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Hallo zusammen, wir sind dabei in 4 Wochen unsere erste Womo-Reise (22 Tage) anzutreten. Wir haben ein Wohnmobil gemietet das Vollkasko (1.500 EUR Selbstbeteiligung) versichert ist. Außerdem ist es neu und hat daher noch Garantie sowie eine Camper - Assistance. Rent and Travel selbst hat uns den Abschluss einer Kautionsversicherung empfohlen. Dafür würden wir mindestens 6,50 Euro pro Miettag zahlen und hätten dann immer noch 500 EUR Selbstbeteiligung. Wie ist eure Erfahrung? Lohnt es sich? Sind die Schäden meist eh unter den 1500 EUR/500 EUR?
Kommt drauf an, was Du für einen Schaden verurachst :!: Die Garantieleistung hat nichts mit der Vollkaskoversicherung zu tun. Schäden, die Du verursachst, sind über die Vollkaskoversicherung abgedeckt. Julia Hallo, also ich habe keine Erfahrungen mit Mietmobilen, habe aber unterwegs schon öfter Leute mit Mietmobil gesprochen und auch Händler haben mir von Schäden erzählt. Daher erzähle ich dir mal von den Schäden, von denen mir berichtet wurden: -Abgerissenes Dachfenster, losgefahren und vergessen das Fenster zu schließen. -rausgerissener Stromanschluss, losgefahren und vergessen das Stromkabel rauszunehmen. -defekte Verdunklung am Dachfenster, wenn die zu ist und man losfährt, entsteht ein Unterdruck und die dünne Verdunklung wird hochgesogen, dann geht sie aus der Führung raus und verbeult Was innen wohl jedem mal passiert, man fährt durch eine Kurve und eine Schublade, oder die Kühlschranktür knallt auf. Weil man vergessen hatte die Sicherung zu schließen. Dann fällt auch alles aus dem Kühlschrank in den Gang. Daher nie Flaschen in die Fächer legen, nur in die Tür stellen. Ich selber bin schon mal mit offenem Seitenfenster losgefahren, habs zum Glück noch kurz vor der Landstraße bemerkt. Seitdem gehe ich grundsätzlich, ohne Ausnahme, immer vor jeder Fahrt einmal ums Mobil. Ist das Stromkabel ab, die Fenster zu, hängt kein Handtuch mehr am Fahrradständer, Satellitenschüssel eingefahren, Stühle drin? ich fasse jedes Fenster und jede Klappe an und prüfe, ob die zu sind. Und innen: Dachfenster zu, Verdunklung auf, Kühlschrank und alle Klappen schließen. Also den Gang rund ums Womo vor der Abfahrt kann ich nur empfehlen. Wieso kann ich denn bei meinem Beitrag die Rechtschreibfehler nicht ändern? Geht das nur in dieser Rubrik nicht? So wie Michaela es beschrieben hat mache ich es an meinem eigenem WM auch. Davor hatte ich auch gemietet und überlegt diese Versicherung abzuschließen. Habe es dann nicht gemacht und auch keine Schäden verursacht. Aber das haben meist schon meine Vormieter für mich übernommen. Die Mietmobiele die ich hatte, hatten genügend Schäden, um solch eine Versicherung zu rechtfertigen. Also, ein Wohnmobil ist breiter, langer und hat einen längeren Radstand. Wenn man nur Erfahrung mit einem kleinen Fahrzeug hat, sollte man darüber nachdenken. Ich hatte das bei meinen Leihfahrzeugen immer mit abgeschlossen. War mir einfach lieber. Ich meine es gibt da aber auch günstigere Versicherungen... Auf jeden Fall abschließen. Eine CDW ist ein absolutes MUSS. Allianz/Elvia bietet SB Reduzierung und Ausschluss- Hi Es gibt da auch andere Versicherung, preislich ähnlich, aber 6,50 € bei 250 € SB, die im Gegensatz zur Allianz auch Elementarschäden ( wichtig) versichert haben. Zum Beispiel Hanse Merkur. Ich kann dir aus meiner Vermieterpraxis nur raten das ab zu schließen. Meist besteht so eine Versicherung aus 4 Modulen. Selbstbehaltsreduzierung ( Kautionsschutz), Reiserücktritt, Einbruchsschutz und Reiseunterbrechnung. Bedenke...... Machtst du es nicht und hast einen Frontscheibenschaden, ist deine Kaution futsch! .... beim eigenen Womo hat auch fast jeder eine mehr oder minder hohe Selbstbeteiligung bei Kasko und Vollkasko und sichert das auch nicht noch extra ab. Von daher sehe ich nicht, warum hier so vehement für die Zusatzversicherung geworben wird, die immerhin ca. 10% der möglichen Schadenssumme kostet! Versicherungen nützen immer als erstes dem Versicherer. Insofern gilt der alte Finanztest-Tip, nur existenzbedrohende Risiken zu versichern. Im Mittelwert fährt man damit günstiger. Wenn man Pech hat, natürlich nicht... Die Frage ist immer, kann mich ein Schaden ruinieren (dann ist er zu versichern) oder ist es eher ärgerlich (dann spart man sich die Versicherung). Welchen Mittelweg man findet, hängt vom persönlichen Angstfaktor ab. Der ist in D recht hoch, wir sind notorisch überversichert. bis denn, Uwe
Genau SO seh ich das auch ! Ich würde da nix versichern. Klar sind 1500 Piepen ärgerlich zu verlieren, aber selbst wenn die ganz weg wären, wirds Dich nicht ruinieren, hoff ich für Dich. Zumal auch mit Versicherung noch eine SB im Feuer steht. Timduck, da hast du mit deinen Ausführungen zu Versicherungen grundsätzlich recht. Dennoch bist du, sehr wahrscheinlich aus Unkenntnis der Lage, diesbzüglich auf dem Holzweg und zwar deshalb! Privates Womo zum Beispiel SB bei Teilkasko 150 €, bei Vollkasko 300 €! Bei einem Selbstfahrvermietfahrzeug sieht das aber ganz anders aus! SB bei Teilkasko 1500 € plus SB Vollkasko 1500 € und zwar pro Schadensfall ( wichtig). Und nun rechne einfach..... Was ist besser bei der Frage versicherung abschliessen oder nicht, bei einem Frontscheibenschaden aus Sicht eines Mieters, bezogen auf 15 Tage Reisedauer? Genannte Bedingungen , es kommt zu einem Glasbruch. Selbstfahr Vermietfahrzeug neue Scheibe kostet 1490 €. Mieter zahlt ohne Zusatzversicherung bei SB Teilkasko 1490 € selber und bekommt noch 10 € von seiner Kaution zurück. Mit Abschluß der Zusatzversicherung zahlt er bei vorhandenen Modul "Selbstbehaltsreduzierung" nur 250 € von 1.490 €. Kostenpunkt für die Zusatzversicherung 6,50 € pro Tag x 15 Tage = 97,50 € Die rechnen wir mal als Kosten auf den Selbstbehalt in Höhe von 250 € oben auf. Macht von 1.490 € - 350 € eine Ersparnis gegenüber keiner Zusatzversicherung von übersichtlichen 1.140 €. Noch leichter kann man kein Geld verdienen. Ich hoffe, es halbwegs verständlich erklärt zu haben.
Moin, dein Beispiel ist natürlich richtig gerechnet - aber irgendwie auch genau so, dass es deine Meinung unterstützt. :D Ich mache die Rechnung mal anders herum auf: Da verlangt eine Versicherung für ein "Risiko" von 1.140 EUR einen täglichen Beitrag von 6,50 EUR. Dies bedeutet einen Jahresbeitrag von 2.372,50 EUR, das heißt, die Versicherung kassiert Beiträge, die doppelt so hoch sind wie es ein möglicher Schadensfall für die Versicherung sein könnte. Eigentlich käme niemand auf die Idee eine solche Versicherung abzuschließen. Ich bin da voll auf der Seite von "Tinduck" - nur in D gibt es wohl Leute, die so viel Angst haben und dennoch über eine solche Versicherung nachdenken und sie auch noch abschließen. Gruß Uwe Nun, damit kommen wir zum eigentlichen Thema. Du hast es richtig erkannt, macht aber dennoch Sinn, wenn man sich Versicherungsbedingungen auch mal anschaut. Warum? 1. Bei einem VW T4 kostet eine Scheibe, eben aktuell von grossen bekannten Anbieter machen lassen bei 150 € SB ( privates Womo) 980 €. Das sieht bei einem Liner leider ganz anders aus. Da kostet die Frontscheibe schnell 3000 € und mehr. Nehmen wir dann die SB von 1500 €, was der Mieter zahlt, hat die Versicherung immer noch 1500 € Kosten...... 2. Ich sprach davon " pro Schadensfall"! Das bedeutet und nun übertreibe ich anschaulich........ 3. Tag, Wasserhahn ausgebrochen, 5 Tag Markise übergeschlagen, 7. Tag Frontscheibenschaden, 13. Tag Plattfuß usw. usw. usw. Sehr wahrscheinlich werden ihr nun sagen , so was gibt es nicht, gibt es doch. Zwar nicht bei uns, aber bei anderen Vermietern und nun rechne noch mal.... Und zwar, was nun besser ist, bei einem ganz vernünftigen Mieter, der nur ein kleines Missgeschick hat. Nämlich einen Frontscheibenschaden, für den er eigentlich nichts kann..... Damit kann man Timducks Meinung schon rein rechnerisch nicht zustimmen, im Sinn "von einen Rat geben!" :wink:
Dazu bräuchte man mal Zahlen, wie oft sowas in der Vermietung tatsächlich passiert. Frontscheibe kann einfach passieren, Liner sind aber eher selten in der Vermietung, oder ? Markise oder angefahren passiert (neuen) Mietern vielleicht eher. Wenn man von einem einzelnen Schaden ausgeht (Bsp oben), kommt man auf etwa 1:10 von Prämie zu "Gewinn" bei 14Tagen. Gibts wirklich bei jeder 10ten Vermietung so einen Schaden ? Wohl kaum, sonst würden die Versicherungen das nicht so anbieten. Die wollen ja auch noch was verdienen. Die Scheiben bei den meist recht neuen Womos sollten ja noch wenig Vorschädigungen haben !? Nicht jeder Schaden ist so teuer. RK Der Jahresbeitrag ist doch Wumpe. Man bekommt für rund 7 Euro eine CDW Ausschluss Versicherung. Für einen normalen Urlaub also vielleicht ein Hunni. Dafür blecht z.B. die Arroganz bis zu 3000 Flocken. Jeder Einzelschaden hat im Prinzip 1500 SB zur Folge. Selbst bei dem Gesetz der Serie würde man bei zwei Schäden nichts zuzahlen müssen. Ich habe bei Mietfahrzeugen damit immer besser geschlafen. An dieser Stelle sollte man nicht falsch sparen. Es ist halt eine Risikoabdeckung, aber lieber 100 Flocken verpufft - oft gibt man mehr beim Essen gehen aus, als evtl. 1500 oder mehr zu zahlen. Hallo, ist halt die Frage: Lohnt es sich? Wenn ich es richtig sehe: 1.500 € ist Eigenbeteiligung, 500 € würden in jedem Fall bleiben, oder leige ich da falsch? Wenn ich es richtig rechne, hast Du dann das Risiko,1.000 € mehr zahlen zu müssen, mit 500 € bezahlt? 500 € bezahlen, um 1.000 € auszuschließen? Das halten ich für nicht so prickelnd. Übrigens: Die Hädnler erhalten von den Versicherungen auch Provisionen, wenn sie eine solche vermitteln. Kann das der Grund sein, warum der Vermieter gerne darauf hinweist? Viel wichtiger ist eine genaue Dokumentation über den Zustand außen und Innen vor und nach der Vermietung. Sonst kommt ganz schnell: Da ist doch ein Kratzer ... Gruß Klaus Die Händler bekommen vielleicht Provisionen, vielleicht auch nicht. Bei Mc Rent wurde mir diese Versicherung nicht einmal explizit angeboten, obwohl sie im Programm ist. Da es aber nur eine Minderung und keine Ausschlussversicherung war bin ich eben woander hingegangen. Wichtig ist eine AUSSCHLUSSversicherung abzuschließen. Dann zahlt man nix außer der Prämie. Trotz einem kleinen Schaden habe ich die Versicherung bei McRent nicht gebraucht. Aber wenn der Händler drauf bestanden hätte, wären es mehr als 100 Euro gewesen. Einfach mal beim verlassen eines Rastplatzes in einer Steigungskurve aufgesetzt. Das ist schnell passiert. Man kann im Netz viel über Vermieter lesen, die sich mit Versicherungsleistungen ihre Fahrzeuge aufbereiten und immer etwas finden. Entscheiden muss das jeder selber...wer ein paar Mille übrig hat und meint Versicherungen seien böse, fährt eben mit Risiko. Und, egal was man nun hin oder her rechnet.... vielleicht verführt der drohende Selbstbehalt ja auch mal dazu, etwas vorsichtiger mit dem Gerät umzugehen? :D Dafür war er ja eigentlich gedacht. Das Beispiel mit dem Steinschlag ist natürlich böse, weil unverschuldet. Kann natürlich passieren, aber ganz ehrlich: als seriöser Vermieter würde ich das nicht berechnen, weil eben völlig unverschuldet. Oder müsste man einen Hagelschaden auch bezahlen? Fühlt sich irgendwie falsch an, der kann ja sogar beim Vermieter auf dem Hof passieren. Ist eigentlich alles höhere Gewalt, und bei vielen anderen Versicherungen (z. B. Gebäudeversicherung) zahlt die dann komplett. Wofür hat eigentlich der Vermieter ne Versicherung? Vielleicht sollte DER die Zusatzversicherung abschliessen?? :D Kann ja dann den Mietpreis pro Tag um 6,50 Euro erhöhen und Werbung mit Rundum-Sorglos-Paket machen :lol: bis denn, Uwe Aus meiner Sicht lohnt sich eine Versicherung nur dann, wenn ich mit einen erheblichen finanziellen Schaden rechnen muss, der mich ruinieren kann. Beträge von 1500€ gehören aber ehrlich gesagt nicht dazu. Die Versicherung ist überflüssig.. Hallo zusammen, herzlichen Dank für eure Tipps & Meinungen! Wir werden die Versicherung abschließen weil das Womo ja nicht uns gehört und die 1500€ pro Schadensfall anfallen würden. Und, es ist ja unsere erste Womo-Reise ;-)
Vielleicht hattest Du bisher nur Glück mit der Unwissenheit deiner Mieter - denn für einen Frontscheibenschaden durch Steinschlag kann der Vermieter den Mieter nicht haftbar machen. Der Mieter ist, wenn er nicht mit einem Hammer vorsätzlich auf die Scheibe eingedroschen hat, nicht ersatzpflichtig. Der Schaden wurde nicht von ihm verursacht, sondern ist während der regulären Benutzung des Fahrzeugs durch ihn eingetreten. Für die Benutzung hat der Mieter aber eine Miete gezahlt, die die normalen Risiken bereits einschließt, z.B. Defekte an Motor und Getriebe, an Technik des Aufbaus, etc. etc. Wenn der Boiler der Heizung platzen sollte, wird der Vermieter den Mieter genau so wenig zur Rechenschaft ziehen können: Der Schaden ist während der Benutzung durch ihn eingetreten - aber nicht von ihm verursacht, Volker 8) Volker, wie immer gut, aber nicht immer zielführend. :wink: Was du ansprichst ( Frontscheibenschaden) ist bisher nicht höchstrichterlich geklärt und kann daher sehr wohl, allerdings unter bestimmten Umständen, dem Mieter in Rechnung gestellt werden. Wiso, dazu komme ich gleich. Bisher gibt es diesbezüglich nur eine Amtsgerichtsentschenteidung, die bisher noch nicht mal rechtskräftig ist. Wir wissen beide, was davon zu halten ist. In der Urteilsbegründung der Richter steht wortwörtlich verkürzt folgendes. "Da der Mieter nichts für diesen Steinschlag kann, kann man das dem Mieter nicht anlasten. Im Weiteren stellten die Richter aber auch fest, das auch der Vermieter dafür nichts kann, da der Vermieter sich sehr wahrscheinlich nicht zur gleichen Zeit und am gleichen Ort, wie der Mieter aufgehalten hat." Daher ist es ratsam, das sich Vermieter und Mieter im Vertragsvorfeld, darüber einigen, wie in solchen Fällen zu verfahren ist. Legt der Vermieter also in seinen speziellen Vermieter AGBs vorab schriftlich fest, das der Mieter auch ohne tätlichen Vorsatz ( Aktion Hammer) einen Glasbruchschaden zahlen muss und unterschreibt das der Mieter, ist der Vermieter im Falle der Fälle raus. Somit ist die Entscheidung im Bezug auf Unverschulden hinfällig. Das ist vom Verband der Vermieter juristisch abgeklärt worden und wir handeln danach.
Uwe Davon sprach ich. Bei vielen Versicherung, wie beispielsweise bei der Allianz sind Elementarschäden nicht mitversichert.
Das nützt nur manchmal nix. Bei unserer ersten und einzigen Anmietung haben wir penibelst darauf geachtet, vorsichtig mit dem Mietmobil umzugehen, nichts zu verschmutzen und keine Kratzer zu hinterlassen. Prompt ist es dann beim Ausräumen zu Hause passiert: der Salzstreuer hat sich während der Fahrt in der oberen Ablage verschoben und ist beim Ausräumen auf die Arbeitsplatte gerauscht und hat dort eine ca. 3 mm große Macke hinterlassen. Die fachgerechte Reparatur bzw. Austausch wurde per Kostenvoranschlag nachgewiesen und lag im 4-stelligen Bereich. Insofern war ich froh um die abgeschlossene Versicherung.
Genau das würde ich als Vermieter vermeiden. Wenn ein angerufenes Gericht diesen Abschnitt der AGB als sittenwidrig (weil Steinschlag ein "unabwendbares Ereignis außerhalb der Einflußsphäre des Mieters") beurteilen würde, wären somit die gesamten AGB hinfällig. Sicherer wäre ein zusätzlicher Revers als Anhang zu dem Mietvertrag, Volker Gut, danke für den Tipp Und wie sieht es dann mit Reifenschaden aus? Ich kenne die Mietverträge nur so, dass Glas-und Reifenschäden der Mieter zu übernehmen hat. Kautionsversicherung...??? Das grösste Geschäft aller Zeiten. 1. Bei einem Unfall bezahlt der Schuldige, d.h. du musst erst auch noch so "doof" rumfahren, dass du auch noch schuldig gesprochen wirst. Und das kostet dich dann eben nur EUR 1500.- Sieht man die Statistik, gehören die Camperfahrer zu den mit am wenigsten Unfällen, die Biker zu den Unfähigsten Fahrzeuglenker. Die Chance, dass du unschuldig einen Unfall baust ist daher gleich Null und daran verdient die Versicherung die höchsten Gewinnmargen aller Zeiten. Hast du Aktien bei den Versicherungen, dann kannste sie ja unterstützen... :roll: Hi Da hast du was missverstanden. Ohne Kautionsversicherung ( richtigerweise Selbstbehaltreduzierungsversicherung) für mal angenommen 100 € bei 15 Tagen, zahlst du bei einem Unfall 1500 €. Mit SBV zahlt der Miter, richtige Versicherung vorausgesetzt, dann davon nur noch 250 €, komkret also 1250 € nicht! Im Übrigen sprach ich von 4 Modulen, die darin enthalten sind. Es geht also nicht nur um - das Risiko einen Unfalles, um Glasbruch, einen Reifenschaden mit Folgen, etc. sondern auch um - ein Diebstahl des Inhaltes ( Laptop, Geld, Pässe, Kamera etc. ), - Reiserücktritt ( Krankheit etc. )und - Reiseunterbrechnung ( Krankheit, Todesfall ) abzusichern. Und nein, ich bin kein Versicherungsvertreter....... :wink:
Moin, das kann und möchte ich nicht so stehen lassen. Es ist erwiesen, dass ein Großteil der Unfälle, an denen Motorradfahrer beteiligt sind, durch Autofahrer verursacht werden. Bitte mal nach "Motorradunfälle Schuldfrage" googeln. Hier --> Link nur ein Beispielbericht. Genauso könnte man pauschal argumentieren "ältere Verkehrsteilnehmer" verursachen mehr Unfälle als jüngere. Daraus ließe sich nun ableiten, dass Fahrer von Wohnmobilen - die ja überwiegend zu den älteren Altersgruppen gehören - überdurchschnittlich in Unfälle verwickelt sind. Also bitte Vorsicht mit solch verallgemeinernden Aussagen. Gruß Uwe Hallo Uwe, ich hatte mich als Motorradfahrer nicht angesprochen gefühlt. Ich nahm (und nehme) an, daß pit02 mit "Biker" die bunt verkleideten Pedalterroristen mit dicken Wampen auf dünnen Reifchen meint, Volker :mrgreen: Dennoch kommen beide Arten von Bikers gern links oder rechts vorbeigeschossen. Vor allen Dingen in südlichen Gefilden. Ich war gerade in Palermo und in Neapel. Der Verkehr war der WAHNSINN! Im Übrigen, war ich der einzige der bei einer roten Ampel stehen geblieben ist. Alles hupt und quetscht sich vorbei. Auch in Messina war das so!
UND :?: Passiert da was :?: Die "beherrschen´s halt" ... :gut: Nicht wie bei uns, wo jeder auf seinem Recht beharren möchte .... :roll: Moin, Volker... an die Pedalritter mit Muskel- oder heute auch schon mit E-Kraft habe ich überhaupt nicht gedacht. :D und zu Italien bzw. den Verkehrsverhältnissen dort... Ich liebe das Land und die Art und Weise wie dort gefahren wird. Ich habe ein Jahr in der Nähe von Modena in den Bergen gelebt, war Anfang Juni wieder dort für eine Woche und bin jetzt schon wieder auf dem Sprung...Aber erst müssen ein paar wichtige Termine erledigt sein. Ich kann mir jedenfalls vorstellen noch einmal dorthin umzuziehen. Gruß Uwe --> Link für den TE noch etwa Lesefutter bezüglich unliebsame Überraschung beim mieten von Wohnmobilen. Der Nachbarssohn hatte jetzt seinen ersten Urlaub mit geliehenem Womo. Eigentlich sollte es ein Alkovenmobil sein. Nur dummerweise hatte der Vormieter nicht bedacht, dass sich Brücken nicht bei Erscheinen eines Womos heben und mal eben ein Womocabrio draus gemacht. Der ist wahrscheinlich froh über die Versicherung. Unsere Freunde hatten vor 4 Jahren ein Womo mit Markise gemietet und einwandfreiem Heckstoßfänger. Tja - die Markise fiel leider einem Balkon zum Opfer und der Heckstoßfänger sah auch nicht mehr schick aus. Da lohnte sich die Versicherung auch. Das sind dann die Leute, die die Versicherungsprämien in die Höhe treiben... vielleicht doch besser Urlaub mit dem Zelt... ? bis denn, Uwe So spricht jemand, der alles immer richtig macht.
Eigentlich denke ich auch so. Bei genauem Nachdenken hatte ich aber auch schon ein paar Rempler, die bei Vermietung einiges gekostet hätten. Als Besitzer kann ich aber teilweise damit leben oder mir reicht eine einfache Lösung. Für mich ist die Kasko Versicherung nur für den Notfall und daher mit hohem Selbstbehalt. Für einen einfachen Kratzer würde ich nicht mal an sie denken :-). 4 Jahre(je 30-35Tage, neues Womo): vorne ein unsichtbarer Fels, leichte Blessur am Radkasten - eine neue Schraube reicht. Hinten ein Stipfel, der die "Stoßstange" beschädigt. Der Riß stört mich nicht, es hält alles. Eine Schneestange trifft den Spiegel - der lose Teil kann einfach eingeklebt werden. ~10-22 Jahre altes Womo - da habe ich weniger drauf geachtet. 1x beim Manövrieren an die Felswand - der Stahlbügel am Heck fängt das ab. Am Parkplatz hinten ein Bäumchen erwischt - Leuchtenabdeckung um ~€40 selber getauscht. Sprung in der Scheibe habe ich ausgesessen, der TÜV hats durchgelassen. Alles "richtig" repariert beim Neuen wären wohl jeweils einige hundert Euro gewesen. Also alles nichts kritisches. Wie man das mit einem Leihwomo vergleicht ? Glück ? Einige der Vorfälle sehe ich eher als vermeidbares Pech an. Wobei ein erfahrener Fahrer da sicher weniger Ärger hat. Ein neuer dagegen sollte die Versicherung wohl doch abschließen. RK Ja, und da sollte man sich nicht drüber lustig machen.
Nein, so spricht jemand, der für seine selbst verursachten Schäden selber geradesteht (zumindest im Rahmen der üblichen Eigenbeteiligung) und nicht mit Vollkaskomentalität durch die Gegend gurkt. Zu den Leuten, die alles richtig machen, scheinst Deinem ätzenden Ton nach eher Du zu gehören. bis denn, Uwe
Nein Uwe, mit dem ätzenden Ton
hast du hier angefangen. Und der Satz, das "andere" eine Vollkaskomentalität haben, macht es nicht besser ..... bis neulich..... Sorry, aber darf ich noch mal zur Eingangsfrage kommen? Es geht darum ob eine Kautionsverischerung sinnvoll sei. Geschrieben wird hier viel über Kaskoschäden und Kaskoversicherungen. Das verwirrt mich. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege. Unter Kautionsversicherung verstehe ich die Absicherung des Vermiters durch den Versicherungsgebers des Mieters in Höhe der vereinbarten Kaution. Der Mieter zahlt anstelle des Kautionsbetrages eine Versicherungsgebühr. Damit reduziert sich ein mögliches Streitrisiko um die Kautionsrückgabe für Vermieter und Mieter. Der Mieter sichert sich gegen einen ungerechtfertigten oder strittigen Kautionseinbehalt durch den Vermieter ab und bleibt auch im Streitfall liquide. Die Frage ist für mich nach der Diskussion m Thread, ob die Kautionsversicherung zusätzlich einen "Haftpflichtcharakter" hat und verursachte Schäden bzw. Selbstbeteiligungen bezahlt ohne sie zurückzufordern. Wie ist das?
Es ist eher Dein Ton der hier unterirdisch ist! Mir geht es ähnlich mit unserem Fahrzeug, mal ein kleiner Fremdkontakt hier, mal der Spiegel beschädigt, beim Rückwärtsfahren einen Baum touchiert und die ausziehbare Stoßstange leicht verbeult usw, alles das behebe ich entweder selbst oder kann damit leben. Aber bei einem gemieteten Mobil sieht das nunmal anders aus: die Fahrzeuge sind neu bis fast neu, und eben Eigentum eines Anderen! Da müssen auch kleinere Schäden eben fachgerecht und somit teuer instandgesetzt werden, der nächste Mieter muss und möchte vom Vermieter schließlich auch ein einwandfreies Fahrzeug bekommen! Man kann ja nicht zum Vermieter sagen: ach, das fällt doch kaum auf, oder: ich bringe das mal eben selbst in Ordnung, dann wird's günstiger... Es ist nunmal fremdes Eigentum! Das hat nichts mit Vollkaskomentalität zu tun. Wenn man selbst auch jeden selbstverursachten Schaden am eigenen Fahrzeug über die Vollkasko abrechnen lassen würde, dann steigt ja auch durch den abgerechneten Schaden die SF-Klasse der eigenen Kaskoversicherung immer weiter. Bei eigenen Fahrzeugen geht es eher um größere Schäden, für die man den Wert des Fahrzeuges mit einer Vollkasko absichert, und nicht um Kleinigkeiten, die aber bei Mietfahrzeugen trotzdem über die Vollkasko abgerechnet werden müssen. Dafür sind aber eben auch die Versicherungen für Vermietfahrzeuge von privaten Tarifen völlig abgekoppelt und schon von Haus aus wesentlich teurer. |
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