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motorradtraeger

alternative Wortwahl bei Masse in fahrbereiten Zustand 1, 2


sonnenscheinfahrer am 08 Jun 2017 18:44:59

Wusstet Ihr schon wie die Texte der EU-Verordnung 1230/2013 mit einer "alternativen" Wortwahl von Herstellern ausgelegt werden!

Originaltext:
... Masse des Fahrzeuges mit dem zu MINDEST 90 % seines Fassungsvermögens gefüllten Kraftstofftank ... (also darf noch etwas mehr als 90 % rein - also voll bis 100%!)

KNAUS Text:
... Kraftstofftank ZU 90 % gefüllt! (ja nicht mehr als 90 % maximal - eher weniger - am besten gar nix, das verschönt die Zuladungszahlen im Prospekt bei max. 3,5 to!)


wolfherm am 08 Jun 2017 18:47:55

Das widerspricht sich doch nicht. 90 % sind auch mindestens 90 %....

Schrauber71 am 08 Jun 2017 18:58:23

...sehe ich auch so...steht ja nicht "bis zu 90%" oder sonst was.

Wenn ich mich mit "Dir" zu 19:00 UHr treffe bin ich auch 19:00 Uhr da und nicht vorher und um 19:00 nicht mehr...

Gruß Manfred

Anzeige vom Forum


saltun am 08 Jun 2017 21:37:21

Ich sehe das Problem nicht, jeder Hersteller wird sich an 90% halten und lieber
die paar gewonnenen kg der Zuladung anrechnen.
Das traurige ist am anderen Ende - da werden Treibstofftanks mit 60 l Inhalt
eingebaut - natürlich nicht wirklich aber Du kannst durch einen Füllstop nicht
mehr tanken!
Dito beim Wassertank, da gibt es eine zulässige Fahrmenge von 10 l im 100l
Tank. Ganz toll für die Freisteher! :?

Fakt ist, dass die 3,5 t allerhöchstens bis zu 6,50m Fahrzeuglänge einzuhalten
ist und dass auch viele Kastenwagen zu schwer sind.

Schuld an der Entwicklung sind nicht allein die Hersteller sondern auch die
Kunden die alles mögliche und unmögliche Interieur haben müssen.

Warum sind wohl die alten Wohnmobile soviel leichter?

lg günter

Gast am 08 Jun 2017 21:53:45

Fakt ist, dass die 3,5 t allerhöchstens bis zu 6,50m Fahrzeuglänge einzuhalten


Dieses Gerücht bzw. diese Behauptung hält sich hartnäckig.

Stimmt aber nicht pauschal. Das ist Hersteller/Modellabhängig.

Unser 6.99M-Mobil wiegt vollgetankt,mit vollem Wassertank (110l) und reisefertig gepackt für 2 Personen incl. zwei Fahrräder ohne Fahrer/Beifahrer 3020kg. Gewogen auf der geeichten Waage des Landhandels.

Komme ich und meine Holde noch dazu (zusammen 150 kg) dann kratzen wir nicht mal annähernd an der 3.5t-Grenze sondern haben noch Luft nach oben.

Gruß,
René

eaglesandhorses am 08 Jun 2017 22:26:44

Und wie weit kommt man freistehend mit 110 l Wasser wenn man sich ab und an der Körperpflege widmet und auch kocht und abspült?

eclipse88 am 08 Jun 2017 23:08:21

saltun hat geschrieben:
Schuld an der Entwicklung sind nicht allein die Hersteller sondern auch die
Kunden die alles mögliche und unmögliche Interieur haben müssen.

Warum sind wohl die alten Wohnmobile soviel leichter?

lg günter


Naja die neueren Wohnmobile haben ja auch mehr Technik (Assistenzsysteme, größere Motoren, mehr Dämmung, elektrischer Comfort, wie elektr. Fensterheber etc.). Das alles ist doch Gewicht.
Ich war vorher im Autotuning Bereich. Ich habe allein durch Klimaanlage, Dämmung etc, fast 80 kg eingespart, als ich das alles damals bei meinem Auto rausgeschmissen habe.

Für mich sind aber auch nicht die Hersteller allein schuld.
In meinen Augen auch die Politik. Ich bin Jahrgang '88 und habe 2007 meinen Führerschein gemacht, klar nur bis 3,5t. Allein wenn ich auflasten müsste auf 3,85t, muss ich einen LKW Führerschein machen, na nun hörts aber auch auf. :nein: :nein:
Das steht doch in keinem Verhältnis.

Inselmann am 08 Jun 2017 23:26:24

eaglesandhorses hat geschrieben:Und wie weit kommt man freistehend mit 110 l Wasser wenn man sich ab und an der Körperpflege widmet und auch kocht und abspült?


4 Tage mit 2 Personen :D
Grösserer Wassertank würde auch nichts bringen, Klokassette ist noch 3 Tagen ohnehin voll. :D

Gast am 09 Jun 2017 07:14:26

eaglesandhorses hat geschrieben:Und wie weit kommt man freistehend mit 110 l Wasser wenn man sich ab und an der Körperpflege widmet und auch kocht und abspült?


10 mal länger als wie mit den vom Hersteller angegebenen 10 Litern.

Bei uns sind das 3-4 Tage ohne zu verwahrlosen.

Die 10 Liter die der Hersteller angibt ist in meinen Augen eine absolute Frechheit. Man wirbt mit "grenzenloser Freiheit,flexibilität,unabhängigkeit.....".Aber nur wenn ein Wasseranschluss in der Nähe ist. ;)

Gruß,
René

mantishrimp am 09 Jun 2017 07:39:39

Hallo,
Inselmann hat geschrieben:Grösserer Wassertank würde auch nichts bringen, Klokassette ist noch 3 Tagen ohnehin voll. :D

einfach eine zweite einpacken, ach nee geht ja nicht die meisten wollen ja unbedingt unter 3,5 to bleiben um die Vorteile zu geniessen. Die Hersteller stehen meiner Meinung nach zwischen den Stühlen, die Kunden wollen eine Klima, Satanlage, Markise, großen Kühlschrank usw und der Gesetzgeber hat die Grenze halt bei 3,5 to gesetzt....

xbmcg am 09 Jun 2017 08:02:32

Schuld sind nicht die Hersteller, sondern die EU Behörden, die eine willkürliche künstliche Grenze bei 3.5t
für den Führerschein festgelegt haben. Die deutsche Regelung mit 7.5t vorher hätte brauchbare WoMos
mit 4-5t hervorgebracht, wo man sich über dieses Thema nicht unterhalten müsste.

andwein am 09 Jun 2017 10:08:46

xbmcg hat geschrieben:Schuld sind nicht die Hersteller, sondern die EU Behörden, die eine willkürliche künstliche Grenze bei 3.5t
für den Führerschein festgelegt haben. Die deutsche Regelung mit 7.5t vorher .......

Sorry, da möchte ich widersprechen.
Die EU-Führerscheinregelung kennt die 3,5t Limit/Grenze schon seit 1996!!!!! Nur Deutschland hat für sich eine befristete Ausnahmeregelung (Bestandssicherung alter Führerscheine haben alle EU-Stasten, soweit ich weiß) durchgesetzt, die 1999 endete.
Zitat: Am 1. Juli 1996 ist die EU-Führerscheinrichtlinie in Kraft getreten. Sie wurde zum 1. Januar 1999 in deutsches Recht umgesetzt. ....Das Kernstück der EU-Richtlinie ist die gegenseitige unbefristete Anerkennung der Führerscheine. Wer seinen Führerschein in Deutschland erworben hat, kann damit nun zeitlich unbegrenzt in allen Mitgliedstaaten der EU fahren. Auch bei einem längeren Aufenthalt in einem anderen EU-Land muß die Fahrerlaubnis nicht mehr umgetauscht werden..
Gruß Andreas

Lancelot am 09 Jun 2017 10:18:10

xbmcg hat geschrieben: Schuld sind nicht die Hersteller, sondern die EU Behörden, die eine willkürliche künstliche Grenze bei 3.5t für den Führerschein festgelegt haben. Die deutsche Regelung mit 7.5t vorher hätte brauchbare WoMos mit 4-5t hervorgebracht, ...

Also wirklich .. :roll:
Es gibt Gesetze, die sind einzuhalten :!: In dem Fall richtet sich D mal nach allen anderen - mit der 3,5 to Regelung !

Die Hersteller bauen, was sie Kunden verkaufen können, der Kunde entscheidet !
Wer mit 3,5 to nicht auskommt, muß halt "größer/schwerer" werden .. und den entsprechenden FS haben/machen !

Es ist doch keineswegs so, daß es dafür keine Lösung gibt. Kostet halt was ..

rkopka am 09 Jun 2017 10:27:01

xbmcg hat geschrieben:Schuld sind nicht die Hersteller, sondern die EU Behörden, die eine willkürliche künstliche Grenze bei 3.5t für den Führerschein festgelegt haben.

Die Grenze gab es aber (in vielen Ländern) AFAIK schon vor der EU. Für uns ist sie halt unglücklich. Aber egal wo die Grenze ist, irgendjemand wird zu nah rankommen. Ob sie nun 4,5t oder 7,5t ist, die Womos werden sie erreichen und die Besitzer eine andere Grenze fordern.
Wobei ich auch gern eine höhere hätte :-).

RK

Thoddie am 09 Jun 2017 11:58:56

mantishrimp hat geschrieben:Hallo,

einfach eine zweite einpacken, ach nee geht ja nicht die meisten wollen ja unbedingt unter 3,5 to bleiben um die Vorteile zu geniessen. Die Hersteller stehen meiner Meinung nach zwischen den Stühlen, die Kunden wollen eine Klima, Satanlage, Markise, großen Kühlschrank usw und der Gesetzgeber hat die Grenze halt bei 3,5 to gesetzt....

Richtig. Ich genieße auch diese Vorteile. Fühle mich aber auch nicht eingeschränkt. Der Zeitpunkt, wo mir 3,5to nicht mehr reichen, kommt vielleicht auch bei mir irgendwann. Noch ist es aber nicht soweit, aber Gewichtsreserven für eine zweite Kassette sind durchaus noch vorhanden. Sogar für je eine Kiste Bier und Wein. ;D
Schönes Wochenende allerseits!

eclipse88 am 09 Jun 2017 19:54:00

Für mich ist trotzdem die Politik schuld. Auch wenn es das Gesetz schon vorher gab. Die EU schreibt einem immer mehr vor, was so ein Auto an Features und Sicherheitaspekten haben muss, dass ist doch alles zusätzliches Gewicht.
Und sorry, ich sehe es wahrlich nicht ein wegen 350kg Auflastung, nen LKW Führerschein zu machen.
Es ändert sich fast nichts technisch am Auto, die Bremsen, Leistung, Länge, etc, alles bleibt gleich. Und dafür soll ich nen vierstelligen Betrag ausgeben, nur weil ich angeblich nicht zurecht komme?
Da fehlt mir das Verständnis für.

thomas56 am 09 Jun 2017 20:03:36

eclipse88 hat geschrieben:Und sorry, ich sehe es wahrlich nicht ein wegen 350kg Auflastung, nen LKW Führerschein zu machen.

Dann lasse es einfach!

Mit dem LKW-Führerschein darf man auch nicht nur 3.850kg fahren, da geht auch wesentlich mehr.
Oder möchte jetzt jeder für sein Gewicht eine individuelle Einzelentscheidung?

Tinduck am 09 Jun 2017 20:09:37

Bei der Kohle, die für Womos und Zubehör ausgegeben wird, wundert mich der Bohei, der um den Tausi für den C1 gemacht wird.
Ist wohl eher die Angst, durch die Prüfung zu rasseln, die die Leute vom Schein abhält :D

bis denn,

Uwe

Bodimobil am 09 Jun 2017 20:16:28

eclipse88 hat geschrieben:Und sorry, ich sehe es wahrlich nicht ein wegen 350kg Auflastung, nen LKW Führerschein zu machen.

Manchmal wünsche ich mir, dass mehr Autofahrer einen LKW Führerschein hätten. Dann würde so mancher mehr Verständniss für die LKW Fahrer aufbringen und so manche missverständliche Situation im Straßenverkehr erst gar nicht aufkommen.
60000 bis weit über 100000 für ein Womo ausgeben aber keine 4000 übrig haben um mal etwas dazuzulernen was dir nicht nur eine Fahrerlaubniss gibt, sondern auch deinen Horizont erweitert. Seh das Führerschein machen doch einfach wie einen Abenteuerurlaub wobei du viel lernst und noch lange etwas von hast.
Ich durfte schon immer bis 7,5t fahren, habe aber 10 Jahre später den LKW Führerschein gemacht und auch 4 Jahre lang intensiv genutzt. Auch wenn ich heute keinen LKW >7,5t fahre bin ich trotzdem froh diese Lebenserfahrung zu besitzen.

Gruß Andreas

eclipse88 am 09 Jun 2017 21:52:48

Schön, dass es Leute gibt, die davon ausgehen, dass man sich mit 29 ein Wohnmobil im Bereich zwischen 60.000 und 100.000 Euronen leisten kann. Sorry aber zu der Sorte Menschen gehöre ich leider nicht.

Und mir ist schon klar, dass ich mit einem LKW Führerschein mehr als nur die 350 kg mehr fahren darf, jedoch habe ich kein Bedarf danach. Und klar lasse ich es.

Ich habe auch nicht gesagt, ich habe kein Verständnis für LKW Fahrer. Ich bin jahrelang auf Montage gefahren und Kilometer ohne Ende geschrubbt. Dazu gibt es in.meiner Familie LKW Fahrer, ich kenne die Probleme dort.

thomas56 am 09 Jun 2017 22:41:30

eclipse88 hat geschrieben:Schön, dass es Leute gibt, die davon ausgehen, dass man sich mit 29 ein Wohnmobil im Bereich zwischen 60.000 und 100.000 Euronen leisten kann.

Gibt bestimmte Einige die wünschten es wäre so!

Bodimobil am 09 Jun 2017 23:54:33

eclipse88 hat geschrieben:Schön, dass es Leute gibt, die davon ausgehen, dass man sich mit 29 ein Wohnmobil im Bereich zwischen 60.000 und 100.000 Euronen leisten kann.


OK, war auch nur etwas überspitzt gemeint :-)
Aber ganz ehrlich, wenn dich mit 29 schon so das Womo Fieber gepackt hat und du auch Interesse an Fahrzeugen >3,5t hast, wenn auch nur gemietet, dann würde sich das für dich sogar noch eher lohnen den Führerschein zu machen als für einen alten Knacker wie mir mit mitte 50. Du könntest den Führerschein ja noch einige Jahrzente länger nutzen. Oder willst du damit warten bis du 50 bist? Die meisten machen ihren Segelschein, Flugschein o.ä. in jungen Jahren auch wenn sie sich kein eigenes Boot/Flugzeug leisten können.
Bitte erkläre mir warum es für junge Leute wie dich so abwägig ist einen LKW Führerschein zu machen. Das Geld alleine kann es doch nicht sein. Das wäre doch nur eine Frage der Priorisierung.

Gruß
Andreas

sonnenscheinfahrer am 10 Jun 2017 12:08:05

:thema:

Ich wollte eigentlich auf die Machenschaften der Hersteller und deren Aussagen in deren Prospekten/Verkaufsunterlagen hinweisen und evtl. weitere "Sauereien" von euch aufgedeckt wissen.

Es macht für mich schon einen Unterschied, wenn ich einen Tank mit 60 Ltr. bis 90 %, oder einen Tank mit 120 Ltr. mit mindestens, ALSO sogar mit 100%, für die Berechnung meiner "Masse des fahrbereiten Fahrzeuges" fülle.

Das Eine sind 45 kg, das Andere 101 kg!

In den KNAUS Verkaufsunterlagen befindet sich keine Aussage, mit welchem Tank die KNAUS Fahrzeuge bei der "Masse des fahrbereiten Fahrzeuges" gewogen werden, und dieser Wert in den COC-Papieren und somit im KFZ-Schein eingetragen wird. Bei den "gewichtsminimierenden" Angaben der Hersteller muss man von 60 Ltr. abzgl. 10 % auszugehen.

Mir hat der KNAUS Verkäufer einen 120 Ltr. Tank verkauft - und ich bezweifle ernsthaft, dass dieses Tankvolumen in den Zulassungspapieren berücksichtigt wurde, was zur Folge hat, dass falsche Angaben in den COC-Papieren, natürlich zu meinen Ungunsten, gemacht wurden.

Übrigens, wer wusste beim Kauf, dass in der "Masse in fahrbereiten Zustand" ein ERSATZRAD und eine ANHÄNGEVORRICHTUNG sowie des WERKZEUGES lt. EU-Verordnung Nr. 1230/2013 beinhaltet?

Dies wären: Ersatzrad ca. 30 kg; Anhängervorrichtung 50 kg; Werkzeug 5 kg => 85 kg!

Wer von den <3,5to Fahrern ist überzeugt, dass diese 85 kg so in seinen Papieren berücksichtigt wurden?

Tinduck am 11 Jun 2017 09:17:47

Da wird doch sowieso gelogen, was das Zeug hält.

Nach den entsprechenden Verordnungen muss doch eigentlich bei der Festlegung der zugelassenen Personenzahl (Gurtplätze) berücksichtigt werden, dass pro Meter Fahrzeuglänge und pro Passagier noch 10 Kg Gepäck eingerechnet werden.

Glaubt irgendwer, dass das bei so einem 7-Meter-3,5-Tonner mit 4 Gurtplätzen stattgefunden hat?

Da fallen nämlich gleich mal ein oder sogar zwei Plätze weg.

Der Gesetzgeber sollte den Herstellern vorschreiben, dass ein Fahrzeug vor der Übergabe an den Kunden zwingend mit allem bestellten Zubehör und korrekt befüllten Tanks und dem vorgeschriebenen Kleinkram gewogen wird. Wenn dann nicht genug Restzuladung für Gurtplätze mal 75 Kg und die oben beschriebene Zuladung vorhanden ist, darf das Fahrzeug nicht übergeben werden. Wäre ja nur die erzwungene Umsetzung der jetzt schon geltenden Regeln.

Und oh Schreck, 70-90% der 3,5-Tonner wären plötzlich nur noch für 2 Personen zugelassen :D

Die Frage ist, was die Folge wäre. Möbel aus Reispapier? Aufblasbare Aufbauten statt Sandwich-Wänden? Keine Ahnung. Aber es würde sicher viele Leute vor teuren Nachinvestitionen für eine Auflastung schützen.

Faustregel: wenn der Hersteller gegen Aufpreis ein Maxi-Chassis anbietet, dann braucht das Fahrzeug das auch, ist eigentlich ganz einfach. Warum Fahrzeuge, in denen man gerade noch 4 nackte Erwachsene ohne Gepäck mit halbvollem Dieseltank befördern kann, überhaupt verkauft werden dürfen, ist mir ein Rätsel.

bis denn,

Uwe

tober am 11 Jun 2017 09:49:38

Tinduck hat geschrieben: Warum Fahrzeuge, in denen man gerade noch 4 nackte Erwachsene ohne Gepäck mit halbvollem Dieseltank befördern kann, überhaupt verkauft werden ürfen, ist mir ein Rätsel.
bis denn,

Uwe


Weil sie es so wollen! Ich kann durchaus nachvollziehen das der Führerschein C1 mit kosten von ca. 1500€ bei einem Wohnmobilistenpaar (Mann-Frau, Mann-Mann,Frau-Frau) 3000.- in die Kasse reißt. Aber viele Leute fragen ja so lange nach bis endlich einer sagt : das geht schon mit 3,5t. Die wollen partout nicht den notwendigen Führerschein machen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wenn die Grenze plötzlich bei 4,5t wäre. Dann dürfen die "nur" noch 100km/h fahren :lol: Und alles was halt so über 3,5t gilt. Das wäre ein geschrei :lach: :lach:


Was die "alternative wortwahl" der Hersteller angeht ist es halt so das ein Neuling leicht ins messer rennt wenn der Verkäufer nur Verkaufen will. Information vorher - gerade bei "teuren investitionen - hilft meistens. Dann kommt vermutlich oft das was ich weiter oben geschrieben habe. Bevor man(n) den C1 macht sucht man solange bis jemand sagt : das geht schon mit 3,5t. :lol: :D

MeisterLampe am 11 Jun 2017 10:29:36

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:Es macht für mich schon einen Unterschied, wenn ich einen Tank mit 60 Ltr. bis 90 %, oder einen Tank mit 120 Ltr. mit mindestens, ALSO sogar mit 100%, für die Berechnung meiner "Masse des fahrbereiten Fahrzeuges" fülle.

Das Eine sind 45 kg, das Andere 101 kg!



Mag sein das ich auf dem Schlauch stehe :eek:
Aber für mich sind 90% von 60l 54kg und nicht 45kg und bei 120l 108kg und nicht 101kg.
Oder wolltest du was anderes mitteilen?

rudi-m am 11 Jun 2017 10:43:03

MeisterLampe hat geschrieben:Mag sein das ich auf dem Schlauch stehe :eek:
Aber für mich sind 90% von 60l 54kg und nicht 45kg und bei 120l 108kg und nicht 101kg.
Oder wolltest du was anderes mitteilen?


Naja , wenn man das spezifische Gewicht von Diesel berücksichtigt (0,82...0,86 kg/L)
passt das schon :)

60l x 90% = 54kg x Dichte / Diesel ( 0,86kg/l) =~46kg
Schlaumeiermodus aus :idea:

Gruß

hille272 am 11 Jun 2017 11:25:58

Ich kann zu weiteren "Machenschaften" und "Sauereien" der Hersteller leider nichts beitragen.

Allerdings wurde bei dem zitierten Satz aus der EU-Verordnung ein Halbsatz vergessen: ,sofern vorhanden.
Ersatzrad, Werkzeug, Anhängerzugvorrichtung, usw. müssen also nur bei Vorhandensein aufgeführt werden. Bei mir ist es z.B. nicht vorhanden.
Weiter steht in der Verordnung, dass sich die Angaben auf Standardausrüstungen beziehen.

Knaus definiert seine Gewichtsangaben ziemlich eindeutig in jedem Prospekt und jeder Preisliste, gibt auch 5% Toleranz an in Bezug auf Gewichtsangaben. Jedenfalls ist es mir so aufgefallen. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo der Hersteller trickst. Ob es sinnvoll ist, solch ein Fahrzeug anzubieten oder zu fertigen, sei einmal dahingestellt.

andwein am 11 Jun 2017 12:53:49

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:...Übrigens, wer wusste beim Kauf, dass in der "Masse in fahrbereiten Zustand" ein ERSATZRAD und eine ANHÄNGEVORRICHTUNG sowie des WERKZEUGES lt. EU-Verordnung Nr. 1230/2013 beinhaltet?

Aber meines Wissens nur, wenn diese Teile Bestandteile der Werksauslieferung des Chassisherstellers sind! Wenn das Fiat Chassis von Werk aus eine Anhängervorrichtung und Werkzeug beinhaltet, aber kein Ersatzrad, dann muss genau das in den Papieren stehen. Das Problem in meinen Augen ist, die Chassishersteller erstellen nur eine Teil-COC für das was sie liefern, der Aufbauhersteller ergänzt und sollte das was er zusätzlich einbaut oder weglässt in seiner COC dokumentieren.
Gruß Andreas

sonnenscheinfahrer am 11 Jun 2017 14:32:49

andwein hat geschrieben:Wenn das Fiat Chassis von Werk aus eine Anhängervorrichtung und Werkzeug beinhaltet, aber kein Ersatzrad, dann muss genau das in den Papieren stehen.
Gruß Andreas


OK - dank Forum und reger Beteiligung an dem Thema sind "sofern vorhanden" (orig. Text EU-Verordnung 1230/2013) die Anhängervorrichtung, das Ersatzrad sowie das Werkzeug NICHT in der "Masse in fahrbereiten Zustand" --- entscheidend ist eben "sofern vorhanden" und damit können es die WoMoHersteller schon mal weg lassen und später der Zusatzausrüstung hinzurechnen.

Ob die WoMoHersteller nun diese Zusatzausrüstung, sofern diese beim Auftrag bestellt und im Werk verbaut wurde, dieses Gewicht in der "tatsächlichen Fahrzeugmasse" mitwiegen???

NEIN, bei mir nicht! In meinen, von KNAUS ausgestellten COC-Papieren, unterscheidet sich die "Masse in fahrbereitem Zustand" zu "tatsächlichen Fahrzeugmasse" durch 40 kg mehr --- trotz Reserverad, Anhängervorrichtung, Werkzeug, 120 Ltr. Tank (mind. 90% gefüllt!) ! Insgesamt wurden 367 kg Zusatzausrüstung verbaut - aber nur 40 kg in den COC-Papiern "tatsächlichen Fahrzeugmasse" angegeben. Ist das zulässig?

thomas56 am 11 Jun 2017 14:46:37

wenn nicht das Werk, sondern der Händler die Zusätze einbaut, wird das Gewicht nie in den Papieren erfasst.

taps am 11 Jun 2017 16:03:29

Hallo,
ich fände es schön, wenn sich Gesetzgeber, Hersteller und Handel erstmal auf einheitliche Formulierungen einigen würden.
In meiner COC steht: Masse des fahrbereiten Fahrzeugs 2970 kg.
Tatsächliche Masse: 3133kg. Stimmt auch mit meiner Wiegung überein. Schließlich habe ich Zubehör bestellt. (das taucht aber bei den Werten in der Zulassungsbescheinigung nicht auf!)
In der Zulassungsbescheinigung steht unter G: Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs (Leermasse) 2970.
Also wenn sich das Fahrzeug in Betrieb befindet, muss ja zumindest mal ein Fahrer drin sein. Oder meint das etwa das geparkte Fahrzeug ohne Insassen?
In Betrieb befindlich ist es auch mit den üblichen 5l Kraftstoff bei Abholung vom Händler!

Gruß
Andreas
PS: wenn ich die zulässigen Achslasten lt. von 2000kg und 1850kg lt. Ziffer 7.1+7.2 zusammenzähle, komme ich auf 3850kg.
Warum ist das Ding dann so gebaut, wenn es nur 3500kg wiegen darf?

Das versteht doch kein Mensch!!!

MeisterLampe am 11 Jun 2017 16:58:38

rudi-m hat geschrieben:
Naja , wenn man das spezifische Gewicht von Diesel berücksichtigt (0,82...0,86 kg/L)
passt das schon :)

60l x 90% = 54kg x Dichte / Diesel ( 0,86kg/l) =~46kg
Schlaumeiermodus aus :idea:

Gruß



Aaaaah, es geht um Diesel.
Dann stand ich ja doch auf dem Schlauch.

Danke für die Aufklärung.

dieter2 am 11 Jun 2017 17:06:39

taps hat geschrieben:PS: wenn ich die zulässigen Achslasten lt. von 2000kg und 1850kg lt. Ziffer 7.1+7.2 zusammenzähle, komme ich auf 3850kg.
Warum ist das Ding dann so gebaut, wenn es nur 3500kg wiegen darf?

Das versteht doch kein Mensch!!!


Du wirst es nicht so leicht schaffen das Womo genau auf 3,5 to auszuladen das die Achlasten,entweder vorne oder hinten nicht überschritten werden.
Die Achlasten zusammen haben deshalb immer etwas mehr wie das zulässige Gesamtgewicht.

Du kannst auch ohne Änderung auf 3,85 to auflasten,dann bekommt die Vorderachse 1950 kg zugewiesen.
Also wieder etwas mehr in Summe.

Gruss Dieter

Gast am 11 Jun 2017 17:30:03

Also ich pack halt das in den Wagen was gewichtsmäßig geht.
Rest bleibt eben zuhause.
Hab trotzdem schöne Urlaube.

Wenn ich noch ein paar Sorgen brauche, dann hol ich mir welche aus diesem Thread :)
Hab aber noch keinen Bedarf, bin mit 3,5 t zufrieden.

Gruß Micha

andwein am 12 Jun 2017 16:23:11

taps hat geschrieben:...In meiner COC steht: Masse des fahrbereiten Fahrzeugs 2970 kg.
Tatsächliche Masse: 3133kg. Stimmt auch mit meiner Wiegung überein. Schließlich habe ich Zubehör bestellt. (das taucht aber bei den Werten in der Zulassungsbescheinigung nicht auf!)

Sorry, wenn ich meinen Senf dazu gebe: Auf der COC steht auch ein Ausstellungsdatum. Vielleicht 8 Monate vor Auslieferung an dich.
Um wirklich zu wissen was wo unterlassen wurde einzutragen, müsstes du die Auslieferkonfiguration des Werkes haben. Bei Ford kann man unter Angabe der Fahrgestellnummer die Auslieferkonfiguration einsehen und dann mit dem Katalog vergleichen.
Wenn bei Ford eine "Camping version" steht, hat das Fahrzeug 2 Starterbatterien und die 2. Batterie muss im COC von Ford berücksichtigt sein.
Aber du hast recht, die Liefer/Einbaukettkette vom FChassisherstellewr über Aufbauhersteller und letztendlich Händler ist undurchsichtig. Wer was eingebaut hat geht aus den Bestell/Endlieferpapieren nicht hervor.
Gruß Andreas

peter1130 am 28 Jun 2017 07:01:22

Hallo Zusammen

Ich bin davon überzeugt das 80% der 3,5T überladen sind. Das ist bei Wohnwagen aber genauso.

Es geht halt nicht ein Wohnmobil zu bauen das 7 m lang ist alle erdenklichen Extras hat. Diese 3,5T Grenze ist sicherlich störend aber irgendwo muss halt ne Grenze sein.

Ich bin in der glücklichen Lage einen alten Füherschein zu haben würde aber auf rüsten wennich Womo fahren will und ich nicht den passenden Schein hätte.

Wenn ich fliegen will muss ich dafür auch ne Lizenz haben.

Gruß Peter

rkopka am 28 Jun 2017 10:32:15

peter1130 hat geschrieben:Ich bin davon überzeugt das 80% der 3,5T überladen sind.

Wobei man unterscheiden sollte zwischen denen, die knapp drüber sind, also im Wassertankbereich (20-50kg) und denen die wirklich massiv drüber gehen (>200kg). Die ersteren sind halt knapp an der Grenze, wandern nur hin und wieder mal knapp drüber, fallen meist noch in die Toleranz und sind deshalb nicht unsicher.

Es geht halt nicht ein Wohnmobil zu bauen das 7 m lang ist alle erdenklichen Extras hat. Diese 3,5T Grenze ist sicherlich störend aber irgendwo muss halt ne Grenze sein.

Das Wohnmobil zu bauen geht schon. Nur darf man dann halt nur zu zweit und ohne viel Gepäck verreisen. Ich hab letztens mit einem gesprochen, der ein (älteres) 3,5t Womo hatte, das sogar einen Generator drin hatte, aber laut Besitzer nicht überladen war.

RK

Tinduck am 30 Jun 2017 07:22:38

Selbst das mit dem zumZweit verreisen ist noch so ne Sache. Wir hatten am Möhnesee mal ein Pärchen in einem ziemlich fetten CS-Kawa hinter uns stehen. Als die Gewichtsdiskussion anfing, wurde der Eigentümer sehr still und meinte, dass sie schon überladen fahren, aber man kauft sich ja nicht nen Kawa wegen Flitz und Brumm und so und lastet den dann auf...
Und die hatten jetzt keine Waschbetonplatten für den Ampelschirm mitgenommen oder so. Da war einfach das Auto vom Gewichtskonzept her unbrauchbar.

Meine Forderung wäre, keine Fahrzeugübergabe ohne frische Wiegekarte mit Beladung nach Norm. Und diese Karte muss auf der Zulassungsstelle vorgewiesen werden, die können dann nötigenfalls gleich die Sitzplatzzahl an die Realität angleichen :D

bis denn,

Uwe

LongJohn am 30 Jun 2017 07:40:52

Tinduck hat geschrieben:
Meine Forderung wäre, keine Fahrzeugübergabe ohne frische Wiegekarte mit Beladung nach Norm.

Uwe


Hallo

Bei LMC wird jedes Fahrzeug am Ende vom Band gewogen, und man erhält eine Wiegekarte.
... aber was nützt das wenn die Herstelle 5% von diesem Wert abweichen dürfen. Ich werde
das Gefühl nicht los das die 5% gleich mit eingerechnet werden.

LongJohn

Tinduck am 30 Jun 2017 08:36:56

... und was nützt das, wenn der Händler noch ne zweite Aufbaubatterie, ne Solaranlage und ne 5-m-Markise dranschraubt? Gar nix, richtig.

Wägung bei Übergabe, ales andere ist wieder schätzen.

bis denn,

Uwe

sonnenscheinfahrer am 02 Jul 2017 13:39:36

Tinduck hat geschrieben:
Meine Forderung wäre, keine Fahrzeugübergabe ohne frische Wiegekarte mit Beladung nach Norm. Und diese Karte muss auf der Zulassungsstelle vorgewiesen werden, die können dann nötigenfalls gleich die Sitzplatzzahl an die Realität angleichen :D

Uwe


Das ist doch mal ein Ansatz! :daumen2:

Ich würde diesen Ansatz gerne erweitern: :idea:

... Ausweisung der jeweiligen tats. Achsbelastungen

... weiterhin sollte diese Wiegekarte fortgeführt werden bei jeglichen Einbauten/Veränderungen in einer Fachwerkstatt durch dieses Fachwerkstatt - Eintrag der zus. Gewichte

... bei Selbsteinbauten - eigenverantwortliche Eintragung - Eintrag der zus. Gewichte

... Vorlage der Wiegekarte bei jedem TÜV/Dekra Termin

... Gewichtskontolle - Gewichtsfeststellung -ACHSWEISE - bei jedem TÜV/Dekra Termin mit möglicher Mängelbewertung

... denn das richtige Gewicht ist für die Verkehrssicherheit ausschlaggebend, wie alles andere auch was sonst bei TÜV/Dekra geprüft wird

... sollte wie die Gasprüfung mit Prüfheft behandelt werden

... verbindliche Eintragung in der Wiegekarte bei JEDER Wägung -z.B. Tankbefüllung - mit/ohne Fahrerer, Befüllstand des Frischwasser/Grauwassertanks, Anzahl und Gewicht der Gasflaschen Alu/Stahl ... usw.


Es sollte/könnte somit das ewige Geschiss um die Gewichte seitens der HERSTELLER - und dann seitens der HÄNDLER dem Endkunden offengelegt werden und jeder Betrug (wie z.B. bei mir) unterbunden werden.

Weiterhin würde jedem Wohnmobilfahrer die wichtige Gewichtsfrage immer wieder verdeutlicht und seine Selbstverantwortung hierbei ständig gepflegt werden.


Aus meiner Sicht sind die Gewichtskontrollen der Polizei absolut richtig weil sie der Verkehrssicherheit vollkommen entsprechen
- andererseits ist der Ansatz für mich Wegelagerei, denn wo bitteschön bekommt der Wohnmobilfahrer die MÖGLICHKEIT jederzeit ein amtliches ACHSWIEGEergebnis zu erhalten?!
- die achsweise Gewichtsermittlung müsste bei jedem TÜV oder DEKRA möglich sein
- oder es sollte zumindest im Umkreis von 30 km eine Anlaufstelle für diese achsweise Wägung möglich sein

Die Wägemöglichkeiten bei Baustoffhöfen, BayWa, Kompostieranlagen usw. können wir außen vor lassen - diese Wägungen entsprechen nicht den Wägungen, die die Rennaufsicht mit uns macht und eine offizielle achweise Wägung ist hier nicht zu bekommen.

Also, eine lückenlose, ständig aktualisierte sowie kontrollierte Wiegekarte
- vom Hersteller bis zum aktuellen Besitzer
- sollte für jeden verbindliche Vorschrift sein
- zu unserer aller Sicherheit!

andwein am 03 Jul 2017 09:59:08

In meinen Augen ein überdenkenswerter Vorschlag.
Gruß Andreas

taps am 03 Jul 2017 18:43:55

Tinduck hat geschrieben:Wägung bei Übergabe, ales andere ist wieder schätzen.
bis denn,
Uwe

Hallo Uwe, dann muss ja der Händler vor dem Wiegen tanken fahren!
Willst Du die Händler in den Ruin treiben? :-)

Noch mal zum Thema wiegen und Sicherheit auf den Straßen:
Ein Fzg. welches ohne Umbau auf 4.2t aufgelastet werden kann, stellt mit 3,6t kein Sicherheitsrisiko das!

Gruß
Andreas

lonsome am 14 Jul 2017 14:30:09

Hallo,

Gewicht und COC-Papiere: Wenn ich es richtig weiß, geht es da um Typ-Zulassungen. Und damit kann ja nicht das Zubehör immer eingerchnet werden. Dann müsste ja immer am der Produktion gewogen und eine neue Typzulassung gemacht werden? Das wird so wohl nicht gehen. Ich glaube, dass das ja auch bei PKW nicht gemacht wird, die können ja auch je nach Ausstattung ganz unterschiedlich wiegen.

Außerdem: Wenn ich mir einen Tank mit 120l anstelle von 90 l einbauen lasse, dann müsste doch eigentlichd er eigene Vedrstand ausreichen, um zu erkennen: Wenn der Tank voll ist, wiegt er halt mehr als ein voller 90 l-Tank. Muss man das das noch extra sagen? Und dass 110 Liter Wasser mehr wiegen als 20 Lieter - auch das ist klar. Und wenn ich eine Markise ordere, dann wiegt die halt auch. Und wenn eine SAT-Anlage und ein Fernseher eingebaut wird, oder wie bei mir eine zweite Batterie, dann weiß ich doch: Das Zeug wiegt halt etwas. Sollte da nicht auch etwas gesunder Menschenverstand eingesetzt werden? Warum immer auf die Hersteller abwälzen?

Wenn die Angaben im Prospekt klar gemacht sind, dann habe ich keine Probleme damit. Entscheidend ist aber auch der Händler: Er kennt die Gewichte, weiß auch um die Gewichte der Einbauten etc.. Und da sollte richtig beraten werden. Bei meinem Händler habe ich es mitbekommen, dass auch gute Beratung geht: Da wurde in Richtung eines kleineren Womos beraten, weil bei dem größeren die Zuladunsgrenze recht schnell erreicht würde und Auflastung einen LKW-Führerschein notwendig machen würde.

Wer erwartet eine solche Beratung etwa bei PKW: Vorsicht, das Fahrzeug ist so breit, dass sie in den meisten Baustellen nicht mehr überholen und die linke Spur benutzen dürfen (mehr als 2m Breite), oder die Gewichtsberschänkung auf 2,8t Tonnen für einige Straßen, die bei manchen SUVs schnell erreicht wird?

Gruß
Klaus


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