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KaWa mit Hubdach - Erfahrung mit schlechtem, kühlem Wetter?


Sealord01 am 21 Aug 2017 19:28:17

Moin!

Das Thema KaWa hat uns - auch wenn wir mit dem Dethleffs lecker zufrieden sind - noch nicht ganz losgelassen.
Es scheint, dass die Hersteller zunehmend auch Hubdächer für die KaWa ins Angebot nehmen.
Ich habe noch nie in einem Hubdach gepennt.
Wie ist das bei kühler Witterung? Wir machen kein Wintercamping (kein Doppelboden, Tanks nicht isoliert oder beheizt), sind aber auch schon mal im November oder Februar bei Freunden unterwegs und schlafen da dann vor der Tür. Erfriert man da oben im Hubdach dann? Ist es klamm?
Unser Alkoven hat keinen eigenen Heizungsausgang. Es geht zwar, aber man merkt schon, dass es da oben immer etwas kühler ist als unten.
Wenn's nicht taugt, streichen wir die Idee direkt wieder von der Liste.

Danke für euren Input!
Grüße
Chris

P.S.: Selbstgemachte Erfahrungen wären schön. :wink:

Ulf_L am 21 Aug 2017 19:50:42

Hallo

Ich kenne das nur vom VW-Bus T3. Da war es lausig kalt und auch recht laut, genau so wie in einem Zelt. Evtl. sind die mittlerweile etwas besser isoliert, aber für mich wäre das nichts mehr.

Gruß Ulf

Kody am 21 Aug 2017 21:37:42

Mit meinem T3 ging es mir wie Ulf. Bei kälteren und feuchten Wetterlagen brauchte ich einen guten Schlafsack in Übergröße, in den ich mich verkroch. Frost habe ich gefürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

Deshalb blieb das Dach in solchen Situationen geschlossen, und ich habe unten geschlafen.

Mein Fazit: WoMo mit Hubdach sind eher für spätes Frühjahr bis frühen Herbst geeignet.

mefor am 22 Aug 2017 07:20:32

Ich kenne so ein Hubdach vom VW T5 California. Es ist kalt, laut und klamm :( So wie im Zelt. Wenn das Wetter gut ist, nicht zu kalt und die Umgebung nicht zu laut, geht es gut. Auch die Heizung nützt nicht so viel, da die Wärme oben im Zeltdach schnell verschwindet. Ein Problem ist auch Wind. Das rackelt ganz schön am Dach wenn es aufgestellt ist.
Es gibt aber für diese Dächer so Isolierungshauben zum drüberziehen, die sollen ganz gut funktionieren (kenne ich selber aber nicht). Ist dann aber noch zusätzliches Gefummel so eine Haube drüber zu ziehen und zu befestigen.
Was auch noch dazu kommt, so ein aufgestelltes Dach sieht immer nach Camping aus. Wenn man also mal irgendwo unauffällig stehen will geht das mit dem Dach nicht wirklich gut.

Roman am 22 Aug 2017 08:07:29

Ich kann nur meine Erfahrungen vom Autodachzelt weiter geben. Letztendlich ist das aber nichts anderes.

Es gibt Kawa Modelle (Hymer), bei denen man einen Heizschlauch von unten ins Aufstelldach führen kann. Das erscheint mir allerdings dann doch alles arg improvisiert und sollte eher die Ausnahme als die Regel sein.

Daher sehe ich das wie alle Vorschreiber. Für November/Februar m.E. nicht geeignet.

Ich frage mich nur, weshalb es überhaupt eine Hubdachvariante sein soll ? Wegen der Höhe ?

Gruß
Roman

T4Freund am 22 Aug 2017 11:00:03

Hallo,
wir fahren seit 15Jahren einen T4 mit Hubdach (Womo ist bereits bestellt).
Bei kalter Witterung absolut ungeeignet um im Dach zu schlafen. Die Zeltwand ist nur einlagig, nicht wie bei heute üblichen Zelten mit Überzelt und Innenzelt.
Es lässt sich nicht vermeiden, beim Schlafen die Außenwand mit der Decke oder dem Schlafsack zu kontaktieren. Erfahrene Zelter wissen, was dann geschieht. Bei Regen saugt sich das Wasser an den Kontaktstellen durch die Zeltplane, die Nacht wird dann eher feucht als geruhsam.
Außerdem sind die Platzverhältnisse eher für Kinder als denn für Erwachsene geeignet.
Bei einiger maßen kalter Witterung (gibt's auch in der Zeit die du bevorzugt nutzt) kannst du die Heizung ständig auf Hochtouren laufen lassen, da die Isolation eigentlich nicht vorhanden ist.
Im Sommer, bei hohen Temperaturen ist die Lüftung jedoch super, es gibt keinen Hitzestau im Fahrzeug.
Wir lassen das Dach bei kühler Witterung geschlossen, da wir sowieso immer unten schlafen.
Also wenn du irgendwie darauf verzichten kannst, dann nehme eine andere Lösung.

Grüße,
Friedrich

Sealord01 am 23 Aug 2017 21:12:41

Ok, hab's geschnallt - taugt nicht für uns. :mrgreen:
Danke.

Warum ich danach gefragt habe: Die Volumenhersteller bieten es zunehmend an und irgendwie scheint es ja für einige eine Option zu sein. Das Auto bleibt kompakter als mit einem permanenten Hochdach, was ich im Alltag und während der Fahrt erstmal als Vorteil empfinde. Aber wenn es zu den Anforderungen nicht passt, dann ist die Option raus.

Danke!

Chris

barr am 05 Sep 2017 12:10:20

Hi Chris,
ich muß da Friedrich etwas widersprechen.

Wir fahren seit 2013 eine Pössl 2Win mit Hubdach.

Platz oben 210x140, das reicht mal Dicke und ist nicht mit T4 vergleichbar,
Das Material ist zwar einlagig aber beschichtet und (bis jetzt) auch bei Berührung absolut dicht, und wir hatten
dieses Jahr ein paar Gewitter mit Sturm und Starkregen wie selten zuvor...
Es ist auch nicht klamm, wobei sich bei kälterer Witterung ein Schlafsack besser bewährt hat als ne Decke.
Heizen tun wir in der Nach nicht, da sonst die Wärme oben raus geht...

Gruß
Ralf

Irmie am 07 Sep 2017 17:51:23

Hallo,

unser Eura hat zwar kein Hubdach, aber der vorheriger Wohnwagen schon. Allerdings waren die aufklappbaren Wände aus Aluwerkstoff. Lärm, Wind und Kälte waren kein Problem. Allerdings gelangte manchmal, bei Starkregen, Wasser in die Oberschränke. Daher ist eine exakte Ausrichtung des Wagens wichtig. Denn sonst läuft Regenwasser über die vorgesehene Regenrille ins Innere.

Wenn ein Hubdach, dann würde ich immer eines mit festen Seitenwänden nehmen!

Irmie

Roman am 07 Sep 2017 18:13:31

Irmie hat geschrieben:Wenn ein Hubdach, dann würde ich immer eines mit festen Seitenwänden nehmen!


Ist mir bei Womos keines bekannt.....

Gruß
Roman

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