Dometic
luftfederung

Carado T447, Modell 2014, erfolgter Ausbau Hubbett


Frasulist am 16 Apr 2017 20:28:02

Wie bereits in einem anderen Beitrag angekündigt, folgt hier die Beschreibung des erfolgten Ausbaus des Hubbettes und der Umbauten( Schränke/Kabelkanal ).
Wer sein Hubbett wirklich nicht braucht, dem kann ich den Umbau empfehlen.
Das Hubbett ohne Schränke wiegt alleine 65 kg. Die entstehende Kopffreiheit ist beachtlich, das Raumgefühl super, durch das über dem Hubbett befindliche
Fenster fällt entsprechend Licht ein, wirklich toll.
Darüber hinaus entfallen die nervigen Geräusche, die von dem Teil schon mal während der Fahrt verursacht werden.
Entscheidend war für mich auch, dass ich für den Fall, dass ich unser Fahrzeug mal verkaufe (schwer vorstellbar), den ursprünglichen Zustand wieder herstellen kann, sprich der potentielle Käufer sich aussuchen kann, ob mit oder ohne Hubbett. Bis auf ein Bauteil, das einen Spalt der Deckenverkleidung abdeckt, kann ich alles wieder verwenden. Dieses Bauteil ist der Anpassung beim Schrankeinbau zum Opfer gefallen, dürfte sich aber um ein günstiges Teil handeln, so man es denn noch bekommt. Das Problem könnte allenfalls das Dekor werden.
Durch den Umbau der Schränke würden bei einem Rückbau kleine Löcher in der Decke verbleiben.
Diese würde ich entsprechend verfüllen, weiterhin wären sie durch das wieder verbaute Hubbett verdeckt.
Ich hatte mich im Forum entsprechend umgesehen aber leider keinen Eintrag, der mir wirklich hilft, gefunden. Eine Nachfrage bei Hymer führte zu dem Ergebnis, das man das Bett nicht zerstörungsfrei ausbauen könne, man habe schon alles erfolglos versucht, es ginge nicht.
Ich fand aber einen Beitrag im Forum --> Link, demnach es wohl bei der Fa. Schmitz doch vollzogen wurde. Eine Rückfrage bei der Fa. Schmitz führte aber leider auch zu keiner großen Hilfe.
Letztendlich habe ich aber Verständnis für die Firmen, sie leben ja davon, es im Auftrag auszuführen, nicht davon, uns entsprechende Hilfe zu bieten, dafür ist ja wohl das Forum da.
Jetzt zum Ausbau des Hubbettes:
An Werkzeug benötigt Ihr einen vernünftigen Knarrenkasten mit entsprechenden Bits (Inbus+Nüsse), einen Satz Maulschlüssel sowie diverse Schraubendreher.
Wenn ich von links, rechts, vorne oder hinten rede, meine ich dies immer aus Blickrichtung Heck.
Auf jeden Fall braucht Ihr helfende Hände, alleine ist es nicht zu bewerkstelligen, ohne entsprechende Flurschäden zu verursachen. Weiterhin habe ich festgestellt, dass das Bett und die Gasdruckfeder austariert sind, je leichter das Bett durch die Demontage wird, desto mehr will es nach oben. Das hilft es schon, wenn jemand nach unten drückt, damit man vernünftig arbeiten kann.
Die helfenden Hände müssen aber nicht über enorme körperliche Kräfte verfügen, meine recht zierliche Frau war dazu locker in der Lage.
Ich habe das Bett größtenteils zerlegt, um es transportabel zu machen und das Gewicht zu reduzieren. Zunächst habe ich die Vorhänge am Hubbett entfernt. Die seitlichen Vorhänge sind unten mit Klett befestigt, oben läuft alles in den Gardinenschienen, anschließend die entsprechenden Gardinenschienen, Druckknopf etc. los geschraubt.
Danach die Matratze runter genommen (ohne weitere Beschreibung :) ). Hier erhält man aber einen ersten Eindruck über die Ausmaße. Mir wurde an dieser Stelle klar, dass sich meine Ursprungsplanung, das Bett nach Demontage als Ganzes nach außen zu verbringen, erledigt hatte und ein Zerlegen des Bettes erforderlich wird.
Wenn man jetzt auf das Hubbett schaut, sieht man den Lattenrost und die darunter liegende Verkabelung. Die gesamte Verkabelung könnt Ihr nun entfernen. Diese ist teilweise mit Kabelstrapsen befestigt. Das graue Kabel (dies ist die Stromzuführung, die von vorne links kommt) ist auch noch an der „Schere“ (an dem das eigentliche Bett befestigt ist) mit Kabelstrapsen befestigt. Dies habe ich einfach gelöst und zunächst nach vorne weg gelegt. Die LED Einbaustrahler lassen sich einfach aus der Bohrung/Öffnung rausdrücken.
Die Verkabelung habe ich später im Original wieder verwendet, um die Beleuchtung der Schränke wieder herzustellen.
Dann habe ich die Schränke abgebaut.
Zunächst innerhalb der Schränke die Abdeckung der Stromanschlüsse entfernen, 2 Schrauben zur Seite, zwei Schrauben zur Rückwand. Danach kann man die Abdeckung im Schrank verschieben und erhält den Zugang zur Verkabelung. Den Stecker lösen und anschließend nach oben durch eine vorgefertigte Öffnung schieben, danach liegt er quasi unter dem Lattenrost. Auch wenn es zunächst nicht so aussieht, der Stecker passt durch die Öffnung. Die Verkabelung war bei mir entsprechend Kurzschluss sicher verbaut, sprich die Stecker an den richtigen Stellen isoliert. Im Zweifelsfall die Sicherung ziehen!
Dann die zahlreichen Schrauben (unter den Kunststoffabdeckungen) zur Seite und zur Decke lösen, soweit dies erforderlich ist.
In der Blende über der Schranktür befinden sich unter Kunststoffabdeckungen weitere Schrauben, die zur Decke gehen (im rechten Schrank drei, im linken Schranke vier oder fünf, weiß ich jetzt nicht mehr genau). Diese Schrauben führen durch die Decke hindurch in diverse Latten, die am Bettlager konternd gelagert sind und danach frei beweglich sind, habe ich später einfach entfernt.
Beachtenswert ist beim linken Schrank, dass sich neben dem mittigen „Raumteiler“ noch zwei kleine Schrauben zur Decke befinden, die schwer ersichtlich sind, dies bitte auch vorher lösen.

Die Schränke sind zur Rückwand mit jeweils vier größeren Schrauben, diese habe ich als letzte gelöst und danach hatte ich den Schrank in der Hand (ohne Gewähr, falls ich doch eine Kleinigkeit vergessen habe, schaut auch selber nochmal nach).
Nun ging es an die mit weißem Kunstleder/Kunststoff bezogene Abdeckung nach unten (hier befinden sich auch noch Schrauben nach unten) und Umrandung nach hinten. Die Umrandung nach vorne lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht abbauen, da man nicht an alle Schrauben kommt, der Zugang ist durch die Trennwand zum Fahrerhaus versperrt.
Die Kunststoffabdeckungen über den Schrauben lösen und die Schrauben herausdrehen, den Haltegriff und die Leiterhalterungen abbauen, dann fallen einem die Teile in die Hand.
Achtung!: Das Zeug ist sehr sensibel gegen harte Gegenstände, da hat man schnell Kratzer oder Risse produziert.
Dann habe ich noch die Sturzsicherungen am Bett und die Aufnahmen dazu an der Decke entfernt.
Nun ging es an die Entfernung der Gasdruckdämpfer.
Wer mag, kann nun die Matratze wieder auflegen, das macht das Arbeiten auf dem Bett komfortabler, da man nicht auf den Rahmen des Lattenrostes balancieren muss. Ich war dazu aber zu faul.
Die Gasdruckfedern sind am meisten entlastet (ausgefahren), wenn sich das Bett in oberster Position befindet. Während ich dies hier so schreibe, fällt mir auf, dass man vermutlich ein paar Lattenroste entfernen könnte, um dann durch die entstandene Lücke durchzugreifen und so an die Schrauben zu kommen? Ich habe es jedenfalls beim herunter gelassenen Bett gemacht und bin auf dem Rahmen balanciert, meine Knie danken es mir.
Die Federn stehen unter enormen Druck, ich frage mich heute noch, wie man die montieren kann.
Ich kann es mir nur so vorstellen, dass sie irgendwie auf die richtige Position vorgespannt sind. (Vielleicht ist der Trick ja auch, es von unten durch den Lattenrost zu machen)
Jedenfalls „schoss“ das gelöste Teil weiter raus, blieb dann aber an der Halterung hängen. Dort habe ich es dann vorsichtig mit einem Holz los gehebelt. Keine Sorge, es passiert dabei nichts, man sollte nur nicht seine Finger dazwischen haben.
Ab jetzt bleibt das Bett „freiwillig“ unten.
Es ist zwar etwas fummelig, aber man kann nun an die eigentlichen Schrauben zur Aufnahme des Bettes. An den vorderen Halterungen waren es „normale“ Schrauben, die einfach gelöst werden mussten. Das Bett blieb aber noch an den runden Aufnahmen hängen.
Die hinteren Schrauben waren zunächst etwas „tricki“. Es ist zunächst eine normale Schraube eingedreht, dies ist aber in erster Linie eine Sicherungsschraube. Bei genauer Betrachtung sieht man eine schmale Mutter, die ebenfalls gelöst werden muss, erst danach kann man die Geschichte abbauen.
Ich weiß jetzt aus der Erinnerung nicht mehr genau, ob ich dann noch eine weitere Schraube (von der anderen Seite aus) herausdrehen musste, Ihr werdet es aber erkennen. Der entscheidende Trick war der mit der oben genannten „schmalen“ Mutter.
Wenn man nun das Bett mit einem Holz aus den runden Aufnahmen hebelt, ist das Bett frei.

Um es unfallfrei durch die Aufbautür zu bringen, muss man nun noch den hinteren Teil des Lattenrostes abbauen. (Dies kann man auch tun, bevor man das Bett aus den Verschraubungen löst, also bevor es „frei“ ist).
Dazu die Schrauben seitlich und an der Mittelstrebe lösen, dann kann man das Rahmenteil vom Bett weg abziehen. Nun fallen einem die Latten aus dem Lattenrost entgegen, gegebenenfalls vorher darunter eine Decke legen, um Flurschäden zu vermeiden.
Jetzt ist das Bett ausreichend zerlegt und man kann es vorsichtig nach draußen schaffen, es wiegt jetzt auch wirklich nicht mehr viel, (18,5 kg).
Wenn Ihr Euch die Bilder im Detail anseht, erkennt Ihr die Stellen, wo die Schrauben sitzen.


Nun noch einfach die Schrauben, die die Gesamtkonstruktion getragen haben, an den Seitenwänden herausdrehen, damit ist das gesamte Hubbett draußen.
Die Holzdübel, die Ihr vorfindet, habe ich mit einer Kombizange gefasst, durch leichtes Drehen gelöst und konnte sie danach einfach raus ziehen.
Der Text hier ist sicher etwas lang und suggeriert einen enormen Aufwand, dies ist aber meiner Meinung nach nicht so. Ich habe versucht, alles ausführlich darzustellen, daher die Länge.
Jetzt, wo ich weiß, wie es geht, traue ich mir zu, das Bett bei äußerst schonender Vorgehensweise in ca. 90 Minuten zu demontieren (helfende Hände vorausgesetzt).
Wer es unbedingt raus haben will und einigermaßen in der Nähe von Gelsenkirchen ist, kann mich gerne kontaktieren, wenn es klappt, packe ich kurz mit an.
Nun kommen wir mal zum Einbau der Schränke:
Wie gesagt, möchte ich gegebenenfalls den Ursprungszustand wieder herstellen, daher wollte ich ein Anpassen der Schränke vermeiden.
An der linken Seite ist es unproblematisch, da passt der Schrank locker direkt an die Wand. Da meine Frau den Schrank aber mittig über dem Fenster ausgerichtet haben wollte, ist daher die Abdeckung des Spalts in der Decke angepasst worden, der würde nun später nicht mehr so passen.
An den Schränken selbst habe ich lediglich an den Seitenteilen oben kleine Aussparungen vornehmen müssen, um die Kabel durchzuführen. Am rechten Schrank oben links und am linken Schrank oben rechts und am mittleren „Raumteiler“. Die Kabel durch den Schrank habe ich übrigens in einem dunkelbraunen Kabelschacht verlegt.
Der rechte Schrank passt nicht direkt an die Wand, da ein Stück des Türrahmens im Weg ist. Da ich den Schrank nicht verändern wollte, habe ich ihn einfach in Stärke/Tiefe des Türrahmens (6,5 cm) mit Pappelsperrholz unterfüttert und ihn quasi auf dem Türrahmen aufgelegt. Ist vielleicht nicht super perfekt, aber ich finde, man kann damit leben.

Das Sperrholz gibt es natürlich nicht in 6,5 cm Stärke, ich habe daher mehrere Lagen aufeinander geleimt und sicherheitshalber noch zusätzlich verschraubt.
Die Seitenwände mit Holz zu verkleiden (wie im Umbau der Fa. Schmitz) wäre mir auch zu aufwendig gewesen und hätte auch nur wieder Gewicht eingebracht.
Beim Befestigen der Schränke (bzw. der Sperrholzlage rechts) wollte ich unbedingt die vorhandenen Löcher/Haltepunkte der Hubbettkonstruktion nutzen. Zum einen wollte ich nicht mehr zusätzliche Löcher produzieren als notwendig, zum anderen darf man sich sicher sein, dass die Schränke an der Stelle halten, da ja vorher wesentlich mehr Gewicht daran hing, der Untergrund/Unterbau also geeignet ist.
Nun könnte man sicherlich einfach als Schablone die vorherigen Wandhalterungen des Hubbettes verwenden. Dazu muss man halt die ganze Geschichte ausmessen und übertragen.
Da sehe ich aber (zumindest bei mir) eine große Fehlerquelle.
Ich habe daher durchscheinendes Pergamentpapier genommen und auf die Schrankgröße geschnitten. Anschließend das Papier entsprechend auf die Seitenwände gelegt und konnte so die genaue Position des vorhanden Löcher abmalen (exakt mittig des Loches einen kleinen Punkt gesetzt).
Danach das Papier wieder auf die Schränke gelegt und wieder übertragen. Ich habe einen Holzbohrer genommen und durch das Papier ein kleines Loch als Markierung an den Schrank gebracht.
Wenn man bei dieser Vorgehensweise sehr genau arbeitet, passt es hinterher perfekt.
Bei mir jedenfalls habe ich die Löcher genau getroffen.
Am rechten Schrank habe ich die Löcher natürlich auf die Sperrholzlage übertragen und danach den Schrank selber an die Sperrholzlage verschraubt.
Achtet bei Nutzung der Schrauben auf die richtige Länge, damit Ihr nicht an der Außenseite wieder raus kommt und ein Bild daran hängen könntet.
Ich habe die „Eindrehtiefe“ anhand der vorherigen Schrauben ausgemessen. Die zuvor genutzten Schrauben hatten im Gewindegang eine Länge von 2,5 cm, davon ist der Materialstärke der Wandhalterung (Hubbett) abzuziehen. Diese hatte ich auf 0,3 - 0,5 mm taxiert, meine Schraubenlänge entsprechend daran ausgerichtet und die Schränke an den Seitenwänden fixiert.
Bevor Ihr den rechten Schrank anbringt, das Kabel schon einmal lose durch die gefertigten Aussparungen führen. Da sich daran die Stecker vom Kabelbaum befinden, müsste man sonst eine sehr große Aussparung anfertigen.
Nun wurden die Kabel verlegt, damit später die eingebaute Beleuchtung in den Schränken wieder über den bisherigen Lichtschalter bedienbar ist.
Das „Problem“ ist, das man einmal von der rechten auf die linke Seite muss.
Dazu musste ein Kabelkanal her. Die üblichen Kabelkanäle bekommt man ja in weiß, grau und dunkelbraun, allerdings sind die auch recht hässlich, das wollte ich in dem Fahrzeug nicht verbauen.
Ich habe dann im Netz sogenannte Design-Kabelkanäle gefunden, wovon einer mir auch soweit gefallen hätte, allerdings hätte der mich ca. 100 € gekostet. Ich hatte mich schon entschieden, diesen zu kaufen, als ich glücklicherweise nochmals die exakten Maße ausgelesen habe (auf einem Foto sieht das ja immer so toll aus). Dabei musste ich feststellen, dass die Kabel vermutlich gar nicht so passen würden, da der Kanal zu eng war (ich wollte ja unbedingt die bisherigen Kabel verwenden, da die ja schon so fein geschaltet sind). Also musste eine Alternative her.
Ich habe mir dann auf Maß von einer Schreinerei einen Kabelkanal aus Sperrholz (1 cm stark) anfertigen lassen.
Der Kanal ist 7 cm breit und insgesamt 3 cm hoch, die Längen sollte sich jeder selber ausmessen, da
die Schränke, Einbauten etc. .. ja durchaus individuell sind.
Die 7 cm Breite ergab sich, weil man für die Einbaustrahler aus dem Hubbett ein Loch von 50 mm benötigt, dann passen sie prima. Ich habe mit einer 51er Lochkreissäge die Löcher gefertigt, das ging genau an den „Außenwänden“ des Kabelkanals vorbei, passte perfekt. Im Hohlraum des Kabelkanals verbleiben noch ca. 1,6 cm, (die Einbaustrahler haben eine Tiefe von etwa 1,4 cm) das reicht aus, um die Kabel darüber zu verlegen.
Edit: Die Gesamthöhe von drei Zentimetern war, wie sich nun herausstellte, doch schon recht knapp bemessen, aber mit Fummelarbeit und helfenden Händen hat es geklappt. Wer komfortabler arbeiten möchte, sollte vielleicht auf 3,5cm oder 4 cm gehen.
Den angepassten Kabelkanal (war etwas feilerei) hat mein Engelchen dann mit Holzwachs entsprechender Färbung und diversen Probeanstrichen an das Interieur farblich angeglichen, ist ganz gut geworden.
Auf dem Bild sieht man ein original verbautes Dekor und den fertigen Kabelkanal.

Nun kamen noch kleinere Vorbereitungen:
Die Leuchte über dem Hubbett (am Raumteiler zum Fahrersitz) abbauen. Dazu den „Lampenschirm“ nach unten schieben, er löst sich dann. Nun werden zwei Schrauben und die gesteckte Kabelverbindung zugänglich. Erfreulicherweise sind die Löcher der Schrauben später durch den Kabelkanal verdeckt, da ich ihn exakt an den „Raumteilern“ zum Führerhaus verlegt habe.
Die Stromversorgung für die Lampe am Hubbett ist zwischengesteckt, man kann sie einfach „austrennen“ und dadurch das Kabel verkürzen.
Ich habe dann noch einen Zwischenschalter für die Leuchten im Kabelkanal verbaut, damit wir die Strahler im Bedarfsfall abschalten können.
Wer den originalen Kabelbaum nicht verwenden und auch die Strahler nicht einsetzen will, kann sicherlich einen Designer-Kabelkanal verwenden und die Verkabelung einzeln nachziehen.
Der originale Kabelbaum reicht von der Länge her nun nicht mehr aus, um die Stecker wieder zu verwenden. Ich habe einfach die Anschlüsse der Stecker verlängert (auf Verpolung achten!) und konnte so alles wieder in Betrieb nehmen.
Schlussendlich habe ich den Kabelkanal mit einem „Tesa POWERBOND, ULTRA STRONG“ an die Decke geklebt. Inwieweit diese Verklebung im Fahrbetrieb und bei den unterschiedlichsten Temperaturen, Luftfeuchtigkeit etc. .. hält, kann ich noch nicht sagen.
Sollte dies nicht halten, werde ich halt später Schrauben durch den Kabelkanal in die Decke einbringen müssen. Angeblich trägt das Montageband 100 kg/m und ist für einen Temperaturbereich von -10° bis + 50° ausgelegt, von einer Überkopfmontage wird allerdings abgeraten.
Da der Kabelkanal nur 1 kg wiegt (hinzu kommt noch das Gewicht der Strahler und der Kabel) habe ich es mal riskiert. Schließlich verteilt sich das Gewicht auf ca. 2.05 Meter, die mit 4,10 Meter (jeweils ein Schenkel des Kabelkanals) und 1 cm Breite geklebt sind.
Bitte seht mir nach, dass ich während der „Baumaßnahmen“ nicht so viele Fotos gemacht habe, da hatte ich wirklich etwas anderes zu tun.
Ich hoffe mit der Beschreibung ist es auch verständlich, im Zweifelsfall ruft mich an.

Gruß und schöne Ostern, Frank

Und hier ist dann das Endprodukt.










Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

jochen-muc am 16 Apr 2017 22:13:08

Schöner Bericht hört sich ja nach einer menge Arbeit an :)

Sag mal war Euer Womi beim Kauf so ein Schnäppchen das ihr es mit Hubbett genommen habt ?

JayTee2312 am 17 Apr 2017 01:34:24

Wirklich tolle Arbeit. Dein Bericht hilft mir wirklich weiter. Demnächst werde ich den Umbau auch durchführen (dauert noch ein bisschen, nicht mehr vor dem Urlaub wahrscheinlich), danach werde ich dann auch einen Einbaubericht einstellen damit es andere noch einfacher haben. Vielen Dank nochmal für Deinen Bericht.

Majestix9000 am 03 Aug 2017 22:39:33

Hallo Frank, herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich habe einen Sunlight T 64 mit Hubbett, den wir uns extra für unsere Enkel angeschafft haben. Bei Kurzurlauben mit ihnen haben wir uns den Zeltaufbau erspart und bei längeren Aufenthalten konnte man sie alle drei in das Hubbett verfrachten, wenn mal schlechtes Wetter war..
Nachdem aber die Zeit ins Land gegangen ist und die Campingurlaubsteilnahme nachgelassen hat, brauchen wir das Hubbett und die Gewichstbelastung nicht mehr. Insofern denke ich über einen Ausbau nach und muss sagen, dass mich deine Anleitung sehr inspiriert und geholfen hat. Da ich auch noch einen Katzensprung von GE entfernt wohne, käme mir doch schon sehr auf dein Angebot zur fachmänischen Beratung entgegen ;-).
Lieben Gruß Rudi

Frasulist am 06 Aug 2017 18:24:46

Hallo Majestix. Ich habe Dir eine Nachricht geschickt.

Gruß Frank

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