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Ective TSI252 Geräte- und Kabelbrand 1, 2


Lorilon am 20 Aug 2017 12:27:32

Hallo zusammen,

ich habe mir diesen: --> Link Sinus-Wechselrichter mit Netzvorrangschaltung bestellt und verbauen lassen. Er ist nun seit etwa einem Monat im Betrieb und wurde bis letzte Woche nur mit kleinen Lasten bis etwa 100W belastet. In diesem Zeitraum war nichts Ungewöhnliches zu bemerken. Letzte Woche habe ich ihn mit einer Mikrowelle benutzt (1800W max). Durch die Lüftungsgitter auf der Wechselstromseite sah man es feurig rausleuchten und das Erdungskabel ist abgebrannt. Nach Trennen der Last und Abschalten des WR war der Spuk vorbei. Ich bin froh, dass ich zum Erstversuch mit hoher Last den WR beobachtet habe und mit einem Feuerlöscher bereitstand.

Meiner Theorie nach kann eine Verbindung des Gleichstrom + auf die Erde hierfür als Ursache in Frage kommen, da nur hier genug Strom fließt, um das Erdungskabel so zu erhitzen. Die Erde im Wohnmobil ist die Fahrzeugmasse. Hatte schon mal jemand einen solchen Fehler oder gibt es noch andere Ideen zur Ursache?

Der WR ist inzwischen zu autobatterienbilliger.de eingesandt; ich bin bespannt, was von der Seite rauskommt.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

T4Wohnmobil am 20 Aug 2017 13:29:55

Lorilon hat geschrieben: 1800W max). Durch die Lüftungsgitter auf der Wechselstromseite sah man es feurig rausleuchten und das Erdungskabel ist abgebrannt. Nach Trennen der Last und Abschalten des WR war der Spuk vorbei. Ich bin froh, dass ich zum Erstversuch mit hoher Last den WR beobachtet habe und mit einem Feuerlöscher bereitstand.


Da kann ich nur sagen selber schuld wenn dir das Fahrzeug in Flammen aufgeht oder du eine Rauchgasvergiftung bekommst!
Der Wechselrichter hat nicht mal ein CE Kennzeichen und der Installateur der den Einbau vorgenommen hat den fehlt vermutlich die fachliche Kompetenz sonst würde er einen solchen China-Schrott erst gar nicht einbauen und dafür noch die Verantwortung übernehmen.

Gruß
Erik

rolfblock am 20 Aug 2017 13:54:31

So wie ich dich verstehe ist der Schutzleiter der Schukosteckdose im WR abgebrannt. Der sollte bei korrekter Verschaltung keinen Strom ziehen. Wenn er glüht, muss ihm jemand von außen den Strom aufzwingen, z.B. die Mikrowelle und deren Anschluss.
Oder die Netzvorrang Einspeisung.
Ich tippe auf einen Verkabelungsfehler zur Mikrowelle.

balou1111 am 20 Aug 2017 14:04:33

Hallo,
schon mal das Erdungskabel geprüft wo es an Strom kommen könnte ?
Wie "rolfblock" schreibt düfrte da überhaupt nichts sein !!!
Und "T4Wohnmobil" wie kommst du darauf das da kein CE da ist, möchte mir den gleichen kaufen und die haben alle Zulassungen !

Bin gespannt was die Ursache ist, schiebe solange meinen Kaufvorhaben raus ;)

Viele Grüße
Jürgen

Lorilon am 20 Aug 2017 14:53:30

Sorry, ich habe es nicht ganz eindeutig beschrieben.
Durchgebrannt ist die Erde vom Wechselrichter zur Fahrzeugmasse. Die Mikrowelle war direkt per Schuko in den Wechselrichter eingesteckt. Dieses Kabel ist heil geblieben und ein Verkabelungsfehler hier kann ausgeschlossen werden. Einen Defekt in der Mikrowelle kann ich nicht sicher ausschliessen, aber da sie bis zum Einsatz am WR unauffällig zu Hause lief ist ein Solcher unwahrscheinlich. Der Schutzleiter vom WR ausgehend ist an der Verteilerleiste des Fi angeschlossen. Dies ist das abgebrannte Kabel. Auch hier ist kein Anschlussfehler, die Verteilereiste ist eindeutig. Auf der Eingangsseite habe ich noch vor Demontage eine Verpolung ausgeschlossen. In der Summe ist es eine so einfache Installation, dass Fehler hier sehr sicher ausgeschlossen werden können.

Jürgen: Die Geräte haben zumindest in den verschiedenen Foren einen im besten Sinne unauffällig Ruf, Berichte über Probleme habe ich nicht gefunden. Ich werde dich auf dem Laufenden halten.

Grüße, Lorilon

Edit: Rolfblock: Der Schutzleiter der Schukodose ist mit dem Schutzleiter welcher abgebrannt ist (sinnvollerweise) kurzgeschlossen, die Steckdose ist aber heil geblieben. Um es für mich als Laien simpel zu sagen: Ein mächtiger Strom ist zwischen WR und Karosserie geflossen. ;-)

flo16v am 20 Aug 2017 21:41:11

Hi,

Ich habe den wechselrichter in der 2kw Variante und gerade heute morgen noch knapp 10 min Fön und 3 Kaffee aus der pad Maschine gezogen. Alles gut.

Kannst du eine Verbindung des kabelschuhs der plus Leitung auf der 12V Seite mit dem WR Gehäuse ausschließen ? Wenn man den unteren kabelschuh ungünstig anbringt, kann es zum Kontakt mit einer Schraube des Lüfters kommen.

Gruß flo

Rockerbox am 20 Aug 2017 21:45:17

An Lorilon:

Hast du den Wechselrichter nicht separat abgesichert? Und wenn ja, mit wieviel A?

Lorilon am 20 Aug 2017 21:52:49

Rockerbox: der Wechselrichter ist mit 250A abgesichert. Da blieb wohl noch genug übrig.
Flo: Spannende Idee. Ich schaue mir das Kabel nochmal an. Allerdings habe ich mir das Gehäuse und auch das Lüftergitter angeschaut. Ich denke, dass auch hier thermische Spuren zu finden sein sollte. Wird aber sicher bei Wiederanschluss berücksichtigt. Danke für den Tipp.

felix52 am 20 Aug 2017 22:49:18

Ich könnte mir Einschalt-Spannungsspitzen bei einer älteren MW mit 1800 W vorstellen, die den WR überfordert haben. Und dass die Sicherung vom FI zu gross dimensioniert war. Wohlgemerkt: "Könnte!"

Grüsse :)

balou1111 am 20 Aug 2017 22:58:18

Hallo Lorilon,
sorry aber Erde an Fahrzeugmasse ist nicht okay, die Karosserie hat ja kein Ableiter.
Fahrzeugmasse ist Minus für 12V und keine Erde, die Erdung läuft nur über eingestecktem Landstrom ansonsten nicht.

Gruß Jürgen

felix52 am 20 Aug 2017 23:02:03

Jürgen,
diesbezüglich gibts hier ellenlange Threads. So ein 1 Meter langer Erdspiess etwa könnte helfen..... :ja:

gespeert am 20 Aug 2017 23:03:27

Hast Du ausfuehrliche Bilder der ges. Installation.
Ich sehe hier einige moegliche Ursachen.

Solexpeter am 21 Aug 2017 08:28:59

Hallo,

ich habe in unserem Wohnwagen den selben Wechselrichter in der 1.5 Kw Variante mit Fernbedienung verbaut. Am Wechselrichter ist die 5 Liter Truma Therme und eine separate 220 Volt Steckdose im Bad für die Nutzung eines Föns angeschlossen. Eine zweite Steckdose ist innerhalb der Sitztruhe verbaut, von dort nehme ich Strom mit einem Verlängerungskabel für eine klassische Kaffeemaschine.

Es ist keine "Erde" angeschlossen.

Der Betrieb der Therme erfolgt bei Landstrom über die Vorrangschaltung des Wechselrichters. Wenn kein Landstrom verfügbar ist läuft der Wechselrichter kurzzeitig über den 110 Ah LiFePo Akku. Dieser wird wieder gefüllt durch ein 110 Wp Solarmodul auf dem Dach und je nach Bedarf unterstützt durch ein mobiles, faltbares 100 Wp Solarmodul.

Die Therme mit 300 Watt läuft am Morgen für ca. 30 Minuten, die Kaffeemaschine mit 800 Watt für ca. 8 Minuten und der 800 Watt Fön nach Bedarf 5 bis 10 Minuten.

Damit ziehe ich um die 30 Ampere aus dem Akku. Der Verbrauch für Licht, Wasserpumpe und Fernsehen dagegen ist verschwindend klein.

Bisher hatte ich keinerlei Probleme mit der Autarken Stromversorgung. Na ja, das Laden von zwei Akkus mit je 11,2 Ah für die E-Bikes macht mir noch Kopfzerbrechen. Wenn beide Akkus angeschlossen sind ziehen die einfach zu viel Strom.

Gruß Peter

rolfblock am 21 Aug 2017 10:31:56

Solexpeter hat geschrieben:Die Therme mit 300 Watt läuft am Morgen für ca. 30 Minuten, die Kaffeemaschine mit 800 Watt für ca. 8 Minuten und der 800 Watt Fön nach Bedarf 5 bis 10 Minuten.

Damit ziehe ich um die 30 Ampere aus dem Akku. Der Verbrauch für Licht, Wasserpumpe und Fernsehen dagegen ist verschwindend klein.
Peter


Peter, da kann etwas nicht stimmen. Ein 800 W Fön braucht ca. 70 A. Entsprechend brauchen 300 W ca 25 A. Wie du das mit 30 A schaffen willst, bleibt dein Geheimnis.

willi_chic am 21 Aug 2017 10:37:48

moin, sei bitte so nett und mal das Ganze mal auf um Mißverständnisse wegen falscher Bezeichnung zu vermeiden...

bei 12V gibts Plus und Minus
bei 230V gibts Phase (L1), Neutralleiter (N), Erde

grüße klaus

kiteliner am 21 Aug 2017 11:11:46

Sorry, so wie andere anscheinend auch, kann ich immer noch nicht erkennen was hier genau vorgefallen ist.
Was ist abgefackelt? Erde auf der Wechselstromseite? Aber nicht zwischen WR und Mikrowelle, sondern wo?
Wo ist denn da noch 230V dran?

Solexpeter am 21 Aug 2017 11:35:36

Hallo rolfblock,

Peter, da kann etwas nicht stimmen. Ein 800 W Fön braucht ca. 70 A. Entsprechend brauchen 300 W ca 25 A. Wie du das mit 30 A schaffen willst, bleibt dein Geheimnis.


Eventuell habe ich ja auch einen Denkfehler, aber die Geräte laufen ja keine ganze Stunde sondern nur Minuten.

So komme ich darauf und mein MT Basic IQ Messgerät bestätigt das:

Therme 300 Watt / 12 Volt = 25 Ampere in der Stunde / 60 Minuten x 30 Minuten = 12,5 A
Kaffeemaschine 800 Watt / 12 Volt = 67 Ampere in der Stunde / 60 Minuten x 8 Minuten = 8,9 A
Fön 800 Watt / 12 Volt = 67 Ampere in der Stunde / 60 Minuten x 7 Minuten = 7,8 A

Damit komme ich auf rechnerische 29,2 A die aus dem Akku entnommen werden, wenn man nun noch 20% Verlust dazurechnet wären das um die 35 A die ich aus dem Akku gesaugt habe. Bei guter Sonneneinstrahlung und zusätzlicher Nutzung der 100 Wp mobilen Solarplatte habe ich den Verbrauch recht schnell wieder drin.

Gruß Peter

flo16v am 21 Aug 2017 11:43:37

Hi,

Worum geht es jetzt genau?

Wieviel Ampere welche Therme verbraucht ober um ein durchgeschmortes Kabel am Wechselrichter? :?: `

Interessant wäre für mich noch ob das Kabel wirklich erst bei dem Betrieb der Mikrowelle abgebrannt ist oder schon bei Inbetriebnahme des WR.

Sollte die 12V Plus Seite beim anklemmen an den Wechselrichter tatsächlich am Gehäuse des Wechselrichters angelegen haben, passiert erstmal nix. Sobald man aber den Landstrom Kaltgerätestecker in den WR steckt produziert man einen Kurzschluss und es fängt an zu stinken.

Gruß Flo

lex2222 am 21 Aug 2017 13:04:01

Hallo Lorilon,
verstehe ich dich richtig, du hast den WR Plus-seitig direkt an die Aufbaubatterie angeschlossen und mit 250A abgesichert, Minus-seitig jedoch gehst du auf die Aufbaumasse???
Warum denn das?
+ UND - gehören mit ausreichend dicken Kabeln direkt an die Aufbaubatterie!!

FWB Group am 21 Aug 2017 17:14:20

Jungs, einfach den Ausgangspost lesen. Ich hoffe, das ich den wenigstens richtig gelesen habe. :wink:

So wie ich das gelesen habe, ist an der Erdungsschraube vom Wechselrichter das Kabel abgebrannt.
Dieses hat der Installateur auf die Fahrzeugmasse geklemmt. Dort hat das Kabel nichts zu suchen.

Entweder auf die Erde vom Landstromanschluß oder eben Spieß draussen in den Boden gerammt.

Mein Wechselrichter hat dort kein kabel und das hat seinen Grund.
Ich benötige den Wechselrichter nur für Schutzisolierte Geräte, also lies ich den Erdungsanschluß frei.

Zur Ursache des elektrischen Defektes des WR.
Es könnte der Anfangsstrom sein, der den WR überfordert hat oder aber auch ein elektrischer Defekt des angeschlossenen Gerätes.
Bis hin zu einem generellen Isolierungsdefekt des WR schon bei Auslieferung.

T4Wohnmobil:
Kläre uns doch bitte auf, woher du weisst, das das Ding kein CE Zeichen hat?
Ich hab mir das Datenblatt angeschaut und auch kein CE Zeichen entdeckt.
Im Übrigen habe ich auch schon viele elektrische Geräte rigoros verbannt, obwohl diese ein CE Zeichen hatten!

T4Wohnmobil am 21 Aug 2017 20:06:58

FWB Group hat geschrieben:T4Wohnmobil:
Kläre uns doch bitte auf, woher du weisst, das das Ding kein CE Zeichen hat?
Ich hab mir das Datenblatt angeschaut und auch kein CE Zeichen entdeckt.
Im Übrigen habe ich auch schon viele elektrische Geräte rigoros verbannt, obwohl diese ein CE Zeichen hatten!


Ist doch gut wenn ein CE-Zeichen auf den Geäten die du verbaust vorhanden ist.

Die Montag- und Bedienungsanleitung ist doch eine völlig unvollständig und die Abbildungen passen gar nicht zum 2500 W Gerät
Wie du schon geschrieben hast kein CE-Kennzeichen vorhanden das ist aber bei allen Geräten mit AC größer 50 Volt erforderlich. Auf den Gerät ist auch kein CE-Kennzeichen zu sehen.
Also dürfte man das Gerät schon gar nicht verkaufen und einbauen.

Keine Beschreibung was mit den Schutzerdungsanschluß (was das auch immer ist) Flügelschraube ! zu machen ist.
Kein Hinweis das bei Fahrzeugeinbau ein FI-Schutzschalter notwendig ist.
Kein Hinweis auf die zu verwendende Kabelquerschnitte und wie die 12Volt abzusichern ist.
In der Beschreibung steht:
Hinweise zur Installation
• Die Installation des Geräts darf nur durch entsprechend geschultes Fachpersonal und
nur unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und Richtlinien erfolgen.
Und damit wird versucht die Sicherheitstechnische Verantwortung den Installateur des Wechselrichters zu übertragen !!!!!
So ein Gerät mit einer solchen Einbaubeschreibung sollte man am besten gleich wieder zurücksenden.

Gruß
Erik

Rockerbox am 21 Aug 2017 20:16:07

FWB Group hat geschrieben:Entweder auf die Erde vom Landstromanschluß oder eben Spieß draussen in den Boden gerammt.


Meines Wissens ist aber die Erde vom Landstromanschuss sehr wohl über mindesten 4mm² mit dem Chassis zu verbinden. Legst du nun den Erdanschluss vom WR ebenfalls an die Erde des Landstromes, so liegt der Anschluss zwingend auch am Chassis.

FWB Group am 21 Aug 2017 22:30:32

Richtig und wenn nun das Womo 20 Jahre alt ist, haben wir da ein wenig Übergangswiderstand.
Und dann kann es richtig Feuer machen!
Selbst in grösseren, festen Häusern muß ein Potentialausgleich zwischen Erde und Wasser gemacht werden und das aus gutem Grund.
Da kann ein Fi Schutzschalter schon mal den Nerv klauen........ :wink:

Erik
Noch mal zum mitmeiseln!
Ein CE Zeichen ist noch lange kein Grund zur Freude!

Lorilon am 21 Aug 2017 22:52:51

Hallo zusammen, ich freue mich über die rege Beteiligung und versuche die einzelnen Beiträge nacheinander zu beantworten:

felix52: Die Mikrowelle ist 3 Monate alt, was aber keinen großen Unterschied machen sollten. Das Programm lief etwa 10 Minuten, nach etwa 5 Minuten wurde es feurig.

balou1111&felix52: Stimmt, das Thema wurde schon ausgiebig behandelt: Der Schutzleiter PE gehört meines Wissens nach an die Fahrzeugmasse.

gespeert: Leider ist das ganze schon demontiert und der WR eingeschickt. Bilder habe ich vorher nicht gemacht.

Solexpeter: Ich gehe davon aus, dass du doch "geerdet" hast. Dein Kaltegerätestecker mit der 230V Leitung für die NVS hat einen Schutzleiter, welcher dann vom Fi an die Fahrzeugmasse geht. Mach dir mal den Spass und mache eine Widerstandsmessung vom Erdungsanschluss des WR zu Karosserie. Ohne diese Verbindung oder einen nachgeschalteten Fi ist die Geschichte auch nicht sicher.

willi_chic: abgeraucht ist PE, also Erde zwischen WR und Fi, war das die Frage?

kiteliner: genau; WR bis Mikrowelle sind unversehrt, einzig die Verbindung Erde zum Fi und damit folgend zur Masse war betroffen.

flo16v: Der WR war mit niedrigeren Lasten schon 4 Wochen unauffällig in Betrieb. Die Mikrowelle einstecken passierte etwa 20 Minuten bevor das Programm gestartet wurde. Auch hier gab es nichts besonderes. Nach dem Starten des Programms stand ich beobachtend vor der ganzen Installation, da ich noch nie mit solchen Strömen (grobe 150A) zu tun hatte. Nach etwa 5 Minuten fing es an zu rauchen und zu fackeln.

lex2222: Der WR ist auf der Gleichstromseite sowohl mit + als auch mit - direkt (Plusseitig abgesichert) an der Aufbaubatterie. Auf der Wechselstromseite geht der Schutzleiter zum Fi, welcher dann mit der Masse/Karosserie verbunden ist. Bei meinem Fahrzeug (Carado) gibt es keine Massetrennung zwischen Starter- und Aufbaubatterie. Der Querschnitt ist natürlich ausreichend; die Gleichstromseite ist heil geblieben.

FWB Group: Den Schaden hast du richtig erkannt. Allerdings möchte ich dir, aber ausdrücklich als Laie, im weiteren Verlauf widersprechen. Meines Wissens nach gehört im KFZ der Schutzleiter an die Masse. In meinem Fall war er an die Verteilerleiste des Schutzleiters des Fi angeklemmt, welcher nach dem Landstromeingang verbaut ist. Diese Leiste ist meines Wissens nach mit der Karosserie verbunden. Nochmals betont: Meines Wissens....Laie.... ;-)

Nochmals Danke, dass ihr euch so beteiligt. Mir liegt viel dran, einem Austauschgerät auch vertrauen zu können.

geralds am 22 Aug 2017 01:35:41

Hallo,

also für mich liest sich das so, als gäbe es am / im WR eine Verbindung vom -Anschluss der Gleichstromseite zum Gehäuse und damit zum PE des WR. (Was falsch wäre)

Gruß Gerald

flo16v am 22 Aug 2017 08:51:25

Und genau deshalb vermute ich eine Kontaktstelle zwischen 12v plus und WR Gehäuse. Wobei der 4 wöchige Betrieb vorher dem widerspricht.

Abwarten was der Händler sagt

Gruß flo

geralds am 22 Aug 2017 09:40:48

Hallo,

wie komme ich auf eine Verbindung von - (Minus) zum "geerdeten" Gehäuse?
Falls diese Verbindung besteht, kann sich der Strom aufteilen.
1. Minus Gerät zum Minus Batterie
2. Minus Gerät - Gehäuse / PE - Fahrzeugmasse - Minus Batterie
Dies würde erklären warum der Fehler erst bei hohen Strömen und damit einem nennenswerten Spannungsabfall auf der Minus-Verbindung zur Batterie auftritt. Solange nur kleine Ströme fließen, fällt es nicht auf.

Gruß Gerald

gespeert am 22 Aug 2017 18:28:10

Gehe mal davon aus, dass ein Einbaufehler vorhanden ist.
Die 230V Seite soll auch ein Elektriker pruefen, da dort wahrscheinlich auch ein groesserer Fehler vorliegt.
Beide Fehler ergeben dann ein brennendes Kabel.

Lorilon am 27 Aug 2017 00:38:43

Ich kann nun berichten wie es weiterging; leider nicht wirklich erhellend. Der Wechselrichter wurde von Autobatterienbiller.de schnell und problemlos ausgetauscht. Auf Nachfrage, was genau defekt war, wurde mir recht schwammig geantwortet, dass man von einem losen Teil im Gehäuse des WR augeht. Genauer hat sich Autobatterienbilliger.de leider nicht geäussert, vielleicht auch gar nicht genauer untersucht. Das Austauschgerät ist nun wieder installiert und verrichtet problemlos seinen Dienst, auch wenn ich einen 2,3kW Verbraucher anwerfe. Ich denke, dass dies die Frage nach möglichen Installationsfehlern beantwortet.

Für mich persönlich bleibt aber ein schlechtes Gefühl; ein Fehler den ich als Ausnahmefall hätte nachvollziehen können wäre mir lieber gewesen. Mein Vertrauen in das Gerät ist leider gestört und ich tendiere dazu, mich doch einer anderen Marke zuzuwenden. Wie oben schon geschrieben habe ich vor dem Kauf das Internet nach Erfahrungen mit Ective WR abgesucht und keine negativen Berichte gefunden. Ich gehe also schon von einem Einzelfall aus.

Grüße, Lorilon

berny2 am 27 Aug 2017 14:49:26

Lorilon hat geschrieben:Auf Nachfrage, was genau defekt war, wurde mir recht schwammig geantwortet,

Und was erwartest Du; soll sich der Lieferant etwa entblössen...?

Gast am 27 Aug 2017 18:39:32

T4Wohnmobil hat geschrieben:Der Wechselrichter hat nicht mal ein CE Kennzeichen und der Installateur der den Einbau vorgenommen hat den fehlt vermutlich die fachliche Kompetenz sonst würde er einen solchen China-Schrott erst gar nicht einbauen und dafür noch die Verantwortung übernehmen.



Da Du hier recht großspurig von "China-Schrott" ohne CE-Kennzeichnung redest hätte auch ich gerne das Du zu Deinen Aussagen einen Nachweis erbringst.


Gruß,
René

andwein am 28 Aug 2017 10:11:12

Na ja, die CE-Zertifizierung ist in Europa eingeführt und gibt einen gewissen Grad an Sicherheit in mechanischen, chemischen und elektrischen Angelegenheiten. Ist die Kennzeichnung nicht vorhanden hat sich der Hersteller die Kosten dafür gespart oder das Gerät hätte die Prüfung nicht bestanden. Welche der Gründe für die fehlende Zewrtifizierung in Frage kommen kann sich der Käufer selber stellen. Aber er sollte sich auch die Frage stellen ob die anderen Angaben dann auch in Frage zu stellen sind!!
Ob das Gerät "Schrott" ist oder nicht, der Hersteller/Importeur/Händler hält sich nicht an die Vorgabenk, will aber hier verkaufen. Zumindest seine Exportpolitik ist Schrott, nach dem Motto: ich habe verkauft und nach mir die Sindflut.
Nur meine Meinung, ich kaufe sowas nicht, Gruß Andreas

Gast am 28 Aug 2017 10:33:10

Lorilon hat geschrieben:Ich kann nun berichten wie es weiterging; ...

Grüße, Lorilon


Hallo Lorilon,

du solltest sicherheitshalber nochmals überprüfen, ob das WR Gehäuse (Die Flügelschraube mit "Erdungssymbol" - meint aber den Schutzleiter "PE") an der Schutzleiterklemme des Fahrzeugs angeklemmt ist (mit 4 mm² !).

Diese Klemme findest du am Verteiler für 230 Volt, dort wo auch der grün-gelbe Draht von der Landstromstecktose aufgelegt ist.

Grüße, Alf

P.S. für FWB: Du solltest den Schutzleiter des WR unbedingt auflegen, auch wenn du (was eine gute Idee ist) nur schutzisolierte Geräte verwendest. Lebensgefahr!

kiteliner am 28 Aug 2017 11:13:31

Die Versender dieser Geräte haben wahrscheinlich noch nicht einmal das Fachpersonal um irgendwelche Fehler zu finden. Die nehmen zurückgesendete Geräte und werfen die weg, verschicken dann neu. Das ist für die einfacher.
Ich gehe davon aus, das die eine gewisse Quote dafür eingeplant haben bei ihren Preisen. Wenn das zu viel wird, wird das Gerät aus dem Programm genommen.

andwein am 28 Aug 2017 12:11:54

kiteliner hat geschrieben:Die Versender dieser Geräte haben wahrscheinlich noch nicht einmal das Fachpersonal um irgendwelche Fehler zu finden. Die nehmen zurückgesendete Geräte und werfen die weg, verschicken dann neu.

So sehe ich das auch
Gruß Andreas

Lorilon am 28 Aug 2017 20:16:01

Alf: Ist angeschlossen. Genau dies war auch das heiße Kabel.
Kiteliner: Ich sehe das genauso.

Grüße und einen schönen Abend zusammen.

Gast am 29 Aug 2017 13:43:56

Lorilon hat geschrieben:Alf: Ist angeschlossen. Genau dies war auch das heiße Kabel.
Kiteliner: Ich sehe das genauso.

Grüße und einen schönen Abend zusammen.


Hallo Lorion,

nur so als Info für dich:

Der Fehler war mit 99,99% Sicherheit ein interner Gehäuseschluss von + 12 Volt DC nach dem WR-Gehäuse. Die Analyse des Händlers, dass intern was locker war, ist deshalb durchaus schlüssig.

Dadurch fliest ein nur durch die Übergangswiderstände und den Querschnitt der "PE"-Leitung begrenzter Kurzschlussstrom von 12 Volt-Plus im WR über den PE zur Fahrzeugmasse und dann zurück zum Minus der Batterie. Der Strom war nicht groß genug um die Hauptsicherung sofort fallen zu lassen, aber stark genug um den PE zu stark zu erhitzen.

Glück gehabt, dass nicht das WoMo abgebrannt ist!

Ich persönlich würde den neuen WR öffnen und kontrollieren, ob innen alle Klemmen fest angezogen sind, alles sauber Isoliert ist und ob sich Anschlussdrähte nicht verdrehen lassen. Oft sind diese Chinakracher schlampig montiert und halten das Gerüttle im Womo nicht aus. Habe damals selbst meinen ersten WR --> Link wegen festgestellter "Nicht-CE-Konfomität" gegen ein besseres Gerät ausgetauscht.

Grüße, Alf



Grüße, Alf

geralds am 29 Aug 2017 20:53:33

KudlWackerl hat geschrieben:
Der Fehler war mit 99,99% Sicherheit ein interner Gehäuseschluss von + 12 Volt DC nach dem WR-Gehäuse. Die Analyse des Händlers, dass intern was locker war, ist deshalb durchaus schlüssig.
Ich persönlich würde den neuen WR öffnen und kontrollieren....

Grüße, Alf


Hallo,

ich traue mich mal Alf in 2 Punkten zu widersprechen. Es kann genauso gut ein Schluss von Minus zum Gehäuse gewesen sein. Das würde erklären warum der Fehler erst bei hohen Strömen aufgetreten ist.

Es gibt in Foren einige Fahrer, die exakt mit dem Gerät seit Jahren zufrieden sind.

Es muss noch nicht mal schlampige Produktion sein. Viele deutsche Hersteller lassen inzwischen in Fernost produzieren.
Ich hatte mal sporadisch Probleme mit einer Siemens-Steuerung. Bei einem selbstfahrdenden Roboter. Nach längerem Suchen war es eine Aderendhülse die sich zwischen Backplane und Alu-Rahmen festgesetzt hat und ca. alle 6 Monate die Steuerung zum Absturz brachte. Es kann sich also auch etwas in das Gerät "geschmuggelt" haben.

Öffnen würde ich das Gerät nur, wenn keine Gefahr besteht, dass dadurch die Gewährleistung gefährdet ist.

Gruß Gerald

Lorilon am 30 Aug 2017 00:07:02

Hallo Alf und Gerald,

ich bin eigentlich recht weit der Meinung von Alf. Der Minus-Kurzschluss wurde weiter oben im Thread schon genannt und ich muss sagen, dass ich ihn nicht verstehe. Das Gehäuse ist mit dem Anschluss des Schutzleiters verbunden. Der Schutzleiter wiederum führt über die Verteilerleiste am Fi nachfolgend zur Karosserie und somit zur Masse; also dem Boardakku-Minus. Ein zusätzlicher Kurzschluss ist also nichts anderes als die sowieso schon bestehende Verbindung... Sehe ich das falsch?
Die von Alf beschriebene Problematik erklärt vieles, lässt aber die Frage unbeantwortet, warum das ganze nur bei hohem Strom auffällig wurde. Meine Ideen hierzu sind:
Vielleicht ist bei hohem Strom etwas abgeschmolzen, was dann den Kurzschluss 12V Plus auf Gehäuse/Schutzleiter bedingt hat. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass ich nach dem feurigen Erlebnis den WR (noch an 12V angeschlossen) von der Befestigung demontiert habe und es nicht lassen konnte mit Feuerlöscher an der Hand und Zugriff zur Sicherung diesen nochmals einzuschalten und ein Multimeter dranzuhalten. Zwischen Gehäuse/Schutzleiteranschluss lag ohne 230V Verbraucher keine Spannung an. Einen 230V Verbraucher anzuwerfen überstieg meinen Mut, das Gerät öffnen wollte ich aufgrund der Garantie nicht. Möglicherweise war zwischenzeitlich auch schon die kurzschlussverursachende Verbindung abgeraucht; man weiß es nicht. Ob also nur bei hohen Strömen ein Strom über den Schutzleiter geflossen ist oder es zufällig bei hohem Strom aufgefallen ist, ist für mich nicht mehr eruierbar. Gegen die zweite Variante spricht, dass der WR auch schon eine Stunde vor dem Betrieb der Mikrowelle eingeschaltet war und eine Nespressomaschine für 3 Tassen unauffällig funktioniert hat, ohne dass das Fahrzeug zwischenzeitlich bewegt wurde.
Inzwischen habe ich auch mal auf die Ströme laut Batteriecomputer geachtet: Nespresso: 90A, Mikrowelle im damaligen Programm: 220A (!). Die 50mm2 Kabel (40cm) werden hierbei warm, aber nicht heiß. Das ganze bei einem LiFePo4 Winston Akku mit 13,..V

Als Nachtrag auch noch: Die 250A Sicherung zwischen Boardbatterie und WR hat wie gesagt nicht ausgelöst. Wohl aber hat das Schutzleiterkabel als Schmelzsicherung fungiert und war durchgebrannt und vor der Verteilerleiste beim Fi unterbrochen.

Ich sehe aus eben auch so, dass nach meiner Recherche die Ective Geräte im besten Sinne unauffällig sind und mir liegt es fern, diesen Fall zu generalisieren. Aber mein persönliches Vertrauen ist leider nun etwas reduziert....und ich werde immer wieder dran erinnert, wenn ich die Brandspuren sehe.

geralds am 30 Aug 2017 02:39:15

Hallo,

natürlich kann ohne Untersuchung des Gerätes nicht gesagt werden, ob der Kurzschluss zum Gehäuse vom Plus oder Minus aus ging. Es kann beides gewesen sein. Für einen Kurzschluss zum Minus spricht dass der Fehler bei niedrigeren Belastungen nicht auftrat. Was jedoch nicht ausschließt, dass auch eine Erwärmung durch den hohen Strom den Kurzschluss erst verursacht hat.

Warum könnte zumindest theoretisch auch ein Schluss nach Minus vorgelegen haben?
Die Bordbatterie ist, wenn alles richtig angeschlossen ist, mit dickem Querschnitt mit der Karosserie verbunden. Das ist die PE-Leitung auch. Wenn jetzt ein Kurzschluss im Gerät zwischen Minus und Gehäuse auftritt, teilt sich der Strom zwischen der direkten Verbindung zur Batterie und der PE-Leitung auf. Das könnte auch zu einer Überlastung der PE-Leitung geführt haben. Ich würde diese Variante nicht völlig ausschließen wollen, da sie erklärt, warum bei geringeren Strömen noch nichts passiert ist.
Ist bei weitem nicht so wahrscheinlich wie ein Kurzschluss zu Plus, aber möglich.

Das ungute Gefühl kann ich gut nachvollziehen, aber von einem Gerätedefekt direkt auf eine schlechte Produktion / Qualität aller Geräte des Herstellers zu schließen, ist zumindest in meinen Augen übertrieben. Auch Geräte aus deutscher Produktion können Fehler aufweisen. Sind unsere Wohnmobile fehlerfrei, oder Auto´s aus deutscher Produktion? Auch hier können Fehler auftreten, ist halt blöd wenn es einen erwischt. Bei mir war´s der 3D Fernseher von Sony kurz nach der Gewährleistung. Bei einer Bekannten ist der Wäschetrockner eines namhaften Herstellers in Flammen aufgegangen. Und welchen Schluss soll ich jetzt daraus ziehen?

Gruß Gerald

gespeert am 30 Aug 2017 03:56:57

Das ist alles lustiges Raetseln wenn man keine genauen Details kennt.
Geschweige denn Bilder.

geralds am 30 Aug 2017 08:28:52

Hallo,

was mir noch aufgefallen ist - 250A Sicherung bei 50mm²???? Max zugelassen laut VDE 160A bei einadrigen, frei in der Luft verlegten Leitungen.

Gruß Gerald

xbmcg am 30 Aug 2017 08:49:44

OK, nun bin ich dran.

Ich behaupte mal - alles Quatsch, was hier als Ursache angegeben wurde.

Der Wechselrichter hat 2 Kabel, Plus und Minus in Dick, zusätzlich eine Masseklemme für den Schutzleiter und Intern eine überwachte! Brücke zu Masse.

Wenn die Schutzleiter Krokodilklemme nicht an Fahrzeugmasse angeschlossen ist, und das Gehäuse nicht mit Fahrzeugmasse verbunden ist
(Montage auf isolierte Platte) bekommt man eine Fehlermeldung und der WR schaltet die 220V nicht frei. Das dient dazu, dass man im WoMo
keine Potentialunterschiede zwischen Fahrzeug und Gerätegehäuse zu einem Schlag führen oder Fehlströme auslösen.

Wenn nun die Masseverbindung des WR (die dicke Minus-Leitung) schlechten Kontakt hat oder unterbrochen ist, fließt der Strom über die
dünne Erdleitung durch den WR und zurück über Plus. Natürlich glüht dann der "Schutzleiter", weil er nicht für 250A
ausgelegt ist, auch die interne Überwachungsschaltung / Massebrücke zum Gehäuse trägt zur Wärmeentwicklung bei,
ohne dass eine Sicherung fliegt. Natürlich kann die dicke Minus-Leitung / Anschluss auch im Gehäuse unterbrochen sein.

Bei kleineren Lasten ist es nicht aufgefallen, weil der Strom über die Erdleitung nicht so groß war, das hat sie noch verkraftet.

Alles Andere macht keinen Sinn, wenn die Minus Leitung OK wäre, würde der Strom über die viel dickere direkte Leitung fließen
und nicht das Erdkabel glühen lassen. Wäre es ein 220V Problem, wäre die Gerätesicherung geflogen. Da fließen keine so hohen Ströme,
die ein Kabel zum Glühen bringen - ohne dass die Gerätesicherung kommt. Auch die Vorrangschaltung kann man ausschhließen, die würde
die WoMo Sicherungen auslösen, falls hier was vermasselt worden wäre.

Wäre das für Euch eine schlüssige Erklärung?

Gast am 30 Aug 2017 09:06:10

xbmcg hat geschrieben:OK, nun bin ich dran.

Ich behaupte mal - alles Quatsch, was hier als Ursache angegeben wurde.

...

Wäre das für Euch eine schlüssige Erklärung?



Nein, keine schlüssige Erklärung. Das - wo nun die Pünktchen stehen - ist großteils falsch.

Du solltest dir mal das interne Schaltbild des WR ansehen bevor du so lange Texte schreibst. Auf Alle Fälle mal den Unterschied zwischen Masse, Batterie Minus und Schutzleiter (PE oder PEN) nachlesen. Das ist nicht einfach alles im WR verknotet.

Grüße, Alf

P.S. Handbuch: --> Link oder --> Link

geralds am 30 Aug 2017 11:04:46

Hallo,

ohne eine Untersuchung des Gerätes ist die eigentliche Fehlerursache nicht zu klären, es bleibt also letztendlich nur raten / vermuten übrig.

Ich habe mir die Gerätebeschreibung mal durchgelesen. Was ich vermisse, ist ein Hinweis auf den Umgang mit PE und N.
Respektive wann ein FI einzusetzen ist - sprich Anschluss eines oder mehrerer Geräte an den Wechselrichter.
Ich kann nicht erkennen, ob geräteintern N mit der Schutzerde verbunden ist oder nicht, wahrscheinlich nicht. Vielleicht habe ich es auch überlesen.

Ich hatte bisher 3 WR.
Bei einem gab es den Hinweis, dass gegebenenfalls intern eine Brücke zu legen ist. Klemmen waren intern vorhanden.
Bei meinem Weaco ist eine Schraube in das Gehäuse einzuschrauben.
Bei meinem Victron ist in der Beschreibung zu lesen, dass die Verbindung gegebenenfalls extern gemacht werden muss.

Gruß Gerald

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