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Installation 2 Solaranlage - Ladebooster


Thueringen am 19 Okt 2017 14:48:47

Hallo Gemeinde,

kurz zum meinem Problem bzw. Frage. Ich haben einen Hymer B690 aus 2012 gekauft- Die drei Verbraucherbatterien mit je 95 Ah sind platt, ist so. Auf dem Dach ist eine Solar mit 2x55 Watt. Die Lima leistet 180 Ah. Verbaut bei Hymer (alles noch original) m.E. nichts besonderes, eher billiges Zeug. Ein EBL 26 ,mit max. Ladestrom 18 A und Umschalter Blei/Säure und Blei/Gel, kein AGM. Eins Zusatzlader von Schaudt LAS 1218-2 ohne Temperaturfühler mit max. 18 A. Somit komme ich hier auf 36 A. Des weiteren ein Solarregler von Solara (59 Euro im Netz) in PWM Ausführung, so wie ich finden konnte max. 10 A. So - das ist der Ist Zustand.

Jetzt mein Wunsch und ich hoffe ihr könnt mir hier helfen. Mehr Erzeugung durch Solar um länger frei zu stehen und max. Ladung auf Kurzstrecken

Die 3 Batterien im Aufbau ersetze ich, am liebsten mit mehr Leistung wieder AGM ( Preis/Leistung passt hier denke ich) . Wenn ich nach EBL und LAS gehe (je 18A), könnte ich ja theoretisch 360 Ah einbauen damit ich auf die min. Ladung von 10 % komme. Soweit richtig oder ?

1. Eine zweite Solaranlage mit 300 Watt auf das Dach. Nicht durch EBL schleifen ( ist ja schon belegt) sondern direkt an die Bat. mit einem MPP Regler . Machbar ? Paneele , Solarregler MPP , Batteriecomputer
2. Wie kann ich die Ladeleistung während kurzen Fahrten erhöhen ? Kann ich irgendwie einen zweiten Ladebooster anschließen (Büttner oder Votronic) , da ja das EBL schon belegt ist und eh auf 18A begrenzt.
3. Kann ich auch mehr AH bei den anstehenden Bat. Wechsel als die 360 AH umsetzen ?

Im Prinzip - kann ich einen zweite Solaranlage und einen zweiten Ladebooster verbauen... Das was org. verbaut ist , ist für mich nichts dolles und das minimum und die Energieausbeute reicht mir nicht. Ich habe lieber mehr Reserve und bin damit flexibler in allen belangen und nein, eine Bedarfsrechnung mache ich jetzt nicht.

Recht herzlichen Dank für Eure Ratschläge und Tipps.

VG
Heiko

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flo16v am 19 Okt 2017 16:24:24

Hi,

es spricht nichts dagegen eine weitere Solaranlage dazu zu bauen wenn genügend Platz ist.

Zum Booster:

ich würde erstmal schauen was die Lichtmaschine bei entleerten Batterien ( 50% ) an Strom richtung Aufbaubatterien schicken kann. Hier ist zu prüfen ob der Ladestrom auch lange genug anliegt und nicht nur im ersten Moment da ist.
Wenn das nicht ausreichend ist kann man immer noch einen 45A Booster verbauen

Die Lima ist nicht die einzige Ladequelle während der Fahrt.. Die Solaranlage spendiert auch während der Fahrt ein wenig Strom.

murksmax am 19 Okt 2017 17:10:31

Moin,

bezüglich des Boosters hat Flo schon etwas geschrieben. Da ich nicht weiß wo die Akkus stehen, ein paar Fragen zum Verständnis:

1. wo stehen die Akkus? Was für ein Kabel führt zum Laden zu den Akkus?
2. wie sind die an die LiMa angeklemmt - direkt mit Trennrelais Richtung Akku oder über die Starterbatterie mit Trennrelais?

Grund der Fragen ist folgender: Die Aufbauhersteller sind oftmals geizig, was das Ladekabel von vorne zu den Akkus angeht. 4 oder 6 mm² sind keine Seltenheit. Bei einer Kabellänge von 6-8 m ist das zum kräftigen Laden etwas wenig. Und wenn die Akkus ganz hinten stehen, ist die Entfernung noch etwas länger.
Meine Akkus stehen ungefähr in der Aufbaumitte, ich habe deshalb bei mir 8 m (!) 25 mm² verlegt, das brachte etwas ...

Sind die Akkus nicht direkt an der Lima angeklemmt sondern am Starterakku, geht da auch noch einmal etwas Kabel drauf ...

Die eigentliche Ladeelektronik während der Fahrt kommt vom Basisfahrzeug (Regler in der LiMa bzw. vom Busssystem). Der EBL hat damit - abgesehen vom darin verbauten Trennrelais - nix zu tun, da können also theoretisch mehr als 18 A durchrauschen. Wenn sie denn von der LiMa freigegeben werden :? Das ist immer das Problem...

Das schnelle Laden von AGM, Gel oder Nassbatterie während der Fahrt kannst Du aber auch mit der LiMa und Booster oder leistungsfähiger Ladeelektronik vergessen. Wenn die Akkus zu 50 % entladen sind, dann können die auch ordentlich was aufnehmen. Aber dafür muß Querschnitt da sein (auch von einem Booster zu den Akkus)! Die Aufnahme ist aber nur bis zu einem "Füllstand" von ca. 90 % schnell erreicht, danach brauchen die Akkus viel Zeit zum Volllaufen. Die 180 A LiMa kann da einiges schaufeln.

Wenn Du ganz schnell ganz viel Saft in die Akkus kriegen willst, dann heißt das "Saurer Apfel" in Form von LiFePo, die nehmen alles was sie kriegen können bis zum bitteren Ende.

Mehr als 360 Ah ist möglich, aber weshalb? Wenn Du wirklich viel Strom nutzen willst, dann den Sauren Apfel nehmen, die geben den gespeicherten Saft zu 85 % auch wieder her und lassen sich schnell laden. Bei den vorhandenen 360 Ah stehen Dir eigentlich nur 190 Ah zur Verfügung, bis die Akkus wirklich ratzfatz leer sind.

Die Entscheidung dazu dann noch einmal 200 W oder etwas mehr Solar dazuzupacken mit einem vernünftigen Regler halte ich für sinnvoller als eine weitere AGM im Keller. Da kann man ggf. auch auf die LiFePo verzichten ...

andwein am 19 Okt 2017 18:54:34

Die erste Frage müsste eigentlich sein: Wie ist hoch ist dein Energieverbrauch auf 24h gesehen? Nesspresso, Fön, WR, Kompressorkühli.
die zweite Frage wäre: wie oft/wie lange fährst du um m,it der Lima die Batterien zu laden?
Wenn du beide Fragen mit Zahlen unterlegen kannst, dann hat deine Frage nach einem weiteren Ausbau eine Grundlage.
Nur meiner Meinung, Gruß Andreas

gespeert am 19 Okt 2017 19:10:01

Als erstes erstelle eine Energiebilanz.

Thueringen am 19 Okt 2017 19:21:52

Erstmal Danke Max und Flo für Eure antworten.. Ich nutze das Womo nicht klassisch sondern größtenteils zu wissenschaftlichen Reisezwecken, bin viel in abgelegnen Regionen unterwegs, ebenso im Winter in Skandinavien... Der Solarertrag ist dann nicht immer das was man sich wünscht. Aber natürlich auch in sonnigen Regionen.

Den Querschnitt der Kabel muss ich morgen mal rausfinden. Die Batterien stehen noch vor der Mitte Richtung FH.. quasi in der Dinette noch die erste , insges. drei hintereinader Richtung Heck im Doppelboden . Wie die angeschlossen werde ich morgen auch raus finden.... Schnell auf 90 % kommen ist ja auch schon mal was und wenn die Solar noch was beiträgt hinten raus ... Immerhin etwas !

Habe ich es richtig verstanden Max, wenn es kleine Kabel sind , sollte ich die auf jeden fall mal obligatorisch gegen ordentlich dicke ersetzen - kann nicht Schaden oder ? Ich verstehe dann halt nur nicht wieso der EBL max 18 A Ladestrom hat ... und deswegen schliessen die ja an den EBL auch das Zusatzladegrät an damit man auf die notwendigen 10 % Ladeleistung kommt. Mal ganz abgesehen davon bezweifel ich auch das die Ladespannung aus dem billig EBl ausreicht... Ich denke die Komponenten in dem Womo sind ab Werk einfach nicht ideal aufeinander abgestimmt. Fakt ist doch , wenn ich z.B. 400 AH habe das die mit mind. 40 geladen werden müssen oder ? Und die kommen woher ? Aus der Lima - und was macht der EBL und der Zusatzlader da mit den je 18 A , warum gibt es da eine Begrenzung wenn doch mehr durch geht wie du schreibst.

Max - warum habe ich eine größere LiMa als Optionszubehör, wenn die gar nicht mehr bringt bzw. durchlässt ? Ist die dann sinnlos die größer LiMa?
LiFePo ist mir jetzt einfach zu teuer... in zwei Jahren beim neunen vielleicht ... aber jetzt wollte ich das einfach vermeiden. Dicke Kabel kann ich ja überall neu ziehen, ist ja kein Ding...

Alles Murks irgendwie - ich muss da mal mit Eurer Hilfe eine klare ordentliche Linie hinbekommen.

Thueringen am 19 Okt 2017 19:38:08

Hallo gesperrt - ich schrieb zwar mach ich nicht, weil ich nie genug Saft haben kann für meine Technik - aber ok

Dann wünsche ich mir jeden Tag 200 Ah zur freien Verfügung ohne nachzudenken, wo die für den nächsten Tag wieder neu herkommen

Geht das ohne 7.000 Euro Investition mit herkömmlicher Technik ???

berny2 am 19 Okt 2017 19:41:10

Thueringen hat geschrieben:Fakt ist doch , wenn ich z.B. 400 AH habe das die mit mind. 40 geladen werden müssen oder?

Müssen sie nicht. Kann auch weniger Strom sein, dafür eben umso länger. :idea:

ducato666 am 19 Okt 2017 20:14:58

Thueringen hat geschrieben:Dann wünsche ich mir jeden Tag 200 Ah zur freien Verfügung ohne nachzudenken, wo die für den nächsten Tag wieder neu herkommen
Geht das ohne 7.000 Euro Investition mit herkömmlicher Technik ???

Ja.
Wenn du denn wirklich 200Ah/Tag haben möchtest, reichen auch 800€.
Soviel kostet der Honda eu10i.

Wenn du zielführende Tips haben möchtest, musst du erst mal selber wissen, wo du hin willst.
Wie lange fährst du täglich?
Wohin gehts und zu welcher Jahreszeit?
Wieviel Ah willst du täglich mindestens zur Verfügung haben?
Wie lange bist du ohne Strom-Tank-Möglichkeit unterwegs?
Wie siehts mit der Zuladung/Platz aus?

Die Lösung, die immer und überall für alles perfekt ist, gibts nicht.

Viele Grüße
Ducato666

Thueringen am 19 Okt 2017 21:35:12

Hallo Ducato...

ich haben einen Dieselgenerator an Bord mit 7,5 KW ...

Ich habe eigentlich , so glaubte ich, recht konkrete Fragen gestellt mit konkreter Zielsetzung und bat um Tipps wie man dahin gelangt. Über die Höhe der Verbräuche ect. habe ich mir sicher schon Gedanken gemacht. Hätte ich ein Zuladungsproblem, hätte ich das erwähnt. Noch gute 500 KG reisefertig ist Luft.

Ich fahre dann, wenn ich wirklich keinen Strom mehr habe und der Generator ist nicht dafür da, den Womo Strom zu liefern, was er aber auch könnte. Wenn ich den anschmeisse kann ich auch gleich fahren.. denn dann muss ich eh meinen Standort wechseln, weil ich wie gesagt wissenschaftlich unterwegs bin und durch die Erschütterung bzw. Schallwellen alle Messgeräte neu kalibriert werden müssen, was einen halben Tag dauert. Der Gen. ist für den absoluten Notfall und musste auch schon benutzt werden.

Sommer / Winter Skandinavien - im Urlaub wo es warm ist und die Sonne scheint
180 min - 200Ah wären toll
so lange ohne stromtanken unterwegs, wie eben es geht und ich fahren muss

VG
Heiko

brainless am 19 Okt 2017 22:01:42

Ich verstehe nicht,

wieso Ducato666 für seinen sinnfreien Beitrag eine positive Beurteilung bekommt.
Würde ich mich an diesem Beurteilungspipapo beteiligen, hätte er von mir ein fettes Negativ kassiert. Sein Beitrag ist nämlich bereits der dritte in diesem Thread, der an der Fragestellung des TE in oberlehrerhaftem Stil glatt vorbei geht.
Der TE fragt, unabhängig seiner Gebrauchsgewohnheiten, nach technischer Hilfe und Erfahrung - mehr nicht,


Volker

Thueringen am 19 Okt 2017 22:13:52

Hallo Volker - das ist genau mein Anliegen , hast du absolut recht und ich dachte irgendwie jemand sagt konkret wie was geht . Muss ich halt etwas Lektüre im Netz wälzen ....

VG
Heiko

Jeder ist in irgendwas gut - niemand überall !

Inselmann am 19 Okt 2017 23:38:16

Nur mal so zwischendurch, der EBL lädt mit 18 A wenn LANDSTROM anliegt. Der EBL ist kein Booster. Bei Motor an lädt die LiMa, der EBL stellt nur die Verbindung her mittels Trennrelais.
Das gilt auch für den eingebauten Zusatzlader, der ist auch nur bei Landstrom am laden.

MeisterLampe am 19 Okt 2017 23:43:57

Thueringen hat geschrieben:... Ich verstehe dann halt nur nicht wieso der EBL max 18 A Ladestrom hat ... und deswegen schliessen die ja an den EBL auch das Zusatzladegrät an damit man auf die notwendigen 10 % Ladeleistung kommt.....


Ich hab das Gefühl, dass du glaubst, dass die 18A Ladestrom aus dem EBL während der Fahrt kommt.
Hab ich damit recht? Wenn ja, dann bist du auf dem Holzweg. Der EBL ist nur bei Landstrom dein Ladegerät. Mit der LIMA hat das nix zu tun.
Jetzt mein Wunsch und ich hoffe ihr könnt mir hier helfen. Mehr Erzeugung durch Solar um länger frei zu stehen und max. Ladung auf Kurzstrecken

Viel Solar hilft (fast) immer, nur nicht im Winter. Dir wird also wohl nichts anderes übrig bleiben und einen großen Booster zu verbauen. Die gibt es von Votronic mit bis zu 90A. Das wäre eine gute Möglichkeit, da du ja schreibst, dass du eine 180A LIMA hast.

Vergiß den EBL, vergiß den Zusatzlader. Die laden nur bei 230V, aber nicht während der Fahrt und von deiner Fragestellung ausgehend, ist in meinen Augen NUR ein Booster die richtige Lösung.

Thueringen am 20 Okt 2017 07:46:39

Ahhhhh .... das waren mal zwei Antworten auf den Punkt gebracht und ihr beide habt mir sogar meine kapitalen Denkfehler ausgeräumt . Richtig - ich dachte wirklich der ganze LiMa Strom wird durch den EBL reguliert . Prima - war mein Denkfehler . Also große Solar aufs Dach und nicht an den EBL , da schon belegt und einen großen Booster und fertig . Richtig ?

jochen-muc am 20 Okt 2017 07:52:29

Es wundert mich etwas, aber auch hier sei der kleine Hinweis auf die Bleikristallbatterien gestattet.
Und NÖ ich bin keiner der "Jünger" weil ich gar keine habe :baetsch: , aber finde man sollte auch solche in Kozept berücksichtigen, gerade wenn man sich einen Kostenrahmen gesetzt hat und hier das Maximum rausholen möchte

mv4 am 20 Okt 2017 07:54:13

Wenn ich alle Kosten zusammenrechne 2.Solaranlage + Booster (wo man nicht sicher sein kann ob der was bei einer 180A LIMA bringt?) +3 neue Bleibatterien... da komme ich dann schon fast preislich an einen 160-200A LiFePo4 System, dieses lässt sich zudem problemlos in das das nächste Fahrzeug mitnehmen.
Dazu würden dann nur noch ausreichend dimensionierte Kabel von der Lima kommen (wenn sie nicht schon vorhanden sind)
Bei einen 200Ah LI Accu wird deine LIMA locker 100A und mehr "reinschaufeln"..und das bis er voll ist! Und du hast auch diese 200Ah fast voll zur Verfügung.
(bei dreimal 95Ah Blei sind es nur max.140Ah...und diese werden jedes Betriebsjahr 10% weniger)
Mehr Solar klingt zwar immer gut (ist in deinem Fall aber gut!weil du locker 400W gebrauchen könntest)...bringt aber bei Blei auch nicht immer was ...weil die Batterien nur bei 50% Endladung den vollen Ladestrom (von max 10% der Kapazität) aufnehmen...der Ladestrom verringert sich ziemlich schnell je voller die Batterien werden. Da kann ich noch soviel Solarleistung auf dem Dach haben...die Abnahme ist dann nicht vorhanden.

die billigere Variante wäre 3 neue Blei und 300W Solar nachrüsten..KabelQuerschnitt von der Lima-Ladeleitung überprüfen und gegeben falls erhöhen. Booster würde ich nicht machen.

MeisterLampe am 20 Okt 2017 09:05:13

Naja, wenn man die Blei-Kristall als Alternative sieht, geht deine Rechnung wohl nicht mehr auf. Sie kostet gerade mal ein Drittel - Lebensdauer mal außen vorgelassen und stellt die gleiche Kapazität zur Verfügung.
Es ist eine Schönrechnerei, wenn man Solar weglässt um sich die LiFePo4 zu kaufen. Im Stand passiert dann immer noch nichts und genau das war doch das Anforderungsprofil.
Wenn ich die Beiträge von lisunenergy so lese, ist selbst bei LiFePo4 der Booster eine exzellente Wahl, auch, weil er ab und zu als Strombegrenzer fungiert und die Lima nicht in den Wahnsinn treibt.

Die Rechnung mit Solar stimmt auch nur bedingt, bzw. in der Theorie.
Wenn Du 200Ah um 75% entladen hast brauchst du bei 400 Watt (und den theoretisch 25A) 6h um die Batterie wieder voll zu bekommen.
Zum einen sind die 25A Theorie, weil Module flach. Zum anderen steht die Sonne wohl nicht die volle 6h ganz oben. Ab Mittag fällt der Solarertrag je nach Jahreszeit wieder zurück und das kommt der Stromaufnahme einer Bleibatterie entgegen.
Auch vor LiFePo4 haben die Leute ihre GEL, AGM und Bleibatterie mit Solar wieder voll bekommen.

LiFePo4 ist großartig und auch ich versuche meiner Frau durch Schönrechnerei einiges unterzuschieben (meist Sachen die ich will, deren Nutzen meine Frau aber nicht sieht oder braucht), aber manchmal werde auch ich ertappt. Ich kenne das Gefühl ;D

berny2 am 20 Okt 2017 09:20:03

Thueringen hat geschrieben:ich dachte wirklich der ganze LiMa Strom wird durch den EBL reguliert .Also große Solar aufs Dach und nicht an den EBL , da schon belegt und einen großen Booster und fertig . Richtig ?

Ob "richtig", kann ich nicht bewerten. Bei unserem Selbstbau sind keinerlei Zusatzgeräte erforderlich bzw. verbaut. Funktionierende Lima, einwandfreie Elektrik ohne Isolationsprobleme plus ein 70W-Solarmodul ohne Regler tun ihre Arbeit problemlos seit gut fünfundzwanzig Jahren. :mrgreen: :mrgreen:

rkopka am 20 Okt 2017 09:55:23

Thueringen hat geschrieben:Die Lima leistet 180 Ah.

180A.

Eins Zusatzlader von Schaudt LAS 1218-2 ohne Temperaturfühler mit max. 18 A. Somit komme ich hier auf 36 A.

Wie ? Der EBL lädt nur mit 230V und das LAS nur, wenn der Motor läuft.

1. Eine zweite Solaranlage mit 300 Watt auf das Dach. Nicht durch EBL schleifen ( ist ja schon belegt) sondern direkt an die Bat. mit einem MPP Regler . Machbar ? Paneele , Solarregler MPP , Batteriecomputer

DIe Belegung ist nur ein Teil des Problems. Man sollte auch nicht zuviel Strom über das EBL schleifen. Solar ist einfach, nur an die Batterie mit anschliessen. Ist aber eher ein MPPT.

2. Wie kann ich die Ladeleistung während kurzen Fahrten erhöhen ? Kann ich irgendwie einen zweiten Ladebooster anschließen (Büttner oder Votronic) , da ja das EBL schon belegt ist und eh auf 18A begrenzt.

Das EBL begrenzt den Strom nicht (außer durch die Schmelzsicherungen). Das läßt ihn einfach durch. Eine übliche Aussage ist, daß man den EBL Steckern nicht mehr als 15A dauerhaft zumuten sollte.

3. Kann ich auch mehr AH bei den anstehenden Bat. Wechsel als die 360 AH umsetzen ?

Ah. Ist es für die Batterien wirklich so schlimm, wenn sie zu wenig Strom bekommen ? Außer daß es länger dauert.

Ich habe lieber mehr Reserve und bin damit flexibler in allen belangen und nein, eine Bedarfsrechnung mache ich jetzt nicht.

Wäre aber angebracht, bevor man groß umbaut und Geld investiert. Zuviel ist in dem Fall zwar nicht schädlich, bringt aber auch nichts. Und gerade wenn unterschiedliche Quellen im Spiel sind (LM, Solar, Netz), sollte man wissen, wie man so urlauben will. Wie lange stehen, wie oft fahren, CP ? Stehe ich lange, ist der Booster nutzlos. Stehe ich immer nur kurz, kann er auch ohne viel Solar reichen.

Wenn du 200Ah/Tag willst, brauchst du selbst bei guten Verhältnissen mindestens 400Wp. Im Winter im Norden geht sich das nie aus. Generator willst du nicht anschmeissen. Brennstoffzelle ist teuer und man braucht wohl eine große, damit es reicht. Wenn Fahrten dazwischen sind, kommt es auf die Länge an. Für solche speziellen Fälle scheint eher eine große Batteriebank mit einem Generator, der halt alle paar Tage mal angeworfen wird oder eine Fahrt zu einer Steckdose das sinnvollste zu sein.

RK

Inselmann am 20 Okt 2017 10:13:05

mv4 hat geschrieben:Mehr Solar klingt zwar immer gut (ist in deinem Fall aber gut!weil du locker 400W gebrauchen könntest)...bringt aber bei Blei auch nicht immer was ...weil die Batterien nur bei 50% Endladung den vollen Ladestrom (von max 10% der Kapazität) aufnehmen...

mv4 hat geschrieben:der Ladestrom verringert sich ziemlich schnell je voller die Batterien werden. Da kann ich noch soviel Solarleistung auf dem Dach haben...die Abnahme ist dann nicht vorhanden.

Das stimmt voll und ganz. Ich dachte auch erst das meine Solaranlage nicht richtig arbeitet (2x130Wp) aber es ist genau so wie du es beschreibst.

mv4 hat geschrieben:die billigere Variante wäre 3 neue Blei und 300W Solar nachrüsten..KabelQuerschnitt von der Lima-Ladeleitung überprüfen und gegeben falls erhöhen. Booster würde ich nicht machen.

da stimme ich dir auch zu. Ich wuerde es auch erst mal one Booster versuchen.

Ich war die letzten zwei Wochen unterwegs (3 Tage pro Woche) und habe extra mal die Batterien gepusht (ist ja nicht viel Sonne zur Zeit).
Je mehr ich entladen hatte (brachte es nur auf 30Ah pro Tag) um so schneller (und mehr Ah) kamen wieder rein, nur die letzten 5-10% hat es mit Solar alleine nicht gereicht weil kein Sonne da war.

Vor der Heimfahrt dann die Lima Ladung beobachtet und da kam ordentlich was durch (ueber 30A durch den EBL), keine Stunde Fahrt um auf 90% Ladung zu kommen. Und ab da dauerts dann noch mal ne Stunde (oder sogar laenger) um den Rest VOLL zu laden.

Ich weiss nicht mehr was ich von den Boostern halten soll, es wird immer von der "richtigen" Ladung der Batterien gepostet und Zeter und Morio geschrien wenn man es "falsch" macht, aber an gleicher Stelle schein es ok zu sein mit 50A+ die Batterien aufzublasen wenn es doch die 10% Ladespannungs Empfehlung geht.
Mach ich mir nicht mit nem Booster die Batterien vorzeiting muede?

PS ich wuerde auch mal ne Bleikristall Batterie einbauen. Nur sind die mir zu teuer, ne "normale" Blei/Saeure ist viel billiger und mit der dauerhaft wechselnden Laddung im Wohnmobil (mal Sonne, mal keine, mal Landstrom, manchmal fahren) ist es doch ohnehin nicht optimal.
Wenn dann die "billigen" Batterien nach 3-4 Jahren anfangen schlapp zu machen, dann kauf ich halt neue.

Viel Geld ausgeben fuer "Spezial Batterien" wuerde ich nur wenn z.B. Platz oder Zuladungsproblem dies erfordert.

Gast am 20 Okt 2017 10:16:01

mv4 hat geschrieben:Wenn ich alle Kosten zusammenrechne ... an einen 160-200A LiFePo4 System, dieses lässt sich zudem problemlos in das das nächste Fahrzeug mitnehmen.
...


Das ist mal ein interressanter Ansatz.

Ab sofort sollten wir bei der Auswahl von gebrauchten WoMo neben der Torfproblematik vermehrt auf das Vorhandensein von Aufbaubatterien und geeigneter Ladetechnik achten:



Persönlich würde ich dem TE aus eigener Erfahrung zum Booster raten. 45 A ist hier das Minimum!

Grüße, Alf

murksmax am 20 Okt 2017 10:28:05

Thueringen hat geschrieben:Die Batterien stehen noch vor der Mitte Richtung FH.. quasi in der Dinette noch die erste , insges. drei hintereinader Richtung Heck im Doppelboden ...
Habe ich es richtig verstanden Max, wenn es kleine Kabel sind , sollte ich die auf jeden fall mal obligatorisch gegen ordentlich dicke ersetzen - kann nicht Schaden oder ?


Moin,

wenn ich das richtig verstehe, stehen die Akkus nicht in einem Raum, direkt nebeneinander. Da fängt der ganze Spaß schon an :) Die Akkus sind ja parallel geklemmt. Damit das ganze richtig ist, soll es ungefähr so aussehen:

Code: --> Link
LiMa     +            -  -----
         |                    |
         |                    |
A 1      +            -   ----)--------
         |            |       |        |
A 2      +            -       |        |
         |            |       |        |
A 3      +            -  -----         |
         |                             |
         |                             |
Bordn. +                               -


Die Akkus müssen untereinander mit ausreichend Querschnitt verbunden sein, bei mir sind das 16 mm². Aber die stehen auch direkt nebeneinander ... Die Verbindungsleitungen müssen dann plusseitig mit einer ordentlichen Sicherung versehen sein. Ich habe da 150 A drin, damit die beim Wechselrichter nicht flitzen gehen.
Auf der LiMa-Seite sollte das +Kabel sowohl an der Batterieseite als auch an der LiMa mit einer Sicherung versehen sein, falls das mal abfällt oder durchscheuert. Da können gewaltige Ströme fließen!
Auf der Bordn.(etz)-Seite ebenfalls eine ordentliche Sicherung mit etwas mehr als der max. Stromentnahme, bei mir sind da 250 A drin.

Und dann gilt: Lima + an Akku 1+, Lima - an Akku 3-,
Bordnetz + an Akku 3+, Bordnetz - an Akku 1-

Das ganze dann unter Berücksichtigung eines ordentlichen Kabelquerschnittes ... Um den richtigen zu ermitteln, musst Du Dir die Mühe machen und eine Energiebilanz erstellen. Dann man schauen, wie viel Strom wird max. gleichzeitig entnommen. Also Wechselrichter, Notebooknetzteil, Fernseher, Licht, Kühlschrank, Radio/Fernseher, Ladekabel Handy/sonst. Elektronik, ... Den Kabelquerschnitt kannst Du hier --> Link berechnen lassen.

Thueringen hat geschrieben:Ich verstehe dann halt nur nicht wieso der EBL max 18 A Ladestrom hat ... und deswegen schliessen die ja an den EBL auch das Zusatzladegrät an damit man auf die notwendigen 10 % Ladeleistung kommt.


Das ist die max. Ladeleistung am Landanschluss! Die Lichtmaschine ist da außen vor! Das zweite Ladegerät haben die da mit reingebaut, da die 18 A vom EBL nicht ausreichend waren. Mit dem Zusatzlader kommt man dann auf die gewünschten 10 % der Akkukapazität an Ladeleistung.

Thueringen hat geschrieben:Fakt ist doch , wenn ich z.B. 400 AH habe das die mit mind. 40 geladen werden müssen oder ? Und die kommen woher ? Aus der Lima - ...


Da sollen sie während der Fahrt herkommen. Dazu mal ein Rechenbeispiel:
gewünschter Ladestrom: 40 A
Kabellänge (einfach, ca.): 5 m
Spannungsverl (max.): 0,25 V
=> erf. Kabelquerschnitt: 35 mm²

Die Kabellänge is ein geschätzter Wert, aber fünf Meter Kabel verschwinden so mirnix - dirnix auf dem Weg von der LiMa über den EBL zum Akku! Die Berechnung kannst Du auf der oben verlinkten Seite nachvollziehen und ggf. auch mit den Strömen und Kabellängen spielen.
Auch bei einem Booster ist eine entsprechender Kabelquerschnitt erforderlich, der der hebt die Ladespannung an, um die Verluste durch zu dünne Kabel auszugleichen. Anschließend arbeitet er mit einer vernünftigen Ladekennlinie und ermöglicht so das Vollladen des Akkus.

Thueringen hat geschrieben:und was macht der EBL und der Zusatzlader da mit den je 18 A , warum gibt es da eine Begrenzung wenn doch mehr durch geht wie du schreibst.


siehe oben!

Thueringen hat geschrieben:Max - warum habe ich eine größere LiMa als Optionszubehör, wenn die gar nicht mehr bringt bzw. durchlässt ? Ist die dann sinnlos die größer LiMa?


Sinnlos ist die bestimmt nicht. Wenn man eine Energiebilanz aufmacht, kann man sehen wieviel Strom man tatsächlich haben möchte. So kann man beispielsweise mal anfangen:
15 A Absorberkühlschrank bei 12 V-Nutzung (Fahrt)
2 A Trumatik
3-5 A Autoradio
30 A Ladestrom Aufbau
20 A Fahrtlichter
3 A Scheibenwischer
5 A Lüftung/Heizung Basisfahrzeug
5 A Spiegelheizung
15 A je Sitzheizung
10 A sonstige Fahrzeugelektronik
~ 110 A gesamt

Das ist nur ein Beispiel, zeit aber welche Verbräuche man während der Fahrt so hat. Dazu kommt noch das Laden der Fahrzeugbatterie, die will ja auch wieder voll werden :eek: Und um den max. Ladestrom zu erreichen und noch etwas Reserve zu haben ist die 180 A LiMa bestimmt nicht verkehrt ...

Thueringen hat geschrieben:Alles Murks irgendwie - ich muss da mal mit Eurer Hilfe eine klare ordentliche Linie hinbekommen.


Dafür ist das Forum ja schließlich da ...

Frage: Du nutzt das Mobil für wissenschaftl. Tätigkeiten. Wie sieht das denn mit dem Energieverbrauch tagsüber aus? Benötigst Du dann viel 230 V? Denn damit kommt man ganz schnell auf eine andere Schiene. Damit wäre eine ext. Versorgungsmöglichkeit tagsüber schon eher sinnvoll. Sprich: ein vernünftiger Generator, den man ggf. kapseln kann um die Geräuschemissionen gering zu halten. Dann würdes Du auch mit den 300 Ah oder sogar noch mit 200 Ah auskommen. Es gibt da von der Fa. Fischer-Panda entsprechende Geräte für den Sportbootsektor, die aber auch von anderen Unternehmen für autarke Energieversorugung genutzt werden. Aber leider auch nicht ganz billig :cry:

mv4 am 20 Okt 2017 10:33:47

KudlWackerl hat geschrieben:
Das ist mal ein interressanter Ansatz.

Ab sofort sollten wir bei der Auswahl von gebrauchten WoMo neben der Torfproblematik vermehrt auf das Vorhandensein von Aufbaubatterien und geeigneter Ladetechnik achten:


Grüße, Alf



tührlich Alf...das sollte man immer. Selbst bei Neufahrzeugen passt ja schon vieles nicht.

rkopka am 20 Okt 2017 10:52:49

Inselmann hat geschrieben:Ich dachte auch erst das meine Solaranlage nicht richtig arbeitet (2x130Wp) aber es ist genau so wie du es beschreibst.

Für Solartest nehme ich gern den WR und einen (in meinem Fall) 400W Heizstrahler. Da kann ich sicher sein, daß sie maximal laufen, wenn ich messe.

Ich weiss nicht mehr was ich von den Boostern halten soll, es wird immer von der "richtigen" Ladung der Batterien gepostet und Zeter und Morio geschrien wenn man es "falsch" macht, aber an gleicher Stelle schein es ok zu sein mit 50A+ die Batterien aufzublasen wenn es doch die 10% Ladespannungs Empfehlung geht.

10% Ladespannung ???
Von Gel Akkus habe ich noch die Werte (Datenblatt und Aufschrift) von 1/3C im Kopf. Bleisäure sollte das doch auch leicht aushalten !?

RK

flo16v am 20 Okt 2017 12:29:40

Hi,

mal wieder sehr viel Theorie hier..

Bevor ich mir einen Booster verbaue, würde ich erstmal ausprobieren was die LiMa ohne Booster fördert UND ZWAR unter folgenden Bedingungen:

Starterbatterie RANDVOLL! Am besten über Nacht mit einem Zusatzladegerät über 230V aufgeladen.
Aufbaubatterien zu 40-60% Entladen.

Dann das Fahrzeug starten und mit etwas erhöhter Leerlaufdrehzahl laufen lassen oder am besten ne Runde fahren und schauen was an Strom richtung Aufbaubatterien fliesst.

Zugleich kann man mit Überbrückungskabel eine Verbindung zwischen Starter und Aufbaubatterien herstellen und so "dicke" Kabel simulieren. Wenn der Ladestrom durch die Überbrückungskabel erheblich ansteigt und das auch dauerhaft, kann man darüber nachdenken neue Kabel zu ziehen.

Bei MEINEM 2011er Ducato X250 ist es so dass ich wohl oder übel einen Booster verbauen muss wenn ich Ladung während der Fahrt brauche.

Meine Lima erkennt den Ladezustand ( ich denke über die Spannung / Stromfluss) des Batterieverbunds und regelt die Spannung schnell runter.

Wenn ich die Starterbatterie wirklich voll habe und die Aufbaubatterie ( beim letzen Test noch Blei Kristall) so um 60-70% liegt, regelt die Lima relativ schnell die Spannung zurück, weswegen natürlich kaum noch Strom fliesst.

Durch den Umstieg auf Lithium wird das bei mir leider nicht besser obwohl das eine sehr "stromhungrige" Batterie ist. Durch die hohe Spannungslage während der ganzen Kapazität der Lithiumbatterie wird der LiMA noch eher eine volle Batterie vorgegaukelt. Dies muss ich aber nochmal genau testen.

Ich würde gerne auf einen Booster verzichten, muss aber wahrscheinlich einen einbauen wenn ich konstanten Ladestrom während der Fahrt möchte.

Bei anderen Autos und LiMas kann das wieder komplett anders sein. Die meisten werden wohl einfach 14,4V regeln und dann können die Verbraucher sich bedienen bis entweder die Leistungsgrenze der LiMa da ist oder aber der Kabelquerschnitt es begrenzt.

Gruß Flo

andwein am 21 Okt 2017 11:26:05

rkopka hat geschrieben:....10% Ladespannung ??? Von Gel Akkus habe ich noch die Werte (Datenblatt und Aufschrift) von 1/3C im Kopf. Bleisäure sollte das doch auch leicht aushalten !? RK

OK, nicht 10% Ladespannung, sondern eine Dauerladung von ca. 10-15% der Batteriekapazität, also bei einer 100Ah Batterie einen Dauer-Ladestrom von ca. 10A. Aber das ist ja eine Faustformel!!
Auch der C-Wert von z.B. C20 (steht im jeweiligen Datenblatt) ergibt ca. 5A und ist eine Faustformel für eine Dauerladung.
Die meisten Lader mit I/UoU Charakteristik laden zuerst mit höheren Strömen (15-18A je nach Lader) und gehen dann bei ca. 70-80% erfüllter Ladung auf eine Spannungsladung. Das ist dann aber keine Dauerstromladung.
Das ist halt die Crux bei allen Dokumentationen, zuerst gilt das jeweilige Datenblatt, dann die allgemeine Doku und dann die Faustformel!
Gruß Andreas

brainless am 21 Okt 2017 15:23:13

......und danach oftmals die praktische Erfahrung,


Volker ;-)

andwein am 22 Okt 2017 13:39:03

brainless hat geschrieben:......und danach oftmals die praktische Erfahrung, Volker ;-)

ja genau. Mann hat sich nicht daran gehalten und kauft nach 3 Jahren eine neue Batterie!!!!!!
Gruß Andreas

thomker am 29 Okt 2017 14:09:27

flo16v hat geschrieben:Bei MEINEM 2011er Ducato X250 ist es so dass ich wohl oder übel einen Booster verbauen muss wenn ich Ladung während der Fahrt brauche.

Meine Lima erkennt den Ladezustand ( ich denke über die Spannung / Stromfluss) des Batterieverbunds und regelt die Spannung schnell runter.


Moin,

kann es vielleicht auch sein, dass deine Lima nicht wegen voller Aufbaubatterie runterregelt, sondern auf Grund drohender Überhitzung selbiger die Spannung herunterregelt zum Schutz?
Diesen Effekt sehe ich regelmäßig bei mir, vor allem bei hohen Außentemperaturen und relativ hohen Ladeströmen Richtung Li im Aufbau.
Die Spannungslage von Aufbau und Starterbatterie ist abgesehen von den Leitungsverlusten immer gleich, solange der Motor läuft.
Habe den X250 Euro 5, EZ 2015 und da ist noch kein Lademanagement verbaut. Was ich schon hatte, waren relativ lose Kabel von der Starterbatterie zum EBL, die mal Ursache von schwachen Ladeströmen zum Aufbau waren.

Gruß
Thomas

flo16v am 30 Okt 2017 00:05:41

Hi,

Hast du die 14,4V immer Anliegen nach Motorstart ?

Gruß flo

berny2 am 30 Okt 2017 00:11:30

flo16v hat geschrieben:Hi,
Hast du die 14,4V immer Anliegen nach Motorstart ?
Gruß flo

Je nach den Umständen durfte sowas immer eine gewisse Zeit lang dauern.

nuggetad am 30 Okt 2017 13:42:48

thomker hat geschrieben:kann es vielleicht auch sein, dass deine Lima nicht wegen voller Aufbaubatterie runterregelt, sondern auf Grund drohender Überhitzung selbiger die Spannung herunterregelt zum Schutz?
Diesen Effekt sehe ich regelmäßig bei mir, vor allem bei hohen Außentemperaturen und relativ hohen Ladeströmen Richtung Li im Aufbau.

Hallo,
kann es sein, dass die die Lichtmaschine aufgrund der angenommenen Temperatur des Akkus einfach die Ladespannung der Batterie anpasst? Bei 20°C gast eine Zelle bei 2.42V und bei 40°C schon bei 2.32V. Da sollte man bei 40°C nicht mehr mit 14.4V laden. (Die Problematik wird es immer geben, wenn die Batterien an verschiedenen Orten eingebaut sind und ggf. nochj unterschiedliche Technologien haben.)
Gruss, nuggetad

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