macstromer am 17 Okt 2017 19:20:57

So liebes Forum, ich habe genug Tips und Ratschläge von euch bekommen. Jetzt ist es soweit, euch meine Umrüstung mit einer Rückfahrkamera zu präsentieren.
Ich verwende ein Garmin Navi 2795 und die Garmin Rückfahrkamera.
Lange habe ich mit mir gehadert, da ich eine Bohrung in die Aussenwand gescheut habe. Eines Nachts kam mir der geniale Gedanke:

Seitlich und hinten befindet sich meine Küche. Genau unterm Heckfenster habe ich eine 220 und 12 V Steckdose. Die Kamera befestige ich aussen aus einer vorhandenen Klemme. Das passt genau wie dafür gemacht. Das Kabel ziehe ich durch das fast geschlossene Fenster. Selbst bei Regen kommt da während der Fahrt kein Wasser rein. Ist ja nur ein kleiner Spalt. Das Kabel verbinde ich drinnen mit dem Sender. Dieser ist auf einer Dose untergebracht. Das Stromkabel habe ich an einen 12 V Stecker befestigt und stecke ihn in die Steckdose. Alles überschüssige Kabel ist in der Dose eingerollt, die Dose wird noch festgeklebten. Sobald ich den Aufbau mit Strom versorge, funktioniert dann auch die Kamera. Das hat den Vorteil, dass ich jederzeit ein Livebild habe. Gekoppelt wird das ganze über BT zum Garmin nach vorn. Kein Problem mit der Signalstärke, keine Ausfälle und fast Zeitgleiches Bild. Das Bild hat zwar keine HD Auflösung, aber für den Zweck reicht es. Ein bisschen heller würde ich es mir wünschen. Nebeneffekt der Bauweise: ich kann die Kamera jeder Zeit demontieren, Diebstahl oder Vandalismus sind ausgeschlossen. Vielleicht hat der Eine oder Andere jetzt auch eine Idee bekommen, eine Kamera ohne bohren zu installieren.


Anbei noch ein paar Bilder
















KlausSchmidt am 17 Okt 2017 19:45:26

Moin Mcstromer,
Du hast ja doch gebohrt! Sogar zwei mal.

Aber ich kann Dich verstehen, dass Du damit Probleme hast, das WoMo anzubohren.
Ich habe die obere Kamera ebenfalls befestigt, ohne zu bohren. Auch die Löcher für die Schrauben habe ich gespart.
Die Kamera an ein Blech, und das Blech mit M4-V4a Schrauben befestigt an der Kederschiene. In die Kederschiene passen die M4-Stoppmuttern perfekt und drehen nicht mit. Und die Kabel unten aus vorhandenen Öffnungen herausgeführt und im klitzekleinem Kabelkanal verlegt -ebenfalls verklebt.
Foto ist in der Galerie.
Grüße
Klaus.

rodiet am 17 Okt 2017 19:57:09

Der TE wollte kein Loch fürs Kabel bohren, stattdessen bohrt er gleich zwei für die Kamerabefestigung.
Von der Ästhetik her finde ich das Kabelgebaumle absolut daneben. Das geht sicherlich intelligenter.

PittiC am 17 Okt 2017 20:04:32

Er hat doch geschrieben das die Klemme außen schon vorhanden war.

mantishrimp am 17 Okt 2017 20:07:00

Hallo,

rodiet hat geschrieben:Der TE wollte kein Loch fürs Kabel bohren, stattdessen bohrt er gleich zwei für die Kamerabefestigung.


da es sich um die obere Aufnahme eines Fahrradträgers handelt waren die Löcher schon vorhanden.



Mit dem Kabel auf dem Fenster wäre ich vorsichtig, das gibt Kratzer wenn sich das Kabel während der Fahrt bewegt.

Bodimobil am 17 Okt 2017 20:56:52

Was ist an einem fachmänisch sauber gebohrtem und anschließend genauso fachmänisch abgedichtetem Loch so schlimm?
Das werde ich nie verstehen wie man mit so einem Gebastel herumfahren kann. Es sei denn es geht erst einmal darum provisorisch das System zu testen.
Oder ist das ein Leihfahrzeug?

Gruß Andreas

Rockerbox am 17 Okt 2017 21:07:21

Ich sehe das ähnlich, kann aber die Bedenken des TE auch verstehen. Das "erste Loch" ist immer das schlimmste, aber wenn man es selbst macht, mit der entsprechenden Sorgfalt, dem richtigen Werkzeug und den benötigten Hilfsmitteln dann kann man sich auch sicher sein, dass es dauerhaft dicht bleibt.

So hab ich es bei allen meiner drei WoMos gehandhabt.

Das "Kabelgebimmel" würde meinen Ansprüchen auch nicht gerecht werden. Aber jeder hat andere Empfindungen.

rkopka am 17 Okt 2017 21:16:04

Bodimobil hat geschrieben:Was ist an einem fachmänisch sauber gebohrtem und anschließend genauso fachmänisch abgedichtetem Loch so schlimm?

Wenns ohne geht ? Ich bin am Dach mit den Kabeln für Solar und SAT durch die Badezimmerdachluke gegangen. Allerdings hat die entsprechende Überlappungen, so daß da alles so dicht wie zuvor ist. Auf ein Loch da oben, wo oft auch noch eine Pfütze steht, kann ich verzichten. Meine Rückfahrkamera aber hat ein Loch mit viel Dichtmaterial drin.

Diese Lösung gefällt mir aber auch nicht sehr. Ein Fenster etwas offen zu lassen, klingt nicht gut. Kann da Wasser am Kabel lang ins Innere kommen ? Zumindest braucht man eine Reihe von (selbstklebenden) Kabelschellen, damit sich das Kabel außen nicht bewegen kann. Und wie ist das, wenn man das Fenster doch mal öffnet ? Bleibt das Kabel am Platz ?

RK

macstromer am 17 Okt 2017 22:32:59

Ich kann euch beruhigen. Das Kabel ist im richtigen Einsatz stramm, da baumelt und scheuert nichts. Es kommt auch absolut kein Wasser rein, da es unterm Fenster wieder ansteigt. Ich sehe das Kabel nicht während der Fahrt, wenn ich stehe kommt es ja weg. Natürlich ist es kein Schmuckstück, aber es funktioniert prächtig. Und ich mag trotzdem nicht bohren.

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