Caravan
cw

Überladung Wohnmobil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7


RichyG am 20 Jan 2019 17:12:57

Der schlechtgelaunte Smilie gehört nicht da rein. Kann es aber nicht mehr ändern :oops:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Rockerbox am 20 Jan 2019 17:18:21

Es ist eigentlich ganz einfach:

Wie zuhause im Steinhaus, alles, was in einem Jahr nie angepackt worden ist kann raus! Es ist erstaunlich, wie viel Gerümpel man aus Bequemlichkeit, aus „Dabei haben wollen“ und aus sonstigen Gründen mitschleppt.

Wir halten es - zuhause und unterwegs - wie Silbermond: „Reisen mit leichtem Gepäck“ ...... dann klappt es auch mit 7,40 m Länge und 2 Personen easy unter 3,5 t.

mafrige am 20 Jan 2019 17:24:49

RichyG hat geschrieben:Meine Rede Gerd :top: :sniff: :daumen2:
Und ich nehme an, Du/Ihr genießt Deinen/Euren Urlaub trotzdem :wink:

Natürlich genießen wir jetzt die Sonne in Spanien.
Vor allem haben wir jetzt mehr Ordnung im WM, weniger ist mehr.
Wenn etwas fehlt, gibt es hier alle Möglichkeiten, Werkstätten ... :)

DonCarlos1962 am 20 Jan 2019 17:31:51

babenhausen hat geschrieben:Die Käufer müssen eben einfach einsehen dass ein Wohnmobil mit fast 7,5 Metern Länge einfach nicht für einen B-Führerschein geeignet ist.
Will ich als Nutzer die 3,5 To nicht überschreiten muss sich der Nutzer eben mit einem Raumangebot eines 5/6 Meter Fahrzeugs zufrieden geben.

Ich finde diese Pauschalbeurteilung nicht hilfreich.
Es geht tatsächlich auch auf 7,45m und unter 3,5to.

Vielleicht nicht, wenn man sein Eigenheim erst ausräumt, um das Mobil wohnlich zu machen.

Aber für zwei Personen, ggf. einen Hund und zwei Falträdern geht das schon. Und dann ist auch alles an Bord, was man wirklich braucht.
Ich möchte es nicht noch einmal schreiben, darum hier ein Link:
--> Link
Scroll darin etwas nach unten, da sind dann Gewichte angegeben, echte Gewichte.

Sicher kann man dann nicht mit einem Luxuswohnmobil unterwegs sein. Teppichboden auf einem Doppelboden der dann je ein Wasser-/ Abwassertank von 750L beherbergt, einen festen Gastank mit 200L und eine Rollerbühne sind da auch nicht drin.

Es kommt vielleicht etwas darauf an, welchen Anspruch man hat, oder?

Wir haben die E-Falträder dabei, einen 21" TV mit DVD, Sat-Anlage auf Dreibein, Solaranlage auf dem Dach, zwei bequeme Campingstühle mit Tisch, 4m Markiese, einen Teppich für darunter, Auffahrkeile und sogar ausreichend Kabel zum Anschluß an das 230V-Netz.
Selbst eine Kaffeemaschine und einen Wechselrichter mit 2500W für die komfortable Stromversorgung und jede Menge Kleinzeug sind an Bord. Wir vermissen nichts und fahren doch nicht überladen.

Auf Porzellan in den Schränken können wir verzichten. Das muß jeder für sich entscheiden.
Darum meine ich, sollte man nicht pauschalisieren.

LG Carsten

RichyG am 20 Jan 2019 17:40:23

Wir nehmen den Vorzeltteppich beispielsweise nur im Frühjahr mit. Da stehen wir eine Woche auf einem Platz. Aber niemals würden wir ihn sechs Wochen auf Tour mitnehmen. Dies trifft auch auf andere Dinge zu. Wir beladen je nach Ziel oder Vorhaben. Und Gewichtsprobleme sind uns fern (zumindest, was das WoMo angeht :lach: )

rkopka am 20 Jan 2019 17:49:50

RichyG hat geschrieben:Wir nehmen den Vorzeltteppich beispielsweise nur im Frühjahr mit. Da stehen wir eine Woche auf einem Platz. Aber niemals würden wir ihn sechs Wochen auf Tour mitnehmen.

Das habe ich zweistufig gelöst. Erstmal habe ich den Teppich halbiert. Die Größe reicht allemal. Dann habe ich ihn (fast immer) zuhause gelassen, weil es mir selbst am CP meist zu mühsam ist, das Ding auszulegen und nachher wieder zu säubern. Und bei den meisten Plätzen geht es auch ohne.
Was ich derzeit meistens mithabe, vor allem wenn auch CP am Programm steht, sind so Schaumkacheln, die man puzzleartig zusammensetzen kann. Die sind extrem leicht und schnell aufgelegt, wenn ich z.B. beim Tauchen eine saubere Unterlage zum Umziehen haben will.

Manche Sparsamkeit finde ich aber übertrieben. Von meiner Kabeltrommel trenne ich mich nicht, auch wenn ich zuletzt viel nur mit Solar ausgekommen bin. Was ist wenn ich mal ein Problem mit der Anlage habe ? Oder ich im Schatten stehe ? Auch bei Modellflugtreffen reicht die Solar oft nicht aus (Akkus laden).

RK

Jorel am 20 Jan 2019 17:51:04

babenhausen hat geschrieben:Die Käufer müssen eben einfach einsehen dass ein Wohnmobil mit fast 7,5 Metern Länge einfach nicht für einen B-Führerschein geeignet ist.
Will ich als Nutzer die 3,5 To nicht überschreiten muss sich der Nutzer eben mit einem Raumangebot eines 5/6 Meter Fahrzeugs zufrieden geben.

7,30 Meter Kastenwagen.
3,5 Tonnen zGG.
400 kg Zuladung.
Funktioniert.

Tinduck am 20 Jan 2019 18:00:45

Ich will aber gar nicht entrümpeln und liebe mein Werkzeug sehr :D

Aber oben kamen schon gute Punkte für eine Streichliste. Noch mehr:

- Tarp statt Markise, spart locker 20-30 Kg

- Dachlukenventilator statt Klimaanlage, nochmal 20-30 Kg

- Getränke und Lebensmittel vor Ort frisch kaufen, nur genug für die nächste Etappe bzw. 2-3 Tage mitnehmen (würde uns aber auch schwerfallen)

Ich seh das aber auch so wie oben beschrieben, weltbewegende neue Konzepte sind in Punkto Gewicht nicht zu erwarten. Knaus hat da irgendwas auf der Pfanne mit Plastikmöbeln, die an die Wände geklebt/geschweisst werden, vielleicht können sie da mal 30 Kg am Möbelbau sparen - da ordert der Kunde dann gleich Hubstützen, und zack ist die Einsparung wieder weg. Egal wie leicht die Dinger werden, es wird nie reichen, wenn die Kiste 7,50 m lang sein soll - genau der gleiche Effekt, als wenn man die Grenze auf 4,0 Tonnen hochsetzt. Das gibt zwei Jahre Luft nach oben, dann ist der Effekt verpufft.

bis denn,

Uwe

-

Tinduck am 20 Jan 2019 18:07:30

Mh, seit wann kann man seinen Beitrag denn gar nicht mehr editieren?

Was ich noch hinzufügen wollte: selbst unsere Zuladung von fast einer Tonne könnte man problemlos pulverisieren, wenn man anfängt, in Richtung Vollausstattung zu gehen. Hubstützen, Klimaanlage, Autosat, Akkukapazität verdoppeln, mehr Solar, volle E-Bike-Bühne usw. usf. ... insofern muss man immer mit Augenmaß bei der Ausstattung rangehen, wenn man nicht irgendwann auf der Waage dicke Augen machen will.

bis denn,

Uwe

cbra am 20 Jan 2019 18:19:12

gerd zeiogt sehr vieles auf was leicht umsetzbar ist

und man muss sich auch überlegen ob es wirklich ein riesenschiff mit 7,5m oder mehr sein muss

wir haben zusätzlich noch möglichst konsequenten leichtbau gewählt ( ein paar kg mehr wären noch drin, das wird dann aber €€€)

ich habe zum selbstbau selbsttragende sandwichplatten ausgelegt - decklagen epoxy mit glasgwebe kern 40mm XPS, nicht der übliche weg mit glasmatten / polyester / gelcoat auf styropor / holzgerüst- damit sind wir schonmal wesentlich leichter als üblich - der doppelboden ist kohlefaser, der alkoven ebenso.

auf möbel im üblichen sinn wurde ( nicht nur wegen gewicht) wurde verzichtet, regalwände, sitzbänke oder duschwand sind ebenfalls kohlefaser / sandwich und alle mittragend.

ist jetzt nicht für jeden machbar, aber sicher auch ein ansatz

JoFoe am 20 Jan 2019 18:20:12

babenhausen hat geschrieben:Die Käufer müssen eben einfach einsehen dass ein Wohnmobil mit fast 7,5 Metern Länge einfach nicht für einen B-Führerschein geeignet ist.


Doch ist es . Allerdings nicht für 5 Personen ! :ja: Wir kommen mit vollem Gerödel und großem Kühlschrank ,seperatem Gefrierfach , E-Bikes , Tv und Teppich, und nicht Holzfrei :lach: ganz wunderbar hin . Und das nicht geschätzt sondern gewogen.
Aber genau das ist der entscheidende Punkt beim Kauf. Das Mobil war auch nur für 2 Personen gedacht.
Man sollte schon ganz gezielt kaufen ! Ein Mobil für 5 Personen und Räder etc. kann um 7,40 m Länge nicht unter 3,5 t sein .
Viele Möglichkeiten bleiben da nicht außer Anhänger, oder über 3,5 t mit dem entsprechenden Führerschein .

BestiaNegra am 20 Jan 2019 18:49:53

wolfherm hat geschrieben:Ja, er tritt in der Haftpflicht dem Geschädigten gegenüber ein - dummerweise holt er sich das dann aber wieder vom seinem Versicherungsnehmer. Also doch fein raus.

Übrigens, ich sitze nicht an Stammtischen rum. Überlege dir also mal deine Wortwahl. Kannst du sicher.


'n Abend,

manchmal hilft auch ein Blick in die Bedingungen, aber wer außer mir macht das schon. :D

Wie bereits geschrieben, ist die Regressmöglichkeit des Versicherers gedeckelt, mehr als 10.000,-- € gibt es nicht. Dieser Regress ist auch nur möglich, wenn der Versicherungsnehmer gegen die einschlägigen Pflichten, die in Versicherungsbedingungen genannt sind, bei Gebrauch des Fahrzeugs verstoßen hat. Explizit wird in den Bedingungen von einer Pflichtverletzung gesprochen, die vorliegen kann, wenn der VN das Fahrzeug nicht zum angegebenen Zweck, zur Gefahrgutbeförderung oder ohne gültige Fahrerlaubnis benutzt.

Zusätzlich in der KFZ-Haftpflichtversicherung:

Wenn der Fahrer durch Alkohol und andere berauschende Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, darf er nicht fahren.
Zu Fahrten auf Motorsportrennstrecken oder Rennen darf das KFZ nicht benutzt werden.

In den genannten Fällen ist der Versicherer leistungsfrei, wenn der VN dagegen vorsätzlich verstoßen hat; bei grober Fahrlässigkeit kann die Leistung gekürzt werden. Weist der VN nach, dass er nicht grob fahrlässig gehandelt hat, bleibt der Versicherungsschutz bestehen.

Von einer Leistungsfreiheit des Versicherers bei einer Überladung habe ich nichts gefunden.

Ich bin jetzt seit über 35 Jahren für einen Versicherer hauptberuflich tätig, an mehr als drei Regressfälle kann ich mich nicht erinnern, beim letzten vor etwa fünf Jahren wurden 5.000,-- € Regress genommen. Unser VN hatte alkoholisiert einen Unfall verursacht und hat sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, für jede Pflichtverletzung wurden je 2.500,-- € veranschlagt.

RichyG am 20 Jan 2019 18:55:23

Danke für dieses Statement eines Insiders :top:
Vielleicht ist es dann mal gut mit den Halbweisheiten :ja:
Aber halt nur vielleicht :?

mafrige am 20 Jan 2019 19:26:17

RichyG hat geschrieben:Danke für dieses Statement eines Insiders :top:
Vielleicht ist es dann mal gut mit den Halbweisheiten :ja:
Aber halt nur vielleicht :?

Ach Tichy,

alle die was anderes erzählt haben, werden sich jetzt entschuldigen, ist doch Ehrensache oder ? :)

mafrige am 20 Jan 2019 19:27:59

Sorry, meinte Tichy ... Warum gibt es keine Korrekturen mehr? Schreibe mit Handy ... :(

mafrige am 20 Jan 2019 19:28:51

mafrige hat geschrieben:Sorry, meinte Tichy ... Warum gibt es keine Korrekturen mehr? Schreibe mit Handy ... :(

Meinte Richy ...

Elgeba am 20 Jan 2019 19:32:52

Was ebenfalls zur Gewichtsreduzierung beiträgt ist die Beschränkung bei der Mitnahme von Trinkwasser im Tank.Es macht wenig sinn 100 L und mehr durch die Gegend zu fahren,Wasser ist überall erhältlich.


Gruß Bernd

duca250 am 20 Jan 2019 19:53:39

Jorel hat geschrieben:7,30 Meter Kastenwagen.
3,5 Tonnen zGG.
400 kg Zuladung.
Funktioniert.


Hi,
das funktioniert vielleicht beim Kastenwagen und das auch nur so lange Du keine Fahrräder in der Heckgarage oder (noch schlimmer), am Heck spazieren fährst. Dann magste vielleicht noch unter 3,5 to. bleiben aber Deine Hinterachse ist überlastet...

Hier kannst Du das Grauen berechnen: --> Link

Es grüßt
der Duc

Tinduck am 20 Jan 2019 20:43:18

Elgeba hat geschrieben:Was ebenfalls zur Gewichtsreduzierung beiträgt ist die Beschränkung bei der Mitnahme von Trinkwasser im Tank.Es macht wenig sinn 100 L und mehr durch die Gegend zu fahren,Wasser ist überall erhältlich.


Gruß Bernd


Sieht jeder anders. Wir möchten nicht erst Wasser tanken fahren, bevor wir morgens Duschen können. Aber wir fahren ja auch ‚über der Grenze‘ und bleiben auch mit 250 Liter Frischwasser an Bord unterhalb unseres zGG. Geht mit nem 3,5 Tonner natürlich eher nicht.

Erhellend finde ich, dass die ganzen Liner-Fahrer in den Gewichts-Threads vornehm schweigen. Da ist das, was für 3,5-Tonner übertrieben und Luxus ist, Standard. Geht halt auch :D Von daher sollte man mit Aussagen wie ‚braucht kein Mensch‘ oder ‚ist sinnlos‘ ein bisschen vorsichtig sein... ich finde FÜR MICH auch Dinge sinnlos, andere wollen sie eben an Bord haben. Autosat, Hubstützen....

bis denn,

Uwe

mafrige am 20 Jan 2019 20:46:43

duca250 hat geschrieben:
Hi,
das funktioniert vielleicht beim Kastenwagen und das auch nur so lange Du keine Fahrräder in der Heckgarage oder (noch schlimmer), am Heck spazieren fährst. Dann magste vielleicht noch unter 3,5 to. bleiben aber Deine Hinterachse ist überlastet... Duc

Hallo Duc,

es funktioniert. Ich habe 2 x e-Bike a' 24,5 Kg in der Garage! Einen Tisch, 2 Stühle, 2x Windschutz, 1 Klappliege, 2x Teppich 3x3m, Sportkleidung und anderes. Es geht!

- es geht nicht, mit einer Anhängerkupplung und Trägerrahmen und Stützlast für Anhänger mit ca. 120 - 180 Kg Gewicht.... :(
Das muss jeden Klar sein und ist doch einfach zu errechnen!

Canadier am 20 Jan 2019 20:56:20

Tinduck hat geschrieben:
Erhellend finde ich, dass die ganzen Liner-Fahrer in den Gewichts-Threads vornehm schweigen. Da ist das, was für 3,5-Tonner übertrieben und Luxus ist, Standard.
Uwe

Wie wahr,wie wahr!!!

duca250 am 20 Jan 2019 20:59:31

Hallo Gerd,
danke für Deinen Beitrag. Und Du hast Deinen Forster, urlaubsmässig beladen, auch mal die Belastung an der HA wiegen lassen?
Grüße
der Duc

Bodimobil am 20 Jan 2019 21:19:12

Elgeba hat geschrieben:Was ebenfalls zur Gewichtsreduzierung beiträgt ist die Beschränkung bei der Mitnahme von Trinkwasser im Tank.Es macht wenig sinn 100 L und mehr durch die Gegend zu fahren,Wasser ist überall erhältlich.Gruß Bernd

Wenn ich auf dem Weg zu einem Freistehplatz in Andalusien bin, den ich 5 Tage nutzen möchte, muss ich zumindest je nach Ent-Versorgungsmöglichkeit die letzten 10-100km mit vollem Wassertank + 50Liter in Kanistern + Proviant für 5 Tage fahren. Dann bin ich auch trotz 3,85t zumindest auf meiner Hinterachse (mehr oder weniger bewusst) über dem erlaubten.
Ich käme aber nie auf die Idee mit dem gleichen Gewicht die Strecke bis Andalusien (vor allem durch Frankreich) zu fahren. Da fahre ich mit max halbvollem Wassertank + nötigstem Proviant für 2-3 Tage und wiege dann +- 20 kg im erlaubten Rahmen. In Spanien angekommen wird dann erst einmal eingekauft.
Ich würde gerne auflasten, was bei meinem Fahrzeug leider nicht so einfach möglich ist. (Alko Fahrwerk mit Drehstabfederung)
Aber dass ich jetzt für die letzten 10-100km ein anderes Wohnmobil kaufen soll sehe ich irgendwie nicht ein :P

Gruß Andreas

Jorel am 20 Jan 2019 21:35:53

duca250 hat geschrieben:
Dann magste vielleicht noch unter 3,5 to. bleiben aber Deine Hinterachse ist überlastet...

In meinem Fall nicht.
Die Hinterachse darf 2.250kg haben.
Da muss ich schon kräftig einladen, damit ich das erreiche.

mafrige am 20 Jan 2019 21:39:48

duca250 hat geschrieben:Hallo Gerd,
danke für Deinen Beitrag. Und Du hast Deinen Forster, urlaubsmässig beladen, auch mal die Belastung an der HA wiegen lassen?
Grüße
der Duc

Hallo Duc,

ja haben wir. Zuerst mit der Vorderachse, dann komplett und zuletzt mit der Hinterachse.
VA 1525Kg, GG 3505Kg und HA 1990kg.
Woher die Abweichungen kommen?
Gewogen auf einer Waage eines Entsorgungsunternehmen.
Wasser ca. 60 l Halbvoll.

Nobblo am 20 Jan 2019 21:54:04

fomo hat geschrieben:Ich habe damals den Führerschein gemacht, der dazu berechtigt und gut ist.
Heute wird dieser Teil nicht mehr gelehrt und geprüft, also darf man diese Fahrzeuge auch nicht mehr fahren.


Aha, du hast also auf nem 7,5 Tonner beim PKW-Führerschein gelernt und bist auch geprüft worden? Oder meintest du die drei Fragen in der Theorie, die geprüft wurden? Sry, aber das ist weit weg von Fahrpraxis, die man mit nem großen Geschoss haben sollte, und trotzdem dürfen die Älteren das fahren. Mir ging es um den Sinn und die Sicherheit anderer bei Bestandschutz. Eben weil hier so auf Sicherheit gedacht wird^^

hampshire hat geschrieben:"Nur weil ich 6 Jahre später geboren bin, darf ich nicht 7,5 Tonner fahren"

Bitte nicht verdrehen, ich habe mich auf die 125er bezogen und erklärt, dass ich deshalb nen A-Führerschein machen mußte. Da ich schon länger PKW-FS habe, darf ich jetzt alle Motorräder ohne PS-Begrenzung fahren (auch die mit 200 PS), obwohl ich auf ner 700er mit 80 PS gelernt habe. Auch das erschließt sich mir nicht.
Ansonsten bin ich bei dir!

wolfherm hat geschrieben:Ich will ja mal kluge Ideen hören, wie man Übergewicht bei Womos vermeidet.

Ok, zurück zum Thema.......als ich auf die Waage mußte und man mir die Augen geöffnet hat, dass ich über 200 Kg zuviel auf der Hinterachse habe (trotz Gesamtgewicht drunter), habe ich mir von nem schlauen Menschen (Konstrukteur) eine Berechnungsformel erstellen lassen, in der ich meine Sachen am und im Womo berechnen kann und was diese mit welchem Hebelarm auf die Hinterachse bringen.

Nach vielen Berechnungen habe ich folgendes gemacht, um tatsächlich gut 200 Kg von der Hinterachse zu bekommen:

Als Erstes habe ich erst einmal beschlossen, dass auf den Rollerträger nur noch Roller oder Fahrräder kommen. Beides zusammen ist zu schwer!
-Der Roller wird jetzt nur noch mit leerem Tank (1 Liter statt 9 Liter) aufgeladen. Das Topcase und die beiden Helme kommen ins Womo.
-Der Roller wurde sichter an die Heckwand ran gerückt, brachte auch noch ein paar Kilos
-Das Reserverad und der Käfig dafür wurde abgebaut und ein Pannenset angeschafft. Kompressor ist eh an Bord wg Luftfederung. Brachte mit Hebelarm locker 50 Kg
-Die zweite große Gasflasche muß im Sommer (und nur dann kommt auch der Roller mit) weichen, statt dessen nur noch eine 11Kg, dafür aber immer voll, wenns los geht
-Dann fahren wir nur zu zweit mit Hund, aber eingetragen sind 6 Sitzplätze. Das Gurtgestell für die hinteren Plätze inklusive U-Träger unter dem Fahrzeug brachte nochmal fast 50 Kg Gewichtsersparnis. Zwei Sitzplätze weniger eintragen lassen und schon kann keiner mehr was sagen.
-Tische und Stühle sind aus dem Heckboden (Garage haben wir nicht, nur doppelten Boden) in den Alkoven gewandert, brachte nochmals 30 Kg durch den langen Hebelarm.
-Auch das Spülwasser der Toilette, welches bei uns im Extratank unter der Thedford sitzt, wird für die Fahrt nur noch 1/3 voll gemacht.
-Die Konservendosen und schweren Lebensmittel, sowie WC-Chemie und Reinigungsmittel sind alle in die vorderen Schränke gewandert.
-Auch der Werkzeugkoffer ist in einen schlanken Koffer verwandelt worden und steht jetzt hinter dem Fahrersitz und jetzt viel schneller zugänglich.

Noch viele weitere kleinere Maßnahmen führten letztendlich dazu, dass wir mit höchstens 20 Kg zuviel auf der Hinterachse, aber voll beladen mit Heckträger und Roller unter 3,5t losfahren und das Womo liegt viel viel besser und man muß bei Ausweichmannövern (so selten sie auch bei uns vorkommen) nicht Angst haben, dass der Koffer gleich quer steht.

Das alles ist aber dem Unterbau geschuldet, weil wir nen Ducato 14 mit kurzem Radstand haben. Ein 18er ist leider sehr selten bei den Womos unter 6 Metern, aber dann hast keine Probleme mit Achslast hinten. Klar ist er dann weniger wendig, aber da könnt ich drauf verzichten, wenn ich das Heck besser beladen könnte.
Auch bei den neueren Womos gibt es doch auch verschiedene Radstände. Würde der Womohersteller nicht die kürzere (billigere) Variante wählen, wäre der Überhang und somit auch der Hebelarm nicht so groß. Grade bei Sprinter gibt es doch so lange Dinger mit heftig langem Radstand, warum bauen die anderen Hersteller nicht so was für Womos, gibts da zu wenig Absatz? Oder bauen Fiat und Ford das doch?

DonCarlos1962 am 20 Jan 2019 22:05:13

Canadier hat geschrieben:
Erhellend finde ich, dass die ganzen Liner-Fahrer in den Gewichts-Threads vornehm schweigen. Da ist das, was für 3,5-Tonner übertrieben und Luxus ist, Standard.
Uwe
Wie wahr,wie wahr!!!


Ja und dann setze ich hinter dem Liner auf der Autobahn den Bilker links, schalte vom 4ten in den 5ten Gang, bevor sich der Tacho bei gemütlichen 120Km/h bei rund 2000 U/Min im 6ten Gang einpendelt.

Wieselflink am Berg, zielgenau in der Parkbucht und mitten durch die Altstadt.
Ist schon ermüdend, wenn ich hinter meinem Schwager mit seinem 7t Concorde bleiben muß und ich ständig überlege, warum ich mir das antue.
Oh man, der Weg ist das Ziel!
Was ein Quatsch, sage ich mir auf den vielen Km Richtung Spanien oder im Stau kurz vor der Kroatischen Grenze. 400 Km in gut 8 Stunden, können Spaß machen, müssen aber nicht! Da stehe ich lieber schon ab Mittag auf dem Stellplatz und genieße mein "Einlaufbierchen".

Dann stehen wir beide irgendwann in Spanien und genießen den Tag, vor dem WoMo, nicht drinnen auf den großzügigen Polstern des Concorde, weil die Sonne so schön scheint.
Meine Betten sind genau so bequem. Das Bierchen im Kühlschrank gleich kalt und gegrillt wird vor den Fahrzeugen.

Jedem Tierchen sein Bäumchen, nicht? :D Mein Schwager lebt sein Campingleben nach seinen Vorstellungen, ich nach Meinen. Es dem andern mies machen, kommt uns im Traum nicht vor. Wir haben doch viel mehr Gemeinsam, als uns trennt. Den Traum von der kleinen Freiheit, in unserem viel zu kurzem Leben. :ja:


LG Carsten

rkopka am 20 Jan 2019 22:06:22

Nobblo hat geschrieben:-Der Roller wird jetzt nur noch mit leerem Tank (1 Liter statt 9 Liter) aufgeladen. Das Topcase und die beiden Helme kommen ins Womo.
...
-Auch das Spülwasser der Toilette, welches bei uns im Extratank unter der Thedford sitzt, wird für die Fahrt nur noch 1/3 voll gemacht.

Das Problem bei diesem Verhalten (auch Wassertank nur wenig voll) ist, daß das für einen Urlaub auf dem CP gut funktioniert. Wenn man sich aber eher treiben läßt, muß man ständig was nachfüllen, wenn man dann doch mal was nutzen will. Oder man füllt am Ziel und ist dann dort zu schwer. Ich bin gern unabhängig, sodaß ich nicht jeden Tag nach Füllmöglichkeiten suchen muß. Und nicht immer läuft es so wie man erwartet. Wenn mehrere Leute duschen oder WC wollen, geht das auch nicht.

-Tische und Stühle sind aus dem Heckboden (Garage haben wir nicht, nur doppelten Boden) in den Alkoven gewandert, brachte nochmals 30 Kg durch den langen Hebelarm.

Solange man den Alkoven nicht braucht, ist er ein guter Lagerplatz, bis auf das Schwerpunktproblem.

Wobei ich mit meinem Womo da eher Glück habe. Ich kämpfe zwar mit den 3,5t, habe aber nur etwa 100kg Achsendifferenz.

RK

Nobblo am 20 Jan 2019 23:26:11

rkopka hat geschrieben: Oder man füllt am Ziel und ist dann dort zu schwer.


Genauso ist es, aber dann bin ich bei vollem Wassertank (liegt hinter dem Fahrersitz), vollem WC-Tank und vollem Rollertank höchstens 100 kg hinten zu schwer. Damit kann bzw. muss ich dann vor Ort leben. Dort bin ich dann aber in der Pampa und nur auf Landstrassen unterwegs und umgeben von vielen nicht verkehssicheren ungetüvten Fahrzeugen, da man das in den südländischen Ländern nicht so eng sieht. Fahre ich weitere Strecken über Autobahn, lasse ich auf ein Minimum wieder ab.

Achtung, jetzt werde ich gleich wieder zerrissen, von denen, die noch nie ein Schild missachtet haben :lach:

Bodimobil am 20 Jan 2019 23:34:28

Wie machen es eigentlich die mit 20l Fahrstellung? Tragen die das Wasser zum Stellplatz und das Abwasser wieder zurück oder fahren die womöglich gefährlich überladen von der V/E zum Stellplatz?

RichyG am 21 Jan 2019 10:09:09

Nobblo hat geschrieben:Dort bin ich dann aber in der Pampa und nur auf Landstrassen unterwegs und umgeben von vielen nicht verkehssicheren ungetüvten Fahrzeugen, da man das in den südländischen Ländern nicht so eng sieht

... und leider immer wieder diese Uralmärchen :?
Aber ansonsten hast Du gar nicht so Unrecht :wink:

RichyG am 21 Jan 2019 10:11:11

Es sind aber natürlich keine Uralmärchen, sonder Uraltmärchen.
Warum kann man eigentlich nicht mehr editieren???

jodia am 21 Jan 2019 11:24:33

Macht das eigentlich wirklich Sinn, auf einen Thread aus 2017 in 2019 noch etwas beizutragen?

RichyG am 21 Jan 2019 11:35:22

jodia hat geschrieben:Macht das eigentlich wirklich Sinn, auf einen Thread aus 2017 in 2019 noch etwas beizutragen?

Macht eigentlich ein Forum wirklich Sinn? :wink:
Ich meine schon :ja:

RichyG am 21 Jan 2019 11:48:22

BestiaNegra hat geschrieben:Ich bin jetzt seit über 35 Jahren für einen Versicherer hauptberuflich tätig, an mehr als drei Regressfälle kann ich mich nicht erinnern...Unser VN hatte alkoholisiert einen Unfall verursacht und hat sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, für jede Pflichtverletzung wurden je 2.500,-- € veranschlagt.

Das hat mir zum Beispiel sehr viel Klarheit gebracht und mit vielen Märchen aufgeräumt.
Auch nach so langer Zeit der Threaderstellung!

Tinduck am 21 Jan 2019 12:01:08

Die Probleme scheinen ja noch die gleichen wie in 2017 zu sein, also...?

bis denn,

Uwe

mafrige am 21 Jan 2019 13:29:54

Also das Thema wird doch immer bewusster wahrgenommen.
Wenn jemand sagt, dass es mit 7 m und Einzelbett nicht geht, weil er eine Anhängerkupplung, Befestigungsrahmen und ein Roller mit insgesamt ca. 200- 250 Kg hinten draufhängt, sieht ja, das es geht, aber ohne Roller ... :)

fomo am 21 Jan 2019 13:56:17

Aha, du hast also auf nem 7,5 Tonner beim PKW-Führerschein gelernt und bist auch geprüft worden? Oder meintest du die drei Fragen in der Theorie, die geprüft wurden? Sry, aber das ist weit weg von Fahrpraxis, die man mit nem großen Geschoss haben sollte, und trotzdem dürfen die Älteren das fahren.


Nein, auf einem 7,5 Tonner habe ich nicht gelernt. Dazu reichte auch ein 5 Tonner, ein 168 M 11 FL mit zugehörigem Anhänger mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage. Da lernt man, mit den Besonderheiten dieser Größe umzugehen.

Nobblo am 21 Jan 2019 13:58:50

Also ich habe da nicht drauf gelernt und darf trotzdem 7,5 t plus Anhänger fahren :wink:

MountainBiker am 21 Jan 2019 14:08:12

Hallo,

meine Zeit bei der BW ist zwar schon her, aber:

Dazu reichte auch ein 5 Tonner, ein 168 M 11 FL


die 5t bedeuten eigentlich Zuladung und nicht GGw!

Sorry für OT!

babenhausen am 21 Jan 2019 14:20:05

Nein, auf einem 7,5 Tonner habe ich nicht gelernt. Dazu reichte auch ein 5 Tonner, ein 168 M 11 FL mit zugehörigem Anhänger mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage. Da lernt man, mit den Besonderheiten dieser Größe umzugehen.



damit man hier weiß was sich unter der Typbezeichnung verbirgt:

--> Link

RichyG am 21 Jan 2019 14:26:29

Bei mir war es noch der:

Galt auch als 5Tonner und war mein Fahrschulfahrzeug. Auch mit Hänger. Ich erinnere noch das "Rückwärts-um-die-Ecke-fahren :oops:
Sorry für etwas OT :wink:

Tinduck am 21 Jan 2019 15:14:15

Das mit den 5 Tonnen galt aber nur für die Ladekapazität :D der TMil 10-Tonner ist da in echt ein MAN 22.240... und der modernere 5-Tonner ein Mercedes 1017.

Geil, den auf dem Bild hab ich mal als Bewegungsfahrt im Depot gefahren. Mit der netten Wichsschaltung (sorry, wurde wirklich so genannt...) und ohne Servolenkung!

bis denn,

Uwe

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Dashcam wohl doch nicht schlecht
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