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Passendes Stromaggregat fürs Wohnmobil


Ralle79 am 09 Okt 2017 15:32:37

Hallo,

ich bin noch nicht lange Wohnwagenbsitzer und benötige daher etwas Hilfe zur Stromversorgung

Eine Solaranlage ist mir momentan zu schwer, zu kompliziert, zu eingeschränkt (u.a. kein Klima) und vorallem zu teuer - eine Brennstoffzelle erst recht.

Daher möchte ich gern mein Stromaggregat (DenqbarDQ2800ER) im Wohnmobil einsetzen. Laut Hersteller, darf dieser nur im Freien betrieben werden, da Explosionsgefahr.

Meine Frage an andere Nutzer von Stromaggregaten. Wie macht Ihr das, bzw. welche Modelle setzt Ihr ein? Ich überlege mir ein anderes Modell anzsuchaffen und stelle mir nun die Frage, welches am geeignetsten ist.

Besten Dank und Gruß

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Helmchen am 09 Okt 2017 16:10:36

Ich weiß zwar nicht, was Du genau wissen möchtest, aber wenn ich das richtig sehe, kostet Dein Generator über 600 € und wiegt wohl um die 27 kg. Schon mal 2 Fakten für eine Solaranlage, denn die kann, je nach Leistung preiswerter und leichter sein.

Mann am 09 Okt 2017 16:41:38

Ralle79 hat geschrieben:Hallo,
Ich überlege mir ein anderes Modell anzsuchaffen und stelle mir nun die Frage, welches am geeignetsten ist.

Besten Dank und Gruß


Die meisten nutzen Honda Geräte, aber welcher ist eigentlich egal, einsam wirst du sein und auf vielen Stellplätzen ist die Nutzung verboten.

luketappe am 09 Okt 2017 16:57:19

Die integration zB in die Womo Garage ist möglich aber umständlich und teuer und du musst wegen der giftigen Abgase sehr vorsichtig sein, auch die Schalldämpfung ist kompliziert.Besser ist es den Moppel etwas weiter weg zu stellen im Freien. Auf vielen Stellplätzen wirst du dir aber wenig Freunde mit dem Lärm machen

silverdawn am 09 Okt 2017 19:28:44

Damit müsste es doch in der Heckgarage funktionieren ? --> Link

Gruß
Harald

Hobelmax am 09 Okt 2017 21:49:14

Guten Abend zusammen,
ich habe bei Youtube mal ein Video gesehen über den Einbau eines Honda Stromerzeuger in der Heckgarage incl. Schalldämpfer.
Eigentlich war das ne super Sache, habe echt überlegt, das auch so zu machen.
Letztendlich habe ich mich für Solar entschieden.

Tinduck am 09 Okt 2017 22:09:07

Problem bei der Integration eines Moppels ist nicht nur die SICHERE Abführung der Abgase, sondern auch die Kühlung des Gerätes. Dann lieber einen kaufen, der für den Festeinbau vorgesehen ist.

Aber die Anderen haben schon recht, Moppels machen einsam...

bis denn,

Uwe

schnatterente am 09 Okt 2017 22:43:09

Tinduck hat geschrieben:Aber die Anderen haben schon recht, Moppels machen einsam...

Außer man mischt sich unter das fahrende Volk, da steht ja hinter jedem Wowa ein rotes Gerät ;-)

Wir haben zwar einen festeingebauten Generator dabei, lassen den aber auch nur mal laufen, wenn wir allein stehen oder es ordentlich regnet. Da aber Solar unseren Strombedarf fast 100% abdeckt, kommt das glücklicherweise nur 2-3h im Jahr vor. Der Generator war beim Kauf mit dabei, extra kaufen würden wir uns jedoch keinen. Solar ist mittlerweile so erschwinglich, da lohnt der Aufwand mit Sprit, Gestank und Lärm nicht.

silverdawn am 10 Okt 2017 07:32:48

schnatterente hat geschrieben:
da lohnt der Aufwand mit Sprit, Gestank nicht.



Wenn man Gerätebenzin verwendet gibt es keinen Gestank, kostet allerdings um die 4,- Euro der Liter !

Gruß
Harald

thomas56 am 10 Okt 2017 07:38:48

Gasgenerator stinkt auch nicht!

Wer im Winter kein Netzstrom zur Verfügung hat, dem helfen auch 1.000Wp Solar auf dem Dach nicht.

schnatterente am 10 Okt 2017 12:13:57

thomas56 hat geschrieben:Gasgenerator stinkt auch nicht!


Ich weiß, wäre eine Alternative. Würde dann aber auch nur Sinn machen mit großem Gastank, da man Strom leider immer nur bei Schlechtwetter oder im Winter benötigt.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=jXyMyQNzanU[/youtube]

thomas56 hat geschrieben:Wer im Winter kein Netzstrom zur Verfügung hat, dem helfen auch 1.000Wp Solar auf dem Dach nicht.


Rund um Deutschland oder nördlicher und vielleicht noch in den Bergen beim Skifahren stimme ich dir zu, aber im Süden kommst du mit 800-1400Wp schon ohne Generator oder Landstrom aus. Amumot oder Rene machen es vor ;-) Und da wird noch fleißig mit Strom gekocht und der Kühli läuft ebenfalls ohne Gas.

ThKunde am 10 Okt 2017 13:25:07

Was ist an der Solaranlage zu teuer? Wenn man die bei einem Womo-Händler kauft, gebe ich Dir Recht. Für mein neues Womo, wollte der Händler für eine 100W-Anlage 1500€. Habe mir die Anlage bei einem Solarfachhändler, nach meinen Wünschen zusammen stellen lassen, und siehe da, die 200W-Anlage mit Fernanzeige plus Montagematerial, inklusive Möglichkeit zur Ladung der Fzg.-Batterie - 360€, und kann bei Bedarf noch auf 330W erweitern. Dazu kommt die Montage, wegen der Dichtigkeitsgarantie, 210€.War auch am überlegen, wegen eines Generators, aber habe mich dann doch für ne Solaranlage entschieden, weil ich selbst weiß, wie nervig so ein Aggregat in der Nachbarschaft sein kann. Und wenn man die 570€ auf 8 Jahre hochrechnet, macht das ca.72€ pro Jahr, ist aber auch eine Wertsteigerung des Fahrzeuges. P.S.: Habe aber auch noch ein Aggregat, im Schuppen!!

Ralle79 am 19 Okt 2017 15:29:23

Hallo, vielen lieben Dank für die vielen Kommentare und hilfreichen Tipps. Ich hatte einen Beitrag gelesen und dachte, dass ein Stromerzeuger eine gute Idee für das Wohnmobil wäre. Aber Eure Argumente Pro Solar sind durchaus überzeugend. Und wenn sich die Preise tatsächlich in Regionen wie der User ThKunde schreibt bewegen, ist eine solche Anlage durchaus auch für mich erschwinglich. Ich muss nur mal schauen wo wir hier einen Fachhändler haben und dann werde ich bei dem mal Vorstellig werden um mich beraten zu lassen.

WomoTechnikService am 19 Okt 2017 15:37:57

Einfach mal bei mir melden, wir kriegen das schon preiswert hin... mein Sommerangebot war 100 Wp Solar incl. Regler und Einbau 219,- €... Treffen irgendwo zwischen Dresden und der Ostsee...

LG Peter

cbra am 19 Okt 2017 15:44:00

Helmchen hat geschrieben:....Solaranlage, denn die kann, je nach Leistung preiswerter und leichter sein.


v.a. wenn du die ganzen beruhigungsbier für die nachbarn zu den betriebskosten des generators hinzurechnest.

DonCarlos1962 am 19 Okt 2017 17:27:29

Wie viele andere WoMo-Freunde, überlege ich meine 120W Solaranlage zu erweitern.
Verbaut ist eine 90AH Batterie und eine 15AH Reservebatterie.

Weil der Moppel so laut und auch schwer ist, dachte ich eher an ein flexibles 100-120W Solarmodul das ich als mobiles Teil in die Windschutzscheibe oder vor das Mobil stelle.
Bei etwa 3Kilo Gewicht und auch geringer Dicke ließe sich das Paneel auch gut in der Garage verstauen, denke ich. Wie ich das ganze verkabeln muß weiß ich noch nicht.

Einen Solarkoffer hätte ich auch gut gefunden, vor allem weil der billiger ist, aber das Gewicht und die Ausmaße schreckt mich ab. Außerdem haben die meist schlechte Laderegler verbaut. Ich hätte schon gerne einen MPPT Laderegler.

Hat jemand schon Erfahrungen mit diesen dünnen Paneelen? Ich dachte, man kann die gut zur Sonne ausrichten um mehr heraus zu holen.
Oder beim stehen im Schatten das Modul mit etwas Abstand in der Sonne aufzubauen.

Ist das praktikabel oder nur Wunschdenken?

thomas56 am 19 Okt 2017 17:35:49

ich habe mir aus einem Flexmodul einen "Koffer" gebaut. Als Einspeisung diente mein vorhandener Regler, der gross genug war. Habe einfach im Reglereingang noch eine Stromdose angeschlossen, wo ich mit dem Stecker vom Panel rangegangen bin.

150Wp für 149,-


DonCarlos1962 am 19 Okt 2017 19:03:04

Super!
So soll es sein, aber wo hast Du für 149,- € ein 150 Watt Flexmodul bekommen?

WomoTechnikService am 19 Okt 2017 19:42:57

thomas56 hat geschrieben:ich habe mir aus einem Flexmodul einen "Koffer" gebaut.


Nachteil, die große Fläche und das kleine Gewicht machen es zum Spielball des kleinsten Windes... unbedingt sicher anbinden!

LG Peter

jandijk am 19 Okt 2017 20:23:21

Jaja.
ich find das Ding geil. Wo gibt es das?
grüße

thomas56 am 19 Okt 2017 20:31:46

gabs mal bei ebay....aber nächsten Tag war das Angebot verschwunden.

thatslife am 20 Okt 2017 00:23:14

Hallo Ralle 79,
da ich der Stromausbeute durch Solarzellen in unseren Breiten etwas skeptisch gegenüberstehe (unabhängig von Cadmium, Blei und anderem Sondermüll, die bei Photovaltaikanlagen so anfallen) habe ich für den Notfall einen Honda EU10i dabei. Betrieben mit umweltfreundlichem Alkylatbenzin (Aspen). 13kg leicht, zuverlässig, relativ leise, aber nicht so ganz preiswert.

Ich setze den kleinen Generator nur äusserst selten ein, bsplsw. wenn die Bordbatterie wegen des Kompressorkühlschranks in die Knie zu gehen droht, und kein Landstrom zur Verfügung steht. Mit dem Teil stehst du auch bei Nebel, Regen und Schnee auf der sicheren Seite 8) .

thatslife

thatslife am 20 Okt 2017 00:48:24

Vielleicht in dem Zusammenhang mit Solarenergie recht interessant: das Agorameter --> Link

thatslife

thomas56 am 20 Okt 2017 08:09:01

Ralle79 hat geschrieben:Ich überlege mir ein anderes Modell anzsuchaffen und stelle mir nun die Frage, welches am geeignetsten ist.


am geeignetsten ist das Gerät was alle deine Belange zufriedenstellend abdeckt. Dazu musst du erst mal ergründen, was das Gerät alles betreiben soll.
Mit zunehmender Leistung werden die Geräte leider auch lauter, ein zu kleines Gerät dagegen verlässt mit grosser Stromabnahme zu oft den Leerlaufmodus und wird richtig laut.
Mein 2,5 Kw z.B. bleibt bis zu einer Abnahme von 900 W im Leerlauf, ab da geht die Drehzahl hoch und es wird laut. Also kleine unterdimensionierte Geräte haben für mich keinen Sinn.

Am besten finde ich Geräte, die man auch mal 20m weg stellen kann, ist allerdings umständlich. Am komfortabelsten sind fest eingebaute Geräte, da braucht man bei Bedarf nur von innen den Starter drücken, oder noch komfortabler wenn er bei absinkender Spannung selbständig startet. Nachteil hier, schwer, teuer und wartungsunfreundlich.

Tinduck am 20 Okt 2017 08:34:57

Das Agorameter ist interessant, bringt aber in der Diskussion ‚Solar fürs Womo‘ eher wenig. Wir leben ja nicht von der Hand in den Mund wie das konventionelle Stromnetz, sondern haben eben unseren Akku, der uns über die solarertragslosen Zeiten tragen kann (zumindest für eine gewisse, von der Akkugrösse und dem Verbrauch abhängigen Zeit).

Im Winter muss man halt mal auf nen SP oder CP mit Landstrom. Oder man gibt eben viel Geld aus für ne Efoi oder etwas weniger für nen Moppel, der dann halt der Umwelt auf den Sack fällt.

Wer viel fährt, hilft sich mit nem Ladebooster.

Alternativ noch ne pornös grosse Akkubank, die dann halt für ne Woche oder zwei reicht. Dafür bräuchten WIR ca. 400-800 entnehmbare Ah, was auch nicht billig ist. Die Kaffemaschinen-und-Haarfön-Fraktion wohl eher das dreifache...

Im Winter 2015/16 waren wir mal in Willingen im Spassbad, die Geräuschkulisse auf dem Schotterparkplatz werd ich nie vergessen. Und alles nur, weil die Herrschaften unbedingt TV glotzen mussten, nach dem Motto Moppel an, Schüssel hoch und nach mir die Sintflut. Will damit sagen: es kann auch helfen, einfach den eigenen Stromverbrauch zu überdenken, vieles ist dann auch unnötig. Z. B. ist ein Kompressorkühli für das Freistehen im Winter eher kontraproduktiv... sollte man bei der Anschaffung bedenken.

bis denn,

Uwe

rolfblock am 20 Okt 2017 10:14:38

Mein Kompressorkühlschrank braucht im Herbst und Frühjahr bei tieferen Außentemperaturen sehr viel weniger Energie als im Sommer. Der Kühlschrank geht mit dem Solarertrag mit. Jetzt im Oktober auf Sardienien wird es knapp, da die Tage kurz und draußen immer noch über 24 °C erreicht werden.

Tinduck am 20 Okt 2017 11:31:42

... und im Winter in Mitteleuropa mit nicht mehr erwähnenswertem Solarertrag saugt er Dir zusammen mit der Heizung gnadenlos den Akku leer :)

In Deinem Womo werden auch im Winter hoffentlich 20 Grad herrschen, wenn Du drin wohnst, von daher sinkt der Wärmegewinn des Kühli-Innenraums durch die Isolierung hindurch irgendwann nicht mehr ab.

Ohne zusätzliche Energiequelle gehts halt nicht im hiesigen Winter, ausser man braucht wirklich nur LED-Beleuchtung und keine Truma- oder Alde-Heizung, sondern Holzofen oder Wolldecke... :D

bis denn,

Uwe

Ralle79 am 02 Nov 2017 15:10:54

cbra hat geschrieben:v.a. wenn du die ganzen beruhigungsbier für die nachbarn zu den betriebskosten des generators hinzurechnest.



:mrgreen: :wink:

gespeert am 03 Nov 2017 10:56:47

Tinduck hat geschrieben:... und im Wi....kku leer :)

In Deinem ...ann nicht mehr ....ecke... :D

bis denn,

Uwe


Ich hatte da neben Solar einen Windgenerator geriggt.
Der Superwind laeuft praechtig und laedt wenn die Sonne nicht scheint.

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