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luftfederung

Sind die Dinge im WOMI bei einem Unfall versichert ? 1, 2


jochen-muc am 19 Dez 2016 01:38:53

Heute hat uns auf dem nach Hause weg vom Eishockeyspiel ein Fiat 500 dant genommen .

Die junge Dame war lt. eigenen Aussagen gerade Abgelenkt und hat unser kleines Zierliches Gustl voll Kanne übersehen (Rechts vor Links)

Der Fiat hatte danach vorne rechts eine eher eigenartige Radstellung, beim Gustl ist die Schnauze kaputt, der linke Kotflügel sicher ein Kühler (da lief was aus) und auch beim Fahren hinterher war das Gefühl vorne links a bissal komisch.

Aber diese Schäaden sind ja sicher versichert.

Meine Frage bezieht sich auf die Dinge die durch den Aufprall im Inneren kaputt gegangen sind.

So auf die schnelle habe ich gesehen, dass meine Taschenlampe nimma geht (war vorne links im Türfach) , der vordere Lautsprecher in der Sitzfläche ist und hinten hat manches so laut gescheppert, dass da sicher auch noch was kaputt ist.


Ein Gutacher schätzt ja nur die Schäden am WOMI, oder ? Also was passiert mit diesen Dingen ?

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diper am 19 Dez 2016 02:05:29

Erstmal schön, dass Ihr unversehrt seit. Das ist zunächst das Wichtigste!

Den Rest regelt das "Kleingedruckte". Bei uns ist das so, dass alle fest eingebaute Einrichtungen zum Fahrzeug gehören und damit versichert sind, alles, was lose drinnen liegt ggf. über eine Inhaltsversicherung geregelt wird. Kommt dann aber darauf an, ob außer Diebstahl auch ein solches Ereignis abgedeckt ist. Also wieder "Kleingeducktes".
Viel Erfolg!

Lancelot am 19 Dez 2016 09:07:36

jochen-muc hat geschrieben: Also was passiert mit diesen Dingen ?

Menno Jochen ... :troest:
zum Glück seid ihr körperlich unversehrt, DAS ist ja mal die Hauptsache :!:
Alles andere läßt sich regeln.
Zum "Zubehör/Auto-Inhalt" sagt die Versicherung :

3. Schaden an anderen Gegenständen bzw. Sachen

Neben Schadensersatz bezüglich des KFZ, Wertminderung, Schmerzensgeld und anderen Schadenspositionen müssen von der Versicherung auch weitere Schäden ersetzt werden, die an anderen Gegenständen durch den Verkehrsunfall entstehen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Wertsachen im Auto durch den Unfall beschädigt werden.

Die Höhe derartiger Schadenspositionen richtet sich nach dem Zeitwert bzw. Wiederbeschaffungswert (Wiederbeschaffungswert ist der Betrag, der verausgabt werden muss, um eine stark vergleichbare Sache wieder zu beschaffen). Der Anspruch besteht also in der Höhe dieses Wertes.


Quelle : --> Link

Also würde ich mal eine Liste (mit Neu- und Zeitwert) der beschädigten Gegenstände anfertigen und mit zur Regulierung einreichen.

brainless am 19 Dez 2016 09:10:50

Hallo Jochen,

da wahrscheinlich die Schuldfrage geklärt wurde und DU nicht schuld bist, solltest Du unmittelbar einen Sachverständigen DEINER Wahl mit einem Schadensgutachten beauftragen.
Während der Schadensaufnahme solltest Du ihn auf deine Vermutungen hinweisen............


Viel Erfolg,


Volker ;-)

jochen-muc am 19 Dez 2016 09:22:28

brainless hat geschrieben:Während der Schadensaufnahme solltest Du ihn auf deine Vermutungen hinweisen............


Viel Erfolg,


Volker ;-)



Auf welche Vermutungen ?

brainless am 19 Dez 2016 09:24:13

....der vordere Lautsprecher in der Sitzfläche ist und hinten hat manches so laut gescheppert, dass da sicher auch noch was kaputt ist.


Ich nahm an, daß Du diese Schäden noch nicht verifiziert hattest,


Volker ;-)

rolf51 am 19 Dez 2016 09:39:33

jochen-muc hat geschrieben: beim Gustl ist die Schnauze kaputt, der linke Kotflügel sicher ein Kühler (da lief was aus) und auch beim Fahren hinterher war das Gefühl vorne links a bissal komisch.


Hallo,

Dann war der Aufprall doch nicht so heftig, wenn das Fzg. noch fahrbereit war. Oder warum bist Du trotz undichtem Kühler noch gefahren?

Aretousa am 19 Dez 2016 11:25:37

Gut, dass es nur Sachschaden gab. Wir hatten vor vielen Jahren einen unverschuldeten Unfall mit dem Wohnmobil mit Totalschaden. Die gegnerische Versicherung musste wirklich alles zahlen, auch kaputtes Geschirr, unbrauchbare Lebensmittel und den Kinderhochstuhl, den wir dabei hatten.

jochen-muc am 19 Dez 2016 11:55:00

rolf51 hat geschrieben:
Hallo,

Dann war der Aufprall doch nicht so heftig, wenn das Fzg. noch fahrbereit war. Oder warum bist Du trotz undichtem Kühler noch gefahren?


Na ja Gustl stand mit Hänger komplett in der Keuzung und sprang an.

Nachdem es ja realtiv kühl war konnte ich noch ein paar Meter fahren :)

19grisu63 am 19 Dez 2016 12:00:41

Jockel, nach keinen Scheixx :eek: Gut dass Euch nichts passiert ist. Hast Du den jetzt überhaupt noch ein fahrbereites Fahrzeug in Deinem Fuhrpark? Da ist ja grad gewaltig der Wurm drin :( Ich drücke die Daumen, dass alles schnell und unkompliziert geregelt wird.

kurt2 am 19 Dez 2016 12:23:30

jochen-muc hat geschrieben:Die junge Dame war lt. eigenen Aussagen gerade Abgelenkt und hat unser kleines Zierliches Gustl voll Kanne übersehen (Rechts vor Links)


Hallo Jochen,
oh je, die W….. und dann noch mit Schnuckelchen, vermutl rot (ich höre schon den Aufschrei!).

Wenn Du sicher gehen willst, würde ich an Deiner Stelle einen Fachanwalt für Verkehrsrecht aufsuchen und ihn mit der Abwicklung der Sache beauftragen. Der sagt Dir genau, was zu tun ist, welche Rechte und Pflichten Du hast (z.B. Gutachter und was Dir während der Rep. zusteht) und kümmert sich i.d.R. um die versicherungstechnische Abwicklung des Schadens.
Das Honorar ist, außer bei Bagatellschäden, von der gegnerischen Versicherung zu tragen.

I.d.R. gilt folgender Grundsatz: Der Geschädigte ist so zu stellen, als wäre der Unfall nie geschehen.

abba am 19 Dez 2016 12:26:54

:eek: :eek: :eek: Jochen Du machst aber auch Sachen! Gut, dass Euch nichts passiert ist und der Rest lässt sich reparieren bzw. regeln! :kleeblatt:

vosu99 am 19 Dez 2016 15:54:08

Oh man Jochen, mir fehlen die Worte :eek:
Hauptsache Ihr und die Viecherl seid heile :bussi:

jochen-muc am 19 Dez 2016 17:16:30

vosu99 hat geschrieben:Oh man Jochen, mir fehlen die Worte :eek:
Hauptsache Ihr und die Viecherl seid heile :bussi:


Na ob meine Eishockeyspieler es dud finden wenn Du Viecherl zu ihnen sagst :lol: (die Wufftis waren ja mit Rebecca zu Hause)

taps am 19 Dez 2016 18:25:32

Hallo,
Kurt schreibt:
I.d.R. gilt folgender Grundsatz: Der Geschädigte ist so zu stellen, als wäre der Unfall nie geschehen.

Frage:
Ist das im Verkehrsrecht wirklich so?

Gruß
Andreas

daya11 am 19 Dez 2016 19:59:37

Habe im Jahr 2007 unverschuldet einen Unfall gehabt. Auf der Autobahn ist mir ein VW Golf hinten in meinen damaligen Kastenwagen geknallt. Das war das Ende beider Fahrzeuge. Der Kastenwagen war total verzogen. Die gegnerische Versicherung hat gezahlt. Alles !! Sogar die verbeulte Bratpfanne die durch den Aufprall durch den Wagen geschleudert wurde. Habe meinem Anwalt eine Liste mit allen defekten Sachen gegeben und er hats "eingetrieben".

kurt2 am 19 Dez 2016 20:03:01

taps hat geschrieben:Hallo,
Kurt schreibt: I.d.R. gilt folgender Grundsatz: Der Geschädigte ist so zu stellen, als wäre der Unfall nie geschehen.
Frage: Ist das im Verkehrsrecht wirklich so?
Gruß
Andreas

Hallo Andreas,
grundsätzlich regelt die deutsche Rechtssprechung Unfallschäden für Unfallopfer ohne Mitschuld so, dass die geschädigte, unschuldige Partei nach Schadensabwicklung wieder so gestellt ist, als wäre der Unfall nicht passiert.
(Exkurs: Deshalb ist es m.E. für Personen die mit dem WoMo ins Ausland fahren auch so wichtig neben dem Auslandsschutzbrief auch eine Auslands-Schadensschutzversicherung zu haben, die bei unverschuldete Unfällen im Ausland die Schadensregulierung mit dem ausländischen Versicherer übernimmt und Schadenersatzausfälle nach deutschem Recht und deutschen Standards bearbeitet und ausgleicht. Kostet bei meiner Versicherung 25,80 Euro/Jahr)

Die gegnerische Haftpflichtversicherung ersetzt den Schaden zu 100 Prozent, wenn der Versicherungsnehmer die Alleinschuld trägt. Trifft den Geschädigten eine Teilschuld, wird entsprechend anteilig gekürzt.

Hierbei ist zu beachten dass die bei der Schadenregulierung anfallenden Rechtsanwaltskosten als Sachfolgeschaden vom Schädiger zu ersetzen sind. Der Betroffene hat Anspruch auf Erstattung seiner Anwaltskosten, soweit er die Beauftragung eines Anwalts für erforderlich halten durfte. Die Erforderlichkeit wird i.d.R., außer bei Bagatellschäden und eindeutiger Schuldfrage, bejaht. (BGH, • Urteil vom 8. Mai 2012 • Az. VI ZR 196/11)

Dagegen: OLG Frankfurt im Berufungsverfahren:
„Auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung…………… lässt es gerade als fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln“
(OLG Frankfurt, Urteil vom 01.12.2014, Az. 22 U 171/13; Abruf-Nr. 143780)

Man sollte sich gewiss sein, dass Versicherunsunternehmen auf Gewinn optimiert sind. Ein Verkehrsrechtanwalt vertritt die Interessen des Mandanten. Die gegnerische Versicherung nicht.

jochen-muc am 19 Dez 2016 23:04:59

kurt2 hat geschrieben:[

Die gegnerische Haftpflichtversicherung ersetzt den Schaden zu 100 Prozent, wenn der Versicherungsnehmer die Alleinschuld trägt. Trifft den Geschädigten eine Teilschuld, wird entsprechend anteilig gekürzt.




Wie kann ich mir den sicher sein, dass dies auch so ist ?

Gibt es evtl Möglichkeiten das man auch aus dem klarsten Szenario (Rechts vor Links) evtl als "Täter" mit irgendwelchen Tricks auf einmal nicht komplett die Alleinschuld trägt und ich dann einen Anwalt zum teil zahlen müsste, den ich evtl bei dieser Kenntnis nicht eingeschaltet hätte ?

Bei der Polizei hat sie glaube ich (soweit ich es mitbekommen habe) die Aussage verweigert (sicher aufgrund des Polizeipapas der daneben stand und Versicherungsnehmer ist)

Und gegenüber sowohl direkt nach dem Unfall wie auch eine Stunde später hat sie es komplett zugegeben .

Interessant wäre für mich ja z.B, ob sie eine Verwarnung von der Polizei bekommen hat, oder ?

brainless am 20 Dez 2016 03:50:07

jochen-muc hat geschrieben:Wie kann ich mir den sicher sein, dass dies auch so ist ?

1. Durch ein Schuldankenntnis des Unfallgegners, das allerdings gerichtsverwertbar (schriftlich/Zeugenaussage) sein muß.
2. Bedingt durch die Unfallaufnahme im Tagebuch der Polizei: Der Verursacher wird als "Beteiligter 1" geführt

Gibt es evtl Möglichkeiten das man auch aus dem klarsten Szenario (Rechts vor Links) evtl als "Täter" mit irgendwelchen Tricks auf einmal nicht komplett die Alleinschuld trägt und ich dann einen Anwalt zum teil zahlen müsste, den ich evtl bei dieser Kenntnis nicht eingeschaltet hätte ?

Ja, z.B. durch die Behauptung, der Vorfahrtberechtigte habe auf seine Vorfahrt verzichtet und angehalten. Dann, als der Fahrzeugführer aus der Nebenstrasse in die Vorfahrtstrasse eingefahren sei, habe der ursprünglich Vorfahrtberechtigte sein Fahrzeug wieder beschleunigt und dadurch sei es zur Kollision gekommen. 8)
Gerade bei einer solchen Möglichkeit würde ich keinesfalls auf einen Anwalt verzichten.

Bei der Polizei hat sie glaube ich (soweit ich es mitbekommen habe) die Aussage verweigert (sicher aufgrund des Polizeipapas der daneben stand und Versicherungsnehmer ist)

Ein Unfallbeteiligter muß zur Sache keine Aussage machen.

Und gegenüber sowohl direkt nach dem Unfall wie auch eine Stunde später hat sie es komplett zugegeben .

Beweisbar?

Interessant wäre für mich ja z.B, ob sie eine Verwarnung von der Polizei bekommen hat, oder ?

Das ist ein Indiz, aber nicht unbedingt verläßlich.


Volker ;-)

pesbod am 20 Dez 2016 10:15:12

jochen-muc hat geschrieben:Bei der Polizei hat sie glaube ich (soweit ich es mitbekommen habe) die Aussage verweigert (sicher aufgrund des Polizeipapas der daneben stand und Versicherungsnehmer ist)


jochen-muc hat geschrieben:Und gegenüber sowohl direkt nach dem Unfall wie auch eine Stunde später hat sie es komplett zugegeben .


jochen-muc hat geschrieben:Interessant wäre für mich ja z.B, ob sie eine Verwarnung von der Polizei bekommen hat, oder ?


Erstmal ist es gut, dass es nur einen Sachschaden gab! Ansonsten kann ich nur sagen, mach dir das Leben nicht unnötig schwer....Lass einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht die Geschichte in deinem Sinn regeln.

kurt2 am 20 Dez 2016 10:19:03

Hallo Jochen,
Volker hat das Wesentliche ja schon geschrieben.

Deshalb rate ich Dir erneut, unbedingt einen entspr. RA aufzusuchen, der in diesen Dingen Erfahrung hat.
Wie ich las waren in deinem WoMo ja auch noch Freunde von Dir (Eishockeyspieler), die für dich wertvolle Zeugen darstellen.

BadHunter am 20 Dez 2016 19:54:11

Warum rufen jetzt soviele nach einem Anwalt?
Wenn die Schuldfrage, wie es ja zu sein scheint, geklärt ist, und die gegnerische Versicherung den Schaden reguliert, dann muss man doch nur eine Aufstellung der beschädigten Sachen machen und entsprechend als Kosten mit einreichen....
Sollte es dann Probleme geben und die Versicherung die Sachschäden nicht anerkennen kann man doch immernoch zu einem Anwalt gehen. Warum gleich die Kosten hochtreiben, wenn die Angelegenheit eigentlich klar ist?
Hinterher beschweren sich wieder alle, dass die Kfz-Versicherungen immer teurer werden...

19grisu63 am 20 Dez 2016 20:25:21

BadHunter hat geschrieben:Warum rufen jetzt soviele nach einem Anwalt?
Wenn die Schuldfrage, wie es ja zu sein scheint, geklärt ist...


So ganz klar ist die Schuldfrage wohl nicht geklärt

jochen-muc hat geschrieben:Bei der Polizei hat sie glaube ich (soweit ich es mitbekommen habe) die Aussage verweigert (sicher aufgrund des Polizeipapas der daneben stand und Versicherungsnehmer ist)


Ganz ehrlich, ich würde auch einen Anwalt mit der Wahrung meiner Interessen beauftragen.

rolf51 am 21 Dez 2016 09:09:54

Hallo,
ich meine mal gehört/gelesen zu haben, dass man vor Ort kein Schuldeingeständnis abgeben sollte.
Alle Dinge die bei einem Unfall offensichtlich beschädigt wurden, wird von den Versicherungen bezahlt.

teuchmc am 21 Dez 2016 12:05:59

Moinsen Loide!Hab das Thema interessiert verfolgt und gebe mal meinen persönlich erlebten Senf dazu. Ein Anwalt ist aktuell selbst bei eindeutigster Schuldfrage zwingend notwendig geworden.Warum?
Nach meinem unverschuldetem Unfall, wo ich vom Krad "geschubst"wurde,durfte ich nach 2,5 !!! Jahren Prozeßdauer ,8,5 monatiger Arbeitsunfähigkeit feststellen, daß ein eindeutiger Vorfahrtfehler der 18!jährigen Unfallgegnerin bei mir mit einer Teilschuld von 50% "bedacht" wurde.
Begründung:"MOTORRADFAHRER fahren immer zu schnell und erzwingen sich die Vorfahrt.Diese Aussage des generischen Anwalts floß ansatzweise bei der Urteilsbegründung mit ein. Weiterhin hat ein "Verkehrsgutachter" am PC ausgerechnet, daß ich ca.1-2!Sekunden noch Zeit gehabt hätte anders zu reagieren.Aber WIE hat dieser "Gutachter" nicht dazu geschrieben." Meine Reaktion wurde durch den Blick meiner Anwältin "eingebremst". Die Fadenkreuze in meinen Augen waren sehr ausgeprägt.......
Revision aufgrund der Sachlage, des Gutachtens und der Schadenshöhe wurde nach Beratung und Abwägung(neues Verkehrs-Gutachten hätte selbst finanziert werden müssen) nicht mehr in Erwägung gezogen.
Warum es trotzdem wichtig war einen Anwalt zu haben,trotz diesem Ausgang? Die gegnerische VS wollte nämlich garnix zahlen und hat einfach mal die Schuld "umgedreht",weil ich Motorradfahrer bin.
Weiteres Fazit:Recht haben und Recht bekommen sind in unserem Rechtsstaat zwei völlig unterschiedliche Schuhe und doch vom Geldbeutel durchaus abhängig.
Sonnigen weiterhin. Uwe
Ps. Reaktion meiner Töchter war entsprechend und "Bitch" war noch das Harmloseste.

rolf51 am 21 Dez 2016 13:17:15

Hallo Teuchmc,
eindeutig war deine Sichtweise.
Ich würde erst mal warten was die Polizei von sich gibt. Wenn die Schuldfrage geklärt ist, geht es ohne Anwalt, ansonsten zum Anwalt.

topolino666 am 21 Dez 2016 13:24:18

..... da die Polizei beim eigentlichen Unfall idR nicht dabei ist vergibt sie auch keine "Schuld"!!

;-)

rolf51 am 21 Dez 2016 13:38:24

topolino666 hat geschrieben:..... da die Polizei beim eigentlichen Unfall idR nicht dabei ist vergibt sie auch keine "Schuld"!!

;-)


Hab ich auch nicht geschrieben. Schuldfrage ist meistens geklärt, wenn einer der Unfallbeteiligten die Schuld auf sich nimmt, ansonsten entscheidet das Gericht.

teuchmc am 21 Dez 2016 15:28:57

rolf51 hat geschrieben:Hallo Teuchmc,
eindeutig war deine Sichtweise.
Ich würde erst mal warten was die Polizei von sich gibt. Wenn die Schuldfrage geklärt ist, geht es ohne Anwalt, ansonsten zum Anwalt.


Naja,Rolf das ist nicht meine Sichtweise,sondern das ERGEBNIS deutscher Rechtssprechung. Laut Polizei war die Schuldfrage eindeutig.
Abwarten brauch ick ooch nüscht mehr,weil schon ein paar Jahre durch.Neben ein paar Ausrutschern war das nach 30! Jahren der 1. Unfall.Und eins kannste mir glauben, wenn ich mir den Jahren nicht den Scannerradius permanennt vergrößert hätte beim Fahren, wäre ich schon viel früher unter die Räder gekommen.
Oder hast Du auch ein Problem mit Kradfahrern?
Aktuell mal nen Unfall gehabt, wo nach dem die Schuld zugegeben wurde, bei der Anhörung plötzlich alles ganz anders war?Dann stehste nämlich schnell mal ganz doof da ohne Anwalt.
Sonnigen weiterhin. Uwe

brainless am 21 Dez 2016 16:54:13

rolf51 hat geschrieben:Hallo Teuchmc,
eindeutig war deine Sichtweise.
Ich würde erst mal warten was die Polizei von sich gibt. Wenn die Schuldfrage geklärt ist, geht es ohne Anwalt, ansonsten zum Anwalt.



Das ist wichtig, was die Polizei zur Unfallsituation meint - aber nicht unumstößlich.
Mein Sohn hatte auf der A8 einen Auffahrunfall, die aufnehmenden Polizisten bezeichneten die Unfallgegnerin (Fahrer I) als schuldig. Sie äußerte im ersten "Schock": "Ja, ich bin vielleicht zu rasch aus der Autobahnauffahrt über die zwei Fahrspuren auf die dritte Fahrspur gewechselt - aber den anderen Wagen hatte ich nicht gesehen."
Im Gerichtsverfahren wurden die Schuldanteile 80% (Fahrer I) und 20% (Fahrer II) verteilt........
Der Anwalt meines Sohnes hatte die ursprünglich von der gegnerischen Seite beabsichtigten 100% vom Tisch wischen können.

NIE ohne Anwalt,


Volker 8)

rolf51 am 22 Dez 2016 09:40:11

Hallo Teuchmc,
der erste Satz galt dir, der zweiten dem TE.
Auch ich erlebte schon einige Unfälle und die Schuldfrage war Polizeilich klar und musste daher kein Gericht oder Anwalt in Anspruch nehmen. Nur einmal ging es um eine Wertminderung, die die Versicherung nicht bezahlen wollte, mit Anwalt ging es dann sehr schnell.
Sobald sich ein Unfallgegner quer stellt benötigt man ein Anwalt, ist doch klar!
Ich bin auch über mehrere Jahre Motorrad gefahren und weiß wie groß der Aufpass-Radius sein muss, damit man heil nach Hause kommt. Hat mich auch vor einigen Unfällen bewahrt. Da steht nicht das Recht sondern die Gesundheit im Vordergrund.

19grisu63 am 22 Dez 2016 10:37:22

Leider klappt der Aufpassradius nicht immer :(

teuchmc am 22 Dez 2016 11:06:32

19grisu63 hat geschrieben:Leider klappt der Aufpassradius nicht immer :(

Genau so siehts leider aus.

Moin Rolf, nochmals.DAS war/ist nicht nur meine Sichtweise, sondern DAS wurde von der Polizei auch so festgestellt.
Deswegen auch mein letzter Satz. Gab div. Vorfälle im Freundes/Bekanntenkreis in den letzten 2-3 Jahren.
Sonnigen weiterhin. Uwe

jochen-muc am 22 Dez 2016 12:16:07

Gibt es übirgens Meister Mückenstürmer hier nicht mehr ? Oder bin ich einfach nur zu deppert ihn zu finden ?

Der Gutachter war heute da und hat nix gutes berichtet :cry: :cry: :cry: :cry:

Das Spaltmaß zwischen Kabine und Aufbau ist nicht gleich (wobei natürlich die Frage war wie sehr das differieren kann bzw evtl hat (Orangecamp ist ja eher ein günstiges Mobil)

außerdem hat er mir verboten nochmal zu fahren auch zur Werkstatt nicht, er kümmert sich drum eine Abschleppung vornehmen zu lassen :roll: und meinte das wird evtl doch teurer ergo denke ich ein RA muss herr

Gegnerische Versicherung ist die Huk da hat er aus siener Erfahrung raus auch nicht unbedingt positives zu berichten bei normalen Schäden reguliert die Huk wohl unkompliziert aber wenns teurer wird dann blockieren sie angeblich gerne

19grisu63 am 22 Dez 2016 12:47:02

Jockel, ich hatte ja weiter vorn schon zu einem RA geraten, auch wenn andere User da vielleicht anderer Meinung sind. Ich erlebe bei meinem eigenen, sehr aktuellen Fall, dass man ohne Anwalt nicht wirklich etwas erreicht. Von der gegnerischen Versicherung ist bisher nur ein (geschmackloses) Standardschreiben gekommen.

Klar muss man nicht bei jeder Bagatelle gleich einen Anwalt einschalten, aber in Deinem Fall kann man ja nicht mehr von einem Bagatellschaden sprechen. Versicherungen neigen leider gern dazu, die Zahlungen so gering wie möglich zu halten. Ein Anwalt nimmt Dir die nervige Arbeit ab und holt für Dich das raus, was Dir zusteht. Auch wenn keine Rechtsschutzversicherung bestehen sollte, würde ich zum Anwalt gehen.

BadHunter am 22 Dez 2016 18:36:50

jochen-muc hat geschrieben:außerdem hat er mir verboten nochmal zu fahren auch zur Werkstatt nicht, er kümmert sich drum eine Abschleppung vornehmen zu lassen :roll: und meinte das wird evtl doch teurer ergo denke ich ein RA muss her

Gegnerische Versicherung ist die Huk da hat er aus siener Erfahrung raus auch nicht unbedingt positives zu berichten


Unter diesen Voraussetzungen würde ich dann auch zum Anwalt gehen!
Insgesamt ist es leider so, dass oft auch bei klaren Sachverhalten sofort ein Anwalt eingeschaltet wird, was natürlich die Kosten in die Höhe treibt, aber wie ich ja weiter oben schon schrieb: wenn sich Probleme abzeichnen kann man ja immernoch zum Anwalt gehen. In diesem Fall also absolut sinnvoll.

Lancelot am 22 Dez 2016 20:35:19

jochen-muc hat geschrieben:Gibt es übirgens Meister Mückenstürmer hier nicht mehr ?

Google nach "Dähn, Ulrich" ... :idea:
Ich sag jetzt auch : geh zum Anwalt :!:
Soll sich der um den Scheiß kümmern ....

jochen-muc am 11 Jan 2017 20:06:43

Vielleicht interessiert es ja jemanden wie es weitergeht

Also zwischen den Feiertagen is eigentlich NIX passiert.

Nach dem Gespräch mit dem RA heute sehe ich eine Menge Arbeit auf uns zukommen

Wir sollen alle Dinge auflisten die kaputt gegangen sind, dazu auch sämtliche Zeiten die wir durch diesen Unfall aufwenden mussten (gehört da eigentlich das Stöbern hier im Forum auch dazu :mrgreen: ? )

Ich soll mich jetzt doch selber um die Abschleppung kümmern aber nicht zahlen sondern dem Abschlepper darauf hinweisen, dass eine gegnerische Versicherung das zaht (na da bin ich ja gespannt ob die sich drauf einlassen)

Das Fahrzeug muss vermessen werden, da sollte sich der Rahmen verschoben haben der Händler keine Dichtheitsgarantie mehr abgeben wird (eigentlich logisch) wie es dann weitergeht .... keine Ahnung

Die Vermessung hier in München würde erst in 4 Wochen gemacht werden können :eek: :roll: (mein Kommentar als man mir dies mitteilte war wohl nicht besonders freundlich *ggg* ) ich werde mich morgen nochmal bemühen ob es irgendwie schneller geht, weil ich eigentlich versuchen möchte einen Nutzungsausfall zu bekommen.

Ich bin nämlich der Meinung bei uns ist dieser gegeben. :ja:

Auch diese tatsächlichen Zeiten des Ausfalles muss dokumentieren

Also es geht weiter


P.S. Ein Spezl hatte mir das übrigens schon angekündigt und auch mit genau diese Tipps gegeben , insofern vielen Dank dem Mann mit dem gleichnamigen Mobil :top:

Gast am 11 Jan 2017 21:43:18

Ich drück Dir mal die Daumen. Liest sich nicht so schön. Halte uns mal auf dem Laufenden.

Pit
Der kleine zierliche aus der Eifel

schaetzelein am 11 Jan 2017 22:02:22

jochen-muc hat geschrieben:
Ich soll mich jetzt doch selber um die Abschleppung kümmern aber nicht zahlen sondern dem Abschlepper darauf hinweisen, dass eine gegnerische Versicherung das zaht (na da bin ich ja gespannt ob die sich drauf einlassen)


hat dir das der Gutachter oder der RA geraten ? In jedem Fall finde ich das einen sehr ungewöhnlichen Rat und bestimmt nicht unbedingt professionell.
Sicherheitshalber würde ich die Kosten, bzw. den Vorgang vorher mit der gegnerischen Versicherung abklären und absegnen lassen. Sonst bleibst du schnell auf deinen Kosten sitzen.
Übrigens der Hinweis wegen der Abwicklung mit der HUK hat mich wieder mal zum Schmunzeln gebracht. Billig ist halt doch nicht immer gut :mrgreen:

jochen-muc am 24 Jan 2017 16:02:16

Wie ist es weiter gegangen ?

Eigentlich gar nicht :cry: :cry:

Nachdem der Gutachter nach ein paar Telefonaten festgestellt hat, dass da wohl größeresw auf Ihn zukommen kann, hat er mir geraten den Gutachter zu wechseln ....................

auf der einen Seite natürlich positiv wenn jemand so ehrlich ist und ich nicht deswegen Gefahr laufen evtl daraufzuzahlen auf der anderen Seite habe ich jetzt 5 Wochen verloren :motz:

Jetzt habe ich mich mit seiner Hilfe auf die Suche nach einem Gutachter gemacht der sich damit auskennt und über einen Sachverständigen bei gericht bin ich auf jemanden gekommen der wohl bei der Dekra arbeitet

Da warte ich gespannt auf seinen Rückruf.

Ich fürchte halt die HUK wird die Zeiten wo ich das WOMO jetzt nicht nutzen konnte auf keinen Fall als Nutzungsausfall akzeptieren, es wird ja lt. Rechtsanwalt eh schon voraussichtlich ein Kampf ob das überhaupt anerkannt wird.

Ich habe zwar fleißig gegoogelt etc aber so ganz klar ist der Nutzungsausfall wohl doch nicht geregelt, im Regelfall wird er wohl nicht anerkannt, aber es gab auch schon Urteile wo die Versicherung Ausfallgeld zahlen musste und ich hoffe nun einfach mal das wir da dazugehören .

Man darf gespannt sein

rolf51 am 24 Jan 2017 16:10:34

Hallo,
Nutzungsausfall bekommst Du wenn es Nachweisbar ist. Bei einem Womo ist es nicht so einfach, oder hast Du eine Womo- Reise gebucht oder mit einer Gruppe eine geplant. Auch noch ne Möglichkeit, wenn das Womo das Hauptfahrzeug wäre/ist.
Wichtiger ist doch, dass der Unfallschaden fachmännisch bzw. langfristig behoben werden kann.

jochen-muc am 24 Jan 2017 16:43:41

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
Nutzungsausfall bekommst Du wenn es Nachweisbar ist. Bei einem Womo ist es nicht so einfach, oder hast Du eine Womo- Reise gebucht oder mit einer Gruppe eine geplant. Auch noch ne Möglichkeit, wenn das Womo das Hauptfahrzeug wäre/ist.
Wichtiger ist doch, dass der Unfallschaden fachmännisch bzw. langfristig behoben werden kann.


Hauptfahrezug ist es nicht, aber es gab diverse Termin wo meine(unsere) Anwesenheit nötig war und ich habe nun mal drei Hunde, damit kann ich weder in ein Hotel noch kann ich mir ein anderes Womo leihen etc. Deswegen war das Womo ja auch ganzjährig angemeldet um hier eine Möglichkeit zu haben bzw war das auch ein Kriterium beim Kauf.

Wichtig neben einer gelungenen Reparatur ist für mich vor allen, dass ich sicher bin das Gustl auch keine Folgeschäden hat die vielleicht erst später auftauchen (z.B. das meine Dichtheitsgarantie nicht beeinflusst wird) .

Davor habe ich die meiste Angst, weil das der KFZ bereich repariert wird, davon sollte man ja bei Fachwerkstätten eigentlich ausgehen können, nur ob man tatsächlich mögliche Schäden am Aufbau gleich bemerkt ?

JTLorsch am 24 Jan 2017 16:44:00

Tut mir leid, dass du so eine Huddelei damit hast. Interessant für mich, weil durch deine Ausführungen bin ich froh nicht HUK gewählt zu haben. Für unsere Autos ist sie OK, hab aber bisher auch noch keinen Schadensfall gehabt.

jochen-muc am 24 Jan 2017 17:08:30

Na ja eigentlich wäre es nicht falsch gewesen die HUK zu wählen :D für den "Schädiger" ist es ja wohl nicht schlecht, wenn sich seine Versicherung bei Zahlungen möglicherweise eher unflexibel verhält , oder ?

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