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Wollte gestern früh los Richtung Alpen. Aussentemp. so -2..3Grad. Batt. war über Nacht nochmal am Lader. Obwohl das Womo ziemlich genau 2 Monate stand, sollte das ja kein Problem sein. Sollte... Der Ducato sprang zwar an, der Motor lief aber wie ein alter Lanz-Bulldog! Schüttelte sich, als ob er gleich aus den Lagern springen würde. Hab dann nat. gleich wieder abgestellt. Erstmal Sichtkontrolle im Motorraum. Stecker geprüft soweit erreichbar, Verkleidung vom Railrohr abgenommen.. Nix offensichtliches. Hatte schon auch gleich den Verdacht, daß es mit dem Sprit zu tun haben könnte. Vielleicht verklebter Injektor durch den Biodiesel-Anteil? Versulzten Diesel bei Temp. knapp unter Null konnte ich mir eigtl. nicht vorstellen. So wie der Motor (nicht) lief, hatte ich meinen Trip schon so gut wie abgeschrieben. Dabei ist das Wetter in den Bergen grad traumhaft.. Auch einen kapitalen Motorschaden schloß ich nicht mehr aus. Hab noch 1..2 Startversuche gemacht, das grauenvolle Schütteln blieb. Die einzige Möglichkeit, die mir vor Ort blieb, war, so gut wie möglich die zugänglichen Teile der Kraftstofführung zu erwärmen. Hatte aber kaum Hoffnung, daß das was bringt. Hab also mit der Heissluftpistole die Leitungen beim Railrohr und den Dieselfilter versucht anzuwärmen. Dazwischen immer wieder Startversuche. Etwa 1 Std. lang. Der Motor lief dann etwas besser, wenn ich ihn auf etwas höherer Drehzahl hielt. Hörte sich aber immer noch sehr ungesund an. Hab ihn also jeweils nach max.1min. wieder abgestellt, weil ich keine weiteren Schäden verursachen wollte. Bin dann (mit dem PKW) zum Mechaniker meines Vertrauens gefahren und hab ihm die Symptome geschildert. Der tippte auch gleich auf den Kraftstoff und erzählte, daß er in letzter Zeit ca.10 Diesel- PKW hatte, die gar nicht mehr ansprangen. Alle wegen zugesetzten Filtern durch die Kälte. Auf den Einwand, daß ja aktuell nur niedere Minusgrade herrschen, meinte er, wenn ein Fzg. länger steht bei wirklich tiefen Temperaturen und die Temp. dann auch im niedrigen Frostbereich bleiben, löst sich der "Propf" nicht mehr. Bei mir war es genau so. Wir hatten hier bis -20Grad und danach so gut wie keine frostfreien Tage. Das Womo steht dazu draussen und immer im Schatten. Wir verblieben so, daß ich versuchen sollte, zu ihm zu fahren. Und siehe da, auf den 5..6km dorthin lief der Duc immer besser, je wärmer der Motor wurde. Bei der Werkstatt angekommen, schnurrte er wie eh und je. So konnte ich mit nur gut einer Std. Verzögerung doch noch Richtung Alpen aufbrechen. Und das Wetter ist wirklich traumhaft. Würde ja ein Bild anhängen, dazu ist das Netz aber zu langsam. Weshalb ich das berichte? Vielleicht hat jmd. ähnliche Symptome. Betrifft nat. nur die in kalten Regionen. Also manchmal kleine Ursache -> große Wirkung. Ich hab auf der Anfahrt dann erstmal den Tank 3/4 leergefahren und in München Aral Ultimate vollgetankt, ohne Biodieselanteil. Der Duc sprang auch heute morgen bei -6Grad an wie eh und je. Ich werde jedenfalls zukünftig nach längerer Standzeit im Winter erstmal den Filter ordentlich vorwärmen. Natürlich würde mich auch interessieren, ob jmd. das gleiche Problem auch schon mal hatte. Hallo Thomas, danke für deinen Hinweis. Ich finde es gut, dass Du hier deine Erfahrungen schilderst. Vor gut 20 Jahren hatte ich einen Bekannten, der bei starken Frost und Startproblemen eine halbe Stunde einen Heizlüfter von unten in den Motorraum hat blasen lassen. Danach ist er gut angesprungen. War ein 7,5ter Iveco. Vielleicht bringts ja was, wenn man vorm längeren Abstellen Premiumdiesel volltankt. Ich fahre den ausschließlich wenn verfügbar und hatte noch nie Probleme. Allerdings steht mein Mobil auch nie länger als 2-3 Wochen. Hallo Premium Diesel versulzt nicht. Nachdem mir das auch einmal passiert ist, Tanke ich Premium bevor es in den Winterschlaf geht. Auch WInterdiesel kommt zu spät wenn man seine letzte Fahrt im Oktober oder so macht. LongJohn Wann hast du denn das letzte Mal getankt? Danke für den Hinweis. Wir wohnen aber Gott sein Dank in wärmeren Gefilden... Kann man mit dem 2.8er Diesel Biodiesel tanken? Ehrlich??? ... wusste ich gar nicht. Geht da nix kaputt? Schon klar, dass man das dann nur im Sommer tankt...
Hallo Jack, ich kann mir schwer vorstellen, daß das bei meinem Problem geholfen hätte. Bei starkem Frost kommt doch vom Heizlüfter unterm Motor max. ein laues Lüftchen am Dieselfilter an. Bis sich das Gehäuse so weit erwärmt, daß der Inhalt so warm wird, um den Propf zu lösen, muss das schon gezielter sein. Ich werde in vergleichbarer Situation 1..2 heisse Wärmflaschen eine Std. auf den Filter wirken lassen. At LongJohn.. Ich hätte eigtl. auch vorgehabt, vor dem Abstellen den biodieselfreien zu tanken. War zuletzt im Dez. unterwegs. (At Wolfgang.. sollte also schon Winterdiesel gewesen sein.) Hatte auch vor, nochmal im Dez. wegzufahren. Wegen schlechten Wetters kam es aber nicht mehr dazu. At Uwe747.. Der stinknormale Diesel den Du an der Zapfe einfüllst, hat 7-10% Biodieselanteil.. Uwe, in normalem Diesel ist ein Bio Anteil mit drinn. Ich habe heute auch das erste mal seit dem 01. Januar gestartet. Das WoMo steht neben dem Haus, ebenfalls im Schatten und heute hatten wir seit längerem mal Plusgrade. Ich habe 2x geglüht und dann ohne Mucken gestartet. Aral Premiumdiesel sei Dank :-) Aber ich habe dann heute vollgetankt, normalen Winterdiesel von der Freien Tanke, ich rechne jetzt nicht mehr mit extrem tiefen Temperaturen. Nachtrag: Ab Anfang Oktober tanke ich nur noch Aral Premiumdiesel. Wir fahren auch im Winter mal spontan los und da wir das PitMobil jetzt bis runter auf Minus 15°C getestet und für gut befunden haben muss das Mobil auch rollen wenn es eise, zitter, bibber, frier, kalt ist. Da man /frau sich an den Tankstellen bezüglich Terminierung von Winterdiesel --> Link nicht mehr verlassen kann (fragt mal die Mitarbeiter an der Tankstelle ob sie bezüglich Winterdiesel eine verwertbare Auskunft geben können ) > wenn bei mir absehbar ist, dass mein Wohnmobil demnächst Winterschlaf halten wird, so tanke vorher ich grundsätzlich Premiumdiesel . Hallo Thomas, gut zu wissen, danke für deinen Erfahrungsbericht. Hallo und Servus Thomas, als ich am Sonntag unser BobbyCar aus der Scheune holte und nach fast vier Monaten zum ersten Mal wieder anließ, hatte ich genau das gleiche Problem wie Du. Im letzten Jahr nach drei Monaten Standzeit null Probleme. Heuer hat er sich geschüttelt wie ein alter Bär. Das ganze Fahrzeug hat gerappelt. Nach ca. 10 Kilometern lief er wieder ganz normal. Seither keine Probleme mehr. Werde vor dem nächsten Winterschlaf auch mal den Premiumsaft einfüllen. Habe die 2.3 Liter Maschine mit 130 PS. die Problematik ist in erster Linie bei einem verdreckten Dieselfilter zu suchen. Da sammeln sich mit der Zeit auch Wasserpartikel, welche bei Frost den Durchfluß erschweren/verhindern. Ein kürzlich ausgetauschter Filter (unter 10.000km) kann das gleiche Problem aufweisen. m01m Da ich am 28. den 20.000er KD machen lasse, werd ich auch beim Freundlichen mal nachfragen. Ich meine, der letzte Winter wäre auch ziemlich kalt gewesen (kann mich aber täuschen) und hatte keinerlei Probleme beim Anlassen. Fahrzeug sprang damals sofort ohne jedes Mucken an. Übrigens noch an Thomas: Gute und schöne Reise! Oh ja, der liebe Diesel. Oft liegt es auch nicht an Premium-Diesel oder nicht. Wann hattest du das letzte Mal getankt? Wenn im Herbst, dann hattest du vielleicht noch kein Winterdiesel drin. So erging es uns nämlich. Wir hatten unseren geplanten Herbsturlaub mit dem Wohnmobil aufgrund von überall gemeldetem Regen kurzfristig auf die Kanaren gelegt - ohne WoMo. Ergebnis war, dass wir auch nicht mehr aufgetankt hatten. Als wir dann im Winter (bei -10 Grad) starten wollten, ging gar nichts mehr. Diesel komplett eingefroren. Klar, wer noch Sommerdiesel im Tank hat... Im Herbst wird langsam auf Winterdiesel umgestellt und wer regelmäßig seinen Tank leer fährt, der hat da normalerweise auch kein Problem. Aber wer nur einmal halbvoll tankt, der kann dann schnell Probleme bekommen - so wie wir. Aber dürfte er dann überhaupt noch starten? Ich hab keine Ahnung von Motoren und merk nur wenn er nicht oder unrund läuft :oops: Und wenn er läuft, merk ich es auch :ja: Hallo Genau so ist es mir vor ein paar Tagen mit meinem Multijet 130 auch ergangen. Der Wagen stand auch ca. 2 Monate. Er sprang zwar sofort an hat sich aber furchtbar geschüttelt. Nach ein paar Kilometern (etwa 10 (lange) Minuten Fahrt) war es dann aber auch wieder wie immer. Dann werde ich in Zukunft, wenn es auf den Winter zu geht auch den Premium Diesel einfüllen. Gruß Ulf wenn der Diesel noch nicht versulzt ist, kann man zum Sommerdiesel noch Fließverbesserer beimischen. z.B. --> Link guten morgen zusammen, man könnte aber doch auch über die nachrüstung einer dieselfilterheizung nachdenken. z.b. sowas hier --> Link diese dieseltherm war um das jahr 2003 ein grosses thema im nissanboard, weil die x-trailfahrer (hauptsächlich im bayr. raum) massenhaft probleme mit versulzten filtern hatten und das ultimate noch nicht so bekannt war. bei dem nachfolgemuster war dann serienmäßig eine filterheizung eingebaut. ich hatte mir seinerzeit auch so ein teil für ca 110 € zugelegt, es dann aber doch nicht verbaut, da die standheizung genug wärme produzierte und wir auch im bayrischen wald bei - 26 grad keine startprobleme hatten. beste grüsse mpfl Da ist mir persönlich der Aufwand zu groß und die Kosten zu hoch. Ich versuch es am kommenden Saisonende mit dem Premiumsaft. In die letzte Füllung hatte ich auch erstmals Antibakterien Additiv beigemischt. Vielleicht hatte das auch ne Auswirkung auf das veränderte Anlassverhalten. Wir hatten das Problem in abgemilderter Form bei der Abreise aus Sexten. Nach dem ersten Vorglühen kamen nur ein paar Zündungen und viel Geschüttel, nach nochmal Vorglühen lief der Motor dann wie auf 2 Pötten. Ein paar leichte Gasstösse später lief er dann normal, bis auf vernehmliches Kaltstartnageln. Stand aber auch zwei Wochen bei -7 bis -14 Grad mit normalem Winterdiesel auf der Parzelle. Gerettet hat uns wahrscheinlich die serienmässige Dieselfilterheizung, die beim Vorglühen schon mit angeht. Iveco sei Dank... Wir haben übrigens auch den alten 2,8er, aber halt als Längseinbau im Iveco. bis denn, Uwe seit mir mal der in Innsbruck getankte Winterdiesel nach 2 Tagen auf dem Gletscher versulzt ist mit Abschleppkosten von rund 1000 DM, kommt ab Herbst grundsätzlich ein Fließverbesserer mit in den Tank grüße klaus meine karre stand jezz 10 Wochen, bei uns gabs temps bis -18. am sonntag bei -3° einmal glühen und starten, alles normal. tanken tue ich übrigens immer das, was am billigsten ist und spritfilter kommt alle 2 jahre neu. alleswirdgut hartmut Wir fahren einen 2,3l 130 PS Ducato und hatten ein ähnliches Problemchen im Januar. Am Vortag, bei minus 15 Grad sprang er noch problemlos an, am nächsten Tag bei -20 Grad am Morgen wollte er nicht mehr obwohl die Batterie noch orgelte. Also holte ich den ADAC, wozu ist man schließlich Mitglied, welcher den Ducato mit Startpilot sofort wieder zum Laufen brachte. Der ADAC-Mann erklärte mir: Kondenswasser hat sich im Laufe des Vorjahres im Dieselfilter gesammelt und das ist zu Eis gefroren und riet zum Wechsel des Kraftstofffilters. Versulzten Sommerdiesel schließe ich aus weil ich kurz zuvor Winterdiesel getankt hatte. Den neuen Filter eingebaut und seither läuft er wieder ohne Probleme. Liebe Grüße Dreizehnender
Hallo Richy, nach deiner Schilderung hat das " Rappeln " und " Schütteln " nixi mit dem Diesel zu tun, sondern mit der Motoraufhängung, die fest gefroren war. Da glaubt man, das Womo zerfällt in Einzelteile. Liebe Grüsse Mondmann Hallo, Ich musste unser WoMo auch ausgerechnet in der "kalten" Zeit (bei uns -7° C) bewegen, da PKW in der Werkstatt. Hatte vor dem Abstellen Premium getankt. Stand jetzt 3 Monate. Ist sofort angesprungen und summte wie ein Uhrwerk. Ach ja, 230er Duc, 2,5 l TD.
Hallo Mondmann, das ist auch ein interessanter Aspekt. Könnte ich mir vom "Anfühlen" so vorstellen! Danke für Deinen Hinweis! Hallo, man könnte sagen, alle Jahre wieder! Wer sein Womo über die Wintermonate nicht benützt, genügt normaler Sommerdiesel. Wer sein Womo Täglich benützt genügt, Winterdiesel sollte < -15-20Grad reichen. Wer sein Womo im Winter nach längeren Standzeiten fährt ist Fließverbesser oder Premium-Diesel angesagt. 2-Takt-Öl wirkt 1:200 wirkt ähnlich wie Fließverbesserer, schaut euch mal die grobe Zusammensetzung in den Sicherheitsdatenblätter an (aliphat. u. zyklische Kohlenwasserstoffe), ist aber deutlich billiger. Die Motorlager sind es bei unseren milden Minustemps. selten. Bei starker Paraffinbildung u. viel Wasser im Diesel braucht man 2x 230V, wenn möglich, 16 A. Einen Heizlüfter mit 2 kW unter den Tank (pro Lüfter max. 10 A, die restlichen 1,6 kW pro Anschluß f. Battlader ( 1x Aufbau, sowie evtl. 1kW Warmluft-Reserve.) Den anderen in den Motorraum sowie 20A-Lader an Starter-Batt u. Zündung an, falls die Filterheizung ohne Motorlauf auch funktioniert.Wenn nicht Warmluft mit 1 kW auf Filter. Die Kiste läuft nach 15-30 Min. tadellos. Gr. Richi Ich fahre einen Transit und habe bewußt erst Mitte November wieder vollgetankt, ca 35-40L normalen Aral-Diesel (also gtünstig). Wir wohnen in Gastn auf 700m. Wir hatten jetzt 3 Wochen durchgehenden Frost bis -18°C. Ich musste umparken, der Diesel sprang klaglos an, lief ruhig, alles OK. Meine Frau sagte beim Tanken im November "Winterdiesel gibt es nicht mehr" der Tankwart kannte den Begriff auch nicht. Aber auf Nachfragen bis zu welchen °Celsius der Diesel denn fließfähig wäre, sagte er "nach den Unterlagen von Aral bis -18°C" Mir ist eigentlich egal ob ich Wiunterdiesel tanke oder ein bis -18°C fließfähiges Gebräu, hauptsache mein Transit läuft!! Gruß Andreas Servus Ich müsste es eigentlich wissen, aber auch mir ists passiert. :eek: Im Dezember ein anderes Womo gekauft, dass vermutlich im September das letzte Mal vollgetankt wurde. Vor 2 Wochen dann nach längerer Zeit - 15 Grad wollte ich wegfahren. Scheißerla, die Kiste sagt mir " Kraftstofffilter überprüfen" und springt nicht an. Da hats bei mir geklingelt. Eineinhalb Stunden zwei Heizlüfter reinblasen lassen, dann gings wie geschmiert. An der nächsten Tanke vollgetankt und in Österreich gleich wieder, dann gabs auch bei - 18 keine Probleme mehr. Ist halt so. Gruß Kurt Hallo Meiner ist ja völlig problemlos angesprungen und eine Fehlermeldung gab's auch nicht. So gesehen könnte da wirklich jetzt unterschiedliche Sachen, einmal Versulzen (Fehlermeldung/springt nicht mehr an) und zum anderen die festgefrorene Motoraufhängung (springt an, aber schüttelt, daß die Zahnplomben locker werden) aufgetreten sein. Gruß Ulf "festgefrorene Motoraufhängung" doch nur bei Fahrzeugen mit "nassem Motorraum" ? Ist gegenüber gefrorenem Zahnriemen wohl das kleinste Übel v. Fiats Ingenieurkunst. Gr. Richi |
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