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Ective TSI252 Geräte- und Kabelbrand 1, 2


lisunenergy am 03 Sep 2017 18:27:07

vielleicht findet man hier mehr Angaben --> Link ? Hinweisen möchte ich noch auf ein sehr wichtiges Qualitätsmerkmal : europäischer Pulverlack :mrgreen:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

deacheapa am 03 Sep 2017 20:00:40

KudlWackerl hat geschrieben:Auf Alle Fälle mal den Unterschied zwischen Masse, Batterie Minus und Schutzleiter (PE oder PEN) nachlesen. Das ist nicht einfach alles im WR verknotet.



Richtig,
der Erdungs/Chassis hat weder Verbindung mit 12 Minus oder mit N 230, sondern nur mit dem Metallgehäuse des WRs.
Zu mindestens bei all meinen WRs.


Meine "Glaskugel" sagt mir gerade,
dass dem TE sein WR eventuell wegen der hohen Last der MW ausgelöst,
eine solche Verbindung höchst wahrscheinlich gegen Plus schuf und den PE Leiter dadurch ungewollt zum Heizdraht umfunktionierte.
Bei Minus hätte es gleichzeitig ne schlecht Minus/Batt Verbindung geben müssen.
Also auf alle Fälle eine Gerätefehler des WR.
Vielleicht sollte man doch darüber Nachdenken, für diesen normal wohl selten Fehler,
den PE Leiter Vorsichtshalber auf seinen Querschnitt hin bezogen Abzusichern.
Würde im Ernstfall das Abfackeln des Womos verhindern.

Beim 1800i Xantrex ist wohl auch deshalb aus guten Grund der Erdungs/Chassis Anschluß in 8mm Durchmesser ausgeführt, was entsprechende Kabelquerschnitte zuläßt.

Meine 5Cent ;D

T4Wohnmobil am 03 Sep 2017 20:59:46

deacheapa hat geschrieben:
Vielleicht sollte man doch darüber Nachdenken, für diesen normal wohl selten Fehler,
den PE Leiter Vorsichtshalber auf seinen Querschnitt hin bezogen Abzusichern.
Würde im Ernstfall das Abfackeln des Womos verhindern.



Den Schutzleiter (PE Leiter) abzusichern ist grob fahrlässig !
Im Fehlerfall der 230 Volt Ausgangsspannung würde die Sicherung auslösen und das Gehäuse des Wechselrichters unter Spannung stehen.
Wechselrichter dieser Leistungsklasse im Wohnmobil sind im Fehlerfall (+12 Volt kommen auf das Wechselrichter-Gehäuse) immer eine Brandgefahr im Wohnmobil .
Am besten einen Schalter in der 12 Volt Zuleitung verbauen (Nato-Knochen) und den Wechselrichter nur bei Benutzung zuschalten. Im Fehlerfall kann man so zumindest noch abschalten und eine Ausbreitung des Brands und eine Batterie Explosion verhindern.

Gruss

Erik

deacheapa am 03 Sep 2017 21:32:04

T4Wohnmobil hat geschrieben:Den Schutzleiter (PE Leiter) abzusichern ist grob fahrlässig !

Ich weiß, nur wenn ich mir die Einbau Situation im Womo betrachte,
wäre mir ein eventuell möglicher 230V Schlag lieber, wie ein Abgebranntes Womo,
mit etwas Pech ich auch noch drin.


T4Wohnmobil hat geschrieben:Im Fehlerfall der 230 Volt Ausgangsspannung würde die Sicherung auslösen und das Gehäuse des Wechselrichters unter Spannung stehen.

Wage ich in dem Fall eh zu bezweifeln, da bei ner selbst 6mm² mit 25A abgesicherte PE/PEN Leitung,
es bei 230V gegen Erde Kurzschluß die 25A nie durch haut, wo sollen die in dem Fall herkommen???
WR, selbst ein 5000W kommt nur auf 22A bei 230V
Außenanschluß??? mehr wie 16A noch nie gesehen erlebt.

Für mich einfach ne Gefahrenabwägung.

deacheapa am 03 Sep 2017 21:53:35

T4Wohnmobil hat geschrieben:Am besten einen Schalter in der 12 Volt Zuleitung verbauen (Nato-Knochen) und den Wechselrichter nur bei Benutzung zuschalten. Im Fehlerfall kann man so zumindest noch abschalten und eine Ausbreitung des Brands und eine Batterie Explosion verhindern.


Erik,
da bin ich ganz bei Dir, nur wie schon in meinem Thread mehr Sicherheit Bleibatt,
diese Abschaltung der Batterien macht am meisten Sinn, wenn bei Fehlern automatisiert.
Der Wohnmobilist ist doch bestrebt den Komfort zu erhöhen, warum nicht auch in Sachen Sicherheit?
Ich habe die halt auch gern wenn ich nicht im Fahrzeug bin, (für meine Anschaffung)
oder darin Schlafe, aber trotzdem entsprechende Geräte Laufen. (Klima, Beatmungsgeräte, was weiß ich nicht alles)
Kenne Niemanden der den 12V Natoknochen jedesmal beim Verlassen der Bude trennt.

Meiner Meinung ist da eh noch viel Nachholarbeit von Nöten, (gesetzl.)
bin sogar erstaunt wie selten es (bei gerade auch den vielen Selbstinstallationen von Unkundigen),
zum GAU kommt. :?

Gast am 04 Sep 2017 15:22:26

Mario,

Schutzleiter natürlich nicht Absichern!

Da es zur PE Leitung im WoMo in der Regel nicht weit ist, einfach den Querschnitt passend wählen.

Grüße, Alf

Lorilon am 04 Sep 2017 15:36:02

Lisunenergy: Treffer. Beim Austauschgerät lag diese Anleitung bei:



Mal eine generelle Frage in die Runde: welche Wechselrichter würdet ihr empfehlen? Ein Victron würde mir gut gefallen, sie sind aber leider auch sehr teuer. Es sollte sich um ein reines Sinus Gerät handeln, mit 2,5-3 KW. Die Netzvorrangschaltung ist nicht zwingend erforderlich.

deacheapa am 04 Sep 2017 22:16:53

KudlWackerl hat geschrieben:Mario,
Schutzleiter natürlich nicht Absichern!

Noch mal, ich weiß,
aber denke bitte mal unabhängig der Vorschrift in Ruhe darüber nach was ich geschrieben habe.
Zur Not male es dir mal auf, haste doch eh ähnlich in deinem Womo.

KudlWackerl hat geschrieben:Da es zur PE Leitung im WoMo in der Regel nicht weit ist, einfach den Querschnitt passend wählen.


OK bei meinem Xantrex mit 50mm² PE Anschluß (70mm² mit Erweiterung auch möglich) ist das kein Problem,
nur verlagerst du damit nur minimal den Ausbruchsort des Brandes,
bei nem +12V PE Schluß,
oder haste in deinem Fahrzeug komplett PE Leitungen Schienen Verbundelemente Karosserie, die Minimum 50mm² haben???
wenn ja OK weil dann ja irgendwann die Lastsicherung 12V mit 2xx A auslöst.

Nur mußte mir mal erklären wie Du 50-70mm² an die hier zumeist gezeigten Dingern (WRs) anbinden willst,
ich sehe da teilweise kleine Blechtreibschräubchen, denen ich vielleicht 6mm² zutraue.

Würde doch aber dann eh bedeuten, den PE am WR lieber gleich mit dem fetten Minus zur Batt. zu Brücken,
machste ja sonst über die PE Installation nichts anderes.

Das Problem meiner Meinung liegt daran,
das die Vorschriften eben nicht zu 100% auf unsere Fahrzeuginstallationen angewendet, immer Sinn machen.
Würde gerne mit Dir (Anderen) darüber mal Nachdenken,
was da an echten Verbesserungen bei unseren 12V/230V nicht getrennten Installationen zum Schutz machbar wäre.

Oder weiterhin einfach nur hoffen, das so ein Fehler wie beim TE relativ selten sein wird.

PS. Alf, schon mal dran gedacht das der TE ohne Erdanschluß am WR und nicht auf Karosserie geschraubt in seinem speziellen Fall eventuell gar nichts bemerkt hätte :mrgreen:
aber so ohne Kontrolle bei MW Betrieb, vielleicht in der Zeit schnell mal aufs Klo die Bude jetzt Asche wäre :oops:

deacheapa am 04 Sep 2017 22:40:22

Lorilon hat geschrieben:Mal eine generelle Frage in die Runde: welche Wechselrichter würdet ihr empfehlen?
Ein Victron würde mir gut gefallen, sie sind aber leider auch sehr teuer.


Was soll man Dir da empfehlen, mit möglichen Defekten muß man bei jeder Preisklasse rechnen,
kann keiner Ausschließen.
Ist gut möglich das Dein Ersatzgerät jetzt ewig hält, oder das nächste teure Gerät relativ schnell ne Grätsche macht.

Mich würde ja eher interessieren, wie es mit der Haftung in solch einem Fall wie bei Dir aussieht,
wenn es zum echten GAU gekommen wäre. :?: :?: :?:

FWB Group am 04 Sep 2017 23:17:18

Und weil wir gerade davon reden, würde mich persönlich eher interessieren, wozu man einen Wechselrichter
direkt auf der Liste der Dinge hat, die man unbedingt braucht.

Ich hab in einem meinem privaten Womos einen verbaut, die Nutzung wurde immer weniger und endete darin,
das Ding hab ich den ganzen Urlaub nicht gebraucht!

Ich hab festgestellt, Kaffee kochen geht auch ohne Kaffemaschine von zu Hause.
Vor allen Dingen die Heizplatte braucht heute niemand mehr.

Auf Fähren hat es Camping on Bord, aber meistens nun nicht mehr.
Ein Womo muss man nicht unbedingt auf einem Schiff aufbocken, einen WW mit einer Achse schon.

Luft kann man auch mit einem 12 Volt Kompressor dahin bekommen, wo diese hin soll.
Und man spart sich den Transfernachteil von 12 auf 220 V.

Dies liese sich beliebig fortsetzen.

Mir gehen zur Zeit die Ideen aus, wozu ich einen Wechselrichter noch brauchen täte.......
Daher habe ich im aktuellen Womo keinen Wechselrichter, dafür aber eine 360 Ah Batterie und Solar.

Ja meine Frau fragt manchmal nach einem Föhn. Ich rate ihr aber ab, nicht das das manchmal nur ein verwunschender Prinz ist und kein Föhn
in Wahrheit eigentlich ein Rasierapparat.
Ich bekräftige es meist damit, das Sie ja von Hause aus schön ist und eigentlich keinen Föhn braucht....... :wink:

sternleinzähler am 04 Sep 2017 23:24:50

zwei mir! wichtige Wechselrichterdinge
1. Frau föhnt sich mit WR
2. für meinen Laptop gibt es keinen 12V Adapte/Ladegerät bzw. nicht gefunden!
das genügt mir!!!

deacheapa am 04 Sep 2017 23:31:38

Frank,
ich lese Dich sonst hier auch immer recht gerne,
stehe auch gerne in Meißen unten an der Elbe, (Einladung steht wenn man sich da sieht)
aber der Beitrag hier von Dir, wenn du ganz ehrlich bist,
hätteste Dir den sparen können. :wink:

Wir wissen doch inzwischen glaube ich alle, das es Mobilisten gibt,
die bestimmte Dinge nun mal im Womo brauchen und andere diese Dinge eben nicht. :ja:

Wünsche Dir ne erfolgreiche Woche.

FWB Group am 04 Sep 2017 23:39:20

Mario, einfach Bescheid sagen, ich hab immer Durscht!

Für den Rest, ich hab es extra so geschrieben, das der Schalk sich nicht direkt versteckt.
:wink:

Im Übrigen, das mit den 19 Volt am Laptop stimmt.
Mein 12 V Ladegerät ist abgeraucht, das 220 V auf 19 V Ladegerät am WR funktioniert.

Seht ihr, man muss nur lange genug zum Nachdenken angeregt werden, dann schnalle auch ich den Sinn eines WR und der Vorrangschaltung.

berny2 am 04 Sep 2017 23:54:22

Du hast völlig recht, Mario. Es gibt wirklich Dinge, welche niemand braucht, bspw. Deine Schriftgrösse.

deacheapa am 05 Sep 2017 00:06:22

Mensch Jungs,
müsst ihr denn immer in technischen zumindest für einige von mit Interesse gewälzten Problemen,
mit solchen Sachen dazwischen gehen. :?:
Und Berny
Frank, den die Einladung betrifft hatte anscheinend keine Probleme. :!:
Aber Danke für den Hinweis. :?



ät Moderation
würde mich freuen wenn der "Unfug" hier entfernt werden könnte.

gespeert am 05 Sep 2017 08:56:48

Normalerweise gehoert ein zentraler Potentialausgleich installiert wie die Potischiene zu Hause im Keller.
Alle PE werden dort aufgelegt.
Fuer Fachleute findet sich gerade ein Beitrag in der DE.

lisunenergy am 05 Sep 2017 10:08:38

Hallo Lorilon ,

Auch wenn ein Victron Inverter etwas teurer Ist, so bin ich der Meinung , das man fürs Geld einfach professionelle Geräte bekommt. Gerade beim Multi hat man sogar noch den umgekehrten Effekt und kann diesen als Ladegerät benutzen. Die Transferrelais sind sicher ! Ich kenne kein abgerauchtes Gerät. Auch ist man in der Lage ordentliche Kabel anzuklemmen . Die Sicherung ist eine Megafuse und nicht diese wackligen ATO für kleine Kabel. Denk an den Preis des Womos !

Gast am 05 Sep 2017 10:40:30

gespeert hat geschrieben:Normalerweise gehoert ein zentraler Potentialausgleich installiert wie die Potischiene zu Hause im Keller.
Alle PE werden dort aufgelegt.
Fuer Fachleute findet sich gerade ein Beitrag in der DE.



Eigentlich sollte das auch so sein ... Nennt sich halt beim Fahrzeug in der Regel "zentraler Massepunkt". Eine Sache ist natürlich klar (zu Marios frühreren Posts): Der Schutzpotentialausgleichsleiter vom WR-Gehäuse zu diesem zentralen Punkt, PE-Klemme, Pot-Ausgleichsschine oder wie auch immer, sollte einen passenden Querschnitt haben.

Vielleicht hält man sich der Einfachheit halber an die VDE 0100-540:2007-06 dort steht, dass der Leiter nach den örtlichen Gegebenheiten festgelegt wird, aber dennoch einen Mindestensquerschnitt von 6 mm2 Cu, Al 16 mm² bzw. Stahl 50 mm² aufweisen muss.

6mm² ist noch gut zu verlegen und passt mit Kabelöse an die üblichen Anschlusschrauben.

Gruß, Alf

flo16v am 05 Sep 2017 11:08:21

Hi,

Ich habe den PE Anschluss am WR der Einfachheit halber mit dem PE der Steckdosen verbunden, welche am AC Ausgang des WR´s hängen. Ich versorge damit alle Steckdosen bei uns im WoMo.

Beim TE ist der Fehler ja erst bei der Belastung durch die Mikrowelle aufgefallen. Vorhanden war der Fehler aber ja wahrscheinlich die ganze Zeit.

Wie kann ich mein System auf solche Fehler hin überprüfen? bei mir läuft alles wie es soll, prüfen würde ich es trotzdem gerne!

Ich schalte den Wechselrichter zwar immer nur bei Gebrauch ein und danach wieder aus aber 12V sind natürlich dauerhaft angeschlossen..

Gruß Flo

Gast am 05 Sep 2017 11:35:03

flo16v hat geschrieben:Hi,

Ich habe den PE Anschluss am WR der Einfachheit halber mit dem PE der Steckdosen verbunden, welche am AC Ausgang des WR´s hängen. Ich versorge damit alle Steckdosen bei uns im WoMo.

Gruß Flo


Darf ich mal nachfragen? Und diesen gemeinsamen PE dann an die PE-Klemme des WoMo?

Grüße, Alf

flo16v am 05 Sep 2017 11:46:07

Hi,

ja. Dieser PE geht an die gemeinsame PE Klemme nahe des Landstromdose.

berny2 am 05 Sep 2017 11:53:31

deacheapa hat geschrieben:ät Moderation
würde mich freuen wenn der "Unfug" hier entfernt werden könnte.

"Unfug"... nach Deiner >massgeblichen< Meinung... :lach:

Gast am 05 Sep 2017 12:19:00

flo16v hat geschrieben:Hi,

ja. Dieser PE geht an die gemeinsame PE Klemme nahe des Landstromdose.


Dann ist alles gut.

Grüße, Alf

flo16v am 05 Sep 2017 12:31:57

Hi,

und wie könnte ich feststellen ob z.b. der Fehler wie beim TE bei mir nicht auch vorliegt?

Ich habe auch solch ein Gerät

Gast am 05 Sep 2017 12:35:00

Der Fehler beim TE war offensichtlich ein Fehler im Gerät, interner Kurz- bzw. Masseschluss. Wie willst du dich dagegen schützen?

Solange kein Personenschaden passiert, ist doch alles gut gegangen.

Grüße, Alf

flo16v am 05 Sep 2017 19:09:52

Hi,

Habe dazu trotzdem noch eine Frage.

Sobald der WR angeschaltet ist, kann ich zwischen dem PE und einer Phase eine AC Spannung zwischen 100 und 160V ( Phase / N )messen. Auch zwischen Masse ( sitzkonsole) und einer Phase kann ich diese Spannung messen, Gewicht bekomme ich aber keinen wenn ich die Konsole anpacke :-)

Wenn ich den Landstromstecker (NVS) vom WR abziehe verändert sich dieser Spannung leicht. 100 / 70 V. Je nachdem ob ich gehen Phase oder Null Messe.

Mein vorheriger WR ( gleiches Fabrikat ) hat das ebenso gehabt.

N befreundeter Elektriker meinte es könnte eine Art prüfspannung sein.

Mir kommt das ziemlich viel vor. Womit kann das zusammenhängen?

Gruß flo

Gast am 05 Sep 2017 19:57:35

Fehlender Sternpunkt, weil der WR nicht auf einer Leitung mit PE verbunden ist. Beide Adern P und N sind kapazitiv ungefähr symmetrisch zum PE, solange kein Strom fließen kann.

Schau mal hier: --> Link

Vielleicht bringt dir das Erleuchtung.

Grüße, Alf

flo16v am 05 Sep 2017 21:57:53

Ok,

Ist also nur ne hochomig messbare Spannung die keinen gefährlichen Stromfluss zulässt

geralds am 06 Sep 2017 10:30:04

KudlWackerl hat geschrieben:Fehlender Sternpunkt, weil der WR nicht auf einer Leitung mit PE verbunden ist. Beide Adern P und N sind kapazitiv ungefähr symmetrisch zum PE, solange kein Strom fließen kann.

Grüße, Alf


Hallo,

vielleicht als Ergänzung:
Solange an dem WR nur eine Steckdose (Gerät) betrieben wird, ist das zulässig und ungefährlich. Werden mehrere Steckdosen (und damit event. Geräte) muss eine Aussenleitung mit PE verbunden werden (im oder direkt nach dem WR-Ausgang). In dem Fall ist auch ein FI (Fehlerstromschutzschalter) vorgeschrieben.

Gruß

deacheapa am 06 Sep 2017 23:18:32

berny2 hat geschrieben:"Unfug"... nach Deiner >massgeblichen< Meinung... :lach:


Ja klar, weil es hier meiner Meinung nach eben nicht um das Thema ging,
WR ja oder nein.

Mann muß doch nicht jede Diskussion immer wieder damit "Zupflastern". :roll:
Aber wenn es Spaß macht nur weiter so,
die "Chefs" hier finden das anscheinend auch toll.

macht ruhig weiter so, bin hier raus

deacheapa am 06 Sep 2017 23:33:51

KudlWackerl hat geschrieben:Vielleicht hält man sich der Einfachheit halber an die VDE 0100-540:2007-06 dort steht, dass der Leiter nach den örtlichen Gegebenheiten festgelegt wird, aber dennoch einen Mindestensquerschnitt von 6 mm2 Cu, Al 16 mm² bzw. Stahl 50 mm² aufweisen muss.Gruß, Alf


Alles richtig Alf,
nur betrachten die eben nicht den speziellen Fall beim WR,
dass da bei defekt eben deutlich höhere Ströme fließen durch 12V drüber laufen können.
6mm² Cu halten keine 200A aus.
Die sehen da nur auf die 230V Seite.
Das scheint aber keinem zu stören, also alles gut. :?

fring00 am 29 Sep 2017 21:20:54

Hallo Peter
Es ist egal, wie lange du ein Gerät betreibst.
Für die Stromaufnahme ist ausschließlich die Leistung verantwortlich.
P =UxI oder I = P/U, folglich fließen bei 800W 67 A Strom immer und so lange das Gerät an ist.
Wenn du den Strom mit der Zeit in Stunden multiplizierst, dann hast du die Ladungsmenge in Ah, die der Batterie entnommen wird.
Alles klar :eek:
Wolfgang

fring00 am 08 Nov 2017 18:25:48

flo16v hat geschrieben:Hi,

Ich habe den wechselrichter in der 2kw Variante und gerade heute morgen noch knapp 10 min Fön und 3 Kaffee aus der pad Maschine gezogen. Alles gut.


Gruß flo

Hallo
Wie viel Strom zieht dein Wechselrichter, wenn man ihn mit dem Fernschalter ausschaltet (off)???
Danke für die Info :(
LG
Wolfgang

thomker am 10 Nov 2017 18:09:40

Ich hab den auch, wenn aus dann 0,0 A

Gruß
Thomas

fring00 am 11 Nov 2017 10:30:31

thomker hat geschrieben:Ich hab den auch, wenn aus dann 0,0 A

Gruß
Thomas


Danke für die Info!
LG
Wolfgang

flo16v am 11 Nov 2017 11:17:13

Hi,

so ist es. Aus = Aus. Das war auch ein Kriterium beim Kauf.

fring00 am 11 Nov 2017 15:08:13

Hallo
Aber absolut 0 A kann ich mir nicht vorstellen.
Der Fernschalter K02 für Ective TSI152 oder 202 ist ja ein elektronischer Schalter, der über ein Datenkabel RJ45 mit dem WR verbunden wird.
Insofern muss zumindest ein kleine Strom im mA-Bereich fließen :eek:

LG
Wolfgang

Lorilon am 06 Dez 2017 22:03:42

Hallo,

als Ersteller dieses Threads nochmal eine Rückmeldung von mir. Das Austauschgerät verrichtet nun unauffällig seinen Dienst. Trotzdem habe ich mir jetzt einen Victron Multiplus zugelegt. Würde ich den Wechselrichter nur bei Bedarf ein- und ausschalten wäre ich wohl beim Ective geblieben. Allerdings lasse ich ihn im Sommer bei Solarüberschuss einfach laufen. Hier fühle ich mich mit dem Victron deutlich sicherer. Danke für die Ratschläge in dieser Richtung.

Grüße, Lorilon

PS: Weiter zuvor wurde von Lisunenergy das chinesische "Ursprungsgerät" gepostet. Dies kann ich bestätigen; beim Austauscherät lag noch die Anleitung des genannten Wechselrichters bei.

JayTee2312 am 23 Okt 2019 00:33:21

Bei autobatt.....billiger.de steht folgender Satz in der Artikelbeschreibung:

ECTIVE Wechselrichter besitzen die CE-Kennzeichnung sowie das ECE-Prüfzeichen (E-Kennzeichnung).

Somit sorgte es doch rechtlich für den Einsatz in Fahrzeugen kein Problem geben

tomas am 07 Nov 2019 13:32:07

Lorilon hat geschrieben:Sorry, ich habe es nicht ganz eindeutig beschrieben.
Durchgebrannt ist die Erde vom Wechselrichter zur Fahrzeugmasse. .....

Auch wenn das Thema schon lange zurück liegt, aber eigentlich immer noch aktuell

Ich habe auch diesen WR verbaut und habe nachgefragt, was ich an dem Erdungspunkt am WR anschließen soll. Die Antwort kam promt.

Meine Frage an Autobatterienbilliger war:"An dem Gerät befindet sich doch ein Erdungsbolzen. Diesen wollte ich mit der Fahrzeugmasse verbinden. Ist das nicht notwendig? Wenn ja, welchen Querschnitt nimmt man hier?"

Antwort: "Nein bitte nicht! Eine Erdung und ein Masseanschluss sind nicht das selbe.
Wenn Sie die Erdung auf die Masse setzen, setzen Sie das gesamte Fahrzeug im Fehlerstromfall unter Spannung und
jeder der die Karosserie berührt hat ein Problem.

Ihr Fahrzeug steht auf Gummireifen. Eine Erdung kann hier nur mittels Erdspieß erfolgen, wenn Sie fest stehen. Dieser
sollte dann mit 20mm² vorgenommen werden. Sie können Ihn aber einfach weg lassen, da das Gerät auf der 12 Volt
Seite abgesichert ist und im Fehlerstromfall ohnehin alle Sicherungen rausschmeißt.
Der Bolzen für die Erdung ist für eine Festinstallation in einem Schrebergarten beispielsweise gedacht."

Lorilon am 07 Nov 2019 14:11:49

Danke für diesen Beitrag. Ich habe inzwischen einen Victron verbaut, ich werde hier auch mal genauer nachforschen.

MountainBiker am 07 Nov 2019 14:34:08

Hallo,

"Nein bitte nicht! Eine Erdung und ein Masseanschluss sind nicht das selbe.
Wenn Sie die Erdung auf die Masse setzen, setzen Sie das gesamte Fahrzeug im Fehlerstromfall unter Spannung und
jeder der die Karosserie berührt hat ein Problem.
Ihr Fahrzeug steht auf Gummireifen. Eine Erdung kann hier nur mittels Erdspieß erfolgen, ..."


Das ist eine völlig unspezifische/falsche Antwort auf ein Thema, das hier bereits x-mal durchgekaut wurde!

Je nach Anwendungsfall:
-Standalonebetrieb ohne Netzintegration mit einem Verbraucher (direkt angeschlossen);
-Netzintegration als isoliertes Subnetz (zum Bordnetz) mit mehreren Verbraucher;
-Netzintegration mit manueller oder auch automatischer Netzumschaltung in das bestehende Bordnetz;

gibt es verschiedene Vorgaben/Schutzmaßnahmen zu beachten. Wenn jemand diese Vorschriften nicht kennt, sollte er einen Fachmann beauftragen der die Thematik beherscht!

Lediglich meine Meinung dazu!

hmarburg am 07 Nov 2019 15:00:51

MountainBiker hat geschrieben:...gibt es verschiedene Vorgaben/Schutzmaßnahmen zu beachten. Wenn jemand diese Vorschriften nicht kennt, sollte er einen Fachmann beauftragen der die Thematik beherscht!...


Dem kann ich mich nur anschließen!
Gerade bei 230VAC ist die Gefahr von gefährlichen (tödlichen) Körperströmen nicht zu unterschätzen.

tomas am 12 Nov 2019 12:51:22

MountainBiker hat geschrieben:...

Das ist eine völlig unspezifische/falsche Antwort auf ein Thema, das hier bereits x-mal durchgekaut wurde!

Was ist denn nun mit einfachen Worten einfach erklärt an der Aussage des Verkäufers falsch? Keine Verbindung Erdungsbolzen am Gerät mit der Fahrzeugmasse.

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