frankjasper8 am 26 Jun 2017 22:21:59

Nach den Pfingstfeiertagen startete ich zu einer Wohnmobiltour ohne vorherige Feinplanung. Einfach treiben lassen und bleiben, wo es mir gefällt. Nur die grobe Richtung war mit dem Norden Deutschlands und der Region "Lüneburger Heide"
und dem geplanten Besuch des Weltvogelparks in Walsrode vorgeplant. Den Rest wollte ich dann jeweils "frei nach Schnauze" machen, sehen wohin mich der Wind bläst.
Ich denke, das Ergebnis der Reise kann sich sehen lassen; es ist wieder eine schöne Tour geworden mit einigen neuen Entdeckungen und auch mit einem Wiedersehen von bereits bekannten Orten. Da ich nicht genau weiß, ob ich den Bericht schnell fertig bekomme, fange ich erst einmal in der TOP100-Abteilung an und lasse ihn dann später ins Deutschland-Forum einstellen.

So, nun aber genug der Vorreden; ich fange mal am Anfang an! :D

Tag 1: Dienstag der 6. Juni 2017

Endlich war es mal wieder soweit, ich hatte Urlaub und das Wohnmobil stand bereits fertig beladen vor dem Haus.
Ich startete erst nach den Feiertagen des Pfingstfestes, weil mein Vater am Pfingstmontag noch seinen 77. Geburtstag hatte und da konnte ich ja nicht gut weg. :eek:
Jetzt war es aber an der Zeit, mich zu verabschieden von den Eltern und meinen Platz hinter dem Steuer des Ducato einzunehmen. Hier links vorne im Fahrerhaus werde ich auch während der Fahrt (fast) immer anzutreffen sein. :D
Die ersten Kilometer führten mich auf Landstraßen durch das Leinetal in die nächste größere Stadt in nördlicher Richtung: Alfeld. Hier mußte ich erst einmal etwas Reiseproviant bunkern, das hatte ich nämlich wegen der Feiertage und des damit verbundenen langen Wochenendes noch nicht gemacht.
Dann ging es aber wirklich los mit meiner Reise.



Auf der Bundesstraße B 3 gelangte ich in die Region Hannover und dann bei Laatzen auf die Autobahn A 7. Nun ging es nordwärts



an Hannover vorbei in Richtung Autobahndreieck "Walsrode". Ich kam bis dahin ganz gut voran, nur in der Gegenrichtung war in Höhe Hannover-Altwarmbüchen ein längerer Stau. Tja, das mit dem "gut vorankommen" hatte sich dann aber für mich auch bald erledigt.



In Höhe der Raststätte "Allertal" entwickelte sich auch in Nordrichtung die Autobahn zu einem langen Parkplatz. Aber das war nicht das Problem, dann fuhr ich eben bereits an der Ausfahrt "Westenholz" von der Bahn ab und am "Serengeti-Park" vorbei über Hodenhagen zu meinem ersten Etappenziel bei Walsrode.



Am Parkplatz des Vogelparks stellte ich das WoMo ab und machte mich kurz entschlossen auf den Weg zur ...
"Piep-Show" :) Kommt Ihr mit in den



Nur noch schnell am Kassenhäuschen das Tagesticket für 21 € lösen...



... und dann bin ich auch schon mittendrin in der "Piep-Show".
Nun kann ich hier im Bericht nicht jeden einzelnen Piepmatz zeigen, der im Vogelpark "wohnt", aber ein paar - meist unkommentierte - Bilder möchte ich doch als quasi Lockvogel mal zeigen.



Ihr wisst ja sicher alle, daß wenn wir Menschen Nachwuchs erwarten, uns Störche die Babies bringen... :)

... wer bringt denn wohl den Störchen ihre Babies?

































Ach, ich könnte Euch hier noch viel, viel mehr Vögelchen zeigen, allein von den Vögeln habe ich etwa 80 Fotos gemacht. Um es aber nicht zu langweilig zu machen beende ich jetz mal den Fotorundgang durch den Weltvogelpark Walsrode. Es sollte ja nur ein Apetithappen sein, vielleicht fährt ja der Eine oder Andere in den nächsten Jahren selbst mal hier hin. Ich war etwa 5 Stunden im Park unterwegs und habe wahrscheinlich noch immer nicht jeden Vogel gesehen. Im Park gibt es auch mehrere Restaurants, vom Imbiss-Kiosk bis zum "Rosenhof", man braucht also nicht unbedingt Proviant mit zunehmen. Mehrere Bänke erlauben aber auch ein Picknick mit Mitgebrachtem.
In mehreren Bereichen finden auch Flugvorführungen statt.

So, jetzt ist´s aber genug gevögelt :oops: , jetzt geht es wieder hinaus aus dem Park und ab zum Wohnmobil.

Auf dem Parkplatz erlaubt der Park und das angrenzende Hotel "Luisenhöhe" den Wohnmobilisten auch das Übernachten im Mobil - und das sogar kostenfrei. In den hinteren drei Parkfeldern gibt es viele schattige Plätze unter teils hohen Bäumen. Eine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit ist auch vorhanden und zwei oder drei Stromkästen mit mehreren Anschlüssen wurde im unteren Bereich auch noch installiert.







So, das war der erste Reisetag und der Beginn meines Reiseberichtes.
In den nächsten Tagen werde ich dann immer Stück für Stück weiter von meinen Abenteuern berichten. Weiter geht´s z.B. mit einer kurzen Wanderung zum Lönsdenkmal und zum Lönsgrab. Da gibt es dann viel Natur und schöne Heidelandschaften zu sehen. Also, dranbleiben lohnt sich mal wieder.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 27 Jun 2017 21:54:48

Weiter geht´s:

Tag 2: Mittwoch, 07. Juni 2017

Bevor es hier im Reiseverlauf weiter geht, noch schnell ein paar Zahlen:
Die erste Tagesstrecke war 132 Kilometer lang, also von der Abfahrt zuhause bis zum Parkplatz am Vogelpark.
Der Stellplatz ist kostenlos, Strom kostet 1,- € pro 8 Std., es sind 2 Stromkästen mit je 8 Steckdosen am unteren Platzteil in der Nähe zum Hotel "Luisenhöhe" vorhanden. Bei meinem Besuch war leider die dortige Wiese nicht gerade gepflegt, hohes Gras, tiefhängende Äste. V+E-Anlage vorhanden, Entsorgen kostenlos, Frischwasser kostet 1,- € für etwa 40 Ltr.
Es gab auch einen kleinen "Klettergarten" und eine Fußball-Golfanlage.
Die Koordinaten des Parkplatzes: ca. N 52 53 03 O 09 35 48


So, nun aber weiter im Programm! :)

Ich fuhr am Vormittag die etwa 3 Kilometer vom Vogelpark in den Ort Walsrode. Ein Bummel durch den Heideort vertrieb mir die Zeit; es war sonnig, aber der Wind wehte kräftig. Nach dem doch relativ kräftigen Regenschauer am Vortag, als ich gerade im Vogelpark unterwegs war und doch tatsächlich in das Restaurant flüchten mußte, war es nun das reinste Sommerwetter. :)
Walsrode ist ein kleinerer Ort, in dem es Geschäfte gibt, die es auch in anderen Orten gibt, es gibt Häuser, es gibt Straßen und es gibt Grünanlagen. Schwierig war, überhaupt einen Parkplatz für mein Mobil zu finden. Fündig wurde ich beim Friedhof in der Nähe vom Krankenhaus. Hier gibt es ein paar größere Parkflächen für Reisebusse und auch mehrere PKW Plätze, die hintereinander liegen, sodaß ich mich auf 2 Plätze stellen konnte.
Nach zwei Stunden Bummel durch die Häuserreihen war es Zeit für en wenig Natur. Ich fuhr in die Lönsheide bei Honerdingen, nur wenige Kilometer von Walsrode entfernt in Richtung Bad Fallingbostel. Auf einem klitzekleinen Waldparkplatz stellte ich das WoMo ab und wanderte durch eine schöne Heidelandschaft



im sogenannten Tietlinger Wacholderhain. Hier wurde der bekannte Heidedichter Hermann Löns ( er lebte von 1866 bis 1914 ) auf einer Anhöhe begraben. Sein Grab wurde mit einem großen Findling ( Stein ) abgedeckt.





Einige Daten zu Hermann Löns und wie sein Grab an diesen Ort kam, könnt Ihr hier nachlesen
--> Link
--> Link
, dann brauche ich es hier nicht alles noch einmal zu schreiben.

Nur wenige Meter neben seiner Grabstelle wurde Hermann Löns dieses Denkmal errichtet:







Der Heidedichter hatte an dieser Stelle wohl oft gestanden, deshalb wurde ihm das Denkmal hier gesetzt und wurde er hier an dieser Stelle zur "letzten Ruhe" gebettet.

Ich setzte dann meine kleine Wanderung fort...



und sah dabei auch eine kleine Gruppe Heidschnucken...





Nach etwa einer Stunde war ich wieder am Parkplatz in Honerdingen und fuhr weiter nach Soltau. Auch diesen Ort nahm ich während eines Rundgangs genauer unter die Lupe.
Die kleine Fußgängerzone wirkte sehr freundlich...







Das historische Rathaus im blauen Gebäude wurde im Jahr 1533 in einer ehemaligen Kirche errichtet, daneben im gelben Gebäude befindet sich der ehemalige Ratskeller. Bereits seit 1836 als Gaststätte genutzt.
Der Sänger Klaus Lage ( Tausend und eine Nacht... und es hat Booom gemacht ) wurde übrigens 1950 in Soltau geboren, das habe ich gerade ergugelt.



In diesem Gebäude befindet sich das Soltauer Spielzeugmuseum: --> Link

Die St.Johannis-Kirche aus dem Jahr 1464 ist ein mächtiges Bauwerk:



Im Jahr 1911 wurde die Luther-Kirche als zweite evangelische Kirche erbaut:



Nach diesem Rundgang machte ich mich dann auf, einen Platz für die Nacht zu finden. Über Bispingen ( das ist der Ort, wo an der A 7 dieses umgekippte Haus steht und wo der "Snow-Dome" und die "Ralf-Schumacher-Cartbahn" ist ) erreichte ich mein nächstes Tagesziel. Ich steuerte den etwas abseits gelegenen Stellplatz in Oberhaverbeck an, etwa 10 Kilometer nordöstlich von Bispingen entfernt.







Der Stellplatz liegt in einem kleinen, meist naturbelassenen Waldstück. Eine Stromsäule mit 8 Steckdosen ist am Platz aufgestellt ( 1,- € für etwa 10 Std. Strom ) und es gibt vorn an der Zufahrt auf dem Reisebus-Parkplatz auch eine Ver- und Entsorgungsanlage...



Am Parkschein-Automaten zahlt man die Gebühren, Tagesparken kostet im Zeitraum 8 - 18 Uhr jeweils 3 Euro, die Übernachtung kostet 6 Euro im Zeitraum von 18 Uhr bis 8 Uhr.



Ein kleines Cafe mit Andenken-Laden sind an der Platzzufahrt.

Die heutige Etappe von Walsrode nach Oberhaverbeck verlief über 91 Kilometer, die Gesamtstrecke beträgt hier 223 Kilometer

So, hier mache ich wieder eine Schreibpause; im nächsten Teilbericht begebe ich mich dann auf eine schöne Wanderung zum höchsten Punkt dieser Heideregion in einen verschlafenen Ort.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 28 Jun 2017 21:53:24

Da wurde doch glatt der Anfang meines Reiseberichtes schon bei der Schilderung des ersten Reisetages zweimal mit "positiv" bewertet, dafür ein ganz herzliches Dankeschön! :)

Und wieder geht es ein kleines Stückchen weiter...

Tag 3: Donnerstag, 08. Juni 2017

Es war eine ganz ruhige Nacht, die ich hier so mitten im Wald in Oberhaverbeck verbracht hatte. Für die Wanderfreunde ist dieser SP bestens geeignet, kommt man von hier ganz schnell zum Wanderweg zum Wilseder Berg und nach Wilsede. Und so machte auch ich mich an diesem Morgen recht zeitig auf den Weg über den Wilseder Berg nach Wilsede.
Das Wetter war zunächst eigentlich genau richtig für eine Wanderung, nicht zu warm und der Wind wehte leicht. Ein wenig Rucksackproviant wurde eingepacht und dann ging es los...



Das erste Stück folgte der Wanderweg der Fahrstraße bzw. dem Kutschenweg. Man sieht schon hier, daß es sich um teilweise mit rauhen Kopfsteinen gepflasterte Wege handelt. Es ist allerdings auch nur den Anwohnern Wilsedes erlaubt, mit Kraftfahrzeugen diese Straßen zu befahren. Der "Otto Normaltourist" und alle anderen Besucher kommen nur entweder aus eigener Muskelkraft zu Fuß oder per Fahrrad oder halt mit den Pferdefuhrwerken aus Ober- und Niederhaverbeck durch diese schöne Heidelandschaft nach Wilsede.



Gleich hinter Oberhaverbeck am Ortsrand gelegen, bietet sich der Ausblick auf den immerhin 135 m hohen Turmberg.



Den Aufstieg und die Aussicht von dort oben hebe ich mir dann jedoch für den Rückweg auf, da komme ich ja sowieso hier wieder lang. Erst gehe ich einmal weiter durch die schöne Landschaft.







Dieses Tal hier wird "Totengrund" genannt, aber keine Angst; ich habe hier keine Toten rumliegen, rumlaufen oder rumfahren gesehen. :D
Daß ich noch auf dem richtigen Weg war, konnte ich des Öfteren an solchen überdimensionalen "Kieselsteinchen" erkennen...



Ich verließ dann auf etwa halber Wegstrecke den breiten Fahrweg und "kämpfte" mich dann auf einem Trampelpfad durchs Unterholz...



Immer wieder taten sich schöne Aussichten auf die umliegende Landschaft auf...



Ich war übrigens an diesem doch ziemlich frühen Morgen, ich bin gegen 9:30 Uhr vom Parkplatz losgegangen, der einzige Wanderer auf dieser Strecke. Nur in der Ferne konnte ich ab und zu mal ein paar "Gestalten" ausmachen.







Dann erreichte ich den "Gipfel" des Bolterbergs, mit etwa 160 m Höhe der zweithöchste Berg hier in der Heide...



und nach einem weiteren Kilometer hatte ich dann mit dem Wilseder Berg den Gipfel meiner Tour erreicht. 169 m hoch ist dieser höchste Punkt der Lüneburger Heide und wie einem hier aufgestellten Info-Schild zu entnehmen ist, kann man bei guter Sicht von hier aus die höheren Gebäude von Hamburg durchaus erkennen.
Das konnte ich an diesem Tag leider nicht, denn es war diesig geworden und als ich auf dem Berg war, zog auch ein Regenschauer auf. Trotzdem war die Aussicht hier sehr schön...







Nach nur kurzem Auffenthalt am Gipfel erreichte ich noch einen Kilometer weiter das kleine Heidedörfchen Wilsede



Am Ortseingang empfingen mich diese Heidschnucken...





Eine erste urkundliche Erwähnung von Wilsede stammt aus dem Jahr 1287. In heutiger Zeit leben hier etwa 46 Personen. Hier ein paar Infos aus dem Netz: --> Link und --> Link

Der Mittelpunkt des Ortes ist eine große Weidefläche, um die herum wurden die Gebäude errichtet. Hier ein paar Fotos aus dem Ort:


^in diesem Gebäude wurde eine Ausstellung geschaffen , "dat ole hus" --> Link









und hier eines der Restaurants im Ort...



Die Inneneinrichtung ist noch liebevoller gestaltet, als die Ansicht von außen, wie die Web-site zeigt. --> Link
und daß auf der Terasse keine Gäste sitzen, ist nur dem "Schietwetter" zuzurechnen. Das Essen war mehr als gut gelaunt.



Es gibt noch ein weiteres Imbiss-Restaurant, die sogenannte "Milchhalle" --> Link



mit einem kleinen Andenkenladen...



Daß an diesem Tag in Wilsede nicht so sehr viel los war, wird auch beim Blick auf den "ZKB" deutlich, den "Zentralen Kutschenbahnhof".



Nur ganze zwei Kutschen standen am Nachmittag hier, bei entsprechend besserem Wetter könnte es glatt die zehnfache Menge und mehr sein.

Für mich wurde es so langsam Zeit, mich auf den weg zu machen, mußte ich doch noch zurück nach Oberhaverbeck zu meinem Wohnmobil. Unterwegs kam mir dann doch noch eine Pferdekutsche entgegen



Und dann kletterte ich zum Ende dieser Wanderung noch wie erwähnt auf den Turmberg und schaute noch einmal auf den zurückgelegten Weg zurück.





Tja, dann war ich wieder in Oberhaverbeck auf dem Waldparkplatz angekommen. Den weiteren Verlauf schildere ich Euch dann im nächsten Teilbericht.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 30 Jun 2017 15:52:45

So, das Stellplatz-Rätsel ist gelöst, dann gibt es jetzt den nächsten Abschnitt in Wort und Bild... :)

Tag 4: Freitag, 9. Juni 2017

Nachdem ich am Vortag von der Wanderung zurück war am Parkplatz in Oberhaverbeck, hatte ich noch meinen Standort gewechselt und war nach Egestorf auf den WoMo-Stellplatz am Barfußpark und Aquadies gefahren und dort den Abend und die Nacht verbracht. Der Stellplatz dort liegt ca 1 Kilometer außerhalb der Ortschaft in der Nähe des Sportplatzes und am Barfußpark und Aquadies. Auch ein Grillplatz ist noch mit am Gelände. Das Aquadies --> Link ist ein Natur-Freibad im Wald.
Der Stellplatzbereich liegt auf der mittleren von drei Terassen. In Längsaufstellung passen etwa 16 bis 18 Mobile auf den Platz, 16 Stromanschlüsse sind auf 4 Stromkästen verteilt. Für 2,- € bekommt man 16 Std lang Strom in das Fahrzeug. Wegen der teils hohen Bäume ist der SAT-Empfang nur an etwa der Hälfte der Stellflächen möglich!

Die Stellplatzgebühr von 8,- € wird morgens oder abends von einem Mitarbeiter einkassiert. Es liegen einige Flyer und Kataloge aus mit Tipps für den Auffenthalt in der Region. Morgens gegen 8 Uhr kommt (zumindest an den Wochentagen) ein Bäckerwagen mit Brötchen und Backwaren auf den Platz. Im Ortszentrum gibt es einen Lebensmittelmarkt, eine Apotheke, ein Fleischer- und ein Bäckergeschäft sowie auch eine Tankstelle.
Ich war schon zwei oder drei mal in Egestorf auf dem Platz, weil er strategisch günstig an der Autobahn A 7 liegt und nur etwa 4 Kilometer von der Ausfahrt Egestorf entfernt ist.

Noch ein paar Fotos vom Platz:










Die Strecke von Oberhaverbeck nach Egestorf betrug 33 Kilometer; ich hatte praktisch von Oberhaverbeck bis Egestorf den Wilseder Berg zur Hälfte umrundet. Bisher war ich auf dieser Reise nun 256 Kilometer gefahren.

Zu den Aktivitäten an diesem Freitag zählte eine Ortsbesichtigung in Undeloh. Undeloh liegt nur etwa 5 Kilometer von Egestorf entfernt. Auch von dort fahren beispielsweise Kutschen nach Wilsede oder man kann auch von dort aus wandern und radeln. Undeloh ist ein kleiner Heideort mit einigen Restaurants.
Ich war vor eiger Zeit zufällig mal auf Undeloh aufmerksam geworden, weil es dort in der Nähe etwas besonderes gibt, was in Deutschland nur zwei mal möglich ist. Es gibt dort einen "Naturistenweg", d.h. einen Nacktwanderweg.

Da ich nicht weiß, ob es hier im Forum interessiert, berichte ich auch nicht groß darüber. Bei Interesse kann ich aber später noch darauf eingehen oder gern auch per PN. Ich glaube, eins unserer Forumsmitglieder ist dort bei dem Projekt auch aktiv dabei.
Nach einer Wanderung auf diesem Naturistenweg schaute ich mich noch kurz in Egestorf um.









Dann ging es weiter auf meiner Reise durch die Lüneburger Heide und ich machte mich auf den Weg in die "Hauptstadt" der Region, in den "Namensgeber". Es ging nach Lüneburg. Unterwegs noch ein kurzer Einkaufsstop, um die Vorräte aufzufüllen. Auf dem Stellplatz in der "Sülzwiese" schlug ich dann mein nächstes Biwak auf.



Ich bekam einen der letzten freien Stellplätze. Klar, es war ja Wochenende und viele Wochenendtouristen hatten sich nach Lüneburg auf den Weg gemacht. Die Stromsäulen waren alle belegt oder nicht erreichbar. Kaum auf dem Platz angekommen, öffnete der Himmel alle Schläusen und es schüttete aus Kübeln. Na ja, ich hatte "Feierabend", keine Aktivitäten mehr an diesem Tag.

Tagesetappe von Egestorf nach Lüneburg: 94 Kilometer
Gesamtstrecke bis Lüneburg: 350 Kilometer

Stellplatzdaten zum SP Sülzwiesen:
Koordinaten: N 53 14 44 O 10 23 49
Preis: 13,- € pro 24 Std incl Strom
( Die Preise wurden Anfang Juni geändert!)
Eine V+E-Anlage steht etwa 200 m entfernt am Busparkplatz; Frischwasser 1,- € für 10 min. Wasserfluß, Entsorgen kostenfrei

Schöne Bilder aus Lüneburg gibt es dann in der nächsten Fortsetzung, Dranbleiben lohnt sich! :)

frankjasper8 am 30 Jun 2017 22:20:34

Und weiter im Text. :)

Tag 5: Sonnabend, 10. Juni 2017

Ich war nun also in Lüneburg und dieser Sonnabend sollte wettertechnisch ein schöner Tag werden. Mal sehen, ob die Wetterfrösche Recht behalten. Und ich nehme es mal vorweg: Es wurde ein richtig schöner Tag; genau der richtige Rahmen für einen Bummel durch Lüneburg. Machen wir uns also auf den Weg! :)

Vom Stellplatz in den Sülzwiesen ist man in wenigen Gehminuten mittendrin in der schönen Altstadt mit ganz vielen schönen Fachwerkhäusern und einigen anderen Sehenswürdigkeiten. Enge, mit Kopfsteinpflaster befestigte Gassen führen zwischen den Häusern entlang.







Dieses Fachwerkhaus, ein ehemaliges Brauhaus, stammt z.B. aus dem Jahr 1593. Da war ich noch ganz, ganz jung! :D

An der St. Michaelis-Kirche vorbei,



die ich wegen der engen Bebauung an dieser Stelle nur aus der Ferne auf das Foto bekomme, und auf einer leicht ansteigenden Straße an diesem Häuser-Ensemble vorbei...



gehe ich auf einem Waldweg hoch auf den Kalkberg --> Link und konnte von der etwa 58 m hohen Aussichtsstelle einen Überblick über Lüneburg bekommen.





Ein weggeworfener Regenschirm erinnerte an die Regenschauer und die Schlechtwetterabschnitte der letzten Tage; nun war das Wetter besser geworden und man benötigte den Regenschirm nicht mehr. Nun dekoriert er die Landschaft am Kalkberg.

Und weiter geht mein Bummel durch Lüneburg...



Der Turm der Kirche St. Michaelis mit einem Gebäude der Kreisverwaltung, in diesem Haus wurde im Jahr 1824 der spätere Politiker Rudolf von Bennigsen geboren. Heute befindet sich die Kreisverwaltung Lüneburg in diesem Gebäudekomplex.


^Fußreflexzonenmassage auf dem Lüneburger Kopfsteinpflaster





Hier in der Lüneburger Altstadt sind sogar die Abdeckungen der Kanalisation kunstvoll verziert...









Vor dem Rathaus war an diesem Sonnabend gerade Markttag.





Neben dem Gold der Lüneburger Heide, der Kartoffel, gab es auch schmackhaften Spargel...



... und dicke, rote Kirschen.



Auf dem Marktplatz "Am Sande"



rechts das Gebäude der Industrie- und Handelskammer. Um 180 Grad gedreht blickt man auf die St. Johannis-Kirche...




^Häuser-Ensemble "Am Sande"


^Der alte, historische Wasserturm der Stadt Lüneburg; In den Jahren 1906/1907 wurde der Turm auf Resten der stadtmauer erbaut. Von der Aussichtsplattform in etwa 56 m Höhe hat man wunderschöne Ausblicke auf Lüneburg und das Umland. Ein Fahrstuhl bringt die Besucher in nullkommanix die 6 Stockwerke hinauf. Auf den einzelnen Stockwerken finden diverse Ausstellungen statt und man kann auch im Turm heiraten.






^Blick über den Platz "Am Sande" zur St. Michaelis-Kirche und Kalkberg

So, das waren schon mal einige Eindrücke von meinem Rundgang durch Lüneburg. Ich möchte die Blöcke nicht zu umfangreich schreiben und mache deshalb in der nächsten Fortsetzung weiter mit noch mehr schönen Ansichten aus Lüneburg.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 01 Jul 2017 15:28:46

Liebe Mitreisenden,

bevor es mit weiteren Bildern aus Lüneburg hier im Bericht weiter geht, möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich für die inzwischen 13 positiven Klicks bedanken. Darüber freue ich mich natürlich sehr und werde mich bemühen, auch weiterhin noch schöne Eindrücke in den Bericht einzuarbeiten. Ein paar Highlights kommen schon noch, lasst euch überraschen und bleibt einfach dabei. :)

Bei meinem Spaziergang durch die Lüneburger Altstadt kam ich dann so langsam in den Bereich des alten Hafenviertels.



Hier im Bild der Bereich an der alten Lüneburger Mühle.


^Ein Teil der ehem. Mühle und der Wasserturm im Hintergrund


^Ein Bummel durch das Stintviertel, das seinen Namen dem früheren Handel vor Allem mit Fischen (Stint) verdankt.


^der alte Hafenkran, der schon im Jahr 1346 urkundlich erwähnt wurde... --> Link


^In der Bildmitte das Hotel Bergström, links das Stadttor. das Fachwerkgebäude rechts wurde im Dezember 2013 bei einem Brand zerstört und danach wieder aufgebaut. --> Link


^das Hafenviertel am Stintmarkt am Ufer des Flusses Ilmenau




^Blick am alten Kran vorbei zum Stintviertel mit vielen kleinen Restaurants


^das historische Kaufhaus im Hafenviertel --> Link





So, damit geht mein Ortsrundgang durch Lüneburg auch schon wieder zuende. Zurück am Stellplatz in den Sülzwiesen --> Link konnte ich das schöne Wetter noch vor dem Wohnmobil genießen. Der Stellplatz war auch an diesem Tag wieder gut gefüllt.

Die nächste Etappe ging dann in Richtung Ostseeküste, dazu mehr im nächsten Teilbericht.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 01 Jul 2017 23:11:58

Tag 6: Sonntag, 11. Juni 2017

Und weiter geht die Reise. Ich nehme an diesem Morgen Abschied von Lüneburg und verlasse den Stellplatz in den Sülzwiesen unterhalb des Kalkbergs. Meine Tour geht in nördlicher Richtung weiter. Noch im Stadtgebiet Lüneburgs entdecke ich einen Wegweiser zum Kloster Lüne --> Link und folgte diesem. Ein kurzer Rundgang mit Blick auf die Klosterkirche



und das reichlich verzierte Fachwerkgebäude des Klosterkruges.





Im Innenhof blickt man vor Allem auf ehemalige Speichergebäude und das Siechenhaus...



In Siechenhäusern wurden früher kranke Menschen untergebracht, um sie dort unter Quarantäne zu stellen und die gesunden Einwohner vor den "dahinsiechenden" zu schützen.
Heute befindet sich in diesem Haus ein kleines Cafe und der Durchgang zwischen den Häusern läd zum Sitzen und Kaffeetrinken ein.




^ Ein Teil des Kreuzgangs, dahinter die Klosterkirche

Die Ortsbesichtigung dauerte etwa 30 Minuten, dann setzte ich mich wieder ans Lenkrad meines Ducatos und die Reise ging weiter nach Scharnebeck zum Schiffshebewerk.



Im Jahr 1974 wurde dieses Bauwerk errichtet und es überwindet einen Höhenunterschied von 38 ( in Worten: achtunddreißig ) Metern. Das Hebewerk gehört zum Elbe-Seitenkanal, der die Elbe bei Lauenburg mit dem Mittellandkanal bei Wolfsburg verbindet. Ein weiteres Hebewerk bei Uelzen hebt noch einmal um 23 Meter, sodaß zusammen rund 61 m Höhenunterschied überbrückt werden.
Für Technikinteressierte gibt es auf der Homepage noch weitere Informationen: --> Link

Mit einem Superluxus-Kreuzfahrtschiff



stach ich dann in See und machte vom Anleger im Unterhafen ausgehend eine Schleusenfahrt. Ja, ich weiß: das Schiff hat nicht unbedingt den Kreuzfahrtstandart wie etwa die "Queen Mary II" oder die "Aida Prima", aber die Barkasse wurde aus Resten vom Stahl der "Titanic" gebaut und gilt als unsinkbar. :D
An Bord gibt es sogar Getränkeservice. Also keine Angst, es konnte Nichts passieren. :eek:





Sobald einer der Hubtrogs frei ist, kann das Schiff in den "Fahrstuhl" einfahren:



Nach ein paar Minuten ist dann auch für die kleine Barkasse die Ampel auf "grün", Einfahrt ist freigegeben



Hinter einem Schubschiff fährt die Barkasse "UHU II" in den Trog...



und nachdem auch noch zwei oder drei Kleinfahrzeuge eingefahren sind, ging das hinter uns befindliche Schleusentor zu...



Der eigentliche Hub- oder Senkvorgang dauert nur ganze 3 Minuten, die ganze Schleusung mit Ein- und Ausfahrt richtet sich nach dem jeweiligen Verkehr und dauerte bei uns etwa 20 Minuten. Dann war unsere kleine Luxus-Barkasse auf der Höhe des Oberhafens angekommen...







Im oberen Hafenbecken wendete unsere Barkasse und im zweiten Trog ging die Kreuzfahrt dann wieder hinunter ins untere Hafenbecken. Nach etwa 90 Minuten legte die Barkasse dann wieder an dem kleinen Anleger an. Die Fahrzeit hängt sicherlich auch vom Verkehrsaufkommen ab.
Nachdem ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte, schaute ich mich noch etwas am Hebewerk um...


^rechts die Überbrückung der Straße mit dem Anschlußbecken zum Oberhafen,
links zwischen den Säulen befinden sich die 2 Hubtröge, jeder etwa 100 m lang und 12 m breit. die Wassertiefe wird mit 3,40 m angegeben. Jeder Trog wiegt mit Wasser oder mit Schiff 5800 Tonnen.


^Blick vom Aussichtspunkt am Oberhafen vorbei am Hebewerk Richtung Elbe


^Im Unterhafen ist ein Schiff in den Hubtrog eingefahren, das Tor schließt sich gerade hinter dem Schiff - gleich beginnt der Hubvorgang

Einige Augenblicke später ist das Schiff in meiner Höhe; ich stehe dabei auf halber Höhe an der Straße, die unter dem Bauwerk hindurchführt...



Dann ist der Hubtrog oben und das Schiff fährt praktisch über mich hinweg in den Kanal ein und weiter in Richtung Uelzen, Wolfsburg, Mittellandkanal.
Blick unter den Hubtrog nach unten:



Für Wohnmobilisten bietet Scharnebeck übrigens einen Stellplatz im Bereich des Schiffshebewerkes an...



Mit Blick auf das Hebewerk kann man hier am Rand des PKW-Parkplatzes übernachten. Die normale Tagesgebühr beträgt hier für alle Fahrzeuge 2,- € die bei Ausfahrt am Automaten vor der Schranke bezahlt werden, sonst öffnet die Schranke nicht.. Wer über Nacht bleiben möchte zahlt zusätzlich 6,- € an einem Automaten an der Hecke zum Stellplatzbereich. Eine Stromsäule mit 8 Anschlüssen steht in der Mitte des Stellplatzes...



Für 1,- € gibt es als Gegenwert für rund 8 Std. Strom.
Eine V+E-Anlage befindet sich ebenfalls am Stellplatz im Zufahrtsbereich...



Ich wollte aber nicht hier in Scharnebeck übernachten, auch wenn man noch beispielsweise schön am Kanal entlang radeln könnte, ich setzte meine Fahrt dann fort und überquerte bei Lauenburg die Elbe im Zuge der B 209.
Über die B 207 gelangte ich dann Non-Stop über Mölln und am Ratzeburger See vorbei in die Region um die "Marzipan-Stadt Lübeck".

:hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo: :hallo:
Hallo Ricarda! :)

Durch den mautpflichtigen Tunnel gelangte ich dann auf die B 75, wo mich ein Blitzer in "Marzipan-City" willkommen hieß. Der später zugestellte Brief ( mit gaaanz schlechtem Foto! ) bat um 10,- € für 6 zu schnell gefahrene Stundenkilometer. 60 durfte man da fahren und meine Geschwindigkeit war mit 66 nach Abzug der Toleranz gemessen worden.
Wenig später erreichte ich dann mein Tagesziel...



Ich beendete diese Tagesetappe auf dem Stellplatz in Travemünde am Fischereihafen...



Der Kilometerzähler zeigte jetzt 465 Kilometer, ich war von Lüneburg an diesem Tag 115 Kilometer gefahren.

SP "Am Baggersand" (Fischereihafen)

Kosten derzeit 14,- €/Nacht ( die erste Reihe mit 6 Plätzen mir Traveblick kosten 2,- € mehr, Parkdauer hier nur eine Nacht!!!) , Stromanschluß: 3,- € für 6 KW (Mehrverbrauch wird zusätzlich berechnet), Duschen kostet 2,- € und WC-Nutzung 0,50 €. Frischwasser wird mit 0,50 € für etwa 35 Ltr berechnet. WC-Entsorgung kostenlos, wenn man mit eigenem Grauwasser nachspült.

Ja, ich weiß, daß der SP nicht die besten Kritiken hat, vor Allem wegen der Enge der Stellflächen und wegen dem teilweise wohl unfreundlichen Betreiber. Ich bin trotzdem gern auf dem Platz gewesen, war etwa 3 oder 4 mal dort. Das Flair Travemündes und der Blick auf die Schiffe auf der Trave haben schon was. :)
Leider sind die Tage des Platzes nun wohl gezählt, wie mir der freundliche!!! Platzwart sagte, wird das Gelände im Oktober geschlossen. Es sollen hier mehrere Blocks mit Eigentumswohnungen entstehen. Sogar der Fischereihafen wird komplett verlegt.

So, das war es erst mal wieder! Aber keine Angst, der Bericht ist noch nicht zuende, es gibt noch viele Bilder aus Travemünde.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 02 Jul 2017 21:55:25

Tag 7: Montag, 12. Juni 2017

Es wurde ein wechselhafter Tag; morgens erst ein paar Regenschauer, nach dem Mittag machte die Sonne sich am Himmel breit, bevor der Abend noch einmal leicht regnerisch wurde. Die einzige Konstante war an diesem Montag der Wind, der blieb mir den ganzen Tag über treu. Ich machte in Travemünde so einen halben Ruhetag, nichts Großes unternehmen - nur ein Wenig umhergehen. Ich zeige Euch mal ein paar Fotos von diesem Tag.



Ich hatte von meinem Platz aus einen ganz guten Blick zum Skandinavien-Kai, nachdem am Morgen einige Fahrzeuge, die vor mir standen, abgereist waren.
Schnell gehe ich mal vorn an den Zaun und nutze die freie erste Reihe für ein schönes Foto. Der Blick zum Fährhafen über die unzähligen Yachten...



Ein Spaziergang an der Trave entlang Richtung Mole



führte mich u.a. auch am historischen Leuchtturm vorbei...



Ein weithin schon erkennbares Wahrzeichen des Ortes ist das Hochhaus des "Maritim-Hotel" direkt an der Mole und am Badestrand.



Da, wo das Segelschiff "Passat" am Priwall liegt, sind in den letzten Jahren mehrere Eigentumswohnungen entstanden, Wohnen am Meer...



Und dann ist sie in Sicht, die Ostsee...



und ich möchte noch etwas dichter ans Wasser und gehe auf die Mole bis zum dortigen Leuchtturm...











Ja, man sieht hier links vom Maritim-Hotel die drei Baukräne, dort werden Ferien-Appartements gebaut, die bis 2018 fertig sein sollen.



Im nächsten Teilbericht geht es weiter, heute dauert das Bilderladen so lange. Ist wohl viel Verkehr im Netz.

Ich möchte es an dieser Stelle nicht versäumen, mich noch einmal für die vielen positiven Bewertungen für diesen Reisebericht zu bedanken, es sind inzwischen 23 positive Klicks zu verzeichnen! Vielen Dank dafür!
Es kann sein, das ich erst zum nächsten Wochenende hier wieder fortfahre, weil neben der Arbeit das Basteln am Bericht sehr zeitaufwändig ist.
Ich bitte daher die Leser um etwas Geduld. :)

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 07 Jul 2017 11:09:47

So, ich mache mal ein Stückchen weiter in meinem Reisebericht.
Es war die Woche tierisch viel los bei der Arbeit und ich konnte leider nicht weiter am Bericht arbeiten.

Apropos tierisch; ich möchte Euch natürlich nicht vorenthalten, daß auch in Travemünde "tierisch viel los" war! :)
























Ja, die Tiere waren gar nicht scheu und standen mir bereitwillig Modell.

Mir fiel bei meinem Besuch in Travemünde auf, daß relativ wenig Schiffsverkehr auf der Trave war. Und ich meine da die großen Fährschiffe, vor allem der TT-Line. Ich meine, die waren bei meinen anderen Auffenthalten dort öfter gefahren. Ich habe natürlich auch nicht nur den Schiffsverkehr beobachtet, vielleicht sind sie ja erst spät am Abend ein- und früh Morgens wieder ausgelaufen. Die "Stena Nordica" kann ich Euch hier zeigen:



Die "Stena Nordica" wurde im Jahr 2000 gebaut und ist etwa 170 m lang und 24 m breit. Hier macht das Schiff sich auf den Weg nach Liepaja in Lettland.

Für eine Rundfahrt in der Travemündung und zum Skandinavien-Kai legt die MS "Marittima" mehrmals täglich in Travemünde ab: --> Link



Da kann man für etwa eine Stunde die Seeluft schnuppern und hat eine gute Sicht auf den Fährhafen. Ich selbst habe es diesmal nicht gemacht...



Eine gute Aussicht hat man auch aus diesem Riesenrad...



das an der Travepromenade aufgestellt wurde. Es handelt sich hier um das größte transportable Riesenrad mit einer Höhe von ca. 60 m und 42 Gondeln. --> Link

Das war´s erst mal wieder, die Arbeit ruft! :twisted:
Und im nächsten Teil des Berichtes gibt es dann weitere schöne Bilder, Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 08 Jul 2017 14:38:11

Bevor es nun so langsam in die Endphase meiner Reise geht, möchte ich es an dieser Stelle nicht versäumen, noch einmal "Dankeschön!" zu sagen für die zur Zeit 36 positiven Bewertungen. Das spornt mich naturlich an, auch weiterhin von meinen Reisen zu erzählen.
Ich freue mich schon auf Eure Kommentare, wenn es denn soweit ist. :)

So, es geht nun weiter mit dem Reisebericht.

Noch immer befinde ich mich in Travemünde. Der Ort wird in den kommenden Jahren sein Gesicht ziemlich verändern. Ich schrieb ja schon, daß der Stellplatz im Fischereihafen wohl zum Saisonende dicht gemacht wird und an der Stelle Eigentumswohnungen entstehen werden. Auch von den Ferienappartements neben dem Maritim-Hotel "oben" am Badestrand und von den Wohnblocks am "Passat-Hafen" auf dem Priwall hatte ich schon berichtet.
Ob das "neue Gesicht" zu Travemünde passt, kann und will ich nicht beurteilen. Wie sagt ein bekannter Ex-Fußballstar:
Schau´n mer mal...
Jedenfalls haben die zukünftigen Gäste der Ferienappartements dann einen sehr guten Blick auf die Strandbereiche.







Schon jetzt treffen an der Stelle am Badestrand das moderne Maritim-Hotel-Hochhaus und die alten Strandvillen aufeinander.



Weiter unten an der Priwall-Fähre beginnt das Altstadtzentrum. Hier findet man heute noch einige schöne alte Häuser.















Da passt dann dieser alte Fischkutter noch ganz gut dazu,



der den Fischereihafen verlässt und zu seinen Fanggebieten aufbricht, damit es auch Morgen wieder frische leckere Fischbrötchen gibt.

Damit kommen wir zu Tag 8: Dienstag, 13. Juni 2017

Gerade noch so erwischt habe ich an diesem Morgen den Einlauf der "Finn Lady", die ich leider nur durch die Wohnmobile fotografiert habe.



Die Finn Lady wurde im Jahr 2007 gebaut, ist rund 218 m lang und 30,5 m breit. Sie verbindet Travemünde mit Helsinki im regelmäßigen Pendelverkehr.

Kurze Zeit später lief dann doch noch eins der TT-Line-Schiffe vor meinen Augen aus. Die "Nils Holgersson"



machte sich auf den Weg nach Trelleborg in Schweden. Das Schiff ist etwa 190 m lang und 30 m breit. Gemeinsam mit dem Schwesterschiff "Peter Pan" pendelt die "Nils Holgersson" zwischen Travemünde und Trelleborg in Schweden. Die Fahrzeit beträgt etwa 9,5 Stunden.

Und so wie die "Nils Holgersson" nun den Hafen von Travemünde verlässt, so verlasse ich an diesem Dienstagmorgen den Stellplatz am Baggersand in Travemünde. Das Fährschiff kennt sein Ziel, mein Fahrtziel dagegen stand zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig fest.
Zuerst dachte ich ja an einen Besuch in Lübeck, aber das schöne Wetter trieb mich dann irgendwie doch in Richtung Küste und so steuerte ich das Bürstner-Mobil am Timmendorfer Strand entlang über Niendorf und Scharbeutz. Hier wäre auch ein Stellplatz, aber ich fuhr noch weiter. Es ging auf die Autobahn A1 und dort über Neustadt/Holstein und Oldenburg/Holstein nach Heiligenhafen. Hier wurde zu Beginn der Saison ein neuer Wohnmobil-Hafen errichtet und den schaute ich mir nun als nächstes Basislager aus. --> Link

Ich fand den gut ausgeschilderten neuen Stellplatz auch auf Anhieb. Im Eichholzweg, kurz vor dem Ostsee-Ferienpark, liegt der Platz in der Nähe des nett angelegten Binnensees. Es stehen hier auf 2 Platzbereichen bis zu 99 Stellflächen in unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Der eine Platzbereich befindet sich auf gepflasterter Fläche direkt am Binnensee und ist der preislich günstigste Bereich mit der Kategorie "D". Strom ist hier am Stellplatz überall verfügbar.
Der Eichholzweg trennt diesen Platzbereich von dem Hauptplatz ab. Da wurden die einzelnen Stellflächen links und rechts des geteerten Hauptweges angelegt. Jeder Platz hat eine eigene, verschieden große Grünfläche "vor der Tür". Hier gibt es drei verschiedene Preisstaffelungen, "A", "B" und "C" (Preise siehe Homepage)
Es ist ratsam, sich vor dem Aufstellen über die Platzpreise zu informieren, dazu hängt ein großer Platzplan am Sani-Gebäude aus. Hier ist dann auch die Bedienungsanleitung für den Parkschein-Automaten und die Stromsäulen ausgehängt. Es wird nur über Kredit- oder Bankkarte abgerechnet, Bargeldzahlung ist nicht möglich. Die Preise verstehen sich immer incl. 2 Personen, Einzelreisende wie ich erhalten ebenfalls über die Eingabe am automaten eine Gutschrift. Man erhält dann eine Service-Card, mit der der Zugriff auf die Stromsäulen und auch der Zugang zu den Sanitäranlagen möglich ist. Die Stromentnahme erfolgt über CEE-Steckdosen. Je Säule können 4 bis 6 Stecker angeschlossen werden. Die Säulen sind so über den Platz verteilt, daß man maximal 25 m Kabellänge benötigt.

Um in die Sanitärräume zu gelangen, hält man seine Card an den Kontaktöffner. WC und Dusche lassen sich dann von innen verriegel und auch wieder öffnen. Achtung! Die WC-Türen sind lt. Angabe so geschaltet, daß nach 15 Minuten automatisch die Verriegelung aufgehoben ist. Wer also eine lange "Sitzung" hat, muß dann darauf achten, die Tür neu zu verriegeln. Die WC´s und Duschen sind im Uni-sex-system, d.h. sowohl für Damen als auch für Herren. Weiter sind Spülraum für Geschirr, Waschmaschine und Trockner sowie eine "Hundedusche"vorhanden.
Im Mittelpunkt gibt es einen Bereich mit Sitzgruppen und Grillgelegenheit. für die Ver- und Entsorgung stehen 2 Frischwassersäulen und 2 Entsorgungssäulen mit Bodeneinlass am Platz zur Verfügung.








^hier der Platzteil der Kategorie "D"; Kosten 13,- € zzgl. Strom. Der Platz befindet sich am Ufer des schönen Binnensees und der liegt direkt hinter der Hecke




^der blick auf den Hauptplatz mit den einzelnen Stellflächen. Jeder Platz hat eigene Grünfläche. Die Plätze haben je nach Preisstaffelung verschiedene Größen. Jeweils 4 bis 6 Plätze teilen sich eine Stromsäule mit 4 oder 6 Steckern.


^der Blick über die "Ruhezone" mit Sitzgruppen und Grillmöglichkeit. Dahinter die Gebäude des Ferienzentrums Heiligenhafen. Dort gibt es auch Lebensmittelgeschäft, Bäckerei oder Restaurant und auch mal ein Eis. Weiterhin kann man Minigolf spielen, Räder oder Go-Carts mieten und der Ostseestrand ist gleich ums Eck.


^das Sanitärgebäude liegt in der Platzmitte, links befinden sich die WC´s und für die Herren drei Urinale, an der Forderfront hängt der Bezahlautomat, rechts sind Duschen und ein Spülraum mit Waschmaschine und Trockner untergebracht und hinten an der Rückseite gibt es noch eine Hundedusche.

Ja, soviel zur Vorstellung des niegelnagelneuen Stellplatzes in Heiligenhafen. Wie mein Besuch hier am Tor zur Insel Fehmarn weiterging, davon erzähle ich später im nächsten Teil des Berichts.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 08 Jul 2017 22:59:43

Ich war am frühen Nachmittag in Heiligenhafen angekommen. Die Tagesstrecke von Travemünde nach Heiligenhafen betrug übrigens 99 Kilometer und im Ganzen war ich nun 564 Kilometer auf Achse.

Den Nachmittag nutze ich nach dem Aufstellen des Mobils und dem Anschluß ans Landstromnetz für einen Spaziergang um den schönen Binnensee und an der Ostsee-Promenade entlang.



Vom Wohnmobilhafen (Roter Punkt) machte ich mich im Uhrzeigersinn auf den Weg in Richtung Küste





Nur wenige Hundert Meter sind es vom Stellplatz am Ferienpark entlang bis zum Strand und dann sah ich sie, die Ostsee...





Ein gepflasterter Spazierweg führt an der Küste entlang mit schönen Ausblicken auf die Ostsee...



bis hin zur Fehmarnsund-Brücke, die das Festland mit der Insel Fehmarn verbindet.



Ich erreichte nach geraumer Zeit die schöne Seebrücke --> Link ,
die etwa 430 Meter in die Ostsee hineinragt. Ein Aufenthaltsraum lädt zur Pause ein mit Blick auf Ostsee, die Fehmarnsund-Brücke und den Strand.




^ die Hotelanlage "Bretterbude" --> Link hatten wir vor einiger Zeit schon im Heimatkunde-Rätsel; ein interessantes Unternehmen.

Nur wenige Meter weiter beginnt das Naturschutzgebiet Graswarder mit seinen teils historischen Häusern...



Der Graswarder war bis 1954 eine 2,5 Kilometer lange Insel und wurde durch einen künstlich angelegten Damm an den Steinwarder angeschlossen, durch diesen künstlichen Damm entstand übrigens auch der Binnensee.





Ach, da könnte man es aushalten, Hochseeangeln vom Wohnzimmer! :D Da hört man regelrecht die Wellen rauschen, oder?



Und da dürfen meine gefiederten Bilder natürlich auch in Heiligenhafen nicht fehlen!" :D





Und nach etwa 3,5 Std kam ich dann zurück zum Stellplatz am Ferienpark, den man hier sieht:



Damit ging ein weiterer schöner Tag in Heiligenhafen zuende.


Tag 8: Mittwoch, 14. Juni 2017

Und der Mittwoch stand dem Dienstag wettermäßig in nichts nach. Die Sonne meinte es gut mit mir! :D
Ich machte mich am Vormittag wieder zu Fuß auf den etwa 2 Kilometer langen Weg in den Ort. Diesmal die kurze Strecke am Binnensee entlang...



Auf getrennten Wegen für Fußgänger und Radfahrer gelangt der Wohnmobilist vom Ferienpark ins Ortszentrum und zum Fischereihafen. Unterwegs laden eine Vielzahl von Ruhebänken oder Seeufer-Terassen zu Gehpausen ein...



Ich erreichte den Fischereihafen...





wo der Fischfang wohl auch nicht mehr so im Vordergrund steht. Nur eine handvoll Kutter boten teilweise Fahrten zum Hochseeangeln an. aber an diversen Ständen gab es die für die Küstenregionen so bekannten Gaumenfreuden wie Backfisch oder Fischbrötchen, so auch an diesem festgelegten Kutter...



Gerade kommt ein Kutter von einer Hochseeangelfahrt zurück:






^ andere Kutter liegen am Steg, im Hintergrund sieht man die Brücke über den Fehmarnsund

Und es gibt eine große Marina, den Seglerhafen von Heiligenhafen mit Hunderten von Yachten...



Das betrachte auch "Familie Schwan" aus sicherer Entfernung...



Ich wende mich dann dem Ortszentrum zu.



Auf dem Rathausplatz war gerade Markt. Komisch, ich hatte irgendwie immer das Glück, das in den Orten gerade Markttag war... :D




^ na, die Rechtschreibreform hat jedenfalls Heiligenhafen schon erreicht; ob der Verleih wohl viele Räder verleihen tut? :D



Zum Abschluß machte ich noch eine Rundfahrt mit dem ICE "Heiligenhafen".



Im Reisezugtempo brachte mich die Bimmelbahn in ein Naturschutzgebiet im Westen von Heiligenhafen...







Hier im Naturschutzgebiet am Leuchtturm wird eine Rinderart gezüchtet, das Galloway-Rind --> Link



Die Wiesenflächen reichen bis an den Ferienpark und den Wohnmobil-Hafen heran. Verschiedene Galloway-Rassen sind zu sehen...



Zurück am Stellplatz ließ ich den Tag dann gemütlich ausklingen, das muß ja auch mal sein.

So, im nächsten Teil beginne ich dann so allmählich mit der Rückfahrt. Ja, langsam muß ich mich dann mal wieder in der Heimat sehen lassen, aber ganz so weit ist es noch nicht. Eine Fortsetzung habe ich dann noch! :)

frankjasper8 am 09 Jul 2017 10:33:35

Hoppla, ich merke gerade, daß ich 2 mal den 8. Tag erlebt habe :oops: , der Mittwoch war natürlich schon der 9. Reisetag. Die Zeit verging einmal wieder viiiel zu schnell! :eek:

Und so wurde es langsam Zeit, an die Heimfahrt zu denken.

Tag 10 und 11: Donnerstag, 15. und Freitag, 16. Juni 2017

Es hieß, langsam Abschied zu nehmen von Heiligenhafen. Die Urlaubszeit ging so langsam zuende und ich machte an diesem Donnerstag den ersten kleinen Schritt zurück ins "normale" Leben.
Auf kleineren Landstraßen



und durch kleinere Ortschaften



gelangte ich dann bei Oldenburg/Holstein auf die Autobahn A 1 und fuhr in südliche Richtung an der Marzipan-Stadt Lübeck vorbei und gelangte schon kurze Zeit später in die Hamburger Region. Ein kurzer Stau hinderte mich am schnellen Vorankommen, aber dann war auch diese hürde genommen und Hamburg lag hinter mir. Noch ein kurzes Stück auf der A 7, dann verließ ich die Autobahn an der Anschlusstelle Thieshope. Es war wieder ein schöner sonniger Tag und ich nahm mir vor, noch einmal nach Undeloh zu fahren und den Naturistenweg noch einmal zu gehen. Die etwa 10 Kilometer bewältigte ich in gut 3 Stunden und fuhr dann noch einmal nach Evendorf auf den Stellplatz am Aquadies.
Ich war noch nicht lange dort und noch mit den Aufstellarbeiten beschäftigt, als ein kurzer aber kräftiger Gewitterschauer sich über dem Platz austobte.

Am nächsten Morgen war die Welt aber schon wieder in Ordnung, die Sonne wieder am Himmel über mir. Noch einmal fuhr ich zum Naturistenweg bei Undeloh und auch dieses Mal ging ich die 10-Kilometer-Runde. Nur diesmal erwischte mich auf der Hälfte der Strecke ein Regenschauer; na wenigstens wurden die Klamotten nicht naß!

Zurück am Mobil machte ich mich dann langsam auf den Heimweg. Noch ein letztes Mal durch die Heidelandschaft...





und durch kleinere Heideorte...





Dann gelangte ich auf der Autobahn A 7 schnurstracks und relativ unspektakulär zurück nach Hause. Ich war zurück in der Alltagswelt. Eine schöne Urlaubszeit mit vielen neuen Eindrücken aus der schönen Heidelandschaft und von der Ostseeküste ging damit zuende.

Die letzten Kilometerstände: Heiligenhafen -> Evendorf = 196 Kilometer
Evendorf -> zuhause = 210 Kilometer
Endstand zuhause = 970 Kilometer




Julia10 am 09 Jul 2017 10:43:37

Eine schöne Reiseroute hast Du Dir da ausgesucht Frank.

Ist auch eine Strecke, die ich sehr gut kenne und immer wieder gerne fahren.

Schöne Erinnerungen werden wach :!: .

Die Heide, Lüneburg, immer gerne wieder, es gibt so viel zu entdecken. Travemünde entwickelt sich gerade leider sehr touristisch und der alte, maritime Hafenbereich wird komplett mit Allerweltsgebäuden überbaut.

Viele Dank für Deine Mühe, den Bericht zu erstellen :) :)

Muß auch mal wieder in die Richtung fahren :)

Julia

Lancelot am 09 Jul 2017 11:41:39

Julia10 hat geschrieben: Muß auch mal wieder in die Richtung fahren :)

Genau DAS haben wir auch vor - in Bälde :)
Dazu hat Dein Bericht, Frank, auch beigetragen. Wir kennen die Gegend dort gut, aber vor allem im Winterhalbjahr. Jetzt wollen wir auch mal in wärmerer Jahreszeit dorthin.

Danke vielmals für den netten Bericht ... :dankeschoen:

frankjasper8 am 09 Jul 2017 11:52:12

Ja, schon mal ein herzliches "Dankeschön!", Julia und Wolfgang, für die netten Rückmeldungen!

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