DaniloHH40 am 17 Feb 2017 13:33:37

Wir sind fest entschlossen, uns ein kleines WOMO, ausreichend für 2 Personen zuzulegen. Neu oder gebraucht, ist noch nicht entschieden. Mal gucken, was der Markt so hergibt. Wir haben keine Erfahrungen beim Camping und auch noch nie ein WOMO besessen oder gemietet. Jetzt sind wir im Rentenalter und möchten gern dieses Freiheit genießen. Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor. Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen. Privat vermieten möchten wir auf keinen Fall, da die Gefahr zu groß ist, dass man sein WOMO in schlechtem Zustand zurückbekommt.
Ich frage mal an die Erfahrenen hier im Forum, was ihr davon haltet, wenn man sich ein WOMO mit einem zweiten Paar teilt. Die Auslastung wäre optimiert und es spart eine Menge Geld, schließlich geht alles durch 2. Natürlich muss die Chemie stimmen, und man sollte davon ausgehen, dass es keine Streitereien gibt. Vielleicht gibt es hier Gleichgesinnte aus dem norddeutschen Raum.

Kasi74 am 17 Feb 2017 13:43:46

Hallo,gute Idee wie ich finde.
Das wichtigste hast du ja schon selbst geschrieben ....die Chemie muß stimmen zwischen ALLEN beteiligten.
Man sollte auch bei den Ansichten beieinander liegen sonst ist der Stress vorprogramiert,der eine will ne Glotze der andere sagt never Tv im Womo,der eine nutzt die Dusche der andere nicht ums verrecken.
Über solche Sachen sollte man vorher sprechen und wenns passt ist das doch toll,evt kann man sich dann auch was "besseres" leisten. 8)

rolf51 am 17 Feb 2017 13:47:41

Hallo,
der Gedanke ist nicht schlecht. Nur wer teilt das Frühjahr und Herbst auf? Wenn man keine besonderen Ansprüche an die Jahreszeiten hat könnte es klappen. Eine gewisse Spontanität bleibt halt auf der Strecke.

willi_chic am 17 Feb 2017 14:00:37

wenn ihr einen Partner gefunden habt mit dem die Chemie stimmt, mietet erst mal ein oder mehrere Womos und schaut gemeinsam was paßt
Sonst ist evtl ne Menge Geld verbrannt

grüße klaus

pesbod am 17 Feb 2017 14:04:08

DaniloHH40 hat geschrieben:Wir haben keine Erfahrungen beim Camping und auch noch nie ein WOMO besessen oder gemietet. Jetzt sind wir im Rentenalter und möchten gern dieses Freiheit genießen.
Da kann ich euch nur empfehlen mindestens 1 bis 2 mal ein Mobil zu mieten. Da solltet ihr dann einigermaßen abschätzen können, ob es was für euch ist.


DaniloHH40 hat geschrieben:Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor. Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen.


Das wird bei einer Nutzung durch eine zweite Partei mit Sicherheit ein Problem. Genau diese Spontanität fällt ja dann weg. Unter Garantie wollen beide Parteien irgendwann gleichzeitig dem tristen Wetter entfliehen. Und mal eben spontan noch 2 Wochen dran hängen entfällt eventuell auch, da ja die andere Partei auf das Mobil wartet....

Letztlich ist so ein Womo nichts anderes als ein Zweitwagen. Die festen Kosten werden sich da nicht großartig unterscheiden. Falls du und deine Frau jeweils ein Auto haben sollten, könnte man z.B. ein Auto gegen das Womo tauschen. So passiert es dieses Jahr bei uns. Neben meinem PKW habe ich noch ein Cabrio. Im Herbst geht mein PKW weg, und das Cabrio bleibt. Für größere Transportaufgaben hätte ich ja notfalls noch das Womo oder falls es anders nicht geht einen Mietwagen. Da wir nur noch zu zweit sind, reicht uns das Cabrio für den täglichen Gebrauch aus.

Ich würde so ein Unterfangen grade im Hinblick "Spontanität" nicht machen. Das ist wie mit dem Cabrio als Zweitwagen oder dem Motorrad. Man will es spontan nutzen können, und wenn da vorher großartige Absprachen nötig sind erschwert dies das ganze Vorhaben.

dieter2 am 17 Feb 2017 14:11:20

Käme bei mir nie in Frage.

Ich hätte keine Freude an einen Womo wo ich nicht die volle alleinige Herrschaft drüber hätte.

Gruss Dieter

tztz2000 am 17 Feb 2017 14:16:08

Die Idee ist gut, aber der Teufel steckt im Detail! :ja:

Was ist, wenn Ihr einen Modus findet, die Zeiten aufzuteilen und dann kann ein Paar kurz vor der Nutzung die Reise wegen Krankheit nicht antreten. Wie würde das terminlich kompensiert? Um eine detaillierte Nutzungsvereinbarung kommt Ihr nicht herum. Und wenn, dann würde ich das nur mit einem Neufahrzeug machen, sonst ist der Streit bei Schäden vorprogrammiert.

Erst 1 - 2 Mal mieten und dann schauen, ob Euch das überhaupt gefällt. Sooo einfach mit reinsetzen und losfahren geht's leider auch nicht! :wink:

Aretousa am 17 Feb 2017 14:18:32

Ich kenne etlich Familien wo Großeltern mit der jüngeren Generation sich ein Wohnmobil teilen. Da haben dann aber in allen Fällen schon die Kinder mit den heutigen Großeltern Camping in irgend einer Form gemacht.

Über Wohnmobilsharing würde ich an eurer Stelle erst nachdenken wenn einschlägige Erfahrungen mit dem Campen gesammelt wurden.

Für uns käme es nicht in Frage. Unser Wohnmobil steht das ganze Jahr über mehr oder weniger fahrbereit vor der Haustür. Wir können los wann wir wollen und müssen das mit keinem Miteigentümer absprechen. Für ausschließlich 2 Urlaube im Jahr würde ich mir aber auch kein Wohnmobil kaufen, es sei denn jeder der Urlaube dauert 6, 8 oder mehr Wochen.

hogimobil am 17 Feb 2017 14:20:37

DaniloHH40 hat geschrieben:Jetzt sind wir im Rentenalter und möchten gern dieses Freiheit genießen. Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor.


Hallo,

ich sehe das genauso wie pesbod, wo bleibt da die gewünschte Freiheit und Spontanität. Immer abhängig von den Terminen der anderen zu sein, das würde mir nicht gefallen. Z. B. für nächste Woche ist super schönes Wetter angesagt, wir möchten spontan an die Ostsee, jetzt heißt es Kontaktaufnahme mit den Teilhabern aufzunehmen, dumm nur, die wollen auch fahren.

Und wie Kasi74 schreibt, muss man sich darüber im Klaren sein, das evtl. Streit um Einrichtungsgegenstände, Benutzungsspuren, noch schlimmer Kratzer oder Beulen am Fahrzeug vorprogrammiert sind.

Für mich wäre das nichts.

dieter2 am 17 Feb 2017 14:24:45

Aretousa hat geschrieben:Ich kenne etlich Familien wo Großeltern mit der jüngeren Generation sich ein Wohnmobil teilen.


Innerhalb von Familien ist das eine ganz andere Sache.

Ich würde das auch mit meinen Sohn u.seine Familie machen.
Aber die wollen sowas nicht,leider.

Gruss Dieter

DaniloHH40 am 17 Feb 2017 14:49:49

DaniloHH40 hat geschrieben:Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor. Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen.

brainless am 17 Feb 2017 14:54:48

Sharing ist eine gute Idee für Leute, die
- nicht immer und alles "besitzen" müssen
- frei in ihrer Zeitdisposition sind
- teamfähig und verständisvoll sind
- in ihrer Kommunikation offen und auch in unangenehmen Situationen kompromißbereit sind.

Die Nutzungszeiten kann man vorab für das kommende Kalenderjahr vereinbaren - zumindest für die größeren Zeiträume (Urlaubsreise, Überwinterung, etc.)
Wer einen ihm zustehenden Zeitraum nicht nutzen kann oder will (bedingt durch eigene Ursache) verliert den Anspruch ersatzlos
Nicht-Nutzbarkeit wegen größerer Verschleißreparaturen oder nach Unfall muß vorab im Vertrag geregelt werden.
Wer einen Zeitraum nutzen will, aber feststellt, daß um sein gewähltes Ziel schlechtes Wetter herrscht, wählt einfach ein anderes Ziel: Es handelt sich um ein WohnMOBIL.
Kurze Nutzungen (Wochenende, Feiertag, etc.) stehen dem zu, der als erster das Wohnmobil startet: Windhundprinzip.

Anfallende Kosten werden nach dem Verursacherprinzip verteilt:
- Treibstoff und Öl bezahlt derjenige, der das Mobil bewegt
- Fixkosten (Versicherung, Steuer, Jahresinspektion, HU/AU, Gasprüfung, Reifenersatz, etc.) werden nach genutzten Tagen und gefahrenen Kilometern geschlüsselt. Verschleißreparaturen und -ersatzteile werden ebenfalls geschlüsselt.
- Kosten nach verschuldetem Unfall, die nicht durch die Versicherungen abgedeckt sind, trägt der Unfallverursacher
- Rabattverluste nach Unfall tragen alle,

Den Vertragsentwurf sollten die Nutzer erstellen, den endgültigen Vertrag von einem Anwalt (für Zivilrecht) erstellen lassen,



Volker ;-)

DaniloHH40 am 17 Feb 2017 15:05:57

Danke Volker genauso sehe ich das auch. Solange alles fair und gerecht zugeht, sehe ich keine Probleme. Es ist doch wie bei einem Lebenspartner: Man muss sich verstehen. Wenn ein WOMO-Partner die gleichen Werte lebt wie wir, hätte ich kein Problem damit. Einen Punkt gilt es allerdings noch zu bedenken: Was tun, wenn einer der Partner aussteigen möchte. Auch das dürfte zu klären sein.

Danke an all die anderen mit ihren konstruktiven Ratschlägen. An "erst mal mieten" haben wir natürlich auch gedacht. Aber dann sind wir für 30 Tage schon mal round about 3000 Euronen los, die wir nicht mehr wiedersehen. Meine Frau sagte, wenn es uns nicht gefällt, so nach 2 oder 3 Jahren, dann verkaufen wir das WOMO eben wieder. Da hat sie doch nicht unrecht oder?

brainless am 17 Feb 2017 15:10:42

Meine Frau sagte, wenn es uns nicht gefällt, so nach 2 oder 3 Jahren, dann verkaufen wir das WOMO eben wieder.


Das werdet ihr ohnehin tun müssen.
Niemand von uns wurde -auf Dauer- mit dem ersten "Schätzchen" glücklich. Das erste Wohnmobil dient hauptsächlich dazu,
- grundsätzliche Erfahrungen sammeln zu können
- eure Ansprüche kennenzulernen
- falsche Entscheidungen erkennen zu können
- ein besser passendes nächstes Mobil definieren zu können

Viel Glück,



Volker ;-)

Jonah am 17 Feb 2017 15:13:13

Wenn es nicht ums Geld geht, was ist denn dann der Grund?

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