gluehstrumpf2 am 30 Aug 2017 10:51:55

Ich beschäftige mich seit einigen Stunden mit diesem Streckenabschnitt.
Wir wollen diesen mautfrei auf gut ausgebauten Strassen befahren.
Die Google- Maps Planung gibt bei Maufrei-Einstellung die Route über eine A1 und A231 aus.
Auf einer Internetseite werden alle spanischen Autobahnen als gebührenpflichtig beschrieben.

Wie ist`s denn in der Realität? Wer kennt diese Strecke?

Danke -

Gruß Gluehstrumpf

Administrator am 30 Aug 2017 13:21:31

In Spanien kann man das leicht am Namen der Autobahn ersehen.
Autobahnen mit der Bezeichnung "A" (also A43 oder A31) sind gebührenfrei,
kommt hinter dem A jedoch noch ein "P" (bedeutet "Peaje") dann zahlt man
Streckenmaut bei der Abfahrt. (ist aber eigentlich nicht sehr teuer)

gluehstrumpf2 am 30 Aug 2017 13:42:54

vielen Dank für die Erklärung!!!

dann kann ich mich ja doch auf diese Route verlassen.

Gruß
Gluehstrumpf

WinterWoMo am 29 Okt 2017 12:42:23

Übrigens: Nimm doch nächstes Mal den Routenplaner vom ADAC, da kann man als Fahrzeug auch Wohnmobile bis 3.5T angeben und bekommt realistischere Zeitdaten (und u.U. andere Strecken).

buschdie am 29 Okt 2017 13:25:19

Also wir sind über Pamplona nach Vitoria die AP15 von dort die A1 bis Mirinda de Ebro dort auf die N1 bis Burgos dort auf die A231 bis Leon.Alles Mautfrei letze Woche gefahren.
Von Irun bis Vitoria fährst Du erst aauf der N1 bis Donostia San Sebastian und dort auf die A1 bis Mirinda de Ebro. Gruß

Junio am 29 Okt 2017 21:55:30

Ich unterteile das mal in appetitliche Häppchen.

Der erste Abschnitt geht von Bordeaux bis rund 30 km nördlich von Bayonne. Bis vor ein paar Jahren war ein sehr langer Abschnitt mautfrei, jetzt sind da 2 Mautabschnitte. Ich umfahre diese Abschnitte, was recht schnell geht und rund 10 € spart. --> Link

Der zweite Abschnitt bis zur Grenze Spanien ist auf der mautfreien Landstraße nervig gespickt mit Kreisverkehren und Ortsdurchfahrten. Da nehme ich die Autobahn. Die ist allerdings momentan mehr oder weniger Baustelle. Ich kenne keine gute Alternative. --> Link

Danach fahre ich weitestgehend Autovia, also kostenlos und nur da, wo es keine gibt, die Autopista.

christiancastro am 29 Okt 2017 23:07:19

Bordeaux bis zur spanischen Grenze würde ich in jedem Fall Autobahn fahren, ist nicht so teuer.
Allerdings ist die Strecke nach Bilbao eine der teuersten Strecken in Spanien, ich würde diese Strecke auch auch auf der Autobahn fahren, da die Landstraße sehr viel Zeit kostet.

Ab Bilbao könntes du dann die A8 an der Küste entlang fahren bis Torrelavega von dort die A67 Richtung Süden bis zur A231 und dann nach Westen alles mautfrei und zudem noch sehr schön zu fahren.

christiancastro am 29 Okt 2017 23:34:49

Nachtrag:

Die A 15 Richtung Pamplona dann die A1 bis Miranda de Ebro und wahlweise die AP1 oder die N1 nach Burgos, ist mit Sicherheit nicht ganz so landschaftlich schön, aber wohl die schnellste und günstigste Route.

Junio am 30 Okt 2017 08:24:04

Nachtrag auch von mir.

Man zahlt wirklich nur wenig Maut (deutlich weniger mehr als 5 €), wenn man so fährt: --> Link

In Miranda kann man bei Eroski günstig tanken, ist im Link inbegriffen. Von Miranda kann man natürlich auch die Autopista nach Burgos nehmen. Es ist zu beachten, dass der Abschnitt ab Miranda bis kurz vor Burgos eine Nationalstraße ist, viele Lkws, nur ab und zu Überholmöglichkeit. Bei Pancorbo gibt es einen schönen Durchbruch durch die Berge, allerdings öfter das Nadelöhr der Strecke. Ansonsten ist es nicht sehr aufregend und es zieht sich. Wer es eilig hat, nimmt eben die Autopista, 70 km für teure 10 € (normalerweise zahlt man in Spanien rund 10 €/100 km).

Die nördliche Schnellstraßen-Umfahrung von Burgos ist übrigens fertig, bis vor kurzem noch nicht in allen Routenplanern berücksichtigt. Ab Burgos bis León ist die Autobahn sehr schwach befahren.

christiancastro am 30 Okt 2017 09:51:22

Mit 5 Euro wirst du da nicht hinkommen, von Irún nach Vitoria sind es fast 13€,

--> Linkún%2C%20Spain&pA=ChIJeZNxKYcIUQ0RMJLKc4L1BAQ&B=Vitoria-Gasteiz%2C%20Spain&pB=ChIJO-3GXvXBTw0RIM_Jc4L1BAQ


Junio am 30 Okt 2017 17:42:50

christiancastro hat geschrieben:Mit 5 Euro wirst du da nicht hinkommen, von Irún nach Vitoria sind es fast 13€

Wenn man ab San Sebastian die Küste entlang fährt, wird es teurer. Biegt man jedoch nach Süden ab, geht es auf kurvenreicher Autobahn, die keine Maut kostet, nach Gasteiz: --> Link . Da kostet es dann gar nichts. Der Abschnitt zwischen der Grenze F/E kostet ein paar Euro, eine Alternative gibt es leider nicht, bzw nur eine eher schlechte.

Junio am 30 Okt 2017 23:17:57

P.S. das erste kurze Stück zwischen der Grenze und bis Nähe San Sebastian kostet auf der AP1 knapp 3 €. Dann biegt man südwärts auf die A15 ab, die direkt in die Berge geht. Die folgenden Autobahnen sind kostenlos und sehr kurvenreich. Die N1 wurde meines Wissens in A1 umbenannt, man kommt direkt nach Gasteiz und bis Miranda geht es mautfrei weiter. Wie ich schon zuvor schrieb, zahlt man für den Abschnitt von Miranda bis Burgos rund 10 €, dabei spart man 20 Minuten. Wenn einem das wert ist ... Letztlich kann man zwischen 50 € und 15 € wählen, oder für Zeitrechner zwischen ca. 7 Stunden und 9 Stunden.

gluehstrumpf2 am 01 Nov 2017 08:36:51

Hallo wir sind wieder zurück.
Das Navi hat uns soweit recht gut geführt. Wir sind wie wir es wollten ohne Maut, zum Teil durch sehr interessante Gegenden gefahren.
Lediglich das letzte Stück bei San Sebastian war wirklich voll mit Kreiseln, und hat etwas genervt.
In Spanien sind wir dann die A1 gefahren ansonsten Nationalstrassen . Dort war alles sehr gut ausgebaut, wenig Verkehr und von der Landschaft bekommt man auch was mit.

Wir sind nicht diejenigen die große Strecken am Stück zurücklegen wollen, wir nehmen uns Zeit für die Reise, auch die An- und Abreisen wollen wir geniesen.

Gruß Gluehstrumpf

Junio am 01 Nov 2017 22:38:03

Ich bin die Strecke noch nicht so oft gefahren, habe aber schon beim ersten Mal gemerkt, dass (aus südlicher Richtung betrachtet) ab San Sebastian bis etwa 30 km nördlich von Bayonne die Nebenstrecken vor allem eines sind: nervig. Daher habe ich das nächste Mal in den sauren Apfel gebissen und die Autobahn genommen. Die ist aber auf der französischen Seite auch nicht gerade gut zu fahren, da es dort sehr lange Baustellen gibt (Ausbau auf 6 Spuren). Ich habe mich dort gefragt, wofür ich die hohe Maut zahlen sollte. Von den oft gelobten, komfortablen Autobahnen Frankreichs war dort nichts zu spüren. Sicher ist das nach dem Ausbau anders, aber momentan kann man dort nur von 80 km/h oder weniger ausgehen und sollte mit immer auftretenden Staus rechnen.

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