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Dänemark prüft Maut für ausl, Fahrzeuge


raribay am 22 Sep 2017 12:42:23

Urlaub in Dänemark könnte für viele Autofahrer bald teurer werden. Die dänische Regierung prüft die Einführung einer Pkw-Maut. – Quelle: --> Link ©2017

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ThKunde am 22 Sep 2017 13:22:42

Bis 2020 hat man ja noch ein bisschen Zeit, um vorher dort Urlaub zu machen. Und wenn es zu teuer wird, fahren wir da nicht mehr hin. Es bleibt doch nicht aus, dass die Länder schauen, wie se an Einnahmen kommen. Aber in anderen Ländern, ist es auch angedacht gewesen, und noch lange nicht durch gesetzt worden

bernie8 am 22 Sep 2017 14:12:52

Hallo,

Dänemark ist ja nun mal kein günstiges Urlaubsland.
Da jetzt noch draufzulegen könnte auch nach hinten los gehen.
Ein nicht unerheblicher Teil des BIP kommt ja aus der Tourismusbranche.

volki am 22 Sep 2017 14:19:52

raribay hat geschrieben:Urlaub in Dänemark könnte für viele Autofahrer bald teurer werden. Die dänische Regierung prüft die Einführung einer Pkw-Maut. – Quelle: --> Link ©2017

Nur keine Angst, wenn die das machen, wie Deutschland es "will", dann gibt es noch lange keine dänische Maut. :lol: :lol:

wolfherm am 22 Sep 2017 14:24:36

bernie8 hat geschrieben:Hallo,

Dänemark ist ja nun mal kein günstiges Urlaubsland.
Da jetzt noch draufzulegen könnte auch nach hinten los gehen.
Ein nicht unerheblicher Teil des BIP kommt ja aus der Tourismusbranche.



So einen großen Anteil hat der Tourismus auch nicht am BIP......keine Bange, die werden das sicherlich verschmerzen. :D

Tinduck am 22 Sep 2017 14:35:20

Immer dieses Geheule.... von Eigentümern von Womos im hohen Kiloeuro-Bereich :D

Fährt keiner mehr nach Frankreich? Oder Spanien? Oder Italien? Oder, oder, oder....

Wer sein Urlaubsland nach den Fahrtkosten aussucht, wird wohl nicht mehr aus D rauskommen, vielleicht noch Benelux und Polen.

bis denn,

Uwe

achim49 am 23 Sep 2017 14:53:44

Hallo an alle,
bei der ganzen Unterhaltung stellt sich mir die Frage : was ist denn mit Deutschland ? Haben wir denn nicht auch an der Schraube gedreht ?

Obwohl unsere Bundeskanzlerin ja versichert hat : Mit mir wird es KEINE Maut geben. Schon vergessen ?

Die Gründe die ein deutscher Verkehrsminister angiebt gelten für das kleine Dänemark doch genau so. Die meisten benutzen es nur zum transit.
Wir ( meine Frau und ich ) auch, als wir im Mai non stop bis Hirtshals gefahren sind, um die Fähre nach Norwegen zu nutzen.

Dooley am 23 Sep 2017 14:58:41

Das steht heute bei uns in der Zeitung. Irgendwie liest sich das so endgültig.


Kritik in Deutschland – und in der eigenen Tourismusbranche.
shz.de von H. Baethge / C. von Tiedemann
– Quelle: --> Link ©2017


Urlaub in Dänemark wird bald teurer – jedenfalls wenn man mit dem Auto anreist: Nach den Deutschen wollen jetzt auch die Dänen eine Maut für Pkw einführen, die nur ausländische Autofahrer belastet. Das hat die Regierung in Kopenhagen beschlossen. Das Konzept soll sich am Mautmodell vom deutschen Verkehrsminister Alexander Dobrindt orientieren. Wie Dänemarks Finanzminister Kristian Jensen gestern ankündigen ließ, soll die Maut „auf allen Autobahnen und eventuell auch den übergeordneten Landstraßen“ gelten und „voraussichtlich ab 2020 eingeführt“ werden. Wie in Deutschland wird es Jahresvignetten geben, aber ebenso Kurzzeit-Vignetten für zwei Monate oder zehn Tage.
Die Höhe der Maut ist noch offen. Jensen möchte aber 300 Millionen Kronen jährlich für die Staatskasse einnehmen – das sind rund 40 Millionen Euro. Als mögliche Beträge nennt das Ministerium die deutschen Mauttarife von bis zu 130 Euro für ein Jahr, bis zu 50 Euro für zwei Monate und bis zu 25 Euro für zehn Tage. Dänische Autofahrer werden im Gegenzug schon ab Oktober durch eine Senkung der Zulassungssteuer entlastet. Das spätere Mautaufkommen soll anders als in Deutschland nicht zurück in den Bau und Erhalt von Straßen fließen, sondern in eine weitere Steuersenkung für dänische Autofahrer.
Während Bundesverkehrsminister Dobrindt und der Automobilclub ADAC trotz Anfrage nichts zu den Plänen aus Dänemark sagen wollten, übte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz deutliche Kritik. „Ich würde Dänemark raten, das offene skandinavische Land zu bleiben, das es bisher war – mit offenen Grenzen und ohne Maut“, sagte der FDP-Politiker unserer Zeitung. Gleichzeitig übte Buchholz Kritik an Dobrindt: „Jetzt sehen wir, was wir uns mit der unsinnigen Maut eingebrockt haben, die die CSU, aber auch die CDU über vier Jahre verfolgt haben – und bei der auch die SPD nicht gegengehalten hat“, schimpfte er.
Auch aus der Wirtschaft im Land kam Kritik an den Plänen der Dänen. „Das ist ein völlig falsches Signal“, wetterte der Präsident der Unternehmensverbände Nord, Uli Wachholtz. „Wir brauchen ein starkes Europa und keine Kleinstaaterei.“ Wachholtz nannte den Kopenhagener Mautbeschluss „ein Eigentor“, weil der dänische Tourismus darunter leiden werde. „Es wird viele Urlauber geben, die sich überlegen, ob sie weiter nach Dänemark fahren“, sagte er. Davon könne womöglich Schleswig-Holstein profitieren. Allerdings schloss Wachholtz auch auf deutscher Seite „negative Folgen für den Grenzhandel im Raum Flensburg“ nicht aus.
Beim dänischen Verband der Ferienhausvermieter sorgt man sich ebenfalls, dass wegen der Maut Gäste ausbleiben. „Das kann letzten Endes ein ganz schlechtes Geschäft werden“, warnte Verbandsdirektor Carlos Villaro Lassen. Dagegen zeigte sich der Sprecher des landesweiten Tourismusverbands „Visit Denmark“ gelassen. „Eine Maut ist ja inzwischen Standard – fast egal, in welches Land man fährt“, sagte Verbandssprecher Anders Rosbo. „Wir glauben daher nicht, dass sie Touristen abhalten wird, nach Dänemark zu kommen.“
– Quelle: --> Link ©2017

buccaneer am 23 Sep 2017 15:04:02

nachvollziehbar und verständlich
... so wie wir denken auch unsere Nachbarn über uns :wink:

spinnerei am 23 Sep 2017 15:47:15

Wenn die Dänen gescheit sind, warten sie erst mal ab, wann und ob das deutsche System überhaupt funktioniert. Da glaube ich nämlich nicht daran.

Wobei eins sicher ist, wenn jemand am deutschen System verdient, dann sinds die ausführenden Großkonzerne, der Staat sicher nicht.

Gast am 23 Sep 2017 21:51:34

Am Ende ist es, wie es vor vielen, vielen Jahren hierzulande war. Jedes Herzogtum, jede Grafschaft, jede freie Stadt, alle erhoben ihre eigene Straßengebühr, Wegezoll, Brückenzoll. Dass es schon heute in Italien, Spanien, Portugal und Frankreich ziemlich teure Streckenmaut gibt, sollte wohl nicht die Rechtfertigung für noch mehr Maut in Europa sein.

achim49 am 24 Sep 2017 13:45:29

Hallo,
in einigen Ländern, z.B. in Frankreich werden die Autobahnen von privaten Firmen gebaut, diese "verdienen" dann durch die Maut. Soweit sollte das zu verstehen sein.
In Norwegen baut der Staat z.B. den Tunnel zum Nordkap, nimmt Maut ein und man glaubt es kaum, wenn das Projekt bezahlt ist, ist die Benutzung frei.
Das sind zwei Beispiele die sicher in Ordnung sind.
Bei uns wird eine Maut eingeführt, obwohl wir unsere Kfz Steuern schon bezahlt haben. Und wenn dann wie zu befürchten das mit der Entlastung nicht klappt, dann sagt man oder Frau Kanzlerin "das tut uns jetzt leid" jetzt zahlt ihr alle.
Wobei ich behaupte das war von vornherein so kalkuliert. Siehe Sektsteuer (ausbau der Flotte) von Kaiser Wilhelm, Soli usw.

Ich bin mir im klaren, das ist jetzt schon wieder Politik. Aber bei Diskussionen über eine Maut muss man die Hintergründe sehen. Den Unsinn hat Deutschland ohne Not vorangetrieben. Vor allem wie will man etwas noch kritisieren wenn wir selbst voll dabei sind.

Übrigens ist heute Wahl

Allzeit freie Fahrt möchte man da zwar wünschen aber bitte wo ???

wolfherm am 24 Sep 2017 15:15:13

:thema: :polit:

RichyG am 24 Sep 2017 17:23:13

Nicht mehr nach Dänemark wegen der geplanten Maut.
Nicht mehr an die deutschen Küsten wegen der ungehörigen Strandabgaben
Nicht mehr nach Spanien wegen der vielen Überfälle
Nicht mehr nach Italien wegen immer mehr Teppichstangen
Nicht mehr in die Schweiz, solange die nicht die blöden Berge abgebaut haben :wink:
Die Luft wird dünn für Wohnmobilisten :eek:

wolfherm am 24 Sep 2017 17:30:44

Tja, dann bleibt nur noch die eigene Einfahrt....

RichyG am 24 Sep 2017 18:00:19

Da gehen dann die Nachbarn zum Angriff über :lach:

Gast am 25 Sep 2017 01:42:43

achim49 hat geschrieben:in einigen Ländern, z.B. in Frankreich werden die Autobahnen von privaten Firmen gebaut, diese "verdienen" dann durch die Maut. Soweit sollte das zu verstehen sein....

In Frankreich hoffte man, durch das Verscherbeln von Tafelsilber ordentlich Geld einzunehmen. Leider waren die Einnahmen nicht allzu üppig, während die Autobahngesellschaften jetzt quasi einen Freibrief bei der Mauthöhe haben. Auch aus diesem Grund meide ich die Maut-Autobahnen, so weit es geht. Zuletzt habe ich für D-F-E keine 20 Euro gelassen. Ähnlich werde ich es bei Dänemark machen. Kann man gut mit der Fähre umschiffen.

achim49 am 25 Sep 2017 09:16:32

Hallo Junio,
das sollte nur ein Bsp. sein dafür, daß es verschiedene Rechtfertigungen gibt für eine Maut. Manche sind nachvollziehbar, wie in dem Bsp., wo eine Firme für eine erbrachte Leistung Geld verdienen möchte. Ob das dann funktioniert oder nicht ist was anderes. Ob das insgesamt gut ist, ist noch eine ganz andere Sache und wie ich das finde noch mal.

ABER es sind nachvollziehbare Gründe.

Die Maut in Deutschland ist es nicht.

Macht es den Nachbarn aber einfach Ihre dann Ihre Entscheidung zu begründen und nimmt UNS alle Möglichkeit zu kritisieren.

WoMo81 am 25 Sep 2017 10:58:23

Moin!

Meinetwegen können Sie das gerne so machen. Das fahren auf dänischen Autobahnen ist sehr entspannt und für uns fängt der Urlaub mit Überquerung der Grenze direkt an (egal ob über die Autobahn oder Landstraßen).

Auch sind die Straßen in einem vernünftigen Zustand, die Rastplätze mehr als gepflegt und gut ausgeleuchtet und auch die WC Häuschen dort sehr ordentlich!

Da wäre ich gerne bereit einen kleinen Obolus für zu bezahlen.

Gruß, René

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