So nun funktioniert das Internet wieder und hier kommt der „Essen Bericht“
I´ll meet you at midnightFreitag, 19:30 Uhr, Abfahrt in
Hamburg Süd. Kein Stau bei Bremen Brinkum, juhu!
Auch keiner vor Bremen Arsten – komisch, aber umso besser. Doch dann: 55 Minuten für ca 5 Kilometer bei Wildungen. Danach ging es wieder ganz gut, obwohl die A1 sehr voll war. Um 24:00 Uhr fuhren wir endlich in die Einfahrt des Stellplatzes in Hattingen, wo unsere Freunde uns seit zwei Stunden erwarteten. Wir trafen uns dort, weil sie keine grüne Plakette haben. Andernfalls hätten wir bei der Zeche Zollverein geschlafen und wären morgens direkt dort reinmarschiert.
Sonnabend früh kurz gefrühstückt und dann im strömenden Regen nach Werden auf den CP. Frank stieg an der S Bahn aus, um sich Rot Weiß und das neue Stadion endlich mal anzusehen. Wir anderen drei parkten die Womos und beschlossen dann wegen des Regens die Räder stehen zu lassen. Wir fuhren mit der Bahn nach Oberhausen und gingen ins Gasometer. Da drin war es schön trocken und auf zwei Ebenen konnten wir uns sehr gut gemachte Naturfotos ansehen. Eine Etage höher wurde auf einen riesigen Ball die Erde projeziert – mal im Tagesverlauf, mal im Jahresverlauf. Mit Schlangestehen sind wir per Fahrstuhl auch aufs Dach gelangt, aber die Aussicht war wegen des Wetters natürlich nur sehr mäßig.
Anschließend beschlossen wir noch zur Halde Turtle and Tiger nach Duisburg zu fahren. Was wir nicht wussten: Vom Hbf Duisburg sind es 19 Stationen mit der Straßenbahn 903 die hier U Bahn genannt wird. Als wir ankamen war es bereits dunkel. Aber das Ding war gut beleuchtet. Also rauf da. Blöd nur, dass unten keine Wegweisung stattfand. Eigentlich standen wir knapp neben dem kürzesten Weg dort hinauf, aber in der Dunkelheit sahen wir ihn nicht. So haben wir dann den Hügel auf unserem Weg dreimal umrundet bis wir endlich in die Skulptur steigen konnten. Schick anzuschauen! Und bei Tag vermutlich auch ein guter Aussichtspunkt.
Dann 19 Stationen U Straßenbahn zurück nach Duisburg Hbf, in eine Regionalbahn umgestiegen und in Essen Hbf Frank getroffen. Mittlerweile war es 22:00 Uhr und wir hungerten. Um die Ecke gibt es BURGERRISTA oder so ähnlich. Nicht schlecht, deutlich besser als die Amerikaner (beide). Mit der Bahn zurück nach Werden und gute Nacht.
Sonntag: Wie der Name schon sagt. Fahrräder raus, rund um den Baldeneysee, ´ne Wurst bei Onkel Harald oder Herbert, dann in die Villa Hügel. Interessante Ausstellung – aber dieser ganze Protz. Na ja.
Abends essen am gegenüberliegenden Ruhrufer bei BUENA VIDA. Leckere Tapas, dicke Empfehlung.
Montag: Mit der Bahn zum Zollverein. Alles angesehen, auch die Red Dot Ausstellung. Spannend. Dann zurück nach Werden. Kurz ausgeruht und wieder in den Zug – wir hatten Tageskarten – eine Station Richtung Essen: Hügel. Direkt am Bahnhof ist das wirklich gute griechische Restaurant Hügolos. Und mit der Regionalbahn bin ich vorher auch noch nicht in ein Lokal gefahren.
Dienstag: Abreise über Bottrop. Wir wollten noch zum Tetraeder. Die halbe Stunde, die wir dort oben unterwegs waren hat es natürlich geregnet. War aber trotzdem gut. Danach gönnten wir uns die “Beste Currywurst der Stadt“. Sie war nicht schlecht – aber wenn das die Beste war, sollte man von allen anderen die Finger lassen.
Und dann ging es staufrei nach Hause. Drei Tage sind für das Ruhrgebiet viel zu kurz – drei Wochen könnten reichen.
Zum Campingplatz: Die Lage ist sehr gut. 5 Minuten zur Bahn, 5 Schritte zur Ruhr. Zwei Sanigebäude. Wir benutzten das hintere. War relativ neu und äußerst angenehm eingerichtet. Hier kamen auch unsere Fahrräder endlich mal ordentlich zum Einsatz, waren schon ne Ecke weg die Dusche und Co. Der uns gezeigte Platz war etwas eng und nicht der Vorbestellte. Den gab es eigentlich auch in Natur gar nicht, obwohl der Chef schrieb, die von mir im www ausgewählten Plätze seien noch frei. Hm, aber so schlimm war es jetzt auch nicht. Was mich etwas störte: Viele Plätze dort hatten etwas Schrebergartenhaftiges an sich. Nicht schön. Und das wir direkt unter der Einflugschneise nach Düsseldorf campten war auch etwas nervig. Nicht wirklich laut, aber im 2 Minuten Takt ein Flieger nach dem anderen. Preis für 1 Womo, Strom usw und 2 Menschen: 34€ die Nacht.
So, nun habe ich noch ne Menge eurer Tipps gar nicht angesehen - also machen wir es noch mal, irgendwann.
Schöne Grüße
Andreas