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Wechselrichter mit doppelten 12v Anschlüssen mit einem Kabel


flo16v am 12 Jul 2017 22:27:14

Hi,


ich habe eine Frage zu dem Anschluss eines Wechselrichters mit 2kw Dauerlast

Der Wechselrichter hat auf der 12V Seite 4 Anschlüsse. 2 für die Pluskabel und 2 für die Minuskabel. Ich nehme an es ist für den Hersteller / Lieferanten günstiger jeweils 2x 16qm Anschlusskabel anstatt jeweils 1x 35 qm?

Meine Frage ist jetzt ob es ok ist auf der Plus und Minusseite jeweils nur 1 Kabel mit 35qm oder 50qm zu verwenden. Mit den 2 Kabeln pro Pol ist es ein wenig frickelig zu verlegen und auf der Plusseite den Sicherungshalter einzuschleifen.

Ich versuche mal ein Bild anzuhängen von der 12V Seite

Gruß Flo


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Ulf_L am 13 Jul 2017 06:28:53

Hallo

Es könnte auch sein, daß die Anschlüsse, oder die Verkabelung im Inneren jeweils einzeln den Strom nicht tragen können. Bei 2kW geht's ja grob geschätzt bis auf 200A an diesen Anschlüssen. Was sagt denn die Bedienungs-/Montage-Anleitung dazu ?

Gruß Ulf

Rockerbox am 13 Jul 2017 06:52:55

Hallo Flo,

normalerweise sind 2 Kabel immer teurer als ein Kabel, doppelte Anzahl von Polschuhen, doppelte Arbeit etc, also denke ich, dass die beiden Doppelanschlüsse am Wechselrichter schon ihren technischen Sinn haben.
Ich würde mir eine massive Brücke aus Kupfer besorgen / anfertigen, sowas kann man ev. im gut sortierten KFZ-HiFi-Laden bekommen und die beiden Anschlüsse jeweils damit verbinden und dann von jedem Terminal ein ordentlich dimensioniertes Anschlusskabel an die Batteriepole legen, Sicherung nicht vergessen! Bei Fraron z.B. kannst du dir den Querschnitt je nach Länge und Strombelastung ausrechnen und auch die Kabel entsprechend konfektionieren lassen. Die haben auch gute Sicherungsautomaten in ausreichend Ampere-Zahlen.

Variophoenix am 13 Jul 2017 08:42:01

Genau so wie Adi würde ich es auch machen. Ansonsten musst du die Kiste aufmachen und reinschauen wie es verdrahtet ist.

xbmcg am 13 Jul 2017 09:51:49

Ich würde auch die Anschlüsse überbrücken. Da der WR recht groß ist, machen die Hersteller gerne
2 Anschlüsse für Plus und Masse dran, damit man 2 Batterien direkt anschließen kann (im stationären Betrieb)

Außerdem sind dicke Kabel meist sehr starr und störrisch beim Verlegen, außer man kauft sich die hochflexiblen.
Die mechanische Belastung der Anschlüsse durch die starren dicken Kabel könnte auch ein Grund dafür sein.

flo16v am 13 Jul 2017 10:04:21

Hi,

danke für die Tips. ich denke ich werde die beiden Plus Anschlussklemmen mit einem 35mm² Kabel oder einer Kuperschiene verbinden und dann von der einen Klemme mit 35 oder 50mm² über eine SIcherung zu den Batteriepolen gehen.

Um keinen neuen Thread aufzumachen und das Thema gerade passt hab ich noch eine Frage :)

Um die eingebaute NVS des Wechselrichters zu nutzen, hab ich die Steckdosen im Aufbau von der Stromversorgung des Kühlschranks und des Ladegeräts separiert.

In dem Aufbau meines Mobilvetta´s geht ein 3 adriges Kabel vom LS / FI in eine Verteilerdose und von dort aus gehen von einer Sammelschiene die Kabel zu den Steckdosen welche Innen und außen ( Garage) getrennt abgehen.

Als ich die Steckdosen soweit zusammengeklemt hatte, viel mir beim Landstromtest auf das alle Steckdosen stromlos ( so soll es sein) waren bis auf die Steckdose im Bad :?

Nach ein wenig messen und tun hat sich rausgestellt das die Steckdose im Bad direkt nach dem Fi aufgelegt war und nicht in der separaten Verteilerdose.

Ich habe die Steckdose im Bad dann im Fi abgeklemmt und in der Verteilerdose mit den anderen Steckdosen parallel angeschlossen. Der PE ist natürlich mit allen anderen zusammen am gemeinsamen Klemmpunkt im Fi.

Die werden sich ja irgendwas dabei gedacht haben das die Steckdose im Bad nicht mit den anderen aufgelegt war? Oder sie wurde einfach nachgerüstet und man hat sie deshalb im Fi verdrahtet.

Spricht was dagegen das die Steckdose im Bad nun mit den anderen zusammen Ihren Dienst tut?

Die Steckdose ist über Kopfhöhe und die Dusche ist eine eigene Kabine, kein Raumbad oder Vorhang über dem Klo.

Gruß Flo

xbmcg am 13 Jul 2017 10:17:05

Die hat bestimmt jemand nachgerüstet und den kürzesten Weg gesucht.

Ich wüßte nicht, dass im Nassbereich WoMo Hersteller 220V Steckdosen verlegen, zumindest hab ich
bisher so was noch nicht gesehen.

Prinzipiell kannst Du sie natürlich auf die Sammelschiene auflegen, ich würde sie aber ehrlich gesagt
ganz abklemmen. Durch den WR hat sie ja unter Umständen auch ohne Landstrom 220V und die Erdung
ist im WoMo-Bad auch nicht so tolle. Hat der WR überhaupt ein FI integriert?

dombolino am 13 Jul 2017 10:27:23

Hallo Flo

Bei mir hab ich beide Kabel verbaut, da ich mit dem WR direkt neben meiner Batterie bin.


Auf die Sicherung im Kabel hab ich verzichtet, da der WR intern eigene Sicherungen hat.

Zu Deiner 220V Seite frag ich mich ob zwischen Sammeldose und FI kein Sicherungsautomat ist. Klingt sehr nach nachträglich rangefriemelter Badezimmerdose, nur ne Vermutung.

Habt Spaß. dombolino

flo16v am 13 Jul 2017 10:33:53

Hi,

der WR hat keinen integrierten FI.

Ich wollte dafür so einen Steckbaren FI nutzen, welcher in die Ausgangsseitige Schukosteckdose des WR gesteckt wird und von dort aus die Steckdosen versorgt.

Sollte dann so in Ordnung sein.

ät Dombolino

LS ist im FI kasten mit drin. Angeschlossen war die Steckdose schon ordentlich, halt nur getrennt von den anderen STeckdosen bzw. Parallel zu Kühli und Lader.

Derzeit sitzt der WR bei mir auch noch nahe der Batterie ( hinter dem Beifahrersitz). Sobald aber mein nächster Batterietyp feststeht , ich schwanke noch zwischen LiFeYPo4 und BK, soll der WR unter den Fahrersitz und die Strecke würde ich dann gerne mit einem Kabel und Sicherung nahe dem Pluspol verlegen

Gruß Flo

xbmcg am 13 Jul 2017 11:10:01

dombolino hat geschrieben:


Wo ist denn bei Dir der Frischwassertank verbaut?

rolfblock am 13 Jul 2017 17:00:30

Ich würde immer den Kühlschrank über den Wechselrichter betreibbar machen. So bist du flexibel und kannst ihn immer, genau dann wenn du willst, über 230 V laufen lassen.

flo16v am 13 Jul 2017 17:27:36

Hi,

ich habe leider nur eine sehr kleine ( 120WP) Solaranlage und maximal noch Platz für ein 80w Panel.

Bei dem bisschen Gas was der Kühli verbraucht macht das wirtschaftlich keinen Sinn meine ich.

Gruß Flo

ChiliFFM am 14 Jul 2017 10:36:32

flo16v hat geschrieben:Ich wollte dafür so einen Steckbaren FI nutzen, welcher in die Ausgangsseitige Schukosteckdose des WR gesteckt wird und von dort aus die Steckdosen versorgt.

Da du hinter dem Wechselrichter nicht nur einen FI sondern auf jeden Fall auch noch einen LS (=Sicherung) verbauen solltest, machen die steckbaren FI eigentlich keinen Sinn.
Nimm lieber einen Kleinverteiler, packe da einen kombinierten FI/LS rein und verkabele von da aus weiter.
--> Link

ChiliFFM am 14 Jul 2017 10:41:38

dombolino hat geschrieben:Auf die Sicherung im Kabel hab ich verzichtet, da der WR intern eigene Sicherungen hat.

Die "Sicherungen" heissen nicht umsonst LS = Leitungsschutzschalter!
Sie sollen nämlich die Leitungen schützen und nicht das Gerät.
Wenn sich bei dir z.B. eines der Kabel am WR löst und an das andere Kabel kommt oder die Kabel aus irgendwelchen Gründen durchscheuern, dann hast du zwei bzw. vier wunderbar rotleuchtende Kabel im Kasten.

xbmcg am 14 Jul 2017 10:53:21

Hallo Hans,

Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Der WR ist kein Netzanschluss, sondern eine auf 2000/4000W begrenzte
Stromquelle, die intern sowohl elektronisch(Lastbegrenzung / Abschaltung) als auch mechanisch
(eingebaute Schmelzsicherung) die Ausgänge absichert, was einer 16A Leitungssicherung entspräche.

Der LS löst nicht aus, wenn die Leitung mit weniger als 16A glüht, eine schwächere LS Sicherung
würde die Leistung des WR nicht nutzen, die Verkabelung hällt bei 220V auch 25A aus. Also ist das
nur ein theoretisches Problem ohne Praxisbezug.

Übrigens, man kann auch vor dem LS / FI den WR einspeisen und so die Sicherungen mit nutzen,
dann sollte man aber noch eine separate Sicherung für Kühlschrank und Ladegerät-Strang einbauen.

Ulf_L am 14 Jul 2017 12:11:41

Hallo

Ich denke mal der Heinz meint die Leitung WR zur Batterie.

Gruß Ulf

xbmcg am 14 Jul 2017 12:22:00

Ach so, dann lag ich wohl daneben. Natürlich muss an der Batterie mit einer entsprechenden Sicherung (250A...350A) abgesichert werden.

geralds am 14 Jul 2017 12:24:56

Hallo,

Leitungen bis zu 1m Länge müssen nicht abgesichert werden wenn die Verlegung so ausgeführt wird, dass keine Kurzschlüsse oder Masseverbindungen (Erdverbindungen) durch Scheuerstellen zu erwarten sind.
Ich denke mal, dass das der Fall ist.

Gruß Gerald

flo16v am 14 Jul 2017 14:32:31

Hi,

ich habe gerade den steckbaren FI bekommen. Der wird einfach in den Ausgang des Wechselrichters gesteckt und in den FI kommt dann der Schuko Stecker der die Steckdosen versorgt.

Soweit alles toll ABER... ich hab das Ding gerade hier auf der Arbeit in einer Steckdose getestet. jedesmal wenn ich den FI in die Steckdose stecke muss ich ihn erst durch einen Druck auf die Taste RESET "aktivieren". Vorher beaufschlagt er den Verbraucher nicht mit Spannung.

Im Moment komme ich ja noch gut ran an des WR aber wenn er unter dem Fahrersitz ist, wird das schwierig.

Hat da einer einen Lösungsvorschlag oder muss ich auf einen "herkömmlichen" FI ausweichen oder ihn gar ganz weglassen? Viele behaupten ja das ein FI bei einem TI Netz eh nix bringt?!

Gruß Flo

Rockerbox am 14 Jul 2017 14:39:53

Hallo Flo,

dieses Verhalten ist bei den "Steckdosen-FI's" normal und vorgeschrieben. Wenn du das umgehen willst bleibt dir nur der Einbau eines "normalen" FI's.

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