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Ersatzmaut in Österreich - Fehler im System


Franziska am 31 Aug 2017 16:16:02

Hallo Österreich - Autobahnfahrer,
nachdem ich mir bei meinem Womo einen Katalysator einbauen ließ, habe ich an der Fernpass-Raststätte die GO-Box umstellen lassen. Nach meiner Rückkehr am 02.06.17 habe ich sofort alle notwendigen Unterlagen per Mail an die Asfinag gesendet. Jetzt nach ca. 10 Wochen bekam ich die Aufforderung € 240,00 Ersatzmaut zu bezahlen, da bei der Asfinag die erforderlichen Unterlagen nicht eingegangen seien. Außerdem sei für die Strecke von Mils bis zum KN Oberinntal die Maut nicht entrichtet worden. Meine Fahrt führte allerdings weiter durch den Landecker Tunnel bis nach Fließ. Hier wurde scheinbar die Maut abgerechnet, ebenso bei der Rückfahrt. Bei einem Anruf bei der Asfinag hieß es, es sei keine Mail angekommen, wir haben nichts bekommen, da können wir nichts mehr machen - schicken sie es halt nochmal. Daraufhin habe ich die am 06.06.17 gesendete Mail wieder an die Asfinag gemailt, (mit der Bestätigung der Sendung vom 06.06.17 ). Nach zwei weiteren Anrufen hatte ich nun das Glück eine nette Dame der Asfinag am Telefon zu haben, die sich meiner Sache annahm und versprach mich zurück zu rufen. Nach 15 Minuten kam der Rückruf und die Antwort. Wir hatten einen Fehler im System, die Ersatzmaut brauchen sie nicht bezahlen. Wie oft ist es wohl schon passiert, dass es einen Fehler im System gab und der Autobahnbenutzer zu Unrecht die Ersatzmaut bezahlt hat? Warum wird hier nicht der unschuldige, angebliche Mautpreller von der Asfinag benachrichtigt? (typisch Österreich)
Hartnäckigkeit hat sich hier ausgezahlt - nach 14 E -Mails und 8 Telefongesprächen mit Asfinag, ADAC und Telekom

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Helmchen am 31 Aug 2017 16:35:32

Wir waren seit Jahren nicht mehr in Österreich und zwar u.a. aus diesem Grunde. Ich habe einfach keinen Bock, uns diesem System auszusetzen. Es geht dabei noch nicht einmal um die Kosten für die Mautpflicht an sich, sondern um diese möglichen Unstimmigkeiten.
Dann lieber durch die Schweiz mit 3,25 €/Tag Schwerverkehrsabgabe, die man auf dem Zettel täglich "abhakt".

Sorry, aber das musste raus.

soul am 31 Aug 2017 20:36:47

eh wieder die selbe unnötige diskussion - typisch österreich. als ob es in deutschland nie fehler gibt.
an helmchen: bist keinem abgegangen - auch das musste raus.

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pipo am 01 Sep 2017 09:36:35

Franziska hat geschrieben:.. angebliche Mautpreller von der Asfinag benachrichtigt? (typisch Österreich)
Hartnäckigkeit hat sich hier ausgezahlt - nach 14 E -Mails und 8 Telefongesprächen mit Asfinag, ADAC und Telekom

Jedes System hat seine Probleme. Frag mal die Logistikunternehmen nach Toll Collect..
Wenn sich das Problem zudem noch lösen ließ, dann ist doch alles super..

Nobody is perfect..

Variophoenix am 01 Sep 2017 10:09:06

Trotzdem ist es Menschlich Normal, dass wenn man sowas erleben muss, es als Ungerechtigkeit empfindet und das auch mal sagen darf. Ich habe dafür volles Verständnis.

Dethleff 1 am 01 Sep 2017 14:44:06

soul hat geschrieben:eh wieder die selbe unnötige diskussion - typisch österreich. als ob es in deutschland nie fehler gibt.
an helmchen: bist keinem abgegangen - auch das musste raus.





:top:

RETourer am 01 Sep 2017 16:33:08

soul hat geschrieben:eh wieder die selbe unnötige diskussion - typisch österreich. als ob es in deutschland nie fehler gibt.
an helmchen: bist keinem abgegangen - auch das musste raus.


Wenn man ohne Anhörung verurteilt und zur Kasse gebeten wird, muss man sich nicht wundern, dass man an die Rechtsstaatlichkeit eines System zweifelt.

Regmula am 01 Sep 2017 18:30:05

RETourer hat geschrieben:Wenn man ohne Anhörung verurteilt und zur Kasse gebeten wird, muss man sich nicht wundern, dass man an die Rechtsstaatlichkeit eines System zweifelt.

Zu einer Verurteilung gehört immer noch ein Gerichtsurteil. Soweit ich es verstehe, geht es hier um erhöhte Straßenbenutzungsentgelte des ASFIAG wegen vermeintlicher, versuchten Umgehung der Erfassung. Wenn das nachträglich korrigiert werden kann, wenn auch unter unnötig erschwertem Aufwand, so ist das meiner Meinung nach noch in Ordnung. Einen Aufreger ist das allemal wert, aber keine Infragestellung der Rechtsstaatlichkeit.

RETourer am 01 Sep 2017 19:36:51

Regmula hat geschrieben: Einen Aufreger ist das allemal wert, aber keine Infragestellung der Rechtsstaatlichkeit.


Dann versuche einmal, gegen das erhöhte Nutzungsentgeld vorzugehen.
Dann ist man sofort in einem Strafverfahren.

In Österreich muss man seine Unschuld beweisen. Wenn ein Poilzist behauptet, du seiest zu schnell gefahren, bist du schuldig.

Rockerbox am 01 Sep 2017 19:48:36

RETourer hat geschrieben:
In Österreich muss man seine Unschuld beweisen. Wenn ein Poilzist behauptet, du seiest zu schnell gefahren, bist du schuldig.


Das ist selbst in Österreich schon seit vielen Jahren aus der Mode, besonders seit Einführung der Laserpistolen. Formalrechtlich ist das durch den Verwaltungsgerichtshof zwar abgesichert und wird folglich vor Gericht auch akzeptiert. Allerdings müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Beispielweise muss sich das Fahrzeug auf einer geraden Strecke befinden, die in beide Richtungen einsehbar ist. Dem Beamten muss es möglich sein, den Verkehrsteilnehmer beim Herannahen, Vorbeifahren und Entfernen zu beobachten. Und um diese Bedingungen zu gewährleisten, dürfen die Raser bei Geschwindigkeitsschätzungen auch nicht direkt von der Polizei angehalten werden.

Also soooo einfach ist es nicht mehr und wird daher kaum mehr angewandt, aber die Geschichte hält sich trotzdem hartnäckig. Genauso wie es vor vielen Jahren notwendig war, gegen EINEN Polizisten n Österreich SIEBEN Zeugen haben zu müssen.

Helmchen am 01 Sep 2017 22:26:20

soul hat geschrieben:eh wieder die selbe unnötige diskussion - typisch österreich. als ob es in deutschland nie fehler gibt.
an helmchen: bist keinem abgegangen - auch das musste raus.


Mich würde es eher nachdenklich machen, dass Menschen ein so wunderschönes Land deshalb meiden, statt so zu reagieren.
Und ja, Fehler werden überall gemacht, aber daraus kann man lernen und das passiert in Österreich offensichtlich nicht.

Rockerbox am 02 Sep 2017 10:15:29

Ich glaube die Anzahl derer, die Österreich deswegen meiden, ist zu vernachlässigen. Wieviele negative Erfahrungen hast du denn schon in Österreich gemacht, Ralf?

Jeden Tag fahren hunderte wenn nicht tausende Mobile auch über 3,5 t durchs Ösiland- ohne Probleme und ohne den "Raubrittern" in die Hände zu fallen.

Heimdall am 02 Sep 2017 10:36:41

RETourer,
Ist zwar OT, aber darf ich trotzdem ein Beispiel bringen? Danke.
Vor 2 Jahren holte mich eine Streife auf der AB raus, weil ich sie angeblich auf der Überholspur behindert habe und mich nicht sofort zwischen 2 LKW auf der Normalspur reingequetscht habe. Ich bekam eine Strafe von der Bezirkshauptmannschaft aufgebrummt gegen die ich berufen habe. Nach 2 Einvernahmen meinerseits, aber auch nach 2 Einvernahmen der 2 Beamten, wurde meinem Einspruch stattgegeben und die 2 Jungs bekamen eine Rüge.
Auch sowas gibt es im bösen Ösiland !!!
Aber in D ist natürlich alles viieel besser, das weiß man auch schon in anderen Ländern.

Bei dem Deutschen ist das Selbstbewußtsein schlimmer, hartnäckiger und widerwärtiger als bei allen andern. Der Deutsche bildet sich ein, die Wahrheit zu kennen.
Leo N. Tolstoi

andwein am 02 Sep 2017 13:21:11

Franziska hat geschrieben:....Hartnäckigkeit hat sich hier ausgezahlt - nach 14 E -Mails und 8 Telefongesprächen mit Asfinag, ADAC und Telekom

Egal wie der Fall liegt, es handelt sich um Reklamationen, die nicht bearbeitet wurden.
Wer schreibt da bitte 14x eine eMail. Warum kein Brief mit Einschreiben. Wenn ich das Thema mit einer rechtlich unverbindlichen eMail abklatsche, dann ist es vielleicht auch nicht wichtig. Könnte man jedenfalls meinen.
Keine Reaktion auf eMails ist unschön und kundenunfreundlich. Keine Reaktion auf einen Einschreibebrief trotz Empfangsbestätigung ist rechtlich relevant, vor allem wenn im Brief eine Reaktion meinerseits bei fehlender Rückantwort/Bestätigung eine Aktion angekündigt wurde.
Nur meine Einstellung zu Brief, Fax, eMail, whats app und ähnliche Kommunikationsformen. Gruß Andreas

Labrador am 02 Sep 2017 17:46:13

Auf jeden Fall bin dankbar dafür, dass Franziska den Fall geschildert hat. Das sensibilisiert ein bisschen ganz akkurat vorzugehen und alles zu dokumentieren. Österreich kann und möchte ich nicht meiden, dass ist für mich auch gar nicht möglich ;)

surfoldie11 am 02 Sep 2017 19:04:39

Ähnliches geschah uns, ich als Beifahrer zum Glück.

Ein MA dieser tollen Firma aus "A" machte sich unbeliebt. Ein Verfahren später wurde eingestellt.
Wenig später wurde in D ein Fahrzeug aus "A" gestoppt und geprüft.War sehr schnelle unterwegs.
Siehe da. Unser "Freund aus "A". Nun ratet mal wie die Reaktion war....

Natürlich bekam er die maximale Summe aufgebrummt. Und sehr lange Wartezeit. Hat gut getan!!!!!

Paul

Silverio am 06 Sep 2017 00:29:28

Sind wir im Kindergarten oder im Wilden Westen?

Das Eine ist nicht gut und es darf nicht sein, dass man für Versäumnisse des Betreibers, büßen soll.

Sich über irgendwelche Arten von Retourkutschen zu freuen, gehört für mich eher zur Kategorie "nicht erwachsen geworden".




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