Interessant, welchen Zick-Zack-Kurs die Diskussion hier doch nimmt!
Ich würde nichts (mehr) anders machen. Das hängt damit zusammen, dass ich strikt unterscheide zwischen dem Leben zuhause und dem Leben unterwegs. Nach mehreren Fehlversuchen bin ich jetzt beim
Concorde Compact gelandet, und es stellt sich heraus, dass ich endlich das
für mich richtige Fahrzeug als Alleinfahrer gefunden habe! Die viel gescholtene Kraxelei zum Dach-Staukasten und ins Hubbett macht mir nichts aus, da ich trotz meiner 72 Lenze noch ziemlich rüstig bin.
Die 4er-Dinette genieße ich wegen des üppigen Platz-Angebotes im Fahrzeug, und das Bett klappe nur dann herunter, wenn ich schlafen will. Das großzügige Bad weiss ich sehr zu schätzen - besonders, wenn ich da an die Fahrzeuge anderer Hersteller denke.
Weil ich zu den "Ultraleicht"-Mobilisten gehöre, habe ich nur Ausrüstung dabei, welche ich
wirklich brauche. Also:
• keinen Fahrradträger, weil ich ein Klapprad (unterwegs vor dem Beifahrersitz) und einen Rucksack zum Einkaufen nutze
• keine Glotze, keine Bücher sondern ein gut gefülltes Kindle sowie ein iPad mit
Navigation und allen wichtigen Musikstücken der letzten 400 Jahre
• kein Werkzeug sondern nur einen Leatherman im Handschuhfach, Ausnahme: Leichter Gummihammer für die Häringe beim Abspannen der Markise
• für alles andere würde ich in Deutschland meine Mitgliedskarte des ADAC oder im Ausland eben Werkstätten nutzen
Bei Kleidung ausschließlich Funktionskleidung (von Unterwäsche bis Drüber-Garnitur) weil leicht zu
waschen und noch leichter zu trocknen. Die Bettwäsche und die paar Handtücher sowie der Schlafsack machen den Bock auch nicht fett.
Wegen des Kompressor-Kühlschranks 150 Wp Solar auf dem Dach. Proviant: Müsli und Obst zum Frühstück, tagsüber was Leichtes bzw. Bäcker, Metzger, Wirte. Gegrillt wird vor dem Fahrzeug mit einem kleinen Butan-Koffergrill. Der einzige Luxus, den ich mir leiste, das sind Weingläser aus richtigem Glas.
Vielleicht regt dies ja den einen oder anderen hier zum Überprüfen der eigenen Gewohnheiten an?