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Unterbau flexible PV Module


cbra am 17 Okt 2017 08:59:39

Angeregt durch diesen Thread

--> Link

und den Umstand dass das ältere Modul am Dach "ersatzbereit" ist will ich im winter ein flexibles Modul aufs dach bauen.

ca 100 W an den vorhanden Victron Laderegler.

allerdings will ich das Modul auf einen Unterbau montieren weil
# ich meinem Dach die hohen Temperaturen auf der Panelunterseite nicht zumuten will
# ich kein so grosser freund davon bin das vollflächig aufs dach zu kleben, und teilverkleben auch nicht so prickelnd finde
# was ich so gelesen habe eine unterlüftung den wirkunsgrad deutlich verbessert
# die unterlüftung das Womo dach im sommer auch besser kühlt ( wir haben keine klima

in diesem thread würde ich gerne ein bisserl dazu einladen, ideen evaluieren und - falls ex auch andere user mit ähnlichem plan gibt - evtl. gemeinsame lösungen schaffen

die einfachste Idee wäre eine PC Stegplatte zu nehmen, mit einer Locksäge viele löcher reinschneiden, panel drauf fertig

die idee die mir momentan am besten gefällt -
alublech ca 0,2mm als obere lage
streifen von carbonrovings / bändern5mm Sandwichschaum (z.b. airex) mit vielen Löchern
unteres laminat aus Carbonbändern

dieser unterbau wird auf ca 1000g/m² kommen, das eine kg mehrgewicht sollte kein problem sein

evtl in die ausnahmen die durch die löcher entstehen kleine kühlkörper kleben

was ich recherieren muss - lassen sich die panele auch mit epoxy kleben - das könnte man mit alu füllen um eine besseren Wärmeleitung zu erreichen, bzw welcher kleber mit guter wärmeleitung ist geeignet

hat jemand zahlen zur wirkungsgradverbesserung durch unterlüftung

seht ihr probleme wenn die anordnung der kühllöcher nicht zur anordnung der zellen passt oder seht ihr einen wesentlichen vorteil wenn die kühllöcher immer gleich zu den einzelnen zellen angeordnet sind - das ist dann halt etwas aufwändiger

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andwein am 17 Okt 2017 10:06:58

cbra hat geschrieben:.......hat jemand zahlen zur wirkungsgradverbesserung durch unterlüftung

Zahlen, zur Wirksamkeit der Unterlüftung hat wahrscheinlich niemand. Aber es gibt wissentschaftliche Zahlen zur Leistungsminderung der Module bei steigender Wärme am und im Panel.
1. Zuerst muss man wissen, dass alle Leistungsangaben der Module unter Standard-Test Condition (STC) erstellt wurden und die sehen eine Modultemperatur von 25° C vor.
2. Pro 10°K sinkt die Leistung um 4,5%. Hat ein Panel eine Temperatur von 75°C, also 50°K, sinkt der Ertrag um 22% Um wieviel °K der Fahrt- oder Seewind das Panel abkühlt müsste man messen, dann kann man den Einfluß errechnen.
3. Bei flach aufgeklebten Panels müsste man messen wie weit hier die Temperatur durch eine Ableitung in die Alu-Dachhaut gesenkt werden kann und wie hoch der Isoliereffekt des Klebers ist.
4. Abgesehen von der Leistung gibt es ja noch die mechanisch/chemischen Probleme durch hohe Erwärmung:
Die Kunststoffschutzschicht über den Panels kann sich durch den Wärmestau verfärben und wird lichtundurchlässiger.
Eventuell ergeben sich durch die thermisch bedingte Ausdehnung Spannungsrisse oder Verwerfungen im Panel selbst.
Kunststoffschutzschichten und UV-Strahlung, GfK-Gelcoat und Kleber, bilden langfristig oft unheilige Allianzen die man beim Kauf
noch nicht abschätzen kann.
Das Problem an den flexiblen Panels ist, dass es keine Langzeiterfahrungen, z.B. aus dem Haussolarbereich, gibt. Flexibel heißt halt auch, dass man auf Glasbeschichtung verzichten und auf Kunststoffe ausweichen muss. Diese verhalten sich aber leider unter Schmutz und UV-Einwirkung nicht neutral. Man weiss halt nur nicht wie lange es dauert bis man es sieht.
Und jetzt zurück zur Frage:
Wenn man einen Unterbau macht, warum nimmt man dann nicht gleich ein normales Rahmenmodul. Dann hat man auch eine saubere, chem. neutrale Glasabdeckung der Solarzellen? Diesen Punkt habe ich bei dem Beitrag noch nicht verstanden.
Aber das ist nur meine Sicht, Gruß Andreas

viktork am 17 Okt 2017 11:22:09

Hallo Cbra,
mit Erfahrungswerten kann ich nicht dienen, aber ein paar Gedankenspiele kann ich gerne liefern.
Die Hinterlüftung dürfte nur im Stand eine Rolle spielen. Solange du Fahrtwind zur Kühlung hast, lädt ja auch die Lichtmaschine, da sollte der Mehrertrag durch Kühlung keine Rolle spielen.
Nehmen Wir die Hinterlüftung im Stand. Wenns recht heiss und windstill ist dürfte auch keine merklichr Hinterlüftung stattfinden. Die kannst du erreichen, indem du einen Lüfter einbaust, der, wenn er merklich kühlen soll, mehr Strom verbraucht, als die Kühlung einbringt.
Zu deinem Gedanken mit den Löchern in dem Trägermaterial. Nimm zum Test eine dünne Glasplatte (statt einem Siliziumplättchen) leg die auf eine glatte feste Fläche, leg zur Dämmung eine dünne Plastikfolie drauf (die Beschichtung des Solarmoduls). Drück in die Mitte der Glasplatte um igendwas zu simulieren, das auf das Modul fällt. Die Glasplatte dürfte überleben.
Jetzt leg die Sachen auf ein Loch und mach denselben "Falltest". Höchstwahrscheinlich wird die Glasplatte das nicht überleben.
Daher mein Tipp, wie andwein schon meinte, nimm ein festes Modul, wenn du keine Gewichtsprobleme hast, oder papp das flexible Modul auf eine stabile Eigenkonstruktion, die eventuell nicht ganz so haltbar ist wie ein fertiges festes Modul, aber 2 kg leichter.

viele Grüsse

Viktor

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Gast am 17 Okt 2017 11:42:26

Die meisten Argumente kann ich nachvollziehen aber ...
Den Ertrag steigern wenn es sehr heiß ist indem man für Kühlung sorgt ... :gruebel:
Wofür?
In der Regel hat man, wenn die Sonne knallt, mehr als genug Solarstrom. Da spielt eine Minderung des Wirkungsgrades keine Rolle.
Bei auf dem Hausdach installierten Systemen die durch Einspeisung Geld verdienen mag die Rechnung anders aussehen.

Gruß Andreas

cbra am 17 Okt 2017 12:27:29

andwein hat geschrieben:...
Wenn man einen Unterbau macht, warum nimmt man dann nicht gleich ein normales Rahmenmodul....


gewicht

und ja - die abnehmende transparenz infolge UV bestrahlung ist sicher ein thema im vergleich zu glas, aber das sage ich - schaumamal ;)

cbra am 17 Okt 2017 12:29:06

viktork hat geschrieben:... oder papp das flexible Modul auf eine stabile Eigenkonstruktion, die eventuell nicht ganz so haltbar ist wie ein fertiges festes Modul, aber 2 kg leichter.

viele Grüsse

Viktor


genau das ist der plan. aber die trägerkonstruktion soll auch unterlüften / kühlen

cbra am 17 Okt 2017 13:25:48

die frage die mich etwas umtreibt ist die verteilung der hitzeentwicklung und wie man die kühlungsbereiche daran anpasst

viktork am 17 Okt 2017 14:41:47

Ich glaub nicht, dass sich der Aufwand nur wegen der Belüftung lohnt. Der Temperarurunterschied mit und ohne Belüftung dürfte nicht allzuviel ausmachen.
Ich hab noch keine Module auf meinem WoMo, die werden hoffentlich morgen eintreffen. Ich mach dann einmal ein paar Testmessungen.
Ich hab gerade mal meine Solarmodule auf dem Hausdach gemessen. Keine Ahnung ob die Werte auf die flexiblen Module anwendbar sind, sehr gross dürften die Unterschiede nicht sein.
Zur Zeit wolkenloser Himmel und windstill, gemessen mit einem Infrarot Thermometer. Solarpanel oben 45°, Solarpanel Rückseite 47°, Dachziegel in der Sonne 55° Dachziegel im Schatten unter den Panel´s 38°.
Der Einstrahlwinkel ist nahe 90°, der Abstand Panel Dach ca 12 cm.
Zum Vergleich das WoMo Dach weiss, GFK, Einstrahlwinkel ca. 45° Temp. 25°.
Ich werd meine Fexpanels vollflächig (auch wenns hier in Forum dazu viele negaive Meinungen gibt) mit dem Dach verkleben. Ich erhoff mir dadurch eine stabile Befestigung, die sich hoffentlich auf die Lebensdauer auswirkt.

silver34 am 17 Okt 2017 15:23:50

Waagerecht montierte Module haben praktisch keine Hinterlüftung (im Stand und ohne Wind).
Deshalb spielt die auch keine nennenswerte Rolle, da 1. gering und 2. wenn zu warm dann hat man auch genug Solar!

Wichtiger ist zu wissen wie die Leistungsminderung sich bemerkbar macht und das ist ganz einfach in der Spannung (Vmp).
Bei Modulen mit 17-18 Vmp kommt man bei 70°C Paneltemperatur in den Bereich der Ladeschlussspannung (spätesten bei 90°C).
Wenn man MPP-Regler benutzt dann noch etwas früher da diese etwas mehr Spannungsverluste haben als PWM-Regler.

Die Wärme macht sich auch deutlich im Womo bemerkbar, die Stellen mit Panele sind fühlbar deutlich wärmer innen.

Deshalb Panele verwenden mit >20V Vmp und ein MPP-Regler um die höhere Spannung zu nutzten.

Ich selbst habe 4 Semiflexmodule und kann jetzt über 3 Jahre diese beobachten.
Leider muß ich feststellen das diese über die Zeit nachlassen (alle ähnlich).

Im ersten Jahr max. 68% der theoretischen Ausbeute
im zweiten Jahr max. 59% der theoretischen Ausbeute.
Diese Jahr waren es max. 47% .

Meine nächsten Module werden wieder die klassischen sein!!!!!!!!!!!

cbra am 17 Okt 2017 16:22:12

silver34 hat geschrieben:Waagerecht montierte Module haben praktisch keine Hinterlüftung (im Stand und ohne Wind).
...


ein bisserl wind hats immer, wenn nicht fahren wir ohnehin woanders hin ;) windstille nervt.

ich gehe auch davon aus dass sich durch paar cm abstand zum dach das modul weniger aufheizt als wenn es flächig auf dem isolierenden sandwich aufliegt - und das muss ich ja sowieso vermeiden weil das sandwich nicht dafür ausgelegt ist.

wenn ich das optimieren kann ohne wesentlichen mehraufwand will ich das mitnehmen.

Tinduck am 17 Okt 2017 17:41:21

Äh..

Wozu flexible Module, wenn man sie dann montieren will wie Konventionelle? Da kannst Du Dir doch gleich für den halben Preis ein Standard-100-Wp Modul holen und normal montieren?

sich wundernd,

Uwe

Gast am 17 Okt 2017 19:45:49

Tinduck hat geschrieben:Wozu flexible Module, wenn man sie dann montieren will wie Konventionelle?

Das frag ich mich auch.. cbra führt ja das Gewicht als Argument an. Wieviel Gewichtseinsparung bringt so ein 100Wp Modul im Vergleich zu einem vergleichbaren konventionellen Glas-Modul? 5kg?

Die könnte man an anderer Stelle wahrscheinlich leichter einsparen.. :)

Gruss Thomas

rkopka am 17 Okt 2017 21:22:52

SchwarzerKrauser hat geschrieben:Wieviel Gewichtseinsparung bringt so ein 100Wp Modul im Vergleich zu einem vergleichbaren konventionellen Glas-Modul? 5kg?

Kommt auch noch auf die Montage an. Ich hab meine Module auf eine Dachreling und Gepäckträger geschraubt, so brauche ich keinen Untergrund und kann schnell tauschen, wenn nötig. Nebenbei gibts weniger Temperaturprobleme. Dafür wohl etwas mehr Luftwiderstand.

Ich kämpfe auch mit den 3,5t, habe mir aber doch ein weiteres festes Modul besorgt. Der Preis war der eine Grund. Der andere die fragwürdige Lebensdauer, wenn man nach den Berichten geht. Wenn das billige Teile wären, würde man sie halt alle paar Jahre tauschen, aber bei den Preisen !

RK

Gast am 18 Okt 2017 07:59:22

Über fragwürdige Lebensdauer darf man sich nicht wundern bei den fragwürdigen Montageideen, welche im Forum zu lesen sind.

Grüße, Alf

cbra am 18 Okt 2017 08:25:46

SchwarzerKrauser hat geschrieben:... Wieviel Gewichtseinsparung bringt so ein 100Wp Modul im Vergleich zu einem vergleichbaren konventionellen Glas-Modul? 5kg?

Die könnte man an anderer Stelle wahrscheinlich leichter einsparen.. :)

Gruss Thomas


das wäre das ziel

und der spass daran was zu bauen / auszuprobieren

cbra am 18 Okt 2017 08:40:42

KudlWackerl hat geschrieben:Über fragwürdige Lebensdauer darf man sich nicht wundern bei den fragwürdigen Montageideen, welche im Forum zu lesen sind.

Grüße, Alf


selbst bei guter montage sehe ich den Abbau der Deckfolie als einen limitierenden faktor, und der ist montageunabhängig. so gesehen wäre es noch besser das modul aus einzelnen zellen aufzubauen, und die deckfolie zum wechseln. bei meinem warmwasserkollerktor kann ich die deckfolie wechseln, und das macht auch alle 1-2 jahre sinnd

zellen selber zusammenbauen mag ich aber irgendwie nicht, ich kann zwar gut laminieren, bin löttechnisch aber sehr untalentiert.

bei mir fallen ein paar dinge zusammen - das alte modul ist alt und die befestigung müsste neu gemacht werden
ich hab spass was selber zu machen ( nona - die ganze kabine ist eigenbau)
ich will die neuen / flexiblen module kennenlernen
ein wichtiges ziel ist immer gewichtsoptimierung ( daher wird im winter der gesamte lattenrost neu gebaut und auch die hundebox - sollte zusammen ca 20 kg reduktion bringen)

und hier will ich infos und ideen sammeln dass ich erstens keinen kompletten blädsinn mache, idealerweise aber einen möglichst guten wirkungsgrad habe und eine art der monatge finde die besser ist als das was ich jetzt habe will ich das zug um zug umsetzten, und bei 3x100 WP ( die ich insgesamt am dach habe sind es dann 3x5kg - nicht unerheblich

quax1968 am 18 Okt 2017 08:46:49

SchwarzerKrauser hat geschrieben:Wieviel Gewichtseinsparung bringt so ein 100Wp Modul im Vergleich zu einem vergleichbaren konventionellen Glas-Modul? 5kg?

Die könnte man an anderer Stelle wahrscheinlich leichter einsparen.. :)

Gruss Thomas


Das mit der Einsparung an anderer Stelle ist nicht so einfach, wenn man schon an der Grenze fährt.
Die meisten haben ja nicht nur eine Platte auf dem Dach, sondern 2 und mehr.
Zudem ist der Gewichtsunterschied imho größer als 5 kg, wenn man dann noch die Halter mitrechnet.
Das läppert sich dann schnell mal bei 2 Panellen auf 15-20 kg.

rolf51 am 18 Okt 2017 13:38:28

Hallo,
hier wird ggf. viel Mühe um nichts gemacht!
Ich habe 2x120W Flex auf dem Dach, auch nach drei Jahren ernte ich von April-Oktober genügend Strom für meine Batterien. Selbst wenn 10-20% weniger wären genügt es voll und ganz. Die angeführten Aufheizungen kann ich nicht bestätigen, bzw. sind für mich nicht bemerkbar.

cbra am 18 Okt 2017 13:41:13

rolf51 hat geschrieben:... Die angeführten Aufheizungen kann ich nicht bestätigen, bzw. sind für mich nicht bemerkbar.


in diversen berichten liest man durchaus von temperaturen zwischen 70 und 90°C.
ich hab mal testweise meine glaspanele an einem sonnigen tag gemessen und kam auf gut 80°C

das dach daneben lag unter 40°C

Gast am 18 Okt 2017 13:45:37

cbra hat geschrieben:in diversen berichten liest man durchaus von temperaturen zwischen 70 und 90°C.
ich hab mal testweise meine glaspanele an einem sonnigen tag gemessen und kam auf gut 80°C

das dach daneben lag unter 40°C



Das stimmt!

(sowohl für flex- als auch für "normale" Panels) 8)

Grüße, Alf

murksmax am 19 Okt 2017 14:44:29

rkopka hat geschrieben:... Ich hab meine Module auf eine Dachreling und Gepäckträger geschraubt, so brauche ich keinen Untergrund und kann schnell tauschen, wenn nötig. Nebenbei gibts weniger Temperaturprobleme. Dafür wohl etwas mehr Luftwiderstand.


Moin zusammen,

so habe ich das auch gemacht. Auf die Querträger der Reling zwei Montageprofile aus dem Solaranlagenbau (mit Rohrhalter aus dem Installationsbedarf), darauf eine 245 Wp Zelle für 140 EUR (Neupreis inkl. Märchensteuer) und unten drin den MPPT-Regler. Das ganze sitzt hinter dem Alkoven und die Zelle hat zum Dach hin ca. 15 cm Luft. Man merkt im Sommer schon, dass die Decke da nicht so warm wird.

Wenn ich mir eine Halterung für flex. Module bauen müsste, würde ich die komplett aus Alu machen. Dazu würde ich mir folgenden Aufbau vorstellen:
  • 1 - 1,5 mm Alublech,
  • unter dem Blech 3-4 Alu-Profile (L) in Fahrtrichtung längs anschweißen (WIG), den waagerechten Schenkel unten,
  • am Kopf- und Fußende ca. 1-2 Waver Abstand vom Rand je einen Querverbinder 10*1,5 mm hochkant dazwischen schweißen (damit die Zelle nicht durchschwingen kann).
  • Wer dann noch Kühlkörper verbauen will, kann die unten drunter schrauben, ordentlich mit Wärmeleitpasste ...
  • Die Montage der Zelle dann auch im Klebeverfahren, aber nicht vollflächig, sondern nur außen verkleben. Die große Fläche dann mit Wärmeleitpaste auf das Blech bringen. Und die Ecken mit M6 in das Alublech verschrauben.

Das ganze Geraffel kann man dann frei auf die Reling oder den Gepäckträger bringen oder das L aufkleben.

cbra am 19 Okt 2017 14:50:20

murksmax hat geschrieben:...
Wenn ich mir eine Halterung für flex. Module bauen müsste, würde ich die komplett aus Alu machen. Dazu würde ich mir folgenden Aufbau vorstellen:[list]
[*]1 - 1,5 mm Alublech,


murksmax"[*]unter dem Blech 3-4 Alu-Profile (L) in Fahrtrichtung längs anschweißen (WIG), den waagerechten Schenkel unten,
[*]am Kopf- und Fußende ca. 1-2 Waver Abstand vom Rand je einen Querverbinder 10*1,5 mm hochkant dazwischen schweißen (damit die Zelle nicht durchschwingen kann).[/quote]
[quote="murksmax hat geschrieben:
[*]Wer dann noch Kühlkörper verbauen will, kann die unten drunter schrauben, ordentlich mit Wärmeleitpasste ...
[*]Die Montage der Zelle dann auch im Klebeverfahren, aber nicht vollflächig, sondern nur außen verkleben. Die große Fläche dann mit ....


boahhh - das wird aber mega - schwer. mein zielgewicht für den ganzen unterbau sind 1.max 1,3 kg ;)

cbra am 19 Okt 2017 14:52:08

bin mittlerweile auch am überlegen on ich eine rechteckstruktur baue die dem raster der zellen entspricht und die unterseite der zelle einfach frei lasse und auf das alu als vermeleiter / verteiler verzichte.

muss mal das zellenraster recherchieren ;)

quax1968 am 19 Okt 2017 14:53:04

Kurze Frage, was bleibt dann noch als Gewichtsvorteil mit der ganzen Unterkonstruktion?

Ich für meinen Teil, habe mich ja für die flexiblen entscheiden weil die eben vom Gewicht gut sind und ich auf jedes Kilogramm achten muss. Mit der Unterkostruktion raube ich mir ja zum teil den Vorteil wieder.

Da würde ich dann eher noch einen leichten Solarkoffer bevorzugen.
Denn kann ich dann auch mal bei Bedarf daheim lassen oder so hinstellen, dass ich den meisten Ertrag habe...

murksmax am 19 Okt 2017 15:18:23

cbra hat geschrieben:bin mittlerweile auch am überlegen on ich eine rechteckstruktur baue die dem raster der zellen entspricht und die unterseite der zelle einfach frei lasse und auf das alu als vermeleiter / verteiler verzichte.


Moin cbra,

das wäre eine Lösung, die Zelle dann direkt auf das Gitter kleben. Aber denk an die Belastung, die bei bis zu 200 km/h oder mehr Windlast (100 km/h Fahrtwind bei mal 100 km/h Gegenwind) da aufkommen kann :eek: Unter dem Aspekt habe ich das entsprechend stabil geschätzt ...

cbra am 19 Okt 2017 15:30:41

ich will mir das panel ja passend machen lassen

der plan ist
- verfügbare fläche checken
- angebot fürs panel einholen, die geben mir auch eine empfehlung fürs rastermass. die sehen auch evtl. punktuelle belastungen durch grosshagel / äste als relevant
- konstruktion des unterbau entwerfen so dass ich auf ca 1kg komme
- nochmal nachdenken
-bauen

ich will so ca 100 W haben, das angepeilte modul wiegt bei 145W 2,4 kg, bei 96 W 1,6 kg

mein Glasmodul jetzt mit träger liegt bei ca 10 kg ( werd ich nach dem abbau wiegen) - also sehe ich mehr effizienz durch neuere zelle und mindestens 5 kg gewichtsreduktion.

wenn das gut geht fliegen nächstes jahr dann nochmal 2x100W runter, dann verdreifacht sich die gewichtsreduktion

Lorilon am 19 Okt 2017 20:00:18

Hallo,

vorweg; ich befürchte, dass es sehr schwierig wird dein Vorhaben zu verwirklichen.

Um mal etwas rumzuspinnen; resp. andersrum zu denken: Eine Plexiglasplatte auf die (vorhandenen?) Dachträger und das Panel von unten an die Plexiglasplatte. Ein halber Qm (100cmx50cm für etwa 100Wp) in 3mm wiegt 1,8kg.
Stabil genug??? UV beständig? - keine Ahnung.

Grüße

cbra am 20 Okt 2017 07:37:32

Lorilon hat geschrieben:Hallo,

vorweg; ich befürchte, dass es sehr schwierig wird dein Vorhaben zu verwirklichen.

...


warum sollte das schwierig sein? das an einem we nebenher erledigt

Tinduck am 20 Okt 2017 08:09:58

Ich glaube eher, dass er meint, dass es schwierig wird, Deine Zielkonflikte zu lösen.

Ich halte eine Halterung/Aufhängung (wie auch immer) mit nur einem Kg Gewicht für nicht geeignet, den Kräften auf dem Dach zu trotzen und das Panel gleichzeitig perfekt zu schützen vor Ästen und Hagel. Es sei denn, man verwendet exotische Werkstoffe wie Kohlefaserlaminat o. Ä., und dann wird es unrealistisch teuer.

Ich kann Deinen Basteltrieb verstehen, aber wenn es wirklich um Gewichtsersparnis geht, kleb Dir die Dinger halt drauf und fertig. Eine leichtere Besfestigung als 100 g Sikaflex wirst Du kaum finden.

Das mit der Temperatur scheint bei anderen ja auch zu funktionieren. Irgendwas ist immer :D

bis denn,

Uwe

cbra am 20 Okt 2017 08:40:50

Tinduck hat geschrieben:... Es sei denn, man verwendet exotische Werkstoffe wie Kohlefaserlaminat o. Ä., und dann wird es unrealistisch teuer.
...

Das mit der Temperatur scheint bei anderen ja auch zu funktionieren. Irgendwas ist immer :D

...


ich habe doch im eingangsthread u.a. 2 punkte angeführt

es geht um eine carbon/sandwich konstruktion. für mich ist carbon nix exotisches, in meinem Aufbau sind da ca 150 m² davon verbaut, sogar die gangway für den hund ist vollcarbon (1,70 lang, 1,?? kg, und ich kann in der mitte drauf stehen und springen)

und die temperatur ist schon ein problem, weil
# das sandwich (plattengewicht ca 3kg/m²) nicht für hohe temperaturen ausgelegt ist. daher vemeide ich diese
# durch das "doppeldach" das womo drunter kühler bleibt - will weder um schatten stehen noch eine klima

so ein unterbau ist wie gesagt schnell ane einem wochende im vakuum zusammengeklebt, muss nur halten, nicht schön sein (finish würde länger dauern)

als vergleich für dein "bauchgefühl" der schaft von einem modernen hockeyschläger wiegt ca 200- 250 g - nimm 4 davon und bau dir ein raster - das ist so fest dass du locker drauf stehen kannst.

murksmax am 20 Okt 2017 09:27:14

cbra hat geschrieben:...
als vergleich für dein "bauchgefühl" der schaft von einem modernen hockeyschläger wiegt ca 200- 250 g - nimm 4 davon und bau dir ein raster - das ist so fest dass du locker drauf stehen kannst.


Moin zusammen,

dass man mit Kohlefaser bei wenig Gewicht sehr belastbare Elemente herstellen kann, ist mir klar. Allerdings kommen wir dann wieder an den Punkt der thermischen Verträglichkeit. Um die Wärme abzuführen ist sehr viel Fläche erforderlich, da reicht ein dünnes Alublech als Träger nicht aus. Da müsste man schon einen "Igel" aus Alu bauen, der die gesamte Rückseite abdeckt, Länge der "Stacheln" vielleicht 50 mm, Abstand 3-4 mm - aber das ganze so angeordnet, dass ein leichter Lufthauch genügt, um da durchzuhuschen und die Wärme an allen Kühlflächen abzuführen.

Lorilon hat geschrieben:... Eine Plexiglasplatte auf die (vorhandenen?) Dachträger und das Panel von unten an die Plexiglasplatte. Ein halber Qm (100cmx50cm für etwa 100Wp) in 3mm wiegt 1,8kg.
Stabil genug??? UV beständig? - keine Ahnung.


Plexiglas bzw. Polycarbonat ist eigentlich ein schöner Werkstoff, mit dem man viel zaubern kann. Allerdings muss man daran denken, dass es verschiedene Ausführungen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften gibt: Die Ausführung, die schön klar und relativ UV-beständig ist, hat leider nicht so schöne thermische Eigenschaften und ist recht hart. Diese Platten können dann schon mal leicht reißen oder brechen. Wenn das Material dafür dann mehr Flexibilität aufbringen soll, lässt die UV-Stabilität nach. Die vergilben ordentlich und bekommen in der Oberfläche Microrisse - damit wird die Scheibe blind. Außerdem ist eine 3 mm Scheibe sehr beweglich, da müsste von unten ein Gitter untergeklebt werden, damit die Tafel nicht anfangen kann zu vibrieren. Sonst kommen wir in den Bereich der Waverbrüche ...

Wir hatten damals in der Schule im Physikunterricht mit Licht experimentiert und einen UV-Laser selbst gebaut. Das Gehäuse war aus Plexi, aber die Austrittsstelle musste zwingend aus Glas sein, weil Plexi das UV-Licht absorbiert ... Da die PV aber auch gerne UV hätte, stehen wir damit vor einem Problem :eek:

Um mal einen neuen Gedanken reinzubringen: Wenn Du schon eine gewichtssparende Halterung bauen willst - dann komplett aus Kohlefaser. Die tragenden Elemente aber so erstellen, dass das Gitter eine ordentliche Hinterlüftung gewährleistet und gleichzeitig keine Eigenvibration der Zelle in vertikaler Richtung während der Fahrt zulässt. Das, was die Waver absolut nicht abkönnen, ist eine Biegebelastung :!:

Und diese Halterung dann bitteschön beweglich, damit man die Tafel auf die Sonne ausrichten kann. Das ist in meinen Augen wahrscheinlich viel effizienter, als waagerecht aufzukleben und zu versuchen, die Wärme abzuführen 8)

cbra am 20 Okt 2017 10:12:53

murksmax hat geschrieben:....

dass man mit Kohlefaser bei wenig Gewicht sehr belastbare Elemente herstellen kann, ist mir klar. Allerdings kommen wir dann wieder an den Punkt der thermischen Verträglichkeit.


die thermische verträglichkeit nur für den unterbau bekomme ich schon den griff - warmhärtendes harz und ich bekomme eine Einsatztemperatur bis 100 oder 130°C

murksmax hat geschrieben:Um die Wärme abzuführen ist sehr viel Fläche erforderlich, da reicht ein dünnes Alublech als Träger nicht aus. Da müsste man schon einen "Igel" aus Alu bauen, der die gesamte Rückseite abdeckt, Länge der "Stacheln" vielleicht 50 mm, Abstand 3-4 mm - aber das ganze so angeordnet, ... an allen Kühlflächen abzuführen.

Ja, sehr ich auch so - evtl Kühler drauf. aber da ist mir noch unklar wie ich eine sinnvolle Wärmeleitung durch den Kleber hinbekomme, das ganze so leicht gestalte dass es auch sinn macht. der Panellieferant mein dass die Kühlung "nice to have" ist, aber nicht auf die spitze getrieben werden muss

Lorilon hat geschrieben:... Eine Plexiglasplatte auf die (vorhandenen?) Dachträger und das Panel von unten an die Plexiglasplatte. Ein halber Qm (100cmx50cm für etwa 100Wp) in 3mm wiegt 1,8kg.
Stabil genug??? UV beständig? - keine Ahnung.


Plexi & PC sind nette Werkstoffe, aber für diesen Zwck relativ ungeeignet, zumindest als Vollmaterial. wenn, dann die in meinem Eingangsthread erwähnte PC Stegplatte. aber das ist ein bisserl langweilig ;)

murksmax hat geschrieben:.Das, was die Waver absolut nicht abkönnen, ist eine Biegebelastung :!:


richtig - sagt der Lieferant auch. daher will ich mit ihm gemeinsam das rastermass abstimmen, vermutlich gibt es einen haupträger und in den Freistellungen schmalere streben für die einzelnen Zellen. das dürfte einer der wichtigsten aspekte der auslegung sein

murksmax hat geschrieben:Und diese Halterung dann bitteschön beweglich, damit man die Tafel auf die Sonne ausrichten kann. Das ist in meinen Augen wahrscheinlich viel effizienter, als waagerecht aufzukleben und zu versuchen, die Wärme abzuführen 8)


davon träume ich auch immer weider, und verwerfe es dann wieder.

denn wenn man das macht, damm mit nachführung - und alles was mir da in den sinn kommt ist sehr aufwändig und gewichstmässig schwer .
ausserdem stehen wir gerne in windigen gegegenden und stehen selten lange an einem ort. mein workaround dazu ist einfach ein (extraleichtes) zusätzliches panel

aber gute diskussion gefällt mir dass man mal etwas "out of the box" denkt

Schniepie am 08 Jun 2022 09:07:11

Hallo zusammen, ich habe am Wochenende mein 100W Flexpanel wieder vom Wohnwagendach abgerissen im wahrsten Sinne. Ich hatte es vor 3-4 Jahren mit Sika im Zickzack und einmal aussen rum verklebt. Es ist wirklich wahnsinn wie stark das gehalten hat.
Leider ging das Modul nur noch kurz morgens und abends wenn es kühl war. Die Verbindungen zu den Zellen hatte wenn es warm war keinen Kontakt mehr.

Hab mir nun nochmal ein neues bestellt und stehe auch vor der Frage wie ich es jetzt verklebe. Bei Youtube hat jemand in den Kleber einfach 8mm Muttern gelegt um für hinterlüftung zu sorgen. Ich überlege ob es nicht vielleicht besser wäre das Modul mit Wärmeleitpaste zu beschmieren und dann nur aussen um die Platte eine sika naht zu ziehen. Die Platte könnte so die Wärme doch gut an das Aludach abgeben oder?

andwein am 08 Jun 2022 15:37:43

Schniepie hat geschrieben:um für hinterlüftung zu sorgen. Ich überlege ob es nicht vielleicht besser wäre das Modul mit Wärmeleitpaste zu beschmieren und dann nur aussen um die Platte eine sika naht zu ziehen.

Das ist nicht nur eine "Wärmeabführproblem" Das ist auch ein mechanisches Problem dass das Dach schwingt, sich verwindet und ausdehnt und wieder zusammenzieht. Und das alles muss das verklebte Panel mitmachen. Alublech und Silizium haben unterschiedliche Ausdehnungskoiffizienten!. In Ramenmodulen ist nicht umsonst zwischen Panel und Rahmen eine Gummileiste.
Du hast jetzt einmal geklebt und wieder runter gerissen, probiere es doch mal mit Rahmenmodulen.
Nur mein Gedanke so im Allgemeinen und im Besonderen, Gruß Andreas

MountainBiker am 08 Jun 2022 17:48:14

Hallo,

Wärmeleitpaste oder Wärmeleitpads bringen keinen Mehrwert am Wohnmobildach. Denn durch die hervorragende Isolierung (XPS/EPS/Styropor) der Sandwich-Bauweise gibt es keine nennenswerte Wärmeableitung in den Innenraum:
Bild

Entweder die Solarmodule sind unterlüftet (Rahmenmodule) oder die Wärme wird über die Oberflächte der Solarmodule (Flex/Semiflex-Module) über/durch die PTFE-Folie abgegeben.

Schniepie am 08 Jun 2022 19:16:51

Das es die Wärme nicht in in Innenraum abgibt iat mir schon klar, dachte eher das es durch die Alu Dachhaut zur Seite abgegeben wird.

Pat am 08 Jun 2022 19:42:17

Schniepie hat geschrieben:Leider ging das Modul nur noch kurz morgens und abends wenn es kühl war. Die Verbindungen zu den Zellen hatte wenn es warm war keinen Kontakt mehr.
Hab mir nun nochmal ein neues bestellt...


Hallo Schniepie,
interessant, also genau das selbe Verhalten was ich in meinem Threat auch beschrieben hatte (morgens und abends geht es, dazwischen ist die Modulspannung unter 12V) und auch ähnliches Alter.
Zu der Wärmeleitpaste wurde ja schon geschrieben, sehe ich auch so. Wenn noch mal flexibel würde ich quadratische Kunststoffprofile nehmen, ca. 10mm damit man auch darunter noch den Dreck weg bekommt (und halt nicht das Modul direkt auf dem Dach hat).
Ich bin geheilt von diesen Flexpanels und habe ein "normales" mit Alurahmen ist bestellt.

VG Pat

Schniepie am 08 Jun 2022 20:48:34

Ja, also bei mir kam zwischenzeitlich garkeine Spannung mehr raus, morgens hatte es jedoch noch eine Leistung von 25 Watt.
Ich habe auch vesucht es zu reparieren, bei mir waren die "Zuleitungen" von der Büchse in der die Diode ist zu den einzelnen Modulen unterbrochen immer an den Stellen wo die Flachbandstreifen verbunden waren. Ich habe dann die Beschichtung abgekratzt und die Streifen wieder zusammengelötet. Ich hatte dann wieder eine Verbindung zu den 3 einzelnen Strings (oder wie auch immer das heißt, es sind 3 parallel geschaltet)und konnte dann auch wieder eine Spannung von ca. 6 Volt messen. Das ist natürlich zu wenig, deshalb gehe ich davon aus das die einzelnen Module untereinander auch keine Verbindung im Warmen zustand mehr hatten.

Tinduck am 09 Jun 2022 09:00:29

Flexible Panels sind halt eher Wegwerfprodukte. Sagt einem beim Kauf natürlich niemand.

Vielleicht sind teurere Varianten besser (im Yachtbereich werden die ja auch gern verwendet, sogar begehbar etc.), aber das, was für Womos 'günstig' angeboten wird, würde ich mir nicht aufs Dach kleben. Die Sauerei beim wieder-Ablösen ist ja noch schlimmer als der finanzielle Verlust.

Rahmenpanels sind bewährte und stabile Lösungen, und mit vernünftigen Haltern/Spoilern auch jederzeit austauschbar. Und wenn die 10 Kg mehr nicht mehr drin sind, na ja... anderes Thema.

bis denn,

Uwe

waltertirol am 09 Jun 2022 10:33:01

Das von meinem "Vorschreiber" kann ich nur bekräftigen.

Man muss wirklich Glück haben, damit die flexiblen Module länger halten. Ich hatte auf meinem T67 von Sunlight zwei flexible Module drauf. Im letzten Jahr plötzlich kaum mehr Strom - nach nur zwei Jahren Nutzung. - Nach einer zeit- und schweißtreibenden Demontage des fehlerhaften Modules kam ich dann drauf, dass wahrscheinlich "nur" ein Steg keine Verbindung mehr hatte. Sobald ich das Modul ein klein wenig verbog wurde wieder Spannung angezeigt!

Wenn jemand trotzdem ein felxibles Modul motiert, dann bitte nur mit einigen wenigen Punkten Sikaflex oder ähnlichem. Ich dachte mir auch ich habe "wenig" Kleber verwendet - hab nur aussen herum einen ca. 1 cm breiten Steg und mittig einige Punkte aufgetragen - aber das war kaum noch abzubringen!

Überlegt euch auf jeden Fall, ob ihr nicht doch ein starres Modul mit Hinterlüftung montiert!

Pat am 12 Jun 2022 21:21:46

[quote="Schniepie" bei mir waren die "Zuleitungen" von der Büchse in der die Diode ist zu den einzelnen Modulen unterbrochen immer an den Stellen wo die Flachbandstreifen verbunden waren. Ich habe dann die Beschichtung abgekratzt und die Streifen wieder zusammengelötet.[/quote]

Ich konnte den Anschluss beim Modul mit der Hand abreißen, so sah es darunter aus:


So sah das Dach aus:


Ohne Worte, ich bin in diesem Jahr mehr AUF dem Womo als IM Womo gewesen...

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