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Auslandaufenthalt Wie lange außerhalb der EU bleiben?


elmarbierbauch am 10 Okt 2017 20:22:02

Hallo allerseits,

ein Mitreisender erzählte es wäre 2016 ein EU - Gesetz verabschiedet worden das besagt daß Fahrzeuge die sich länger als 3 Jahre außerhalb des EU-Raumes aufhalten bei der Wiedereinfuhr in die EU wie ein Neuimport zu versteuern seien. Was wisst Ihr darüber?

Gruß Elmar

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Solofahrer am 10 Okt 2017 21:51:24

Da das Fahrzeug ja irgendwo zugelassen sein muss, gehe ich mal davon aus, dass es immer noch eine Deutsche Zulassung hat.

Freunde von mir hatten ihr Fahrzeug 10 Jahre in Südamerika und haben es jetzt zurück geholt. Ein "Neuimport" war nicht notwendig, aber da der TÜV seit vielen Jahren abgelaufen war, musste es natürlich erst einmal wieder TÜV-fähig gemacht werden. Die Fahrt von der Fähre zur Werkstatt (bei der der TÜV gemacht werden sollte) durfte legal durchgeführt werden.

Anders sähe es wohl aus, wenn das Fahrzeug keine Deutsche Zulassung mehr hat. Sträflich wäre es, wenn im Ausland immer noch mit einem Deutschen Kennzeichen herumgefahren wurde, obwohl das Fahrzeug in Deutschland abgemeldet wurde, aber so dumm ist ja wohl keiner ...

JACKYONE am 11 Okt 2017 15:28:00

Solofahrer hat geschrieben:
Anders sähe es wohl aus, wenn das Fahrzeug keine Deutsche Zulassung mehr hat. Sträflich wäre es, wenn im Ausland immer noch mit einem Deutschen Kennzeichen herumgefahren wurde, obwohl das Fahrzeug in Deutschland abgemeldet wurde, aber so dumm ist ja wohl keiner ...


Nun, ich erinnere mich an einen Fernsehbeitrag über sog. "Weltenbummler" (wahrscheinlich Erika und Klaus Beer aus Hof - bin mir aber nicht 100%ig sicher) die hatten nach verlassen Europas ganz offiziell ihr Fahrzeug in Deutschland abmelden lassen um Versicherung und Steuer zu sparen.

LG Robert

Flatus am 11 Okt 2017 15:42:49

JACKYONE hat geschrieben:... Nun, ich erinnere mich an einen Fernsehbeitrag über sog. "Weltenbummler" (wahrscheinlich Erika und Klaus Beer aus Hof - bin mir aber nicht 100%ig sicher) die hatten nach verlassen Europas ganz offiziell ihr Fahrzeug in Deutschland abmelden lassen um Versicherung und Steuer zu sparen. ...

Das machen die meisten Fernreisenden.
Auch wir haben unser Fahrzeug jeweils ausserhalb der Versicherungsdeckung abgemeldet, denn da macht es ja keinen Sinn Prämie zu zahlen, wenn man eh im Schadenfall nichts bekommt. Und die Fahrzeugsteuern kann man sich so auch gleich sparen.
Für uns endete die Versicherungsdeckung hinter der Türkei und südlich der Nordafrikanischen Länder. Zudem in Libyen, das weder unsere Versicherung noch unser Kennzeichen anerkannte. Wozu also doppelt bezahlen - für gar nix.

Gruss FLatus
.

Jagstcamp-Widdern am 11 Okt 2017 16:13:45

so haben wir das auch gemacht, die jeweiligen Fahrzeuge nach einreise nach algerien bzw. iran stillgelegt und jeweilige landesversicherung abgeschlossen
allerdings brauchten wir nie eine Wiederzulassung, die karren blieben immer im Ausland.

allesbleibtgut
hartmut

elmarbierbauch am 12 Okt 2017 14:46:53

Fast jeder meldet das Fahrzeug ab wenn er lange außerhalb der EU ist. Ich auch. und jeder fährt mit der deutschen Nummer, denn ohne Nummer gibt es fast überall bald Ärger. Die Papiere dazu sind schon wieder fast nebensächlich, kann eh keiner entziffern, nicht einmal ich selbst weiß was die ganzen Kürzel alle sagen. Es sollte die selbe Nummer wie am Fahrzeug und der Name eines Insassen draufstehen. Also der Freischwimmerausweis reicht nicht.

Worauf ich damals bei der Abreise nicht gekommen bin, was aber vermutlich funktionieren könnte:
Saisonkennzeichen für kurzen Zeitraum (einen Monat) Dann Nummer ohne Stempel und dergleichen mitnehmen und im Ausland damit fahren. Bei der Wiedereinreise im richtigen Monat kommen und zum ersten TÜV.

Aber das hat meine Frage nicht beantwortet: Wie lange kann ich draußen bleiben wenn das Fahrzeug abgemeldet wurde?

Jagstcamp-Widdern am 12 Okt 2017 14:56:38

ich meine:

wenn du das Fahrzeug NICHT ausgeführt hast, bleibt es steuer- und zollrechtlich ein deutsches Fahrzeug. somit ist eine wiedereinreise nach d auch keine einfuhr!

allesbleibtgut
hartmut

bernie8 am 12 Okt 2017 15:16:13

Hallo,

Für uns endete die Versicherungsdeckung hinter der Türkei und südlich der Nordafrikanischen Länder


Mal eine Verständnisfrage: Wie melde ich ein deutsches Fahrzeug im Ausland ab ?

elmarbierbauch am 12 Okt 2017 15:53:57

Hallo Bernie,

also, es machen fast alle Weltreisenden aus D so:

in D verliert man den Fahrzeugschein und besorgt sich einen Neuen. Beim Kennzeichenhersteller besorgt man sich Nummernschilder auf die man keine Stempel machen läßt. Die Schweizer lassen die glaube ich in Frankreich herstellen. Wenn man das Auto in den Hafen bringt kann man auf dem Hafengelände schon die Nummern tauschen und das Fahrzeug abmelden, darf aber nicht den alten Fahrzeugschein verwenden, den braucht man noch als Papiere im Ausland. Ich habe die Nummern in Halifax gewechselt und an einen Bekannten geschickt der mir das Auto abgemeldet hat.

Wie schon erwähnt würde ich es dieses mal mit dem Saisonkennzeichen machen, aber auch Nummern dranschrauben auf denen keine Jahreszahl steht.

Gruß Elmar

Jagstcamp-Widdern am 12 Okt 2017 16:02:48

die zweitschilder gips mittlerweile online, die kommen nach der grenze drauf.
die (noch) gestempelten schilder gehen per post mit dem fzg-schein (heute zula 1) zurück an einen bekannten welcher den Brief (zula 2) hat, der legt still.
im Ausland fährt man mit einer farbkopie vom schein, das spart eidesstattliche Versicherung von wegen verlorenem schein...

wenn erforderlich lässt man sich Brief + schein (zula 2 +1) wieder irgendwohin ins Ausland schicken.
alles easy!

allesbleibtgut
hartmut

AntonCoeln am 12 Okt 2017 16:14:27

Das werde jetzt schon Anleitungen gepostet für Straftaten, was ist das für eine schäbige Gesellschaft, kriminell durch die Welt reisen, am besten wohl für lau

RichyG am 12 Okt 2017 16:19:05

Lies doch einfach nicht mit. Ich glaube nicht, dass Du Dich "anstiften" läßt :mrgreen:
Und was hat das nun mit "lau" zu tun????
Hier sind erwachsene Menschen unterwegs die genau wissen was sie tun oder nicht tun!

RichyG am 12 Okt 2017 16:19:58

Ich bin jedenfall sehr dankbar für diese Tipps!

JACKYONE am 12 Okt 2017 16:24:32

AntonCoeln hat geschrieben:Das werde jetzt schon Anleitungen gepostet für Straftaten, was ist das für eine schäbige Gesellschaft, kriminell durch die Welt reisen, am besten wohl für lau



Du kannst doch sicherlich auch genau darlegen, was da eine Straftat ist ????

LG Robert

RichyG am 12 Okt 2017 16:28:46

Auch das Freistehen in Kroatien ist verboten. Er tut es trotzdem: --> Link
Es ist schon seltsam welche Rechtsauffassung hier manchmal verteten wird.

xbmcg am 12 Okt 2017 16:32:38

elmarbierbauch hat geschrieben:Hallo allerseits,

ein Mitreisender erzählte es wäre 2016 ein EU - Gesetz verabschiedet worden das besagt daß Fahrzeuge die sich länger als 3 Jahre außerhalb des EU-Raumes aufhalten bei der Wiedereinfuhr in die EU wie ein Neuimport zu versteuern seien. Was wisst Ihr darüber?

Gruß Elmar


Das ist richtig, allerdings nur für Boote, soviel ich weiß. Du musst damit alle 3 Jahre mal in ein EU-Hafen rein,
sonst musst Du die Märchensteuer noch mal zahlen. Man kann aber auch glaubhaft versichern, dass das Boot
aus besonderen Umständen (reparatur) im Auslang länger bleiben muss und nicht innerhalb der 3 Jahre wieder
in einem europäischen Hafen einlaufen kann, dann kann man sich eine Verlängerung ausstellen lassen.

Bei KFZ ist das entspannter, solange sie die deutsche Zulassung haben und nicht abgemeldet / im Ausland umgemeldet werden.
Sonst muss an natürlich im Ausland eine Einfuhrsteuer und Zoll berappen. In USA z.B. muss das Fahrzeug nach einer gewissen Zeit
wieder raus aus dem Land, sonst droht die Importsteuer.

xbmcg am 12 Okt 2017 16:37:38

Gilt übrigens auch für ausländische Boote in EU Gewässern / im Schengen Raum.
Sie müssen nach spätestens 180 Tagen wieder raus, sonst wird die EU Umsatzsteuer fällig,

AntonCoeln am 12 Okt 2017 16:40:20

ihr fragt im Ernst was da eine Straftat ist wenn man nachgemachte Kennzeichen nutzt und das Fahrzeug abmeldet.

Ein KFZ darf im Ausland mit deutscher Zulassung verkehren, abgemeldete Fahrzeuge haben keine Zulassung sowie Steuerlich und Versicherungstechnisch abgemeldet.
Zu dem Verkehr im Ausland sollte man mal den Vertrag über das Internationale Abkommen der Staaten mal lesen, dann bracht man solche fragen was ist da strafbar gar nicht zu stellen.

Dieses damit zu vergleichen das ich Kroatien bereist habe, und dort frei Übernachtet habe ist Blödsinn, da mein Übernachten dort keine Straftat ist, es gibt Ausnahmen die man halt nutzen kann.

brainless am 12 Okt 2017 20:06:29

Ich wollte Dir auf deine PN antworten, aber Du hast wohl den Empfang abgeschaltet.......


Volker ;-)

Teryen am 15 Okt 2017 13:08:01

AntonCoeln hat geschrieben:Ein KFZ darf im Ausland mit deutscher Zulassung verkehren, abgemeldete Fahrzeuge haben keine Zulassung sowie Steuerlich und Versicherungstechnisch abgemeldet.
Zu dem Verkehr im Ausland sollte man mal den Vertrag über das Internationale Abkommen der Staaten mal lesen, dann bracht man solche fragen was ist da strafbar gar nicht zu stellen.

Es gibt Sachen im Leben die legal nicht durchfürbar sind. Eine lange Weltreise liegt oft in der Grauzone weil von den Behörden nicht gedacht oder gewollt sind.

RichyG am 15 Okt 2017 13:40:00

Und den Verkehr (auch und vor allem den Behördenverkehr) in anderen Ländern und Erdteilen muss erlebt haben. Dann weiß man, dass Gesetze oft nur abstrakte Konstrukte sind und ein wenig "Fantasie" erforderlich ist, um weiterzukommen :wink: Und darum geht es.
"Internationale Abkommen" ernten bei Polizeikontrollen in Afrika höchstens einen ungläubigen Blick und im günstigsten Falle Heiterkeit :wink:

Gogolo am 15 Okt 2017 17:26:11

:arrow: AntonCoeln


du warst wohl noch nicht oft mit deinem Wohnmobil im außereuropäischen Ausland unterwegs. Sonst würdest du nicht solche typisch deutsche/europäische bürokratische Vorschriften zitieren...Im außereuropäischen Ausland "geht viel" mit Einsatz von Bakschisch o.ä.

Ich zumindest lasse mich von solchen bürokratischen Vorschriften nicht abschrecken.


Habe die Ehre

Gogolo

Flatus am 15 Okt 2017 17:29:55

Gogolo hat geschrieben:... Im außereuropäischen Ausland "geht viel" mit Einsatz von Bakschisch o.ä. ...

Vor Bakschisch möchte ich drinend warnen.
Das klappt nur bei entsprechenden Vorkentnissen und mit grossen Summen. Für 5 Euro Bakschisch bezahlt man in der Regel bloss ein Grossmaul für eine Leistung, die man auch ebenso und umsonst bekommen hätte

Gruss Flatus
.

Gogolo am 15 Okt 2017 21:13:36

Naja, 5€ kostete mich die Strafe für 25kmh zu schnelles fahren in Usbekistan. Nach entsprechender Verhandlung mit dem Polizisten und vorzeigen des Geldscheins in der Brieftasche.

Es geht also auch mit "Kleingeld"...


Habe die Ehre

Gogolo

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