Dometic
luftfederung

Erfahrung mit LiFeYPO4 1, 2


RaiWo am 16 Okt 2017 09:28:00

Servus!
Angesteckt von dem Hype um die neue Technik habe ich 2 Akkus zu je 200 Ah gekauft.
Nach etwas von über einem Jahr mit den neuen Batterien hier meine Erfahrungen.
Unser Blei/Säure Batteriesatz hat fast 10 Jahre gehalten. (2 Batterien von je 200 Ah).
Unser täglicher Bedarf beträgt ca- 80 Ah.
Unser Reiseverhalten ist so, dass wir meistens mehrere Tage am gleichen Platz verweilen.
Solar beträgt 3 x 110 Wp.
Wenn jetzt in dieser Zeit bedeckter Himmel ist, muss ich spätestens am 3. Tag an Landstrom.


Mein Fazit:
Wenn man spätestens am 2. Tag wieder fährt mag die Anschaffung sinnvoll sein.
Für mich hat sich der Umstieg nicht gelohnt.
Wirtschaftlicher wäre es gewesen, wenn ich wieder 2 Blei/Säure Batterien gekauft hätte und um längere Zeit ohner Landstrom stehen zu können eine Brennstoffzelle angeschafft hätte.
CU
Wolf

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Gast am 16 Okt 2017 09:36:30

Hallo Wolf,

wie meinst du das, 2 Akkus je 200 Ah?

Meinst du 400 Ah 12 Volt

oder

200 Ah 24 Volt?

Warum bringt die Solaranlage so wenig?

Grüße, Alf

Bodimobil am 16 Okt 2017 09:47:01

Du hast 400Ah und verbrauchst durchschnittlich 80Ah. Nach Adam Riese sollte das für 4 bis 5 Tage reichen.
Entweder dein Stromverbrauch ist größer, aber 80Ah ist schon viel. Oder bei deiner Anlage stimmt etwas nicht.

Gruß Andreas

shorty am 16 Okt 2017 10:59:25

Ich würde auch sagen mit der Anlage stimmt etwas nicht. Bei meinem Phoenix hatte ich 200 Watt Solar auf dem Dach und 300 AH Winston im Bauch. Also ich brauchte von März bis November keinen Landstrom. :D

Tinduck am 16 Okt 2017 11:45:45

Wundere mich etwas... ist doch klar, dass LiFePo nicht gegen mangelnde ‚Stromeinkünfte‘ hilft? Ist ja nur ein Akku und kein Kraftwerk.

Wobei ich denken würde, dass zumindest von März bis Oktober mit 300 Wp Solar 80 Ah am Tag locker zu erwirtschaften sind (im Schnitt), irgendwo ist da bei Dir was falsch, entweder beim Solarertrag oder bei Deinem Verbrauch.

bis denn,

Uwe

deacheapa am 16 Okt 2017 12:07:55

Tinduck hat geschrieben:dass zumindest von März bis Oktober mit 300 Wp Solar 80 Ah am Tag locker zu erwirtschaften sind (im Schnitt),



Hallo Uwe,
lese das immer wieder mal, nur mit dem "im Schnitt" ist das so eine Sache, selbst mit bei mir knapp 500Wp und 700BleiAh bringt einem der Schnitt nicht immer weiter.
Tiefer Sonnenstand und kürzere Tage machen selbst bei gutem sonnigen Wetter derzeit, bei flach liegenden Modulen den Ertrag deutlich geringer,
und wenn dann auch noch ein paar Tage diesiges Wetter ist,
hilft die ganze "Schnitt" Rechnerei erst recht nicht mehr.
So schön Solar auch ist, es ist kein Ertrag garantiert,
nicht mal im "kalendarischen Hochsommer" wenn man Pech hat. :)


Allerdings sollte bei Wolf seine 400Ah gerade aus LiFeYPO4 plus 300Wp auf dem Dach und rund 80Ah Tagesverbrauch,
4-5 Tage sicher funktionieren.
Aber das haben ja hier schon andere so geschrieben.

RaiWo am 16 Okt 2017 13:23:07

Servus!
Die von mir angegebenen Werte sind alle von entsprechenden Instrumenten abgelesen.
Solar bringt max um die 22 Ah.
Im Sommer langt das. Hat auch bei den vorherigen Batterien gelangt.
Mir ging es nur um das Kosten/Nutzungsverhältnis.
2x200 Ah kosten schon eine Stange Geld :D
Wirtschaftlicher wäre bei diesem Kapitaleinsatz meine geschilderte Lösung gewesen.
CU
Wolf

deacheapa am 16 Okt 2017 14:05:22

RaiWo hat geschrieben:Wirtschaftlicher wäre bei diesem Kapitaleinsatz meine geschilderte Lösung gewesen.

Genau deshalb habe ich die ja auch so gewählt,
und man hat damit eben auch die Garantie immer und bei Jedem Wetter völlig stromautark zu sein.

schnatterente am 16 Okt 2017 15:49:02

RaiWo hat geschrieben:Solar bringt max um die 22 Ah.
Im Sommer langt das.

Hmm, bei 3x110Wp ist das im Sommer viel zu wenig oder meinst du A statt Ah?

Wir haben 530Wp und kommen im Sommer je nach Wetterlage auf 100-200Ah Ausbeute pro Tag. Aktuell im Süden bei Sonnenschein jetzt noch täglich um die 145Ah. Normalerweise sollte bei euch jeden Tag der Verbrauch von 80Ah im Sommer gedeckt werden :?

lisunenergy am 16 Okt 2017 21:20:30

Ich würde vorschlagen, die Anlage wird erst einmal mit Bildern vorgestellt! Das 2. wären Bilder vom Battmonitor und wenn vorhanden vom Solarertrag . Das 3. wäre die Frage ob vielleicht der Wechselrichter nicht abgeschaltet ist ? Und die genauen Verbräuche mal ermitteln. Die Verschaltung der Akkus wäre interessant. Und 4. Wenn man mit kleinem Strom den Bleiakku um 80 % entlädt, hat man natürlich mehr Ah zur Verfügung wie bei lifepo4. Du hast aber 1 zu 1 , das würde bedeuten Du hast 50 % mehr drinn und es reicht mit einmal nicht mehr ?

flo16v am 17 Okt 2017 09:37:11

Hi,

schon n bisschen merkwürdig. Mit 2x 200 Ah Blei hat alles gut geklappt und mit Lithium soll es nicht mehr gehen?

Wenn die 2x 200 Ah Blei 10 Jahre gut gereicht haben und keine großen Ströme ( 0,5C und höher ) fließen dann gab es auch keinen Grund um auf Lithium zu wechseln. Es sei denn das Gewicht war ein Problem.

Gruß Flo

RaiWo am 17 Okt 2017 10:39:08

Servus!
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt:

Natürlich langt es genauso wie vorher. Ich kann keinen Unterschied feststellen.
Und wie ich bereits ausgeführt habe, hängt es auch vom Reiseverhalten ab.
Wir sind keine Freisteher, wir gehen lieber auf Stellplätze, wobei es auch genügend gibt, die keine Stromversorgung anbieten. Fahre ich nach 2-3 Tage weiter, gibt es natürlich keine Probleme, aber wir stehen meistens länger und da ist es halt das Problem des Nachschubs. Solange die Sonne einigermaßen scheint, werden die Akkus auch geladen.
Aber wenn der Himmel tagelange bedeckt ist langt es halt nicht mehr.
Nun hat sich daher jetzt für mich die Frage gestellt, ob dieser Kapitaleinsatz von 6.000 Euro nur für die Akkus sich gelohnt hat.
Und das muss ich klar verneinen.
Für unser Reiseverhalten wäre es wirtschaftlicher gewesen, wenn ich zwei Solarbatterien und eine Brennstoffzelle gekauft hätte. (Wäre sogar noch billiger gewesen)
Wobei dann wieder die Frage auftaucht, ob eine Brennstoffzelle auch unbedingt notwendig wäre, da immer mehr StP Stromversorgung anbieten.
Aber das muss jeder fütr sich selbst entscheiden.
CU
Wolf

flo16v am 17 Okt 2017 11:26:47

Hi,

ok. Dann passt der Akku einfach nicht zu eurem Reiseverhalten. Auf "normalgroße" Solaranlagen sollte man sich ab Oktober nicht mehr zu sehr verlassen.

Die Vorteile die Lithium bieten sind für dich anscheinend nicht relevant. Wenn euch das Gewicht egal ist, dann bleibt nur noch die ( hoffentlich ) hohe Zyklenzahl.

Hast du nicht noch Platz um etwas mehr Solar dazu zu packen?

quax1968 am 17 Okt 2017 12:29:14

Ist aber dann ein sehr unüberlegter Kauf gewesen, weil Du ja im Grunde genommen vorher wusstest, was Du an Strom verbrauchst.
Aber da kann die Akkutechnik wenig dafür. Die bringt halt die gekaufte Kapazität.
Oder wird die Kapazität gar nicht erreicht?

Helmchen am 17 Okt 2017 12:29:24

RaiWo hat geschrieben:ob dieser Kapitaleinsatz von 6.000 Euro nur für die Akkus sich gelohnt hat.


Ich denke, die Frage sollte man sich bei unserem "Hobby" nicht stellen. "Lohnen" tut sich da meistens nichts.

Aber mal zum Thema:
Ich verstehe auch nicht so ganz, wie Du den Einsatz der Batterien bewertest.
Ich werde demnächst auf Lithium-Batterie umstellen und zwar, weil ich diese ohne Schaden bis auf ca. 20% entladen kann und das bei nahezu gleicher Spannung. Bei einen jetzigen AGM Yellow Top geht das nur bis 70% bzw. max. 50%, wobei es dann mit der Spannung für meinen WR schon knapp wird.

flo16v am 17 Okt 2017 12:57:06

Hi,

bislang weiß ja noch keiner was nun 2x 200 Ah bedeutet. Entweder 24v 200 Ah oder 12V 400 Ah.

Bei 12 V 400 Ah hat man bei Blei ca. 200 bis 250 Ah zur Verfügung. Bei Lithium sind es 320 bis 380 Ah Plus Minus. Die Winston bringen ja meist mehr Kapazität als drauf steht.

Das sind bei 60-80 Ah Tagesverbrauch 2 Tage mehr freistehen ohne dass was reinkommt.

4-6 Tage sollten locker drin sein wenn man ein bisschen Solarertrag hat

Bodimobil am 17 Okt 2017 13:19:30

Ich werde ende des Monats auch auf LiFeYPO4 wechseln.
Allerdings habe ich auch ein anderes Nutzungsprofil: Ich stehe selten länger als 48 Stunden an einem Ort. Ich stehe praktisch immer ohne Stromanschluss. Ich fahre auch im Winter, so dass Solar zwar nett ist (ich habe 150W) aber im Winter nicht maßgeblich hilft und deshalb in meiner Ertrags/Verbrauchsrechnung nicht vorkommt.

a) Höhere Kapazität bei gleichem Volumen und weniger Gewicht. Ich wechsel von 2x80Ah GEL auf 200Ah Li und gehe von mehr als doppelter Kapazität aus. Ziel ist es für mich auch im Winter bei Minustemperaturen 3 Tage stehen zu können (ALDE Heizung läuft ständig), ohne dass ich mich mit Licht, Fernsehen Handy, Laptop und Fotoausrüstung aufladen (keine Elektro Großverbraucher) einschränken muss.

b) bessere Schnellladefähigkeit durch 45Amp Ladung kann ich auch bei Kurzstrecken (1-1/2 Stunden) den benötigten Strom für einen Tag Nachladen oder im Notfall auch mal 15 Minuten den Motor laufen lassen damit der Strom für die Nacht reicht.

In dem oben genannten Fall können die Vorteile der LiFeYPO4 kaum genutzt werden. Deshalb gebe ich ihm recht: Das war eine Fehlinvestition! LiFeYPO Batterien lohnen sich nur wenn sie zum Nutzungsprofil passen.

Gruß Andreas

Bodimobil am 17 Okt 2017 13:28:32

flo16v hat geschrieben:Hi,
bislang weiß ja noch keiner was nun 2x 200 Ah bedeutet. Entweder 24v 200 Ah oder 12V 400 Ah.


Doch ich :lol:

In einem früheren Beitrag hat er mal geschrieben, dass er 2 Stück Fraron mit je 200 AH hat.
--> Link
Da er kein Expeditionsmobil auf LKW Basis hat können wir von 12V 400AH ausgehen.

Gruß Andreas

tober am 17 Okt 2017 15:16:30

Man könnte aber auch - je nachdem was man an Ladeelektronik an Bord hat - die LiFeYPO4 schnell nachladen durch kurzes Motorlaufenlassen. Umwelttechnisch vielleicht nicht Optimal aber das ist unser Hobby generell nicht. :lol:

lisunenergy am 17 Okt 2017 20:28:26

Hallo Wolf,

Man muss klar sagen , das eine Brennstoffzelle mit enormen Folgekosten behaftet ist. Viele unzählige Beiträge berichten von defekten Stracks und enorme kWh Preise. Der Vorteil des Lifepo4 ist die Hochstromsicherheit auch bei fast leeren Akku. Auch die Volladung geht ja um Welten schneller. Daher ist ja auch immer meine Empfehlung nicht 50 % zu nehmen sondern mind 70% wenn es sich nur um kleine Verbraucher handelt. Die Entnahme 1Ah bleib auch 1Ah beim Lifepo4.

Bodimobil am 17 Okt 2017 20:51:22

50% bzw. 70% von was? Kapazität im Vergleich zu Blei?

Lorilon am 18 Okt 2017 10:50:53

Hallo Wolf,

erstmal finde ich es gut, wenn sich bei all den begeisterten Stimmen zu Lithium auch mal eine kritische meldet; diese sollte nicht negiert werden und könnte den nächsten vor einer teueren Fehlinvestition bewahren.

Allerdings kann ich die von dir angegebenen Werte nicht ganz in Übereinstimmung bringen. Du solltest durch den Umstieg auf Lithium mehr Ah zur verfügung haben, was folglich auch deine Freistehedauer verlängert. Wenn wir mal den Solarertrag ausklammern und vom Extremfall "nix Solar" ausgehen würden die Akkus bei 80Ah täglichem Verbrauch 5 Tage halten. Da man nicht ganz auf Kante kalkuliert wäre der Weg zum Landstrom dann am vierten Tag. Bei Blei mit geringerer Entnahmemenge 1-2 Tage früher, so wie du es beschreibst.
Was das ganze für mich erklären könnte wäre ein Batteriecomputer, welcher nicht auf LiFePo programmiert ist. Hätte man z.B. die Entnahmemenge nicht auf 100% umgestellt zeigt der Computer (nahe) 0% an, wenn noch eine Menge Ah verfügbar wären.
An der Resonanz hier zeigt sich doch, dass hier einige gewillt sind deine Anlage mit dir zu Überprüfen.

In Kürze meine persönlichen Erfahrungen: 160Ah LiFePo mit 590Wp Solar und etwa 100Ah Tagesverbrauch: Ich stehe im Wochenbereich frei und fahre 1-2 mal pro Woche ein paar km zum Supermarkt und entsorgen; möglichstium Süden und eher in der Sonne parkend: Landstrom ist für mich gar kein Thema, auch genau zum jetzigen Zeitpunkt (seit 2 Wochen auf Sizilien). Durch die sehr unterschiedliche Erfahrung bei ähnlicher Nutzung komme ich auf die Idee, dass bei deiner Anlage etwas nicht ganz korrekt läuft.

Grüße, Lorilon

lisunenergy am 18 Okt 2017 16:53:33

Negative Erfahrungen sind durchaus möglich , müssen aber genau erklärt werden ! Anlage funktioniert nicht so wo ich möchte ist keine Aussage. Ich hätte es schon geschrieben 1Ah ist 1Ah. Die Frage Ist, wie viel und wie stark möchte ich den Akku belasten. Hat man nur kleine Verbraucher , und einen Akku wie Lifeline AGM so kann dieser bis zu 80% entladen werden. Möchte man aber Haare fönen, meherer Kaffee kochen und noch Staubsaugen ,so geht das mit dem Lifeline nicht sehr lange. Der Vorteil wäre dann nur noch das Gewicht und die Zyklenzahl. Somit ist es sehr wichtig vorher das abzuchecken! Steht man unter Bäumen und fährt wenig , ist dann auch viel eher Schluss. Wenn der Akku abschaltet , kann es auch eine Debalance oder ein defekter Balancer sein. Hier schaltet dann der schlechteste Akku ab.
Mein Vorschlag wäre die genaue Einstellung des Battmonitor. Danach voll laden und mit 30A entladen bis der Monitor auf 10 % Rest ist. Wenn da alles ok Ist, mal die Ladegeräte kontrollieren.

franzose01 am 19 Okt 2017 19:44:54

Salut Lars,

wann machst du mit deiner Anlage (waren die 7 Jahre alt?) mal wieder einen Belastungstest ?

lisunenergy am 19 Okt 2017 20:40:06

Ja ist wieder so weit. Habe diesen Sommer eine neue Engelkühlbox im Dauerbetrieb (Frostmodus ) gehabt. 50Ah pro Tag. Bin gespannt was für ein Ergebniss kommt.
Werde nächste Woche dies durchführen.

RaiWo am 20 Okt 2017 07:50:10

Servus!
Mal etwas genauer:
Beleuchtung :
Alles auf LED umgestellt
Kühlschrank Kompressor
Tiefkühlschrank Kompressor
Toilette Vakuum
TV und S at 12 V
Apnoegerät 37 V , daher Wandler nachts an
Kaffeemaschine 230 V. Wasser wird aus Stromspargründen zunächst mit Gas vorgekocht.
D. h. neben der Ladung der Batterien muss auch Strom für den Betrieb bereit gestellt werden.
Gewicht spielt keine Rolle .
CU
Wolf

schnatterente am 20 Okt 2017 11:30:30

RaiWo hat geschrieben:Kühlschrank Kompressor
Tiefkühlschrank Kompressor

Sind das getrennte Gerätschaften? Da braucht du bei einem normalen Sommertag schon allein für beide ca. 80Ah pro Tag. Wenn es reicht, denn ein reiner Tiefkühlschrank bzw. Truhe (z.B. Steca 166l) mit -20°C innen und ca. 25°C Umgebungstemperaur zieht knapp 50Ah.

Habt ihr vor der Umrüstung auf LiFeYPO auch schon die aufgezählten Gerätschaften gehabt oder erst im Zuge der Umstellung? Wenn da alles läuft und Schlechtwetter herrscht, nutzen euch die 330Wp auf dem Dach fast nix. Wir haben nämlich auch ein paar Gerätschaften, wie Fön (1200W), Sauger (1500W), Vollautomat (1450W), ständig TV, Internet und Laptop und Kompressorkühli laufen und kommen mit 530Wp bei Regen nach 2 Tagen an die Grenzen, trotz 2x210Ah (allerdings Gel).

RaiWo am 20 Okt 2017 19:39:21

Servus!
Kühlgeräte sind getrennt, also zwei Geräte.
Geräte waren alle schon drin.
Lediglich Apnoe kam neu hinzu.
CU
Wolf

Richard57 am 20 Okt 2017 23:09:51

Hallo,

Ein Apnoegerät braucht je nach Modell und Ausführung pro Nacht zwischen 20 und 40 Ah.
Damit erklärt sich dann auch das maximale 3 Tagefenster.
80Ah zum Kühlen,10-20Ah der Rest und 20-40Ah das Apnoegerät.
Das sind im günstigsten Fall 110Ah,im Ungünstigsten 140 Ah!

Ein Bleiakku mit 400Ah würde das höchstwahrscheinlich keine 3 Tage mitmachen!

Gruß Richard

Richard57 am 20 Okt 2017 23:34:44

Mir fällt dazu noch etwas ein.
Wer hat den Wechselrichter eingebaut?
Oft wird der Wechselrichter direkt an die Batterie angeschlossen.
Dann kann der Batteriemonitor den Verbrauch nicht erfassen.

Gruß Richard

lisunenergy am 21 Okt 2017 10:49:16

Ich würde gerne mal Bilder sehen. Wichtig ist die
richtige Programmierung des Battmonitors . Das weitere ist der Eigenverbrauch des Wechselrichter bei ständiger Benutzung. Dort ist es extrem wichtig ,ein sehr gutes Gerät zu haben.

franzose01 am 21 Okt 2017 18:26:19

Salut,

meine Erfahrungen:

Kühlbox, 40 Liter bei –18 Grad und Kühli 90 Liter bei 5 Grad, beides Kissmann Geräte, 21 Grad im WoMo, Verbrauch nach 24 Stunden: 110 Ah

schnatterente am 21 Okt 2017 21:27:04

Eben, in diesem Falle nützen einem die besten LiFeYPO´s nix, wenn keine gescheite Ladequelle für Nachschub sorgt. Leer ist leer.

flo16v am 21 Okt 2017 22:33:57

Das stimmt ...

Manche halten nen Lithium Akku für ein Kraftwerk.

biauwe am 21 Okt 2017 23:21:23

Zwei große Vorteile hat Lithium:
Die möglichkeit schnell viele Amperes zu speichern
und
den 20% besseren Ladewirkungsgrad gegen über Blei.

MeisterLampe am 23 Okt 2017 01:29:31

biauwe hat geschrieben:Zwei große Vorteile hat Lithium:
Die möglichkeit schnell viele Amperes zu speichern
und
den 20% besseren Ladewirkungsgrad gegen über Blei.

MeisterLampe am 23 Okt 2017 08:13:37

Oh, da ist wohl meine Frage untergegangen. :eek:
Dann noch mal.

Sicher das es nicht mehr als 20% sind?
Ich hätte den Verdacht gehabt, dass das höher ist.

biauwe am 23 Okt 2017 08:30:05

MeisterLampe hat geschrieben:Sicher das es nicht mehr als 20% sind?
Ich hätte den Verdacht gehabt, dass das höher ist.


Ich hab es nicht gemessen, nur gelesen.
Gefühlt stimmt es aber. Seit dem wir mit Li-Akkus unterwegs sind reicht der Strom länger.
Ob es 20% sind :?: :idea:

Blei vernichtet am Ende beim volladen sehr viel vom Ladestrom und erzeugt Wärme.

Acki am 23 Okt 2017 08:31:36

MeisterLampe hat geschrieben:Oh, da ist wohl meine Frage untergegangen. :eek:
Dann noch mal.

Sicher das es nicht mehr als 20% sind?
Ich hätte den Verdacht gehabt, dass das höher ist.

Er schreibt, dass er 20% höher ist.
Wenn er beim Bleiakku 60-70% beträgt und bei Lithium 90-98%, dann ist die Aussage passend!
(optimistisch betrachtet könnten der Wirkungsgrad dabei aber auch 38% höher sein ... :wink: )

Gast am 23 Okt 2017 08:37:47

Bei Bleiakkus geht man normalerweise von ca. 80% Wirkungsgrad aus. Du musst also 1,25KWh laden, damit 1KWh nutzbar ist. 20% besser sind dann wirklich grandios!

Li-Ion akkus haben einen Ladewirkungsgrad von fast 99%, nur bei den ersten Ladungen ist es schlechter.

Grüße, Alf

Gast am 21 Mär 2018 22:28:29

Ich schreib mal hier bei den Erfahrungen ... Bin auf der ersten Tour mit den LiFeYPo4 im Rapido.

Es ist absolut faszinierend, wie diese Batterie uns vorwärts bringt! Nach zwei Tagen Sonne waren heute ab ca. 9:00 die Akkus voll. Normalerweise schalte ich Morgens die Heizung und den Kühlschrank auf Gas ein, wenn ich nachmittags los will.

Heute habe ich ich einfach den Kühlschrank morgens um 9 auf 12 Volt gestellt. Nach nicht mal 2 Stunden hatte das Gefrierfach schon unter -20 Grad...



Da die Solaranlage parallel lief, fehlten nur um die 20 Ah. Konnte also weitergehen. Um kurz vor 4 bin ich los... gegen 18:00 am Etappenziel angekommen, ist der Akku schon wieder voll. Über Nacht natürlich Gasbetrieb.

Tolle Sache das LiFeYPo4-Dings!

Wäre ich 2014 nicht so plötzlich ins WoMo Abenteuer gestolpert, wäre damals schon ein Lithiumakku installiert worden.

Grüße, Alf

P.S. Heute Nacht kommt die Heizdecke an den Wechselrichter.

lisunenergy am 21 Mär 2018 22:44:01

Na schaue schaue :mrgreen: Der Alf ist begeistert! Da hast DU NOCH KEIN Kaffee gekocht, bei fast leerem Akku.
Willkommen in der Lithiumfraktion !

Gast am 21 Mär 2018 22:59:43

Morgen Früh schick ich dir mal ein Foto von meiner Kaffeemaschine...
:D

lisunenergy am 21 Mär 2018 23:05:59

Die Türkische?

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Umrüstung Hymer B680 auf LiFePO4 400Ah
Tausch von AGM auf Lifepo im Ducato BJ 2016 LMC
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt