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Wohnmobil Alptraum Weinsberg Meteor 1, 2


manne52 am 23 Sep 2017 22:57:09

Hallo Leute, nun hat es mich erwischt. Meine Tochter hat sich ein Wohnmobil gekauft, einen Weinsberg Meteor Baujahr 1988,gegen meinen ausdrücklichen Rat und ohne sich im Vorfeld schlau zu machen.
Mein erster Eindruck, ziemlicher Schrott, leider wurden meine Befürchtungen noch übertroffen.
Kurz noch zu meiner Person: Ich heiße Manfred, bin 65 Jahre alt, Rentner und habe bislang mit Wohnmobil oder Camping nichts zu tun gehabt.

Nach dem ich die Durchrostungen mit Polyester leidlich geflickt hatte, stellte meine Tochter undichte Fenster fest.
Der Verkäufer war inzwischen abgetaucht, also selber abdichten.
Die Eckleisten waren schnell abgebaut, darunter konnte man schon das vermoderte Holz sehen.

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Jetzt kam es richtig dick. Erst haben wir die Möbel abgebaut und die Holzvertäfelung der Beifahrerseite herunter gerissen. Da konnte man schon den ganzen Schaden erkennen.

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Also erst am Küchenfenster begonnen das Holz zu tauschen und bis zur hinteren Ecke weiter gearbeitet.

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Dann auch schon die erste Sperrholzvertäfelung erneuert und dann das erste Fenster neu eingesetzt.

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Als ich an der Ecke angekommen war, Schock!

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Der gesamte hintere Unterboden war durchgefault! Habe ich so nicht erkannt denn die untere auf dem Boden sitzende Leiste war im Großen und Ganzen in Ordnung.
Also noch den hinteren Bereich des Bodens entfernt und eine neu Sperrholz Platte eingebaut.

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Ach ja, habe ganz vergessen zu erwähnen das beim Ausbau der Möbel auch noch ein kapitaler Dachschaden entdeckt wurde.

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Soweit der momentane Stand.

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Es ist mir klar, dass das sich hier um einen Totalschaden handelt, aber es bleibt ja nur das Geld abschreiben oder noch einmal etwas investieren und dann aber wissen wie der Aufbau beschaffen ist.

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mantishrimp am 23 Sep 2017 23:11:35

Hallo,

ich habe mal alle Bilderlinks repariert, schau dir bitte mal die --> Link Anleitung zum hochladen und einfügen von Bildern an.

Jonah am 23 Sep 2017 23:18:05

Hallo und herzlich willkommen. Da habt ihr ja schon viel erneuert und Zeit reingesteckt, klasse, dass du sowas selber machen kannst. Weiterhin viel Erfolg!

jandijk am 24 Sep 2017 00:31:19

Nabend.
Rost und GFK. Wie genau ist das gemeint? Weil sonst sieht das ja alles ganz ok aus.
Was für Holz hast du verwendet?
Grüße

manne52 am 24 Sep 2017 09:27:40

Das Windleitblech oder heist es Scheibenträger ist im Bereich der Scheibenwischer durchgerostet, eben so die Kotflügel an den Kanten.Fotos folgen.
Für den Aufbau nehme ich gehobelte Fichtenlatten, als Kleber Caravankleber.
Da ich die Reparaturen im freien auf unserer Wendeplatte vornehme, bin ich wetterabhängig. DerWagen ist zwar eingeplant und somit "regendicht", aber der erste Herbststurm hat mich fast weggeweht.
Zumal da die beiden hinteren Ecken und die Heckwand noch nicht stabil waren.
Gruß
Manfred

hogimobil am 24 Sep 2017 09:50:20

Oh Manfred, Respekt! Das Du sowas für Deine Tochter tust, finde ich super. Nur weiter so und viel Erfolg.

Gast am 24 Sep 2017 10:02:40

Hallo Manfred,

Sehr viel Arbeit machst du dir da. Beindruckend! Nimmst du zum Wiederaufbau styropor oder xps? Xps nimmt kein Wasser auf.

Grüße, Alf

JoFoe am 24 Sep 2017 10:37:13

manne52 hat geschrieben:Kurz noch zu meiner Person: Ich heiße Manfred, bin 65 Jahre alt, Rentner und habe bislang mit Wohnmobil oder Camping nichts zu tun gehabt.

Moin Manfred ,
und willkommen . Dafür das du damit bisher nix am Hut hattest bist du nun aber gut drin im Thema :mrgreen: Hast du den die Stellen des Wassereintritts schon gefunden und abgedichtet ? Auf jedem Fall gutes gelingen .

gluehstrumpf2 am 24 Sep 2017 10:44:32

Hallo Manfred,

ich muss sagen ich bewundere Deine Ausdauer und Geduld . Es ist beachtenswert wie gründlich Du Dich diesem Fahrzeug annimmst!

Ich wünsch Dir und Deiner Familie gutes Gelingen und dann natürlich gute Fahrt.

Gruß Gluehstrumpf

volki am 24 Sep 2017 14:32:09

manne52 hat geschrieben:Hallo Leute, nun hat es mich erwischt. Meine Tochter hat sich ein Wohnmobil gekauft, einen Weinsberg Meteor Baujahr 1988,gegen meinen ausdrücklichen Rat und ohne sich im Vorfeld schlau zu machen. .


Würdest du uns auch noch den Preis nennen, den deine Tochter bezahlt hat?
.

gespeert am 24 Sep 2017 14:58:33

Nimm bei Rost am Blech (Eisen/Stahl) zum Behandeln Phosphorsaeure um die braune Pest zu entfernen.
Gleichzeitig schuetzt Du das gesunde Blech vor weiterem Rosten.
Allerdings gut die Stellen nach Gebrauchsanleitung spuelen und darauf gefasst sein, das nach Rostentfernung weitere Loecher sichtbar werden.

Rainers1869 am 24 Sep 2017 15:37:45

Hallo Manne, suchst Du noch einen Sohn?
Bei so einem Papa würde ich noch viele Fahrzeuge kaufen, repariern lassen und wieder verkaufen.
Top arbeit die Du da machst.

manne52 am 24 Sep 2017 17:05:00

Hallo,
die Wasserschäden soweit ich sie schon gefunden habe, bei der Küche kommen über das schlecht gedichtete Fenster, am Dach durch die Schraubenlöcher der Dachreling und an der Rückwand über die Leiterbefestigung. Die Rostschäden habe ich nur angeschliffen und gespachtelt. Ich musste schnell handeln, ständig hat es geregnet und ich musste die Pausen zwischen de Schauern nutzen.

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Ausserdem gibt es noch ein unsachgemäß eingebautes Seitenfenster, es wurde mit Mörtel eingesetzt.
Meine Tochter hat 4600€ bezahlt, dabei war die Aussage, ist sofort reisebereit und trocken, ausschlaggeben. Leider konnten wir den Verkäufer nicht mehrdarauf ansprechen. Er geht nicht mehr ans Telefon.

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JoFoe am 24 Sep 2017 17:24:26

manne52 hat geschrieben: Die Rostschäden habe ich nur angeschliffen und gespachtelt.

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[/img]

Die Rostschäden würde ich aber lieber Schweißen oder günstig Schweißen lassen . Die Prüfer stehen eher nicht so auf Spachtelmasse .
Hat der Wagen denn noch Tüv ?

manne52 am 24 Sep 2017 17:54:11

Der Wagen hat TÜV bis 5.2019

gespeert am 24 Sep 2017 18:22:24

Bist Du noch ganz sauber? ;-)
Machst Dir die Arbeit das Teil zu zerlegen, pfuscht dann aber an der Rostbehandlung!!
An deiner Stelle wuerde ich da nochmal mit Phosphorsaeure beigehen. Ggf. auch noch mit gutem Zinkspray.
Sonst hast Du in 2 Jahren wieder Spass.

Fensterinbau mit Moertel? :-o
Allerliebst!
Kannte ich so noch nicht.
Bauschaum zum Loecherstopfen, vorzugsweise auch an tragenden Teilen, kenne ich.

jandijk am 24 Sep 2017 18:30:34

Was spricht dagegen es genau wie beim Aufbau anzugehen?
GFK am Windlauf is doch auch nur knapp eine Liga oberhalb von Mörtel als Scheibenrahmen..aber die gleiche Sportart.
Grüße

manne52 am 24 Sep 2017 21:33:24

Die ursprüngliche Planung war auch nur eine vorläufige Reparatur der Blechschäden und dann die erste Reise. Später eine Erneuerung der Blechteile. Leider kam es anders!

JoFoe am 24 Sep 2017 22:48:13

manne52 hat geschrieben:Die ursprüngliche Planung war auch nur eine vorläufige Reparatur der Blechschäden und dann die erste Reise. Später eine Erneuerung der Blechteile. Leider kam es anders!

? Wie es kam anders ? :eek:
Du machst doch weiter ?

manne52 am 26 Sep 2017 12:35:48

Heute kam der nächste Schock, ich habe das kleine Seitenfenster freigelegt.

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Ertens war es direkt aus das Blech geklebt ohne jeglichen Rahmen und dann noch mit Silikon eingedichtet und mit Mörtel festgesetzt!
Entsprechend sieht das Holz unter dem Fenster aus.

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Kennt jemand diese Art Fenster und kann man das wieder einbauen? Wenn ja wie wird das gedichtet und befestigt?

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Aussedem habe ich noch ein "Geheimfach"hinter dem Sperrholz gefunden. Der Auschnitt war ohne Isolation, aber die Kanten waren abgeschägt. Da sollte wohl mal etwas eingebaut werden.
Gruß
Manfred

mantishrimp am 26 Sep 2017 13:30:54

Hallo,
auch im letzten Beitrag habe ich:
mantishrimp hat geschrieben:ich habe mal alle Bilderlinks repariert, schau dir bitte mal die --> Link Anleitung zum hochladen und einfügen von Bildern an.

JoFoe am 26 Sep 2017 18:49:34

Oh man . :mrgreen: Das ist nun mal richtig Mist aber du bist ja schon so weit gekommen . :ja: Ich gehe mal davon aus das man das Fenster eindichten muss und dann durch den Rahmen schraubt . Aber ob das nun ratsam ist das olle Ding da wieder reinzufummel ?
Aber der Vorbesitzer scheint ja Maurer gewesen zu sein. ? Also das ist alle Huddel und Mist aber aufgeben gilt nicht.

turbokurtla am 27 Sep 2017 07:22:54

manne52 hat geschrieben:Kennt jemand diese Art Fenster und kann man das wieder einbauen? Wenn ja wie wird das gedichtet und befestigt?

Solche Fenster waren in den 80igern üblich.
Sie wurden von außen mit Dichtmitel angedrückt und innen waren am Aluprofil Klammern.
Diese waren abgewinkelt, fanden im Profil des Fensters Halt und das kleine abgewinkelte Stück krallte sich innen an die Wand.
Das Ganze wurde innen mit Kunststoffrahmen abgedeckt.
Gruß Kurt

Tinduck am 27 Sep 2017 07:23:25

Als Ersatz für dieses komische Fenster würd ich ein Seitz kaufen und einbauen. Ausschnitt halt anpassen, bist ja eh schon an der Grundsubstanz :D

Mörtel, das ist echt der Gipfel der Genüsse...

bis denn,

Uwe

Thoddie am 27 Sep 2017 07:34:41

Moin Manfred,
ich möchte dir hiermit meinen ganzen Respekt zum Ausdruck bringen. Wirklich. Chapeau! :tach:

Ich hätte schon lange
1. meine Tochter enterbt und
2. die Ruine abgefackelt.

Mach' weiter so!

Hobbit_615 am 27 Sep 2017 09:05:39

Moin in die Runde,
kann es sein das der "Mörtel" ausgetrockneter brösliger Kit ist?

Ansonsten fehlt mir hierzu jegliche Vorstellungskraft.

Gruß Andi

manne52 am 27 Sep 2017 09:42:24

Danke Kurt für die Antwort, so was habe ich schon vermutet. Blöd nur, dass im Alkoven ein Fenster gleicher Bauart eingebaut (oder gemauert) ist. Komme ich jetzt nicht so richtig ran, muß ich erst leerräumen.
Danke auch an die vielen Wünsche zum Durchhalten. Ich werde weiter berichten.
Gruß
Manfred

manne52 am 28 Sep 2017 20:13:45

Hallo, ich habe jetzt noch eine Frage, bzw. ich brauche noch einen Rat: Ich komme jetzt an den Punkt an dem ich die Außenleiter montieren könnte, damit ich die Löcher in der Außenhaut wieder verschließen kann.
Die Leiter war nur auf dem Blech mit Dichtmitteln aufgesetzt und mit Holzschrauben ins Holzgerüst festgeschraubt.
Gibt es bessere Methoden? Sollte man unter den Leiterflanschen eine Gummiplatte legen?
Ich habe auch überlegt von Innen Schlossschrauben durch das Holz zu stecken und die Leiter mit Hutmuttern festzuschrauben. Zwischen Mutter und Flansch wäre dann noch Platz für einen Dichtring.
Gruß
Manfred

turbokurtla am 29 Sep 2017 08:13:17

Na klar Manfred.
Alu- oder Edelstahlplatten so etwa 6 x 10 cm. Eine innen und eine außen und mit Schloßschrauben befestigen.
Das hält.
Da drunter nur Dekalin zum abdichten.
Gruß Kurt

rkopka am 29 Sep 2017 09:44:59

Bei meinem alten Womo(wasserschaden) war die Leiter teilweise nur in Querleisten angebracht (soweit man das nach dem Entwässern noch erkennen konnte). Ich habe dann zur Sicherheit etwas breitere Leisten bis nach unten an den Stellen angebracht, um die Kraft besser abzuleiten. Bei mir gab es dort ältere (schon ausgetrocknete) Schäden, bei denen die Schrauben im Holz gearbeitet hatten und Wasser reinkam. Eine stabile Metallplatte ist da sicher besser. Oder zumindest Maschinenschrauben und z.B. Einschlagmuttern.

RK

Stellie am 29 Sep 2017 10:07:39

Hallo,

warum wendest du dich nicht an den Verkäufer, du hast doch sicherlich mehr als nur seine Telefonnummer?

Gruß Stellie

manne52 am 29 Sep 2017 13:26:29

Super Danke,
dann werde ich die Leiter mit Schloßschrauben befestigen. Mal sehen ob ich auch Schrauben in Edelstahl bekomme.
Gruß
Manfred

gespeert am 02 Okt 2017 20:03:13

Schxxx auf den Vk!
Der hat das Ding los, der Ursprungszustand ist nicht mehr gegeben!
Somit kann der nichts dazu sagen was helfen koennte.

manne52 am 03 Okt 2017 18:40:38

Hallo,
ich bin jetzt ein Stück weiter. Am Samstag konnte ich den Bodenam rechten Radkasten fertig stellen. Bild
Der Radkasten wird später eingebaut. Montag konnte ich die linke Seite in Angriff nehmen.
Bild
Wenn alles klappt werde ich morgen den Rahmen für das Fenster anfangen.
Wir wollen erst alle Schäden aufnehmen und dann noch einmal versuchen mit dem Verkäufer in Kontakt zu treten.
Gruß
Manfred

JoFoe am 03 Okt 2017 19:14:18

Hallo Manfred ,
ich sehe du bist weiter fleißig dabei. Hut ab ! :ja:

manne52 am 04 Okt 2017 20:31:10

Hab ich eine Wahl,
ich bastele auf unserer Wendeplatte unter einer Plane vor Regen geschützt. Hoffentlich wird sie mir heute Nacht nicht weggeweht.
Mit etwas Glück kann ich in 2 Wochen auf eine Halle zurückgreifen, dafür muß ich den Wagen aber wieder fahrbereit haben.
Kann mir jemand sagen wie die Seitenschürzen bei diesem Modell befestigt werden? Die heute verwendeten Befestigungsstopfen würden nicht passen. Die benötigten Stopfen müssten einen Durchmesser
von 16mm haben.
Gruß
Manfred

manne52 am 21 Okt 2017 20:12:22

Hallo, ich wollte mal über den aktuellen Stand berichten.
Der Boden ist so gut wie fertig.--> Link Die rechte Seite ist auch schon vertäfelt.--> Link Die Rückwand ist fast fertig und das Fenster ist neu eingedichtet. --> Link Das kleine Fenster wurde neu eingekastet, --> Link vertäfelt und eingesetzt. --> Link Das erste Drittel des Daches habe ich auch schon begonnen. Ich wollte das Dach abschnittsweise erneuern, damit es mir nicht nach innen einsackt. Bleibt die Frage wie wird die Sperrholzvertäfelung am Besten versiegelt? Meine Tochter ist für ölen oder Firnis. Ich würde lieber mit Klarlack versiegeln.
Mal sehen wie weit ich in der nächsten Woche komme? Das schöne Wetter ist ja erstmal vorbei und arbeiten von außen am Dach unter Plane ist nicht so prickeln. Ach ja, die Tür des Gaskastens habe ich auch neu verkastet, wird aber noch angepasst.--> Link
Gruß Manfred

murksmax am 22 Okt 2017 14:05:06

manne52 hat geschrieben:... Bleibt die Frage wie wird die Sperrholzvertäfelung am Besten versiegelt? Meine Tochter ist für ölen oder Firnis. Ich würde lieber mit Klarlack versiegeln.


Moin Manfred,

wenn ich das richtig gesehen habe, dann hast Du die Bodenplatten mit Siebdruckplatten gemacht. Da ist es wichtig, dass die im Bereich der Stöße ordentlich abgedichtet sind. Das würde ich mit Sika oder Dekalin machen, damit da keine Feuchtigkeit reinziehen kann. Vielleicht noch mit Alu-Klebeband die Stöße von unten überkleben, bevor man den Unterbodenschutz draufhaut. Das Abdichten gilt für die Schrauben/Bolzen sowie alle Bohrungen für Kabel/Rohre/Schläuche. Wichtig: Nicht mit Silikon arbeiten! Das Zeug klebt nicht genug ... Innen müssen die Platten nicht groß versiegelt werden, da reicht die "Naturfläche".

Die Sperrholzvertäfelung an den Seiten oder an der Decke würde ich mit einem Acryl-Lack - z. B. Remmers Treppenlack - vorbehandeln. Dazu würde ich den Lack für die ersten zwei Durchgänge ca. 30 %ig mit Wasser verdünnen und mit einer Fellrolle auftragen, sofern Du keine Spritzpistole mit Kompressor zur Verfügung hast. Anschließend eine 3. Runde unverdünnt (bzw. gerade so spritzfähig eingestellt), um eine dichte Schicht zu erhalten. Der o. g. Lack ist bei ca. 20 ° nach kurzer Zeit (~30 min.) staubtrocken, nach zwei Stunden grifffest und kann nach vier Stunden überarbeitet werden.

Als Deckschicht würde ich dann einen Teppich, Microfaser- oder Verkleidungsstoff nach Wahl aufbringen. Das hätte den Vorteil, dass sich keine großen Schwitzwassermengen darauf niederlassen und man in einer Tropfsteinhöhle sitzt :ertrink: Wenn Du ein Kunstleder nehmen willst (an der Decke ggf.), dann möglichst eine dünne Lage Schaumstoff (z. B. 2-3 mm Trittschalldämmung) drunter machen, dann ist die Haptik angenehmer und Unebenheiten im Untergrund fallen nicht so auf :ja:
Wenn Du das Holz sichtbar lassen möchtest, würde ich mich für den Lack in matt oder seidenglanz entscheiden, vermutlich eher in matt. Die großen Wandflächen und die Decke möchte ich keinesfalls in hochglanz haben, da sieht man immer jeden Griffel drauf. Und ich würde das ganze dann noch mind. mit zwei weiteren Schichten, also insgesamt 5 Lackschichten, behandeln.

Zum Abschluss: Ich bewundere Deinen Elan und Dein En­ga­ge­ment! Die Arbeit, die man bisher sehen konnte, ist klasse, ich Drücke Dir weiterhin die Daumen und hoffe, dass die Mühe ordentlich gewürdigt wird! :daumen2:

manne52 am 22 Okt 2017 15:33:29

Hallo Max,
danke für die Tipps. Die Abdichtung zwischen den Bodenplatten habe ich gemacht. Die Nähte und die Kanten zwischen Platten und Rahmen will ich auch noch abdichten. Bei den Sperrholzplatten bin ich mir mit meiner Tochter noch nicht einig. Hat ja auch noch etwas Zeit. Die Deckensanierung bzw. wasserdicht hat jetzt oberste Priorität, heute hab ich die erste Radabdeckung laminiert. Leider ist mir mein Material ausgegangen. Na gut, dann werde ich jetzt die Befestigungsstopfen für die Schürzen drehen.
Die Arbeit wird mir jetzt noch nicht ausgehen.
Gruß
Manfred

gespeert am 22 Okt 2017 20:14:36

Ich halte das Lackieren fuer keine gute Idee.
Erstmal braucht man Speziallacke fuer Innenraeume um keine Schadstoffe einzutragen.
Alles mit Kunststoff einzupacken, na ja.
Oele die Flaechen und lasse sie atmungsaktiv, das Holz nimmt ja Feuchtigkeit auf und muss diese wieder abgeben koennen.
Gehe vorher zum Fachmann!

mjackdaw am 23 Okt 2017 09:55:58

Ich hatte für den Ausbau meines T5 die Innenverkleidung und Schränke Birke-Multiplex Platten in 4 und 9 mm Stärke verwendet. Alles gut und sehr stabil.
Leider hatte ich alles mit einem wasserverdünnbaren Klarlack von Clou beschichtet. Der Lack läßt sich sehr gut verarbeiten und die Ausdünstungen sind (gefühlt) relativ gering. Aber im WoMo wird der Lack angegriffen, wenn er mit Wasser in Berührung kommt. Es bilden sich Flecken und im Bereich der Spüle ist der Lack aufgequollen.
Heute würde ich auch mit Wachs oder Öl beschichten.
Weiterhin viel Erfolg!
Heinz

manne52 am 04 Nov 2017 20:59:53

Heute gehts mir gut,
das erste Etappenziel ist erreicht!! Die Fenster sind eingebaut, die Dachverlattung ist fertig, --> Link beide Dachlucken sind eingedichtet und die Kanten sind mit Klebeband provisorisch abgedichtet.
Die Kantenleisten will ich neubestellen weil mir eine beim Ausbau total verzogen ist. Aber unter der Plane sollte jetzt nichts mehr passieren. --> Link Leider habe ich noch einen Schaden an der Tür gefunden, aber der ist inzwischen auch repariert.--> Link
Ab der nächsten Woche möchte ich kürzertreten und endlich mal wieder zum Sport, in den letzen Wochen gab es ja nichts anderes als das Wohnmobil.
Allerding leuchtet schon lange die Warnlampe für Wasser im Diesel darum möchte ich möglichst schnell den Kraftstofffilter --> Link wechseln, leider ist ein anderer Filter eingebaut als der aus meinem Handbuch.
Da muss ich mich ersteinmal schlau machen. --> Link
Gruß
Manfred

Weltenbummler48 am 06 Dez 2017 23:26:46

Hallo Manfred,

scheint Dir ja auch viel Spaß zu machen....
:) wie unter Deinen Händen das WOMO "wieder aufersteht" !

Glückwunsch an die Tochter die SOOO einen Vater hat !

Meint

Weltenbummler48

manne52 am 06 Dez 2017 23:50:08

Der Spaß ist mir vergangen, ich bin zwar beim Innenausbau ( Bilder folgen), aber die Kiste zickt wo sie nur kann.
Im Moment springt sie schlecht bis garnicht an. Erst hab ich den Dieselfilter ausgewechselt und dabei festgestellt das der Vorbesitzer den inneren Dichtring vergessen hat.
Aussserdem hab ich ständig Luft im System. Vermutlich die Spritpumpe.Werde ich demnächst auswechseln. Dazu kommt, dass das Vorglührelais nicht beim jedem Starten schaltet.
Lagsam geht jeder Optimismus flöten.
Gruß
Manfred

Weltenbummler48 am 07 Dez 2017 21:46:14

Liegt vielleicht auch am feuchten Wetter , ....

Mach mal eine kleine Pause, ... dann wird neue Enegie und Kraft in Dich strömen :) :ja:

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