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Wohnmobilsharing 2 Parteien teilen sich ein WOMO 1, 2


DaniloHH40 am 17 Feb 2017 13:33:37

Wir sind fest entschlossen, uns ein kleines WOMO, ausreichend für 2 Personen zuzulegen. Neu oder gebraucht, ist noch nicht entschieden. Mal gucken, was der Markt so hergibt. Wir haben keine Erfahrungen beim Camping und auch noch nie ein WOMO besessen oder gemietet. Jetzt sind wir im Rentenalter und möchten gern dieses Freiheit genießen. Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor. Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen. Privat vermieten möchten wir auf keinen Fall, da die Gefahr zu groß ist, dass man sein WOMO in schlechtem Zustand zurückbekommt.
Ich frage mal an die Erfahrenen hier im Forum, was ihr davon haltet, wenn man sich ein WOMO mit einem zweiten Paar teilt. Die Auslastung wäre optimiert und es spart eine Menge Geld, schließlich geht alles durch 2. Natürlich muss die Chemie stimmen, und man sollte davon ausgehen, dass es keine Streitereien gibt. Vielleicht gibt es hier Gleichgesinnte aus dem norddeutschen Raum.

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Kasi74 am 17 Feb 2017 13:43:46

Hallo,gute Idee wie ich finde.
Das wichtigste hast du ja schon selbst geschrieben ....die Chemie muß stimmen zwischen ALLEN beteiligten.
Man sollte auch bei den Ansichten beieinander liegen sonst ist der Stress vorprogramiert,der eine will ne Glotze der andere sagt never Tv im Womo,der eine nutzt die Dusche der andere nicht ums verrecken.
Über solche Sachen sollte man vorher sprechen und wenns passt ist das doch toll,evt kann man sich dann auch was "besseres" leisten. 8)

rolf51 am 17 Feb 2017 13:47:41

Hallo,
der Gedanke ist nicht schlecht. Nur wer teilt das Frühjahr und Herbst auf? Wenn man keine besonderen Ansprüche an die Jahreszeiten hat könnte es klappen. Eine gewisse Spontanität bleibt halt auf der Strecke.

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willi_chic am 17 Feb 2017 14:00:37

wenn ihr einen Partner gefunden habt mit dem die Chemie stimmt, mietet erst mal ein oder mehrere Womos und schaut gemeinsam was paßt
Sonst ist evtl ne Menge Geld verbrannt

grüße klaus

pesbod am 17 Feb 2017 14:04:08

DaniloHH40 hat geschrieben:Wir haben keine Erfahrungen beim Camping und auch noch nie ein WOMO besessen oder gemietet. Jetzt sind wir im Rentenalter und möchten gern dieses Freiheit genießen.
Da kann ich euch nur empfehlen mindestens 1 bis 2 mal ein Mobil zu mieten. Da solltet ihr dann einigermaßen abschätzen können, ob es was für euch ist.


DaniloHH40 hat geschrieben:Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor. Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen.


Das wird bei einer Nutzung durch eine zweite Partei mit Sicherheit ein Problem. Genau diese Spontanität fällt ja dann weg. Unter Garantie wollen beide Parteien irgendwann gleichzeitig dem tristen Wetter entfliehen. Und mal eben spontan noch 2 Wochen dran hängen entfällt eventuell auch, da ja die andere Partei auf das Mobil wartet....

Letztlich ist so ein Womo nichts anderes als ein Zweitwagen. Die festen Kosten werden sich da nicht großartig unterscheiden. Falls du und deine Frau jeweils ein Auto haben sollten, könnte man z.B. ein Auto gegen das Womo tauschen. So passiert es dieses Jahr bei uns. Neben meinem PKW habe ich noch ein Cabrio. Im Herbst geht mein PKW weg, und das Cabrio bleibt. Für größere Transportaufgaben hätte ich ja notfalls noch das Womo oder falls es anders nicht geht einen Mietwagen. Da wir nur noch zu zweit sind, reicht uns das Cabrio für den täglichen Gebrauch aus.

Ich würde so ein Unterfangen grade im Hinblick "Spontanität" nicht machen. Das ist wie mit dem Cabrio als Zweitwagen oder dem Motorrad. Man will es spontan nutzen können, und wenn da vorher großartige Absprachen nötig sind erschwert dies das ganze Vorhaben.

dieter2 am 17 Feb 2017 14:11:20

Käme bei mir nie in Frage.

Ich hätte keine Freude an einen Womo wo ich nicht die volle alleinige Herrschaft drüber hätte.

Gruss Dieter

Gast am 17 Feb 2017 14:16:08

Die Idee ist gut, aber der Teufel steckt im Detail! :ja:

Was ist, wenn Ihr einen Modus findet, die Zeiten aufzuteilen und dann kann ein Paar kurz vor der Nutzung die Reise wegen Krankheit nicht antreten. Wie würde das terminlich kompensiert? Um eine detaillierte Nutzungsvereinbarung kommt Ihr nicht herum. Und wenn, dann würde ich das nur mit einem Neufahrzeug machen, sonst ist der Streit bei Schäden vorprogrammiert.

Erst 1 - 2 Mal mieten und dann schauen, ob Euch das überhaupt gefällt. Sooo einfach mit reinsetzen und losfahren geht's leider auch nicht! :wink:

Aretousa am 17 Feb 2017 14:18:32

Ich kenne etlich Familien wo Großeltern mit der jüngeren Generation sich ein Wohnmobil teilen. Da haben dann aber in allen Fällen schon die Kinder mit den heutigen Großeltern Camping in irgend einer Form gemacht.

Über Wohnmobilsharing würde ich an eurer Stelle erst nachdenken wenn einschlägige Erfahrungen mit dem Campen gesammelt wurden.

Für uns käme es nicht in Frage. Unser Wohnmobil steht das ganze Jahr über mehr oder weniger fahrbereit vor der Haustür. Wir können los wann wir wollen und müssen das mit keinem Miteigentümer absprechen. Für ausschließlich 2 Urlaube im Jahr würde ich mir aber auch kein Wohnmobil kaufen, es sei denn jeder der Urlaube dauert 6, 8 oder mehr Wochen.

hogimobil am 17 Feb 2017 14:20:37

DaniloHH40 hat geschrieben:Jetzt sind wir im Rentenalter und möchten gern dieses Freiheit genießen. Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor.


Hallo,

ich sehe das genauso wie pesbod, wo bleibt da die gewünschte Freiheit und Spontanität. Immer abhängig von den Terminen der anderen zu sein, das würde mir nicht gefallen. Z. B. für nächste Woche ist super schönes Wetter angesagt, wir möchten spontan an die Ostsee, jetzt heißt es Kontaktaufnahme mit den Teilhabern aufzunehmen, dumm nur, die wollen auch fahren.

Und wie Kasi74 schreibt, muss man sich darüber im Klaren sein, das evtl. Streit um Einrichtungsgegenstände, Benutzungsspuren, noch schlimmer Kratzer oder Beulen am Fahrzeug vorprogrammiert sind.

Für mich wäre das nichts.

dieter2 am 17 Feb 2017 14:24:45

Aretousa hat geschrieben:Ich kenne etlich Familien wo Großeltern mit der jüngeren Generation sich ein Wohnmobil teilen.


Innerhalb von Familien ist das eine ganz andere Sache.

Ich würde das auch mit meinen Sohn u.seine Familie machen.
Aber die wollen sowas nicht,leider.

Gruss Dieter

DaniloHH40 am 17 Feb 2017 14:49:49

DaniloHH40 hat geschrieben:Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor. Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen.

brainless am 17 Feb 2017 14:54:48

Sharing ist eine gute Idee für Leute, die
- nicht immer und alles "besitzen" müssen
- frei in ihrer Zeitdisposition sind
- teamfähig und verständisvoll sind
- in ihrer Kommunikation offen und auch in unangenehmen Situationen kompromißbereit sind.

Die Nutzungszeiten kann man vorab für das kommende Kalenderjahr vereinbaren - zumindest für die größeren Zeiträume (Urlaubsreise, Überwinterung, etc.)
Wer einen ihm zustehenden Zeitraum nicht nutzen kann oder will (bedingt durch eigene Ursache) verliert den Anspruch ersatzlos
Nicht-Nutzbarkeit wegen größerer Verschleißreparaturen oder nach Unfall muß vorab im Vertrag geregelt werden.
Wer einen Zeitraum nutzen will, aber feststellt, daß um sein gewähltes Ziel schlechtes Wetter herrscht, wählt einfach ein anderes Ziel: Es handelt sich um ein WohnMOBIL.
Kurze Nutzungen (Wochenende, Feiertag, etc.) stehen dem zu, der als erster das Wohnmobil startet: Windhundprinzip.

Anfallende Kosten werden nach dem Verursacherprinzip verteilt:
- Treibstoff und Öl bezahlt derjenige, der das Mobil bewegt
- Fixkosten (Versicherung, Steuer, Jahresinspektion, HU/AU, Gasprüfung, Reifenersatz, etc.) werden nach genutzten Tagen und gefahrenen Kilometern geschlüsselt. Verschleißreparaturen und -ersatzteile werden ebenfalls geschlüsselt.
- Kosten nach verschuldetem Unfall, die nicht durch die Versicherungen abgedeckt sind, trägt der Unfallverursacher
- Rabattverluste nach Unfall tragen alle,

Den Vertragsentwurf sollten die Nutzer erstellen, den endgültigen Vertrag von einem Anwalt (für Zivilrecht) erstellen lassen,



Volker ;-)

DaniloHH40 am 17 Feb 2017 15:05:57

Danke Volker genauso sehe ich das auch. Solange alles fair und gerecht zugeht, sehe ich keine Probleme. Es ist doch wie bei einem Lebenspartner: Man muss sich verstehen. Wenn ein WOMO-Partner die gleichen Werte lebt wie wir, hätte ich kein Problem damit. Einen Punkt gilt es allerdings noch zu bedenken: Was tun, wenn einer der Partner aussteigen möchte. Auch das dürfte zu klären sein.

Danke an all die anderen mit ihren konstruktiven Ratschlägen. An "erst mal mieten" haben wir natürlich auch gedacht. Aber dann sind wir für 30 Tage schon mal round about 3000 Euronen los, die wir nicht mehr wiedersehen. Meine Frau sagte, wenn es uns nicht gefällt, so nach 2 oder 3 Jahren, dann verkaufen wir das WOMO eben wieder. Da hat sie doch nicht unrecht oder?

brainless am 17 Feb 2017 15:10:42

Meine Frau sagte, wenn es uns nicht gefällt, so nach 2 oder 3 Jahren, dann verkaufen wir das WOMO eben wieder.


Das werdet ihr ohnehin tun müssen.
Niemand von uns wurde -auf Dauer- mit dem ersten "Schätzchen" glücklich. Das erste Wohnmobil dient hauptsächlich dazu,
- grundsätzliche Erfahrungen sammeln zu können
- eure Ansprüche kennenzulernen
- falsche Entscheidungen erkennen zu können
- ein besser passendes nächstes Mobil definieren zu können

Viel Glück,



Volker ;-)

Jonah am 17 Feb 2017 15:13:13

Wenn es nicht ums Geld geht, was ist denn dann der Grund?

brainless am 17 Feb 2017 15:24:17

Erstaunlich,

daß es mal nicht um Geld geht, gell?!



Volker ;-)

bennykater am 17 Feb 2017 15:31:37

Ich würde unser Wohnmobil niemals mit irgend jemanden teilen.
Allerhöchstens wenn meine Kinder es mal für drei Wochen im Sommer haben wollten, und selbst das nur ungern.
Wie hier beschrieben wurde, gehört zum Teilen jede Menge Absprache, technicher, terminlicher uns sonstiger Art, da ist nichts "mal so locker..."

Mit Freiheit des Wohnmobil-Lebens und unbeschwertem Reisen hätte das für mich nichts mehr zu tun, und bevor ich mich auf dieses geteilte Wohnmobil aus rein finanziellen Überlegungen einlassen müsste, würde ich entweder halt noch länger sparen, oder ein kleineres oder halt älteres (=billigeres) Wohnmobil kaufen, und ansonsten versuchen, woanders zu sparen, damit ein eigenes Wohnmobil leistbar ist und auch bleibt.

Spontanes Reisen, mal in der näheren Umgebung, mal weiter weg, mal kürzer, mal etliche Wochen, ganz nach Lust und Laune, das kann man mit einem Womo-Sharing absolut vergessen, da kann man sich noch so gut verstehen. Man will dann doch Freiheit, nicht Einschränkung!

Und: Beim Geld hört die Freundschaft auf, leider ein (mehrfach "erprobter" Erfahrungswert).

Gruß
Martin

brainless am 17 Feb 2017 15:44:04

Deine Ratschläge wären sehr angebracht in einem neuen Thread:
"Warum ich nichts von Sharing halte."

Der TO hatte nicht danach gefragt, warum Du das nicht machen würdest,



Volker ;-)

gordan am 17 Feb 2017 15:48:28

Die Frage ist was sich im Leben überhaupt lohnt? Ein Haus zu bauen den du am Ende auch nicht mitnehmen kannst!?
Reisemobil lohnt sich am wenigstens, trotzdem möchte ich niemals drauf verzichten, egal was es kostet! Wagen teilen,
kommt für mich auch nicht in Frage, erst recht nicht im Rentenalter wo man mehr Freizeit hat als je zuvor!
Trotzdem, wir sind alle verschieden und jeder wie er gerne möchte!? Es war nur meine persönliche Meinung!

Grüße Gordan

Jonah am 17 Feb 2017 16:24:58

brainless hat geschrieben:Erstaunlich,

daß es mal nicht um Geld geht, gell?!


Nein, das wundert mich nicht, es gibt doch viele Womofahrer, die genug Geld haben. Mich wundert nur, wieso man ein Womo teilen will, wenn es eben nicht um Geld geht. Kollegen von mir leihen sich das Mobil der Eltern für die Sommerferien, eben um Geld zu spparen. Da interessiert mich einfach nur der Grund, wieso der TO das so machen möchte, wenn das Geld keine Rolle spielt.

tantefrieda am 17 Feb 2017 16:50:14

In dem Fall würde ich auch eher zum Mieten tendieren.

Die andere Lösung wäre mir viel zu riskant, bzw. wäre es mir zu aufwendig, alle rechtlichen Eventualitäten vorab so abzuklären, dass das im Falle eines Unfalls, eines Schadens etc. auch wirklich alles gut geregelt wäre.
Auch den Rest stelle ich mir unheimlich kompliziert vor, wie wollt ihr das mit dem Inventar klären - doch immer aus- und einräumen und jeder sein eigenes oder gemeinsam kaufen?
Was wäre, wenn das eine Paar viel mehr Tage oder Kilometer fährt als das andere?
Wie werden Service- und Reparaturkosten aufgeteilt?
Wie muss abgestimmt werden, ob z. B. ein Klebehaken montiert wird?
Wer fährt das Auto zum Kundendienst oder zur Mängelbeseitigung?

Und ich denke halt auch, dass die eigentliche Flexibilität und die Vorteile eines eigenen Wohnmobils da ziemlich verloren gehen, wenn man sich doch wieder mit anderen abstimmen muss.

Vielleicht denke ich hier zu eng, meines wäre es nicht und ich genieße es halt einfach auch, unser Womi vor der Türe stehen zu haben.

DaniloHH40 am 17 Feb 2017 17:33:48

Jonah: Ich habe wie folgt geschrieben: " Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen."
Ich hoffe, damit ist deine Frage beantwortet.

RichyG am 17 Feb 2017 17:50:05

brainless hat geschrieben:Niemand von uns wurde -auf Dauer- mit dem ersten "Schätzchen" glücklich. Das erste Wohnmobil dient hauptsächlich dazu,
- grundsätzliche Erfahrungen sammeln zu können

Interessant :eek:
Woher nimmst Du denn diese genaue und grundsätzliche Erfahrung Volker?

Julia10 am 17 Feb 2017 17:51:05

DaniloHH40 hat geschrieben: Losfahren und ohne Zeitdruck mehrere Wochen unterwegs und nicht auf Hotels angewiesen sein, stellen wir uns klasse vor. Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen.


Die Frage,ob sich eine Investition lohnt, ist sicherlichen von mehreren Seiten aus zu sehen!

Was ist es Dir wert, frei und ungebunden mit einem eigenen Wohnmobil unterwegs zu sein :?:
Ich meine in erster Linie den ideellen Wert :!:

Finanziell ist die Rechnung ganz einfach :!: Kaufwert und Unterhaltung eines Wohnmobils gerechnet durch die genutzen Tage. Hinzu kommen Stell- oder Campingplatzgebühren.

Julia

bennykater am 17 Feb 2017 17:55:40

brainless hat geschrieben:Deine Ratschläge wären sehr angebracht in einem neuen Thread:
"Warum ich nichts von Sharing halte."
Der TO hatte nicht danach gefragt, warum Du das nicht machen würdest,
Volker ;-)


Der TO hatte dies hier geschrieben: "Ich frage mal an die Erfahrenen hier im Forum, was ihr davon haltet, wenn man sich ein WOMO mit einem zweiten Paar teilt."

Genau das habe ich geschrieben :ja: . Daher verstehe ich den Sinn deines Beitrags nicht. Ich habe wohl Deine Meinug dazu nicht getroffen :evil:
Wieder ein Grund mehr, sich noch weiter zurückzuziehen, und den eitlen Selbstdarstellern komplett das Feld zu überlassen.

Gast am 17 Feb 2017 18:03:12

brainless hat geschrieben:Niemand von uns wurde -auf Dauer- mit dem ersten "Schätzchen" glücklich. Das erste Wohnmobil dient hauptsächlich dazu,
- grundsätzliche Erfahrungen sammeln zu können


Ich fahre seit 2 Jahren mit meinem ersten Wohnmobil und bin damit sehr glücklich!

bluecamper am 17 Feb 2017 19:05:24

Ich finde die Idee des Sharing gar nicht so schlecht.
Somit wird das WoMo entsprechend besser genutzt.
Und wenn beide Parteien das so wollen und sich entsprechend einigen können, was spricht denn dann noch dagegen.
Ist halt wie mieten nur halt 2 Nutzer.

Sollte halt nur vertraglich alles geregelt sein. Man kann ja eine Art OHG gründen, denen dann das WoMo gehört.
Aber da besser die fragen, die sich mit dem Recht entsprechend auskennen.

Es gibt ja auch genügend Menschen, die Ihr WoMo privat vermieten. Und die meisten haben auch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Also machen!

Ich würde aber trotzdem mal eins für ein verlängertes Wochenende mieten... Einfach um mal zu sehen, wie es ist.

bluecamper am 17 Feb 2017 19:07:34

Wenn ich es mir so überlege, kann ich mir auch vorstellen, eine Beteiligung an mein WoMo abzugeben...

Im Moment sind wir halt sehr auf die Sommerferien beschränkt und die Wochenenden nutzen wir halt auch nicht so, wie es sein könnte. Man hat ja noch andere Verpflichtungen wie Sport, Familie und Garten.....

mowgli am 17 Feb 2017 19:10:35

Ich habe, bevor ich mir mein eigenes Womo gekauft habe, einen Wohnwagen zusammen mit einem Freund geteilt. Das blöde daran ist das man keine privaten Dinge im Fahrzeug liegen lassen kann. Keine eigenen Lebensmittel im Kühlschrank liegenlassen kann. Den Kleiderschrank jedesmal ausraumen muss. Jedesmal vorher gefragt werden muss ob ich den Wagen haben kann und wie lange, da der Wagen ihm gehörte. :(
gruß
mowgli

Rockerbox am 17 Feb 2017 19:18:35

Für uns wäre das Sharing keine Option. Unser Mobil ist schon zu persönlich, um es mit jemanden anderen zu teilen. Vor allem der Verlust der Spontanität wäre ein No-Go. Unsere "Wuchtel" ist immer startklar (bis auf frische Lebensmittel) und darauf wollen wir nicht verzichten.
Umgekehrt teile ich auch ungern / gar nicht Dinge, die anderen (privaten) gehören wie z.B Werkzeug. Wenn ich etwas brauche, dann kaufe ich es mir oder leihe es von Firmen. Es passiert meistens im ungünstigsten Moment etwas und dann ist mir das Risiko zu groß, dass dies eine Freundschaft beeinträchtigen könnte.

taps am 17 Feb 2017 19:27:05

Hallo DaniloHH,
kenne Fälle, wo das klappt.
Deine Frage könnte auch lauten:
würde ich meine Wohnung mit Jemandem teilen, wenn ich nicht da bin?

So ein Womo ist nämlich ein komplett eigenständiger Haushalt.
Mietet Euch mal für 2-3 Wochen Eines.
Das Geld sparst Du ja, indem Du erstmal kein Sharing-Womo kaufst.
Vielleicht gefällt es Euch so gut, dass Ihr dann vielleicht öfter unterwegs seid, als jetzt gedacht.
Und dann...
macht das Eigene schon wieder Sinn.

Gruß
Andreas

Beefeater57 am 17 Feb 2017 19:27:33

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hallo, Volker

Würde mich ja mal brennend interessieren woher Du Deine tiefschürfenden Erkenntnisse beziehst.

Bernd

taps am 17 Feb 2017 19:37:12

Hallo Bernd,
kennst Du den Unterschied zwischen einem Thread und einem Chat?
Gruß
Andreas

brainless am 17 Feb 2017 19:44:07

Ich präzisiere meine Behauptung von 14.54 h:
"Ich habe noch niemand getroffen, der mit seinem ersten Mobil so zufrieden war, daß er kein Verbesserungspotenzial für den nächsten Kauf sah."

Sind jetzt auch die Haarspalter zufrieden?



Volker :roll:

Julia10 am 17 Feb 2017 20:02:07

Na, hier gehts ja richtig rund :gruebel:

Ob jemand gleich mit seinem ersten Mobil oder dem fünften glücklich ist, ist doch jedem selbst überlassen :ja: .
Und wenn ich in Erwägung ziehen sollte, mir ein Mobil ganz nach meinen Vorstellungen zusammestellen zu lassen, würde das Vierte noch mal ganz anders ausschauen :!:
Das wird aller Wahrscheinlichkeit nicht geschehen (es sei denn ich gewinne im Lotto).

Aber hier gehts um ein anderes Thema :!: Dahin sollten wir langsam wieder zurückkehren :)

Für mich käme eine Wohnmobilsharing nicht in Frage, aber ich denke, das es funktionieren könnte.

Bekannte von mir praktizieren das. Haben sich die Anschaffungskosten geteilt und haben einen Jahresplan, wer, wann das Fahrzeug haben kann. Das klappt wohl recht gut, denn die eine Hälfte ist auf die Ferienzeiten angewieden, die Andren fahren außerhalb der Hauptsaison.

Was mich nur nerven würde, das man ständig das Fahrzeug ein und wieder ausräumen muss :!:



Julia

Mover am 17 Feb 2017 20:16:35

Was ist wenn der Motor verreckt oder das Getriebe? Oder ein Reifen knallt?

Wer zahlt?

brainless am 17 Feb 2017 20:16:43

Wir würden nur die Matratzen tauschen und unsere persönliche Bekleidung rausnehmen,



Volker ;-)

brainless am 17 Feb 2017 20:18:01

Mover hat geschrieben:Was ist wenn der Motor verreckt oder das Getriebe. Oder ein Reifen knallt.

Wer zahlt?




Wäre schön, wenn Du die Beiträge auch lesen würdest: Einige Vorschläge zur Beantwortung deiner plakativen Fragen wurden bereits gemacht,



Volker :roll:

DigiMik am 18 Feb 2017 05:01:21

Moin,
DaniloHH40 hat geschrieben:Ich frage mal an die Erfahrenen hier im Forum, was ihr davon haltet

Wenn die Chemie/Einstellung unter guten Bekannten/Freunden stimmt, ist es eine Philosophiefrage. Wer nicht so den "Eigentumsgedanken" hat, warum nicht, lässt sich ja wirklich viel Geld sparen. Die Frage ist aber nicht so einfach mit einem Ja oder Nein zu beantworten. Mit meinem Sandkasten Schul- und Lebensfreund hätte ich mir das sogar vorstellen können. Die entstehenden möglichen Probleme hätten wir garantiert gelöst, war in anderen Dingen im Leben auch so.

Nur, den hat nicht jeder...
Ich halte da deshalb grundsätzlich nicht viel von. Auch bei einem Sharing investiert man etliche bis zigtausend Euro. Die Wahrscheinlichkeit, hier einen finanziellen Schaden zu erleiden, wäre mir bei einem Fremden oder selbst guten Bekannten einfach zu hoch. Es ist als Laie kaum möglich, alle rechtlichen Aspekte vertraglich sicher abzudecken, das ganze Prozedere wäre mir zu aufwändig. Hier basiert das Meiste auf Vertrauen und beim Geld, das hat mich das Leben gelehrt, hört sogar manche Freundschaft auf.

Ich spreche hier einfach mal wertfrei einige Punkte an, an die man denken sollte und die zu Streitigkeiten führen können. Wie groß die Bedeutung für dich oder dem potentiellen Partner ist, musst Du/Ihr für euch selber ausmachen.

- die Freiheit des Reisens besteht nur zu bestimmten Zeiten

- auf wen ist das Womo zugelassen? Wer ist Eigentümer? Wer zahlt die Versicherung?
-- Problem: A ist Eigentümer und zahlt die Versicherung, B baut einen Unfall und A verliert Schadensfreiheitsrabatt.
-- Oder B verursacht einen Schaden, den er nicht reparieren lassen möchte.
-- Vom Grundsatz her könnte man durch die Zahlung von B eine Vermietung konstruieren (§ 536 BGB)
Dann haftet A sogar für alle Schäden des üblichen Gebrauchs (§ 538 BGB) und ist Schadensersatzpflichtig wenn das Womo
mal im Nutzungszeitraum von B kaputt geht.
-- höhere Beiträge in der Versicherung

- A (Eigentümer) möchte Zusatzausstattung wie Solar, Batts, SAT etc., B nicht.
A zahlt alleine und haftet auch für die Abnutzung.

- B möchte Zusatzausrüstung, A nicht. Wie erfolgt ein Wertausgleich bei einem Verkauf?

- Streitigkeiten bei kleineren Schäden, wer hats gemacht?

- Schäden, die jedem hätten passieren können, Reifenplatzer etc., wer zahlt?

- bei unterschiedlichen Fahrleistungen, wer ist wann für die Wartung zuständig? Erfolgt u.U. ein Wertausgleich?
A fährt nur 5.000 km, B 20.000km/Jahr

- wann darf ein Verkauf erfolgen und wie sieht ein Ausgleich aus, wenn B (Teilhaber/Mieter) das Womo bei Verkauf mehr/weniger genutzt hat?

- Worst Case: A ist Eigentümer, B verkauft das Womo einfach und macht sich vom Acker...
A bleibt auf den Schaden sitzen, da Unterschlagung, zahlt keine Versicherung für.
B sollte dem A also unbedingt bekannt sein!!

Hab ich was vergessen? Kann erweitert werden...
Wie Du siehst, gehören einige Dinge unbedingt in einen Vertrag, um die Fallstricke des BGB auszuhebeln und eine Situation gleichberechtigter Partner zu schaffen.
Ich empfehle dann die Gründung einer GbR auf die das Fahrzeug zugelassen wird, --> Link
So schafft man eine Situation gleichberechtigter Partner. Da muss nur ein einfacher Vertrag aufgesetzt werden, wichtig ist, dass die o.g. Punkte rechtssicher geregelt werden. Bei der Investition rate ich unbedingt zu einem Besuch bei einem Anwalt, die paar Öcken machen den Braten auch nicht fett, ich bin ja nur rechtlicher Laie.

Wie gesagt, ob der Punkte und Aufwandes bin ich kein Freund einer solchen Lösung, kann aber durchaus klappen wenn man das richtig auf die Beine stellt und seinen Sinnesgenossen findet.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung, eine Lösung und evtl. den richtigen Partner.

LG vom Mikesch

FastFood44 am 18 Feb 2017 07:17:55

DaniloHH40 hat geschrieben:Jonah: Ich habe wie folgt geschrieben: " Aber wir sind unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnt, da mehr als 2 Touren im Jahr mit einigen Kurztripps keine optimale Auslastung darstellen."


Investition? Sich lohnen? Optimale Auslastung?
Wenn das eine Rolle spielt, dann sollte man gar keinen Urlaub machen. Schon gar kein Wohnmobil kaufen.
Urlaub und das Finanzielle gegenrechnen, das geht für uns in unseren Augen gar nicht.
Urlaub ist doch in der Regel (okay man kann mit dem Rad los und auf Wiesen zelten) immer etwas das man sich aus rechnerischen Gründen verbieten sollte.
Wenn man Urlaub will sollte man die trockene Vernunft ausschalten! ;D Und auf Genuss und "sich einfach was gönnen" umschalten!

Wenn ihr bisher in den Urlaub geht, dann steht ja euer Haus/Wohnung leer und ist somit nicht optimal ausgelastet (um es mit deinen Worten auszudrücken)
Dann macht doch mal den Test und macht beim nächsten Urlaub Wohnungs-/Haustausch.
Dafür gibt es Agenturen und ich kenne selbst Leute die das schon gemacht haben. Die waren damit schon auf Hawaii etc und jene eben hier.
Da hast du die optimale Auslastung und siehst wie du damit klar kommst Geschirr und Matratze zu teilen.

Allradmobilist am 18 Feb 2017 08:56:31

brainless hat geschrieben:Ich präzisiere meine Behauptung von 14.54 h:
"Ich habe noch niemand getroffen, der mit seinem ersten Mobil so zufrieden war, daß er kein Verbesserungspotenzial für den nächsten Kauf sah.".....

Vielleicht treffen wir uns ja mal :D

Wir sind seit 6 Jahren mit unserem ersten eigenen Mobil unterwegs und es wird zugleich unser letztes sein. Restnutzungsdauer geschätzt 15-20 Jahre.

Dem Kauf sind etliche Fahrten mit gemieteten Fahrzeugen und eine etwa 3jährige Planungsphase für eine individuell gestaltete Kabine vorausgegangen. Das Basisfzg. hat zwar AdBlue-Abgasnachbehandlung, aber noch keine Leistungsreduktion, wenn kein AdBlue da ist oder die AdBlue-Anlage defekt ist. Ein solches Fzg. bekommt man heute de facto nicht mehr. Wir wären also mit dem sprichwörtlichen Klammerbeutel gepudert, würden wir unser Reisemobil gegen ein neues eintauschen wollen.

Sorry für OT, aber das konnte ich so nicht stehenlassen.

Aretousa am 18 Feb 2017 10:50:45

DaniloHH40 hat geschrieben:Wir haben keine Erfahrungen beim Camping und auch noch nie ein WOMO besessen oder gemietet. Jetzt sind wir im Rentenalter und möchten gern dieses Freiheit genießen.

Aretousa hat geschrieben:
Über Wohnmobilsharing würde ich an eurer Stelle erst nachdenken wenn einschlägige Erfahrungen mit dem Campen gesammelt wurden.



Darauf möchte ich noch eimal zurückkommen. Wie eure hier im Forum gestellten Fragen und obige Mitteilung zeigen, habt ihr bisher nicht die geringste Ahnung vom Campen und von Wohnmobilen.
Da ist es doch eigentlich nicht wirklich zielführend, Diskussionen über Wohnmobilsharing etc. zu führen oder führen zu lassen.
Ich würde an eurer Stelle mich erst mal über mögliche Wohnmobile und vor allem das Leben damit und darin informieren. Die Händler haben im März alle ihren Tag der offenen Tür und Hausmessen. Dann würde ich mal ein verlängertes Wochenende oder eine Woche mit einem Wohnmobil verreisen. Da seht ihr dann, wie es sich für euch anfühlt, auf so engem Raum zu reisen und zu leben.
Schaut euch Campingplätze und deren Sanitäranlagen an oder grast mal ein paar Stellplätze ab. Erlebt mal das Entsorgen der Toilettencassette live.
Und wenn ihr dann auch unter eher nicht optimalen Bedingungen gesehen habt, dass es das ist was ihr euch wünscht und vorstellt, kann man Diskussionen über Finanzierung, Sharing und Ähnliches immer noch anpacken.

Eine Frage noch zum Sharing. Habt ihr denn schon mögliche Partner? Oder müssten die noch gefunden werden?

DaniloHH40 am 18 Feb 2017 11:11:44

Jonah hat geschrieben:Wenn es nicht ums Geld geht, was ist denn dann der Grund?

Lies dir mal meinen ersten Fred genau durch. Dann solltest du verstehen, warum es nicht aufs Geld allein ankommt.
Kosten/Nutzen/Auslastung sind keine Frage des Geldes, sondern des gesunden Menschenverstandes.
Auch wenn ich es mir vielleicht allein leisten kann, werfe ich ungern Geld zum Fenster raus

pwglobe am 18 Feb 2017 11:17:03

Hallo
Wir hatten mit anderen zusammen ein Ferienhaus gekauft und sogar eine vertragliche Regelung über die Nutzung vereinbart.
Fazit: Nie mehr
Am Anfang war alles gut, aber die Konflikte bleiben nicht aus, Angefangen bei kleinen Reparaturen und Beschädigungen bis zu Überschneidungen bei den Urlaubswünschen.
Übrigens, spontan geht dann nichts mehr.

Gebrauchtkäufer freuen sich immer wieder über Wohnmobile die von Anfängern nach 1 – 2 Jahren wieder verkauft werden, weil man feststellen musste, dass es doch nicht die richtige Form der Freizeitgestaltung war.
Die Zeiten der großen Freiheit sind seit langen vorbei, was noch wirklich zählt ist, dass man immer spontan losfahren kann. Man braucht sich aber nicht der Illusion hingeben an langen Wochenenden an Hotspots, wie der Mosel, den Wunschstellplatz direkt am Wasser, inmitten der Natur und ruhig gelegen zu bekommen.
Spontanität und Sharing schließen sich meiner Meinung nach aus.

DaniloHH40 am 18 Feb 2017 11:17:23

Aretousa hat geschrieben:
Über Wohnmobilsharing würde ich an eurer Stelle erst nachdenken wenn einschlägige Erfahrungen mit dem Campen gesammelt wurden.





Danke für deine Ratschläge. Natürlich wissen wir als Neulinge um die Brisanz, wären aber bereit, auch ohne "Ahnung" alles auszutesten. Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, das Fahrzeug wieder zu verkaufen. Ein Partner müsste noch gefunden werden. Es ist jedoch klar, dass eine Partnerschaft nur in Frage kommt, wenn in allen zu klärenden Punkten Einigung erzielt wird.

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