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Ärger mit Nachbarn wegen Parken 1, 2, 3, 4, 5 ... 7


Killing am 26 Jun 2017 09:02:31

Guten Morgen,

aus aktuellem Anlass habe ich eine Frage zum Parken von WoMO.
Wir wohnen in einer Anwohnerstraße die relativ schmal ist. Ich habe jetzt unser WoMo gegenüber unserer DHH
korrekt an den Straßenrand gestellt da wir damit weg waren.
Unser Nachbar, der sonst immer neben seinem Haus parkt, stellt sich nun absichtlich VOR sein Haus mit seinem PKW so dass gerade
noch ein PKW die Straße passieren kann, aber ein LKW, Rettungsfahrzeug o.ä. käme nicht mehr durch. Er steht an für sich korrekt dort nur
blockiert er damit die Durchfahrt beinahe.
Weiß jemand wie die Rechtslage in solchen Fällen ist und wie wir uns verhalten sollen? Gespräch wäre klar, allerdings weiß ich jetzt schon, dass nur dabei herauskommt er stünde doch völlig rechtmäßig dort..

VG Stephan

AntonCoeln am 26 Jun 2017 09:11:59

Der parkende muß darauf achten das eine Fahrbahnbreite von 3 Meter bleibt sonst darf er dort nicht parken, wenn nach Deinem parken noch 3 Fahrbahnbreite ist dann darf Dein Nachbar dort nicht parken, wer zuerst kommt malt zuerst.

zuckerbaecker am 26 Jun 2017 09:12:56

Ich würde einfach kurz ein Handybild nach dem parken machen.
Da war ja die Strasse noch nicht blockiert.
Im Falle eines Falles hast du dann einen Beweis.

Weil so wie Du das beschreibst, hat ja Dein Nachbar
die eigentliche Behinderung für große Fahrzeuge verursacht und nicht Du.

Aretousa am 26 Jun 2017 09:14:40

Rechtslage?
Lies mal das --> Link
Um ein Gespräch mit dem Nachbarn und einem Nachgeben von Einem von euch Beiden kommst du wohl nicht herum.

Ganzalleinunterhalter am 26 Jun 2017 10:03:02

Das mit auf der Straße abstellen - oftmals etnwickelt es sich in diese Richtung :cry: wie es in verschiedenen Treads hier immer wieder geschildert wird...
--> Link
--> Link
--> Link

topolino666 am 26 Jun 2017 10:25:05

Stephan, DU wirst immer den kürzeren ziehen :!:

- umsetzen um des Friedens Willen: Nachbar hat erreicht was er wollte.

- Du holst die Polizei / Ordnungsamt: Aussage gegen Aussage (wer stand zuerst da?), Polizist: "...ach kommen Sie, fahren Sie doch dieses Monstrum weg, Sie nutzen es ja eh nicht täglich, dann ist Allen geholfen" - am meisten dem Nachbarn!

- jemand anders holt die Polizei - siehe oben, allerdings müssen sie Dich noch rausklingeln und Du bist nicht darauf vorbereitet!

====>> Nachgeben, noch bevor das WoMo auf Bauchhöhe so komische Kratzer hat! :cry:

Killing am 26 Jun 2017 10:29:17

Es soll ja eh nicht da dauerhaft parken. Aber ein paar Tage vor und nach der Reise muss man eben
mal dran...

VG

chrisc4 am 26 Jun 2017 10:33:57

Egal wie die Rechtslage ist, ich würde dort nicht parken. Was nützt es Dir?
Ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn ist wichtiger. Ein Streit, eventuell noch über Anwälte auszufechten ist teuer und vergiftet das Zusammenleben für alle Beteiligten.
Wenn du nur kurz dort stehen möchtest, dann würde ich den oder die betroffenen Nachbarn informieren. Frauen können das meistens besser als Männer, ich würde meine Frau bitten, das zu übernehmen :lach: und eventuell anbieten, dass deine Mülltonne während deiner Abwesenheit vom Nachbarn mit benutzt werden kann etc. :ja:

Jonah am 26 Jun 2017 10:38:27

So wie ich dich verstanden habe, stehst du eh nur da, um das Womo auszuräumen? Ich würde in Ruhe ausräumen, den Nachbarn ignorieren und dann in Ruhe wegfahren. Auf mich wirkt es so, als wollte dein Nachbar mitteilen: guck mal, wenn das jeder machen würde. Anscheinend ein Kleingeist, da wirds schwer mit Vernunft zu argumentieren.

Bodimobil am 26 Jun 2017 10:39:27

Die rechtliche Seite ist die eine Sache. Aber der Nachbar macht das doch nicht um dich zu ärgern, sondern weil ihn dein Womo vor seinem Haus stört.
Wenn du diese Befindlichkeiten ignorierst eskaliert die Geschichte irgendwann auch wenn du im Recht bist.
LowCostDriver hat das hier vor 2 Jahren mal schön beschrieben: --> Link

- Für längere Zeiträume stell dein Womo lieber woanders ab.
- Rede mit deinem Nachbarn, dass du dein Womo nur für 1-2 Tage vor und nach dem Urlaub dort zum be- und entladen stehen lässt.
- Bei einem sehr uneinsichtigen Nachbarn würde ich dann auch mal Polizei von jemanden dritten (jemand mit einem breiten Fahrzeug) rufen lassen, damit klar gestellt wird, dass der Nachbar der als letzter kam, dort nicht parken darf.

Gruß
Andreas

topolino666 am 26 Jun 2017 11:08:29

"Vollkommen-OT":

Fahrt Ihr alle zum Einladen zuhause vor die Tür?

Wir räumen einfach in der Halle um.

(Viele) Unsere Nachbarn wissen gar nicht dass wir ein WoMo haben! :!:

Also weiss auch keiner dass / ob wir weg sind. ;-)

"Fahrt Ihr schon wieder in den Urlaub?"

:-)

Julia10 am 26 Jun 2017 11:22:51

Ein Gespräch mit dem Nachbarn wirkt sicher Wunder.

Teilt ihm mit, das ihr das Fahrzeug nur einräumen wollt und das Fahrzeug nicht dauerhaft dort parken wollt.

Könnte mir vorstellen, das der Nachbar dann beruhigt ist.

Ich würde es nicht auf eine Konfrontation ankommen lassen. Gibt dann Sieger und Verlieren und das ist wenig förderlich für eine gute Nachbarschaft.

Julia

Asterixwelt am 26 Jun 2017 11:23:36

Hallo,

wir wohnen in einer Wohnsiedlung mit Wohnblöcken (18 Wohneinheiten) in einer Ringstraße mit einer Breite von ca. 6m. Um das WOMO zu laden/entladen muss ich stehen wo Platz ist auch 100m von der Wohnung entfernt. Gefällt natürlich den Anwohnern nicht wenn man vor dem "Fenster" steht. Bin auch angesprochen wurden "das ich da nicht stehen darf". Ich wollte keine Diskussion führen wegen meinem Recht. Mit dem Hinweis ich entlade nur und bin dann weg, war das Gespräch beendet.


gruß

Michael

siemueller am 26 Jun 2017 12:30:29

Der Klügere gibt nach ! (auch wenn´s schwer fällt)

Gruss

Pijpop am 26 Jun 2017 13:00:21

Das ist schwer - ist man ( n ) lieb und nett und vermeidet alles um ja in Ruhe leben zu können: Okay

Dann gibt es die Möglichkeit einen gewissen " Ruf " zu haben - damit hat man auch seine Ruhe und Jeder grüßt.

gordan am 26 Jun 2017 13:25:04

Hallo Stephan!

Wenn du schon nach Rechtslage fragst und traust dich nicht mal mit dem Nachbar darüber zu unterhalten, dann fahr lieber dein Fahrzeug weg. Mein Nachbar werde mir noch helfen auszuladen und sein Fahrzeug mit Sicherheit nicht gegenüber abstellen. Das verstehe ich unter "Nachbar" und nicht jemanden der mir gegenüber wohnt!

Grüße Gordan

Killing am 26 Jun 2017 13:29:29

Wir wollen natürlich keinen Ärger, aber im Moment ist es der Nachbar der die Wut der Durchfahrenden provoziert und bei
dem sturmgeklingelt wird. Er macht aber nicht auf obwohl offensichtlich anwesend.

Gast am 26 Jun 2017 14:06:45

Hallo!

Sicherlich ist der Friede heilig. Aber um hier beurteilen zu können muss man alles wissen,auch eventuelle Vorgeschichten.

Und wenn er halt so einer ist der direkt auf die Palme hüpft wenn ihm was nicht passt nutzt vielleicht auch kein klärendes Gespräch. Friede hin,Friede her, aber vor jedem notorischen Nörgler und Querulanten zu kuschen ist auch keine Lösung.

Das geht solange gut bis ihm einfällt das die Mülltonne des Nachbarn schief steht.

Ein klärendes Gespräch, na gut,vielleicht. Aber ohne zu kuschen sondern nur um Ihm klar zu machen wie die Rechtslage aussieht und das er nicht der Straßensheriff ist der über öffentlichen Verkehrsraum zu bestimmen hat. Ihn außerdem darüber aufklären das,wenn ein Krankenwagen oder die Feuerwehr nicht durch kommt, er zur Verantwortung gezogen wird.

Gruß,
René

rkopka am 26 Jun 2017 14:11:47

topolino666 hat geschrieben:"Vollkommen-OT":
Fahrt Ihr alle zum Einladen zuhause vor die Tür?
Wir räumen einfach in der Halle um.

Wenn ich fahre, dann meist mit entsprechendem Gepäck, Sportgerät etc. Da ist es mir meist zu umständlich, erst alles in den PKW zu laden, wenn es sich überhaupt ausginge. Ich kann aber (fast immer) direkt zur Treppe zuhause fahren. Über Nacht stehe ich da nur ungern und eher selten (1-2x pro Jahr, wenn ich sehr früh weg will oder sehr spät zurückgekommen bin), weil dort frei bleiben soll, obwohl sich noch niemand beschwert hat.

RK

hampshire am 26 Jun 2017 14:37:36

Hallo Killing,
Hat Dir Dein Nachbar gesagt, dass er sich wegen Deines Wohnmobils dahinsteht oder gibt es irgend einen anderen Grund, weshalb er sein Verhalten geändert hat? Manchmal hilft es Vorannahmen einen Realitätsabgleich zu unterwerfen.
Für eine friedliche Nachbarschaft ohne Verzicht auf komfortables beladen könnte folgendes funktionieren: Schreibe den "betroffenen" Nachbarn eine kleine Karte: "Wir werden voraussichtlich am x.x. unser Reisemobil vor dem Haus beladen und am x.x. Nach der Rückkehr entladen. Be- und Entladen dauert voraussichtlich jeweils x Stunden. Falls Ihnen in unserer Abwesenheit Merkwürdiges rund um unser Haus auffällt würden wir uns über eine Nachricht freuen. Rufnummer, Dank & Gruß"
Nun muss man wirklich Pech haben, dass entweder ein einbrecherischer oder unbelehrbarer Nachbar dabei ist.

rolfwam am 26 Jun 2017 14:39:10

siemueller hat geschrieben:Der Klügere gibt nach ! (auch wenn´s schwer fällt)

Gruss

Und irgendwann wird die Welt nur noch von den Dummen regiert.

co11 am 26 Jun 2017 15:30:40

Meine Erfahrungen mit neuen Nachbarn: (kann auch mal nach hinten los gehen)
Wir wohnen in einer schmalen Straße, die laut Beschilderung nur für Anlieger befahrbar ist.
Der Gehweg auf unserer Seite ist nur 80 cm und der auf der gegenüber liegenden Seite 120 cm breit.
Um mit dem Wohnmobil und Anhänger aus meiner Einfahrt zu kommen, muss ich mit einem Rad über den gegenüber liegenden Gehweg fahren, und der Parkplatz, links neben meiner Einfahrt muss frei sein. Das alles war lange Jahre kein Problem, dann wurde das Haus gegenüber verkauft, und der Ärger fing an.
Den neuen Besitzer störten unsere Fahrzeuge rechts und links von unserer Einfahrt, weil er dann nicht vor seinem Haus parken könnte, wegen der verbleibenden Fahrbahnbreite. Bei meinem linken Nachbarn ist es auch so, da steht sein Fahrzeug und das Fahrzeug seiner Frau und abends und am Wochenende ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Mein Nachbar ist der Leiter der Feuer und Rettungswache.
Unser neuer Nachbar hat sich erst mit mir angelegt, weil es seiner Meinung unverschämt sei, zwei
PKW`s und zwei Transporter rechts und links von meiner Einfahrt zu parken.
Dann hat er lautstark, aus seinem Fenster, meinen Nachbarn wegen seien Parkgewohnheiten zurecht gewiesen. Der hat dann einige Tage später, den vor dem Haus parkenden PKW unseres neuen Nachbarn Fotografiert und hat die Aufnahme dem Verkehrsausschuss vorgelegt, und dort auf die Behinderung von Feuerwehr- und Rettungs-Fahrzeugen hin gewiesen. Gut, Ämter brauchen immer etwas Zeit, aber fünf Wochen später wurde unsere Anliegerstraße Einbahnstraße, mit absolutem Halteverbot auf der Seite unseres neuen Nachbarn. Seit einem guten Jahr ist jetzt Ruhe, der neue Nachbar spricht zwar nicht mehr mit uns, das ist aber auch gut so.

Walter

christoph85 am 26 Jun 2017 15:50:30

Das Thema ist ein leidiges. Wir hatten ähnliche Probleme bei unseren Nachbarn. Sogar die Polizei wurde ohne Vorwarnung gerufen und bestätigte den Nachbarn scheinbar (habe ich später durch die Polizei erfahren), dass alles korrekt sei und wir das WoMo dort parken dürften: Aus- und Zufahrtswege seien einwandfrei gewährleistet, das Fahrzeug war und ist gültig zugelassen, die Parkplätze sind alle öffentlich. Der Witz ist dabei, dass dort sogar mehr als genug freie Parkplätze vorhanden sein. Es sind jede Nacht einige Parkplätze frei. Dennoch: zwei Nachbarn haben sich massiv am Wohnmobil gestört. Es störe das Nachbarschaftsbild, es sei zu gross und zu breit und der eine meinte sogar: "Wer sich so eine >> Tonne << anschafft, der soll sich auch einen eigenen Parkplatz besorgen". Ich persönlich kann mir das Verhalten nur mit Dummheit und Neid erklären.
Jedenfalls haben wir klein bei gegeben und einen Parkplatz gemietet. Bei uns in der Region sind die Preise für solche Plätze sehr hoch. Da kommt man auf's Jahr gerechnet schnell mal auf 1200.- bis 1500.- für einen nicht überdachten und nicht gesicherten Parkplatz. Jedenfalls war uns das so lieber als am Schluss irgendwelche Schäden am Fahrzeug zu haben. Denn geht einer von denen in der Nacht hin und verewigt sich "anonym", dann zahlt zumindest meine Versicherung keinen Rappen und ich muss der Sache noch hinterherlaufen und das vermutlich ohne Beweise.

Die Situation bleibt trotzdem beschissen, denn ich fühle mich wirklich veräppelt. Die Plätze sind frei und ich zahle so viel Geld für den Nachbarschaftsfrieden. Einen Frieden mit Leuten, die ich in Wirklichkeit sehr gerne zum Teufel jagen würde :twisted:

AntonCoeln am 26 Jun 2017 15:55:29

Ich hatte solch ein Problem auch, ich habe meine Nachbarn erzogen. Nach dem Gemecker habe ich das Womo in eine Halle gestellt, aber dort wo vorher das Womo stand einen alten Golf-Kombi mit Anhänger abgestellt, und diesen einfach nur stehen lassen. Ich hatte in den hinteren Scheiben zwei Zettel worauf stand, das das Womo jetzt da parkt wo bisher der Golf und der Anhänger stand. den Golf hab ich länger als ein Jahr nicht bewegt. Heute sagt keiner mehr etwas wenn das Womo mal dort steht.

christoph85 am 26 Jun 2017 16:03:05

Das ist sicher nicht die dümmste Idee, wenn Sie auch nur dann funktioniert sofern es effektiv einen Mangel an Plätzen gibt und man zufällig auch die nötige Blockademöglichkeit hat :D :top:

Marinaschmetterling am 26 Jun 2017 16:08:09

siemueller hat geschrieben:Der Klügere gibt nach ! (auch wenn´s schwer fällt)

Gruss

Huii, das wäre aber nicht gut, wenn immer der Klügere nachgibt. Dann hätten ja irgendwie nur noch die "Dümmeren" was zu melden :wink:
Falls Reden mit dem Nachbarn nichts bringt, würde ich das Womo wohl trotzdem ein paar Meter umparken, weil ich mich sonst mieß fühlen würde, falls tatsächlich ein Rettungsfahrzeug durch müsste und nicht kann.

Killing am 26 Jun 2017 16:18:09

Ja ja, wir stellen es ja sowieso wieder weg. Ich habe ja einen Platz dafür, aber dann eben keinen Zugriff um eben schnell mal was dran zu machen...

chrisc4 am 26 Jun 2017 16:24:59

Killing hat geschrieben:Ja ja, wir stellen es ja sowieso wieder weg. Ich habe ja einen Platz dafür, aber dann eben keinen Zugriff um eben schnell mal was dran zu machen...


Das würde ich dem Nachbarn mit dem freundlichen Lächeln so sagen. :)

chrisc4 am 26 Jun 2017 16:36:15

Das würde ich dem Nachbarn mit einem freundlichen Lächeln so sagen. :) Wollte ich eigentlich Sagen.

Wieso kann man seinen eigenen Beitrag nicht mehr ändern oder löschen?? :bindagegen:


.

mowgli am 26 Jun 2017 19:24:18

Hatte auch schon ein ähnliches Problem mit den Nachbarn, inklusive Sachbeschädigung. Nachdem die Polizei alle Nachbarn befragt hatte, ohne Erfolg natürlich, war seither alles Ruhig :lol: . Einmal richtig und dann Ruhe.
mowgli

buddytours am 26 Jun 2017 22:00:37

Killing hat geschrieben:Guten Morgen,

Ich habe jetzt unser WoMo gegenüber unserer DHH
korrekt an den Straßenrand gestellt da wir damit weg waren.

VG Stephan


hast du die Möglichkeit auf deinem Grundstück einen Stellplatz zu errichten? So was hab ich dann mal vor, bis jetzt steht unserer in der Einfahrt vor unserer Garage, mit dem Fahrrad komm ich dann noch vorbei :lach:

hampshire am 26 Jun 2017 22:16:44

siemueller hat geschrieben:Der Klügere gibt nach ! (auch wenn´s schwer fällt)

rolfwam hat geschrieben:Und irgendwann wird die Welt nur noch von den Dummen regiert.


Wenn 2 den jeweils anderen für Dumm erklären und sich daher bis aufs Blut bekämpfen ist nichts gewonnen. Dann wird die Welt nur von Sturköppen regiert.

Der Klügere findet einen Weg. Meistens ist es eine Einigung, manchmal ein Nachgeben und manchmal eine Attacke.

Trashy am 26 Jun 2017 22:22:20

Das sind Kleingeister.
Befasse mich auch gerade damit.
Auf dem gemieteten Stellplatz möchte man kein WoMo und läuft Sturm - obwohl ich innerhalb der Markierungen stehe.
Erstmal werde ich nachgeben und dort wegfahren. Ich setze mein Womo 3m nach links vom Parkplatz über den Fußweg auf die Straße.
Dort darf ich parken - und die Parkplatzbesitzer können mal sehen wie sie aus der Einfahrt kommen.
Frei ist sie, aber jetzt nicht mehr sehr übersichtlich.

wolfherm am 26 Jun 2017 22:30:12

Das schafft sicherlich viele Freunde....

Schrauber71 am 26 Jun 2017 22:47:59

Recht haben und Recht bekommen...

Defensiv kommt manchmal weiter. Und das direkte (manchmal auch indirekte) Gespräch ist sicher Zielführender als auf sein Recht pochen. Erkläre ihm, daß es sicher unschön ist wenn DEin Womo da steht aber es ja nur für eine kurze Zeit stünde, Du schon erkennst, daß es nict optimal ist...um Nachsicht bittest etc.
Gibt halt solche und solche Menschen...

Viel Glück oder besser Erfolg ;-)
Gruß Manfred

Killing am 27 Jun 2017 06:50:55

Morgen zusammen,

ich habe es gestern weggefahren, sollte ja eh nicht dort stehen bleiben.
Der Nachbar hat sein Auto trotzdem bislang nicht vernünftig geparkt...regiert nicht auf Klingeln...mal sehen.

Trashy am 27 Jun 2017 07:25:55

wolfherm hat geschrieben:Das schafft sicherlich viele Freunde....


Sicherlich nicht, Wolfgang.
Nur man kann ja nicht immer den Schwanz einziehen im Leben.
Wenn ich an der Straße stehe finde ich das nicht so toll, weil es nicht mehr so bequem ist vom Parkplatz herunter zu kommen.
Großer Parkplatz mit Garagenhof und vielen Eigentümern. Deswegen also Umsetzung auf meinen Stellplatz, korrekt innerhalb der Markierungen.
Trotzdem echauffieren sich Leute weil dort keine Großfahrzeuge stehen sollen. 2 Plätze weiter hat man aber an zwei Riesenducatos (Behindertenfahrdienst) vermietet.
Es geht diesen Kleingeistern vielmehr darum ihren Frust und Neid abzubauen.
Da rotten sich Leute zusammen und laufen Sturm ohne mir ein Wort zu gönnen.
Statt dessen wird meine Frau von hinten angepöbelt.
Bleiben Sie mal stehen, ist das da ihrs?? Was ist das für eine Art und Weise?

Ich habe es gerade am WE an der Elbe erlebt als ich einen Kollegen fragte ob er etwas rücken könne damit ich auch freie Wassersicht hätte. Sofort kam ein dritter dazu und meinte ich solle den Kollegen zuparken, der dürfe dort sowieso nicht stehen.
Es kam fast zu einer Prügelei der beiden Kontrahenten - beide locker über 60.

Ich habe so langsam den Eindruck das sich an manchen Stellen wie Wohnungseigentum, Kleingartengebiete, Campingplätze die Alöcher doch sehr konzentrieren.

wolfherm am 27 Jun 2017 07:33:29

Stimmt. Den Eindruck hat man immer von den Anderen.

hampshire am 27 Jun 2017 07:59:32

Trashy hat geschrieben:Ich habe so langsam den Eindruck das sich an manchen Stellen wie Wohnungseigentum, Kleingartengebiete, Campingplätze die Alöcher doch sehr konzentrieren.


Es gibt Menschen, die ernsthaft glauben nur von A... umgeben zu sein.
Freue Dich über jedes A..., welches dir begegnet. Es sagt Dir viel über Dich selbst.

Mit meiner Frau habe ich in den letzten 28 Jahren gemeinsam an verschiedenen Orten gewohnt. Ich hatte dabei nie ein A... in der Nachbarschaft, sie schon. :roll:

SabRey am 27 Jun 2017 08:08:55

das tut jetzt nichts zur Sache, aber mir gefallen die letzten beiden Antworten :D

Killing am 27 Jun 2017 08:12:30

Der Mangel an Toleranz anderen gegenüber ist Realität. Ist natürlich jeder gefordert sich selber auch zu reflektieren.
Wie der Kölner sagt, leeve un leeve lasse...

Birdman am 27 Jun 2017 08:18:20

Killing hat geschrieben:... Der Nachbar hat sein Auto trotzdem bislang nicht vernünftig geparkt...regiert nicht auf Klingeln...mal sehen.

Aber gesehen hast Du ihn die letzten Tage schon? Wie schon einer der Vorschreiber meinte, manchmal haben Verhaltensweisen einen ganz anderen Grund, als man selber meint. Nicht dass Dein Nachbar seit Tagen halb tot irgendwo am Boden liegt.

Killing am 27 Jun 2017 08:23:36

Er lag betrunken in seinem Haus....Nachbarn sind dort gestern, als ich auf der Arbeit war, eingestiegen und haben ihn gefunden.
Allerdings war er, während meiner Parkzeit dort, mehrfach mit dem Auto weg und hat es genau so wieder dort abgestellt...

Obiges gibt mir natürlich zu denken, es ist jetzt nicht klar ob das Verhalten an seinem Zustand lag oder ob es Frackigkeit ist...Gab ja schon ein paar Zwistigkeiten vorher.

quax1968 am 27 Jun 2017 08:42:04

Ich hatte damals tatsächlich das gleiche Problem und habe dann einfach nachgegeben.
Der Grund lag aber nicht daran, die Konfrontation zu vermeiden, sondern lag daran begründet, da unbedarfte Dritte durch das unserige Verhalten dabei geschädigt wurden. Unser Nachbar war ein dauernd unzufriedener. Der hatte Streß mit der ganzen Straße. Mir tat er sogar manchmal ein wenig leid. Frau ist gestorben und er wusste wohl nix mit sich anzufangen.

Ich denke man muss einfach unterscheiden, ob es um einen Dauernörgler geht und ob es eine Vorgeschichte gibt. Dann hilft eigentlich immer nur ignorieren. Und mit ignorieren meine ich wirklich ignorieren. Alles andere ist vergebene Liebesmühe. Weil diskuttieren bringt nichts, auch nicht mit den besten Argumenten. So einen will man auch nicht als Freund haben, also warum dort Energie reinwerfen?

Streit in der Nachbarschaft ist immer unproduktiv und macht das Leben nicht schöner. Also ignorieren und schauen dass die anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden.

Handelt es sich um einen Nachbar, der sonst freundlich grüßt und bisher eher nicht irgendwie blöd ist, dann ein kurzes Gespräch suchen. Das löst sich in der Regel recht schnell mit Worten:

"Ich weiß, dass Womo stört in der engen Straße, aber ich fahre es gleich wieder weg. Will es nur reisefertig machen". Dann weiß der Nachbar, es handelt sich nicht um einen Dauerzustand und akzeptiert es auch beim nächsten Mal. Bin ich mir sicher.

Mein Tipp: Immer auch ein wenig versuchen den anderen zu verstehen, sofern es nicht um die Dauernörgler geht. Die muss man nicht verstehen.

WomoTechnikService am 27 Jun 2017 09:08:28

Ich hab da auch so eine Geschichte... seit April 2016 habe ich meine Zweitanschrift in Ribnitz, dort gibt es vor dem Block einen mehrreihigen Anwohnerparkplatz, der der Gebäudewirtschaft gehört und für den man eine Parkkarte benötigt. Diese wurde für mein Wohnmobil und den Lupo von Frauchen problemlos erteilt, dabei wurden die Fahrzeugscheine kopiert.



Ein Jahr parkte ich dort problemlos, lies die wohnungsnahen Parkplätze für die älteren Bewohner frei und wurde am Anfang nur einmal von einem Anwohner angesprochen, dass dies kein Wohnmobilstellplatz sei, nach dem Hinweis, dass ich Mieter bin und eine Parkkarte habe, war Ruhe.
Im April 2017 bekam ich dann Post von der Gebäudewirtschaft, dass ich den in der "knappen Parksituation" den Mietern die wohnungsnahen Parkplätze wegnehme und doch woanders parken solle. Daraufhin erstellte ich eine Fotodokumentation von 3 Wochen morgens und abends, wo immer 20-30% der Parkplätze frei waren und als ich 14 Tage nicht da war und mein Frauchen fotografierte, "mein" Platz immer leer war. Diese legte ich vor und wies auch auf die mir erteilte Parkkarte hin. Es half nicht, es wurde behauptet, dass beim Erteilen der Parkkarte nicht klar war, dass es ein Wohnmobil ist (trotz Kopie der Fahrzeugscheine mit angehängter Allounge) Als ich nach dem wahren Grund fragte, warum ich dort nicht mehr parken soll, obwohl immer Platz ist, kam im Ton eines trotzigen Kindergartenkindes die Antwort: "Das ist aber unser Parkplatz und wir wollen nicht, dass dort ein Wohnmobil parkt"
Nun parke ich am Ende des Blocks im öffentlichen Verkehrsraum, wo am Straßenrand bis zum nächsten Block zwischen einer Feuerwehrzufahrt und einer Bordkantenabsenkung 4 PKWs hinpassten, nun ich und noch 2 PKWs,



und wurde schon mehrfach von den Anwohnern gebeten, das Wohnmobil doch wieder dort abzustellen, wo es ein Jahr keinen gestört hat. Denn jetzt müssen die Anwohner, die am Ende des Blocks wohnen und bisher dort parkten, 300m bis zum Parkplatz laufen. Ich hänge nun jeden Tag einen Zettel ins Fenster mit "Liebe Anwohner" und der Erklärung, wie es zu der Parkplatzänderung kam. Das Unverständnis richtet sich nun nicht mehr gegen mich, sondern gegen die Gebäudewirtschaft...

LG Peter

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