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Erfahrung mit Efoy Brennstoffzelle


mfromg am 06 Jun 2017 06:32:47

Hallo.

ich wollte hier mal zur Warnung für alle über meine Brennstoffzelle berichten.
ich habe mir am 12.9.2013 für über 7000 Euro eine Efoy Brennstoffzelle gekauft.
Nachdem sie engebaut war, habe ich bisher etwa 100 "ECHTE" Betriebsstunden auf der Zelle, wobei es wohl
offensichtlich so ist, dass sie sehr oft läuft, um sich selbst "am Leben" zu erhalten.
Im ersten Winter hat sie dabei etwa einen Kanister verbraucht. Im 2. Betriebsjahr stand ich an einem
sehr heissen Wochenende auf dem Stellplatz. Danach fiel die Brennstoffzelle aus und musste zur Reparatur.
Sie war dann etwa 5 Wochen weg, die Reparatur kostete laut Auskunft über 1200 Euro, wurde aber
noch als Graantie geleistet.
Jetzt ist die Brennstoffzele wieder defekt, diesmal soll die Reparatur über 1400 Euro kosten.
Damals hiess es sie sei zu heiss geworden, jezt sei sie wohl zu kalt geworden.
Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen.
Finger weg von Efoy und von deren Brennstoffzellen.
Sie sind ganz offensichtlich nicht für den Betrieb in einem Wohnmobil geeignet und wohl ausserdem
sehr anfällig. Für ein Wohnmobil sollte Technik, die so teuer ist, auch funktionieren.
Reparaturen von über 2500 Euro bei so einer geringen Laufleistung sind nicht tolerierbar.
Mal davon abgesehen, dass die Firma wohl sehr viele Reparaturen hat, sonsnt würde es nicht jedesmal 5 Wochen brauchen, bis
das Gerät analysiert und repariert ist.
Insegsamt gesehen ein klarer Fehlkauf, vielleicht hätte ich vorher mehr Erfahrungsberichte lesen sollen.

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mercurius46 am 06 Jun 2017 07:17:54

mfromg hat geschrieben:vielleicht hätte ich vorher mehr Erfahrungsberichte lesen sollen...


Immer, wenn ich gefragt werde: "Was halten Sie von Brennstoffzellen?" antworte ich: "Die einen sagen so, und die anderen sagen so."

Ich fahre mit 150 Wp Solar auf dem Dach und einer 115er-Victron Energy GEL-Batterie, weil das Calira-Ladegrät speziell für GEL-Batterien ausgelegt ist. Für beides ist leider nicht mehr Platz vorhanden. Der Kühlschrank ist ein Absorber, der beim Stehen mit Gas läuft. Da ich häufig in Frankreich auf SPs ohne Landstrom unterwegs bin, habe ich mir vor Jahren eine 900er-efoy-Brennstoffzelle gegönnt. Dies für den Fall, dass es nicht genug Sonnenschein für die Solaranlage gibt. Im Winter baue ich die efoy aus und deponiere sie im Haus.

Bei dieser Nutzungsart benötige ich zwischen 5 und 10 Ltr. Methanol pro Saison, und ich habe bisher 450 Betriebsstunden auf dem Zähler. Die Tatsache, dass ich mir keine Gedanken wegen des Stroms machen muss, gefällt mir ausserordentlich! Für mein Reiseverhalten genau das Richtige!

Mobilfreak am 06 Jun 2017 07:58:51

Du kannst zu diesem Thema auch ein teures Auto nehmen und dabei Glück oder auch Pech haben. ( Montagsauto )
So auch bei Wohnmobilen. Einige sind zufrieden andere wieder nicht.
Oder bei einem Hausbau mit € 300.000,-- oder mehr. Auch hier kann es so oder so sein.

Meine EFOY hat immer brav gearbeitet und auch die Updates haben gut funktioniert.
Da ich auch Solar auf dem Dach habe wurde in der "Ruhezeit" auch nichts verbraucht.
Bei dir hat sie sicher die Batterie nachgeladen.

deacheapa am 06 Jun 2017 13:28:31

mfromg hat geschrieben:...offensichtlich so ist, dass sie sehr oft läuft, um sich selbst "am Leben" zu erhalten.
Im ersten Winter hat sie dabei etwa einen Kanister verbraucht.

Ja so ist das, bei Frost verhindert sie so das Auffrieren, und 5l sind für nen Winter in unseren Breiten da normal.

mfromg hat geschrieben:Im 2. Betriebsjahr stand ich an einem
sehr heissen Wochenende auf dem Stellplatz. Danach fiel die Brennstoffzelle aus und musste zur Reparatur.

Bei korrekten Einbau Luftzufuhr passiert das normal nicht,
wenn dann Störung angezeigt wird und Service Flüssigkeit verlangt wird Fehlercode,
ist noch nichts defekt, weißt aber eindeutig auf falschen Einbauort hin.
Steht so alles auch in der Anleitung, muß man aber auch mal lesen.
Ruiniert man den Stack wirds richtig teuer.

mercurius46 am 06 Jun 2017 14:31:23

Mobilfreak hat geschrieben:Bei dir hat sie sicher die Batterie nachgeladen.


Falls Du mich meinst: Ja, denn dafür ist sie (die Solaranlage in Kombination mit efoy) da - Erhaltungsladung der Batterie. Und da spielen auch die Kosten für eine Kilowattstunde nicht die große Rolle, denn der Besuch eines Campingplatzes mit Landstrom ist in Frankreich immer teurer. Abgesehen davon, dass ich dann zuerst einmal einen freien Platz finden muss...

Übrigens: Meiner Erfahrung nach lohnt sich bei sensiblen Einbauten wie Solar oder einer efoy-Brennstoffzelle auch der weiteste Weg zu einer Fachwerkstatt mit Routine. Es gibt an anderer Stelle Berichte über hanebüchene Vorgehens- und Arbeitsweisen von Werkstätten, die eine derartige Installation offensichtlich zum ersten Mal machen...

Hans-Dieter Wawarta am 12 Jun 2017 15:10:54

Hallo,
kann mich mfromg's Meinung zur Efoy nur anschließen. Hoher Verbrauch und sie wurde immer lauter (lautes Brummen) was den Schlaf gestört hat. Nachts raus und das Ding ausgeschaltet. Zur Reparatur an Efoy eingeschickt. Diagnose der "Sack" sei kaputt, soll im Winter eingefroren sein, obwohl ich sie immer ausgebaut habe. Reparatur sollte um die 1500,00 € kosten. Habe die Zelle ausgebaut und für 1000,00 € als defekt über Ebay verkauft. Ich habe 2 Solarzellen auf dem Dach und die sind ausreichend.

Gast am 31 Jul 2017 08:21:36

Ich habe eine Efoy 140 C im Automatikbetrieb laufen. Seit September 2016. Absolut problemlos. Sie war auch im Winter drin (wir lassen die Dieselheizung unseres Kastens mit 10 Grad durchlaufen / der Kasten hängt, wenn zuhause, an Dauerlandstrom).

Bisher 1,5 / 5 Liter Patronen Methanol.

Fazit:
Ziemlich teure Angelegenheit von Kaufpreis und Verbrauchsmaterial her, aber ein Rundum-Sorglos-Paket, wenn man, wie wir, darauf angewiesen ist, auf (Dienst-)Reisen ständig und zuverlässig genug Strom zu haben.

Gruß

Frank

silverdawn am 31 Jul 2017 08:30:27

mercurius46 hat geschrieben:
Die Tatsache, dass ich mir keine Gedanken wegen des Stroms machen muss, gefällt mir ausserordentlich! Für mein Reiseverhalten genau das Richtige!



Dem kann ich nur zustimmen, habe damals das Büttner Hybrid System ( Solar plus Brennstoffzelle ) einbauen lassen.

Es funktioniert schon 7 Jahre völlig problemlos.

Gruß
Harald

Gast am 29 Sep 2017 10:08:29

Wir nutzen eine EVOY 140 Komfort Brennstoffzelle seit 2011 wechselweise sowohl im Womo als auch im Charter auf Segelbooten, die fast immer ohne Solar und zu schwacher Batteriekappazität ausgerüstet sind, in Europa, bzw. Adria/Kroatien. Trotz wenig pfleglichem Umgang vor allem auf den diversen Schiffen - Zu/Abluft ist dort nicht immer optimal - hatte ich bis dato keine Probleme und genießen wir die lückenlose und vor allem leise Stromversorgung in stillen Buchten nach einem schönen Segeltag ohne Motorbeanspruchung. Im Wohnmobil nehme ich sie nur mit, wenn es in den hohen Norden geht. der Verbrauch ist meines Erachtens absolut akzeptabel: 10 lt unter Vollast bei einem vierzehntägigen Törn, während dessen Kühlschrank, Autopilot und diverse elektronische Geräte voll durchlaufen können, ohne Maschinenbanspruchung. Im Winter lagert die Zelle im Keller trocken in der Originalverpackung. Ein Problem hierzulande ist jedoch die wohnortnahe Versorgung mit Methanol. Noch schwieriger gestaltet sich dies außerhalb Mitteleuropas, sodass das System meines Erachtens für Langfahrer nicht geeignet ist.
Allzeit unfallfreie Fahrt!
Happypepi

cbra am 29 Sep 2017 10:41:10

happypepi hat geschrieben:.... Ein Problem hierzulande ist jedoch die wohnortnahe Versorgung mit Methanol. .....


wir haben eine filiale von f berger in der stadt. da lasse ich mir die kanister hinschicken und hol sie zu geschäftszeiten easy ab. somit kein stress mit gefahrgutversand.

bei uns gehts ans ende der ersten saison - bislang rundum zufrieden, der einzige haken dran ist - ich hätte das teil schon früher einbauen sollen ;)

Beniko52 am 13 Dez 2017 13:19:33

Hallo miteinander,
habe mir vor ein paar Wochen ein gebrauchtes Womo gegönnt und als Testfahrt ging es nach Skagen wo wiedererwartendkein Campingplatz mehr geöffnet hatte. Erfahrung, der Strom wurde von Tag zu Tag knapper, Verbraucher war die Heizung und einige Minuten Licht, ansonsten Batteriekerzen. Nach fünf Tagen ging es wieder nach Haus. Die Erfahrung dort oben zeigte mir,
dass Solarzellen bei dem schmuddel Wetter wohl nicht die erste Wahl ist und so bin ich nach einigen Tagen zu einer Efoy Brennstoffzelle gekommen.
Nun da alles nicht jungfräulich ist habe ich eine Frage zum elektrischen Anschluss. Mein Womo hat den Schodt E-Block 20 eingebaut, kann ich mit dem vierpoligen Ladekabel in die Dose BLOCK 3 oder sollte ich die derzeitig vorhandenen Direktanschlüsse die auch mit Sicherungen versehen sind an die Batterie anschliessen.

Danke für die kommenden Infos

Gruß Beniko

silverdawn am 13 Dez 2017 14:27:55

Beniko52 hat geschrieben:
Nun da alles nicht jungfräulich ist habe ich eine Frage zum elektrischen Anschluss.



Ich habe meine so anschließen lassen, das ich die korrekte Funktion auf dem Schaudt Panel ablesen und überprüfen kann.

Gruß
Harald

Beniko52 am 13 Dez 2017 14:46:24

Guten Tag Harald,

nach meinen Vorstellungen heißt dass, das die Brennstoffzelle mit dem Datenkabel ( für mich ist es eine Stromzuführung )
in den Elektroblock BLOCK 3 geht und die vorhandenen Verbindungen zur Batterie nutzt. Ist das so korrekt?
Dann werde ich mir noch ein Datenkabel nachbestellen.
Danke für die promte Mitteilung.

Gruß
Bernhard

cbra am 13 Dez 2017 14:48:45

im zweifelsfall den telefonsupport bei efoy anrufen - fand die sehr kompetent und schnell.

silverdawn am 13 Dez 2017 15:22:38

Beniko52 hat geschrieben:
Guten Tag Harald,

nach meinen Vorstellungen heißt dass, das die Brennstoffzelle mit dem Datenkabel ( für mich ist es eine Stromzuführung )
in den Elektroblock BLOCK 3 geht und die vorhandenen Verbindungen zur Batterie nutzt. Ist das so korrekt?



Kann ich dir leider nicht beantworten Bernhard, ich habe alles von einer Fachfirma einbauen lassen, aber es wird so sein, denn ich kann den Ladestrom, also die aktuell gelieferten Amp. der Efoy auf meinem Schaudt Panel ablesen.

Gruß
Harald

caromi am 14 Feb 2018 22:52:46

Hallo miteinander,

ich hätte da mal 'ne Frage bezüglich der zu ladenden Batterie mit dem Efoy. Da wir auch vorhaben viel in winterlichen Gefilden unterwegs zu sein, haben wir uns für die Efoy Brennstoffzelle entschieden, jedoch sind wir uns noch nicht so sicher welche Batterie wir laden wollen. Tendenziell bevorzugen wir die LiFeYPo4 (wegen starken Minustemperaturen im Winter)jedoch wissen wir nicht ob die kompatibel ist mit der Brennstoffzelle. Hat schon mal jemand diese Kombination verbaut? Auf Nachfrage bei Efoy selbst hiess es erst, dass es dort keine Probleme geben würde, jedoch hat man uns dann nach etwa 2 Wochen per Mail mitgeteilt, dass sie mit der oben genannten Kombi keine Erfahrungen hätten und da die LiFeYPo kein Batteriemanagement hätte, sie davon abraten würden. Ist hier jemand, der uns diesbezüglich weiterhelfen kann?

Gruss, Caroline

BenNemsa am 15 Feb 2018 11:08:53

Servus Caroline,

im Vorgängerfahrzeug hatte ich auch nach dem Umstieg von Blei auf LiFePO4 (160 Ah) EFOY installiert. Wichtig ist dabei zu beachten, dass auch bei LVP (Abschaltung der Last bei Unterspannung) ein Stützakku den Betrieb der Brennstoffzelle sicherstellt. Dieser Tipp kam damals von Lars... DANKE!!!

Mittlerweile lasse ich die EFOY zu Hause, weil mein Energiebedarf (Notebook, Kompressorkühlschrank, Licht) für zwei autarke Tage reicht und spätestens dann bei meinem Reiseverhalten ein Ortswechsel ansteht.

Schönen Tag!

peter

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