Zusatzluftfeder
cw

Wohnmobil überführen im EU-Raum


Teryen am 14 Okt 2017 14:45:30

Frage eines Nicht EU-Bürgers.
Kann man als EU-Bürger in jedem EU-Land ein Wohnmobil kaufen und in jedem EU-Land (an seinem Wohnort) einlösen. Wie funktioniert das und kostet das irgendwelche Gebühren wie Zoll oder sonstige Einfuhrgebühren?
Wie ist das bei der Ausfuhr in ein Schengenland?

Gruss Teryen

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

ManfredK am 14 Okt 2017 16:20:44

Alles zum Eigenimport in der EU: --> Link

"Schengengebiet" hat nichts mit dem Warenverkehr zu tun, sondern betrifft nur die Grenzkontrollen.

Palmyra am 14 Okt 2017 16:47:18

Hier fragt ein nicht EU-Bürger , da sieht das Ganze dann wohl etwas anders aus ....hier wird sicherlich auch ein Hauptwohnsitz in einem der EWR Länder ( einschl. CH ) nötig sein usw.

Teryen am 14 Okt 2017 18:23:12

ManfredK hat geschrieben:Alles zum Eigenimport in der EU: --> Link

Mir geht es nicht um Import nach Deutschland sondern Export nach evtl Spanien. Oder aus einem anderen EU-Land mit evtl günstigen Gebrauchten.
ManfredK hat geschrieben:"Schengengebiet" hat nichts mit dem Warenverkehr zu tun, sondern betrifft nur die Grenzkontrollen.

Sorry! EWR

klink_bks am 15 Okt 2017 13:51:16

:) Ganz einfach gesagt : Ja ! :)

Einziger Unterschied, zum Export in ein EU-Land muss ein Zollkennzeichen
beantragt und auch benutzt werden, sowie eine Kurzzeitversicherung.
Als letztes muss auch noch hier in Deutschland die Kfz-Steuer fuer 1 Monat bezahlt werden.
Und dann steht einer Ueberfuehrung nach Spanien nix mehr im Wege.
Zollpapiere oder Ausfuhrbegleitdokumente sind nicht erforderlich.

Gruss von der schoenen Mittelmosel
Achim

nulpe am 15 Okt 2017 14:33:56

klink_bks hat geschrieben:Und dann steht einer Ueberfuehrung nach Spanien nix mehr im Wege.


Tja, dann ist die Überführung zwar geschafft - aber das Fahrzeug in E noch nicht zugelassen.
Und was ich so von spanischen bzw. deutsch-spanischen Freunden höre, ist das ein echtes Trauerspiel.
Stichwort: Homologisation
In E existieren gaaanz andere Fahrzeugeinteilungen als bei uns.
Mal googeln in deutsch-spanischen Foren oder einfach hier:
--> Link

Da wird einem ganz schlecht.
Am wichtigsten ist wohl: Das KFZ erst im Ursprungsland abmelden, wenn in E alles gelaufen ist.

Teryen am 18 Okt 2017 00:47:20

12% Einfuhrsteuer vom Fahrzeugwert :ooo:
Ich dachte davon sei man innerhalb der EU befreit. Nein das ist mir zuviel. :abgelehnt:

Palmyra am 18 Okt 2017 13:42:42

Servus

in Österreich ist dann noch eine NOVA Steuer bis zu 32% des jeweiligen Wertes :lol: :lol: abhänig vom Schadstoffausstoss usw. zu bezahlen - zuzüglich der bei Neuwagen üblichen 20% USt .d.h. dieser Wert kommt oben drauf ....ist also mehr oder weniger im schlimmsten Fall eine Verdoppelung des Nettokaufpreises .

Soviel zum vereinten Europa - Hauptsache die Krümmung der Banana und sonstige Niedlichkeiten wurden vereinheitlicht. :evil: :evil: :evil:

In der Praxis funktioniert Europa überhaupt nicht - und wir Bürger nehmen dass alles einfach so hin - niemand von uns will ja ein schlechter Europäer sein ... :( :( :(

nulpe am 18 Okt 2017 14:23:31

Palmyra hat geschrieben:Soviel zum vereinten Europa - Hauptsache die Krümmung der Banana und sonstige Niedlichkeiten wurden vereinheitlicht. :evil: :evil: :evil:

Dass in der sog. Bananenverordnung EU Nr. 2257/94 (oder sonst wo) irgend etwas von einer Krümmung steht, ist ein Gerücht. Es ist bezeichnend, dass man das immer wieder anführt.
In der Praxis funktioniert Europa überhaupt nicht - und wir Bürger nehmen dass alles einfach so hin - niemand von uns will ja ein schlechter Europäer sein ... :( :( :

Nun,--- es könnte besser sein.
Aber ich wünsche mir die alten Zeiten nicht zurück, gerade als Reisender.
Sonst müsste ich z.B. in Spanien mit meinem kleinen Wohnmobil weiterhin 90 km/h auf Autobahnen fahren. Und die Grenzkontrollen incl. Geldwechsel erst.....

rkopka am 18 Okt 2017 15:31:18

Palmyra hat geschrieben:in Österreich ist dann noch eine NOVA Steuer bis zu 32% des jeweiligen Wertes :lol: :lol: abhänig vom Schadstoffausstoss usw. zu bezahlen - zuzüglich der bei Neuwagen üblichen 20% USt .d.h. dieser Wert kommt oben drauf ....ist also mehr oder weniger im schlimmsten Fall eine Verdoppelung des Nettokaufpreises .

Die Rechnung geht aber nicht auf. Die USt zahlst du jedem Land (mehr oder weniger 20% +-5%). In D fast gleich wie in A. Und selbst wenn 32% und 20% drauf kommen, dann ist das keine Verdoppelung sondern ungefähr Faktor 1,5. D.h. du zahlst nochmal die Hälfte drauf. Wobei es da noch schlimmere Länder geben dürfte.

RK

bernie8 am 18 Okt 2017 15:39:45

Hallo,

Ein Kumpel von mir hat einen Hymer Eriba PUK Wohnwagen in Holland gekauft (ist öfter dort im Urlaub).
Das war ein Riesentanz bis der hier mal zugelassen war. Also einfach geht hier nix.
Er musste sowas wie ne COC ran schleppen, was sich als sehr schwierig erwies, weil der Hymer in Frankreich gebaut wurde etc. etc.

Meine Mutter hatte einen amerikanischen VW Golf gekauft, ist mal aus USA überführt worden.
Der war vorher schon in D zugelassen! Nur Ärger damit! Fängt schon mit der Versicherung an, die
das Auto dann vom Typ her nicht kennen. Also Einstufung wie ein GTI. Auf der Zulassungsstelle wollten
die das kleine Kennzeichen (USA Format) nicht anerkennen, obwohl vorher (anderer Kreis) so eins dran war und auch kein anderes passt :eek:
Dann passten keine Ersatzteile aus deutschen Golfs in die Karre, obwohl er genau so aussah, usw. !

Ist jetzt alles OT, aber das ist so meine Lieblingsbeschäftigung, ich könnt da :explodieren:

christiancastro am 18 Okt 2017 18:24:44

Teryen hat geschrieben:12% Einfuhrsteuer vom Fahrzeugwert :ooo:
Ich dachte davon sei man innerhalb der EU befreit. Nein das ist mir zuviel. :abgelehnt:


Es sind nicht generell 12%, kommt auch auf die Comunidad an.

Solofahrer am 18 Okt 2017 18:34:03

Bernie, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich habe 2 x ein Auto aus Frankreich importiert, eines aus den Niederlanden und eins aus England. Innerhalb der EU gab es da keine Probleme, auch nicht bei der Zulassung. Man muss nur alle notwendigen Papiere haben und freundlich sein, dann dauert das kaum länger als bei einer innerdeutschen Ummeldung.

Zuerst jeweils ein Gutachten für das H-Kennzeichen mit entsprechenden Eintragungen der Besonderheiten, die Nachrüstung einer Warnblinkanlage und dann durch den TÜV. Ist ein "Kuchenblech" oder ein Kennzeichen mit schmalen Buchstaben wegen Platzmangels erforderlich, dann steht das entweder in dem Gutachten oder man macht ein Foto mit einem Zollstock drauf und dann geht's auch bei der Zulassungsstelle.

WomoTechnikService am 17 Feb 2018 10:33:48

Ich brauchte für die Zulassung eines ehemals spanischen Ford Fiesta classic (Fiesta 3) von 1997, der aber schon vor mir in Deutschland zugelassen war, nur weil der Zulassungsbezirk gewechselt hat, vom Regierungspräsidium eine gebührenpflichtige Ausnahmegenehmigung wegen der fehlenden Scheinwerferhöhenverstellung, die bereits vorliegende aus dem anderen Zulassungsbezirk wurde nicht anerkannt... deutsche Bürokratie!
Es war allerdings der beste Fiesta, den meine Frauchen je hatte, mit Klimaanlage und keinem Millimeter Rost - leider hat ein Kurierfahrer ihn geschrottet, als er von hinten drauf gebumst ist und den Fiesta auch noch auf den Vordermann geschoben hat.

LG Peter

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

2,5 PS Außenbordmotor 2 Takt am Lagomagiore
Maut ab 2016
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt