zusammen: Toll! Barcelona ist super. Gross, viele interessante Bauwerke, sehr feines Essen, tolle Geschäfte und Museen, also viel „Gaudi“ und viel Gaudi.

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06.01.2017
Nun ging es dann wirklich zurück nachhause, mit einem Zwischenstopp in Leucate.

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Leucate ist bekannt für hervorragende Austern und andere Muscheln, die man zu Spottpreisen direkt im Hafen essen kann. Das nutzten wir und legten Mittags dort eine Pause ein. Direkt am Meer konnten wir dort problemlos stehen und hätten ebensogut dort übernachten können. Von dort aus wäre die kommende Etappe aber zu weit gewesen. Daher ging es nach einem wirklich sehr guten Essen weiter in Richtung Lyon.

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Wir übernachteten bei Sturm in Montélimar, der Nuggathochburg Frankreichs. Zuvor hatten wir aber noch eine unangenehme Bekanntschaft mit halbstarken Franzosen in Saint-Paul-Trois-Châteaux.

Dort wollten wir zunächst übernachten. Allerdings fing die Jugendbande gegen 23:00 Uhr damit an um uns herum Autos mutwillig zu beschädigten. Aus dem Alkoven hörte ich zunächst nur etwas Lärm und sah dann zwei der insgesamt fünf Spinner auf Fahrzeugdächern rumspringen. Alle vier Wohnmobile die mit uns auf dem Wohnmobilstellplatz standen suchten mit uns sofort das Weite und aus sicherer Entfernung riefen zumindest wir dann die Polizei. Auf unnötigen Ärger hatten wir an dem Abend keine Lust mehr, zumal die Erfahrung aus Italien immer noch tief sitzt. Wir mussten nichts bezeugen, was ich komisch und zu der Uhrzeit gleichzeitig auch gut fand. Der französischen Polizei reichte unser Hinweis aus. Man würde sofort eine Streife vorbei schicken, wir sollten zu unserer eigenen Sicherheit aber weiter fahren.

Nach kurzer Recherche und mitten in der Nacht ging es dann mit müden Augen nach Montélimar. Dort war es ruhig und sicher, trotz Sturmböen um uns herum.

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07.01.2017
Gerne hätten wir noch Montélimar besichtigt, schliefen aber recht lange und waren spät an. Wir fuhren also gegen 11 Uhr los und kamen rund 7 Stunden später im verschneiten Zuhause an.

Fazit:
Schön war‘s – nur zu kurz. Spanien-Festland, wir werden uns ganz sicher wieder sehen.

christine w am 12 Jan 2017 10:36:54

Christoph, toller Bericht.Danke

zeus am 12 Jan 2017 11:07:40

Herrlich, tolle Fotos und toller Bericht. Da ich sowohl Frankreich als auch Spanien kenne, war es mir eine Freude bei unserem bescheidenen Wetter Deinen Bericht zu genießen.

Asterixwelt am 12 Jan 2017 11:12:06

Danke Christoph für den tollen Reisebeicht.

gruß

Michael

mantishrimp am 12 Jan 2017 12:25:49

Hallo,

danke für den Bericht, der ist auf jeden Fall einen Klick wert...

christoph85 am 12 Jan 2017 12:45:28

Sehr gerne :-) Es freut mich, dass der Bericht Anklang findet. Leider bin ich die ferienbedingte Abwesenheit immer noch am aufarbeiten und komme mal wieder gefühlt zu nichts. Wie man an den Fehlern und den teilweise falsch zugeordneten Bildern vielleicht erkennen kann, habe ich den Bericht daher "zwischen Tür und Angel" im Zug verfassen müssen und leider kann man Beiträge immer nur kurze Zeit editieren. Die Bilder vom Markt und von Area Pineda De Mar gehören eigentlich zum 23.12.2016. Aber ich hoffe Ihr könnt drüber hinweg sehen ;D

reisetanteuta am 12 Jan 2017 21:20:16

Super Reisebericht mit guten Tipps.

Das Lesen hat richtig Spaß gemacht!

Danke für deine Mühe.

Gruß

Uta

rtiker am 13 Jan 2017 16:24:32

christoph85 hat geschrieben:Allerdings fing die Jugendbande gegen 23:00 Uhr damit an um uns herum Autos mutwillig zu beschädigten. Aus dem Alkoven hörte ich zunächst nur etwas Lärm und sah dann zwei der insgesamt fünf Spinner auf Fahrzeugdächern rumspringen. Alle vier Wohnmobile die mit uns auf dem Wohnmobilstellplatz standen suchten mit uns sofort das Weite

Ein sehr schöner Reisebericht wenn da nicht dieser Zwischenfall gewesen wäre. Mich wundert dass fünf Wohnmobile mit Besatzung vor fünf Halbstarken abhauen. Ihr seid in der Mehrheit und macht keine Bilder bzw. Viedos für Beweise. Die Besitzer der beschädigten Fahrzeuge wären dafür bestimmt dankbar gewesen.
Wenn zwei Erwachsene die Markisenkurbel geschwungen hätten wären die gerannt wie die Hasen.

christoph85 am 13 Jan 2017 17:51:40

Erstens habe ich nie geschrieben nicht für Beweise gesorgt zu haben, zweitens waren es vier Wohnmobile, drittens hast Du den Part mit Italien scheinbar überlesen, wo es für mich unverschuldet bereits eng wurde und viertens ist es doch immer das Gleiche:
Vom heimischen Sessel schreibt sich immer alles so toll und man kann den Internetforenheld spielen. Ich wollte Dich mal sehen, wie Du mitten in der Nacht, als Schutzbefohlener zweier Kleinkinder draussen rumläufst, an anderen Wohnmobilen erst einmal anklopfst und in verschiedenen Sprachen nachfragst ob Du mit deren Hilfe beim Ermahnen der ganz sicher nicht einsichtig reagierenden Fremden rechnen kannst, danach bei Sturmböen die Kurbel Deiner Markise aus dem Keller kramst und anschliessend damit den Helden spielst.

Bei solchen dämlichen Aussagen platzt mir die Hutschnur. Du willst wissen wie Du Deinen Beitrag hättest besser verfassen können? Ohne mir auf die Füsse zu treten? Lass mich Dir helfen:

...wenn da nicht dieser Zwischenfall gewesen wäre. Ich bin froh, dass Euch nichts passiert ist und hoffe, dass Ihr auch an die Anderen gedacht habt und für Beweismaterial gesorgt habt. Gut, dass Du nicht mit der Markisenkurbel den Helden gespielt hast. Im Zweifelsfall wärst am Schluss noch Du derjenige, der wegen Körperverletzung dran gewesen wäre.


... denn 5 Jugendliche, die mitten in der Nacht mutwillig und vor Zeugen Autos demolieren, die sind sicher nicht auf Versöhnung aus.

rtiker am 13 Jan 2017 18:09:03

Vor einigen Jahren wurde ich auf einem Campingplatz im Breisgau in meinem Zelt von 3 herumfahrenden Gaunern überfallen. Ein beherzter Tritt in die Visage eines der Angreifer hat mich vor Schlimmeren bewahrt. Ich weiß schon von was ich rede. Aber freut mich dass es für Euch so glimpflich ausging

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