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Spannungswandler 1000W zum Pedelec-Akku laden geeignet? 1, 2


Wohnzwerg am 12 Apr 2017 13:21:27

Hallo,

ich kann folgenden Spannungswandler für rund 40€ bekommen. --> Link

Taugt das Teil was?

Ich habe vor damit mein Pedelec-Akku (400Wh Bosch) zu laden wenn ich mal nicht an Landstrom hänge.
Habe zwei 95Ah Aufbau-Batterien und mein Ladegerät benötigt 1,5A

Ich habe hier schon einiges über das Laden von Pedelec-Akkus gelesen und auch über Wechselrichter etc. das ich da nicht mehr durchblicke.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

xbmcg am 12 Apr 2017 13:38:10

Hinweis: Dieser Spannungswandler liefert eine modifizierte Sinus-Ausgangsspannung und ist damit für die meisten Elektrogeräte optimal geeignet. Diese Wellenform kann jedoch bei einzelnen Verbrauchern - wie z. B. bei Laserdruckern oder Mikrowellenherden - bestimmte Funktionsstörungen verursachen. Bitte prüfen Sie, ob die Verwendung zugelassen ist.


Ich würde einen WR mit reiner Sinuswelle nehmen. Gib lieber etwas mehr Geld aus, bevor Du das Ladegerät Deines Pedelecs schrottest.

Wohnzwerg am 12 Apr 2017 14:01:45

Danke für den Hinweis. Genau sowas wollte ich wissen. Prima.

Gast am 12 Apr 2017 14:37:06

Hallo!

Wenn Dein Ladegerät bei 230V 1.5 Ampere zieht dann sind das rund 350 Watt.

Ein 500W Wechselrichter reicht da vollkommen aus und sollte günstiger sein als eine 1000W Ausführung.

Reiner Sinus sollte es dann aber schon sein.

Gruß,
René

xbmcg am 12 Apr 2017 14:41:58

500W könnte schon knapp werden, was sagt denn der Sticker auf dem Ladegerät über die Leistungsaufnahme?
Etwas mehr kann nicht schaden, wenn man später mal was leistungsfähigeres anschließen will.

Gast am 12 Apr 2017 14:47:08

xbmcg hat geschrieben:was sagt denn der Sticker auf dem Ladegerät über die Leistungsaufnahme



Die Antwort hat er schon oben gegeben:

mein Ladegerät benötigt 1,5A


Gruß,
René

rkopka am 12 Apr 2017 16:22:45

halsbonbon hat geschrieben:Die Antwort hat er schon oben gegeben:
" mein Ladegerät benötigt 1,5A "

Leider ist so eine Angabe nur begrenzt nützlich. Wir nehmen an, bei 230V. Dann gibts die tatsächliche maximale Aufnahme beim Laden, oder es ist die maximale Aufnahme beim Einschaltenstromstoß. Der könnte im ersteren Fall auch höher sein, was dann nicht jeder WR, der an sich reichen würde, mitmacht. Und nicht auf die "Kurzzeitleistung" des WR verlassen. Die gilt meist nur für einige ms. Meinen Kühlschrank zuhause z.B. konnte ich nicht mal mit einem 6x (Dauer) überdimensionierten WR betreiben.

RK

Gast am 12 Apr 2017 19:16:25

Hallo!

Mag sein das der Anlaufstrom vielleicht höher ist, das können gescheite WR aber in der Regel kurzzeitig ab.

Er spricht von einem Bosch 400wh Akku. Der wird dann 36v haben.

Die Pedelec-Lader haben in der Regel allesamt so 1.5-2 Ampere Aufnahmeleistung (230V) bei einem Ladestrom vom 4 Ampere. Da kommt man mit 500W in der Regel gut hin.

Wenn man absolut auf Nummer sicher gehen will nimmt man einen größeren WR. Mit der Konsequenz das man aber auch dickere Leitungen und eine dickere Absicherung braucht.

Und es besteht außerdem die Gefahr das weibliche Mitreisende den Fön mitnehmen wollen. :mrgreen: :mrgreen:

Gruß,
René

wh01 am 12 Apr 2017 19:36:31

Hallo,

ich habe zuhause die tatsächlich aufgenommene Leistung bei fast leerem 500 Wh Akku gemessen. Das waren 170 Watt. Daraufhin habe ich dann einen 350 W Sinus Wandler von Waeco für ca. 100€ angeschafft. Funktioniert problemlos.

Willi

Tinduck am 12 Apr 2017 21:20:23

Bekommt man für das Geld keinen Akkulader, der 12 V als Eingangsspannung akzeptiert? Wegen Verlusten durch hin- und hertransformieren und so.

bis denn,

Uwe

xbmcg am 13 Apr 2017 10:24:45

Die Pedelec Hersteller haben alle ihre eigenen Normen / Stecker / Ladegeräte.
Aus Garantiegründen würde ich die Original-Ladetechnik verwenden.

Wenn die kein 12V Adapter anbieten, dann lieber einen Sinus-WR verwenden.

Wohnzwerg am 13 Apr 2017 10:43:10

rkopka hat geschrieben:Wir nehmen an, bei 230V.

Ja klar 230V - dachte das ist klar.

Tinduck hat geschrieben:Bekommt man für das Geld keinen Akkulader, der 12 V als Eingangsspannung akzeptiert?

Nein der BOSCH 12V-Lader kostet rund 150€. Wäre eine Möglichkeit, aber da dauert das Laden vieeeel länger leider.

wh01 hat geschrieben:Daraufhin habe ich dann einen 350 W Sinus Wandler von Waeco für ca. 100€ angeschafft. Funktioniert problemlos.

Schaue ich mir mal an. Danke!

halsbonbon hat geschrieben:Er spricht von einem Bosch 400wh Akku. Der wird dann 36v haben.
Die Pedelec-Lader haben in der Regel allesamt so 1.5-2 Ampere Aufnahmeleistung (230V) bei einem Ladestrom vom 4 Ampere. Da kommt man mit 500W in der Regel gut hin.

Ja 36V und auf dem Lader steht leider nur der Wert 1,5A

halsbonbon hat geschrieben:Und es besteht außerdem die Gefahr das weibliche Mitreisende den Fön mitnehmen wollen.

Zum Glück braucht sie keinen Fön im Urlaub :)

rolf51 am 13 Apr 2017 20:13:09

Hallo,
noch mal zur Eingangsfragen Spannungswandler.
Das reiner Sinus gut ist steht außer Frage. Aber was spricht wirklich gegen einen modifizierte Sinus?

rkopka am 13 Apr 2017 20:42:45

rolf51 hat geschrieben:Das reiner Sinus gut ist steht außer Frage. Aber was spricht wirklich gegen einen modifizierte Sinus?

Modifizierter Sinus hat eine eckige Kurvenform und damit auch eine Menge Oberwellen. Nicht jedes Gerät kommt damit zurecht. Phasenanschnittssteuerungen (Dimmer, manche E-Werkzeuge) können dann nicht vernünftig geregelt werden. Die Oberwellen können zu Überlastungen führen. Kabellose Zahnbürstenlader sind dafür bekannt, kaputt zu gehen.

Bevor man es nicht probiert hat, weiß man nicht, ob ein spezielles Gerät damit zurechtkommt, und ein Test kann schlimmstenfalls zu teurem Rauch führen. Oder ein Gerät geht nicht vernünftig. Mit Sinus hat man diese Probleme nicht.

RK

rolf51 am 14 Apr 2017 17:43:37

Hallo RK,
danke für die Antwort.
Ich habe ein Bosch-Ladegerät für meinen Pedelec-Akku. Habe auch diesen schon an ein Modifizierter Sinus-Wandler angeschlossen und mein Akku damit geladen, zumindest bis jetzt keine Auffälligkeiten bemerkt.

Gast am 14 Apr 2017 20:49:10

Die Ladegeräte für Pedelecs gehören zur empfindlicheren Sorte. Ich hatte selber schon mal Pech beim Laden meines E-Bike-Akkus. Da ich aber weder einen Wandler mit hoher Leistung noch einen besserer Qualität besitze, nehme ich inzwischen davon Abstand, mein E-Bike im Campingbus zu laden. Das schränkt zwar etwas ein, aber anders geht es eben nicht sicher.

andwein am 15 Apr 2017 10:41:19

Vioelleicht mal ein paar Infos: Modifizierter Sinus ist nicht gleich modifizierter Sinus. Der Begriff sagt nur, dass es keine saubere Wellenform ist. In der Elektrotechnik gibt es nur eine Sinusform und die ist sauber, alles andere ist kein Sinus sondern Trapez-, sägezahn-, stufenförmig-, mit Spitzen oder Einbrüchen, aber halt kein Sinus.
Was bei den einzelnen Geräten tatsächlich bei 80% Last herauskommt muss man messen, das Dumme ist allerdings, bei 20% Last sieht es schon wieder anders aus.
Hier mal ein Bild:
Gruß Andreas

elwoko am 15 Apr 2017 13:04:07

Vielleicht können unsere Erfahrungen auch ein wenig helfen:
Ein Spannungswandler der gedachten Grösse wird bestimmt reichen, vermutlich auch mit geringerer Leistung. Aber ob eure AGM's mitmachen, ist eine ganz andere Sache.

Konkret: unser Fahrzeug ist von 2013. 2015 haben wir E-Bikes angeschafft (auch mit Bosch, 400 W) und gedacht, dass unser System (wir haben 410 Wp PV auf dem Dach und damals zwei jungfräuliche AGMs á jeweils 95 Ah) die Pedelec-Akkus wieder nachladen kann. Weit gefehlt! Nach 15 - 20 Minuten fing der Spannungswandler jedes mal nervig zu piepen an, so dass wir ihn abschalten mussten.

Es gab noch weitere Gründe, warum wir dann im März/April 2016 einen 200 Ah-LiFePO4 nach Sonnentau-/Lisunenergy-Prinzip eingebaut haben. Mit diesem kam auch ein Batteriemonitor ins Spiel. Und auf diesem kann man gut beobachten, dass aus der 12 Volt-Quelle über längere Zeit ca. 30 A "abgezogen" werden. Das machten die Banner nur die vorhin genannte Zeit mit, dann gaben sie klein bei.

Es nutzt also gar nichts, ca. 200 Ah theoretisch zur Verfügung zu haben, wenn die Akkus nicht in der Lage sind , den benötigten Strom über länger als wenige Minuten zur Verfügung zu stellen.
Die Werte lassen sich übrigens auch leicht nachrechnen: 1,5 A bei 230 V sind ziemlich genau 30 A bei 12 V.

Bei allen Fahrten in 2016, bei denen wir unsere Pedelecs benutzt haben, gab es keinerlei Probleme mit dem Nachladen, auch nicht bei unserer kürzlichen Frühjahrstour in der Provence. Das Lithium-System liefert den benötigten Strom problemlos - auch 2 Stunden oder mehr pro Pedelec-Akku und auch den zweiten, wenn längst keine Sonne mehr scheint. Dann hat die Lithium am nächsten Morgen halt vielleicht nur noch 120 Ah. Aber was soll's? Das ist noch mehr als genug, und die PV packt ja wieder richtig was drauf.

turi47 am 15 Apr 2017 19:55:06

Hallo Guten Tag . Warum Kaufst du dir nicht einen 12v Lader für deinen bosch Accu 12 V-250 V- Dan Wieder Runter mit Der Spannung hast doch zu Viel Verluste. SchöneGrüsse turi47

Rockerbox am 15 Apr 2017 20:41:26

elwoko hat geschrieben:
Es nutzt also gar nichts, ca. 200 Ah theoretisch zur Verfügung zu haben, wenn die Akkus nicht in der Lage sind , den benötigten Strom über länger als wenige Minuten zur Verfügung zu stellen.


Hallo Wolfgang,

das Li-Akkus wesentlich besser als Blei sind steht außer Frage!
Aber so pauschal zu sagen, dass es mit AGM's nicht funktioniert kann ich nicht bestätigen.
Wenn man gute 190 Ah in AGM hat dann kann man ohne Bedenken 90 Ah daraus ziehen. Natürlich sollen sich die Entnahmeströme in entsprechenden Grenzen halten, aber Ladeströme für eBike-Akkus sollten die AGM's relativ locker wegstecken.
Ich betreibe mit 2 x 95Ah-AGM's seit einiger Zeit eine Senseo, die 130 A beim Aufheizen zieht, kein Vergleich zu den Strömen, die ein eBike-Lader braucht. Meine eBikes haben 14 Ah, selbst wenn ich 50% Verluste draufrechne komme ich auf ca. 20 Ah, das sollte eine 190Ah-Bank über den Wechselrichter locker stemmen können. Vor allem dann, wenn man mit 400 Wp Solar "nachliefern" kann.

Dass es nicht unbegrenzt oft geht - je nach Sonnenschein - ist klar, aber dafür hat man ja einen Batteriecomputer.

Tinduck am 15 Apr 2017 21:46:46

Nur blöd, wenn wie oben beschrieben die Spannung der AGMs unter das Warnlimit des Wechselrichters absinkt. Kann aber auch sein, dass der einfach zu scharf eingestellt war.

bis denn,

Uwe

Rockerbox am 15 Apr 2017 21:53:16

Hi Uwe,

das sollte bei dieser Belastung und vollen (guten) AGM's kaum der Fall sein. Kommt aber immer auf den Zustand der Batterien an. Ich hab meine mal mit etwa 50 A mit einem Lockenstab etwa eine knappe Stunde lang belastet, da hat der Wechselrichter noch keinen Ton von sich gegeben.

elwoko am 16 Apr 2017 11:10:41

Rockerbox hat geschrieben:Aber so pauschal zu sagen, dass es mit AGM's nicht funktioniert kann ich nicht bestätigen.
... Natürlich sollen sich die Entnahmeströme in entsprechenden Grenzen halten, aber Ladeströme für eBike-Akkus sollten die AGM's relativ locker wegstecken.


Hallo Adi,

das habe ich ja auch gedacht. Meine Banner waren ja noch recht jung und wirklich nie tiefentladen. Es sollte also keinen größeren Kapazitätsverlust gegeben haben. Trotzdem ist es im Sommer 2015 in Frankreich mehrfach zu dem geschilderten Zustand gekommen, so dass wir dann doch wieder Landstrom genommen haben.
Ich war ja fest überzeugt, dass unser Equipment das stemmen müsste. Natürlich war es schon später Nachmittag, wenn ein Akku zum Laden angehängt wurde, und die Solareinspeisung nicht mehr so hoch. Von der Kapazität her hätten die AGMs das ja wohl auch gut vertragen. Es lag ausschließlich am Entladestrom.
Unser Wechselrichter ist jetzt kein Superduperdoppelpremiumbolide von x-tausend Euro, sondern ein solider Sinus-WR mittlerer Preislage. Mit dem Batteriecomputer kann ich jetzt schon sehen, dass sein Eigenverbrauch im Leerlauf bei ca. 4 A liegt, wenn er nicht abgeschaltet ist. Das kann also auch nicht die Ursache sein, dass die AGMs bei uns so schnell in die Knie gingen.

Na ja, wie schon geschrieben: das war nicht der einzige Grund auf Li umzusteigen. Aber es hat den Prozess befördert.

Schöne Ostergrüße

Wohnzwerg am 16 Apr 2017 12:44:29

turi47 hat geschrieben:Warum Kaufst du dir nicht einen 12v Lader für deinen bosch Accu


Der Bosch Travel Charger kostet rund 150€ und da kann ich nur den Akku mit laden. Mit einem WR wäre ich flexibler was die Geräte angeht.

Gast am 16 Apr 2017 14:26:45

Für den Bosch Lader für den Performance Line reicht ein 1000 Watt sinus Wechselrichter.

Grüße, Alf

hegauer am 26 Jun 2017 00:46:25

Hi, ich hab zwei Pedelecs mit je 500 Wh Akkus. Schon seit "Ewigkeiten" benutzte ich einen billigen 100W Wechselrichter im Wohnwagen für Kamera- Mobilfone- und ähnliche Ladegeräte problemlos. Dieser war dann für die Pedelecs zu schwach. Nun habe ich einen 600W Wechselrichter für 20 EUR (kein Sinus). Der sollte unterwegs beide Akkus gleichzeitig von meiner 12V Kofferraum Steckdose laden. Das klappte jedoch nicht, da mit zwei angeschlossenen Ladegeräten die 10A Sicherung der Steckdose abraucht. (10A bei 12V sind halt 120 W) Aber mit nur einem Lader geht es...

So schlimm wie oft dargestellt, sind die Wandlungsverluste nicht: Ich hab das mit Amperemetern nachgemessen: Der Strom, den der Wandler zieht, ist unwesentlich höher, als der Strom auf der Ladeseite. (36V mit 3,5A <-> 12V mit 12A)

Ein anderes Problem ist die Kapazität der Bleibatterien: Um einen 500Wh Fahrrad Akku komplett zu laden, braucht man bei 12V einen 100 AH Akku (50% Entladung sind 600Wh). Wenn der der "gesund" ist, wird der durch eine Ladung bis zur Entladegrenze entladen. Bei zwei Fahrradakkus brauchts 200Ah und dann hat man immer noch keine Reserven für anderes "Gedöns"

In der Praxis hat man aber äußerst selten 100% entladene Fahrradakkus.

_MEIN_ Fazit: Es braucht keinen Sinus für alle Arten von Ladegeräten. "Ladeexzesse" mit leergefahrenen Akkus ohne Landstrom sind jedoch illusorisch.

kontrakatze am 26 Jun 2017 06:54:00

Ich würde auch berücksichtigen, das bei einem solchen Ladevorgang mal eben schnell 28-30 Ampere fließen. Bei einem dünnen Kabel kann man damit sehr schön Toastbrote herstellen, wenn man das Kabel in Schlaufen legt. Die Abwärme ist nicht zu verachten.

rolfblock am 26 Jun 2017 09:03:22

Das Umfüllen vom Aufbau Akku in die Pedelecakkus ist immer mit hohen Verlusten verbunden. Da spielt der Wechselrichter auf 230 V kaum noch eine Rolle. Warum sollte man überhaupt umfüllen? Besser ist es den Solarstrom direkt einzufüllen, also tagsüber laden.

thomas56 am 26 Jun 2017 09:07:38

rolfblock hat geschrieben: Besser ist es den Solarstrom direkt einzufüllen

du meinst mit einem 36V-Modul ohne Regler? :gruebel:

rolfblock am 26 Jun 2017 09:52:10

thomas56 hat geschrieben: Besser ist es den Solarstrom direkt einzufüllen

du meinst mit einem 36V-Modul ohne Regler? :gruebel:


Nein, über den 230 V WR und das originale Pedelec Ladegerät, aber eben tagsüber laden, wenn die Sonne scheint.
Wenn man das über AES steuert, wird die Aufbaubatterie nahezu garnicht beansprucht.

thomas56 am 26 Jun 2017 09:56:29

Also doch umfüllen!

Um am Tag zu laden wenn man mit dem Rad unterwegs ist und den Akku leert, bräuchte man aber schon einen Zweit-Akku.

andwein am 26 Jun 2017 11:03:42

hegauer hat geschrieben:..._MEIN_ Fazit: Es braucht keinen Sinus für alle Arten von Ladegeräten.

In meinen Augen wäre deine Aussage genauer, wenn sie folgendermassen lauten würde:
_MEIN_ Fazit: Es braucht keinen Sinus für mein Ladegerät Typ XYZ. Noch besser wäre : mit meinem WR Typ ABC kann ich im Zusammenhang mit meinem Ladegerät XYZ meine 500W Akkus problemlos laden und das Ladegerät wird dabei nicht heiß.
Dann könnte jeder die Aussage auf seine Situation übertragen.
Gruß Andreas

rolfblock am 27 Jun 2017 19:25:46

thomas56 hat geschrieben:Also doch umfüllen!

Um am Tag zu laden wenn man mit dem Rad unterwegs ist und den Akku leert, bräuchte man aber schon einen Zweit-Akku.


Eben nicht umfüllen. Sicherlich brauchst du einen 2. Akku für das Fahrrad, wenn du täglich zu jeder Zeit fahren willst. Das ist aber kein Problem, da du dir den Preis vom Fahrrad Akku beim Wohnmobilakku wieder einsparst. Die Vorteile sind doch leicht zu verstehen.
Du hast:
- doppelte Reichweite der Fahrräder, wenn du beide Akkus mitnimmst.
- weniger Wandlerverluste
- volle Kontrolle über die Womo Batterie, dank AES Steuerung immer eine volle Womo Batterie
- weniger Gewicht, falls du noch Blei rumschleppst

Gast am 26 Aug 2017 18:35:00

Hallo!

Kurz zur Info:

Ich habe heute mein 36V/500wh Yamaha (Haibike) Akku ohne Probleme mit dem originalen Yamaha-Ladegerät (230V/1.4A) an einem 300W Sinus-Wechselrichter laden können. Nach 3.5 Stunden war der Akku voll und der WR war weder heiß noch hat er irgendwelche Probleme bereitet.

300W reicht in dieser Konstellation also vollkommen aus.

Gruß,
René

geralds am 26 Aug 2017 21:59:07

Hallo,

maßgeblich ist bei den ganzen Diskussionen doch die Nutzung der e-bike´s (Pedelec).

Wir haben seit Juni diesen Jahres 2 Räder, fahren aber nicht täglich und bisher noch nie den Akku leer.
(11Ah Akku´s). Meist werden nur 30-60% entnommen. Wenn wir am nächsten Tag nicht oder nur kurz fahren wollen, werden die Akku´s tagsüber wieder geladen, sonst werden sie halt angeschlossen wenn wir von der Tour zurück sind. Dann haben wir zwar nicht mehr volle Solarleistung (360Wp sind auf dem Dach), aber die beiden 80Ah Gel-Akku´s reichen zusammen mit dem 500W WR (Victron mit ca. 0,5A Eigenbedarf) aus um die Fahrradakku´s wieder aufzuladen. Die Ladegeräte haben laut Anleitung 42V / 3,5A.
Wenn wir nachmittags/abends Laden, schließe ich die Pedelec-Akku´s nacheinander an um die Womo-Batterie zu schonen.

Den großen WR mit 1800W nutzen wir nur wenn der Strombedarf auch so hoch ist. Der hat über 2A Eigenbedarf. Das war mir bei längerer Einschaltdauer einfach zu viel.

Und sollten die Gel durch diese Nutzung auch ein Jahr früher kaputt gehen, was soll´s - ein Satz neue Gel´s oder z.B. BK´s sind immer noch billiger als zusätzliche Fahrradakku´s oder gar die Umstellung auf Li.

Gruß Gerald

bayernfranzl am 30 Aug 2017 18:23:21

Servus, ich lese hier eifrig mit, weil ich auch vorhabe einen Wechselrichter einbauen zu lassen.

Die Aufbaubatterien haben 2x95 Ah, ich weiß aber nicht was im Hymer verbaut ist....Gel oder Blei.
Da ich auch E-Bike Battierien laden werde, eine ist sicher, irgendwann kauf ich mir sicher auch ein E-Bike...dann sind es 2x500Wh Akku´s
Jetzt eine Grundsatzfrage.
Wenn ein Wechselrichter verbaut ist, hängt der dann an allen Steckdosen, oder nur an bestimmten, oder evtl. nur an einer?
Gibt es da Schalter zum Anschalten der WR...sorry die Fragen, aber ich beginne erst mich mit dem Teil zu befassen.

Hab rausgelesen das manchmal mehrere Wechselrichter eingebaut sind. Ein Starker mit 1800W, der viel Eigenverbrauch hat usw. und ein schwächerer für Dauerbelastung zum Akku laden.
2A Eigenverbrauch, wenn man gleichzeitig 2 Akkus laden kann, die in 4 Stunden voll sind....bei 190Ah, wenn ich jeden 3ten Tag an Landstrom hänge....fällt da der Eigenverbrauch so ins Gewicht?
Brauch ich da noch einen schwächeren zum Laden, nur weil der weniger Eigenverbrauch hat??
Würden die zwei 95Ah einen 1800W Wechselrichter für die Dauer von 2 oder 3 Espresso, 2x am Tag, von einer George Clooney Maschine, die 1300W hat, aushalten, hat da Jemand Erfahrung?
Das wären mit Eigenverbrauch 7A von der 230V Seite...sind 1600W. Welchen WR sollte ich einbauen.
Bitte keine Antworten, wie Wasser mit Gas warmmachen usw.....unsere Espressi und Cappucini sind uns wichtig.

Danke für Auskunft und Hilfe
Franzl, der Neuling

Gast am 30 Aug 2017 18:38:47

Hallo!

Wenn ein Wechselrichter verbaut ist, hängt der dann an allen Steckdosen, oder nur an bestimmten, oder evtl. nur an einer?



Der hängt an den Steckdosen an denen er angeschlossen wird. Der WR selber hat aber auch eine Steckdose eingebaut die man,evtl.etwas unkomfortabler, natürlich auch nutzen kann ohne in die Strom-Installation des WoMos eingreifen zu müssen.

Gibt es da Schalter zum Anschalten der WR...sorry die Fragen, aber ich beginne erst mich mit dem Teil zu befassen.


Ja, der WR hat einen Ein/Ausschalter am Gerät selber. Es gibt auch Modelle an denen man zusätzlich einen kabelverlängerten Zusatzschalter anschließen kann so das man sich den Schalter da platzieren kann wo man ihn haben möchte.

2A Eigenverbrauch, wenn man gleichzeitig 2 Akkus laden kann, die in 4 Stunden voll sind....bei 190Ah, wenn ich jeden 3ten Tag an Landstrom hänge....fällt da der Eigenverbrauch so ins Gewicht?


Der Eigenverbrauch fällt beim Laden nur ins Gewicht wenn Du knapp mit Strom bzw. Batteriekapazität bist. E-Bikeakkus mit WR an der Bordbatterie laden macht nur wirklich sinn wenn Du eine ausreichend dimensionierte Solaranlage auf dem Dach hast die tagsüber die Akkus immer voll läd.

Bei Deinen 2x95Ah und einer Entnahmekapazität von 50% (mehr sollte man Bleiakkus nicht antuen) brauchst Du für beide 500Wh-Akkus rund 90-100 Ah. Das heißt nach einem mal Laden der beiden E-Bike Akkus sind die WoMo Akkus schon leer.
Alle drei Tage an Landstrom wird nicht reichen. Wenn Du jeden Tag Landstrom haben musst (da keine Solaranlage) brauchst Du dir keine Gedanken über einen WR zu machen. Da lädst Du eh direkt am LS.

Gruß,
René

bayernfranzl am 30 Aug 2017 20:53:37

Danke für Aufklärung..da denkt man was 2 Batterien alles reißen :(

dann kommt wohl auch noch eine solaranlage aufs Dach....wenn, dann gscheid, sagen die Bayern.

bayernfranzl am 31 Aug 2017 10:26:31

Servus

Wandler ist mir jetzt klar...die zwei Werte die dranstehen sind Dauer und Spitzenbelastung. wie lange hält er denn die Spitzenbelastung aus??

Welche Solarzellen würden mir die Spezialisten hier empfehlen??
Welche Fläche decken die ab?
Die Höhe über Dach ist bei mir sehr wichtig, da ich in meiner Halle nur 20cm nach oben Luft habe...oder liegen die flach auf dem Dach?

Danke mal wieder für Auskunft

Franzl

deacheapa am 31 Aug 2017 14:44:02

bayernfranzl hat geschrieben:Wandler ist mir jetzt klar...die zwei Werte die dranstehen sind Dauer und Spitzenbelastung. wie lange hält er denn die Spitzenbelastung aus??

Bei den allermeisten sind das ms (Millisekunden) bei einigen wenige Sekunden. (Anlaufstromabdeckung). :ja:

bayernfranzl am 01 Sep 2017 12:01:58

deacheapa hat geschrieben:Bei den allermeisten sind das ms (Millisekunden) bei einigen wenige Sekunden. (Anlaufstromabdeckung). :ja:


Servus
Danke mal wieder für Antwort
....hätt ich nicht gedacht.
Dann brauch ich für unsere Nespresso einen WR der 1500W bringt...auch wenn sie immer nur im Minutenbereich läuft.
Das mit den Solarzellen, die Bauhöhe u Größe hab ich in einem Prospekt vor mir liegen. Es gibt da ja verschiedene Hersteller!!

Könnt ihr einen empfehlen.....ist teuer auch besser, oder gibt es billige die auch gut sind?

Gruß aus der Holledau

Franzl

bayernfranzl am 01 Sep 2017 12:24:55

halsbonbon hat geschrieben:
Bei Deinen 2x95Ah und einer Entnahmekapazität von 50% (mehr sollte man Bleiakkus nicht antuen) brauchst Du für beide 500Wh-Akkus rund 90-100 Ah. Das heißt nach einem mal Laden der beiden E-Bike Akkus sind die WoMo Akkus schon leer.

René


Servus Rene..

Bin soeben die Bestellliste nochmal durchgegangen
Im Aufbau sind 95Ah AGM Batterien verbaut. Ist lt. Netz die neuesste Technologie.
Gibt es da auch Tips und Erfahrungen, wie man mit Denen umgehen soll?

Gruß und Dank
Franzl

Tinduck am 02 Sep 2017 07:52:20

bayernfranzl hat geschrieben:!!

Könnt ihr einen empfehlen.....ist teuer auch besser, oder gibt es billige die auch gut sind?

Franzl


Bei Solarzellen würde ich auf keinen Fall die Apothekenpreise von Büttner et al bezahlen. Das ist inzwischen ein absolutes Massenprodukt, und wenn die Chinazelle 10% weniger Ausbeute hat und dafür nur ein Viertel kostet, so what?

Richtwert für ein 100Wp-Panel bei ebay ist so um die 100 Euro, und da kaufen selbst die Händler, die Solaranlagen einbauen, ein.

Ich hab bei meinem Händler (Josuweck in Witten) 799 Öcken für eine 200Wp-Anlage (2 Panels) inklusive Einbau bezahlt, funktioniert tadellos, auch wenn nur ein PWM-Regler dran ist (immerhin doch ein Büttner, wobei den der Händler ausgesucht hat, weil der benachbarte Fritz Berger den gerade da hatte, und bei Parallelverschaltung und niedriger Panel-Maximalspannung eh Wurst). Für das Geld bekommst Du bei den vorgeblichen Premiumherstellern gerade mal die Panels...

bis denn,

Uwe

selke am 19 Jan 2018 22:55:01

Ich habe einen Spannungswandler mit
500 Watt habe meine Pedelec Batterien mermals geladen und es hat bis jetzt immer funktioniert.
Wünsche weiter hin gute Fahrt
Selke

selke am 19 Jan 2018 22:58:28

Möchte noch hinzufügen die Pdelec Akkus haben 36Volt.
Selke

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