tztz2000 am 20 Jan 2017 11:07:53

marco2 hat geschrieben:Ich hab letztes Jahr auf meinen LMC auch 19% auf Liste bekommen....

Weissware ist nicht vergleichbar, dort hört man öfter von solchen Konditionen.

hampshire am 20 Jan 2017 11:11:00

Casi82 hat geschrieben:Aber um Geld zu verschenken bin etwas zu sehr Schwabe und um es primitiv zu sagen, "von der Wohlfahrt bin ich auch nicht."

ät Casi:
Die Idee, man könne Geld verschenken, wenn man etwas nicht billiger kauft als alle anderen ist doch absurd. Es geht um ein gutes Geschäft. Man erhält den Nutzen, den man sich verspricht zu einem Preis, den man dafür zu bezahlen bereit ist.


tztz2000 hat geschrieben:das hört sich fast so an, wie die eigene "Erfolglosigkeit" beim Verhandeln schön geredet. Wenn ich nicht unbedingt auf den letzten € schauen muss, dann kann ich für mich so argumentieren, aber viele können eben nicht aus "dem Vollen schöpfen".

ät Thomas:
versuche es mal, Du wirst Dich wundern was dabei herauskommt. Dann nehme den Nachlass mit und schweige über die Höhe. Wer ein neues Womo kauft und dabei wirklich auf den letzten Euro gucken muss hat ein Konsumverhaltensproblem.


Aus meiner langjährigen Praxis als Vertriebstrainer weiß ich:
1. Einem Verkäufer, der im Preis außergewöhnlich elastisch ist darf man Misstrauen entgegenbringen. Er ist für einen Abschluss meist auch zu vielen anderen Dingen bereit. Natürlich ibt es Ausnahmen - doch wie erkenne ich die als Kunde?
2. Einem Geschäftsmann, der eine Niedrigpreis-Strategie fährt fehlen oft die kaufmännisch vertretbaren Reserven für einen guten Kundenservice. Woran erkenne ich als Kunde bei einem solchen Händler, dass ich später nicht im Regen stehe?
3. Die besten Verhandlungsergebnisse erzielen Kunden mit einem emotional zielführenden Ansatz - übrigens auch im B2B bei "simplen" Produkten wie Rohstoffen oder "Einmalgeschäften".

road-king am 20 Jan 2017 11:13:58

Hallo Thomas

Im letzen Jahr war sowas möglich .
habe meinen Kasten im Sommer 2015 bestellt und Februar 2016 abgeholt
Ich hatte 10 % Nachlass und ein Zusatzpaket auch Sat , Tv Radio, Rückfahrcam für 5000 € kostenlos dazu
schätze dass das auch etwa 18 % waren
allerdings wollte mein Händler mir nun einen Teilintergrierten mit 19000 € Vorteilspaket verkaufen .. und meinte für meinen Kasten bekäme ich nahezu den Kaufpreis wieder
aber ich behalte den lieber
Glück gehabt :-)
LG

Klaus

brainless am 20 Jan 2017 11:46:17

hampshire hat geschrieben:Aus meiner langjährigen Praxis als Vertriebstrainer weiß ich:

Gestatte, daß ich versuche, mein Lachen in Grenzen zu halten - aber es gelingt mir nicht. :mrgreen:

1. Einem Verkäufer, der im Preis außergewöhnlich elastisch ist darf man Misstrauen entgegenbringen. Er ist für einen Abschluss meist auch zu vielen anderen Dingen bereit. Natürlich ibt es Ausnahmen - doch wie erkenne ich die als Kunde?

Ein Verkäufer kann nicht im Preis elastisch sein. Seine Argumente können mehr oder weniger Preiselastizität für das von ihm offerierte Gut vermuten lassen.
Als Kunde erkenne ich seine lauteren oder unlauteren Absichten durch meine Erfahrung, die richtigen Fragen zu stellen.

2. Einem Geschäftsmann, der eine Niedrigpreis-Strategie fährt fehlen oft die kaufmännisch vertretbaren Reserven für einen guten Kundenservice. Woran erkenne ich als Kunde bei einem solchen Händler, dass ich später nicht im Regen stehe?

Das ist die klassische Aussage von Verkäufern, die unfähig sind, den hohen Preis ihres Guts kundengerecht zu argumentieren.
Denn wir wissen ja alle, wohin eine Niedrigpreis-Strategie führt - wir müssen uns ja nur die Beispiele von Aldi, Lidl und Konsorten ansehen: Hätten die mal höhere Preise verlangt, wären sie nicht schon seit Jahren pleite.......... :roll:

3. Die besten Verhandlungsergebnisse erzielen Kunden mit einem emotional zielführenden Ansatz - übrigens auch im B2B bei "simplen" Produkten wie Rohstoffen oder "Einmalgeschäften".

Na prima, dann lassen wir betriebswirtschaftliche Aspekte komplett aussen vor. Vielleicht gibt der Verkäufer mir überhaupt keinen Nachlass. Vielleicht ist er aber emotional so gut drauf, daß er mich umarmt, herzt und küßt. :roll:

Deiner langjährigen Praxis als Vertriebstrainer setze ich meine lebenslange Erfahrung als erfolgreicher Verantwortlicher für den Vertrieb in unterschiedlichen Branchen entgegen.
Bestimmt gibt es auch hier so etwas wie "Theorie und Praxis",



Volker 8)

TheSmurf am 20 Jan 2017 13:29:55

Ich habe einen Adria Twin 640SHX im Sep. 16 bestellt und kann im März/April damit rechnen ihn zu erhalten. Bei dem Fahrzeug habe ich ziemlich genau 10% gegenüber des Listenpreises gespart. Einiges davon in Form von Zusatzausstattung, welche ich gerne haben wollte. (Markise, Solar, SOG)

Alex

teuchmc am 20 Jan 2017 14:28:56

Moin Loide!Geht ja richtig ab, wenn sich die Vertriebler "zoffen"........ ;D
Wie definiere ich eigentlich Rabatt? Ist ein 1-Euro-Paket aus Sat/TV/Markise z.B. jetzt ein direkter oder indirekter Rabatt oder macht es für mich nur den schon hohen Preis eines solchen Kfz(egal ob Kasten/TI/VI/Alko) attraktiv,auch wenn ich dieses alles nicht brauch?
"Leben und Leben lassen".Man muß ja nix "verschenken", aber ob der Händler an seiner Yacht oder seinem Womo ein Meter mehr oder weniger dran hat, is mir eigentlich völlig Banane.Is schon komisch in D. Wenn einer Erfolg hat, neidet man ihm den.Wenn einer keinen hat, schüttet man Häme über ihn.
Da ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit(höher wie 90%) nie einen Neuwagen kaufen werde,sehe ich jeglicher Rabatt-Feilscherei etc. gelassen entgegen.
Wenns paßt,paßts.Wenn nicht dann eben nicht.
Sonnigen weiterhin. Uwe

tztz2000 am 20 Jan 2017 15:27:47

hampshire hat geschrieben:Aus meiner langjährigen Praxis als Vertriebstrainer weiß ich....

brainless hat geschrieben:....setze ich meine lebenslange Erfahrung als erfolgreicher Verantwortlicher für den Vertrieb....

Profis unter sich! :)

Soll ich auch noch? Nö, lieber nicht, sonst wird's komplizert und ausserdem ist's langsam OT! :D

Aber, da könnt Ihr Euch auf den Kopf stellen und mit den Füssen wackeln, solange Ihr dem Kunden kein klares JA entlocken könnt, geht gar nichts.

Die Kunst einen guten Rabatt herauszuholen, und jetzt kommen wir wieder zum Thema, liegt nach meiner Meinung seitens des Kunden darin, den Verkäufer quasi als Verbündeten zu gewinnen. Eine aggressive Strategie ist i.d.R. nicht erfolgversprechend, aber wenn es gelingt, den Verkäufer mit "in's Boot zu nehmen", kann man gute Chancen haben. Klappt natürlich nicht immer, aber häufig.

Dann kann es auch noch auf den richtigen Zeitpunkt ankommen, es ist Monatsende und der Verkäufer hat sein Soll noch nicht erreicht. Wenn der Typ allerdings "satt" ist, dann wird da nicht viel passieren.

hampshire am 20 Jan 2017 15:32:14

brainless hat geschrieben: Gestatte, daß ich versuche, mein Lachen in Grenzen zu halten - aber es gelingt mir nicht.


Na dann lass uns mal gemeinsam lachen.

ät Thomas: Sehe ich auch so, die Brechstange hilft nix und man kann niemanden füttern, der keinen Hunger mehr hat.

brainless am 20 Jan 2017 15:40:54

hampshire hat geschrieben:........man kann niemanden füttern, der keinen Hunger mehr hat.




Von wegen,

ich hab' schon so manchen gesehen, der sich "überfressen" hatte,



Volker

WomoMatthias am 20 Jan 2017 16:14:51

Ich bin schon überrascht, was ich hier losgetreten habe. Aber gut so.
Und es gibt ja die unterschiedlichsten Ansätze.

Besonders interessant finde ich den Hinweis: "Man muss den Verkäufer mit ins Boot nehmen."

Jetzt würde mich brennend interessieren, was genau damit gemeint ist? Was kann der Kunde dem Verkäufen bieten außer seiner Kohle?

tztz2000 am 20 Jan 2017 16:58:12

WomoMatthias hat geschrieben:Besonders interessant finde ich den Hinweis: "Man muss den Verkäufer mit ins Boot nehmen."
Jetzt würde mich brennend interessieren, was genau damit gemeint ist?

Es muss Dir gelingen, den Deal für den Verkäufer so interessant zu machen, dass er das Geschäft unbedingt mit Dir machen will. Und mit Verkäufer meine ich nicht den Juniorverkäufer, sondern eine Person möglichst hoch in der Rangordnung, Verkaufsleiter oder besser noch Firmeninhaber oder Geschäftsführer. Die können selbst entscheiden bzw. haben alle Vollmachten.

Oder, das ist mir bei meinem letzten PKW-Autokauf passiert, dass der Verkaufsleiter mit seinem "Latein" am Ende war und letztlich beim Chef noch um die letzten Prozente für mich gekämpft hat.

WomoMatthias hat geschrieben: Was kann der Kunde dem Verkäufen bieten außer seiner Kohle?

Sehr viel! Jeder Händler ist an Kunden interessiert, die für ihn Referenzkunden sind. Du könntest z.B. über einen grossen Bekanntenkreis oder eine Mitgliedschaft in einem Camping-Club dem Verkäufer Türen für zukünftige Bedarfsfälle öffnen.

Das alles muss natürlich von der Gesprächsführung einigermassen professionell und nicht aufgesetzt wirken, sonst kannst Du leicht als "Schwätzer" dastehen und der Schuss geht nach hinten los. Etwas Erfahrung in Verhandlungsführung sollte schon vorhanden sein.

WomoMatthias am 20 Jan 2017 17:07:45

Guter Punkt.
Leider muss ich sagen, dass noch nicht einmal mein Verweis auf meine Pressetätigkeit viel Erfolg hatte. Bzw. gar keinen....
Mein Eindruck ist, dass einige Händler wirklich alles andere als gleichgültig sind. Sie wollen den Abschluss durchaus und unbedingt. Aber Entgegenkommen bei Preis oder auch Ausstattung ist praktisch nicht da.

Aus meiner Sicht könnte auch sein, dass speziell das Günstigstsegment bei den Kastenwagen im Moment überhitzt. Der preisliche Unterscheid zwischen einem 2Win Plus und einem Celebration liegen bei gleicher Ausstattung unter 2000 Euro. Das finde ich angesichts des dt. Produktionsstandortes von Pössl krass. Leider hat der Pössl ein paar technische Rahmenbedingungen, die uns nicht gefallen (z.B. aufgesetzte Fenster, Absorber)...

Casi82 am 20 Jan 2017 17:36:15

Ich hatte meinem Händler zum Beispiel angeboten das Fahrzeug als Messefahrzeug auf der CMT auszustellen. Er hätte Vorteile weil er nicht extra ein Fahrzeug vom Hersteller ordern müsste und sich damit den Rücktransport spart und ich würde mir die gesamten Transportkosten sparen.
Nur mal so was man für Deals versuchen kann. Jedenfalls kann man mit sowas das Interesse an einem als zukünftigen Kunden wecken. Unabhängig davon das man Geld mitbringt. :-o

Tinduck am 20 Jan 2017 20:47:19

Schon interessant, was hier kolportiert wird. Aber bevor ich z. B. beim Händler auf dicke Hose mache, weil ich im Vorstand von nem Womo-Club (z. B.) bin, sollte ich mal kurz durchdenken, was meine Clubmitglieder wohl davon halten, wenn ich mir quasi auf ihre Kosten nen dicken Rabatt gönne.
Die Begriffe Bananenrepublik und Bakschisch-Mentalität meinen genau sowas. Bei Politikern und Bonzen regt man sich über sowas auf, aber bei einem selber ist es natürlich völlig OK???

Geschickt verhandeln ist das eine. Aber sich quasi durch den Rabatt bestechen lassen (und nichts anderes ist das) steht auf einem ganz anderen Blatt.

Bietet dem Händler doch einfach mal an, dass er einen gigantischen Werbeaufkleber auf euren Neuerwerb kleben darf, wenn er ordentlich Rabatt gibt.

Ach so, dass ist dann doch zu peinlich? Tja. Gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten, ohne sich und seine Freunde zu verkaufen :D

bis denn,

Uwe

Mover am 20 Jan 2017 21:58:37

WomoMatthias hat geschrieben:...
Leider muss ich sagen, dass noch nicht einmal mein Verweis auf meine Pressetätigkeit viel Erfolg hatte. Bzw. gar keinen....


Wie und in welchen Medien hättest Du für die Werkstatt Schleichwerbung machen können?

Die PKW-Importeure lachen Dich allerdings nicht aus. Da kannste bei vielen 17 %, vielleicht sogar mehr bekommen - ohne Gegenleistung. Gilt auch für Ärzte und Jäger.

Für die Gewährung von Presserabatt solltest Du allerdings einen amtlichen Presseausweis vorzeigen können.

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