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Wechselrichter - sonderbares Verhalten mit Stichsäge


rkopka am 01 Jun 2017 01:35:44

600W Sinus China WR an 95Ah(voll, einige Jahre alt), kurze Kabel. Ich habe ihn bisher wenig benutzt, dabei war er immer unauffällig (Laptop, Lötkolben, 500W Halogen zum Test).

Gestern habe ich eine Stichsäge benutzt (400W, Geschwindigkeitsregelung, aber ein sehr einfaches Modell). Beim EInschalten lief sie sehr langsam und schwach an. Sägen war damit kaum möglich. Wenn sie aber einige Zeit an war (~10-15sek.), wurde sie plötzlich schneller, d.h. lief dann ganz normal. Das passiert jedesmal.
Hat so etwas schon mal wer erlebt ? Vielleicht sogar eine Erklärung dafür ?

RK

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WomoTechnikService am 01 Jun 2017 06:20:09

Es gibt Wechselrichter mit sogenanntem Softstart, speziell für Geräte mit hohem Anlaufstrom wie Kompressorkühlschränke, Trennschleifer usw... Vielleicht hat der WR die Säge wegen des induktiven Widerstands so eingestuft, dass er den Softstart gemacht hat?

LG Peter

Rockerbox am 01 Jun 2017 09:04:26

Ein Softstart dauert mW aber nie 10 - 15 Sekunden .... sondern wesentlich kürzer.

andwein am 01 Jun 2017 11:50:57

rkopka hat geschrieben:600W Sinus China WR an 95Ah. Gestern habe ich eine Stichsäge benutzt (400W, Geschwindigkeitsregelung, aber ein sehr einfaches Modell). RK

Das Zauberwort heißt "Geschwindigkeitsregelung", Immer wenn ich "regeln" lese und WR werde ich hellhörig. Klar schreiben alle Sinus, der Endverbraucher kann das kaum kontrollieren. Wahrscheinlich eine Thyristorsteuerung, eine Phasenanschnittsteuerung die nicht im Nulldurchgang anfängt o.ä. Sehr wahrscheinlich liefert der WR unter 400W Belastung keinen Sinus!! Die Wellenform sollte man zur Ursachenforschung unter Belastung mal mit dem Oszilloskop anschauen.
Gruß Andreas

rolfblock am 21 Jun 2017 09:20:58

Andreas, hellhörig ist ein gutes Wort in diesem Zusammenhang. Wer kein Oszilloskop hat kann auch einen Lautsprecher oder Kopfhörer nehmen.
Über einen Klingeltrafo den Kopfhörer an den Wechselrichter anschließen. Man sollte ein sauberes Brummen hören. Wenn man noch ein Poti einschleift, kann man die Lautstärke einstellen. Schaltet man noch Kondensatoren in Reihe, kann man die Grundwelle 50 Hz dämpfen, dann kommen die Oberwellen mehr zur Geltung. Das Ohr ist sehr empfindlich auf Oberwellen und erkennt durchaus Klirrfaktoren im einstelligen Prozentbereich.

xbmcg am 21 Jun 2017 11:11:34

Na das mit dem Kopfhöhrer lassen wir lieber sein... :-)

Messen muss man die Welle unter Last, und zwar unter rein Ohmischer (Glühbirne, Heizwendel).
Alles andere an Gerätschaften mit Schaltnetzteilen, Phasenanschnitts- und -abschnitsregelungen
kann das Messergebnis erheblich verfälschen und Spitzen erzeugen - besonders bei schwachen WR.

Ich tippe übrigens auch auf die Softstartfunktion, die Wellenform ändert sich normal nicht nach 10 Sekunden.

rolfblock am 21 Jun 2017 16:40:18

xbmcg hat geschrieben:Na das mit dem Kopfhöhrer lassen wir lieber sein... :-)


Warum sollte man das deiner Meinung nach sein lassen? Es funktioniert doch gut und ist einfach und preiswert.

berny2 am 21 Jun 2017 23:12:55

Konnte vielleicht die angeschlossene Stichsäge anfangs schwergängig gewesen sein?

rkopka am 21 Jun 2017 23:40:10

berny2 hat geschrieben:Konnte vielleicht die angeschlossene Stichsäge anfangs schwergängig gewesen sein?

Glaube ich nicht. Ist jedesmal so gewesen. Außerdem lief sie immer ohne Last an, also vom Anlaufstrom abgesehen, wenig Leistung nötig. Und es war ca. 10sek relativ konstant langsam, bis es dann auf Normalspeed wechselte.

RK

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