drei Übernachtungen auf dem Wohnmobil Stellplatz
2 mal 2 Tageskarten für die Therme Bad Rodach
zwei Frankenwaldschnitzel im Thermenrestaurant
zwei Eintrittskarten für den Besuch im Schloss Callenberg in Coburg
2 mal 4 Doppelweck zum Frühstück

Die Gutscheine für unser Arrangement
Das hörte sich alles sehr gut an. Wir googelten und schauten uns Bilder über die Region rund um Bad Rodach an. Schlussendlich buchte Patrik das Arrangement. Dann war es soweit.
Vorbereitung: Samstag, 15.10.2016
Seit 14:30 Uhr herrscht Urlaubsstimmung bei uns. Zuerst ging es nach Illingen um unsere zwei Stubentiger ins Katzenwellnesshotel zu bringen.
Danach machten wir unseren Stig abreisefertig.
Jetzt sitzen wir in unserer Stammkneipe "Elch" in Riegelsberg und stimmen uns anlässlich der Bayrischen Woche auf unsere Reise nach Bad Rodach in Bayern (Coburger Land) ein.

Der Elch bayerisch geschmückt
Auf der Speisekarte stehen: als Vorspeise ein geniales Schmalzbrot und als Hauptspeise Leberknödel mit Sauerkraut für Nadine und Patrik gönnt sich drei Weißwürschdl mit süßem Senf. Als Beilage gab es Brezn. Einfach lecker.

Die Speisekarte

Ein Moaß Paulaner Oktoberfestbier gehört natürlich auch dazu.

zum Schluss des Abends wird noch gekniffelt
Sonntag, 16.10.16
Wir sind gut an der Naturtherme in Bad Rodach gelandet. Die Anreise gestaltete sich allerdings sehr schwierig. Irgendwie sind wir auch nicht mehr die jüngsten. Es war sehr neblig und anstrengend. Wir steuerten zur Regeneration mehrere Autobahn Parkplätze an. Entweder waren sie so verschmutzt und uneinladend oder besetzt durch LKWs, so das ein parken für uns unmöglich war.

Nebel, wohin man schaut
In Alzey machten wir einen ersten Stopp. Bei der Bäckerei Brand gab es diverse wirklich leckere Backwaren. Empfehlenswert! Zum Frühstücken hielten wir am Kinzigsee und machten dort eine längere Regenerationspause.

Frühstück am Kinzigsee

Streuselkuchen

Der Nebel hat sich aufgelöst
Nach dieser Pause flutschte es bei der Weiterfahrt. Der Nebel war verschwunden. Die Sonne strahlte am blauen Himmel.

So macht das Fahren Spaß
Um 13:30 Uhr steuerten wir den Stellplatz der ThermeNatur in Bad Rodach an.
Nach dem "einchecken", ging es in die Stadt. Zur Verabschiedung des Sommers gab es in einer Eisdiele einen leckeren Eisbecher.

Unser Stellplatz an der Therme in Bad Rodach






Impressionen aus Bad Rodach

Das letzte Eis für 2016


Der Kurpark, gegenüber vom Stellplatz und der Therme
Den Spaziergang beendeten wir wieder an unserem Wohnmobil. Auch unsere Stühle kamen noch einmal zum Einsatz. Leider sehen die Wetteraussichten für den Rest der Woche sehr bescheiden aus.
Von zu Hause haben wir als Abendessen uns einen Linseneintopf mitgebracht. Einfach lecker.
Nun liegen wir gemütlich in unserem Queensbett und genießen den Abend.
Montag, 17.10.2016 und Dienstag, 18.10.2016
Tag eins und zwei unseres Bad Rodach Trips neigt sich dem Ende. Zur Zeit sitzen wir im Thermen Restaurant und genießen ein weiteres Highlight der gebuchten Wohnmobilpauschale, ein Frankenwaldschnitzel. Einfach köstlich und empfehlenswert.

Thermenrestaurant

Frankenwaldschnitzel
Was passierte noch in den vergangenen zwei Tage? Eigentlich gar nichts! Na gut, wir waren von morgens bis abends in der Therme mit der angeschlossenen Sauna. Wellness pur.

Thermeneingang
Die ThermeNatur gliedert sich in verschiedene Bereiche. Eine großzügige Badelandschaft mit über 1000 Quadratmeter Wasserfläche bietet zwei Innenbecken, zwei Therapiebecken und drei Außenbecken, wovon eines mit 26 bis 28 Grad Celsius und 20 Metern
Länge zum sportlichen Schwimmen einlädt, Solebecken mit Sprudelliegen und Strömungskanal, Dampfbad, Kneippanlagen, Tepidarium und einen Barfuß-Pfad im Außenbereich.
Die keltische Saunalandschaft „Erdfeuer“, entspannende Wellnessbehandlungen und das Aqua-
Fitness-Programm runden das Wohlfühl- und Gesundheitsangebot ab.
Wir nutzten hauptsächlich den Gesundheitsbereich mit dem Therapiebecken zum Schwimmen (angenehme 32-34 Grad Wassertemperatur) und das Solebecken (ebenfalls 32-34 Grad mit Strömungskanal unf Wassersprudler).
Aber meistens fand man uns im Saunabereich. Dieser hatte 5 verschiedene Saunen, diverse Kaltbecken und ein Entspannungsbecken mit erneuten 32 - 34 Grad Wassertempetatur. Unser Highlight war neben den Aufgüssen die Erdhügelsauna mit Kamin. Wie der Name es sagt ist dies eine Sauna welche in einem Erdhügel integriert ist. Sie ust rund und in der Mitte gibt es einen schönen Kamin.
Wir lernten die netten Saunameister, Margit, Nina und Annika, die bei den stündlichen Aufgüssen immer Vollgas geben, kennen. Vor allem die Salzaufgüsse können wir empfehlen.
Auch empfehlenswert das gesamte Personal der Therme. Die wissen wer ihnen das Gehalt bezahlt. Nämlich wir, die Gäste. Immer freundlich, nett und lieb.

Außenbecken bei Nacht
Was wir aber auch erlebten waren das unterschiedliche Publikum (hauptsächlich die "Doofen"). Da gab es solche die im Ruheraum mit 11 Liegen den komplette Tag "ihre" Ruheliegen in bester Mallorca-Manier mit Handtücher reservierten. Natürlich gab es auch die, die laut kauend dort noch ihr Essen verzehrten. Oder die die meinen sie müssen ihre defekten Stühle oder gebrochene Auffahrkeile am Müllplatz auf dem Stellplatz zurück lassen. So etwas nimmt man mit nach Hause und entsorgt sie auf dem Wertstoffhof. Das sind genau die, die am lautesten schreien wenn der Stellplatzbetreiber keine Müllentsorgung mehr anbietet.
So nun haben wir genug gemeckert und lassen uns unser Schnitzel schmecken.

war einfach Lecker
Ab morgen steht Sightseeing und Kultur auf dem Programm. Dafür werden wir Bad Rodach verlassen und bis Bamberg weiterfahren.
Danke liebes Team der Natur Therme für diese tollen drei Tage und das Arrangement.
Es war bestimmt nicht unser letzter Besuch in Bad Rodach. Wir kommen gerne wieder.
Mittwoch, 19.10.2016
Heute nutzten wir den letzten Gutschein unseren tollen Wohnmobilpauschale aus Bad Rodach. Es waren zwei Eintrittskarten für den Besuch des Schloss Callenberg in Coburg.

Unser Wohnmobil parkten wir am Fuße des Schlosses auf einem größeren Parkplatz. Übrigens ist dieser auch eventuell als Übernachtungsplatz (Koordinaten: N 50° 16' 44.008" O 10° 55' 13.858") geeignet.


Wir schlenderten die Straße hinauf zu dem imposanten Gebäude und kamen an einem kleinem Wildgehege mit Hirschen und Rehen vorbei.

die herzoglichen Hirsche
Im Foyer des Schlosses sahen wir eine Ahnentafel des Schlossbesitzers, Andreas Prinz zu Sachsen-Coburg und Gotha. Das Adelshaus gehört zu einem der führenden Häuser. Ihm entspringen u.a. die Windsors aus England und das Königshaus Belgiens.



Ahnentafel
Wir durchstreifen die diversen Flügel dieses ehrwürdigen Gemäuer. Viele Vorfahren des heutigen Schlossherr hängen als Bilder an den Wänden. Neben Gemälden sehen wir viele Einrichtungsgegenstände aus verschiedenen Jahren und Epochen. Auch die Kapelle und der Schloßgarten steht zur Besichtigung offen. Ein Teil der Räume steht als ZeitRaum zur Verfügung. In diesen Räumen ist eine impossante Uhrenausstellung integriert.


Marie-Antoinette

die Kapelle




der ZeitRaum

große Uhren Austellung
Ein weiterer Teil des Schlosses wird als Deutsches Schützenmuseum genutzt. Viele Exponate aus dem Schieß- und Bogensport sind dort ausgestellt.


Wir verbringen fast zwei Stunden in den alten Gemäuer. Übrigens ist das Schloss für Veranstaltungen zu mieten. Auch kirchliche bzw. standesamtliche Trauungen sind auf Schloss Callenberg auf Anfrage möglich.
Ein solches Sightseeing macht hungrig. Deshalb machen wir erstmal Brotzeit bevor es weiter in Richtung Bamberg geht. Während dieser Pause beschließen wir noch einen kurzen Abstecher in die Stadt Coburg zu machen.
Gesagt getan. Leider finden wir keinen Parkplatz und fahren dann kurzerhand weiter.
Kurz vor Bamberg stoppen wir erneut. Unser Lebensmittelvorrat muss bei einem Discounter aufgefüllt werden.
Gegen 16:00 Uhr erreichen wir den Stellplatz "Am Heinrichsdamn" in Bamberg.

Morgen werden wir die Stadt ein klein wenig unsicher machen. Jetzt heißt es erstmal schlafen.
Gute Nacht
Donnerstag, 20.10.2016
Heute steht unser letzter Reisetag auf dem Programm. Nach unserem ausführlichen Frühstück, die Brötchen hierfür gibt es an einer Bäckerbude direkt am Platz, fahren wir mit dem Bus in die Innnen- bzw. Altstadt.

die Bäckerbude am Stellplatz
Für die Fahrt nutzen wir die Tageskarte plus. Diese berechtigt zum fahren mit allen Bussen im Stadtgebiet Bamberg, sie ist für maximal zwei Erwachsene gültig und kostet 6,40 €. Eine günstige Möglichkeit zum Sightseeing.
Die Haltestelle ist ebenfalls in direkter Nähe zum Stellplatz. Die Endhaltestelle "ZOB" erreichen wir nach noch nicht einmal zehn Minuten Fahrzeit. Von dort geht es mit der Linie 910 weiter in Richtung Dom bzw. Domplatz. Mit dieser Linie erreicht man auch die Sehenswürdigkeiten "Altes Rathaus" und "Klein Venedig" die wir später ebenfalls noch aufsuchen wollen. Auf dem Domplatz angekommen erwartet uns nicht nur der Dom sondern auch die Bischhöfliche Residenz mit Rosengarten und viele weitere enge, verträumte Gassen.
Zuerst nehmen wir uns die Zeit und besichtigen den Dom (Bitte Impressum beachten!).
Ein schönes Gebäude erwartet uns. Die 12 Uhr Besinnung mit Lesung und Orgelmusik wohnen wir ebenso bei.

der Altar

Kaisergrab
Auch das Umfeld des Domes durchstreifen wir, bevor wir hinüber zur Bischöflichen Residenz nebst Rosengarten wechseln. In der Residenz ist u.a. die Staatsbibliothek Bamberg (Bitte Impressum beachten!) untergebracht. Wir spazieren kurz durch den Rosengarten.


der Rosengarten im Herbst
Dieser ist im Sommer bestimmt eine Augenweide. Leider haben wir Herbst und es ist nass kalt, da bleibt nicht viel über von den Rosen. Auch unsere Jacken sind durchnässt. Aus diesem Grund gehen wir ins benachbarte Fränkische Brauerei Museum:
Dort gibt es über 1000 Exponate rund um die Herstellung des Bieres zu bestaunen. Das Museum befindet sich in den Gewölben der ehemaligen Benediktiner-Klosterbraustätte auf dem Gelände des Kloster Michaelsberg und umfasst ca. 900 qm.



Direkt gegenüber des Klosters befindet sich die Haltestelle "unserer" Linie 910. Mit dieser fahren wir zurück in Richtung "Altes Rathaus". Auch dieses impossante Gebäude bestaunen wir. Weiter geht es nach Klein Venedig. Dieser Teil befindet sich an der Regnitz und es sieht dort tatsächlich aus wie in Venedig. Selbst Gondeln, leider witterungsbedingt nicht fahrend, haben wir gesehen.


Klein Venedig
Kultur und Sightseeing reicht für heute. Es quält uns der kleine Hunger. Wir entdecken das "Rixx". Ein Currywurstrestaurant. Wer uns kennt, weiß das wir gerne diese Spezialität essen. Vor allem wenn es wie im Rixx verschiedene Wurstsorten gibt. Im Sortiment befinden sich neben der Standard-Rind-Schweinswurst auch Pferde-, Hirsch- oder Straußenwurst. Aber auch diverse gefüllte Würste, z.B. mit Hirtenkäse und Oliven oder drei Sorten Hartkäse, gibt es dort mit einer köstlichen Currysauce. Wir essen zunächst einmal die Standardvariante mit Pommes. Patrik gönnt sich ein frisch gezapftes Bockbier und Nadine eine Cola dazu. Nach kurzer Zeit bringt uns die liebe Bedienung bereits die zwei reichlich gefüllten Teller. Der erste Happen, ein Genuss. Ein tomatisch fruchtig würziger Geschmack. Keine so Bratensauce Ketchup Pampe. Lecker. Die Wurst schmeckt nach Wurst und ist kross gebraten. Genial.



Am Ende der Wurst hat Patrik noch ein halbes Bockbier. Was liegt da näher als noch eine Wurst zu verzehren. Dieses mal gibt es die "Aphrodite". Eine Wurst mit Hirtenkäse und Oliven gefüllt. Dieses Mal ohne Pommes dafür mit Brot.
Auch dieses Zusammenstellung ein Genuss. Nach dem zweiten Bockbier machen wir uns auf dem Weg zurück. Noch ein bisschen shoppen und Geschäfte gucken wollen wir noch. Bei Käthe Wohlfahrt finden wir ein Mitbringsel (Nikolausgeschenk) in Elchform für unseren Stammkneipenwirt im Elch. Was genau wir natürlich nicht verraten.
Gegen 17:30 Uhr fahren wir zurück zum Stellplatz. Dort müssen wir allmählich uns auf die morgige Rückreise vorbereiten, damit wir früh genug in Richtung Heimat aufbrechen können.

Morgen um 20.00 Uhr haben wir noch ein Rendezvous im Elch. Dazu dann aber mehr.
Freitag, 21.10.2016
Heute ist unser Heimfahrtag. Leider. Deshalb klingelt bereits um 6:30 Uhr der Wecker. Na ja bis wir aufstehen ist es kurz nach sieben. Patrik begibt sich zum Bäckerei Stand an der P+R Haltestelle um Brötchen zu kaufen. Nadine richtet in der Zeit bereits den Frühstückstisch her.
Heute findet das Frühstück im kleinen Stil statt. Ohne Eier oder sonst einer Besonderheit. Bereits nach zwanzig Minuten sind wir mit der Mahlzeit fertig. Nun beginnen wir uns Abreise fertig zu machen. Wir packen bereits so alles weg, das wir später beim ausräumen weniger Arbeit haben. Nadine spült noch schnell das Geschirr, während Patrik ums Wohnmobil alles fertig macht.
Um halb neun stehen wir bereits an der Entsorgungsstation. Diese ist irgendwie außergewöhnlich. Es ist eine Edelstahl Säule auf einer Verkehrsinsel an der Einfahrt zum Stell- bzw. Parkplatz mit einem Boden Einlass auf der Strasse. Dieser Einlass ist sowohl für das Grauwasser wie auch die Toilette. Beides zusammen entleeren ist fast unmöglich. Auch das Spülen der Kassette ist fast nicht möglich. Die Wasserversorgung ist entweder in Kleinmenge (ca. 2 Liter kostenlos) oder in Großmenge (100 Liter/1,00 €) möglich. Nach Entnahme der Kleinmenge dauert eine erneute Wasserentnahme drei Minuten. Da wir keine 100 Liter Frischwasser für die Heimreise benötigen, wird nur der Abwassertank geleert.
Um 8:44 Uhr führt unser Weg in Richtung Ausfahrt. Nach kurzer Zeit erreichen wir die Autobahn in Richtung Würzburg-Frankfurt. Kurz vor Würzburg kommt es zu einem Stau. Ein LKW wird im Baustellen Bereich nach einem Unfall mit einem Kran geborgen werden. Wir verlieren über eine Stunde. Der Rest der Strecke verläuft problemlos.
Gegen 14:00 Uhr erreichen wir den Heimathafen.
Zur Zeit sitzen wir dort, wo am Samstag der Urlaub begann. In unserer Stammkneipe "Elch" (Bitte Impressum beachten!) in Riegelsberg. Dort gastiert heute Abend Özgür "Ötze" Cebe (Bitte Impressum beachten!) mit seinem Programn "Born in the BRD".

Hier begann unser diesjähriger Herbsturlaub
Ein Comedian, der uns Tränen in die Augen treibt. Ötze du hast seit heute Abend zwei neue Fans.
Morgen werden wir das Wohnmobil säubern damit es wieder für die nächste Reise bereit ist.
Sonntag, 23.10.2016
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

Die große Wäsche nach dem Urlaub
Zuerst haben wir unseren Stig vom "Reisestaub" befreit und dann die Fährtickets für den Sommerurlaub 2017 in Schottland gebucht!
Auch unsere Kuschelkatzen sind wieder daheim.
Wir hoffen dieser Bericht gefällt Euch. Weitere gibt es in unserem Blog.

