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Nachteile freistehen mit Womo mehr als 3,5t 1, 2


Rico am 03 Jun 2017 22:55:09

Sali zämä

Wir planen unsere Pensionierung. Eventuell hat das nächste Womo mehr als 3.5t (wir denken an 3.8 bis 4.2t). Deshalb ein paar Fragen, insbesonders an Besitzer eines Womos >3.5t. Wie sind eure Erfahrungen mit dem Freistehen an schönen, einsamen Orten?
- Musstet ihr oft auf einen Platz verzichten weil die Zufahrt nicht möglich war? Falls ja, war es gravierend oder fehlten nur die letzten 100m bis zur maximalen Aussicht?
- Hattet ihr schon mal den Eindruck, mit einem kleineren Womo wäre man geduldet worden?
- Gibt es ganze Regionen die man sich dadurch verwehrt?

Bitte keine Bemerkungen/Diskussionen über Maut, max. 100kmh, Überholverbot, C1, warum so gross, etc.

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brawo1 am 03 Jun 2017 23:33:52

Sind seit 2002 mit einem 4,5 t unterwegs und hatten noch nie wegen deinen angeführten Punkten irgendwo Probleme, brauchst dir also aus meiner Sicht keine Sorgen machen.

Bodimobil am 04 Jun 2017 00:07:50

Wir stehen fasst immer frei. Probleme mit der Zufahrt hat man eigentlich nur, wenn Bäume und Sträucher die Zufahrt beschränken z.B. bei Wanderparkplätzen.
Aber dann passen meist nur PKW durch und du hättest mit Womo immer Probleme, egal ob 3,5t oder 4,5t.
Wir sind oft ausserhalb touristischer Hochburgen unterwegs wenn wir z.B. für den Verein unterwegs sind. Da gibt es nicht in jedem Ort einen Stellplatz.
Erst gestern haben wir am Rande eines kleinen Bayrischen Orts wunderbar auf dem Parkplatz des Fussballplatzes gestanden. Herrlich diese Ruhe, nur die Geräusche aus dem angrenzenden Wald.
Morgens um 7:00Uhr im Wald mit den Hunden eine kleine Runde gedreht. Danach wieder ins Bett zum Kuscheln.
Ab 9:00 Uhr wurden dann Kinder von ihren Eltern zu einem Fußballspiel gebracht. Die haben sich aber nicht an das Womo in der Ecke gestört so dass wir noch in Ruhe zu ende gefrühstückt haben. DAS ist für uns Wohnmobilurlaub!

Wenn es Wege gibt die nur eingeschränkt genutzt werden können, dann sind es eher solche die man nur mit geländgängigen Fahrzeugen befahren kann. Aber auch das ist in Mitteleuropa entweder sehr selten oder verboten wg. Naturschutz.

Gruß
Andreas

mithrandir am 04 Jun 2017 00:21:01

Wo die Müllabfuhr hinkommt, kommen wir auch hin :-)

Bodimobil am 04 Jun 2017 00:34:19

mithrandir hat geschrieben:Wo die Müllabfuhr hinkommt, kommen wir auch hin :-)


Der Spruch gilt für bewohnte Gegenden. In unbewohnte Gegenden fährt die Müllabfuhr nur selten.
Aber auch dort übernachten zu können ist doch der Reiz.
Gute Freistehplätze zeichnen sich nicht unbedingt durch schlechte Erreichbarkeit aus.
Wer schon einmal auf einem Parkplatz eines kleineren Alpenpasses übernachtet hat weiß was ich meine.

Andreas

Schrauber71 am 04 Jun 2017 00:48:22

Also ich hatte noch nie den Eindruck, daß ich mit einem Womo, das etwas kürzer oder leichter wäre mehr Ziele hätte erreichen können.
Nun sind 7,3m plus Fahrradträger auch nicht das Maximum eines Womos, gehe aber davon aus, daß Du vergleichbare Größen anstrebst.
Etwas Spannend könnte noch Alkoven oder nicht sein, was Durchfahrtshöhen betrifft. Aber auch das sollte eher selten ein Problem sein.
Im Internet gab es mal ein Video wo ein Mobilist duch 3m-Bergdurchführungen (kleine Tunnel) gefahren ist- sah immer superknapp aus.

Gruß Manfred

uli644 am 04 Jun 2017 05:17:22

Hallo Rico,

Einschränkunden, bestimmte Plätze zu erreichen hatten wir bisher wenn dann, weil Breite oder Höhe des Womo ein Problem war. Auf Sardinien war auch mal die Länge eine Problem ( der hintere Überhang hatte ein Problem mit dem Anstieg der Straße... )

Gewicht ( wir waren immer über 3,5 und unter 5,0 Tonnen ) war nie ein Thema.

road-king am 04 Jun 2017 08:18:26

Guten Morgen

Ich fahre zZ einen Kastenwagen in ferrograu , auch weil ich denke mich da ab und an leichter "verstecken " zu können
zugegeben .. das ist nicht all zu oft nötig , aber manchmal passt es eben doch .
dann gibt es Orte und Nebenstrassen ( etwa im Elsas) wo eine Durchfahrt mit > 3,5 t verboten ist , und somit eine Stellplatsuche abseits ausscheidet

Zusammengefasst denke ich schon , dass wir mit unserem Kasten leichter mal irgendwo stehen können ohne aufzufallen als mit einen weissen Dickschiff , an der Tonnage mache ich das aber nicht fest.

LG

Klaus

Tinduck am 04 Jun 2017 08:28:53

Problematisch ist als erstes die Höhe, da wird es mit der höchsten Häufigkeit knapp. Breite, Länge und Gewicht waren bei uns noch nie ein Thema, ausser natürlich auf der Leverkusener Brücke :D

Nicht gepasst hat es noch nie, allerdings haben schon mal ein paar Äste ästhetische Muster in unsere Dachfenster gekratzt. Na ja.

Und Womos müssen ja nicht zwingend weiss sein.

Beschwerden gab es bis jetzt ulkigerweise nur auf terrassierten CPs, wenn wir unverschämterweise vorn standen und die hinter uns sich unsere flächige Breitseite statt den Seeblick anschauen durften. Manchmal ist das Leben schon hart.... :lol:

bis denn,

Uwe

Lancelot am 04 Jun 2017 11:38:08

Sali Rico,

wir sind (die letzten 10 Jahre) noch nie unter 3,5 to gefahren, derzeit mit 6,5 to unterwegs :)

Rico hat geschrieben: Eventuell hat das nächste Womo mehr als 3.5t (wir denken an 3.8 bis 4.2t). Wie sind eure Erfahrungen mit dem Freistehen ..

Meinst wirklich, die "paar Pfund" mehr machen da was aus ? :nein:
In dem Bereich bist Du optisch eh nur schwierig von < 3,5 to zu unterscheiden.

Rico hat geschrieben: Musstet ihr oft auf einen Platz verzichten weil die Zufahrt nicht möglich war?

Ab und zu kommt das mal vor, beispielsweise weil ein Waldweg für > 3,5 to gesperrt ist.
Ja mei - dann nimmst halt den nächsten !

Rico hat geschrieben: Hattet ihr schon mal den Eindruck, mit einem kleineren Womo wäre man geduldet worden?

Nein, noch nie !
Entweder werden Womos toleriert - oder eben nicht !
Nach "groß/klein" oder "schwer/leicht" wird da nicht unterschieden.

Viel wesentlicher ist imho die "Kunst" (besser : Absicht) sich möglichst unauffällig irgendwo einzufügen. Ich muß nicht in vorderster Reihe an irgendeinem einsamen PP stehen (wo jeder vorbei fahrende mich sieht, sich evtl. drüber aufregt). Ich bin viel lieber 10 m weiter hinten und wenns geht nicht auf Anhieb sichtbar. Aber nochmal : das ist unabhängig vom Fahrzeuggewicht :)

nulpe am 04 Jun 2017 11:40:56

Wir haben ja nur einen popligen SpaceCamper auf T5 -Basis.
Und da hatten wir schon einige Male Glück, dass wir unter den in F beliebten Balken in 2 m Höhe durchpassten. (Können den Wagen aber auch absenken).
Das sind die Tage, an denen ich die Dickschiff-Fahrer nicht beneide. :mrgreen:

Palmyra am 04 Jun 2017 11:43:34

Servus

auch auf die Gefahr hin "gesteinigt" zu werden - ich kaufe mir kein Fahrzeug und stell mich dann irgendwo in
die Gegend - da würde ich lieber zu Hause bleiben ....

Wo Bitte gibt es noch den Traumplatz ausser im Fernsehen in der Werbung !

Hier in Tirol ist das berechtigt auf jeden Fall verboten .... wo kommen wir da hin ?

buschdie am 04 Jun 2017 11:44:05

Hallo, entscheidend ist die Höhe und die Bodenfreiheit. Je größer das Wohnmobil ist wird auch der Überhang und der schränkt einen schon gewaltig ein. Schräge Auffahrt auf Parkplätze steile Abfahrten Kulen und senken,hohe Bordsteine usw.

andwein am 04 Jun 2017 11:49:30

Nach bestimmt 25 Jahren Freistehen an den Stränden Südeuropas meine Erfahrung:
Straßen sind alle kein Problem, ob mit Alkoven oder 5 Tonner Vollintegriert.
Probleme können sein Ortsdurchfahrten wg. Balkonhöhen und Baumästen.
Zufahrten zu schönen Stellplätzen sind keine Frage der Tonnage sondern eigentlich nur die des Radstandes (Wellen, Auspuff setzt auf), der Bodenfreiheit und der Antriebsart (Front/Heck) Wenn man einen unsicheren Untergrund befährt sinken die Räder vorne halt als erstes ein. Wenn die dann die Antriebsräder sind ist es meist zu spät. Die Heckräder stehen dann noch auf festerem Grund.
Aber zwischen frei Stehen, autark stehen gibt es halt Riesenunterschiede. Die einen meinen einen geschotterten Parkplatz eines Aussichtspunktes, die anderen meinen einen Sandflecken direkt am Strand, knapp außerhalb der Flutgrenze.
Gruß Andreas

Palmyra am 04 Jun 2017 12:15:57

Bitte nicht falsch verstehen ....

es gab Zeiten da musste man beim TÜV den Ausdruck Sonder-Kfz noch buchstabieren und vor allen Dingen im Süden an den Stränden - oder am Walchensee - selbst vor dem Schloss in Versailes war genügend Platz zum Freistehen - da kannte man sich fast noch persönlich als Wohnmobilfahrer -

All das ist 40 - 30 - 20 - Jahre her - nur heute ? .... ist halt alles Anders .

Flatus am 04 Jun 2017 12:33:31

road-king hat geschrieben:... dann gibt es Orte und Nebenstrassen (etwa im Elsas) wo eine Durchfahrt mit > 3,5 t verboten ist, und somit eine Stellplatzsuche abseits ausscheidet ...

In Frankreich sind generell die meisten Ortskerne für >3,5 Tonnen gesperrt. Genauso viele attraktive Parkplätze und manche Nebenstrassen, die zu lauschigen Plätzen führen.
Wer schwerer ist muss am Ortsrand parken oder auf der Umgehungsstrasse fahren.

Und es werden jedes Jahr mehr!

Gruss Flatus.

BadHunter am 04 Jun 2017 12:42:11

Es kommt wohl darauf an wo man hin möchte, wenn ich das hier so lese.

Wir sind seit 11 Jahren mit über 3,5 t unterwegs, oft auch mit Motorradanhänger. Bisher bin ich überall hingekommen wo ich hin wollte. Letztes Jahr in Schweden haben wir fast ausschließlich Freistehplätze genutzt, wo es auch erlaubt war. Eine Gewichtsbeschränkung gab es nirgends auf unserer Tour. In Höhe und Breite unterscheiden sich Fahrzeuge unter und über 3,5 t meist kaum, wir sind jedenfalls überall durchgekommen, auch in Wäldern und an kleinen Seen. Und da gab es traumhafte Plätze, einsam an Seen oder in Wäldern.
Gerade auf der Tour haben wir viele solcher Traumplätze gesehen und genutzt, wie man sie sonst nur in der Werbung sieht....

brainless am 04 Jun 2017 12:58:27

Palmyra hat geschrieben:Wo Bitte gibt es noch den Traumplatz ausser im Fernsehen in der Werbung !

Hier in Tirol ist das berechtigt auf jeden Fall verboten .... wo kommen wir da hin ?



Überall hin, außer nach Tirol.
Aber, da kann ich prima drauf verzichten.

Wir haben bisher eine Einschränkung gehabt. Das war am Hafen in Emden: Dort passten wir nicht in die erste Reihe mit der tollen Aussicht, weil unsere Kiste mit 9,6 m "etwas" zu lang war.
Beim Fahren gibt es schon mal eine Unterführung, die nur für kleine Fahrzeuge geeignet ist. Na und? Fahren wir eben drum rum.
Unsere Entscheidung für ein komfortables größeres Mobil haben wir noch nicht bereuen müssen und sind überall dort hin gekommen, wo wir hin wollten.
Egal ob irgendwo in die Wildnis, neben den Sportplatz/Friedhof, auf einen Stellplatz oder mitunter gar auf einen Campingplatz. Da macht es auch nichts, wenn rechts oder links oder oben schon mal in Zweig kratzend seine Präsenz verrät. Wir genießen die Freiheit, uns dort hin zu stellen, wo es uns gefällt,


Volker ;-)

Bodimobil am 04 Jun 2017 13:42:00

brainless hat geschrieben:Überall hin, außer nach Tirol.
Aber, da kann ich prima drauf verzichten.
...
Wir genießen die Freiheit, uns dort hin zu stellen, wo es uns gefällt,


Genau so sehen wir das auch. Lieber fahr ich 500km Umweg als mich von den Tirolern wie der letzte Dreck behandeln zu lassen.
Sollte mal ein Österreicher auf dem Parkplatz hinter unserem Haus übernachten wollen werde ich ihm gehörig die Leviten lesen, ihn dann aber willkommen heißen.

Andreas

AntonCoeln am 04 Jun 2017 13:54:51

Ich stehe zu 99% frei und habe noch nie einen Nachteil erlebt nur weil mein Fahrzeug mehr als 3,5To hat, in Frankreich sind die Verbote nur für den gewerblichen Verkehr, und selbst in Tirol gibt es die Möglichkeit eine Nacht ohne Probleme frei zu stehen, und das sogar ohne sich strafbar zu machen

willi_chic am 04 Jun 2017 14:45:37

AntonCoeln hat geschrieben:... und selbst in Tirol gibt es die Möglichkeit eine Nacht ohne Probleme frei zu stehen, und das sogar ohne sich strafbar zu machen

und wie geht das ?

grüße klaus

AntonCoeln am 04 Jun 2017 15:00:55

Das Verbot gilt nur für touristischen Aufenthalt, kaufe eine Zeitung und behaupte Du willst Dir am nächsten Tage eine Wohnung anschauen, schon ist es erlaubt

brawo1 am 04 Jun 2017 15:24:15

AntonCoeln hat geschrieben:in Frankreich sind die Verbote nur für den gewerblichen Verkehr,

Falsch, denn wenn ein 3,5 t Schild, Zeichen 264, die Weiterfahrt verbietet, gilt dies für alle Fahrzeuge, also auch für Wohnmobile.

MeisterLampe am 04 Jun 2017 15:54:52

Palmyra hat geschrieben:Bitte nicht falsch verstehen ....

All das ist 40 - 30 - 20 - Jahre her - nur heute ? .... ist halt alles Anders .



Der Blickwinkel wird mit zunehmenden Alter immer enger.
Das ist vermutlich der Grund, warum du solche Plätze nicht mehr findest, während wir und auch andere diese immernoch anfahren :wink:

rolf51 am 04 Jun 2017 16:26:14

Hallo,
nicht das Gewicht schränkt ein, sondern ggf. die Höhe!
Bin gerade in Griechenland und musste einige Unterführungen mit 3m höhe hinter mich bringen.

nulpe am 04 Jun 2017 16:52:57

rolf51 hat geschrieben:Bin gerade in Griechenland und musste einige Unterführungen mit 3m höhe hinter mich bringen.


Mit etwas Anlauf dürfte das immer gehen...
Zumal man im Süden gerne mal beim Schlafen den Sternenhimmel über sich hat.

janoschpaul am 04 Jun 2017 17:00:48

Ganz kurz.....ich weiss OT, bin auch gleich wieder weg.

ed Palmyra
Wir stehen gern am Walchensee, in der Nebensaison auch mit Übernachtung direkt am See.
In Tirol kann man freistehen, man muss nur wissen wo und wie. :)

Doch noch kurz zum Thema, unser Womo ist 2,68 m hoch, wir haben einige Plätze die wegen der Höhe so gerade noch gehen.

road-king am 04 Jun 2017 17:27:22

Palmyra hat geschrieben:Servus

auch auf die Gefahr hin "gesteinigt" zu werden - ich kaufe mir kein Fahrzeug und stell mich dann irgendwo in
die Gegend - da würde ich lieber zu Hause bleiben ....

Wo Bitte gibt es noch den Traumplatz ausser im Fernsehen in der Werbung !

Hier in Tirol ist das berechtigt auf jeden Fall verboten .... wo kommen wir da hin ?



Ich kann nur hoffen dass dieser gesamte Beitrag Ironisch gemeint war .
:eek:

nanniruffo am 04 Jun 2017 18:01:49

brawo1 hat geschrieben:Falsch, denn wenn ein 3,5 t Schild, Zeichen 264, die Weiterfahrt verbietet, gilt dies für alle Fahrzeuge, also auch für Wohnmobile.


Für Deutschland stimmt das, aber in Frankreich auch ???. Vor allem musst Du dann den zahlreichen Bussfahrern und den Lieferfahrzeugfahrern in Frankreich auch mal den Sinn des deutschen Zeichens 264 erklären. :D

Tom

Flatus am 04 Jun 2017 18:47:48

BadHunter hat geschrieben:... Bisher bin ich überall hingekommen wo ich hin wollte. ...

So kann man es natürlich auch sagen. So nach dem DDR- Motto: "Was wir nicht haben, brauchen wir auch nicht."

Aber vermutlich weisst du einfach nur nicht, was du verpasst alles hast?

Gruss Flatus
.

mercurius46 am 04 Jun 2017 20:36:02

Ja - man kann das sehen wie man will: Aber in Frankreich haben die Einschränkungen für Wohnmobile in den letzten Jahren schon deutlich zugenommen. Ich will jetzt wirklich niemandem auf die Zehen treten, aber durch die exorbitante Zunahme der Mietmobile sind die "guten alten Sitten" schon etwas verkommen...

jack17de am 04 Jun 2017 22:19:59

mercurius46 hat geschrieben:Ja - man kann das sehen wie man will: Aber in Frankreich haben die Einschränkungen für Wohnmobile in den letzten Jahren schon deutlich zugenommen. Ich will jetzt wirklich niemandem auf die Zehen treten, aber durch die exorbitante Zunahme der Mietmobile sind die "guten alten Sitten" schon etwas verkommen...


Hallo Mercurius,

dass die Einschränkungen zugenommen haben und weiter zunehmen werden (nicht nur in Frankreich) ist Fakt.
Dass das aber mit der Zunahme der Zahl der der Mietmobile in Zusammenhang steht wage ich zu bezweifeln, im Gegenteil:
Die Situationen, bei denen ich in den letzten 2 Jahren (immer häufiger) nur den Kopf schütteln konnte waren garantiert keine gemieteten Fahrzeuge...

Grüsse
Andi

pwglobe am 04 Jun 2017 22:42:27

Hallo
Das Gesamtgewicht sagt noch nichts über die Größe aus.
Unser Karmann hat 4,5t ist aber unter 8m lang, mit Fahrradträger.
Wenn man Komfort haben möchte geht dies zu Lasten des Gewichts.
Wir stehen auch gerne frei und auch mal länger an einem Platz.
Vorrausetzung dafür sind große Tanks, Akkus mit großer Kapazität und ausreichend Stauraum.
Da ist man mit 3,5t schnell am Ende.
Übrigens 3,5t Beschränkung in Frankreich kann man mit dem Womo ignorieren außer bei Brücken. :wink:
Der hat 4t und damit kommst du fast überall hin.
HYMER / ERIBA ML - T 580 4x4
Leider kein Schnäppchen

brawo1 am 04 Jun 2017 23:40:05

brawo1 hat geschrieben:Falsch, denn wenn ein 3,5 t Schild, Zeichen 264, die Weiterfahrt verbietet, gilt dies für alle Fahrzeuge, also auch fürWohnmobile.

nanniruffo hat geschrieben:Für Deutschland stimmt das, aber in Frankreich auch ???. Vor allem musst Du dann den zahlreichen Bussfahrern und den Lieferfahrzeugfahrern in Frankreich auch mal den Sinn des deutschen Zeichens 264 erklären. :D

Selbstverständlich ist dies in Frankreich auch so. Logisch ist natürlich auch, dass dieses in Deutschland bezeichnete Zeichen 262, hatte mich oben verschrieben, in Frankreich anders bezeichnet wird, da die ja ihre eigene Straßenverkehrsordnung haben. Auf jeden Fall gibt es dieses Zeichen auch in Frankreich und es verbietet in Deutschland allen Kraftfahrzeugen ab 3,5 t tatsächliches Gewicht die Weiterfahrt. Ob es in Frankreich ebenfalls um das tatsächliche Gewicht oder um die zGM handelt ist mir nicht bekannt.

Dies nur zur Klarstellung der falschen Behauptung, aber jetzt wieder zur Eingangsfrage.

Mover am 05 Jun 2017 10:45:39

Jonson schleppt seinen großen Wohnhänger mit einem DB 814.

Er wohnt seit zig Jahren in seinen Fahrzeugen.

--> Link

und zeigt oft wunderschöne Plätze zum freien Stehen, nicht selten an Flüsschen. CPs und SPs kennt er wohl nicht.

Nebenbei: er heizt seinen Kühlcontainer mit Holz. :mrgreen:

dieter2 am 05 Jun 2017 14:00:55

Mit so einen Container fällt man auch nicht auf.
Bestenfalls denken die Leute, demnächst wird hier eine Baustelle aufgemacht ;)

Gruss Dieter

Flatus am 05 Jun 2017 14:21:29

Mover hat geschrieben:...
Er wohnt seit zig Jahren in seinen Fahrzeugen.
...
und zeigt oft wunderschöne Plätze zum freien Stehen, nicht selten an Flüsschen. CPs und SPs kennt er wohl nicht. ...

Ja ja, in der freien Natur geht das gut, aber damit kommt man eben fast nirgends in die Innenstädte und Dörfer hinein.
Und grad da stehen wir ganz besonders gerne. Da kann man am Abend zufuss in den Gastgarten und vor dem Frühstück in die Bäckerei. Oder zum Bahnhof, um eine nette (oft mehrtägige) Ausfahrt zu machen. Das ist sehr praktisch, ganz besonders wenn man wie wir länger im Auto unterwegs ist oder wohnt.

Verglichen mit früher, als wir mit dem Neoplan und dem Magirus unterwegs waren, geniessen wir heute die Erleichterungen sehr. :razz:

Gruss Flatus
.

andwein am 05 Jun 2017 14:45:22

dieter2 hat geschrieben:Mit so einen Container fällt man auch nicht auf. Bestenfalls denken die Leute, demnächst wird hier eine Baustelle aufgemacht Gruss Dieter

Der fällt schon auf, der steht ja fast immer direkt an der Straße. Falls das seine "Freistehplätze" sind ist er zumindest geräuschunempfindlich gegen die Flücher derer, die an ihm vorbei fahren müssen/dürfen.
Grins, Andreas

Bodimobil am 05 Jun 2017 20:19:07

Man kann wunderbar auch in kleinen Innenstädten und Dörfern übernachten.
Wir haben schon oft nur zum übernachten (ohne Campen) in Wohngebieten oder auf dem Dorfplatz gestanden. Die Leute gucken dann oft etwas verwundert, aber beschwert hat sich noch nie jemand.
Lustige Momente gab es auch, z.B. als wir irgendwo mitten in Deutschland mit unserem 4 Tonner (Bezug zum Thema :wink: ) in der Nähe der Dorfkirche längs der Straße übernachtet hatten. Eigentlich war der Platz nicht zum übernachten gedacht, aber am Vorabend hatten wir uns mit jemanden in der Kneipe gegenüber getroffen, es war später geworden als geplant und die Fahrtüchtigkeit war auch nicht mehr gegeben. Nach einer angenehm ruhigen Nacht saßen wir am Morgen leicht bekleidet an der Dinette und frühstückten. Wir wollten nicht verdunkeln, weil die Sonne gerade so schön rein schien. Dann kam gefühlt das halbe Dorf auf dem Weg in die Kirche an uns vorbei und jeder, wirklich jeder schaute auf unseren Frühstückstisch. Wir haben dann fleißig gegrüßt und damit war die Sache für die Dorfbewohner scheinbar erledigt. Das ganze hat auch nur 10 Minuten gedauert. Wir haben uns dann wohl beeilt, dass wir weg waren bevor die Messe zu Ende war. :wink:

Gruß Andreas

Rico am 05 Jun 2017 22:49:57

Sali zämä

Vielen Dank für die vielen Antworten, die waren sehr hilfreich.
Fazit:
Wir werden das Womo nach unseren Wünschen und Bedürfnissen auswählen ohne uns auf 3.5t zu limitieren.

Mover am 05 Jun 2017 23:12:26

Bodimobil

Wir machen es öfter so: zuerst parken wir auf dem PP der Gastätte, dann fragen wir vor der Bestellung, ob wir bleiben dürfen.

Wir übernachten gerne an Sportplätzen. Vorher fragen wir Passanten, ob man in der Fußballkneipe gut essen kann. Oft sogar vorzüglich, der heimische Landwein auch. (Noch nie haben uns Jugendliche Ärger gemacht.)

Gerne suchen wir uns in Dörfern unweit der Autobahn abends eine ruhige Straße mit ebenem Untergrund und wundern uns nicht, zu welchen Uhrzeiten die Anwohner ihren Müll rausbringen. :mrgreen:

Morgens beim Hundespaziergang treffen wir auf Dorfleute und halten Schwätzchen.

Hunde verbinden... :ja:

ulrich1949 am 10 Jan 2018 14:17:00

Gut ist ein Kastenwagen, besser ist ein Kastenwagen in Bw-Flecktarn, am besten ist ein Kastenwagen in Bauhoforange mit rotweißen Streifen am Stoßfänger. Damit kann man auf jeder Verkehrsinsel übernachten, vielleicht noch ein paar Hütchen aufstellen - dann ist das perfekt. :lach: :lach: :lach: :lach:

ChiliFFM am 10 Jan 2018 16:34:50

Das Thema ist ein halbes Jahr alt - aber jetzt, wo es wieder zum Leben erweckt wurde, auch mein Senf:
Mit 9m und 6,5 Tonnen zählen wir uns auch zu den Großen.
Probleme haben uns - wenn auch selten - nur die Höhe von 3,50m gemacht oder einmal der 3m-Überhang.
Das Gewicht noch nie und die Traktion ist mit Heckantrieb eh besser als der Frontantrieb, wie er in der 3,5 Tonnen-Klasse meistens üblich ist.

Klar ist, dass wir an gewisse Flecken vielleicht nicht so hinkommen wie z.B. ein Kastenwagen.
Dann ist das aber eben so. Na und? Dann wollen wir da auch nicht hin und suchen uns eben einen anderen Platz.

Motto: --> Link

brainless am 10 Jan 2018 20:30:14

Der einzige Nachteil für ein Reisemobil mit >3,5 t zGM kann meines Erachtens nur im Flächenbedarf bestehen:: Wenn kein Platz da ist, kann ich nicht parken.
Sonstige Nachteile? Weiß ich keine.
Ich glaube, daß die meisten Mobilisten beim Freistehen nur deshalb Probleme sehen, weil sie es noch nie ausprobiert haben.

Meine Kategorisierung der Gegner des Freistehens ist folgende,
- Typ I
Er oder sie hat Angst, irgendwo ohne den "gefühlten Schutz" anderer Mobilisten zu übernachten.

- Typ II
Obrigkeitsdenken und Gewöhnung an Normen haben die Phantasie verkümmern und Initiativen außerhalb des Mainstreams verkümmern lassen. Freisteher werden von ihnen als Störer empfunden.

- Typ III
Strom, Duschen und Toiletten müssen stets nächtlich auf dem Stell-/Campingplatz zur Verfügung stehen. Eigenes Bad wird geschont......



Volker ;-)


Ach so, wie stehen gerne frei mit 6 Millionenund500000 Gramm auf Nullkommanullnullneunkommasieben Kilometer Länge verteilt.

Tinduck am 11 Jan 2018 13:59:25

Ist das eigentlich noch Freistehen, wenn ich irgendwo stehe und es kommt einer dazu?

Oder muss ich dann wegfahren, damit ich mich noch als Freisteher bezeichnen kann? :D

Fragen über Fragen... in Nordfrankreich sah man dieses Jahr im Sommer an jedem schönen Fleckchen Agglomerationen von Wohnmobilen, die da fernab jedes Stell- oder Campingplatzes übernachtet haben. Einzelne hat man kaum gesehen....

bis denn,

Uwe

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