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Die erste Reise mit einem Wohnmobil


Womonewbie33 am 04 Sep 2017 19:03:27

Hallo zusammen.
Wir planen vom 13. bis 24. Oktober unsere erste Reise im Wohnmobil.
Da wir weder Aufwand einschätzen können, noch großartig Erfahrung haben, suche ich hier eure Hilfe.

Wir haben vor, in Hamburg zu starten, von dort nach MeckPom. Anschließend eine Nacht in der Nähe von Dresden und von dort in Richtung Bayern / Baden-Württemberg. Auch den südlichen Schwarzwald würden wir gerne sehen.
Nach Möglichkeit auch Schloss Neuschwanstein usw.

Wir haben also grob überschlagen bestimmt 2.500 - 3.000km vor uns.
Machbar in der Zeit? Zu stressig?

Viele Grüße

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Ontherun am 04 Sep 2017 19:38:51

Liebe Leute,
herzlich willkommen! Ich fahre auch erst seit dem Oktober letzten Jahres ein Wohnmobil, gehöre also auch noch zu den Newcomern. Zum geplanten Umfang eurer Reise muss ich sagen, dass ich das schon recht sportlich finde. Ich selbst war da etwas zurückhaltender und habe mit meiner Partnerin zuerst Kurzstrecken gemacht, auch um festzustellen, wie sich die Heizungsanlage bewährt. Das kann ja auch schon recht kühl werden im Oktober. Ich persönlich denke, dass MeckPomm schon eine zehntägige Reise wert ist. Dresden ist ein guter Anfang, Potsdam ist toll mit Sanssouci und, und und...
Lasst es ruhiger angehen und testet erst mal aus, wie ihr mit Temperaturen, Übernachtungen usw umgehen könnt.
Das ist mein persönlicher Rat!
Lieben Gruß
Andreas

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Jonah am 04 Sep 2017 19:46:04

Hallo, dann seid ihr also 10-11 Tage unterwegs. Wie viel ihr fahren wollt, kommt ja ganz auf euch an. Ich persönlich fahre zwischendurch lieber mal 500-700 km am Stück, um dann wieder die nächsten 2 Tage nur mal 100-150 km zu fahren, eben weil ich mir vor Ort was ansehen will, oder auch mal nur einkaufen und in Ruhe mit meinen Hunden laufen möchte. Ich meine, ihr seht ja dann wie flott ihr voran kommt, wenn es mit der Zeit nicht hinhaut, dann streicht ihr halt 1-2 Ziele, das ist ja das Schöne am Womofahren, dass man jederzeit spontan umplanen kann.

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eaglesandhorses am 04 Sep 2017 20:09:22

Streicht mal die Strecke um die Hälfte zusammen, dann könnte ein Urlaub draus werden. Außer natürlich es ist euer Hobby, den ganzen Tag Auto zu fahren. Bitte nicht den Fehler machen, Womo-km mit Pkw-km gleichzusetzen .

bluecamper am 04 Sep 2017 21:04:54

Hallo Ihr,

ich würde mir eine der Regionen (je nach Wetterlage) aussuchen.
Und einfach mal losfahren uns sehen...

Viel Spaß, ist ja nicht mehr lang...

PS: schaut Euch doch mal die diversen Reiseberichte der einzelnen Regionen an (über Suchmaske interne Suche mit Stichwort).
Da findet man doch schon recht viel ...

BadHunter am 05 Sep 2017 06:08:15

Weniger ist mehr! Lieber die Regionen aussuchen, die man auf jeden Fall sehen möchte, und dann vor Ort den einen oder anderen Tag länger bleiben, um auch was von der Gegend zu sehen! Dann kann man in der näheren Umgebung Ziele aussuchen, auch mal nur 10 oder 20 Km weiterfahren, um dann noch auf einem anderen Stellplatz zu übernachten.
Die Kilometer wären mir für 10 - 11 Tage zu sportlich.
Und Ihr wollt ja sicher nun öfter mal Touren und Urlaube machen, dann kann man die anderen Ziele auf weitere Touren verlegen.
Für die erste Tour würde ich Meck-Pomm und evtl. noch die Region um Berlin, Spreewald z.B., und vielleicht auch noch Sachsen, also Dresden und Umgebung, ansteuern, da hat man schon sehr viel zu sehen.
Dann lieber einen weiteren Urlaub für den Süden wie Bayern und Schwarzwald nutzen.

Wir waren z.B. im Frühjahr 9 Tage im Weserbergland und Teutoburger Wald, haben bei Platzwechseln manchmal nur 20 - 30 Km zurückgelegt, dafür aber Vieles in der Region gesehen, und wir hätten gut noch länger bleiben können...

topolino666 am 05 Sep 2017 06:19:33

.... das ist doch die Art wie z.B. Asiaten Europa "erkunden":
- um 6 zum Frühstück
- 7 Uhr Abfahrt
- Ankunft um 9 an Punkt1 "see you in 1 hour in the bus"
- Abfahrt um 10 .....

..... und abends ist die Speicherkarte voll und das km-Konto um 500 Zähler gefüllter!

;-)

Gast am 05 Sep 2017 08:08:24

Unsere erste Reise (September letzten Jahres) ging von hier aus nach Holland, dann quer durch Frankreich an die Costa Brava und zurück (nähe Ruhrgebiet). In 10 Tagen.

Das hatte zwar den Vorteil, daß alle Technik- und Bedienungsprobleme, die bisher auftraten, auf dieser Reise abgehandelt wurden und seitdem nichts mehr zu meckern ist, aber Urlaub war das nicht. Wir sind viel zu viel und lange gefahren.

Seitdem bummeln wir - wenn - durch die Gegend, bleiben da, wo es schön ist und nehmen uns Zeit. Das würde ich Euch ebenfalls vorschlagen.
Für uns täte es für den Anfang eine Runde durch Meck-Pomm, bei der man Berlin/Potsdam streifen könnte.

Aber sicherlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Die prägen sich am Besten ein.

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Mobil (oder dem Entschluss zu einem Leihmobil) und viel Spaß damit.


Gruß

Frank

Asterixwelt am 05 Sep 2017 08:30:09

Hallo,

ich schaue als Erstes wie ist wo das Wetter, dann fahre ich in das für mich passende (in Richtung Nord oder West oder Ost oder Süd). Dafür habe ich ein WOMO und in allen Himmelsrichtungen gibt es ja auch Interessantes.
gruß

Michael

T4Freund am 05 Sep 2017 08:37:25

Hallo Womonewbee,
bei der geplanten Strecke wird euch keine Zeit für Urlaub bleiben.
Wir sind sehr oft im Südschwarzwald. Wenn ihr dies als Ziel eurer Reise wählt, so könnt ihr dort bequem den größten Teil der Zeit verbringen (gilt natürlich ebenso für Meckpomm oder Bayern usw.). Allein die schöne Stadt Freiburg ist sicher einen eintägigen Aufenthalt wert. Von der einen oder anderen Wanderung, falls ihr so etwas plant, ganz zu schweigen.
Wenn ihr euch mit der jeweiligen Region die ihr bereist auseinandersetzt (z.B mit Reisefüher, Internet usw.) werdet ihr viele Dinge entdecken, die einen Besuch wert sind. Nach einer Reise festzustellen, was man alles erleben können hätte, finde ich nicht so lustig.
Ich bin manchmal erstaunt, welche gewaltigen Strecken innerhalb eines 2wöchigen Urlaubs in dem einen oder anderen Reisebericht voll Stolz erwähnt werden.
Ich frage mich dann ernsthalft, was diese Reisenden denn tatsächlich erlebt und gesehen haben.
Um eine Region einigermaßen zu erleben, ist eben ein entsprechender Aufenthalt vor Ort notwendig. Ich empfehle euch eher in regelmäßigen Abständen weiterzureisen und die Anzahl eurer Standorte drastisch zu reduzieren. Ansonsten hat euer Reiseverhalten schnell den Charakter von "asiatischen Weltreisen in ein paar Tagen".

Lasst es ruhig angehen.
Grüße,
Friedrich

bernie8 am 05 Sep 2017 09:10:01

Hallo,

Herzlich willkommen im Forum!

ist alles gesagt von den Vorschreibern, die vermutlich alle mal so gereist sind.
Wir sind mal in 14 Tagen die ganze französiche Westküste gefahren, von Calais bis La Rochelle.
Da sind wir auch durch das Cotentin gekommen, wo wir just 3 Wochen waren.
Wir hatten keine Erinnerung wo wir damals waren.

rkopka am 05 Sep 2017 10:31:51

Ich bin gerade 2,5 Wochen durch Südschweden gefahren (2300km). Das war am Ende eher ein Springen von einem interessanten Punkt zum nächsten und vielen Auslassungen. Ich hatte halt eine "Liste" von Punkten, die ich sehen wollte, und die nicht gerade nah beieinander lagen. Die Tagesetappen lagen dann etwa zwischen 50 und 300km Wenn man das will, OK. Sonst stimme ich eher den anderen Meinungen zu, auf ein Gebiet beschränken, gut informieren und dann nur kleine Tagesstrecken im Zielgebiet.

Außerdem, wenn man schon genau plant, auch Reservezeiten vorsehen. Entweder will man wo länger bleiben oder es geht eben nicht so schnell und reibungslos, wie geplant, vorwärts. Bei mir haben die Museen fast immer deutlich mehr Zeit erfordert, als angenommen. Vielleicht spielt auch das Wetter mal nicht so mit, wie gewünscht. Wenn man sich dann fix an einen Plan halten will, wird das nichts. In so einem Fall lieber geplante Ziele ganz streichen, als zu hasten.

RK

Daisyhill am 05 Sep 2017 11:29:30

Für uns ist unser Knaus ein "WOHN"mobil und kein "FAHR"mobil.
Beim letzten Urlauben (13 Tage) haben wir sogar mit dem Fahrrad mehr km (ca. 500 km) abgespult als mit dem WOMO. Haben aber sehr vieles gesehen. Dies ist unsere Art zu reisen - aber jedem das seine.

vemi am 05 Sep 2017 11:44:18

Hallo Womonewbie33,

für die gleiche Strecke brauchen wir immer 4-5 Wochen, damit sowohl ein Urlaub draus wird und man auch etwas sieht. Damit es für uns Urlaub wird versuchen wir, die Tageskilometer auf max. 150 km zu begrenzen (was mit einem Wohnmobil durchaus auch schon mal 3 Stunden Fahrt bedeuten kann), im Durchschnitt sind es 60 - 80 km pro Tag.

Ich würde euch auch raten, sucht euch nur eine Region aus. Vergesst bitte nicht, es wird auch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis Ihr euch ins Wohnmobil eingefuchst habt. Notwendige Dinge, die man mit Erfahrung in 15-20 Minuten hinbekommt, haben uns am Anfang oft doppelt so lange gebunden.

Aber egal, wie ihr euch entscheidet, ich wünsche euch einen wunderschönen Urlaub mit dem Womo.

Gruß Vemi

werzi am 05 Sep 2017 12:01:03

Hallo Womonewbie33

Da ihr neu seid wisst ihr noch nicht: Ihr habt ein REISEmobil, kein RASEmobil. :D :D

Kann allen vorherigen Meinungen nur zustimmen.

Werner

cbra am 05 Sep 2017 13:43:23

dann will ich mal etwas gegen den strom schwimmen.

ist es euer eigenes oder ein gemietetes womo?
wollt ihr in den 10 tagen möglichst entspannung oder "womofahren lernen"

wenn ihr einsteigen und lernen wollt vielleicht mit einem mietwomo auch abcheckt wie euch das alles gefällt und wo eure vorlieben sind dann solltet ihr ruhig eine tour wie von euch vorgesehen machen. 3000km ist jetzt kein spaziergang, aber wenn ihr zweimal eine etappe von ca 700 km reinhaut ist der easy easy. wir fahren z.b. einen gesamtschnitt von ca 95km auf autobahn inkl tankstopps ( alle 350km) und hundestopps - das sind dann ca 7-8h für eine längere etappe. und das solltet ihtr auch mal versuchen um zu sehen wie es ist, ob das zu euch passt und ob ihr beim zweiten versuch was optimieren könnt.

häufige ortswechsel sind cool - jeder CP/SP ist im detail anders, ihr werdet rausfinden was euch fehlt und das am nächsten tag nachkaufen - ihr werdet einiges lernen über gepflogenheiten, abläufe und eure vorlieben.

ich fahr auch lieber dahin wo mir das wetter passt, aber mal ein bisserl regen ist auch wichtig um zu lernen wie man damit umgeht - nässe an sich, heizung bedienen, rahmenprogramm, "lagerkoller" etc.

rein in die karre und üben und grenzen erfahren, dafür ist ein mobil ja da. und das schöne am Womo - wenns gar keinen spass mehr macht - stehen bleiben relaxen, neuen plan machen.

viel spass

gespeert am 05 Sep 2017 14:08:42

Mietwagen oder eigenes Gefaehrt?

Wenn Mietwagen dann lasst es ruhig angehen, ihr muesst euch einfinden.

Eigenes Gefaehrt, ich wuerde u.U. mich in eine ruhige Ecke in eurer Naehe verkruemeln und das Teil 1 Woche testen ob alles laeuft. Egal ob neu oder gebraucht.
Wenn dann Probleme auftauchen, seid ihr in der Naehe von zu Hause wo ihr alle Moeglichkeiten habt ohne auf dem Werkstattgelaende campen zu muessen.

rkopka am 05 Sep 2017 14:13:01

cbra hat geschrieben:wir fahren z.b. einen gesamtschnitt von ca 95km auf autobahn inkl tankstopps ( alle 350km) und hundestopps - das sind dann ca 7-8h für eine längere etappe.

Mit 95km/h Schnitt mußt du aber eine Reisegeschwindigkeit von echten 120km/h oder mehr fahren incl. der üblichen Bremsgründe und Pausen ? Das ist bei meinem 130PS Alkoven schon fast Vollgas. Braucht mehr Sprit und ist IMHO unruhiger und anstrengender. Im Kastenwagen sicher einfacher zu machen. Wenn es nicht ganz so schnell sein muß, empfehle ich 93km/h am Tempomat. Schneller als die LKW und angenehm zu fahren. Man muß wenig überholen :-).

RK

cbra am 05 Sep 2017 14:25:40

rkopka hat geschrieben:...
Mit 95km/h Schnitt mußt du aber eine Reisegeschwindigkeit von echten 120km/h oder mehr fahren incl. der üblichen Bremsgründe und Pausen ? Das ist bei meinem 130PS Alkoven schon fast Vollgas. Braucht mehr Sprit und ist IMHO unruhiger und anstrengender. ...


unser alkoven hat nur 120 PS und ist 3,45 hoch ;)

mir passt das so am besten "wohlfühlgeschwindigkeit" - meine frau fährt ca 10 km langsamer auf der AB

unser erstes auto war bei vollgas bei einem schnitt von 72, womo nummer zwei waren bestenfalls 85 schnitt zu schaffen - muss man mMn rausfinden um reisen zu planen.

aber das muss jeder selber rausfinden, und daher meine ich, man soll das alles mal probieren und lernen was einem am besten passt und welche "plan B" möglichkeiten es gibt.

bei einem 50 km ausflug wird man sowas nicht lernen

sbbcargo am 05 Sep 2017 20:31:33

Hallo zusammen
zuerst zu mir ich bin im Ruhestand seit juli16

am 23 Maerz kaufte ich mir ein kleines gebrauchtes womo Knaus Eifelland 15 Jahre 48000km

Am 6 April bin ich gestartet allein und bin die Ostküste Italien Runter Stiefel und So weiter bis ich nach § Wochen in Sizilien ankam .

Alles allein !!!!
Lasst euch nicht bange machen Womofahren ist nichts für weicheier
Dann war ich % wochen auf Sizilien
am $ Juni bin ich die Westküste zurückgefahren und am !0 Juli bin ich an meinem Altersruhe sitz angekommen
Passiert ist mir nichts habe es genossen diese Freiheit un ddas ganze drumherum.
Macht es ses ist einfach nur schön
lg Toni

Kaktusse am 05 Sep 2017 20:46:42

:top: :top: :top:
einfach los..

Womonewbie33 am 06 Sep 2017 14:25:24

Wow.
Vielen Dank für die ganzen Antworten erst einmal!

Irgendwie habe ich damit schon gerechnet und wir werden nun aller Voraussicht nach die geplante Strecke auf mindestens die Hälfte kürzen.
Für den Anfang wird dann eine etwas kleinere Region reichen müssen und man kann eben nicht alles sehen, was geplant war.

Danke für die guten Tipps und Hinweise!

rkopka am 06 Sep 2017 15:25:17

Womonewbie33 hat geschrieben:Für den Anfang wird dann eine etwas kleinere Region reichen müssen und man kann eben nicht alles sehen, was geplant war.

Stellt eure Erwartungen um. Macht euch eine Liste, was wo interessant ist. Dann nehmt, was nah ist und interessant und freut euch über den aktuellen Besuch ohne über die ganzen anderen Ziele nachzudenken. Danach kommt vielleicht das nächste Ziel dran oder ihr spaziert nur durch einen Park oder genießt den Sonnenschein oder ihr findet am Weg wieder etwas ganz anderes. Vermeidet auch einen zu genauen Zeitplan für einen Punkt oder Tag. Das bringt euch nur Streß, weil es praktisch nie so läuft, wie geplant.
Man kann nie ALLES sehen, das geht maximal in "Hintertupfingen", aber nie in einer Großstadt oder Region.

RK

schaetzelein am 06 Sep 2017 16:20:52

Eigentlich ist es eine ganz einfache Rechnung...10 Tage und 3000 km (wenn ihr die so errechnet habt) bedeuten...pro Tag 300 km. Wenn ihr also von Hamburg nach Freiburg wollt, sind das eine Strecke bestimmt ca. 780-800 km, aber nur der direkte Weg auf der Autobahn. Das sind mit dem Wohnmobil je nach Fahrstil und Verkehrsaufkommen bestimmt mind. 10 Stunden. Das ist ein Schnitt von ungef. 70-80 kmh.
Jetzt wollt ihr aber Gegend kucken, zwischendurch übernachten und was ankucken....ehrlich gesagt, die meisten haben es schon gesagt. Das gibt eine Besichtigungstour vom Auto aus :mrgreen:

Wir fahren einfach los, lassen uns treiben und bleiben da wo`s uns gefällt. Manchmal wird aus einem eigentlichen Ziel ein total anderes. Und die Wetterlage spielt natürlich auch eine große Rolle. Warum soll man sich im Westen des Landes aufhalten, wenn im Osten schönstes Wetter ist :D

taps am 06 Sep 2017 16:55:51

Hallo und Glückwunsch zum Wohnmobil,
Wir sind seit Jahren mit Womo's unterwegs, oft weite Strecken im Sommer in den warmen Süden und im Winter in die Berge.
Seit April mit einem Neuen. Da gibt es viel zu entdecken, zu räumen und kennenzulernen.
Deshalb erkunden wir gerade das Umland von Berlin im Umkreis von 100km.
Da gibt es so viele Ziele, dass man jedes Wochenende woanders sein kann.
Vielleicht wäre das auch ein Plan für Euch?

Gruß
Andreas

sbbcargo am 20 Sep 2017 17:58:55

Ich bin womo neuling war vom 8april bis 10 juli in italien unterwegs hab nicht alles gesehen aber ich hab mich erholt

keine flucht von punkt zu punkt alles in ruhe machen stehen bleiben wo es einem gefällt solang man will

lg Toni

brainless am 20 Sep 2017 19:34:36

Womonewbie33 hat geschrieben:Hallo zusammen.
Wir planen vom 13. bis 24. Oktober unsere erste Reise im Wohnmobil.
Da wir weder Aufwand einschätzen können, noch großartig Erfahrung haben, suche ich hier eure Hilfe.

Wir haben vor, in Hamburg zu starten, von dort nach MeckPom. Anschließend...............

...........vielleicht noch eine Runde durch die nördliche Mecklenburger Seenplatte und schon sind die 12 Tage rum,


Volker ;-)

Oskj am 20 Sep 2017 20:14:36

Ich habe gerade umgekehrtes vor. Ich werde am Samstag losfahren an die Interboot in Friedrichshafen. Am Sonntag Mittag dann los und bis Koblenz dort übernachten und am Montag Ziel Region Bremsershafen. Von Dienstag bis Freitag über Holland runter je nach Lust und Laune um am Freitag wieder in der Schweiz zu sein.
Das bedeutet für mich 3 -4 Etappen mit je 4-500 km .
Ich muss aber auch sagen, dass Autofahren für mich kein Stress ist. Ich fahre jährlich etwa 60000km beruflich und das ist wie wenn es von alleine fährt ( das Auto) Aber ich will in die Region und dann freu ich mich drauf. Letztes Jahr war ich mit dem PW in Groningen und das habe ich in einem Tag gemacht.
Gruss Oliver

Inselblick am 20 Sep 2017 21:18:23

Hallo und guten Abend,

wir sind auch Wohnmobil-Neulinge (nach 15 Jahren Wohnwagen) und sind zur Zeit auf unserer zweiten Wohnmobil-Tour. Der erste Urlaub war Anfang August und in 7 Tagen sind wir etwa 950 km gefahren. Davon waren die Anreise von Werder (Havel) nach Stralsund und die Rückreise von Barth am Bodden die längsten Strecken. Ansonsten haben wir noch Ralswiek auf Rügen wegen Klaus Störtebecker und Binz besucht. Fazit: sehr erholsamer Urlaub.
Jetzt sind wir mit einer Zwischenübernachtung in Höxter seit Sonntag am Bodensee auf unserer zweiten Reise. Hier nehmen wir mit Konstanz, Überlingen, Hagnau und Friedrichshafen eher kurze Strecken und haben trotz Standortwechsel einen vollen "Urlaubstag". Anschließend wollen wir noch an die Mosel und werden dort eine Woche Urlaub genießen. Insgesamt werden wir dann in 16 Tagen etwa 2200 km gefahren sein. Für mich sind die Fahrten mit mehreren 100 km an einem Tag kein richtiger Urlaub.

Viele Grüße Manfred

FastFood44 am 21 Sep 2017 07:37:21

Womonewbie33 hat geschrieben:und man kann eben nicht alles sehen, was geplant war.


Plant nicht zu viel, das ist Urlaub und nicht Arbeit.
Haltet die Planung gering und gebt dem Leben die Chance euch zu überraschen.
Einfach mal grob EINE Ecke ansteuern und gerne mal die Einheimischen fragen: Was gibt es hier zu entdecken..... Man staunt wie wenig man über Deutschland weiß und man kennt oft auch nur die angeblichen Highlights die die Chinesen und Japaner im Schnelldurchlauf machen.
Man weiß es doch von zuhause, dass eine einzige Region schon so unglaublich viel bietet.
Ich finde es immer wieder herrlich wie die Einheimischen begeistert ihre Heimat so spontan vermarkten.
Wir fragen auch gerne mal auf der Straße: Welches Gasthaus ist für sie das Beste.
Da fragen wir mehrere und das was am häufigsten genannt wird und deren Speisekarte unseren Wünschen entsprechen, steuern wir an.

Oskj am 01 Okt 2017 20:59:29

Habe vor kurzem hier geschrieben das wir einen weiten Trip machen. Und das in einer Woche. Wir sind am Sonntag los auf die Interboot in Friedrichshafen und dann am Abend direkt los. Erster geplanter Halt war in Worms. Gestartet mit einem Riesen Stau entlang dem ganzen Bodensee. Ich dachte zuerst die armen Anwohner , aber als ich merkte, dass der Stau in den Gemeinden mit Tempo 30 selbst gemacht ist hatte ich nur noch wenig mitleid :mrgreen: In Worms hatten wir einen mässigen Stellplatz aber immerhin mit Strom. Am Montag Morgen dann um 10.30 los in Richtung Butjadingen. Je näher wir zu unserem Ziel kamen umso stärker wurde der Regen und dann die Baustellen durch Deutschland , das hat richtig viel Zeit gekostet. Nun um 18.00 kamen wir in Butjadingen auf dem Knaus Camping Stellplatz an . Beste Lage ganz vorne auf der Wiese und dann in der Nacht hat es richtig geschüttet. Am nächsten Morgen recht gutes Wetter und dann sind wir aufs Rad und haben hin und zurück über 40 km gestrampelt.
zurückgekommen sind wir mit frischen Krabben und und Fisch.So ging der Dienstag mit einem feinen Essen zu Ende.

In der Nacht auf Mittwoch dann wieder heftiger Regen und so sind wir am Mittwoch dann gegen Mittag wieder losgefahren in Richtung Holland Ziel Sneek.Die grösste Herausforderung war , aus dem Stellplatz wieder rauszukommen da wir in dem Rasen richtig eingesunken sind. Dort haben wir auf dem Stellplatz bei der Aquanaut Bootswerft übernachtet.Das war ein echt toller Platz mit guten Sanitär Einrichtungen und Strom. Die Reise nach Sneek war sehr angenehm vor allem weil die Autobahnen in Holland in einem viel besseren Zustand sind als in Deutschland und keine Baustelle mehr auf der Autobahn.Am Morgen noch Käse gekauft und da das Wetter wieder richtig mies wurde haben wir uns kurzum entschlossen ganz runter in den Süden von Holland zu fahren. Gelandet sind wir in Groede/Breskens und das war echt der Hammer. Wetter recht gut und superschöner Strand.

Am Samstag Morgen sind wir dann wieder auf den Heimweg und unterwegs gings dann wieder los mit Regen und Baustellen sobald wir wieder in Deutschland waren. Wir sind dann bis nach Koblenz bei Regen und hofften einen Stellplatz am Rhein zu finden für die Nacht- Chancenlos alles richtig vollgestopft im Umkreis und die Fahrzeugen standen wie Schuhschachteln zum Teil in 4 Reihen auf einem Parkplatz. Auf dem Weg zur letzen Möglichkeit zum "deutschen Eck" in Koblenz sind wir an einem Parkplatz vorbeigekommen wo zwei WoMo standen. Als dann das Deutsche Eck auf ausgebucht war (Camping und und Stellplatz) sind wir dann dorthin zurück. Ein super Entscheid da wir eine tolle Nacht hatten und den Rheinschiffen zuschauen konnten. Leider ohne Infrastruktur aber sonst perfekt.

Heute dann den letzen Rutsch heim in die Schweiz. Mit wieder vielen Baustellen und Stau um Karlsruhe mitten im Mittag.

Fazit: Ihr habt recht es sind sicherlich Riesen Etappen , aber es war nicht stressig , aber das Maximum . Wir haben 2500km gemacht in 7 Tagen und viel gesehen. Es war traumhaft und wir werden wieder nach Holland fahren , in den Süden und nach Sneek.

Was eine wahre Katastrophe ist ,sind die Deutschen Autobahnen-ich habe noch nie so viele Baustellen gesehen und so wenige Arbeiter. Und dort wo die Baustellen nicht waren ist die Autobahn meistens in einem schlimmen Zustand. ( Wusste gar nicht das mein Wohnmobil so klappern kann) Früher waren die D-Autobahnen ein Vorzeigeprojekt ,aber ich muss sagen da haben die Niederländer Deutschland in jeder Hinsicht den Rang abgelaufen , tolle Autobahnen und vor allem fiel mir auf wie sauber die Niederlande gegen Deutschland ist. Die Raststätten und Parkplätze sind richtige Abfallhalden in Deutschland. Mir hat einer gesagt ich soll auf der Autobahn in Belgien aufpassen wegen Schlaglöcher aber die war ganz okay.
Und dann die Standplätze die waren vielfach überfüllt und ich fragte mich ob das Spass macht so zu reisen. Dachte auch immer Stellplätze sind für eine oder 2 Nächte aber in Koblenz waren die richtig eingerichtet und garantiert länger dort.

Aber es hat Spass gemacht die Reise
Gruss Oliver

brainless am 01 Okt 2017 21:30:26

Hallo Oliver,

wenn Dir die Autobahnen in Deutschland nicht gefallen, habe ich einen Tip für Dich:
Fahr doch von der Schweiz direkt nach Holland...........über Frankreich und Belgien,



Volker :roll:

Oskj am 01 Okt 2017 21:40:01

ja das wäre sicher eine Alternative.
Gruss Oliver

Oskj am 01 Okt 2017 21:55:31

Hallo Volker
Danke für den guten Tipp. Via Michelin gibt sogar diesen Weg so an nach Berskens. Sneek ist über D etwas schneller aber die Baustelle/Staus nicht eingerechnet.Wir haben den "Umweg" gemacht da wir über Koblenz wollten.
Werde ich mal versuchen.
Gruss Oliver

Canadier am 03 Okt 2017 16:17:26

Tja Oliver was willste machen.
Wir sind früher sehr oft nach Kemmer und Sneek gefahren,war man unter sich.
Stehe zur Zeit an der Mosel.Links neben mit 4 gelbe Nummernschilder ein DK und ein B danach ein D Kennzeichen.Andere Seite ein D dann zwei gelbe und dann ein CH.
Und die fahren alle noch ohne Maut ,Schwerlastabgabe oder sonstiges über die auch so kaputten Autobahnen.

brainless am 03 Okt 2017 16:37:46

Canadier hat geschrieben:Und die fahren alle noch ohne Maut ,Schwerlastabgabe oder sonstiges über die auch so kaputten Autobahnen.



Wir müssen ja nicht den gleichen Unsinn wie die Österreicher oder die Schweizer machen, oder?!
Dobrindt ist vergessen in Kürze, sein blödsinniges Projekt MAUT wird nicht viel länger überleben,

Volker :roll:

Canadier am 03 Okt 2017 17:06:38

Hallo Volker,
ja ist schon klar.
Ich konnte hier bei den Smilies nur leider keinen "Ironie Smilie finden.
Jetzt hab ich ihn :ironie:

cbra am 03 Okt 2017 17:13:14

muss denn hier wieder das komplett threadferne mautgeseiere sein? warten wir doch bis ende oktober der TE wieder da ist und berichtet wie es lief

schaetzelein am 03 Okt 2017 18:28:04

Oskj hat geschrieben: Gestartet mit einem Riesen Stau entlang dem ganzen Bodensee. Ich dachte zuerst die armen Anwohner , aber als ich merkte, dass der Stau in den Gemeinden mit Tempo 30 selbst gemacht ist hatte ich nur noch wenig mitleid :mrgreen:


das ist genau die Meinung, die hunderttausend andre Autofahrer auch haben, die unbedingt in kürzester Zeit Strecke machen wollen. Wenn nicht mit 30 kmh durchgefahren wird, dann heizen eben die noch größere Anzahl an Auto`s mit 50-60kmh durch die kleinen Ortschaften. Straßenwechsel als Fußgänger unmöglich...
Ich würde dir auch vorschlagen über Frankreich zu fahren. Einer weniger auf deutschen Straßen. :mrgreen:

Oskj am 03 Okt 2017 21:55:30

Ja werde ich echt mal testen...... und einer weniger :mrgreen: Übrigens meine Partnerin lebte bis vor 4 Jahren in Deutschland( gebürtige D) und ihr ging es nicht anders. Ich denke irgendwie wird es persönlich genommen, aber das möchte ich nicht.
Gruss Oliver

Aretousa am 03 Okt 2017 22:26:44

Das hat doch jetzt wirklich nichts mehr mit der Frage des TE zu tun.

pipo am 04 Okt 2017 10:28:19

Moderation:Bitte beim Ursprungsthema bleiben!





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