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9 Sitzer oder Kastenwagen? 1, 2


schwede73 am 24 Sep 2017 09:19:12

Servus miteinander,

kurz zu mir:
Ich bin 44 Jahre alt, wohne in der Oberpfalz, bin Schreinermeister.
Ich möchte mir einen neueren Fiat Ducato L2H2 anschaffen, Bj. 2015-2016.
Oder ein vergleichbares Modell.
Das Fahrzeug soll zu nem einfachen Camper ausgebaut werden,
um damit mit meiner Frau und unserer 6 jährigen Tochter in den Urlaub zu fahren.

Vorne Fahrersitz und Doppelsitzbank, hinten auch nochmal eine Zweiersitzbank gegenüber der Schiebetür mit Gurt.
Damit unsere Tochter auch während der Fahrt hinten sitzen kann.

Ich bin nun am grübeln, ob es besser ist, einen geschloßenen Kastenwagen zu nehmen, oder einen rundum verglasten 9 Sitzer?
Evtl. könnt ihr mir hier bei meiner Entscheidung mit eueren Erfahrungen etwas helfen.
Vor und Nachteile beim Ausbau, etc..

Vielen Dank!

Eifelwolf am 24 Sep 2017 09:32:05

Mein erstes WoMo war ein von mir ausgebauter T3. Ursprünglich war dies ein Kastenwagen, der als Sonderausstattung direkt hinter der Fahrerkabine noch jeweils links und rechts ein Fenster im Aufbau hatte. Das passte gut zum VW Bus-Ausbau, und die Fenster waren halt „Echtglas“, entsprechend strapazierfähig. Nachteil: Die Fenster waren eben auch nicht isoliert. Wenn man nicht im Winter unterwegs ist, ist dies jedoch vernachlässigbar.

Bild

Gast am 24 Sep 2017 09:44:06

Rundum verglast ist für einen Campingbus unpraktisch. Welches Fenster soll da frische Luft hereinlassen, wenn es regnet? Üblich sind Seitz Ausstellfenster. Dazu wird das Blech entsprechend ausgesägt. L2H2 ist hingegen ein guter Kompromiss zwischen kompakt und geräumig. Beim nackten Kastenwagen muss übrigens noch ein Laderaumboden eingebaut werden, außerdem fehlt dann noch die Isolierung. Aber beim Fensterbus ist es auch nicht gleich fertig. Dort kann man auf dem Boden nichts befestigen und die Wände sind nicht ausreichend isoliert.

Der Kastenwagen hat vorn 3 Sitze. Allerdings ist die Doppelsitzbank nicht sehr bequem. Manche haben diese Sitzbank geändert, indem sie den Winkel der Rückenlehne (die ist nämlich zu steil) vergrößert haben. Das ist vielleicht nicht so ganz erlaubt ... aber dazu will ich mal nichts weiter ...
Mehr Möglichkeiten schafft eine zugelassene Sitzbank hinten, die man zum Bett umbauen kann. Allerdings würde ich mich vorher informieren, was es gibt, und was als extra Sitz eingetragen werden kann.

Praktisch am Ducato und auch dem Jumper ist, dass man quer schlafen kann, sofern man unter 1,85 m ist. Mehr Tipps gern per Kurznachricht.

Gast am 24 Sep 2017 09:47:55

Außenwände sollten auch dann isoliert werden, wenn man nur im Sommer unterwegs ist. Die nackten Außenbleche sind sehr empfindlich gegen Stöße (da reicht ein Stoß mit einer dünnen Stange, schon sieht man außen eine Delle) und gleichzeitig entsteht dort viel Kondenswasser, auch im Sommer!

teuchmc am 24 Sep 2017 09:48:55

Moin Schwede oder wie immer Dein Name ist! Schau mal hier bei "Bussi deluxe". Da sind ein paar Argumente für den Fensterbus,welche nicht unbedingt von der Hand zu weisen sind. Beim Transit ist es z.B. ein Problem im Kasten einfach mal ne Bank ein zu bauen, weil man da auf Campingböcke etc.gehen muss. Grund ist eine andere Bodengruppenaufteilung. Wie es beim Duc ist entzieht sich meiner Kenntnis. Was eine weitere Möglichkeit wäre, ist eine Kastenwagen-Doka. Die feste Trennwand wird ja beim Umbau entfernt. Bei Baubetrieben gerne im Einsatz.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Berndhaller am 24 Sep 2017 10:05:56

Die Serie ist ein 6 Sitzer, wenn es ein H2 L2 Hochdachkombi werden soll. Die zweite Sitzreihe ist eine Option.
Bei Einzelsitzen kannst du nach hinten gehen, bei einer Dreiersitzbank musst du drüber klettern.
Nimmst du getönte Seitenscheiben kannst du dir Vorhänge sparen.
Zwei Schiebetüren mit jeweils einem Schiebefenster sind nicht schlecht. Bei Luftfederung hinten braucht du meist keine Keile.
Mit Klima vorne und hinten ist der ganze Dachhimmel auch schon ausgebaut.
Willst du den Ducato als Hauptfahrzeug nutzen nimm verglast.

Gruß

Gast am 24 Sep 2017 10:52:38

Berndhaller hat geschrieben:....
Bei Einzelsitzen kannst du nach hinten gehen, bei einer Dreiersitzbank musst du drüber klettern.

Das ist wohl wahr. Ich habe die Doppelsitzbank, bei Regen "mal nach hinten gehen" ... den Rest kann man sich ausmalen. Drüber klettern gelingt sicher nur Kleinkindern.

Berndhaller hat geschrieben:Nimmst du getönte Seitenscheiben kannst du dir Vorhänge sparen.

Und was ist abends bzw nachts?

Berndhaller hat geschrieben:Mit Klima vorne und hinten ist der ganze Dachhimmel auch schon ausgebaut.

Es stellt sich die Frage, was hinter dem Dachhimmel ist. Ich möchte nicht wissen, wie sich das Kondenswasser dort sammelt und .... Eine Isolierung mit Armaflex etc wird dort sicher nicht sein. Da muss man auf jeden Fall mal nachsehen und ggf nachrüsten.

Berndhaller hat geschrieben:Willst du den Ducato als Hauptfahrzeug nutzen nimm verglast.

Naja, ich fahre meinen Kleinbus ebenfalls als Hauptfahrzeug und es ist kein Fensterbus. Den Wiederverkaufswert schmälert es nicht, wenn es ein Kastenwagen ist. Ich beschäftige mich mit einem Nachfolger und habe bereits einen ganzen Haufen Interessenten. Ich denke, dass sich die Leute nicht TROTZ Kastenwagen sondern WEGEN Kastenwagen sehr dafür interessieren. Die Leute sind nicht von der Sorte, die für ganz wenig Geld kaufen wollen. Ein ausgebauter oder teilausgebauter Kastenwagen ist sehr beliebt.

Cheesus am 24 Sep 2017 11:37:11

Ich bin nach wie vor großer Verfechter der Vollverglasung, wie man an meinem Thread "Bussi Deluxe" --> Link unschwer erkennen kann. Die Rundumsicht im Inneren ist einfach durch nichts zu ersetzen. Erst vor 2 Wochen habe ich mir den Renault Master Kastenwagen eines befreundeten Ausbauers angeschaut und konnte mir einen gewissen Anflug von Klaustrophobie nicht verkneifen. Not my cup of tea!

Folgende Punkte sprechen für mich für und gegen eine Vollverglasung:

PRO
- tolle Rundumsicht nach draußen (vor allem, wenn man in der Natur steht und wenn man bei Regen drinnen sitzen muss)
- mehr Licht im Innenraum
- größeres Raumgefühl
- bessere Sicht beim Fahren und Einparken

CONTRA
- Schlechtere Isolierung (meines Erachtens vernachlässigbar, zumindest wenn man im Sommer fährt)
- Lüftung nur an den Schiebefenstern möglich (vor allem hinten ein Problem, wo man schläft)
- weniger Fläche, um Dinge zu befestigen

Der Einbau von Schränken etc. ist meines Erachtens kein Problem, auch wenn ich selbst darauf verzichtet habe. Bei mir gibt es nur Hängeschränke und den Stauraum unter den Sitzen. Trotzdem würde nichts dagegen sprechen, auch einen hohen Schrank (oder sogar eine Nasszelle) einzubauen. Denn die Fenster sind ja so verdunkelt, dass man von außen nichts erkennt. Also würde auch eine Schrank-Rückwand die Optik von außen nicht stören.

Das Thema Isolierung wir meines Erachtens etwas zu heiß gegessen. Klar wird es in meinem Bus im Sommer teilweise recht warm. Allerdings kann ich das auch verhindern, indem ich Alu beschichtete Sonnenschutz-Matten an die Scheiben hefte. Dann geht es eigentlich. Und sind wir mal ehrlich: wenn's draußen 32 Grad hat, dann hat's innen irgendwann auch 32 Grad, es sei denn ich lasse den Motor mit der Klimaanlage laufen.
Bei Kälte sieht es ähnlich aus: Ich habe leider keine Standheizung, also wird's im Herbst/Winter schon "etwas kühler" innen. Die Isomatten helfen hier nur bedingt. Da ich aber kaum Im Winter unterwegs bin stört mich das wenig. Einfach ne Wärmeflasche gemacht und schon wird's schön kuschelig.

Fazit: Vollverglasung! Aber das ist vielleicht auch etwas Geschmacksache...


Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist Deine Sitzaufteilung:
Du schreibst, Du willst zu dritt reisen, planst dafür aber vorne 3 Sitze plus noch mal ne Zweier-Sitzbank ein. Will die Tochter denn nicht bei Euch sitzen? Und wozu den hinteren Platz verschwenden? Nur damit die Tochter alleine sitzen kann/muss?

Ich würde entweder nur die 3 Sitze vorne in Erwägung ziehen oder alternativ gleich vorne zwei und hinten 1-3 Sitze planen (schau Dir vielleicht mal meine Lösung mit den 2 Sitzen hinten an). Dann kannst Du evtl. auch bequem nach hinten gehen. Allerdings muss ich sagen, dass wir recht selten von vorne nach hinten durchgehen. Und wenn, dann kann man das auch aussen rum machen. Es sei denn, man will während der Fahrt hinten kurz was holen, was wir natürlich nieeeemals machen würden :D .

Mein Rat lautet daher: lass in Deinem Wohnmobil genügend Platz! Bau nicht alles zu. Sonst wird es dort zu dritt sehr schnell sehr eng (vor allem bei Regenwetter). Nehmt lieber weniger Zeug mit. Und Du wist auch feststellen, dass in die kleinsten Schränke eine Menge Zeug passt. Plant also vorher gut Eure Bedürfnisse und überlege Dir dann ein optimales, maßgeschneidertes Raumkonzept für Dich und Deine Familie.

Gruß Thomas

Gast am 24 Sep 2017 13:18:32

Im Vergleich zur Doppelsitzbank sind die Standardsitze für hinten kaum bequemer, da die Rücklehne starr ist. Ich lasse mich gerne belehren, vielleicht gibt es auch andere Sitze für hinten, womit ich jene ab Werk meine, nicht die aus dem Fachhandel.

Bei den Schränkchen gilt: lieber eine kleine Fläche von Boden bis Dach belegt als mehrere nur halb hoch. Tischchen kann man als Klapptisch bauen. Wenn sie benötigt werden, klappt man sie auf. Eine Toilette kostet nur Platz und wird im Alltag kaum verwendet, so ist es bei den meisten. Fertigeinbauten von Reimo & Co sind sehr praktisch, aber leider nicht gerade günstig. Vorteil ist eindeutig, dass sie den Platz optimal nutzen und Passgenauigkeit haben (sollten). Nicht jedes Fahrzeug hat die Voraussetzungen für Fertigeinbauten (vorhandene Befestigungspunkte, Baujahr des Fahrzeugs, Fiat ist nicht 100 % identisch mit Citroën ...), das sollte man vor einem Fehlkauf prüfen.

Fläche vergrößert übrigens ein Vorzelt, oder für den Anfang ein Sonnensegel mit optionalen Seitenwänden.

gtom am 24 Sep 2017 15:41:12

Hab ich das richtig gelesen, vorne die 2er Bank + Fahrersitz ?

Also, Mama, Kind, Papa?

Sorry, das ist alles andere als komfortabel und zukunftsfähig... Für ein Kleinkind die ersten beiden Jahre mag das noch angehen, aber gerade beim Ducato ist die vordere Sitzreihe absolut nicht geeignet um lange Reisen damit zu machen...

Weiter solltest du mal nachrechnen wie der Preisunterschied zwischen Vollverglast mit i.d.R 8 bis 9 Sitzen und einem normalen KaWa ist...
Für das Geld hast du dann im Endeffekt einen komfortablen Einzelsitz und eine vernünftige Campingverglasung und Isolierung übrig...

Beim Fiat Ducato kostet nämlich der Komfort- Einzelsitz vorne (dann hast einen vernünftigen Durchgang zum Wohnbereich) gerade mal 140€ Aufpreis (Wegfall Doppelsitzbank)
Soweit ich mich erinnern kann kostet alleine die Vollverglasung beim Neufahrzeug einige Tausend € mehr und wird demnach bei Gebrauchten fast nur für die 9 Sitzer verwendet... (Macht ja sonst keinen Sinn) Entsprechend höher sind auch die Gebrauchtpreise bei den verglasten Modellen...

Grob überflogen dürfte dich ein zugelassener Einzelsitz mit Gurtbock knappe 1k € kosten und für die Fenster hast nochmal 1500€ zu rechnen (in Neu) Isolierung liegt bei 1650tsd € mit Befestigungsmaterial. Innenausbau, Heizung und etwas Technik Roundabout 7tsd €...

Betrachtet man das Preisgefüge zwischen Vollverglast 9 Sitzer und reinem (Handwerker) KaWa so liegt der Preisunterschied bei den Jahreswagen auch bei ~7 bis 9tsd €...
D.h. der KaWa + die notwendigen Teile in Neu sind in etwa gleich teuer wie der reine verglaste Jahreswagen...

Das würde ich in meine Überlegungen mit einbringen, letztendlich ist es dir überlassen wie du damit umgehst...

lg Thomas

schwede73 am 24 Sep 2017 16:28:35

Servus miteinander,

vielen Dank für Eure zahlreichen informativen Beiträge!
Das geht ja sehr schnell hier in diesem Forum!

Habe in meiner Vorstellung vergessen meinen Namen zu erwähnen,
ich bin also der Markus-> auch „Schwede“ genannt!

Ich versuche mal chronologisch auf Eure Posts zu antworten!
Alle anderen dürfen sich dabei natürlich auch angesprochen fühlen.

-> Eifelwolf: Eigentlich sind wir keine Wintercamper, kann aber durchaus noch werden.
Das würde ja eher für nen geschloßenen Kasten sprechen, in dem wir Fenster nachrüsten.

-> Junio: Den Gedanken an an Frischluft bei Regen hatte ich auch noch nicht…
Besteht denn bei den vorhandenen Fenstern eines Fensterbusses keine Lüftungsmöglichkeit, kann ich im Fahrgastraum kein Fenster öffnen?

Evtl. wird’s auch ein L3, ist dann 15cm länger.
Laderaumboden und Dämmung selber anzubringen sollte kein Problem darstellen, würde ich beim Fensterbus auch machen.
Es stimmt, dass die vordere Doppel-Sitzbank eine sehr steile Lehne hat.
Ich hatte eigentlich gedacht, dass die hintere Sitzbank umgeklappt als Schlafplatz genutzt werden könnte.
Ich bin 1,87, muß ich wohl mal Querliegen zum Testen.

->teuchmc: Schwede passt! ;-)
Den Beitrag „Bussi deluxe“ habe ich schon gleich nach der Anmeldung hier gelesen, war sehr informativ für mich. Nachträglich eine zugelassene Sitzbank in den Bus einzubauen scheint nicht so einfach sein… Konnte noch nicht herausfinden ob die Befestigungspunkte dafür grundsätzlich bei jedem Fahrzeugtyp vorhanden sind.
Ein Kastenwagen Doppelkabiner escheint mir momentan auch als gute alternative.
Dieser hätte dann die zweite Sitzbank, und auch Fenster in der Schiebetüre und gegenüberliegend.
Der Laderaum wäre dann ohne Fenster

->Berndhaller: Interessante Info, das würde also heißen, ich kann in jeden Ducato L2H2 ne Sitzbank nachrüsten?
Zweite Schiebetüre wäre mit Sicherheit gut, dann kann ich aber da auch nichts davorstellen, bzw. befestigen…
Der Ducato soll täglich von mir genutzt werden um damit in die Arbeit zu fahren.
Bei einer Vollverglasung brauche ich Abends aber Vorhänge..

->Chessus:
Deinen guten und informativen Beitrag habe ich schon etliche male durchstöbert.
Vielen Dank für dein Pro und Contra.
Schränke kann ich mirso bauen, dass es passt, damit habe ich kein Problem und richte mich nach dem dann mal vorhandenen Fahrzeug.
Mit 32 Grad innen=32 Grad außen hast du wohl recht, da helfen auch keine isolierten Fenster..
Bei einem Fensterbus könnte aber z.B.: auch von innen noch eine zweite Scheibe aufgesetzt werden..

Zu meinen Gedanken mit der zweiten Sitzbank…
Ich hatte mir halt vorgestellt, dass unsere Tochter bei langen Fahretappen, (irgendwann will ich ja auch bestimmt mal Kilometer machen, um an einen Urlaubsort zu kommen) dann die Möglichkeit hätte nach hinten auszuwandern um dort bequem am Tisch zu malen, zu basteln, ein Puzzle zu bauen oder ähnliches zu machen.
Unsere Tochter will normal immer bei uns sitzen und ist auch ganz begeistert von der 2er Bank im Führerhaus.
Aber ich brauche ja hinten eh noch eine Sitzgelegenheit mit Tisch. Daher hatte ich gedacht, ich nehme gleich eine serienmäßige Doppel-Sitzbank mit Gurt, und bau dort nen Esstisch davor.
Evtl. hätte ich dann den Fahrersitz auf einer Drehkonsole gelagert, um zu dritt am Tisch sitzen zu können. Es reicht vorerst auch mal ein zugestellter Klappstuhl als driter Platz. So in der Art hast du es ja in deinem Bussi deluxe. Baue ich eine schreinermäßige „Eckbank“ hinten ein, gibt’s sicherlich Diskussionen, weil man dort während der Fahrt nicht sitzen darf…
Auch war mein Gedanke, dass diese Sitzbank, bei umgeklappter Lehne gleich als dritter Schlafplatz dienen könnte…
Damit der hintere Beifahrer auch aus dem Fenster schauen kann, wären dort links und rechts Fenster schon gut..

Der Ausbau des Wohnmobils wird nach und nach erfolgen, und so wird sich bei den ersten Tests schon zeigen, was wir wann und wo brauchen.
Planen werde ich das ganze mit nem CAD-Programm.

->Junio: Die Rückenlehne ist also nicht klappbar… Schade!
In meinen Gedanken habe ich eigentlich schon ein oder zwei Hochschränke geplant.
Toilette sind wir noch am überlegen, wird wohl eher nicht genutzt, aber wenn die Damen nachts mal müssen, sind sie evtl dankbar dafür..
Es kommt kein Fertigeinbau in Frage, da ich die Möbel selber baue.
Vorzelt habe ich eine altes von nem T3 und auch ein Sonnensegel.

->gtom:
Ja, Papa, Mama, Kind.
Danke für die Info wegen der schlechten Sitzqualität.
Bei den Preisen hast du recht, wobei ich den Fensterbus auch isolieren würde, so dass der auch teuerer käme.
Deine Preisaufstellung deckt sich mit meiner, so ähnlich habe ich sie auch hier vor mir liegen.
Die meisten Kastenwagen haben aber vorne eben diese Doppelsitzbank…

Nochmal herzlichen Dank für all Eure Antworten.
Vielleicht kann ich ja mit meiner Antwort noch etwas Klarheit in die gestellten Fragen bringen.
Die Flut der Infos ist sehr hoch…, ich muß jetzt mal gedanklich sortieren, wirklich schlauer bin ich noch nicht, eher etwas verwirrter als eh schon zuvor! ;-)

Irgendwann muß ich aber eine Entscheidung treffen, um meinem Autohändler sagen zu können, nach was er sich umschauen soll.

dinooo am 24 Sep 2017 23:17:55

Ich würde einen unverglasten Kasten kaufen, dieser ist günstiger als ein verglaster.
Die zweite Sitzbank ist denke ich zu vernachlässigen, wenn deine Tochter nicht mehr will bleibt stehen und macht euch einen schönen Tag, dafür sind wir doch alle im „rollinghome“ unterwegs.
Ich sehe den Vorteil beim geschlossenen Kasten dass du besser isolieren kannst & dir dort Fenster einsetzt wo du möchtest.
Ich habe mich auch an Cheesus seinem ersten bussi orientiert und habe unseren Otto anhand davon ausgebaut. Nur eben mit weniger Fenstern, wir fahren so auch gut mit Schiebetürfenster, und Hecktüren mit Fenstern. Was nur sehr ungewohnt ist dass man bei Tiefschwarz getönten Scheiben den Tag etwas aussperrt.

Gast am 25 Sep 2017 01:32:22

Wenn man beim vollverglasten Fensterbus die Scheiben bei Regenwetter öffnet, hat man eine automatische Luftbefeuchtung im Fahrzeug, sprich: es regnet rein. Ausstellfenster verhindern das.

Isolierung auf die Bleche zu verkleben ist kinderleicht. Schwieriger ist ein textiler Bezug oder ähnliches, damit es wohnlich aussieht.

Beim Möbelbau habe ich ganz einfach auf Roller, Poco, Ikea usw zurückgegriffen. Man muss nur unkonventionell denken. Ein Küchenoberschrank als Bekleidungsschrank, eine Flurkommode als Küchenschränkchen ... oder aber die Fertigmöbel als Idee nehmen und stabiler sowie größenmäßig passender mit Sperrholz nachbauen.

Zur Anzahl und Lage der Fenster empfehle ich einen Blick auf fertige Kastenwagen-Campingbusse. Die haben auch keine rund-um Sicht.

gtom am 25 Sep 2017 06:48:04

Guten Morgen...

Wenn du eh bei den Jahreswagen suchst dann solltest du dir vlt einen Neuwagen anbieten lassen, als Handwerker haben wir beim letzten Kauf soweit ich das im Kopf habe knappe 37% auf den Listenpreis erhalten, da dürfte sich ein individueller KaWa gegenüber einem Gebrauchtwagen durchaus rechnen vor allem weil du dann alle "unnötigen" Dinge weglassen kannst und eine abgespeckte Basis für nen KaWa hast. Sinnvoll dürfte es nämlich sein auf den Laderaumboden komplett zu verzichten und den richtig isoliert aufzubauen, Zurrschienen etc brauchst du nicht, vorne kannst auf Einzelsitze gehen und bestellst dir die Drehkonsolen dazu. Je "nackter" das Teil ist desto einfacher hast du es beim Ausbau.

Edit: Zumal du dann Erstbesitzer bist, ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei einem eventuellen Wiederverkauf...
Es macht schon einen Unterschied ob ich einen Selbstbau KaWa kaufe der vom Erstbesitzer neu aufgebaut wurde oder ob ich einen kaufe der vorher u.U. als Handwerkerauto genutzt wurde und entsprechend belastet war...

Später kannst dann den "Luxus" nachrüsten, wie z.b. 2x Komfortsitz vorne usw...

Deine "Schreiner" Sitzbank ist übrigens zulässg sofern du einen geprüften Gurtbock verwendest...

Beispiel: --> Link

Damit machst du aus dem 2-Sitzer einen 4 Sitzer mit individuellem Grundriss und Stauraum unter den Sitzen weil diese Böcke eben passend zugeschnitten sind.

Nicht zulässig ist das Aufsetzen von Glasscheiben wenn diese nicht geprüft sind, um das zu machen müsstest du eigentlich eine Baugleiche Sicherheitsscheibe bestellen und dir aufwändig einen Isolierrahmen bauen, der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den Kosten für richtige Scheiben aus dem Wohnmobil- Bereich...

lg Thomas

Gast am 25 Sep 2017 07:33:46

Fest installiert im Wohnbereich nimmt jeder Sitz, den man nicht zum Bett umbauen oder für etwas anderes nutzen kann, viel Platz weg.

Der Tipp mit dem Neuwagen ist richtig. Wenn man Zeit lässt, findet man Basisfahrzeuge zu halbwegs bezahlbaren Preisen. Ich habe das auch so gemacht und ergatterte einen Kleinbus für sehr viel weniger als den Listenpreis. Den ersten Monat lief er auf den Namen des Autohandel, ich konnte ihn aber schon fahren. Danach wurden die Papiere auf mich umgeschrieben. Gefahren wurde der Wagen somit zu 99,999 % von mir.

teuchmc am 25 Sep 2017 09:09:52

Moin Loide! Kurzer Einwurf zum Thema Gurtboecke. Vorher mal sich um die Einbauvorschriften des Herstellers der Basis kuemmern. Man ist da schon an gewisse Bereiche gebunden wegen Krafteinleitung ins Kfz etc.. Lueften beim Fensterbus geht dann halt ueber einzubauende Dachluken . Also Schnibbeln im Blech bleibt nicht aus. Weiterhin froehliche Entscheidungsfindung.
Sonnigen weiterhin. Uwe
Ps. Die Argumente Pro Neuwagen sind nicht von der Hand zuweisen, sofern sich solche Nachlaesse realisieren lassen.

glasfluegel am 25 Sep 2017 16:30:46

Hallo Schwede

Betreffs Lüftung gibt es Lüftungsgitter z.B. Ducato --> Link. Ich hatte solche für den Transit Kombi (verglast ;-) meines Vaters gekauft um gerade bei Regen etwas lüften zu können. Weiter schau mal auch bei Reimo betreffs Sitzbanksysteme --> Link. Ich habe keine Erfahrung damit und habe die Seite nur überflogen.

Betreffs Neuwagen Rabatt: 30% und mehr (Ducato) erachte ich als realistisch. Frag mal den Händler.

gtom am 25 Sep 2017 18:29:03

Junio hat geschrieben:Fest installiert im Wohnbereich nimmt jeder Sitz, den man nicht zum Bett umbauen oder für etwas anderes nutzen kann, viel Platz weg.


Dennoch ist die Möglichkeit um einen Gurtbock herum was vernünftiges zu Planen einfacher als um irgendeine Werks- Sitzlösung bei den Ducatos/Peugeots/Citröens usw zu arbeiten...

Erstens hast den Stauraum zur verfügung und zweitens kannst im gleichen Design wie die Inneneinrichtung die Sitze gestalten und eventuell eine Dinette an der Stelle mit Drehsitzen vorne realisieren.
Dadurch entsteht beim KaWa m.E. die einzige sinnvolle Raumeinteilung indem nämlich a) der Sitzbereich vorne zum Wohnraum wird und b) ein Durchgang zum Wohnbereich entsteht.
Bei einer durchgängigen 3er Bank vorne ist es nahezu unmöglich diesen Bereich in den Wohnraum zu integrieren, von einem (schwer zu realisierenden) Hubbett mal abgesehen...

lg Thomas

schwede73 am 25 Sep 2017 19:58:56

Servus miteinander,

so, hab mal ne Nacht darüber geschlafen, und ne Entscheidung gefällt!
Wir werden nach nem 2016er geschloßenen Kastenwagen suchen.
3-Sitzer, also vorne ein Fahrersitz und eine Doppelsitzbank.
Peugot, Renault, Citroen, oder Fiat.
L2H2 besser noch L3H2.
Keine Verkleidung hinten und kein Laderaumboden.
Die hintere Sitzbank liegt erstmal auf Eis, wird evtl bei Bedarf nachgerüstet. Der Gurtbock ist ne gute Alternative.
Fenster bauen wir dann selber je nach Bedarf ein, Die Seitz Campingfenster kannte ich bis jetzt nicht, finde ich gut mit Moskitonetz und Rollo..
Isoliert wird auf jeden Fall, keine Dusche, kleine Küche ohne Gasanschluß und guter Kühlbox.
Schränke und Bett baut der Schreiner selbst. :ja:

Ja, ein neuer wäre natürlich schon schön, und natürlich die beste Entscheidung, wenn das liebe Geld nicht wäre.
Wir sind nun schon von 10.000€ auf 15.000€ gegangen, um nen Jahreswagen mit Anschlußgarantie zu bekommen, und keine vernudelte Handwerkerkiste.
Für nen Neuen gehen aber nochmal mindestens 5.000€ mehr über den Ladentisch.
-> Das wird ein schöner Ausbau und schon mal ein Urlaub oder zwei.

Euch allen herzlichen Dank für die Unterstützung!
Ich berichte (und Frage) weiter!

Schöne Grüße aus der Oberpfalz vom Schweden.
(Jetzt auch mit Schlußfloskel, ich will mich bessern!;-)

dinooo am 25 Sep 2017 21:38:03

Gute Entscheidung!
Hört sich innen sehr öhnlich zu Cheesus und meinem an :–)

brainless am 26 Sep 2017 00:58:26

schwede73 hat geschrieben:Peugot, Renault, Citroen, oder Fiat.

Fiat, Citröen und Peugeot sind weitgehend gleich.
Renault ist weitgehend gleich mit Opel und Nissan.


L2H2 besser noch L3H2
.
Nur H2 bei 187 cm Körpergröße?
Hast Du Isolation, Holzboden und eventuellen zusätzlichen Bodenbelag einkalkuliert? Bei Installationen auf dem Fahrzeugbodden kannst Du zusätzlich schnell 10 cm an Höhe verlieren.


Keine Verkleidung hinten und kein Laderaumboden.

Daran gedacht, daß die Passagiere auch bei feuchter/nasser Witterung in den Wohnbereich einsteigen?

Fenster bauen wir dann selber je nach Bedarf ein, Die Seitz Campingfenster kannte ich bis jetzt nicht, finde ich gut mit Moskitonetz und Rollo..

Sehr viel Licht geben Dachfenster und sie nehmen keine wertvollen Wandflächen (für Staumöglichkeiten) weg.



Volker

gtom am 26 Sep 2017 07:45:08

Guten Morgen...

Hab gerade mal in meiner Peugeot Preisliste nachgeschaut...

Den L3H3 in 131PS mit Euro 5 bekommst vom Retail Händler für ~ 17.200€ wenn du es mit der Ausstattung nicht übertreibst...

Da wäre vernünftig Stehhöhe und Raum drin, kann dir aber nur anraten das mit der 3er Sitzbank vorne nochmal zu überdenken...

Wenn deine Raumeinteilung und die Schränke fertig sind wird es nahezu unmöglich oder sehr aufwändig später auf einen Sitz hinten umzurüsten...

Dann solltest du bedenken dass in wenigen Jahren das Kind wächst, irgendwann will das Kind sich beschäftigen, braucht Spielsachen und eventuell einen Tisch vor sich damit die Urlaubsfahrt angenehm bleibt... Meine sind jetzt 8 und 10 Jahre alt, undenkbar dass die eine lange Fahrt vorne auf der kleinen 3er Bank durchhalten würden...

Selbst unsere Mitarbeiter nehmen bei längeren Fahrten die Doka und nicht den Transporter mit der Sitzbank, der Schalthebel macht den mittleren Sitz eher zum Notsitz als zu einem voll nutzbaren Sitz, dann solltest du über Ablagen verfügen um eine lange Fahrt angenehm zu gestalten, die fällt weg wenn der Sitz benutzt wird...

lg Thomas

Gast am 26 Sep 2017 07:52:22

Der Threadersteller möchte einen einfachen Campingbus, daher wird der Boden eher schlank sein und somit H2 vermutlich reichen.

Zum Boden fällt mir ein, dass ich OSB Platten genommen hatte, darunter kommt geeignetes Material für die Isolierung. Das muss trittfest und unempfindlich gegen Feuchtigkeit sein.

teuchmc am 26 Sep 2017 08:31:02

Junio hat geschrieben:Der Threadersteller möchte einen einfachen Campingbus, daher wird der Boden eher schlank sein und somit H2 vermutlich reichen.

Zum Boden fällt mir ein, dass ich OSB Platten genommen hatte, darunter kommt geeignetes Material für die Isolierung. Das muss trittfest und unempfindlich gegen Feuchtigkeit sein.


Naja, OSB mit brauchbarer Dicke hat schon mal 12mm+Isolierung min.5mm macht schon mal 17mm, welche bei einer schon grenzwertigen Höhe den Unterschied ausmacht zwischen normal durchlaufen oder irgendwie immer gebückt. Da man eh nicht in irgendwelche Parkhäuser fahren kann, kann man eh auf H3 gehen.
Und die 3er Bank ist gelinde gesagt für die Zwecke des TE einfach Schxxsse. Da gehen max.10km ohne das das große Gemaule losgeht.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Gast am 26 Sep 2017 10:41:36

Man sollte die Doppelsitzbank einfach mal ausprobieren. Mir wäre sie ebenfalls zu steil, aber ein Freund von mir findet sie in Ordnung. Alles Ansichtssache und fern von Kraftausdrücken.

Zu den Maßen des Ducato/Jumper/Boxer lt Prospekt von Fiat für die Modelle ab 2012 (?) steht dort:
L2H2 Hochdach (2.522 mm) Laderaummaße: 3.120 x 1.870 x 1.932 mm (l x b x h)

womit klar ist, dass von den 1,93 m Höhe bei vergleichsweise großzügigen 5 cm Laderaumboden (OSB + Isolierung) noch 1,88 m Höhe übrig bleiben. Für einen einfachen Campingbus reicht das allemal.

topolino666 am 26 Sep 2017 10:57:25

Wir fahren die (nachgerüstete) Beifahrerdoppelsitz im normalen Alkoven-Mobil und würden sie NICHT MISSEN WOLLEN!!
Wir sind zu 3. und wollen und werden das so bleiben.
Als Familie vorne gemeinsam sitzen zu können wiegt FÜR UNS alle möglichen Nachteile (kein Durchgang mehr, etwas kuschlig-eng,...) locker auf, wir fahren gerne mit steilen Sitzen, stört uns so gar nicht!

teuchmc am 26 Sep 2017 11:49:31

Naja,der TE ist schon mal 1,87.Ick bin da ca.5 cm drunter und mir wären 1,88m schon arg wenig.Mag ja für den Einfachausbau machbar sein und völlig genügen, aber auf Dauer nervt das schon.selbst 1,90 find ick relativ unentspannt. Aber jut,daß ist subjektiv und muß jeder selber "erfahren":
Nebenbei bemerkt,sollte der TE mal in nem ausgebauten Kawa mit Querbett probeliegen. Nicht das ihn keiner gewarnt hat, daß es unter Umständen eng werden kann.
Und meine Meinung zur vorderen DoppelbeifahrerBANK bleibt.
Sonnigen weiterhin. Uwe

schwede73 am 26 Sep 2017 19:34:22

Servus miteinader,

vielen Dank fürs angeregte mitdiskutieren und mitdenken!

Das Für und Wieder einer Doppelsitzbank haben wir lange genug abgewogen.
Frau und Tochter wollen vorne bei mir sitzen und meine Tochter nicht alleine hinten. Das findet sie doof! ;-)
Wir wahren im Frühjahr mit nem T6 einige Tage unterwegs (Doppelsitzbank), da gabs keinerlei Anflug von irgendwelchem Gemecker...
Ein Freund von mir fährt seit Jahren nen Ducato mit Doppelsitz und macht damit Familienurlaub, dar hat auch noch nie Klagen gehört.
Wenns gar nicht passen sollte nach den ersten Urlauben, gibts halt nochmal etwas Arbeit und Schränke rücken.
Sicher geht immer besser und bequemer.....,
und auch höher:
Ich bin am We. mal hinten in nem nackten H2 Citroen Jumper gestanden. Da war noch deutlich Luft zum Dach.
Wenn ichs mit der Isolierung und Verkleidung nicht übertreibe, sollten 1,88 Meter rausspringen. Das reicht mir!
Installationen im Boden wirds nicht geben, wenn wirklich nötig,können die doch auch unten im "Eck" im Sockelbereich der Schränke laufen, oder?
Ebenso würde ich oben links und rechts im Eck nen Insatllationskanal für Leitungen vorsehen, auch da sollte er nicht groß stören oder verschwindet hinter Hängeschränken.
Ich will keinen H3, der ist mit zu hoch, im inneren ist die Kopffreiheit sicherlich klasse, aber ich will auch mal irgendwo im Gebirge durch nen Tunnel fahren und da wirds mit dem H2 wohl schon manchmal eng werden..
Ich habe nirgends geschrieben, dass ich in unserem Bus in nem Querbett schlafen will. Sicherlich würde das knapp werden, aber wer schläft schon voll ausgestreckt mit abgespreitzten Zehen? ;-) Meine Frau und Kind haben mit nem Querbett sicherlich keine Probleme, und ich werde schon auch irgendwie unterkommen in diesem Fahrzeug, das wird sich finden, wenn der Bus aufm Hof steht, dass sehe ich ganz entspannt.
Und es kommt natürlich ein Laderaumboden von mir rein. Auch ich habe an 12mm OSB-Verlegeplatten gedacht. Geölt gefallen die mir sehr gut!(Und geht auch in bunt).

Mein Händler macht mir nun doch mal ein Angebot für nen Neuen.
Die genannten 17.200€ sind bestimmt Netto, oder?


Vielen Dank nochmal!

Schöne Grüße aus der Oberpfalz vom Schweden!

Gast am 26 Sep 2017 23:18:32

Wenn man das Querbett auf die Höhe der Fensternischen bringt, hat man ein paar zusätzliche cm. Das hat ein Bekannter von mir so machen lassen und kommt mit seinen knapp 1,90 m gut klar. Ein Querbett ist immer ein Gewinn für den zur Verfügung stehenden Raum.

Auf die OSB Platten würde ich noch pflegeleichte PVC Ware verlegen. Das ist sehr unempfindlich und leicht auszutauschen, wenn es mal hinüber ist.

teuchmc am 27 Sep 2017 09:28:25

Naja, schläft der 1,90-Kollege alleine oder bewegt er sich nicht?Also meine Holde hat mit 1,72m ein Querbett als zu Klein abgelehnt.Selbst die aktuell verfügbaren 2m werden kritisch gesehen.Aber da muß sie jetzt durch. :D
Aber jut. Im dicken B ist Platz ja bekanntlich Mangelware. Da arrangiert man sich eben. ;D
Sonnigen weiterhin. Uwe

Gast am 28 Sep 2017 00:18:46

Optisch sind Ducato, Jumper und Boxer identisch, aber der Fiat hat einen anderen Motor.

Den Master von Renault bzw seine Geschwister sind schmaler, würde ich nicht nehmen. Da wird es schnell zu eng für das Querbett.

schwede73 am 01 Okt 2017 22:31:59

Servus miteinander,

so, jetzt sind wir und unser Händler auf der Suche.
Gabs auf den ersten Blick eine Menge Angebote auf den Portalen,
ist die Auswahl mitlerweile recht übersichtlich...,

Gast am 02 Okt 2017 07:25:17

Ich bin eher der Freund eines deutlich preislich reduzierten Neufahrzeugs. Da zahlt man zwar etwas mehr als für einen Jahreswagen. Dafür beginnt man bei null km, hat die volle Garantie, die man oft noch verlängern kann. Außerdem kann man beim Händler noch das eine oder andere dazu ordern, was sonst deutlich teurer werden könnte. Ich hatte z.B. mein Radio dort einbauen lassen, für lau. Bei mobile findet man derzeit ein paar Boxer von Peugeot, in L3H2 mit 129 PS und Euro6, um 22.000 €, mit Tempomat, Drehsitzen (ok, das ist für Euch nicht interessant), Rückfahrkamera. Die fehlende Trennwand (Aufpreis 600 €) ist ggf beim Wiederverkauf besser.

Die 110 PS beim kleineren Modell von Cit/Peug reichen normalerweise aus. 130 PS sind üblich ab L2, und an den berühmten Kasseler Bergen, auf der A45 im Sauerland, auf der frz A75 usw. merkt man warum. Problem beim größeren Kasten ist das Gewicht über 2,8 Tonnen, mit dem man u.a. die Gehwegparkplätze (Schild 315) nicht benutzen darf. Wenn man nicht auf solche Parkplätze angewiesen ist, ist das im Alltag egal.

schwede73 am 05 Okt 2017 17:09:34

Servus miteinander,

ich bin noch auf der Suche...

Was mir dabei in den Sinn kam, und mir (bis jetzt) keiner wirklich beantworten konnte, ist folgendes:

Wenn der Bus als LKW angemeldet ist und ich ein Gewerbe angemeldet habe, brauche ich dann einen Fahrtenschreiber?

Oder gilt das erst ab 3,5 Tonnen?


Vielen Dank schon mal !

Schöne Grüße aus der Oberpfalz vom Schweden!

Gast am 06 Okt 2017 21:27:37

schwede73 hat geschrieben:...

Was mir dabei in den Sinn kam, und mir (bis jetzt) keiner wirklich beantworten konnte, ist folgendes:

Wenn der Bus als LKW angemeldet ist und ich ein Gewerbe angemeldet habe, brauche ich dann einen Fahrtenschreiber?

Oder gilt das erst ab 3,5 Tonnen?

Auf die Schnelle im Netz gefunden:
    bis zu einem Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen ist keine Fahrtennachweis notwendig
    zwischen 2,81 und 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist ein LKW-Fahrtenbuch vorgeschrieben
    ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht muss ein digitaler Fahrtenschreiber vorhanden sein
Quelle: --> Link

Ich hoffe, dass ich helfen konnte.

schwede73 am 06 Okt 2017 21:51:03

Servus miteinander,
servus Junio,

so was in der Art habe ich mitlerweile auch gefunden..., gilt aber nur, wenn ich das Fahrzeug gewerblich nutze....,
was bei mir aber sicherlich nicht die Hauptaufgabe sein wird....,
wie das bei nem Kleingewerbe ist, scheint mehr eine Grauzone zu sein, weil ich darüber nichts finde.

Habt ihr also alle euere Kastenwägen auf Wohnmobil umschreiben lassen, oder wie handhabt ihr das?

Fahrtenbuch führen finde ich mehr als lästig.....

brainless am 06 Okt 2017 22:33:43

schwede73 hat geschrieben:Fahrtenbuch führen finde ich mehr als lästig.....



Naja,

das wird individuell ganz unterschiedlich empfunden.
Manche Mobilisten, auch aus diesem Forum, schreiben mindestens 50 Zeilen in ihrem "Womo-Blog", wenn ihnen ein Furz quer sitzt. Zusätzlich geben sie ihr Bedauern kund, daß dieser quersitzende Furz sich leider nicht fotografisch festhalten ließ.

Also, wenn jemand seine Achterwinde schon blumig poetisiert, kann er doch auch seine Fahrt von A nach B in den Roman für's Finanzamt eintragen,


Volker :lol:

Alter Hans am 06 Okt 2017 22:59:21

Ich hatte bei meinen VW T2 Bussen öfters voll verglaste gekauft.
Nicht benötigte Fenster habe ich verkleinert oder ganz geschlossen durch die selbstgefertigte Innenverkleidung.
Eines der Fenster hatte ich durch ein Ausstellfenster ersetzt.
Dafür waren keinerlei Blecharbeiten erforderlich.
Auch kann das alles schadlos rückgängig gemacht werden.
Am besten wären mE in der Mitte li und re Glasfenster und hinten nur ein Heckfenster.

Beim Kasten könnten Ausstellfenster und kleine Fenster als "Gucklöcher" nachgerüstet werden.

Hier mein Kasten den ich mit Fenstern versehen hatte. In der Mitte zum Ausstellen, hinten ein "Guckloch":




Und hier hatte ich beim Fensterbus hi re von innen abgedeckt und die Verkleidung drüber gezogen:



Nachtrag:
beide Busse hatten problemlos die Womozulassung erhalten

gtom am 06 Okt 2017 23:05:16

Du brauchst weder ein Fahrtenbuch noch einen Fahrtenschreiber oder sonst ein Kontrollgerät...

Was natürlich von Belang ist das ist die Grundlage der Besteuerung, Versicherung etc...

Ein verglaster KaWa ist i.d.R ein PKW, wird auch so besteuert, ein unverglaster dagegen ein LKW der einer Gewichtsbesteuerung unterliegt, gleichzeitig kann es aber passieren dass der Zoll dir ein Wohnmobil durchaus anders versteuert auch wenn die Basis im Schein ein LKW ist. Für die Steuerliche Einordnung zählt nicht das was im Schein steht sondern das was die zuständigen Stellen darin erkennen... Manchmal wird es ganz blöd wenn ein Wohnmobil als Transporter eingesetzt wird und umgekehrt...

lg Thomas

Gast am 07 Okt 2017 12:40:27

schwede73 hat geschrieben:...
wie das bei nem Kleingewerbe ist, scheint mehr eine Grauzone zu sein, weil ich darüber nichts finde.

Habt ihr also alle euere Kastenwägen auf Wohnmobil umschreiben lassen, oder wie handhabt ihr das?

Fahrtenbuch führen finde ich mehr als lästig.....

Kleingewerbe ist doch auch nur Gewerbe, oder etwa nicht?

Ich habe einen Kastenwagen mit Lkw Zulassung. Einen Fahrtenschreiber brauche ich nicht, und ein Fahrtenbuch auch nicht. Letzteres ist allerdings auch nicht besonders kompliziert und sogar dokumentenecht (gesetzliche Vorgaben beachten!) in einer elektronischen Form verfügbar. Bei unserem Dienstwagen muss jede Fahrt protokolliert werden, dauert aber weniger als 1 Minute. Beim Papier-Fahrtenbuch würde ich nach einem in der Größe A5 oder A4 schauen. Bei den kleinen Büchlein in der Größe von Quittungen wird es tatsächlich nervig mit dem Schreiben.

gtom am 07 Okt 2017 15:55:11

Es ist doch völlig egal wie das Teil angemeldet wird, das bleibt dir überlassen weil nur du abschätzen kannst wie dein Nutzungsverhalten ist...

Willst du also gewerblich mit dem Teil irgendwelche Sachen von A nach B transportieren willst dann sollte das ein LKW bleiben, wenn du mit einem Wohnmobil erkennbar gewerblich transportierst (und auch nicht als Handwerker in einem bestimmten Umkreis) dann kann u.U. auch ein Fahrtenschreiber erforderlich sein...

Wenn ich z.b. meinen Sportanhänger mit dem grünen Kennzeichen verwende um Baumaterial von A nach B zu fahren dann muss ich auch damit rechnen dass mich die Rennleitung rausholt, oder mit meinem Pickup und Anhänger am Wochenende kann auch blöd werden, LKW im Schein, PKW in der Besteuerung aber am Wochenende zählt das Teil eben als LKW...

Das Finanzamt ist auch net blöd, wenn die sehen dass du ein Wohnmobil auf dem Hof hast und das als LKW in der Firma läuft dann kann ebenfalls das Finanzamt da nachträglich eine 1% Regelung geltend machen und Geld nachfordern...

Mach dir Gedanken darüber WIE du das Teil nutzen willst und dann musst DU entscheiden wie es angemeldet wird...

Edit: Ein Freund hatte einen geschlossenen Kasten als Hänger gekauft und den zum Wohnwagen umgebaut, bei der Steuerprüfung ist das Teil auf dem Hof aufgefallen und er musste nachträglich das Teil versteuern weil es eben kein Transportanhänger mehr war...

lg Thomas

schwede73 am 28 Okt 2017 14:08:04

Servus miteinander,

so, gut Ding, will weile haben! ;-)
Nachdem ich nun seit gut nem Jahr bei mobile täglich meine Suchaufträge durchforstet habe,
ist es nun ein gebrauchter Citroen Jumper aus dem Nachbardorf vom Citroenhändler geworden!
Gerade habe ich den Kaufvetrag unterschrieben, nächsten Freitag darf ich den Bus abholen.

Bj. 2013,
55.000 Km
131Ps
Tüv und KD neu.
1 Jahr Garantie.

Innen und außen in nem sehr guten Zustand!



Jetzt kann es an den Ausbau gehen.. ;-)
Zuerst müssen ein paar Fenster rein...

Gast am 28 Okt 2017 20:03:38

schwede73 hat geschrieben:... Zuerst müssen ein paar Fenster rein...

Schiebefenster ins Blech hinter der Schiebetür, sofern dort ein Fenster rein soll. Grund: weil man bei einem Ausstellfenster irgendwann beim schwungvollen öffnen der Schiebetür zu spät merkt, dass das Fenster doch nicht zu wa.......... rums! Das wäre dann das schöne Fenster gewesen. Immer mal hier nachschauen, da gibt es immer wieder unterschiedliche Fenster aus dem Werksverkauf: --> Link Wenn nicht gleich das gesuchte Maß dabei ist, einfach ein paar Tage später wieder rein schauen. Beachte, dass die Größe des Fensters nicht gleich die durchsichtige Fläche ist. Lieber etwas größer (aber natürlich noch passend für die Flächen vom Bus!) kaufen, das macht sich besser: mehr Licht und mehr Luft. Aussteller haben den Vorteil, dass man bei Regen einen Spalt oder mehr offen lassen kann.

Die Isolierung kommt als erstes aufs nackte Blech. Ohne Möbel lässt sich das viel einfacher aufbringen. Ich habe Armaflex (bzw etwas ähnliches). Hält auch nach Jahren weitestgehend sehr gut, im Gegensatz zu Reimo xtrem. Armaflex wird von vielen Shops im Netz angeboten. Den Boden (ich habe OSB + Isolierung) kann man nach der Wandisolierung einziehen.

Pijpop am 29 Okt 2017 12:21:05

Bitte werft nicht alle möglichen Begriffe bezüglich Nachweispflichten für gewerblich genutzte Fahrzeuge
durcheinander.

Wenn das Thema Fahrtenschreiber in Verbindung mit dem Fahrtenbuch genutzt wird dann verwechselt
Ihr was.

Gewerblich genutzte Fahrzeuge über 2,8 Tonnen zul Gesamtgewicht unterliegen in D dem Fahrpersonalgesetz.
Lassen wir mal die Handwerkerumkreisregel außen vor. Wenn kein Aufzeichnungsgerät verbaut ist - kann
der erforderliche Nachweis nur mit einem : Persönlichem Kontrollbuch erbracht werden.

Der Thomas hat schon einige Fallstricke aufgezählt. Nur als Beispiel: Gewerblich genutzter PKW eines Autohändlers, zul. Gesamtgewicht 2 200 KG,
daran ein Tandemanhänger mit 2 500 KG zul. Gesamtgewicht. Der Anhänger ist auf den Halter des ziehenden Fahrzeuges
zugelassen und transportiert einen abgemeldeten Gebrauchtwagen zum Zwecke des Wiederverkaufs.

Was sollte in dem PKW verbaut sein?

schwede73 am 29 Okt 2017 15:03:42

Servus Junio,

vielen Dank für den Link!

Servus Pijpop,

Danke für die Info!

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