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Überladung Wohnmobil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7


rolf51 am 18 Jan 2019 12:38:51

Julia10 hat geschrieben:Finde es immer wieder erhellend, mit welchen, weit hergeholten Begründungen, eigenes Fehlverhalten negiert wird.

Hoffentlich führt die bewußte Überladung Deines Fahrzeuges z.b. bei einem Bremsmanöwer nicht zu einem Unfall, bei dem Menschen verletzt werden können.



Hallo,
dann hoffe ich, dass Du in geschlossenen Ortschaften bei 30/50km/h, kein km/h darüber fährst. Denn dieser km/h könnte ein Menschenleben kosten.

Gebote oder Verbote sind einzuhalten wer dagegen verstößt muss mit die Konsequenzen tragen! Soll ich mal Leserbriefe einstellen von Leuten die dann den Staat als Abzocker betiteln.

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Canadier am 18 Jan 2019 13:12:13

Bodimobil hat geschrieben:
Bloß nicht, ich bin froh, dass ich über 3,5t bin und die Kinder das Womo nicht fahren dürfen ...

Nee,nee meinen bekommen die auch nicht. Bild
Die haben nen eigenen.

cbra am 18 Jan 2019 13:25:09

ein wesentlicher faktor bei uns ist auch das wechselkennzeichen

für mich sind es einfahrverbote und andere beschränkungen - ich hab ja auch noch den alten führerschein bis 7,5t

die oben geposteten (danke nochmal) richtlinien / strafen sind mMn ziemlich praxxisnah da sollte jeder damit leben können

familie sehe ich bei 3,5t auch nicht - wir waren da eher mit Womo & pkw parallel unterwegs - eine überlegung wäre ggf auch ein spezialhänger

Jorel am 18 Jan 2019 13:28:23

Julia10 hat geschrieben:Finde es immer wieder erhellend, mit welchen, weit hergeholten Begründungen, eigenes Fehlverhalten negiert wird.
Hoffentlich führt die bewußte Überladung Deines Fahrzeuges z.b. bei einem Bremsmanöwer nicht zu einem Unfall, bei dem Menschen verletzt werden können.

Was für eine Argumentation ist das denn?
Ich schreib mal was mit ganz viel Drama und Schuld und schon hab ich recht?

Die Begründung ist keine Begründung, sondern eine Relation. Sie soll Verhältnismäßigkeit darstellen.
Von einer bewußten Überladung war nie die Rede, also ist Deine Behauptung falsch, demzufolge kann man davon ausgehen, dass der Rest auch nicht wohlbedacht ist.
Eine Überladung muss nicht zum Tod Anderer führen, ebensowenig, wie es ein paar km/h zuviel nicht tun. Das ist Wahrscheinlichkeit.
Das alles kann man diskutieren, wenn man das Drama außen vor lässt, das den ein oder anderen befällt, wenn er im Internet schreibt.

elwoko am 18 Jan 2019 15:35:01

pipo hat geschrieben: ... bestärken mich in Sachen zulässiges Gesamtgewicht keine Kompromisse einzugehen. Ich will entspannt reisen und nicht ständig an mein Fehlverhalten erinnert werden, wenn ich im Wohnmobil sitze.

:top:

Mehr gibt es dazu meines Erachtens nicht zu sagen. Danke pipo

rolf51 am 18 Jan 2019 16:43:46

Hallo,
diejenigen, die mit 4,5t Zuladung fahren, sind auch nicht alle auf der sicheren Seite. Möchte nicht wissen wieviel davon ihre Achslasten überschreiten und das ist ggf. auch eine Verkehrsgefährdung.

peter1130 am 18 Jan 2019 18:35:24

Bodimobil hat geschrieben:
Bloß nicht, ich bin froh, dass ich über 3,5t bin und die Kinder das Womo nicht fahren dürfen ...



Stimmt das ist einer der wenigen Vorteile ;D

spechtinator am 18 Jan 2019 18:37:30

Beim 3,5t Wohnmobil wird hier wegen 100kg bzw. 3% bis aufs Messer diskutiert.

Ich möchte nicht wissen wie viele PKWs überladen sind. Die haben normalerweise 5 Sitzplätze. Wenn da aber wirklich 5 Personen und Reisegepäck drin sind, sind die auch mal locker mit mindestens 100kg überladen. Das sind dann schon mal 5-7%.

Sicher, überladen ist überladen, aber was ist wohl kritischer zu sehen? Nur mal von der Relation her betrachtet. Ich erinnere mich mal an einen Bericht einer Autozeitschrift, wo ein Neufahrzeug schon mit 3 Personen überladen war. Leider weiss ich nicht mehr welches. Da liest man aber wenig darüber und gewogen wird hier wohl eher auch nicht.

Mein Astra hat laut Fahrzeugschein 446kg Zulademöglichkeit. 5Personen a75kg (und ich wiege schon mehr als 100) + 100kg Gepäck ergäbe schon eine Überladung von 29kg. Hinzu kommt noch das Gewicht der Sonderausstattungen + evtl. Fahrradträger + Fahrräder. Also Luft nach oben ist da sicher auch nicht. Aber beim PKW denken wohl noch weniger drüber nach als beim Wohnmobil. Nur mal als Denkanstoß.

Bye Christian

wolfherm am 18 Jan 2019 18:39:49

Etwas schräge Argumentation. Nur weil PKW-Fahrer sich noch weniger dafür interessieren.......

Elgeba am 18 Jan 2019 19:11:29

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Ich frage mich ja nur was es bei diesem Thema überhaupt zu diskutieren gibt,vor allem wenn ich mir die ellenlangen Threats zu diesem Thema hier im Forum und auch in anderen Foren ansehe.

Gruß Bernd

pipo am 18 Jan 2019 19:17:36

Als ich mir ein eBike gekauft habe, war die Beratung zum Thema zGG äusserst gewissenhaft :ja: :mrgreen:

rkopka am 18 Jan 2019 19:30:20

rolf51 hat geschrieben:100kg in "D" kein Problem, wir von der Polizei nicht bestraft und muss auch nichts ausladen werden.

Habe ich auch in A schon so erlebt. Ich weiß nicht, ob das einfach die Toleranz war, oder ob der Beamte keine Lust auf den Papierkrieg hatte. Auf jedenfall konnte ich weiterfahren.

RK

Guenter296 am 18 Jan 2019 19:47:12

Fakt ist doch das es gesetzlich geregelt ist und gut, oder
Normal dürfte sich die Frage garnicht stellen, wer keinen Führerschein dafür hat muss a. sich ein kleineres WoMo kaufen oder b. Den passende Führerschein erwerben.
Wer schreibt ein abgelastetes WoMo (3,85-3,5t) zu fahren und dieses überlädt dem gehört die Strafe verdreifacht, Sorry.
Und ja, habe unseres extra Aufgelastet und eine Zusatzluftfederung eingebaut, hat auch fast soviel gekostet wie ein passender Führerschein.

rkopka am 18 Jan 2019 20:18:09

Guenter296 hat geschrieben:Fakt ist doch das es gesetzlich geregelt ist und gut, oder

Ist es.

Normal dürfte sich die Frage garnicht stellen, wer keinen Führerschein dafür hat muss a. sich ein kleineres WoMo kaufen oder b. Den passende Führerschein erwerben.

Das ist die Regelung für den FS, die stellt wohl keiner infrage.

Wer schreibt ein abgelastetes WoMo (3,85-3,5t) zu fahren und dieses überlädt dem gehört die Strafe verdreifacht, Sorry.
Und ja, habe unseres extra Aufgelastet und eine Zusatzluftfederung eingebaut, hat auch fast soviel gekostet wie ein passender Führerschein.

D.h. es geht dir nicht um die Sicherheit, die ja hier nicht betroffen ist, sondern darum, daß der dann billiger wegkommt als du, der du alles schön legal machst. Das Gefühl habe ich zwar auch öfter mal, dieses Thema hier aber als großes Sicherheitsproblem darzustellen, ist dann vorgeschoben.

RK

babenhausen am 18 Jan 2019 20:33:33

Es gibt auch noch den Vorsatz als Strafverschärfendes Moment im Verkehrsrecht.
Damit werden die hohen Strafen bei Gewichtsüberschreitungen/Fahrzeugbreite wie der Autobahnbrücke bei Köln oder nun gerade auch aktuel hier im Forum bei Kassel A44 begründet

peter1130 am 18 Jan 2019 20:34:13

pipo hat geschrieben:Als ich mir ein eBike gekauft habe, war die Beratung zum Thema zGG äusserst gewissenhaft :ja: :mrgreen:



Mein Ebike ist etwa 5kg überladen :mrgreen:

19grisu63 am 18 Jan 2019 20:40:30

peter1130 hat geschrieben:Mein Ebike ist etwa 5kg überladen :mrgreen:

Dann musst Du die Hosentaschen leer machen :rofl:

peter1130 am 18 Jan 2019 20:54:45

Ich brauche Ballast um nicht abzuheben :lol:

Nobblo am 20 Jan 2019 12:16:23

rkopka hat geschrieben:Sollte man überladen ? Nein. Vor allem nicht in größerem Rahmen.
Wird sich ein kleiner Prozentsatz nennenswert auf die Sicherheit auswirken ? Nein.
Ist das Mehrgewicht (in diesem Rahmen) allein für einen Unfall verantwortlich ? Vermutlich nie.

RK


Das sehe ich GENAU SO!

pipo hat geschrieben:Auch mag ich solche Argumente nicht wie "Gutachten bei Unfällen" oder "Überladen riskiertst Du das Leben Deiner Mitmenschen".


Auch DAS würde ich sofort unterschreiben!

Man kann sich noch so viel Mühe geben, alles zu beachten, aber es passiert jedem mal, dass er sich nicht korrekt im Straßenverkehr verhält. Sich dann aber anzumaßen, andere zu verurteilen, die sich nicht 100%ig, sondern nur 99%ig an die StvO halten, finde ich extrem übertrieben. Egal, ob vorsätzlich oder nicht. Mir kann doch keiner erzählen, dass er nicht mal drauf "geschxxxxx" hat, was auf dem Verkehrschild stand und sich "vorsätzlich" drüber hinweg gesetzt hat.

In Deutschland gibt es leider die 3,5T-Grenze, und das sollte mal überarbeitet werden, denn die betroffenen Fahrzeuge könnten durchaus mehr tragen, oder die Hersteller könnten viel zweckmäßiger Womos bauen.

Auch die Führerscheinbesitzer, die noch etwas jünger sind, sind echt benachteiligt, wenn sie für mehr als 3,5T nen Extra-Lappen machen müssen. Dafür darf aber der 70-jährige sich ohne Vorkenntnisse auf ne 125er setzen oder mit nem 7,5Tonner mit 5-Tonnen-Anhänger los brettern. Gerecht finde ich das nicht. Da wird dann locker erwähnt, dass der junge Führerscheinbesitzer ja nen neuen Lappen machen kann :? ....btw...ich habe noch den alten Lappen :wink:

Also alle, die sich aufregen, mal nen Gang zurück schalten und mehr über das MITEINANDER im Strassenverkehr nachdenken, nämlich über das, was der andere grade fühlt, wenn ich z.B. mal wieder zu faul zum Blinken war oder ich keinen Bock habe, rechts einzuscheren und lieber ne Schlange genervter Autofahrer hinter mir her ziehe.

Aber so sind die Deutschen! :? Schuld sind immer die anderen und selbst hat man noch nie was verkehrt gemacht......und ja, ich bin auch Deutscher, auch meine Eltern :wink:

thomas56 am 20 Jan 2019 12:34:46

Nobblo hat geschrieben:Auch die Führerscheinbesitzer, die noch etwas jünger sind, sind echt benachteiligt, wenn sie für mehr als 3,5T nen Extra-Lappen machen müssen.

Als ich Boot fahren wollte, musste ich die entsprechenden Führerscheine machen und als ich große Autos fahren wollte musste ich den LKW-Führerschein machen.
Eine Benachteiligung kann ich da nicht erkennen.

Canadier am 20 Jan 2019 12:37:16

Nobblo hat geschrieben:In Deutschland gibt es leider die 3,5T-Grenze, und das sollte mal überarbeitet werden, denn die betroffenen Fahrzeuge könnten durchaus mehr tragen, oder die Hersteller könnten viel zweckmäßiger Womos bauen.


Was würde denn passieren wenn die 3.5to- Grenze angehoben würde, sagen wir mal auf 4 to.?
Der Hersteller könnte das echten Gewicht im Fahrzeugschein angeben und das eine oder andere "Schnickschnack"verbaut werden,man hat ja nach oben jetzt mehr Platz. Der Besitzer würde trotzdem an bzw etwas über die Grenze gehen.Ich glaube es wäre ne Spirale ohne Ende.
Siht man doch im LKW-Bereich. Bis weit in die 80er waren in Deutschland nur 38 to erlaubt, da wurde "schon mal ein bischen" überladen. Heute haben wir 40to,
und was ist? Es wird in gleichen Maße wie früher überladen.Wie gesagt: Spirale.......

Lancelot am 20 Jan 2019 12:43:27

Nobblo hat geschrieben: In Deutschland gibt es leider die 3,5T-Grenze, ..

Die Gewichtsklassen für Fahrerlaubnis ist in der EU einheitlich geregelt :ja:
Nur "früher" gab´s in D die abweichende Regelung bis zu 7,5 to. Insofern hat sich D den anderen EU-Staaten angepaßt - mit Bestandsschutz für die "alten FS-Inhaber". Du wirst also eine EU-Gesetzänderung anstreben müssen ... :?

Einfacher (und deutlich schneller) machst Du den passenden FS .. :)

Nobblo am 20 Jan 2019 12:43:48

Willst du nicht, oder kannst du nicht?

Als ich Führerschein machte, durfte ich 7,5 Tonnen mit 5 Tonnen Anhänger fahren, habe ich aber nie gelernt. Dürfen die jüngeren heute nicht!

Hat man PKW-Führerschein vor Juni 1980 gemacht, darf man heute noch 125er fahren, auch wenn man es nie gerlent hat. Das dürfen die jüngeren nicht!

Da gibt's bestimmt noch mehr Beispiele mit Wohnwagen und Anhängern, da kenn ich mich nur nicht aus.

Auch ich habe kürzlich noch nen Moped-Führerschein gemacht, damit ich die 125er nicht nur in Italien und Spanien fahren darf......das mußte ich nur, weil ich 6 Jahre zu spät auf die Welt gekommen bin. Konnten die älteren damals mehr?

pipo am 20 Jan 2019 13:09:11

Nobblo hat geschrieben:das mußte ich nur, weil ich 6 Jahre zu spät auf die Welt gekommen bin. Konnten die älteren damals mehr?

Der Gesetzgeber hat Regeln festgelegt und an die müssen wir uns allesamt halten. Jedem bleibt es aber selbst überlassen, dies zu akzeptieren, zu ignorieren oder überprüfen zu lassen ob die Regeln sinnhaftig und statthaft sind.
Oder sind Anarchie, Willkür und ohne Grenzen und Tabus doch der bessere Weg?
Ich meine nein..

Canadier am 20 Jan 2019 13:17:03

Nobblo hat geschrieben:......das mußte ich nur, weil ich 6 Jahre zu spät auf die Welt gekommen bin.Konnten die älteren damals mehr

Sei doch froh, wärest du in einem anderen Land geboren und ne Frau dürftest du heute noch nicht fahren! Sind Männer besser??? :mrgreen:

volley97 am 20 Jan 2019 13:40:06

das Thema finde ich sehr spannend :ja:
einerseits haben wir klare Regeln - über den Sinn und Unsinn lässt sich streiten - da stimme ich auch zu 100% zu - denn auch ich würde einiges anders regeln :!:
Persönliche Meinung:
Überladung: würde ich im PKW (lange Meinung von mir) genau wie Womo & LKW hart bestrafen - vielleicht mit einer Toleranzgrenze von 5%, nur dann würde sich etwas ändern! (Begründung ist recht einfach, die Stoßdämpfer, Bremsen, Reifen und andere Bauteile sind dann in vielen Situationen doch überfordert, weil häufig ja noch andere "Störungsfaktoren" z.B. Geschwindigkeit, Müdigkeit, Ablenkung Handy, etc. dazukommen)
Wer heute ein 3,5 to Womo kauft ist sicher in mind. 80% der Fälle überladen - und von daher kann man hier über Sinn des Verkaufes immer wieder nur rätzeln...

Führerscheine: richtig ist, dass wir mit unseren alten "Lappen" vieles fahren dürfen - sehr praktisch, wenn ich jedoch überlege, dass ich mit 7,5 to in gewisser Gespannkombination bis zu 17,5 to fahren darf und nun überlege, was da alles mit zusammen hängt an Ladesicherung, Bremsanlage, Auflagen/Ladegut etc. so ist das natürlich schon aus anderer Sicht grenzwertig bis gefährlich - das ist das Gleiche, wenn ich viele "Menschen" mit Anhänger sehe - im Alltag, Sa auf der Deponie, und merke dass die 0,0 mit dem Anhänger umgehen können, ist es ebenso schwer zu sehen, dass keiner prüft, wer noch Auto fahren darf und wer dazu eigentlich nicht mehr in der Lage ist (2 Stunden auf einem Einkaufsparkplatz oder beim Hornbach …..da bekommst Du Angst um Dein Leben und wunderst Dich, dass es nicht mehr Tote gibt...)
Auch der Wahnsinn, wenn ich zurückblicke, 80 er FS, 125er FS, A1 Begrenzung damals glaube auf 27 PS für 2 Jahre …...und heute dürfen die 16 jährigen den A1 machen, 01KW /pro kg = die 125er fahren mal locker 120 - 140km/H :!: :roll:
Im Gegenzug, wenn Du volljährig bist, machst Du heute einen Anhänger FS zusätzlich, darfst bis 3,5 to Auto fahren und fertig - dazwischen gibt es leider nichts mehr sinniges, denn die Zwischenklasse ist von Kosten & Ausbildung nahezu identisch wie LKW FS, d.h. wenn jemand ein 4,5 oder bis 7,5 to Womo fahren möchte, ist er eigentlich gleich beim LKW FS, habe mir das vor kurzem von 2 Fahrlehrern zeigen und erklären lassen...…
Vorteil - die Jugend nimmt schon mal nicht unbedingt einfach so "Papas" Womo :D

Dazu kommt die Egoistische Einstellung von immer mehr Menschen, gepaart mit Rücksichtslosigkeit und keine Toleranz - das wird in meinem Augen zu immer mehr Konflikten und gefährlichen Situationen führen....

fomo am 20 Jan 2019 13:41:00

Nobblo hat geschrieben:Dafür darf aber der 70-jährige sich ohne Vorkenntnisse auf ne 125er setzen oder mit nem 7,5Tonner mit 5-Tonnen-Anhänger los brettern.

Das ist doch OK. Ich habe damals den Führerschein gemacht, der dazu berechtigt und gut ist.
Heute wird dieser Teil nicht mehr gelehrt und geprüft, also darf man diese Fahrzeuge auch nicht mehr fahren.

pipo am 20 Jan 2019 13:49:39

volley97 hat geschrieben:Auch der Wahnsinn, wenn ich zurückblicke, 80 er FS, 125er FS, A1 Begrenzung damals glaube auf 27 PS für 2 Jahre

Meine Generation :mrgreen: :respekt:

wolfherm am 20 Jan 2019 13:53:40

Jetzt entfernen wir uns aber ganz gewaltig vom eigentlichen Thema. Hier geht es um Überladung und nicht um Führerscheine. Ein anderer Führerschein hilft nicht gegen die Überladung eines Womos bis 3,5 Tonnen. Also kommt mal wieder auf des Pudels Kern zurück. Vielen Dank und einen sonnigen Sonntag.

pipo am 20 Jan 2019 14:05:27

wolfherm hat geschrieben:Ein anderer Führerschein hilft nicht gegen die Überladung eines Womos bis 3,5 Tonnen.

Mit der Erkenntnis müsstest Du jetzt 9/10 der Postings hier löschen. Vorallem solche, deren Inhalte zu einer Missachtung gültiger gesetzlicher Regeln auffordern.
IMHO geht das Eine nicht ohne das Andere.

wolfherm am 20 Jan 2019 14:08:30

Ich will ja gar nichts löschen. Ich will ja mal kluge Ideen hören, wie man Übergewicht bei Womos vermeidet. Wenn keiner einen neuen FS machen möchte und die EU die Gewichtsgrenzen nicht ändert, muss das Gewicht verringert werden. Also, ran an die guten Ideen. :D

pipo am 20 Jan 2019 14:16:13

wolfherm hat geschrieben:muss das Gewicht verringert werden. Also, ran an die guten Ideen. :D

Niemand will vereichten. Weder beim Essen noch beim Equipment im Urlaub :wink:
Auflasten und Geld für einen Führerschein ausgeben ist vielen zu teuer. Wäre aber doch das einfachste :lach:

Ansonsten bleibt der Pauschalurlaub oder zu Hause bleiben ;D Vielleicht ist der Urlaub mit dem Wohnmobil doch nicht die Wunschvorstellung vieler, die sie sich oftmals zwanghaft einreden wollen. Viel zuviel blöde Regeln.

19grisu63 am 20 Jan 2019 14:18:03

wolfherm hat geschrieben:... muss das Gewicht verringert werden. Also, ran an die guten Ideen. :D

Das versuche ich jedes Jahr, erfolglos. Es schmeckt eben so gut :lol:
Beim Womo ist aber alles im grünen Bereich :mrgreen:

hampshire am 20 Jan 2019 14:54:39

pipo hat geschrieben:Viel zuviel blöde Regeln.

Die vielen Regeln brauchen wir, da bei uns ja jeder 1. im Recht sein und 2. keine Schuld haben und 3. jemand Anderen verantwortlich machen will. Mit weniger Regeln kommen andere Gesellschaften super zurecht. Wir würden uns ständig streiten und nach Richtern suchen, würden uns ungerecht behandelt fühlen. Beispiel die Sichtweise: "Nur weil ich 6 Jahre später geboren bin, darf ich nicht 7,5 Tonner fahren" statt "Ich akzeptiere, dass man EU-weit das Führen von 7,5 Tonnern ohne Ausbildung für gefährlich hält und ich akzeptiere, dass alte Regelungen einen Bestandsschutz haben." Letzteres haben wir offenbar nicht drauf, wenn es um uns selbst geht.

wolfherm hat geschrieben:muss das Gewicht verringert werden. Also, ran an die guten Ideen. :D

1. Gewichtsoptimierte Utensilien mitnehmen (z.B. Le Creuset Topf durch Aluvariante ersetzen...)
2. Kernfrage beim Packen des Womo anders formulieren und sich daran halten: "Kann ich jetzt nichts mehr weglassen?" statt "Was muss noch alles mit?" (wie bei einer guten Rede oder Präsentation auch)
3. Einsatz eines Anhängers erwägen. (Billiger als neuer Führerschein und Auflasten - man kann dieses auch mal stehen lassen)

Eigene Meinung zum Thema: Die Bestrafung für Überschreitungen richten sich nach Gefährdung Anderer. Ich fühle mich durch moderat überladene Fahrzeuge ebensowenig gefährdet wie für moderat zu schnell fahrende PKW. Die Punktegrenze ist eigentlich ein ganz guter Gradmesser für Gefährdungseinschätzung.
Gegenseitige situativ kompetente Rücksichtnahme im Straßenverkehr ist für mich wichtiger als das sklavische Einhalten von Regeln.

rkopka am 20 Jan 2019 15:07:00

hampshire hat geschrieben:3. Einsatz eines Anhängers erwägen. (Billiger als neuer Führerschein und Auflasten - man kann dieses auch mal stehen lassen)

Das hat aber auch ohne Hänger Nachteile. Zum einen ist der Böschungswinkel schlechter. Zum anderen wiegt das Teil 40kg(?) und mehr, je nach Rahmenart. Wenn man also schon ohne viel Gepäck an der Grenze ist, bringt einem das nur begrenzt was. Vieles (Mitfahrer...) kann man nicht einfach in den Hänger laden. Und auch das Kochgeschirr hat man lieber im Womo. Wenn es eher um schweres Gepäck geht (Motorrad, Fahrräder, Sportequipment) sieht es besser aus.

Wenn es nicht anders geht, sollte man sich davon verabschieden, auf alles vorbereitet zu sein und eher auf Kredit- und ADAC-Karte setzen und notfalls was zu leihen oder zu kaufen. Ich bin da leider auch nicht gut drin, mir blieb aber nichts anderes über. Daher habe ich ALLES im Womo gewogen, oder zumindest geschätzt bzw. aus dem Katalog rausgesucht (montierte Teile). So weiß ich jetzt zumindest wo ich stehe, wo ich sparen kann und was einfach nicht geht. Das mag für viele keine akzeptable Lösung sein, für mich (in A) sind die Alternativen nicht wünschenswert und momentan geht es so.

RK

thoba am 20 Jan 2019 15:46:35

wolfherm hat geschrieben:.... Ich will ja mal kluge Ideen hören, wie man Übergewicht bei Womos vermeidet. Wenn keiner einen neuen FS machen möchte und die EU die Gewichtsgrenzen nicht ändert, muss das Gewicht verringert werden. Also, ran an die guten Ideen. :D


Da sehe ich im Hinblick auf den aktuellen E-Hype schwarz. Wenn sich die Elektromobilität in einigen Jahren auch auf den Wohnmobilsektor ausbreitet (im Transporterbereich starten sie gerade alle durch), werden unsere geliebten Freizeitfahrzeuge erheblich schwerer. Es sei denn man erfindet noch einen leichteren Stromspeicher.....

Gruß Thoba

RichyG am 20 Jan 2019 15:58:26

Vielleicht ist die Lösung aber für viele auch ganz einfach: Mal kräftig entrümpeln und das ganze unnütze SchiSchi über Bord werfen :wink:

babenhausen am 20 Jan 2019 16:06:53

Die Käufer müssen eben einfach einsehen dass ein Wohnmobil mit fast 7,5 Metern Länge einfach nicht für einen B-Führerschein geeignet ist.
Will ich als Nutzer die 3,5 To nicht überschreiten muss sich der Nutzer eben mit einem Raumangebot eines 5/6 Meter Fahrzeugs zufrieden geben.
Der Kühlschrank muss auch keine 180 Liter Inhalt haben usw. Auf etwas Luxus muss dem Gewicht geschuldet verzichtet werden.
Alternativen,kleiner Anhänger oder anderer Führerschein etc.
Es geht auch etwas kleiner dann klappt es auch mit dem Gewicht.

hampshire am 20 Jan 2019 16:07:15

wolfherm hat geschrieben:.... Ich will ja mal kluge Ideen hören, wie man Übergewicht bei Womos vermeidet.


thoba hat geschrieben:Da sehe ich im Hinblick auf den aktuellen E-Hype schwarz. Wenn...


rkopka hat geschrieben:Das hat aber auch ohne Hänger Nachteile...


Jemand fragt nach guten Ideen und Andere Antworten mit "das Problem ist aber..." Die Einwände sind meistens richtig und auch konstruktiv gemeint. Methodisch und aus Sicht einer Ergebnisorientierung sind sie in der Phase der Ideensuche der Tod jedes kreativen Prozesses und verhindern Innovation. Dabei müssen die Ideen selbst noch nicht innovativ oder neu sein - die Menge der Vorschläge und Ideen brauchen Raum um Weiteres daraus zu denken und eine Gruppe zu inspirieren. Das direkte Bewerten ändert die Denkrichtung in die falsche Richtung. Erst alles sammeln, dann Abwägen und kombinieren. Alles hat seine Zeit. So kommt man weiter.

Julia10 am 20 Jan 2019 16:15:41

Gut zitiert ;D Max, hilft aber irgendwie auch nicht weiter

rkopka am 20 Jan 2019 16:38:37

hampshire hat geschrieben:Das direkte Bewerten ändert die Denkrichtung in die falsche Richtung. Erst alles sammeln, dann Abwägen und kombinieren. Alles hat seine Zeit. So kommt man weiter.

Klingt nett fürs Brainstorming, aber anscheinend gibts nicht soviel weitere Vorschläge. Die Diskussion kommt ja regelmäßig, daher kennen die meisten die typischen Vorschläge. Und allein schon durch die ganzen Randbedingungen, gesetzlich (Gewicht, Zulassung) und praktisch (verfügbare KfZ, Geld, mechanische Grenzen, Materialien), bleibt meistens nicht viel übrig. Wobei der Hänger neben der Auflastung noch eine der praktikabelsten Lösungen ist.
Ich kann auch über alles in CfK reden. Das geht vielleicht für ein Designerstück, aber eben nicht für ein bezahlbare Lösung. Ich kann Zeltautos vorschlagen, aber das ist aus anderen Gründen nicht praktikabel. Es kommen ja auch immer wieder ausgefallene Innovationen, die sich aber meistens nicht durchsetzen können. Unser heutiges Womo ist sicher nicht das Optimum. Es ist ein Kompromiß des Machbaren, der sich bewährt. Wenn es so einfach wäre, hätte wohl einer der tausenden Techniker, die sich mit dem Thema beschäftigen, schon was gefunden.

Also was gibt es noch ?

RK

P.S. Ich war auch in so einer Brainstorminggruppe in unserer Firma (anderes Thema). Es kamen einige nette Ideen. Leider war fast nichts davon im Rahmen unserer (engen) Gesetze umsetzbar, und andere Ideen wiederum waren nur umständlichere und teure Methoden ein bestehendes funktionierendes System zu ersetzen. Im weiteren wurden die Techniker nicht mehr zu den Meetings eingeladen :-).

andwein am 20 Jan 2019 16:41:52

Lancelot hat geschrieben:...Die Gewichtsklassen für Fahrerlaubnis ist in der EU einheitlich geregelt
Nur "früher" gab´s in D die abweichende Regelung bis zu 7,5 to. Insofern hat sich D den anderen EU-Staaten angepaßt - Du wirst also eine EU-Gesetzänderung anstreben müssen . Einfacher (und deutlich schneller) machst Du den passenden FS .

Danke "Lancelot" für deine Antwort. Mich hat es schon in den Fingern gebizzelt.
Gruß Andreas

hampshire am 20 Jan 2019 16:59:23

Ein 200g leichter 2 Kubikmeter Dachtank für Helium als Traggas würde rund 2 kg bringen!

mafrige am 20 Jan 2019 17:03:36

Da wir 2018 ein neues Wohnmobil gekauft haben, stand auch die Entscheidung 3,5t an. Wir beide alles fahren und Geldausgabe ist nur durch die Vernunft begrenzt.
Aber es ist eine Herausforderung sich mit 7 m ohne Doppelboden und Holzfrei unter 3,5t zu begnügen.
Unsere Gewichtreduzierung:
- kein Doppelboden, da gute Erfahrungen ohne vorhanden sind.
- Alkoven, statt Hubbett, da Gewicht vor der Vorderachse und wintertauglich, max. Raumgefühl.
- Werkzeug auf min. reduziert ca. 10 kg.
- nur wichtige Vorräte, auf 20 Kg reduziert.
- Kleidung/Schuhe reduziert, da immer zuviel mit. Es gibt genug Waschmaschinen überall!
- Campingausrüstung wie Stühle, Tisch, Teppich ... gewichtsoptimiert gekauft.
- 2 e-Bike je 24,5 Kg in der Garage
- in Spanien eine deut. Aluflasche und eine span. Propan-Tauschflasche von Repsol.
- 200W Solar, 24" TV, Snipe V3, Stromwandler, 2. Batterie.

Eingespart gegenüber vorigem WM:
- Werkzeug ca. 18 Kg.
- 6. Sitz und Schlafteil für 5. Bett - Dinette ca. 12 Kg
- 5. Gurtblock ca. 15 Kg
- kein Fahrradheckträger ca. 22 Kg.

Hier wird von Gastankflaschen gesprochen, wir hatten mit Tauschflaschen in Frankreich, Italien und in Spanien nie ein Problem, eine landesübliche Tauschflaschen kaufen und beliebig tauschen ... :)

Zur Zeit überwintern wir in Spanien und alle 14 Tage wechseln wir unsere span. Propanflasche bei Repsol. Wohlgemerkt sauberes Propan!

RichyG am 20 Jan 2019 17:10:58

Meine Rede Gerd :top: :sniff: :daumen2:
Und ich nehme an, Du/Ihr genießt Deinen/Euren Urlaub trotzdem :wink:

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